Posts by Moselwirt

    Man kann auch bei einer " ein Mann Firma" zeitnahm eine Info an den Kunden senden. Das schaffen alle mir bekannten Kleinfirmen.

    Bei Erkrankung ( auch Corona kann dazugehören...) kann man auch eine kleine Info in der Homepage oder auf Facebook oder auf welcher Plattform man auch immer auf Kundenfang ist, hinterlassen.

    So ein Vogel Strauss Verhalten dem Kunden gegenüber ist mit nichts zu entschuldigen, ausser einem schweren Schicksalsschlag natürlich!

    Wer sowas nicht verstanden hat, sollte kein Geschäft aufmachen...

    Was hat denn die Spur 1 mit Mainstream zu tun? Genau das Gegenteil ist doch der Fall.

    Mainstream finde ich eher die Ausrichtung auf der Intermodellbau.

    Es liegt nahe, beide Spuren miteinander zu verbinden, da man sich einander sehr ergänzen kann.

    Und nicht wenige steigen jeweils um bzw. experimentieren auch mal mit dem " verbotenen Massstab" so auch ich...

    Hallo Lothar,

    es ist für unser Forum immer gut, wenn jemand seine Arbeiten vorstellt und neue oder ganz andere Ideen hier einbringt!

    Deine Idee mit den kombinierbaren Kästen ist gerade für Spur Nuller mit wenig Platz eine gute Sache.


    Vielleicht könntest Du die Farbgestaltung noch etwas blasser, ausgeblichener darstellen, vor allem das Blau.

    Bei einigen Details sieht man noch zu deutlich die Holzstruktur, z.b. bei den Randsteinen.

    Das könnte man realistischer mit Styrodurleisten darstellen. Styrodur eignet sich auch hervorragend für die Boden und

    Fassadengestaltung: Risse können mit dem Cutter imitiert werden und Altersspuren im Beton werden mit einer kleinen Drahtbürste

    hineingeprägt.

    Ein neues Haus bereichert nun die Lenneuferstrasse: die alte Drogerie!

    Entgegen meinem Grundsatz, alles selbst zu bauen, hat es mich immer gereizt, einmal ein Haus von Stangel zu bauen.

    Beim Betrachten dieser schönen Häuserserie fiel mir auf, dass das ein oder andere Haus grosse Ähnlichkeiten mit der Häuserzeile

    in Hohenlimburg aufweist - aber beurteilt das selbst :)


    Der Bausatz ist übrigens recht anspruchsvoll zu bauen, stellt aber letztendlich Niemanden vor grosse Probleme, allerdings muss

    man an einigen Stellen etwas improvisieren bzw. seinen Wünschen anpassen, aber das gelingt mit den Materialien Pappe, Papier und

    Kraftplex ganz gut.

    Sieht klasse aus Christoph!

    Durch die graue Tönung und die Abschlussleisten ist zwar der visuelle Eindruck des " Geländeauschnitts mit dem Spaten ausgestochen"

    nicht mehr gegeben, aber es sieht sehr edel aus!

    Der Vorplatz ist jetzt auch schön ausgefüllt, so dass ein zusätzliches Kiosk o.ä. nicht mehr erforderlich ist, bzw. die Szenerie dann überladen

    wirkt.

    Besonders, wenn die Grünflächen links und rechts noch dazukommen ;)

    F I N A L E !

    Wie versprochen, kommt nun der Abschluss meines kleinen Tutorials- das fertig ausgestaltete Betriebsdiorama.

    Jetzt fehlt nur noch die ein oder andere kleine 0m Lok. Wenn Schnelli die MV8 ausgeliefert hat, folgt hoffentlich noch die ein oder andere

    Lok. Aber wir Nullemmer sind ja bescheiden...

    Ich hoffe, Ich könnte den einen oder anderen Tip geben und Ihr habt etwas Freude an den Fotos!:S

    Es geht weiter im Nimmertal!

    Der letzte grosse Schritt, der fehlt, ist die Begrünung.

    Zunächst einmal ein Tipp für alle Modellbauer, die keine grossen Flächen begrünen müssen: vergesst den Grasmaster!

    Die beste Alternative sind die Matten von Welberg Scenic. Die gibt es nicht an jeder ecke, aber im Modellbaushop Lippe.

    (Nein, bei allen genannten Händlern bin ich nur Kunde, sonst nix...).


    Zunächst aber bereitet man den zu begründenden Untergrund mit einem Schotter/Sandstreu vor. Dieses Streu gibt es von Anita Dekor

    oder aber umsonst bei einem Spaziergang neben Baustellen. Diesen " Dreck" nimmt man in einem Tütchen mit und packt es ca. 20 min.

    in den Backofen, um Bakterien abzutöten und dem Streu die gewünschte trockene, feine Konsistenz zu geben.

    Es wird anschliessend einfach in ein Weissleimbett gestreut.

    Im nächsten Schritt wird die Welberg Matte auseinandergezupft und die kleinen, einzelnen Flecken in die gewünschten Positionen gebracht. Die hellen Zwischenräume sowie die Ränder der einzelnen Flicken werden nun mit dunkelgrüner und erdfarbener Pulverfarbe

    so kaschiert, dass die Flächen miteinander verwachsen.

    Es ist wichtig, dass der Streu- Untergrund eine sehr helle Sandfarbe hat, und nicht das übliche Dunkelbraun mit Dispersionsfarbe gestrichen, wie man es sonst immer beim Anlagenbau beobachten kann...

    Auf diese Weise kann man das kplt. Diorama mit einer halben Matte (14,90) begrünen!

    In die Ritzen und Nischen der Gebäude werden ebenfalls kleine und kleinste Büschel aus den Matenresten eingepflanzt.


    Zu meinen Bäumen:

    Grössere mache ich dank der hervorragenden Anleitung unseres geschätzten "Baumbauers" mit der Drahtmethode, kleinere Bäumchen,

    wie in meinem Fall gehen mit kleinen verzweigten Ästchen vom Waldspaziergang. Alternativ kann man auch bei leichtem Nieselregen in der Abenddämmerung zum Friedhof gehen und die vertrockneten kleinsten Buchsbaumbüschel mal ausleihen, welche sich ganz hervorragend zum Bau kleiner Bäume eignen...:saint:

    Diese werden dann mit braun eingefärbten Fasern von

    der " Ablaichwatte" ( gibt es im Aquarienbedarf) auf das gewünschte Volumen gebracht und dann mit sehr sparsam aufgestreuten H0- Blättern ( mittels Sprühkleber) spärlich begrünt.


    Wie das fertige Diorama dann aussieht, zeigt Euch bald das Christkind! ;)


    Christoph, erstmal complements für die schöne Unterführung!


    Mit den Matten von Joker Rügen habe ich früher bereits mal gearbeitet. Die sind recht grob, und die Vermutung mit dem Verfugen

    ist wohl richtig. Ich hatte Sie damals mit dem mitbestellbaren Mattenkleber montiert.

    Auf eine Verfugung hatte ich damals verzichtet, aber meine Ansprüche waren da auch noch anders.

    Ich denke, dass man das gut mit feinem Quarzsand verfugt und dann mit dem herkömmlichen Schotterkleber fixiert.

    Für den angedachten Platz wäre das, denke ich eine akzeptable Lösung.

    Die Championsleague wäre natürlich das Kopfsteinpflaster von Vampisol,

    aber dann schmeisst uns der Club wegen den Kosten wohl raus...:P

    Hi Norbert,

    vielen Dank für Dein Interesse! Nein, ich nehme die Produkte von Joker Rügen, die "Klinkermatte Läuferverband".

    Die ist um einiges preiswerter. Ich unterstütze auch lieber die kleinen Firmen, aber das ist meine Ansichtssache...

    Auch hier nochmals vielen Dank an Euch, für die vielen Pokale, meine Vitrine ist schon gut gefüllt...:)

    Bald kommt der nächste Teil...;)

    So, weiter geht's mit der Fassadengestaltung!


    In den überwiegenden Fällen sind alte Industriebauwerke in Ziegelbauweise gemauert.

    Also besorgt man sich Ziegelstrukturplatten in der aktuellen Sandsteinoptik. Das bietet u.a. Joker Rügen, CH- Kreativ sowie

    Vollmer an. ( die Vollmer Produkte sind die besten und teuersten).

    Diese Matten lassen sich gut mit einer Drahtbürste anbürsten, so kann man alte, verwitterte Ziegel nachbilden und den

    Neubaucharakter ausblenden. Die Matten können mit Uhu verklebt werden, den teuren, von den Herstellern angebotenen

    Strukturmattenkleber kann man sich sparen...


    Zur Alterung des Mauerwerkes:

    Den besten Effekt erzielt man wieder mit - na womit schon? Richtig, Washes aus Ölfarben!

    Wenn man sich alte Ziegelwände anschaut, sieht man 2 Fugenfarben: Hellbeige und Schwarz. Auf fast allen Mauern sieht man auch

    immer beide Fugenfarben oft an einer Wand. Warum das so ist, habe ich noch nicht herausgefunden...

    Mann mischt sich also beide Farben und betupft dann die gewünschten Stellen mit dem hellen Wash. Sofort tupft man die Ziegel mit

    dem alten Tuch wieder ab, so dass nur die Fugen hell bleiben und die hellen Schlieren auf den Ziegeln verschwinden. Danach werden andere Stellen des Mauerverbundes mit der dunklen

    Mischung gestrichen und auch diese werden wieder mit dem Tuch abgewischt, so dass diesmal die schwarzen Fugen übrig bleiben.

    Hell und Dunkel verlaufen ineinander und ergänzen sich in bemerkenswerter Realitätsnähe!

    Es entsteht so eine verwitterte, alte Industriefassade, die fast realistischer nicht aussehen könnte...

    ...und wieder öffnet sich ein Türchen.

    Der Inhalt: " DAS TOR " !


    Fabrik- Rolltore, ja die bietet noch niemand als Zubehör an, können aber superleicht von Jedermann nachgebaut werden.

    Oft sieht man solche Rolltore auf Anlagen, die mit der allseits bekannten Wellpappe gebaut wurden.

    Aber nach meinem Empfinden ist die Struktur erheblich zu grob und würde eher zur Spur 2 passen!

    Daher nehme ich die Kunststoffplatten mit Riffelstruktur von Auhagen, die kosten 1,65 das Stück.

    Weiter benötige ich noch einen dickeren Pappstreifen ( Bastelplatte - Forex- im Baumarkt geht auch) für die obere Blende,

    (Dahinter befand sich beim Vorbild die Welle mit der Aufrollmechanik), sowie einen dünneren schmaleren Streifen für die untere Blende,

    die als Torabschluss bzw. Aufprallblech dient.

    Wenn alles in die benötigte Grösse gebracht wird, klebt man die 3 Dinge auf die Industriekulisse.

    Die Zauberei kommt aber jetzt erst, wenn alles lackiert und gestrichen wird. Die Grundfarbe ist in meinem Fall ein sehr helles (verblichenes) Grün, die obere Blende wird ocker eingefärbt.

    Wenn trocken, wird das Ganze - na, Ihr wisst es schon- mit einem dunklen Wash aus Terpentinersatz und Ölfarben eingepinselt.

    Dann sofort wieder mit einem alten Shirt trockengetupft, so dass die Ränder dunkler bleiben. Es tritt sofort eine absolut realistische

    Farbgebung ein! Nach 2 Tagen Trockenprozess (Washes dauern ziemlich lang) werden die schon dunklen Ränder noch mit etwas

    dunklen Pigmentfarben trocken abgebürstet.

    Es bleibt nun die untere Abschlussblende, die ist meist ziemlich verrostet, da Feuchtigkeit sowie Tritt- und Prallmarken vorhanden sind.

    Dafür geben wir uns besondere Mühe:

    Mit einem kleinen Stückchen Haushaltsschwamm, welches in eine Pinzette geklemmt wird, werden kleine Bruchspuren mit weisser

    Acrylfarbe (Vallejo) auf den unteren Rand aufgetupft. Darüber wird mit gleicher Technik dunkelbraune Acrylfarbe übergetupft, so dass die weissen Bruchkanten mit Rost überzogen sind und nur noch vereinzelt kleine weisse Stellen sichtbar sind.

    Wenn das getrocknet ist, wird mit einem rostroten Wash der verlaufende frische Rost mit dem kleinen Pinsel nachgebildet.

    Und dann ist das Tor fertig!

    Solche Kleinbahntore kann man immer noch sehr gut in vielen Versionen im Nahmertal anschauen.

    In Plettenberg waren sie für die Plettenberger Kleinbahn ebenfalls der Einlass in viele, dunkle Fabrikhallen...