Posts by Moselwirt

    na klar! Das ist der Miag Schleppkran von Wespe Models.

    Die Firma ist in Rumänien und liefert zuverlässig. Der Bausatz ist 1:48 und kostet ca. 35,-€ plus Porto.

    Aber Vorsicht: ist ein Resine Bausatz und mega schwer zubauen. Viele Teile brechen beim Abtrennen...

    Wir haben noch einen in grau mit Dach.

    Im Original war der Miag ein tolles Teil, einfach mal bei youtube suchen... :)

    Das ist ein tolles Thema und klasse umgesetzt.

    Wir bauen ja 0m Hohenlimburg und da kenne ich die Probleme mit dem Pflaster in den Gleisen....

    Als Tipp vielleicht: Du kannst die Pflastermatten, die Du verwendest, nicht gut für Kurven/ Radien nehmen.

    Das sieht nicht aus finde ich, da sich die Matten nicht zur Kurve biegen lassen. Alternativ könntest Du für die

    Weichen Styrodurplatten einlegen und die Steine mit einer Pinselhülse in der gleichen Grösse selber stempeln.

    Probier das doch mal aus!

    ...dann klink ich mich mal ein:

    Es musste eine einfache Lösung gefunden werden, um ein recht ansehnliches Rillengleis zu gestalten, welches billig ist und schnell "verlegt" werden kann. In Hohenlimburg kommt einiges an Metern zusammen.

    Die teure und technische Alternative von Swedtram scheidet daher aus!

    Ich habe daher in die 0m Gleise von Schnelli Styrodurprofile eingesetzt. Das geht recht einfach:

    Die Styrodurplatten ( z.B. von Heki) werden auf die verlegten Gleise gedrückt und das gestempelte Spiegelbild mit einer Schere ausgeschnitten. Die Kanten werden vorsichtig mit einem Cuttermesser eingeritzt, so dass die innere Rille imitiert wird.

    Diese Kante wird dunkelbraun gestrichen - so wie auch die leicht sichtbaren Schwellen der Gleise- , danach trocken silbern graniert, um den Radglanz wiederzugeben und letztendlich mit einem Rostwash gealtert.

    Dieser Streifen wird dann mit Uhu Por in die Gleise geklebt.

    Man kann vorher auch noch mit einer Pinselhülse die Pflastersteine stempeln.

    Durch das freihand- Ziehen der Rille mit dem Cuttermesser entstehen gerade bei Kurven einige Ungenauigkeiten.

    Wer sich aber die alten Originalschienen in Hohenlimburg ansieht, wird schnell sehen, wie krumm und angerostet und ausgefahren

    diese waren. Man fuhr sprichwörtlich " auf der letzten Rille"...

    Man soll die Betriebssituation hier nicht überbewerten.

    Es handelt sich lediglich um ein Abstellgleis der Hohenlimburger Kleinbahn, in unserem Fall das Modulende,

    wie es dutzendweise früher dort so war. An diesen Gleisenden wurden gelegentlich Schrottreste (Altmetall)

    und auch Müll auf die Waggons geladen und zum Bahnhof " mitgenommen".

    Eine klassische Schrottverladung mit den natürlich erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen war hier nicht geplant! :whistling:

    Zunächst ist ( für mich) eine Kulisse ein beschränkter Einblick oder Ausblick, wie bei einer Theaterbühne.

    Genau das wollte ich hier zeigen. Ich hatte nicht die Absicht, mit meinem Beitrag die Lösung für ein Hintergrund-

    Panorama einer kompletten Anlage zu liefern.

    Mir geht es in meinen Arbeiten immer nur um kleine Einschnitte bzw. Lichtblicke. Ein grosses Panorama finde ich persönlich nicht

    gut, bei meinen Anlagen sind die Hintergründe daher - bis auf die Kulissen, immer in einem neutralen hellgrau bis weiss.

    Selbst eine Blautönung kann schon viel kaputtmachen.

    Meine persönlichen Vorbilder sind hier ganz klar Marcel Ackle und Michiel Stolp ( Becasse) mit ihren Beispielen.

    Also eben keine Fototapeten oder gemalten Bilder ( ausser, man beherrscht das künstlerisch sehr gut!)

    Hier noch weitere Beispiele von mir:

    Noch ein letztes Statement von mir: wer mich kennt, weiss, dass es mir fern liegt, die Leistungen anderer zu kritisieren.

    Aber es ist nunmal eine Tatsache, dass viele Hintergründe grauenhaft sind. Das sind einfach Fakten.

    Das ist für mich genau so eine Aussage wie: " es gibt zuviele schlechte Autofahrer" oder "es gibt zu viele Impfgegner" oder ...

    Ich habe niemanden persönlich angesprochen, das würde ich auch nie tun! Aber wenn sich nun einige angesprochen fühlen und persönlich berührt fühlen, dann kann ich da auch nix für!

    Was mich dabei nur wundert: wer sich nun angesprochen fühlt, findet der dann seine eigenen Arbeiten auch suboptimal?

    Dann dürfte er sich ja nicht ärgern, weil dann hätte ich ja Recht?

    Oder findet er seine eigenen Hintergründe gut, egal wie sie aussehen, dann bräuchte man sich ja auch nicht so aufzuregen?

    Hm... vielleicht wird es Zeit, dass es Frühling wird und die Massnahmen gelockert werden und die Menschen wieder mehr aufeinander zugehen, statt sich weiter zu spalten... ;)

    Hallo Robert,

    Deine Äusserung mir gegenüber empfinde ich fast schon als Bedrohung, bzw. fühle mich von Dir geohrfeigt!

    Oder was meinst Du mit "altfränkisch"?

    Ich möchte hier mit meinen Beiträgen lediglich Tipps und Verbesserungsvorschläge geben, mehr nicht!

    Dass Du nun bei mir verzichtest, die altfränkische Methode anzuwenden, erleichtert mich ungemein.

    Dein Niveau ist gerade so, als wenn ich sagen würde: " ich verzichte darauf, bei Dir mit meinen Kumpels vom Motorradclub

    vorbeizuschauen"...

    Mein Fazit zu solchen Bedrohungen:

    Es lohnt sich hier einfach nicht mehr, sich ins Forum einzubringen...


    Gruss, Markus

    Oft sieht man auf Anlagen grausame, teilweise laienhaft selbstgepinselte Hintergrundmotive oder sehr teure, aber schlecht angepasste fotorealistische Hintergründe.

    Da aber die meisten von uns keine begnadeten Künstler sind, und soetwas nicht selbst malen können ( oder besser auch nicht sollten), möchte ich hier kurz mal zeigen, wie

    ICH soetwas löse:


    Da ich am liebsten Originalthemen aufgreife und nachbaue, bietet es sich natürlich an, an die original Schauplätze zu fahren um seine eigenen Hintergründe selbst zu fotografieren.

    In meinem Fall ist es der Gleisanschluss Dessauer der Hohenlimburger Kleinbahn, die gerade als Gemeinschaftsprojekt in meinem und in Johannes Otterbachs Atelier entstehen.

    Da dort im Nahmertal alles sehr beengt war und ist, können natürlich keine weiten Landschaften als Kulisse dienen, sondern die alten, noch vorhandenen Industriebauten.

    Also schnell mal hingefahren und die Originalbauten einfach mal abfotografiert.

    Dafür benötigt man auch keine teure Kameraausrüstung, sondern einfach nur sein Smartphon oder Pad.

    Der Grund für dieses " Downsizing" ist ganz einfach: man braucht einfach keine gestochen scharfen Fotos, sondern eher welche in normaler Qualität, denn man sollte die Kulisse möglichst mit dem Modell verschmelzen lassen. So, dass man den Übergang nicht direkt bemerkt, im besten Fall erst beim dritten Hinschauen.

    Daher sollte die Kulisse auch farblich ans Modell angepasst werden oder umgekehrt.


    Nachdem man sein Wunschmotiv nun im Kasten äh Handy hat, geht es ab zum Drogeriemarkt und druckt sich das Motov in A4 aus. (1,95€). Sollte die Grösse nicht richtig passen, kann man sich das Ganze auch mehrmals neu konfigurieren und erneut drucken - man bezahlt nur die Abzüge, die man auch mitnehmen möchte!

    Natürlich kann man sich das auch zuhause am

    PC passend machen. Der Fotoausschnitt wird nun auf einen Pappträger aufgeklebt und in seine Anlage integriert, idealerweise zwischen oder neben dem real gebautem Modell.

    Der Fotodruck sollte seidenmatt sein, um das noch weiter abzufiltern, kann man das Motov auch mit einem klaren Mattlack einsprühen. Störende Details, wie Blätter, moderne Schilder oder Graffitis werden einfach mit einem feinen Pinsel in den richtigen Farben übergepinselt und so unsichtbar gemacht.

    Die Kante zum Modul wird mit etwas Unkraut oder einigen Rohren oder Brettern weiter kaschiert.

    Das war schon alles, was zu tun ist, aber seht selbst, ob Euch das gefällt!

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    Hallo zurück,

    Kritik ist richtig und wichtig, kein Problem!

    Aĺlerdings baute und baut die Demag sogar noch kleineres " Spielzeug", nämlich Seilzüge, Laufkatzen und Flaschenzüge.

    Einfach mal googeln.

    Und ob jetzt Eckverbindungen am Jaffakran nicht ganz richtig sind, wird tatsächlich kaum jemandem auffallen.

    Vor allem nicht unter dem ganzen Schmodder, den ich da auftrage, da hast Du wohl recht... ;)

    Hier möchte ich einmal meine 3 Kräne vorstellen, alles Bausätze und stark verwittert ( weil alte Kräne ja meistens draussen stehen ;)).


    1. Bockkran, Plastikbausatz von Italeri, Massstab 1:35

    2. 5 Tonnen Kran von Miniart, Massstab 1:35

    3. Jaffa Überladekran Massstab 1:45


    Die ersten beiden sind zwar im "Militärmassstab", jedoch auch sehr gut passend für die Spur 0, da diese Kräne in sehr grossen Stückzahlen in vielen Grössen produziert wurden.

    Vor allem für die Wehrmacht und für kleinere und grössere Fabriken und Spediteure.

    Der Jaffa- Bausatz ist aus gelasertem Karton und Kraftplex und recht anspruchsvoll zu bauen. Macht aber wie immer bei Jaffa, Spass zu bauen.


    Nach der Montage werden die Bausätze bei mir wie meistens erst in hellen Pastelltönen mit der Brush vorlackiert.

    Bei Kränen ist das meistens Industriegrün, Hellgrau, Hellblau oder auch Hellgelb. Nur keine kräftigen Farben nehmen, sondern möglichst hell und ausgeblichen.

    Anschliessend wird mit einem kleinen Schwämmchen dunkelbraune Acrylfarbe sehr leicht auf die Metallstreben aufgetupft. So entstehen kleinste Roststellen. Nach einigen Minuten ist das schon trocken und es kann mit einem Rost- Wash, z.B. von Valejo oder AK " nachgerostet" werden. Das muss jetzt einen Tag lang trocknen, dann kann als letzte Schicht ein dünnes schwarzes Wash aufgepinselt werden. Der Vorteil von Washes ist, dass die Brühe in kleinste Ritzen läuft und so perfekt die jahrzehntelange Verschmutzung imitiert.

    Als letzter Schritt wird nun im WWW nach kleinen alten Originalschildern gesucht, die zum Thema passen und dann ausgedruckt und auf den Kran angebracht werden.

    Ob dabei Urheberrechte verletzt werden weiss ich nicht, deshalb soll dieser letzte Tip nur eine Anregung sein...


    Viel Spass beim Nachbauen!

    Eine kleine Anmerkung zu Konstantins Anlage:

    Das sieht alles super aus! Bei dieser Anlage wurde etwas wichtiges beachtet, nämlich der künstlerische Aspekt bzw. die Lehre der Farben.

    Soll heissen: alles auf der Anlage ist in einem ähnlichen Farbton gehalten, so, als ob man alles auf der Anlage mit einem matt Varnish überzogen hätte. Dadurch kommt die alles entscheidende Wirkung zum tragen: Ruhe! Das Auge wird nicht überlastet.

    Neben gutem Modellbau ist es das wichtigste und zugleich schwierigste, die richtigen Farben zu treffen. Genau das ist hier passiert.

    Und vor allen Dingen: Bereichern durch Weglassen, nicht alles darstellen wollen. Einige wenige Waggons, zwei Loks und drei vier Fahrzeuge. Fertig. Man kann alles wegnehmen und die Statisten auswechseln. Nur nicht alles verfügbare auf die Anlage stellen, nach dem Motto: " schaut mal, was ich alles schönes habe!"

    Das wurde hier bei den Vorstellungen zu oft gemacht. ( soll keine Kritik sein, sondern nur Vorschläge von einem, der früher auch viel falsch gemacht hat und im laufe der Jahrzehnte dazugelernt hat).

    Btw: der Jaffa-Kran ist verbesserungswürdig. Demnächst stelle ich einen kleinen Beitrag ins Forum, wie man ihn optisch sehr ansprechend patinieren kann ;)

    Man kann auch bei einer " ein Mann Firma" zeitnahm eine Info an den Kunden senden. Das schaffen alle mir bekannten Kleinfirmen.

    Bei Erkrankung ( auch Corona kann dazugehören...) kann man auch eine kleine Info in der Homepage oder auf Facebook oder auf welcher Plattform man auch immer auf Kundenfang ist, hinterlassen.

    So ein Vogel Strauss Verhalten dem Kunden gegenüber ist mit nichts zu entschuldigen, ausser einem schweren Schicksalsschlag natürlich!

    Wer sowas nicht verstanden hat, sollte kein Geschäft aufmachen...

    Was hat denn die Spur 1 mit Mainstream zu tun? Genau das Gegenteil ist doch der Fall.

    Mainstream finde ich eher die Ausrichtung auf der Intermodellbau.

    Es liegt nahe, beide Spuren miteinander zu verbinden, da man sich einander sehr ergänzen kann.

    Und nicht wenige steigen jeweils um bzw. experimentieren auch mal mit dem " verbotenen Massstab" so auch ich...

    Hallo Lothar,

    es ist für unser Forum immer gut, wenn jemand seine Arbeiten vorstellt und neue oder ganz andere Ideen hier einbringt!

    Deine Idee mit den kombinierbaren Kästen ist gerade für Spur Nuller mit wenig Platz eine gute Sache.


    Vielleicht könntest Du die Farbgestaltung noch etwas blasser, ausgeblichener darstellen, vor allem das Blau.

    Bei einigen Details sieht man noch zu deutlich die Holzstruktur, z.b. bei den Randsteinen.

    Das könnte man realistischer mit Styrodurleisten darstellen. Styrodur eignet sich auch hervorragend für die Boden und

    Fassadengestaltung: Risse können mit dem Cutter imitiert werden und Altersspuren im Beton werden mit einer kleinen Drahtbürste

    hineingeprägt.

    Ein neues Haus bereichert nun die Lenneuferstrasse: die alte Drogerie!

    Entgegen meinem Grundsatz, alles selbst zu bauen, hat es mich immer gereizt, einmal ein Haus von Stangel zu bauen.

    Beim Betrachten dieser schönen Häuserserie fiel mir auf, dass das ein oder andere Haus grosse Ähnlichkeiten mit der Häuserzeile

    in Hohenlimburg aufweist - aber beurteilt das selbst :)


    Der Bausatz ist übrigens recht anspruchsvoll zu bauen, stellt aber letztendlich Niemanden vor grosse Probleme, allerdings muss

    man an einigen Stellen etwas improvisieren bzw. seinen Wünschen anpassen, aber das gelingt mit den Materialien Pappe, Papier und

    Kraftplex ganz gut.