Posts by 1zu0

    Diese kleinen Schrägbalken "in Reihe"wie auf dem letzten Foto vom Moselwirt findet man meistens als Zierfachwerk an etwas edleren Fachwerkhäusern, Sie zeigten wohl einen gewissen Wohlstand der Erbauer an und konnten auch kreuzweise oder noch verschnörkelter eingebaut werden. Solche Häuser waren in der Regel auch gerade und "ordentlich" errichtet worden.


    Im Modell braucht man das Fachwerk nach Einbau der Fenster eigentlich nur aufmalen. Zum einen darf oder soll es ja ein wenig unregelmäßig sein, zum anderen sind die meisten Fachwerkhäuser plan verputzt. Es gibt also keinen Versatz zwischen Balken und Putz. Da machen sich viele Modellbauer eigentlich viel zu viel Arbeit, wenn es zwischen den Balken nur Putz und kein Mauerwerk gibt.


    Gruß


    Gerd

    An der Mosel und in vielen deutschen Mittelgebirgen gibt es wirklich noch viele alte Fachwerkhäuser, bei denen man sich fragt, ob sie sich so verzogen haben oder so krumm (weil billigeres Holz) gebaut wurden. Aber der Verlauf der schrägen Balken ist doch meist anders als auf den Druckvorlagen.


    Habe mal zwei (selbst gemachte) Fotos aus der Gegend um Bernkastel-Kues herausgesucht, die typische Fachwerkausbildungen mit einigen untypischen Fensteranordnungen zeigen, nach denen man sich beim Selberbauen richten kann.


    Gruß


    Gerd

    Hallo Harry,


    als ich am Sonntag (pünktlich zum mittäglichen Kartoffelsalat ;-) kam, war "die Bude voll", und dann wurde auch noch das Licht ausgeschaltet, so dass eure Anlage vorweihnachtlich stimmungsvoll zur Geltung kam.
    Mit dem Handy habe ich versucht, diese Stimmung einzufangen. Das Foto ist nicht vollkommen scharf, aber man sieht, was gemeint ist :-)


    Ach ja, der Kartoffelsalat war lecker und ein paar nette Gespräche (mit Unbekannten hatte ich auch.


    Viele Grüße


    Gerd

    Hallo,


    man kann die Überschrift eng sehen und dann antworten "der Artikel XY weil ..." oder als offene Frage, quasi als eine Aufforderung die Inhalte des Heftes zu besprechen.
    Der Artikel mit der "Bruchbude" war auch für mich sehr interessant, weil einige Details und Färbetechniken für mich neu waren, wobei gerade in diesem Bereich neben Licht auch einiger Schatten zu sehen war. Die aufwändige mehrfache Spritz- und Schleifschwammtechnik bringt sicher gute Ergebnisse, allerdings klingt der nötige Aufwand für den verputzten Teil eher anschreckend, wohingegen das Bruchsteinmauerwerk des Stalls aussieht, als sei es von einem Brückenpfeiler aus dem Ruhrgebiet (meine Heimat) der 70er Jahre, dunkelgrau durch jahrzehntelange Luftverschmutzung. Es fehlen ganz einfach helle(re) Fugen. Das Haus ist toll, aber die beiden Teile wirken in Kombination farblich nicht stimmig.
    Dies merke ich hier nur an, damit Nachahmer es besser machen und nicht weil ich unbedingt "meckern" will.


    Nebenbemerkung: viele Häuser im Ruhrgebiet, die in meiner Jugend noch schwarz waren, hat der Regen inzwischen wieder "rein gewaschen", allerdings nicht gleichmäßig, denn unter dem Dachüberhang und unter Fensterbänken findet man immer noch Grauzonen als Spuren der Vergangenheit.


    Auf dem Foto sieht man auch eine "Müller-Bruchbude", die nur mit dem Pinsel koloriert wurde.
    Ein großer Dank an Thomas für die Großaufnahmen des Bauernhauses als Ergänzung zu den vielen kleinen Bildern im Heft.


    Gruß


    Ferd

    Hallo Hans-Jürgen,


    Gebäude und Vegetation deiner Anlage sind sehr überzeugend, aber die Straße sieht aus wie ein Sand- oder Kiesweg mit Randsteinen. Wenn es Asphalt sein soll, ist er etwas zu körnig und zu hell, und die Ausbesserungen müssten dunkler sein als der Rest der Straße. Wenn es wirklich ein loser Straßenbelag ist, dann wirken die Randsteine unglaubwürdig, denn allein schon aus Gründen der Entwässerung und um ausweichen zu können haben solche schmalen Straßen in der Regel keine Randsteine, welche üblicherweise als Abgrenzung des Gehweges von der Straße in Wohnsiedlungen dienen.


    Wenn du die Straße mit Kopfsteinpflaster auffüllen würdest (na klar =viel Arbeit), hättest du beide Probleme gelöst: keine Randsteine und passenden Straßenbelag.


    Gruß


    Gerd

    Hallo,


    der Bitte des MEC möchte ich entsprechen und lasse das Pärchen mit dem ominösen Autokennzeichen mal einen Parkplatz in Annaberg suchen. Dabei treffen die beiden "Cabriotisten" nicht nur auf viele Menschen, sondern auch auf eine Menge Kraftfahrzeuge, die teilweise wild überholt werden (außer der mächtige Krupp Titan) und interessante Gebäude. Damit die beiden überhaupt einen Parkplatz finden, musste die Parklücke am Bahnhof mittels titanischem Handkran freigeräumt werden.


    Auch wenn der Mercedes fotografisch im Mittelpunkt zu stehen scheint, spielt das Drumherum die Hauptrolle bei dieser Rundfahrt über die tolle Anlage. Alle Lokomotivliebhaber mögen verzeihen, dass diese ausnahmsweise mal ganz in den Hintergrund gerückt wurden.


    Die Kommentare überlasse ich gerne anderen Forumsteilnehmern und habe die Bilder deshalb schön durchnummeriert.


    Viel Freude beim Betrachten


    Gruß Gerd

    Hallo,


    wie im Jahr zuvor war ich wieder in der "fast perfekten Modellwelt" am Niederrhein und habe diesmal meinen Fotoapparat und ein paar (Foto)Modelle mitgenommen, um euch ein paar schöne Stellen der Anlage zu zeigen. Wenn ich ein wenig mehr HüMor hätte, würde ich daraus eine ganze Story basteln, aber ich belasse es bei einigen launigen Bemerkungen, die keinesfalls als Kritik an der wunderschönen Anlage verstanden werden sollten.


    Auf den Bahnsteigen gibt es eine schöne Bank, wo sich zwei Neuankömmlinge wundern, warum die schlanke Dame so standhaft den Arm hoch hält und die beiden Herren sich extra auf zwei Bodenplatten gestellt haben. Der dritte Neuankömmling hat ein schlechtes Gewissen, weil er jemanden von seinem Platz vertrieben hat, der jetzt strampelnd vor Zorn auf dem Bahnsteig liegt.


    Derweil fahren Herr S. aus B. und seine gelbblonde Bekannte von Westen in den Ort hinein und müssen ansehen, wie ein anderes Pärchen nicht mehr weiß, wie es seinen Wagen unbeschadet aus der Grundstückseinfahrt herausbekommt.


    Das benachbarte Gebäude liegt zwar sehr verkehrsgünstig, doch scheint der Verkehr dort nicht wirklich günstig zu sein, wie die spezielle Belegschaft samt Fuhrpark andeuten.


    Das waren die ersten Eindrücke in Annaberg. Vielleicht folgen weitere.


    Gruß Gerd

    Hallo,


    bei meinem örtlichen Moba-Händler begegnete mir ein Lieferwagen, den es nur ein einziges Mal in der Realität gab, der aber in ganz Deutschland anzutreffen war, da er quasi ein fahrbares Schaufenster war.
    Damals gab es ja wenige große Kaufhäuser und so konnten Händler diesen Wagen bei der Firma buchen und vor Ort Werbung damit machen.
    Gute Argumente dafür, den Wagen vor den Bahnhof zu stellen und auch einige Schaulustige davor. Und er darf auch schön sauber bleiben.
    Einzig die leeren Fächer des offenen Kühlschranks habe ich dunkelgrau ausgelegt sowie die Radkappen, den Tankverschluss und weitere Chromteile etwas angeschmuddelt


    Es ist ein Mercedes L 319 von Premium Classixxs


    Gruß


    Ferd

    Hallo,


    in einem zweiwöchigen Urlaub hatte ich Zeit und Muße mal auszuprobieren, was möglich ist, um Figuren in 1:43/45 brauchbare Augen zu verpassen. Ergebnis: es ist nicht einfach aber machbar.
    Die einfachste Art der Augendarstellung ist ein Punkt für Iris und Pupille und ein gebogener Strich für die "Augenbraue", die in Wirklichkeit der Schatten der Augenhöhle plus Augenbraue ist. Die Ergebnisse sind meiner Meinung nach völlig ausreichend für unseren Maßstab (Siehe Foto mit Omnibus). Alles was mit dieser Methode "zu dick aufgetragen" wurde, kann durch Überdecken mit Hautfarbe korrigiert werden. Die ideale Farbe für diese Technik ist ein mittleres, eher helles Braun. Alles was dunkler ist, sieht doch nach Strichmännchen oder Comic aus.
    Statt mit dem Pinsel kann man das auch mit Finelinern auftragen. Aber Vorsicht: Wasserlösliche Tinten neigen zum Verlaufen.


    Die "Königsklasse" der Augenmalerei wäre der Drei- oder Vierfarbdruck. Dabei muss erst die Augenhöhle mit weißer Farbe über die Gesichtsfarbe gemalt werden. Diese Farbe sollte über Nacht gut durchtrocknen. Dann kann die Iris blau gemalt werden (4 Farben) oder braun (3 Farben, Schwarz für die Pupille entfällt). Es folgt die "Augenbraue" in Braun, die UNBEDINGT die Iris berühren muss. Diesen Zustand zeigt das erste Bild (noch ohne Augenbrauen), wo die Augen sehr glotzig wirken, weil die weißen Flächen noch zu groß sind.


    Abschließend werden die weißen Flächen und die Augenbrauen so weit mit Hautfarbe übermalt, bis direkt unter der Iris kein Weiß mehr zu sehen ist. Das ist auf Bild 2 zu sehen, wo auch die Kleidung fast fertig ist. Danach kann bei blauen Augen noch die Pupille in Schwarz positioniert werden. Dazu einen "Drei-Haar-Pinsel" oder einen Zahnstocher nehmen. Bei dem jungen Mann ganz rechts fehlen die Pupillen noch. Die älteren Damen müssen noch nachgeschminkt werden.


    Für diese Malereien sollte man sehr entspannt sein, die Figuren mit der linken Hand gut festhalten und mit der rechten Hand den Pinsel führen, wobei die Finger beider Hände sich fest berühren sollten. So verhindert man weitgehend Verwackelungen.


    Das ganze bei gutem Licht und mit einer Lesebrille von Sehstärke 3 aufwärts.


    Wie man an den brutal vergrößerten Fotos sieht, sind auch bei mir einige Fehler passiert, die ich teilweise nach Ansicht der Fotos noch korrigiert habe.


    Gruß


    Gerd

    Ohne weiteren Kommentar möchte ich mal die Sitze mit handelsüblichen Figuren präsentieren. Sie entstammen dem 1. Klasse-Abteil eines Eilzugwagens und sind daher grau bemalt worden. Bei dem zweiten Bild wurde die Sitzfläche auf der rechten Seite tiefer geschnitten.
    Wenn man die Sitze aus der dünnen Bodenplatte heraushebelt, kann man die Löcher, in denen sie stecken von 2 mm auf 2,5 mm aufbohren und sie wieder einkleben. Dann sind sie 2 mm tiefer. Aber Vorsicht: die Sitze nummerieren und dort einkleben, wo sie einst steckten, sonst erlebt man eine unangenehme Überraschung.


    Gruß


    Gerd

    Hallo,


    das Besetzen mit Figuren ist nicht ganz einfach, besonders wenn es einigermaßen originalgetreu bezüglich der Sitzhöhe sein soll. Die Beine der Sitze sind ca. 2 mm zu lang und das Sitzpolster ist auch zu dick. Die seltsamen Armstützen sind weit weg vom Vorbild und stören den Figureneinbau. Zum Vergleich mal,ein Vorbildfoto.
    Gegenmaßnahmen werden in Kürze aufgezeigt.


    Gruß


    Gerd

    Hallo Roland,


    danke für den Tipp. Die Auswahl ist wirklich riesig, besonders bei Prominenten, und die Qualität ist gut. Die Figuren in ,exclusive painting" sehen klasse aus und sind ihr Geld (fast) wert. So bemalen können wirklich nur Profis. Einziger Wermutstropfen: die Augen sind durchgängig gruselig glotzend bemalt, da sie zu groß und zu weit auseinander auf die Köpfe gemalt wurden. Sie sehen dadurch aus wie Schlangenaugen. Bei den "exclusiven" Figuren ist es meistens noch erträglich, bei den anderen wären Übermalen angesagt.


    Unbemalte Figuren habe ich leider nicht gefunden.


    Gruß


    Gerd

    Schade, dass seit einem Monat niemand mehr seine Figur hier gezeigt hat. Dabei sind doch so viele gedruckt worden. Vielleicht liegt es ja daran, dass die gedruckten Figuren wegen des dunklen Materials nicht sehr fotogen sind und erst durch eine Bemalung richtig zur Geltung kommen.


    Es wäre schön, wenn es in diesem Thread weiter ginge.


    Als zusätzliche Option zu den Drucken von Kalle biete ich jedem Interessierten an, von seinem Druck eine Silikonform anzufertigen, mit deren Hilfe dann beliebig viele Kopien gefertigt werden können, so dass man mehrere Chancen hat, seine Figur zu bemalen oder sich selbst in Miniaturformat zu verschenken. Das weiße Gussmaterial, dass ich der Form beilege, ist von hoher Qualität und läßt sich sehr gut mit wasserlöslichen Farben bemalen.


    Der Preis für eine Form plus Material liegt unter dem eines Scans. Auch kann ich fertige Abgüsse, die dann weniger kosten als ein 3D-Druck, auf Wunsch mitsenden.
    Dies ist ein Angebot unter Hobbykollegen und keine kommerzielle Aktion!


    Wer Interesse hat, möge sich bitte per PN bei mir melden.


    Gruß


    Gerd

    Hallo,


    die Besetzung des O 321 ist abgeschlossen. Vor dem Einsetzen der Figuren wurden die Griffstangen über den Sitzen und das Lenkrad von unten mit schwarzer Acrylfarbe bemalt. Dadurch wirken sie nicht mehr so dick. Beim Lenkrad bekam auch die Oberseite Farbe ab, die ließ sich aber gut mit einem Tuch abwischen.


    Der O 319 war der erste Bus, den ich vor längerer Zeit mit Figuren besetzt hatte. Da einige von ihnen sehr unnatürliche Kopfhaltungen hatten, wurde er noch einmal geöffnet und "auf den neuesten Stand" gebracht, was auch ein leichtes Einschlagen der Vorderräder beinhaltete. In diesem Kleinbus sitzen die Passagiere in der Realität recht hoch, so dass bei den Figuren die Sitzflächen unangetastet bleiben konnten, aber ein paar Köpfe "mussten rollen".


    Nach Fertigstellung konnten beide Mercedes-Busse eine Probefahrt durch Genzhausen machen, wo ja immer ein Auto-Fan mit dem Fotoapparat lauert, um besondere Fahrzeuge ablichten zu können. Ansonsten ist in diesem Eifel-Dorf ja nicht viel los ...


    Leider fehlen am O 321 zwei kleine Teile, was auf den Fotos auffällt. Auf der Anlage muss er halt so stehen, dass das nicht zu sehen ist. Oder gibt es die etwa als Ersatzteile bei Schuco?


    Gruß


    Gerd

    Na ja,


    eigentlich ist es ja nicht wirklich ein Cabrio sondern ein Bus mit Schiebedach. Aber um so mehr lohnt es sich, ihn mit Figuren zu besetzen, weil man sie auch von oben teilweise sehen kann.
    Natürlich ist das eine größere Bastelaktion. Bei mir wird die Version der Deutschen Bundespost bevölkert.
    Das Öffnen ist nicht ganz einfach, da der Einsatz mit den Sitzen an den Seiten festgeklebt ist. Die Klebestellen lassen sich leicht lösen, aber zum Entfernen des Innenteils musste ich mit einem Seitenschneider (als Zange mit Extragripp) die beiden Schraubenhülsen packen und dann vorsichtig heraus hebeln.
    Die Detaillierung dieses Modells von Schuco ist schon bemerkenswert. Neben den feinen Gepäcknetzen findet man auch andere Details, die man von außen kaum sehen kann, wie die Tasche und Pedale im Fußbereich des Fahrers. Auch die inneren Griffe an den Türbereichen sind nachgebildet.


    Um den Fahrer an das Lenkrad setzen zu können, wurde der Sitz entfernt, der dann später etwas tiefer wieder angeklebt wird. Eigentlich braucht der Fahrer das Lenkrad ja nicht festhalten, da der Bus auf den meisten Anlagen nicht fahren wird, sondern an der Bushaltestelle oder vor einer Schranke steht, aber eine Hand sollte er doch am Lenkrad haben, was eine größere Operation nötig machte. Wie bei den meisten Bussen sind die Sitze eher schräg, so dass viele Figuren etwas unnatürlich nach oben schauen. Das erfordert Korrekturen an der Sitzfläche (meist der Figur) oder am Kopf (abbrechen, feilen, ankleben).


    Der Geister(bei)fahrer passt eigentlich ganz gut, aber ich lasse den Sitz frei. Und der Dame, die ihren Kopf verloren hat (wohl zu sehr verdreht worden ;-), wird auch noch geholfen.


    Gruß


    Gerd

    Hallo,


    es gibt eine James-Bond-Serie mit einigen spektakulären Fahrzeugen und manchmal brauchbaren Figuren. Die gelbe Ente sah nach einer wilden Verfolgungsjagd nicht mehr ganz neu aus. Wenn man die beiden Fahrer(in)figuren in andere Autos setzt, macht die Ente sich gut auf dem Schrottplatz oder im Straßengraben.


    Die schönste James-Bond-Figur finden man im, äh, auf dem blauen R 11 (oder was von ihm übrig geblieben ist). Der Hintergrund passt bei diesem Diorama besonders gut.


    Pfingst-Gruß


    Gerd

    Hallo,


    es gibt sogar deutsche Cabrios in 1:43, die bereits mit Figuren besetzt sind wie der Porsche von Schuco mit den beiden Urlaubern und dem Koffer auf dem Gepäckträger. Besonders elegant wirkt der Karman Ghia, daher habe ich ihn mit zwei "Playboys" besetzt, während das Käfer Cabrio ein wenig Flower Power der frühen Epoche 4 versprüht.


    Gruß


    Gerd

    Hallo,


    so eine Vorrichtung wie die aus Blech von Schnellenkamp kann man sich auch in ein paar Minuten aus einem Draht biegen. Anforderungen dafür sind:


    1. Er muss auf ungefähr auf Höhe der Puffermitte sitzen.
    2. Er muss fest sitzen ohne sich zu verdrehen.
    3. Er sollte zum Einclipsen geeignet sein.
    4. Er sollte möglichst dunkel und dünn sein.


    Punkt 4 erfüllt der 0,5 mm Federstahldraht für das Faller Carsystem. Brünierte Messingdrähte gingen auch.


    Auf die Schnelle habe ich aus 1 mm Schweißdraht mal so einen Draht zur Demonstration gebogen. Die eckigen Stellen über den Puffern sollten lieber mit einer Rundzange gebogen werden. Der etwas längere senkrechte Draht erleichtert das Einclipsen.


    Gruß


    Gerd

    Hallo,


    in der bereits erwähnten Serie von IXO/Antalya gibt es noch ein Cabrio, das sehr elegant ist und deutlich nach 50er Jahren aussieht. Das Besondere daran ist aber die Frau, die daneben steht. Sie hält eine Art Mob oder Staubwedel in der Hand, und neben ihr stehen zwei Weidenkörbe mit braunem Inhalt. Die Bedeutung der Szenerie ist etwas rätselhaft, aber die Frau kann andernorts gut eingesetzt werden. Die Gesichter der Figuren sind sogar bemalt.
    Interessant ist auch der R 6, der auch in Deutschland weit verbreitet war, und der mit zwei Kindern (sind ja selten in 1:43) garniert ist.


    Die originellste Situation findet man bei einem Citroën, dessen Fahrerin im original 60er Look in ihre Handtasche schaut, während ein Motorradpolizist wartet. Der Clou ist jedoch der Hund, der im Wagen aus dem Fenster schaut.


    Übrigens gibt es zur Zeit bei Ebay einige deutsche Autos zu absoluten Schnäppchenpreisen. Ein gelber Golf 1, ein roter Käfer und ein zweifarbiger Ford Taunus 17 m (Barocktaunus) sind für weniger als 6 Euro plus 1,90 Euro Versand zu haben (und zu mir unterwegs).


    Gruß


    Gerd