Posts by Günter Wittwer

    Hallo,


    wirklich schade!

    Doch warum gleich komplett Stoppen? Überall und ständig gibt es Verzögerungen.

    Warum nicht noch einmal die Werbetrommel rühren und dann in drei oder sechs Monaten neu - notfalls abschließend - entscheiden?

    Für dieses Brot-und-Butter-Modell muss es doch ausreichend Interessenten geben! Oder ist das eine/die Folge davon, dass einige andere Modelle in einer (allzu großen) Anzahl von Varianten auf den Markt kommen und deshalb die Mobabudgets ausgereizt sind?


    Mit traurigem Gruß

    Günter

    Hallo,


    zum späten Abend noch eine kurze OT-Bemerkung - sorry Jürgen.

    In Jürgens drittem Video ein interessanter Wagenpark:

    Der zweite Zug, der mit der Tenderlok, besteht aus 2x 4yg + 5!x 3yg + 1x 4yg (sofern ich richtig gesehen und gezählt habe).

    Es gibt also nicht nur die 3yg als Pärchen - habe ich allerdings schon mal in einem Bahnbuch gesehen.


    Gute Nacht,

    Günter

    Hallo Jürgen,


    von mir eine Beobachtung nach einem Besuch in Lich, wie eine Zugkreuzung im Bhf. Lich am Vormittag ablief.


    Situation:

    Eingleisige Strecke; Hausbahnsteig mit Schranke zum sehr schmalen Mittelbahnsteig mit einseitiger Bahnsteigkante. Die Schranke ist unten und sichert den Bohlenweg.

    Ablauf:

    1. Zug aus Gießen läuft am Hausbahnsteig ein und hält hinter dem Bohlenweg.

    2. Die Schranke wird geöffnet (habe leider nicht aufgepasst von wem).

    3. Die Fahrgäste nach Gießen gehen über den Bohlenweg und warten auf dem Mittelbahnsteig.

    4. Zug nach Gießen (hat, so meine ich, am Einfahrsignal gewartet) läuft auf dem zweiten Gleis ein.

    5. Gegenzug fährt ab.

    6. Zug nach Gießen fährt ab.


    Ich hoffe, ich habe mich richtig erinnert.


    Grüße

    Günter

    Hallo,

    ein paar Anmerkungen meinerseits:

    Ich hatte vor etwa einem Jahr eine China-DKW gegen eine Lenz/Peco-DKW ausgetauscht. Eigentlich erfolgt der Austausch der einwandfrei funktionierenden China-DKW nur, weil diese nur manuell stellbar war.

    Mit der neuen Lenz/Peco-DKW gab es zunächst eine Menge Probleme mit verschiedenen Loks (und auch Wagen!) verschiedener Hersteller und bei unterschiedlichen Fahrtrichtungen. Dies Spurmaße waren geprüft und korrekt.

    Lange beobachtet und Kompromisslösungen gesucht und gefunden.

    Zunächst zwei wesentliche Ursachen ermittelt:

    1. Sehr scharfe Kanten an den Zungenspitzen. Die hatte ich auch schon an früher eingebauten Lenz/Peco-Weichen festgestellt und durch "Entgraten" behoben.

    2. Sehr (zu) große(r) Spalt(e) zwischen Ausfräsung und Zungenspitze(n) (siehe Bild). >> Das sollte bei weiterer Produktion unbedingt korrigiert werden.



    Hier liegt meiner Meinung nach das Kernproblem, das mit Entgraten nur bedingt zu lösen ist, denn dadurch werden Spalt und Spurmaß(!) weiter vergrößert. Also ganz, ganz vorsichtig entgraten - weg ist weg!


    Wie gesagt, weitgehend habe ich diesen kritischen Punkt für mich gelöst, gelegentlich "fällt/kippt" noch mal ein Radsatz in die Lücke und es kommt zu Entgleisungen, zum Glück aber sehr selten. Deshalb habe ich hier keine weiteren Korrekturversuche unternommen - möchte nicht "Verschlimmbessern".


    Ich wünsche einen schönen Feiertag bzw. langes Wochenende,

    Günter

    Hallo Stefan,


    ich schreibe ja kaum noch, aber auf die direkte Ansprache eine kurze Antwort, obwohl das Thema für mich vor rund drei Jahren abgeschlossen war.

    Ich hatte alle meine Loks damals für mich angepasst eingestellt und sie fahren und "lärmen" zufriedenstellend.

    Details weiß ich nicht mehr, aber in meiner Loktabelle steht bei der BR94.5:

    CV901 = 10

    CV900 = 5

    CV901A = 49

    F9 ist Riggenbachbremse, F10 ist segeln (sind wohl die Standardwerte).


    Wie gesagt, ich bin nicht mehr im Thema. Damals hatte ich mich intensiv damit beschäftigt.


    Viele Grüße

    Günter


    PS Weiteres ggf. per PN.

    Hallo Bahnboss,


    wie wäre es mit den Pertinax-Anschlussstreifen der Lenz-Weichenantriebe - so man sie übrig hat?

    Steckerchen dran oder Litze anlöten. Die Fummelei mit den Schienenstößen habe ich hinter mir. Irgendein Anschluss ist immer mal wieder lose, und das ist gerade beim Testen suboptimal.


    Gruß

    Günter

    Hallo in die Runde,


    und schon mal vielen Dank für die aussagekräftigen Antworten - für die von Sebastion hätte auch ein ^^ gepasst, aber das wäre nicht wertig genug gewesen.

    Für mich ist zumindest soviel klar, ich muss nicht mit Schrittgeschwindigkeit fahren, und dass ich eine im Vergleich zu "normalen" Zugfahrten geringere Geschwindigkeit wähle, auch. Wobei ich allerdings auch bereits mit langsamer Geschwindigkeit in den Bahnhof reinrolle - Strecke habe ich ja praktisch nicht.

    Deshalb möchte ich etwas differenzieren zwischen den unterschiedlichen / möglichen "langsam".


    Somit noch zur Verdeutlichung nachgehakt: Gilt das "Umsetzen" bei einem Personenzug als Rangierfahrt? Ich denke ja - aber was sagen die Fachleute?


    LG

    Günter

    Hallo in die Runde,


    mit einer Frage an die Betriebsbahner / Fachleute.


    Ich habe etwas im Forum gesucht, vielleicht nicht lange oder gut genug, jedenfalls bin ich nicht fündig geworden.

    Nachdem ich mal wieder auf der Anlage Platz geschaffen und genüsslich Betrieb gemacht habe, fragte ich mich, wie schnell wurde (früher, z. B. mit Dampfloks) beim Umsetzen gefahren, wenn die Lok auf dem Nachbargleis auf der anderen Bahnsteigseite vorbeifuhr und mit welcher Geschwindigkeit wurde bis kurz vor dem Ansetzen an die Puffer gefahren?

    Für die Einfahrt in Stumpfgleise gibt es entsprechende Vorschriften, aber wie ist das bei so einem Umsetzvorgang, da gibt es doch bestimmt auch etwas "für Rangierfahrten"?


    Vielen Dank vorab für ein paar Informationen.


    LG

    Günter

    Guten Morgen Thomas,


    tolle Lösung - einfach - einfach genial.

    Schön, dass Du das auch mit Fotos so anschaulich dokumentiert hast - danke.

    Ja, so ein 5-Kuppler sieht nicht schön aus, wenn da eine Stelle nicht ganz akkurat liegt.


    LG
    Günter

    Hallo Rüdiger,


    vielen Dank für die netten Worte und den Dank selbst.

    "Dank" habe ich auch von zahlreichen Kollegen in Form von vielen Reaktionen (Daumen, Pokale) und auch durch einige Direktansprachen erfahren - tut gut und motiviert.

    Bezüglich Gleisplanung meines Nebenbahnmotivs kann ich nur auf meine Bemerkungen in einem anderen Thema verweisen - ich will es hier nicht wiederholen und "mein" Thema zerschießen.

    Wie ich mit der Dokumentation weiter verfahre - ob überhaupt, vielleicht nutzt sich dieses Unterthema doch ab - muss ich noch überdenken. Die "Großzügigkeiten" sind weitgehend abgearbeitet / erzählt, sie gehen langsam in einen "Bahnalltag" über, da gibt es dann nicht nur Idylle und die Schönheit der Totale. Da wird es auch mal voller, enger und dann kommt es an den Punkt, da denke ich - gilt allerdings in anderen Zusammenhängen - hättest Du geschwiegen, wärst Du Philosoph geblieben.


    Mit nachdenklichen Grüßen zur Nacht

    Günter

    Hallo Ihr Planer,


    alle die jetzt in der Planungsphase sind, haben auf ihre Weise recht - und sollen sich mit ihrem Vorgehen auf dem richtigen Weg fühlen.


    Und wenn Andreas sagt, er weiß wovon er schreibt, ist das sicherlich so.

    Andererseits kann ich für mich ganz klar sagen: So wie ich es gemacht habe, kann es (auch) gehen.

    Denn Erfahrung (von früher) habe ich reichlich, das Ergebnis und auch die vielen positven Reaktionen auf die entsprechenden (aktuellen) Beiträge bestätigen mich.

    Mit einem guten Planungsprogramm kann man auch Gleise "manipulieren" und praktisch jede gewünschte Form hinbekommen. Bei echten Gleisen säge ich doch auch nicht so mal eben an einer Weiche herum. Da sind dann Papierschablonen hilfreich - und vor allem budgetschonend.


    Allerdings wandert das Thema in Richtung Glaubensfrage ab - da braucht man nicht streiten / diskutieren - jeder soll nach seiner Fasson selig werden.

    In diesem Sinn wünsche ich gutes und erfolgreiches Planen mit Ergebnissen, mit denen jeder langfristig zufrieden ist.


    Gute Nacht

    Günter

    Hallo Dirk,


    dazu möchte ich sagen: Es kommt darauf an.

    Wenn jemand in seinem Leben viele Planungen durchgeführt und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hat, also sich das, was er / sie auf dem Papier aufgezeichnet hat (Voraussetzung ist natürlich ein exaktes, fehlerfreies Planungsprogramm) , vor seinem geistigen Auge vorstellen kann, wird er / sie auch keine allzu großen Enttäuschungen erleben. Wobei natürlich eine "reale" Gegenprobe nicht schaden kann.

    Von mir kann ich sagen, ich habe über die Jahrzehnte einige Anlagen geplant, die letzte H0-Anlage hatte 3 1/2 Ebenen, davon 2 Ebenen mit Schattenbahnhöfen. Auf meine alten Bleistiftzeichnungen und bei der letzten großen H0-Anlage sowie bei der Spur-0-Anlage auf die Zeichnungen mit WinRail konnte ich mich immer verlassen - auch auf das optische Resultat.

    Aber, entscheiden muss das jeder für sich selbst.


    Ich wünsche noch einen schönen Abend

    Günter

    Hallo Andreas,


    zum Abschluss hast Du Dir einen Pokal verdient.

    Für jeden Abschnitt einen Pokal, dann würdest Du vielleicht ein Trinkgelage veranstalten und keine weiteren Projekte angehen.


    Schönen Adventsabend noch

    Günter

    Großzügig (4)

    Personenverkehr - oder, gut, wenn auch zusätzliche Leistungen erbracht werden können!

    Einen guten Morgen zum 1. Advent!

    Im 1. Türchen des Adventskalenders steckt jetzt die schon 4. Folge - blöd, ich bin zu früh angefangen :( .


    Dafür hatte ich aber noch eine Idee, wie ich die "Großzügigkeit" um eine weitere Folge sinnvoll erweitern kann:

    Zusätzliche, ursprügliche nicht vorgesehene Verkehrsleistungen.

    Der Anschließer Wittholz bedient ein "Gewerbegebiet" (nannte man die in den 50er / 60er Jahren schon so?) mit Sägewerk und Möbelfabrik sowie weiteren Kleinbetrieben. Der Bereich ist wirtschaftlich interessant und das Frachtaufkommen so hoch, dass der Anschließer auch durch die eingleisige (und bald elektrifizierte) Hauptstrecke im Hintergrund nicht stillgelegt, sondern für diese eine Überführung gebaut wurde.


    Doch das ist ein anderes Thema - hier geht es um den Personenverkehr.

    Was war eher da, Ei oder Henne, waren es Kungelei, Vetternwirtschaft oder Beziehungen? Egal, auf jeden Fall konnte die Wittstädter Nebenbahn und ihr rühriger Chef :) ;) :saint: eine weitere Verkehrsleistung an Land bzw. auf die Schiene ziehen. Morgens und abends zur und von der Arbeit kann das Personal (genderneutral!), sofern es nicht damals schon dem Individualverkehr anhing, jetzt mit der Bahn fahren. Wittholz liegt (jetzt ;) ) etwa 3 km von Wittdorf entfernt - ursprünglich hätte ich mal ein paar hundert Meter genannt - gut wenn man sich nicht zu früh festlegt. Die Leistungen werden mit dem VT 98 erbracht und sind selbstverständlich perfekt auf die Fahrpläne der Strecken Wittstadt - Wittdorf und Witthöh - Wittdorf abgestimmt. Die Wittstädter sind da vorbildlich - planen können die!


    Um die "Großzügigkeiten" zu verdeutlichen, nachfolgend wieder ein paar Bilder:



    BR 86 217 ist mit 2 4yg aus Wittstadt gekommen.

    VT 98 9518 verlässt kurz danach mit den Pendlern Wittdorf Richtung Anschließer Wittholz (hat noch keinen "richtigen" Fahrplannamen erhalten).



    Links hinten der VT nach Wittholz.

    Vorne auf Gleis 23 die BR 38 3553, die den Zug mit 2 3yg-Pärchen aus Witthöh gebracht hat und mit den beiden 4yg später nach Wittstadt fährt.

    Gut, das Gleis 21 lang genug ist und für das Parken der 3yg-er ausreicht. Nur so wurde diese morgen- und abendliche Aktion in dieser Form möglich :) .


    Eigentlich wollte ich in dieser Folge den Standardverkehr zeigen - dies hier fand ich passender, weil es zeigt, wie wichtig "Beinfreiheit" ist.


    Noch einen schönen Adventssonntag

    Günter