Posts by Rheingold

    BR 56: So sieht sie aus bei mir zu Haus.


    Hallo BR 56-Freunde,


    in meinem über 40-jährigen Modellbahnerleben ist nun ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. In H0 nie realisiert,

    Vorab: Eine optisch hervorragende Lok!


    Kleine Anmerkung: "In H0 nie realisiert" bezieht sich sicherlich auf Deine aktive H0-Zeit, nehme ich an. Inzwischen gibt bzw. gab es die BR 56.2 sowohl von Märklin/Trix als auch von Liliput, Letztere hatten die Lok mit Dachaufsatz und mit Runddach im Programm.


    Gruß, Claus

    Interessant sind auch die Links auf derselben Seite zu einer dänischen Seite, auf der der gleiche Wagen in Dänemark zu sehen ist. Und dieser Waggon muss über Deutschland gefahren sein...


    (162) [RAIL43] Wagon Standard réfrigérant STEF / Marcel Millet - Page 29 - Forum du Zéro (leportailduzero.org)

    Sind sie auch: Meine Eltern hatten ab den frühen Siebzigerjahren einen Schrebergarten in Köln direkt an einer Bahnlinie. Dort habe ich STEF-Kühlwagen in Güterzügen gesehen. Ebenso fuhren dort Kokszüge Richtung Ruhrgebiet mit "merkwürdigen grauen Wagen" und Beschriftungen wie ARBEL, STEMI, LOTRASID usw.

    Ich habe damals mit meinen jungen Jahren nicht bewusst wahrgenommen, dass dies alles Wagen der SNCF waren, aber ich ärgerte mich, dass ich diese Wagen nicht in meinen H0-Katalogen fand. :(


    Gruß, Claus

    Da ich kürzlich etwas in die Schweiz verschickt habe, möchte ich noch ergänzen, dass es das "2 kg - Päckchen M Welt" gibt! Das gilt als Nachfolger des Großbriefs für Waren, die Abmessungen sind identisch: "max. L x B x H 90 cm, keine Seite länger als 60 cm". Das erlaubte Gewicht beträgt, wie die Bezeichnung schon sagt, 2 kg, die Kosten betragen 12,70 Euro. Es besteht die Möglichkeit einer Versicherung bis 50 Euro und Sendungsverfolgung für 4,00 Euro, Gesamtkosten dann 16,70 Euro. Das ist die preisgünstigste DHL-Versandart, um Waren international zu verschicken. Ich habe aber gerade festgestellt, dass diese Preise auch etwas höher sein können, wenn es auf andere Kontinente geht. Für kleinere Teile geht es noch preisgünstiger in Form des "2 kg - Päckchen XS Welt", aber das darf nur 35 x 25 x 3 cm groß sein, also bestenfalls kann man damit Ersatzteile verschicken.


    Teure Sachen würde ich so nicht verschicken, aber bei allem bis 100 Euro Wert hätte ich keine Probleme. Die Zollerklärung für bestimmte Länder wird automatisch mit ausgedruckt, wenn man den Paketschein online bei DHL erstellt und kauft - was sowieso empfehlenswert ist, da günstiger als im Shop und man braucht nur das Paket abgeben und nicht erst noch dort bezahlen. Den Standard-DHL-Paketschein für nationalen Versand bis 2 kg zu 4,99 Euro kann man ohnehin nur online erstellen und ist eine gute Alternative zum praktisch gleich teuren, aber relativ langsamen Hermes-Paketdienst, dem ich aufgrund schlechter Erfahrungen fast nichts mehr anvertraue.


    PS: Sorry, bisschen viel Text, hier die DHL-Preisliste, ist eigentlich selbsterklärend:


    DHL-Pakete


    Gruß, Claus

    Tolle Bilder aus einer anderen Zeit. An DKW Junior und Ford Taunus 12M können sich sicherlich hier auch noch andere bestens erinnern. :)


    Besonders interessant übrigens auch das Bild der V100 006, habe noch nie ein Bild einer V100 mit so einer niedrigen Betriebsnummer gesehen, gab es ja auch nur ein gutes Jahr lt. Bildunterschrift:


    Bild 72 zeigt eine besondere V 100 in Ansbach. V 100 006 wurde als einzige Vorserienlok mit dem stärkeren Motor mir 1350 PS gebaut. Die Abnahme erfolgte am 12.08.59. Sie wurde am 20.10.60 in V 100 2001 umgezeichnet. 1968 wurde 212 001 aus ihr. Sie war vom 13.08.60 bis 25.01.61 in Nürnberg Hbf beheimatet. Leider ist kein Datum vermerkt.


    Gruß, Claus

    Ich finde die bisherige Handhabung recht gut, unser Modellbahnkollege "Staudenfan" gibt aussagekräftige Titel, denn nicht jede Klein-, Neben- oder sonstige Bahn findet das Interesse der breiten Allgemeinheit.

    Wenn das Ganze jetzt in einem einzigen Thread untergebracht werden soll, muss man jedesmal den Thread öffnen, um nachzuschauen, um was es sich handelt. Also im Endeffekt noch mehr Klickerei, während man ein (Vorbild)Thema, das einen nicht interessiert, gar nicht erst öffnen muss.


    Natürlich könnte man jetzt, falls Du das so meinst, Stefan, auch ein neues Unterforum "Lesenswert im DSO HiFo" anlegen, in das dann immer wieder ein neues HiFo-Thema eingestellt wird. Das wäre natürlich auch keine schlechte Idee, aber bitte nicht alles in einen einzigen Thread.

    Gruß, Claus

    Die Betzdorfer 44er waren in den frühen Siebzigerjahren häufig zu Gast im Bw Gremberg im Süden von Köln. Dort haben wir (ein Freund und ich) uns zu der Zeit (1973/1974) öfter rumgetrieben; man war geduldet und konnte alles genau inspizieren/beobachten. Auf einer dieser 44er durften wir dann ein Stück mitfahren, mussten uns nur bei der Passage am Stellwerk ein wenig ducken, damit wir nicht entdeckt werden.


    Hier auch ein kleiner Bericht aus der Zeit über dieses durchaus interessante Bw mit Doppeldrehscheibe:


    http://www.traktionswandel.de/texte/gal-gremberg.html


    Gruß, Claus

    Danke für das Verlinken dieses interessanten Films. Schon interessant, wie sehr sich alles in "nur" einem halben Jahrhundert verändert hat.


    Wer den Film für sich archivieren möchte, kann YT-Filme mittels dieser Website downloaden (als MP4, Musik als MP3):


    YT-Downloader


    Der ist ganz gut ohne lästige Werbung und ohne Installation irgendwelcher Programme, die den PC vermüllen.


    Gruß, Claus

    Es gibt mehrere Bildbeweise, dass die V200 mit silbernem Schriftzug nicht nur die neuen 26,4 m-Wagen zog. Dazu zählt auch der Wagenpark des "Henschel-Wegmann-(Gegen)Zugs", der bis mindestens 1959 eingesetzt wurde. Ich müsste meine Literatur bemühen, darin sind mehrere Bilder. Aber da ich nicht gegen Bildrechte verstoßen möchte, verlinke ich lieber etwas aus dem Netz.


    Hier ist der F56 in Treuchtlingen im Jahre 1957 zu sehen, hinter der Lok eindeutig KEIN 26,4 m-Wagen und auch kein HWZ-Wagen:


    i3_v200047_treuchtlingen.jpg


    Nähere Details und weitere Bilder verraten, dass es sich um eine Reise nach Italien im Jahre 1957 handelte und der erste Wagen hinter der Lok wird auch gezeigt:


    https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,7007142


    Hier noch ein Foto von Bellingrodt, dass den F56 in Gemünden/Main am 31. Oktober 1955 bespannt zwar nicht mit einer V200, aber mit der BR 01 112 zeigt. Auch die V200 zog diesen Wagenpark:


    5808.jpg


    Und das Bild hier spricht für sich selbst - F4 "Senator" am 12.07.1955 an einer Signalbrücke in Hamburg-Harburg:


    f-senator-4-passiert-mit-v-200-002-am-12-07-1955-eine-signalbr-cke-in-hamburg-harburg-walter-hollnagel-eisenbahnstiftung_1_orig.jpg


    Nebenbei bemerkt kann man sich die Wagen auch selbst bauen, wurden im Spur Null Magazin im Oktober 2014 vorgestellt:


    https://www.spurnull-magazin.d…-bauen/f-zug-im-eigenbau/


    Gruß, Claus

    Das müsste dann unter Umständen dieser Thread ab Beitrag Nr. 25 gewesen sein:


    RE: Lenz Abteilwagen und Umbauwagen - verglichen, gemessen und umgebaut


    Bitte aber auch den Hinweis von Alexander beachten, der gerade was dazu geschrieben hat.


    Gruß, Claus

    Nr. 1)


    Haben wir getestet.

    Ein sehr früher F-Zug Gambrinus mit Ep. III(a) Wagen in stahlblau, ohne 1. Klasse Streifen und vermutlich sogar ohne Keks. Letzteres muss ich aber noch genauer recherchieren. Dieser Zug wurde von einer E18, V200.0 und später von einer E10 gezogen.

    NB: Folgendes hatte ich geschrieben, bevor ich alles gelesen hatte, die Frage nach dem Wagentyp hat sich also erledigt:



    Welches Jahr des Gambrinus schwebt Dir denn genau vor? Ein "sehr früher" Gambrinus von 1952 war noch dampfbespannt, hier sind einige Bilder zu sehen:


    http://www.welt-der-modelleisenbahn.com/f-zug-gambrinus.html


    Diese Wagen hatten natürlich noch keinen Keks (der wurde flächendeckend erst ab 1956 eingeführt), kreiert hat ihn der Grafiker Eduard Ege, hier die "Keksgeschichte":


    https://www.deutschebahn.com/d…st/keksgeschichte-4464364


    Die V200 war auch lange Zeit vor dem Zug, weil die Elektrifizierung nördlich des Ruhrgebiets erst Mitte der Sechzigerjahre erfolgte.


    Gruß, Claus

    Danke für den Link! Toll finde die Ansicht des Bahnbetriebswerks mit den zwei Drehscheiben, aufgenommen aus den Weinbergen. Das könnte einen glatt zum Nachbau animieren, ist ja "relativ" platzsparend.


    Heute ist da leider ein riesiger Parkplatz und sonst nichts:


    https://www.luftbildsuche.de/i…z-deutschland-376262.html


    Auch hier wieder der starke Rückbau der Gleisanlagen zu sehen (wie so vielerorts) zugunsten des mittlerweile eher kollabierenden Straßenverkehrs.


    Damals wurden - im Nachhinein betrachtet - so einige Weichen falsch gestellt...


    Gruß, Claus

    Eine E 94 auf Ebay ging vorhin für knapp 500,- weg...

    Die war aber nicht komplett (innen total ohne Elektronik, fährt also nur analog), eine OVP gab es auch nicht und die Lok verursachte beim Fahren mit Höchstlast unangenehme Gerüche. Eine solche Lok ist also kein Maßstab, um jetzt zu behaupten, eine E94 von MTH sei nur 500 Euro wert...


    Ich finde das von Otto verlinkte US-Angebot sehr attraktiv, für rund 750 Euro "all inclusive" eine neue Lok mit OVP.


    Gruß, Claus

    Jetzt fangt doch nicht schon wieder mit dem Hauen und Stechen an! Das gilt übrigens für "beide" Seiten. Mit "stimmig" ist wohl gemeint, dass derjenige eine BR38 mit richtiger Pufferbohle und korrekten Windleitblechen besitzt. Ich sage: Na und? Von Petau bekommt man in Kürze alle erforderlichen Kleinteile, so viel Umbauarbeit ist das nicht. Dann hat man auch eine "stimmige" BR 38. :rolleyes:


    Die Kastentender-38 finde ich auch wesentlich attraktiver. :thumbsup:


    Freut Euch lieber darüber, dass Ihr gesund seid - und bleibt es bitte auch!


    Gruß, Claus

    ...solange der Verursacher der Mängel nicht aktiv in die Diskussion eingebunden ist, sind doch diese Grabenkämpfe sinnlos vergeudete Zeit, findet ihr nicht?


    Na ja, das "Strickmuster" ist in all den Jahren gleich geblieben: Erst wurde über die V100 und deren zu kleine Fenster diskutiert, es gab sogar Firmen, die haben Umbauten angeboten, weil dieser Mangel nicht so leicht "am Küchentisch" behoben werden konnte. Und was passiert? Die späteren Auflagen der V100 hatten korrekte Fenster!


    Dann kam die BR 94.5 und die zu runden Zylinderabdeckungen. Auch hier hat die Firma Lenz nicht mitdiskutiert, sondern auch recht schnell Abhilfe geschaffen und aktuelle Loks haben korrekte Zylinderabdeckungen.


    Ich bin mir auch sicher, dass die Firma Lenz über diesen Thread Kenntnis hat und schon nach Verbesserungsmöglichkeiten sucht, die in die Produktion einfließen können. Dazu gehören mit Sicherheit schon mal richtig dimensionierte Windleitbleche und die Sache mit den Schienenräumern wird womöglich auch konstruktiv gelöst werden, denkbar wären ja auch ansteckbare, ähnlich wie bei Kolbenstangenschutzrohren.


    Ich kenne übrigens keinen anderen Hersteller, der so schnell kritisierte Mängel behoben hat wie Lenz. Andere Hersteller (meist natürlich in anderen Spurweiten) verändern gar nichts, wobei man natürlich dazu sagen muss, dass die Messlatte für größere Spuren wie 0 und 1 deutlich höher liegt, weil eben jeder Fehler viel präsenter ist.


    Insofern sind sachliche Kritik und Hinweise auf Mängel durchaus produktiv und haben in der Vergangenheit schon zu manchen Erfolgen geführt (siehe oben). Das sollten die Herren "Allesakzeptierer", die in der Firma Lenz - überspitzt formuliert - eher eine Religion oder einen Wohltätigkeitsverein sehen (sorry, aber manche äußern sich so, dass man diesen Eindruck gewinnt) durchaus mal zur Kenntnis nehmen, bevor sie den Kritikern eine Verleumdungsklage (!) an den Hals wünschen. Diese hätte übrigens aufgrund dieses Threads zu 0% Aussicht auf Erfolg, aber es kennt sich halt nicht jeder in juristischen Dingen aus.


    Gruß, Claus

    Nur eine spontane Idee:


    Man könnte eine sehr dünne Messing- oder Metallplatte passend zuschneiden und über den Spalt kleben. Diese Platte reicht dann bis zu den Puffer-Befestigungsblechen, also deckt in etwa die halbe Pufferbohle und vor allen Dingen den Spalt ab. Man hätte dann zwar auch eine kleine Kante, aber wenn die Platte sehr dünn ist, fiele diese nach dem Lackieren kaum auf und wäre deutlich weniger präsent als dieser Spalt. Man könnte auch einen Kleber verwenden, der nicht so extrem haftet, damit die Platte zu Reparaturzwecken (sollte in der Praxis so gut wie nicht vorkommen) und der damit einhergehenden Demontage abgenommen werden kann.


    Ich halte diese Lösung für besser als da mit Kleber und Spachtel zu arbeiten, das bekommt man auch nicht unbedingt unsichtbar hin.


    Wie gesagt, nur eine spontane Idee...


    Gruß, Claus

    Ich möchte manche der Herrschaften doch bitten, konstruktive Kritik nicht als Meckern zu bezeichnen. Aus der Vergangenheit haben wir gelernt, dass die Firma Lenz noch nie "eingeschnappt" über eine sachlich vorgetragenene Kritik war, sondern sie sich stets zu Herzen genommen hat und bei späteren Serien Verbesserungen hat einfließen lassen!


    Insofern ist Kritik an sachlicher Kritik hier völlig deplatziert!


    Ich erwähne neben den Zylinderabdeckungen der BR 94 auch die anfänglich zu kleinen Seitenfenster der V100, auch die hat die Firma Lenz später korrigiert.


    Nebenbei bemerkt arbeiten überall auch nur Menschen, die Fehler(chen) machen, aber trotzdem muss man darüber nicht immer den Mantel des Schweigens hüllen.


    In diesem Sinne: Bleibt gesund!


    Claus

    Vor 100 Jahren wäre Corona überhaupt nicht bekannt geworden. Man ist halt an der Grippe erkrankt und Alte und Schwache sterben daran, wie auch an der normalen Grippe.


    Das stimmt so nicht, weil es bei Corona eine bis zu 10-mal höhere Mortalitätsrate gibt. Alle Vergleiche mit der normalen alljährlichen Influenza sind alleine schon deshalb nicht zutreffend.



    Nur dass die normale Grippe zigtausendfach mehr Ansteckungsopfer fordert, als Corona bislang.


    Und woran liegt das wohl? Was wäre wohl los, würde man gar nichts machen und sich den Virus, der übrigens ansteckender ist als ein normaler Influenza-Virus, ungehemmt ausbreiten ließe? Dann würde sich die halbe Bevölkerung anstecken und bei der Mortalitätsrate hätten wir eine sechsstellige Anzahl von Toten! Dass so ganz nebenbei auch noch die Wirtschaft zusammenbrechen würde, wäre dann ein weiterer "Nebeneffekt".


    Ich kann diese oberflächlichen Beschwichtigungen echt nicht mehr hören! Leute, wir haben nicht mehr Ende Januar! Mir reicht das, was sich seitdem aus China ausgebreitet hat. "Damals" war das alles noch weit weg, jetzt nicht mehr.


    Gruß, Claus

    Wie ich finde, ein lesenswerter Artikel, den sich so manche "Verharmloser" auch mal durchlesen sollten:


    https://www.faz.net/aktuell/wi…etten-leben-16669427.html


    Was wäre wohl los, wenn man gar nichts unternehmen würde?


    NB: Händewaschen ist EIN Teil des Schutzes, einen kompletten Schutz gibt es praktisch nicht. Das Virus überträgt sich vor allen Dingen durch die Luft ("Tröpfcheninfektion") und wird auch über die Augen übertragen! Wenn ich dann sehe, dass es im Supermarkt immer noch Leute gibt, die einfach mal so durch die Gegend niesen, OHNE sich die Hand (besser die Armbeuge) vor den Mund zu halten, weiß man doch, dass es nicht genug Warnungen geben kann! Unverantwortlich, wie manche Leute da draußen rumlaufen.


    Ich stelle mich übrigens so langsam darauf ein, dass Gießen zum vorgesehenen Termin nicht stattfinden wird :-(


    Warten wir also ab...


    Gruß, Claus

    Ich verstehe nicht, wie man sich hier echauffieren kann und den Thread mit der "Apotheken-Rundschau" vergleichen kann. Es geht doch in diesem Kontext primär um die Spur 0 Tage in Gießen und dass sich einige (berechtigte!) Sorgen machen, dass diese ausfallen könnten. Natürlich ist die Gesundheit wichtiger als das Hobby, aber das versteht sich wohl von selbst.


    Ja, es besteht (noch) kein Grund zur Panik (= besser: großen Sorge), aber mittlerweile sollten doch mal die Leute, welche die Berichte in den Medien als reine Panikmache betrachten, selbige vielleicht doch mal aktuell zur Kenntnis nehmen? Italien ist - im Gegensatz zu China - nicht sehr weit weg und dort gab es nur heute 133 Tote und ganz Norditalien mit ca. 16 Millionen Einwohnern steht quasi unter Quarantäne mit stark eingeschränkter Bewegungsfreiheit. Auch das Argument, es gäbe ja fast jedes Jahr xx.xxx Influenza-Opfer, zählt nicht, denn ausschlaggebend ist die Mortalitätsrate unter den Betroffenen und die ist bis zu 10 x so hoch wie bei einer Influenza! Zudem wird das Virus auch von Personen übertragen, die selbst noch gar keine grippeähnlichen Symptome zeigen, was es deutlich z.B. vom früheren SARS oder auch anderen Influenza-Formen unterscheidet.


    Da ich Diabetiker bin und auch nicht mehr der Jüngste, gehöre ich - wie viele andere in diesem Forum auch, weil einfach ebenfalls schon älter - zur Risikogruppe. Es sollte daher erlaubt sein, hier sachlich darüber zu schreiben und nichts zu verharmlosen. Panik verbreitet hier bisher ohnehin niemand, aber man kann doch - wie der "Canadier" schrieb - etwas mehr Verantwortungsbewusstsein zeigen und sich darüber austauschen.


    Ich persönlich nehme Leute, die das Ganze immer noch für einen reinen Medienhype halten, nicht mehr für voll, die haben irgendwie die letzten zwei Wochen verpasst...


    Gruß, Claus