Posts by Moselwirt

    Hallo Helmut,

    der Stapler ist von SIKU, Masstab ca. 1:50. Passt aber. Ist in rot, habe ihn umlackiert und schwer gealtert.

    Gibt es im Netz von 4,99 - 15,-€ ;)

    …so, das kleine Brandt-Modul ist erstmal fertiggestellt. Eine Erweiterung ist z.Z. nicht geplant, aber jederzeit möglich.

    Das kleine Diorama kann nun in eine bestehende Anlage integriert werden, oder als Kleinstanlage auch solo betrieben werden.

    Ein kleines Tutorial zum schnellen Bau individueller Türen und Tore kommt noch wie versprochen…

    Es geht weiter mit dem Brandt-Werk!

    Ich habe die erste große Halle grob fertig, die an die Kleingebäude anschließt. Die kleineren Gebäude sind Schlosserei und Verwaltung.

    Das gesamte Produktions-Arrangement lässt sich natürlich nicht darstellen. Es gilt, einen kleinen, aber trotzdem glaubwürdigen Teil zu gestalten.

    Weiterhin habe ich im Innenbereich mit der Ausgestaltung begonnen.

    Ein kleines Kurztutorial, wie man ohne Geld auszugeben, schöne Türen und Tore bastelt, folgt im nächsten Teil!

    forum.spurnull-magazin.de/core/attachment/139900/forum.spurnull-magazin.de/core/attachment/139900/

    Tolle Fotos, vor allem die 212 mit dem Brandt-Wagen!

    Ja klar, die gegenüberliegende Seite ist schon interessant, aber ich wollte unbedingt den Brandt-Anschliesser, auch oder gerade wegen der nur zwei Weichen.

    Mehr Platz ist auch nicht vorhanden, insgesamt 4 Meter incl. Fiddle… :rolleyes:

    …es gibt etwas neues von mir. Nach einem Besuch des ehemaligen Brandtwerkes mit unerlaubter Exkursion auf dem Werksgelände ( Lost Place), war ich schon ziemlich angefixt von der Idee, ein kleines Rangierdiorama mit entsprechendem Thema zu bauen. Wie immer, kompletter Selbstbau auf kleinen, leichten Ikea-Regalbrettern, für zuhause im Regal oder für die Messe schnell und leicht aufgebaut. Minimale Elektrik, 2, 3 Weichen…


    Vor Ort habe ich dann schnell gesehen, dass die Werksanlagen doch von erschlagender Größe sind. Also: reduced to the max. Soll heißen: sehr nah am Original, aber eben doch mit sinnvollen Schrumpfungen, so dass aber der Kern noch bestehen bleibt.

    Es wird also das Hauptgebäude zur Hälfte entstehen, sowie die wichtige Brücke mit dem Eckhaus, von wo die Strecke aus dem Schattenbahnhof führt. Das ganze natürlich gut hundert Meter gekürzt. Soweit zum ersten Modul.


    Das zweite Modul ist noch nicht begonnen und beinhaltet später einen kleinen unbeschrankten Bahnübergang mit einer kurzen Ausziehstrecke ( für den Zug, nicht für die Lokführerin), sowie einer höchst interessanten Betriebsstelle, die später hier noch ausführlich erklärt wird…


    Im hinteren Betriebsgelände verläuft übrigens die Ennepe, ein kleiner Nebenfluss der Volme. Bei mir verläuft der Fluss allerdings vor dem Betriebsgelände, eine kleine künstlerische Freiheit, da etwas Wasser im Vordergrund zu meinen Vorlieben gehört.

    Das Theaterstück soll in der Epoche IV spielen, so um und bei 1978.

    Mein Dank an dieser Stelle gilt den beiden Forenteilnehmern, die meinem Gesuch auf die Brawa Brandt-Wagen gefolgt sind.

    Ein Wagen sogar von einem ehemaligen Brandt-Mitarbeiter!

    Aber seht doch selbst den Baufortschritt, über Feedback jeder Art bin ich gespannt!

    bzgl. Dampflok in 0m ist klar, dass jeder von seinem kleinen Wunschmodell träumt…

    Die (Dampf)Lok der Hohenlimburger Kleinbahn konnte, was die Vorbestellmengen betrifft, nicht überzeugen.

    Für mich persönlich sehr schade, aber aus unternehmerischer Sicht verständlich.

    Was die anderen Spekulationen betrifft: auch wieder ziemlich eingeschränkte Spezialthemen.


    Ein attraktiveres Modell, welches dringend fehlt und was bei vielen Bahnen einsetzbar wäre und somit

    unternehmerisch lohnenswerter, ist eine vernünftige Kastendampflok…

    Sehr schöne Details auf Deiner Anlage!

    Als Tip ( nicht Kritik!) mal 2 Fotos von unserer Hohenlimburg- Anlage. Wir haben uns nach vielem rumprobieren entschieden, das Strassenplanum und den Bürgersteig mit Styrodurplatten von Heki zu gestalten. Das lässt sich super bearbeiten!

    Man kann damit auch gut die Gleiszwischenräume füllen, indem man die Platten auf die Gleise drückt und entlang der entstandenen

    Prägekanten mit der Schere auschneidet und in die Gleise setzt.

    Das gestempelte Pflaster wird abschliessend noch mit Acryl- Klarlack gestrichen, weil ja Strassenpflaster durch die sehr glatte Oberfläche immer einen seidenen Glanz hat. Deshalb kann es auch realistischer sein, das Pflaster nicht so stark zu verschmutzen, da sich der Strassenschmutz in der Realität immer wieder vom Regen abwäscht. ;)

    Für ein kleines Rangiermodul habe ich eine Dieseltankstelle gesucht. Hm, gar nicht so einfach: entweder sind die ausverkauft, zu teuer oder zu gross...

    Aber egal, ich baue sowieso fast alles selber.

    Ich bin dann fündig geworden bei Plusmodels, Militärmodellbau in 1:35, zu bekommen beim " Sockelshop". Dazu die Tanksäule von Addie ( wenigstens die gibt es noch).

    Dann brauche ich noch ein kleines Stück Styrodur für den Betonsockel und etwas Farbe sowie ein paar Reste Grünzeug. Das ist schon alles!


    1. ich baue die beiden Resinbausätze zusammen, sind nur ein paar Teile - Resin mag ich nicht, es bricht leicht und ist nur mit Sekundenkleber zu fixieren.

    2. der Styrodursockel wird zurechtgeschnitten und mit einer kleinen Drahtbürste Altersstrukturen hineingeprägt. Dann wird er grau gestrichen und weiss graniert.

    3. die Säule und der Tank wird mit Weiss aufgehellter Acrylfarbe ( Karminrot von Revell) gestrichen. In dieser Farbe wirkt alles matt und verblichen.

    ( diese Mischung nehme ich übrigens auch für die roten Fahrgestelle meiner Loks).

    4. Anschliessend werden mit einem feinen Pinsel Scheuerspuren aufgetragen und mit der Schwämmchenmethode feinste Roststellen aufgetupft.

    5. Die gesamte Tankstelle wird mit einem dunklen Ölwash ( gibt es von mehreren Herstellern z.b. von Valejo) kplt. eingestrichen und danach sofort mit einem sauberen

    Pinsel die gösseren Flächen wieder freigewischt, so dass nur die Ecken und Winkel verschmutzt bleiben.

    6. Zum Schluss kann man noch die Ränder mit Unkraut frisieren, für den Fall, dass die kleine Kö nur noch sehr selten mal vorbeischaut ( wie bei mir).


    Dann ist die kleine Tankstelle schon nach ein paar Stunden fertig und kann in die Anlage integriert werden. Auch auf einem kleinen Landbauernhof macht das Sinn!

    So, kleiner "Entspannungskurs":

    Mal die nächsten Wochen nicht über weggaloppierende Preise ärgern, sondern mal was schaffen!

    Z.b. könnte man in dieser unsteten Zeit ( keine Panik, die vergeht auch wieder...) versuchen, seine

    Bestandsmodelle zu patinieren, seine Anlage mal ein bisschen aufzuhübschen oder einfach mal

    rantrauen, einen Baum zu bauen, nach den tollen Vorschlägen unseres Baumbauers hier im Forum.

    Nicht soviel Meckern oder Jammern, sondern etwas kreatives zuhause umsetzen, bis die Lage sich wieder etwas

    normalisiert hat. Danach kann man sich auch wieder den Neuerscheinungen widmen. Dauert ja eh immer was, bis da was kommt.

    Hat ja bei Corona auch geklappt, oder? 8)

    na klar! Das ist der Miag Schleppkran von Wespe Models.

    Die Firma ist in Rumänien und liefert zuverlässig. Der Bausatz ist 1:48 und kostet ca. 35,-€ plus Porto.

    Aber Vorsicht: ist ein Resine Bausatz und mega schwer zubauen. Viele Teile brechen beim Abtrennen...

    Wir haben noch einen in grau mit Dach.

    Im Original war der Miag ein tolles Teil, einfach mal bei youtube suchen... :)

    Das ist ein tolles Thema und klasse umgesetzt.

    Wir bauen ja 0m Hohenlimburg und da kenne ich die Probleme mit dem Pflaster in den Gleisen....

    Als Tipp vielleicht: Du kannst die Pflastermatten, die Du verwendest, nicht gut für Kurven/ Radien nehmen.

    Das sieht nicht aus finde ich, da sich die Matten nicht zur Kurve biegen lassen. Alternativ könntest Du für die

    Weichen Styrodurplatten einlegen und die Steine mit einer Pinselhülse in der gleichen Grösse selber stempeln.

    Probier das doch mal aus!

    ...dann klink ich mich mal ein:

    Es musste eine einfache Lösung gefunden werden, um ein recht ansehnliches Rillengleis zu gestalten, welches billig ist und schnell "verlegt" werden kann. In Hohenlimburg kommt einiges an Metern zusammen.

    Die teure und technische Alternative von Swedtram scheidet daher aus!

    Ich habe daher in die 0m Gleise von Schnelli Styrodurprofile eingesetzt. Das geht recht einfach:

    Die Styrodurplatten ( z.B. von Heki) werden auf die verlegten Gleise gedrückt und das gestempelte Spiegelbild mit einer Schere ausgeschnitten. Die Kanten werden vorsichtig mit einem Cuttermesser eingeritzt, so dass die innere Rille imitiert wird.

    Diese Kante wird dunkelbraun gestrichen - so wie auch die leicht sichtbaren Schwellen der Gleise- , danach trocken silbern graniert, um den Radglanz wiederzugeben und letztendlich mit einem Rostwash gealtert.

    Dieser Streifen wird dann mit Uhu Por in die Gleise geklebt.

    Man kann vorher auch noch mit einer Pinselhülse die Pflastersteine stempeln.

    Durch das freihand- Ziehen der Rille mit dem Cuttermesser entstehen gerade bei Kurven einige Ungenauigkeiten.

    Wer sich aber die alten Originalschienen in Hohenlimburg ansieht, wird schnell sehen, wie krumm und angerostet und ausgefahren

    diese waren. Man fuhr sprichwörtlich " auf der letzten Rille"...

    Man soll die Betriebssituation hier nicht überbewerten.

    Es handelt sich lediglich um ein Abstellgleis der Hohenlimburger Kleinbahn, in unserem Fall das Modulende,

    wie es dutzendweise früher dort so war. An diesen Gleisenden wurden gelegentlich Schrottreste (Altmetall)

    und auch Müll auf die Waggons geladen und zum Bahnhof " mitgenommen".

    Eine klassische Schrottverladung mit den natürlich erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen war hier nicht geplant! :whistling:

    Zunächst ist ( für mich) eine Kulisse ein beschränkter Einblick oder Ausblick, wie bei einer Theaterbühne.

    Genau das wollte ich hier zeigen. Ich hatte nicht die Absicht, mit meinem Beitrag die Lösung für ein Hintergrund-

    Panorama einer kompletten Anlage zu liefern.

    Mir geht es in meinen Arbeiten immer nur um kleine Einschnitte bzw. Lichtblicke. Ein grosses Panorama finde ich persönlich nicht

    gut, bei meinen Anlagen sind die Hintergründe daher - bis auf die Kulissen, immer in einem neutralen hellgrau bis weiss.

    Selbst eine Blautönung kann schon viel kaputtmachen.

    Meine persönlichen Vorbilder sind hier ganz klar Marcel Ackle und Michiel Stolp ( Becasse) mit ihren Beispielen.

    Also eben keine Fototapeten oder gemalten Bilder ( ausser, man beherrscht das künstlerisch sehr gut!)

    Hier noch weitere Beispiele von mir: