Posts by DT1

    Hallo Wolfgang,


    der Zugapparat auf deinem Foto ist aber nicht das Gußteil von Herrn Linden? Ich hatte mal einen Rungenwagen von Herrn Linden. Frage doch mal in die Runde wer so einen Wagen hat. Da war dieser Zugapparat drunter.


    Gruß Alfred

    Wenn du dich da nicht irrst:


    hier der Rungenwagen:



    Hier der Halle:



    und hier die Form und eines der Urmodelle:


    Ja,

    der "Zugapparat" soll auch funktionstüchtig sein. Ich habe die Bauteile vom Meister Linden übernommen, nur ist mir nicht ganz klar wie er das gelöst hat, wo er die Feder eingesetzt hat, vielleicht weiß dies ja jemand.

    Ansonsten hätte ich 2 Ansätze dies umzusetzen, entweder ich setze in den Federkorb 2 kleine Federn und mache eine Fixierung (Ring, ..) auf die Stange oder ich setze kurze, weiche Federn zwischen Pufferbohle und dem Adapter, wobei der 2. Ansatz der einfachere wäre.

    Hallo Bastian,


    es gibt solche und solche Ätzer, die einen wollen ein pdf, andere CAD Dateien, AI Dateien, ... Die meisten die ich kenne wollen geschwärzte (positiv oder negativ) Zeichnungen, manche arbeiten noch mit Filmen, andere brauchen keine Filme mehr weil die Belichtung direkt aus einem Rechner erfolgt. Die meisten Ätzer nehmen die Datei und ätzen einfach, andere sehen sich die Zeichnung an und du bekommst eine Rückmeldung wo sie zB ein Problem sehen.


    Ich arbeite seit längerer Zeit mit einem Ätzer, der braucht keine Filme, hat am liebsten CAD Zeichnung als dxf und dies ungeschwärzt, sieht dann also so aus:



    Die Zeichnungen werden dann von einem Design Team begutachtet und ich erhalte eine Rückmeldung, wie in dem Falle:



    Dies kann ich mir dann nochmals ansehen und entweder war dies so von mir gewollt oder ich überarbeite die Zeichnung und ich sende sie erneut. Erst dann wird die Zeichnung von dem Team geschwärzt und mir zur Freigabe vorgelegt, dann geht es in die Produktion. In dem Beispiel oberhalb war dies genau so gewollt ;)


    Du siehst also, jeder Ätzer kocht sein Süppchen anders,

    Derzeit warte ich auf jede menge an Bauteilen von Gießern, Bleche von Ätzern, …. und dachte mir, dass ich mal meine Werkstatt aufräumen könnte. Dabei sind mir fertige Bleche in die Hände gefallen, auf die ich bereits komplett vergessen hatte (über ein Jahr wie ich eben sah).

    Und da ich lieber konstruiere und baue bleibt die Werkstatt mal so wie sie ist und ich habe mir die Ätzplatte vorgenommen. Zugegeben musste ich mir mal wieder die Konstruktionen ansehen damit ich weiß was ich ich da genau ätzen lies.


    Also die ersten Teile aus der Platte genommen und entgratet, Nieten gedrückt, Teile gebogen und mal zusammengesteckt und musste feststellen, gut geplant und gut geätzt.


    Da ich damals versprochen hatte alles recht einfach zu machen, ein paar Hinweise zu dem Fahrwerk:

    Die Außenlangträger arretieren in der Pufferbohle, ebenso befindet sich in der Pufferbohle eine Platte für die Arretierung der Mittellangträger:



    Die Kastenstützen besitzen nachgebildete Nieten und der im Außenlangträger Schlitze für die korrekte Position. Eine Lehre, die auf die Enden der Pufferbohle gesetzt wird, hält die Kastenstützen an der richtigen Position (vertikal und horizontal) im Träger um sie zu verlöten.






    Hallo Bastian,


    da ich so gut wie nichts in 3D zeichne, obwohl meine Programme das könnten, kann ich die zum Für/Wider für Ätzzeichnungen in 3D nichts sagen.


    Ich zeichne aber recht viele Ätzzeichnungen, allerdings alle in 2D und das geht für mich eigentlich recht schnell. Nachteil gegenüber 3D ist auf jeden Fall das räumliche Denken, dass man können sollte, speziell bei komplexeren Konstruktionen. Man muss sich vorab schon vorstellen können, wie das Ergebnis zuletzt aussehen wird, wenn es gebogen, gefaltet, ... wird.

    Das fängt bei normalen 50/50 Ätzungen an und wird komplizierter bei 35/65 oder sogar mehrlagigen Ätzungen. Ich für meinen Teil arbeite lieber im 2D Bereich.

    Ganz nebenbei, mein Ätzer braucht nichts geschwärzt, will am liebsten auch gar nichts geschwärztes haben. Dies freut natürlich mich, denn schwärzen ist mit CAD Programmen immer eine sehr komplexe Arbeit, da keine Füllfarbe verwendet wird sondern Striche, die auch die Dateien immer riesig groß machten.

    Hallo Alexander,


    was hier noch zu erwähnen wäre, die Drehgestelle müssen von unten noch mit einer Feder verschraubt werden, also nicht einfach nur mit einer Schraube bzw. Gewinde und Mutter, nur dadurch kann das Drehgestell dann auch kippeln. Alternativ kann das linke Drehgestell auch ohne die "Nasen" vorne und hinten auskommen, dann muss es eben nur mittig mit Schraube inkl. Feder darunter fixiert werden.


    Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber ich glaube bei den Hübner E-Loks wurde dies so eingesetzt.

    Nachdem ich aus meinem Urlaub gekommen bin, sind auch schon die ersten Bauteile für die preußischen 4m und 5m Wagen im Postkasten gelandet und können ab sofort auch bei mir erworben werden:



    KPEV Achslager:





    Trittstufen mit Abgang nach vorne:



    Dachträger:




    Vom Ätzer habe ich leider erfahren, dass die überarbeiteten Platten erst Anfang Januar kommen werden, gibt Lieferprobleme mit den Blechen ;(

    Hallo Tim,


    du könntest die Lagerung der Drehgestelle auch ein wenig modifizieren. An einem Drehgestell macht du vorne und hinten mittig eine "Nase" oder ähnliches, bei dem 2. Drehgestell machst du dies seitlich mittig. Auf der Bodenplatte könntest du Teflonplatten kleben, .... auf denen dann die beiden "Nasen" gleiten, somit hättest du eine sehr gute 3 Punkt Lagerung.

    Hier mal eine schnell erstellte Skizze:

    Das Problem bei den Getrieben der 2020ern ist auch, dass es mit den serienmässigen Sinterlagern nur mit 5000U/min am Eingang betrieben werden sollte, die 2017er Motore aber um die 12.000 U/min haben. Dafür laufen sie bei vielen Modellbahnern recht lange, werden eben laut.

    Mir geht es genauso,

    wenn ich nach Köln oder Dortmund fahre, sehe ich mir nur 0 Stände und Anlagen an, das hat bei mir und sicherlich auch bei EsPe nicht mit "nicht mögen" zu tun, es interessiert uns eben nicht, sicherlich wie einige andere auch.


    Zum Thema Wirtschaftlichkeit, wenn ich mehr Wasser haben möchte, muss ich mir auch mehr Eimer kaufen/mieten um sie zu füllen, ob sich dies dann lohnt ist eine andere Frage. Sprich mehr Leute/Händler kostet weitere Hallen, auch die müssen bezahlt werden :/