Posts by Rast

    Nachtrag und Wunschkonzert...😃


    In Bezug auf die von mir vermutete Messfahrt, habe ich zwei unterschiedlich reagierende Decoder. Während der eine Decoder nur einmalig die Messfahrt durchgeführt hat, macht der andere Decoder, immer wenn die Lok vom Gleis genommen wird, erneut eine Messfahrt.

    Ob hier ein Defekt im Decoder vorliegt, oder dies durch zurücksetzen des Decoders behoben werden kann muss ich bei Gelegenheit noch Testen. Ich werde berichten...


    Mein größter Kritikpunkt ist aber das Mapping:


    Was das Mapping der Funktionstasten sowie der Sounds angeht, beschreitet Hornby einen eigenen, für mich nicht nachvollziehbaren, Weg!

    Der Sound wird im Decoder gespeichert und auf bis zu 28 Soundslots abgespeichert.


    Im DCC Betrieb entspricht die Nummer des Soundslots der Tastennummer auf dem Fahrregler.

    An dieser Reihenfolge ist keine Änderung (Mapping) möglich, weil entgegen der Möglichkeit zu anderen DCC Decodern die entsprechende Speichermöglichkeit im Decoder schlicht und ergreifend fehlt oder nicht freigeschaltet ist.


    Was bei Hornby mit dem Mapping gemacht werden kann, hat mit dem Decoder nichts zu tun, sondern nur mit der App!

    In der App können im Bereich Mapping die Tasten untereinander getauscht werden.

    Ein sehr einfach zu bedienendes Menü hilft hierbei.

    Dieser Menü-Punkt würde sich auch sehr gut zum "echten Mappen" mit Abspeicherung im Decoder eignen! Leider fehlt aber diese Möglichkeit im Decoder!!


    Wunschgedanke:


    Da der HM 7000 lediglich einem Select Decoder gleicht, bei dem nur vorgegebene Sounds verwendet werden können, gestaltet sich so ein Mapping doch relativ einfach!?


    Es gibt lediglich 28 Sounds die auf maximal 28 (Nummern) Tasten verteilt sind.

    Diese Sounds sind nachdem man einen Sound aus der Bibliothek geladen hat, im Decoder und nicht in der App abgespeichert.


    Meiner Vorstellung nach, werden die Sounds in einer Tabelle von Zeile 1 bis 28 eingetragen!?


    In einer eigenen Spalte sind die Zeilen durchnummeriert, diese Zeilennummer entspricht der Taste auf dem Regler.


    Durch Austausch der Zeilennummer kann nun jeder Sound auf jede Taste gelegt werden.


    Nach der Änderung werden diese im Decoder gespeichert und fortan ist das Mapping sowohl für die App, als auch für jedes DCC -Steuergerät gültig!!


    Mit etwas mehr Einsatz könnte dann noch die F0 dazu genommen werden und der Hm7000 hätte ein Mapping vergleichbar zu anderen DCC Decodern!

    Sorry ist nur so ein Gedanke, der sich hoffentlich auch umsätzen lässt.


    Einfach mal abwarten ob sich diesbezüglich etwas tut...

    Ich für meinen Teil würde mich sehr darüber freuen, weil die Decoder dann eine brauchbare Variante zu meinen W-Lan-Direkt-Loks darstellen!


    Gruß Ralf

    Und weiter geht's


    Wie berichtet, fahre ich ungern mit einer App, sondern benutze lieber haptische Fahrregler.


    Den Decoder auf DCC eingestellt, ändere ich nun via Bluetooth die ersten CV's.

    Als erstes verändere ich die Höchstgeschwindigkeit und die Mittlere Geschwindigkeit. Dann mache ich mich daran die Beleuchtung zu dimmen und die Lautstärke der einzelnen Sounds zu verändern.


    Sobald eine Änderung vorgenommen und bestätigt wird, übernimmt der Decoder diese sofort!


    Im nächsten Schritt möchte ich die Funktionstasten neu zuordnen. Insbesondere die Bremstaste hat es mir angetan, die liegt in der App nicht nur zwischen den Richtungstasten für die Fahrtrichtung, sondern auch auf Taste 27 der Funktionstasten.


    Ich möchte die Bremstaste aber, wie bei allen meinen Loks, auf Taste 3 legen...


    In der App kann ich tatsächlich alle Funktionstasten bearbeiten und verlegen.

    Bei Nutzung des iPhone als Fahrregler funktioniert das sogar hervorragend, aber leider nur da und nicht am DCC Fahrregler!!


    Echtes Mapping sollte, da der Decoder auch als DCC Decoder verkauft wird, so funktionieren das jede Funktion auf jede Funktionstaste gelegt werden kann.

    Was mir zudem aufgefallen ist, ist dass es zwar eine CV gibt, mit der der Sound insgesamt lauter oder leiser gestellt werden kann.

    Leider stellen sich dann beinahe alle Sound- CV's auf den eingestellten Wert...


    Die Sounds klingen nachdem sie in der Lautstärke eingestellt wurden gut. Ich habe schon Sound's gehört, die erheblich schlechter geklungen haben.


    Verglichen mit anderen Sound Decodern ist der Hornby Decoder lediglich ein "Loksound Select".

    Das Horn, oder die Glocke von dieser Lok, alles andere von jener Lok, geht nicht. Hier muss man nehmen was angeboten wird.


    Mein Fazit:

    Es gibt sicher bessere Decoder, aber der Preis, der Klang und die Einfachheit CV,s zu bearbeiten ist nicht schlecht!!!


    Bis die Tage, Ralf

    Hallo in die Runde


    Da ich bereits mehrfach namentlich genannt wurde und mich das Thema interessiert, möchte ich hier mal meine bisherigen Erfahrungen mit den HM7000 Decodern teilen.


    Vorab aber ein wichtiger Hinweis:

    Die Decoder können derzeit via Bluetooth nur mit Apple Geräte genutzt werden!!

    Die App für Android ist noch nicht verfügbar!!

    Stand 21.04.2023!


    Meinen ersten HM7000 habe ich aus Unwissenheit mit der Android App HM6000 verbunden und so den Baustein für mich unerreichbar gemacht!

    Mein Händler ersetzte mir den Decoder anstandslos, weil der Fehler offensichtlich bei Hornby lag...

    Also bitte nur mit Apple Geräte verwenden oder immer mal wieder im AppStore nach HM DCC Ausschau halten!


    Nun aber zum Decoder und meinen bisherigen Erfahrungen.

    Im Auslieferungszustand sind die Decoder auf DCC eingestellt und können nach der Installation in die Lok direkt auf der Anlage mit dem Fahrregler der DCC Zentrale probegefahren werden.

    Kleiner Hinweis am Rande:

    Lok aufs Gleis, Fahrtrichtung überprüfen, Geschwindigkeitsregler bis zum Anschlag aufdrehen und einen Augenblick warten!

    Nach einigen Sekunden saust die Lok los, jetzt den Geschwindigkeitsregler auf "0" drehen.

    Ich nehme an, das eine Art Messfahrt durchgeführt wird. Ist diese erledigt, kann die Lok sehr gut gefahren werden!


    Nachdem ich mich davon überzeugt hatte, das der Decoder wie jeder andere auch mit meinem DCC System gefahren werden kann, machte ich mich daran die Bluetooth Möglichkeiten zu erkunden und erfahren.

    Die Lok steht auf meiner Anlage und wird mit der Digitalspannung versorgt.

    Ich schalte an meinem Smartphone Bluetooth an und rufe die zuvor installierte HM DCC App auf.

    Nach dem öffnen der App wurde der Decoder automatisch erkannt. Zwei Updates wurden angezeigt und durch meine Bestätigung ausgeführt.

    Nun konnte ich ein Bild für die Lok einbinden, die Lok Adresse ändern, und über drei Schieberegler einige Parameter einstellen.

    Ich ließ aber erstmal alles wie es war und wechselte in die Ansicht mit dem Fahrregler.


    Die Lok ließ sich über die App sehr gut in beide Fahrtrichtungen regeln.

    Da ich ein Freund von haptischen Drehknöpfen und Tasten bin, möchte ich den Fahrregler der App unbewertet lassen.


    Mein erstes Fazit zu den Decodern:

    Das Android Geräte noch nicht genutzt werden können, obwohl Hornby damit nicht nur auf der Verpackung wirbt, ist bedenklich.


    Der Decoder als solcher funktioniert jedoch erstaunlich gut. Und das sowohl über die App und Bluetooth, als auch über die DCC Zentrale mit den dazugehörigen Handreglern.


    Gewöhnungsbedürftig ist die erste Messfahrt, aber danach kann die Lok sehr gut gefahren werden.


    Apropos fahren, Hornby bietet passend zu den Decodern so genannte PowerPacks an. Diese sind mit einem Stecker versehen und können einfach an den Decoder verdrehsicher angesteckt werden.

    Bei Sound Decodern ist ebenfalls ein Steckplatz für den Lautsprecher vorgesehen!

    Die Steckplätze sind unterschiedlich und sind zwei- bzw. dreipolig ausgelegt. Somit kann man sich beim anstecken von Lautsprecher und PowerPack nicht vertun.


    So weit, so gut.


    Im nächsten Bericht werde ich mich mit der Programmierung und den CV's befassen.


    Gruß Ralf



    Hallo Tom


    Genau das was Du mit dem Zahnstocher zeigst hatte ich im Hinterkopf, war mir aber nicht sicher ob es bei diesen Wagen so war. Danke das Du das Bild eingestellt hast.

    Aber selbst wenn die Klappen dicht halten würden, wäre immer noch das Problem mit dem zusätzlichen Gewicht durch das Ladegut.


    Darf ich noch einen Tipp zu den Ladegut Einsätzen geben?!


    Balsaholz als Grundplatte, darauf je Laderaum ein Streifen Styrodur, auf dem dann das Ladegut geklebt wird.

    Bevor der Styrodurstreifen auf das Balsaholz geklebt wird, in die Unterseite vom Styrodur eine Vertiefung einarbeiten.

    In diese Vertiefung wird ein Magnet eingeklebt. Ein so aufgebauter Ladegut Einsatz kann einfach und schnell in den Wagen eingelegt, aber auch wieder entnommen werden.


    Ich freue mich schon auf deinen Beitrag, wenn Du uns die Wagen mit den Einsätzen zeigst!


    Viel Spaß beim Bau,

    Gruß, Ralf

    Hallo nochmal


    Kleiner Nachtrag zu meinem Beitrag:

    Im Beitrag 14 werden ca.10 Schotterwagen zur Beladung bereitgestellt.

    Stellt man sich diesen Zug beladen vor, wie er über unsere ModulWelt fährt, wäre das mit Sicherheit ein imposantes Bild!

    Von daher gebe ich Jaffa mit dem was er in Beitrag 24 geschrieben hat recht. Aber der Gedanke ist aus meiner Sicht nicht wirklich zu Ende gedacht.


    Warum ich das denke, möchte ich hier kurz aufzeigen.

    In Jürgens Beitrag geht es lediglich darum das Ladegut in die Wagen hinein zu bekommen, wie aber bekommt man es wieder raus!?

    Selbst wenn die Wagen bewegliche Klappen haben, müsste man von Hand die Hebel bewegen um die Klappen zu öffnen. Wie lange das die Hebel und Klappen mitmachen ist die nächste Frage.

    Und die wohl wichtigste Frage die man sich zuvor beantworten sollte ist, wird mir ein solches "Spiel" auf Dauer spaß machen!


    Aber mal angenommen das Spiel besteht lediglich darin, die Wagen im Schotterwerk zu beladen und im Fiddleyard einfach von Hand auszuschütten und wieder aufzugleisen.

    Ein nicht unwichtiger Aspekt ist bisher noch nicht angesprochen worden, das Gewicht des Ladegutes!

    In meinem Beitrag 29 habe ich geschrieben das unser Ladegut eines der leichtesten ist, was wir je im Einsatz hatten. Würden mit unserem Kaffeesatz-Schotter die 10 Wagen beladen, wären das trotzdem mehrere Kilogramm Ladegut die benötigt würden!

    Dieses zusätzliche Gewicht müsste die Lok dann auf Dauer ziehen können ohne Schaden dabei zu nehmen.


    Versteht mich da bitte nicht falsch, mit meinen Eigenbau-Wagen und zudem auf schmaler Spur, habe ich gut reden! So ein Zug mit bis zu 36 Wagen macht schon richtig was her! Wobei ein Zug mit 10 bis 16 Wagen, was dann schon eher dem Regelzug entspricht, immer noch imposant daher kommt. So ein "Regelzug" füllt aber gerade mal 2, maximal 3 Regelspur Wagen!!

    Um bei der Regelspur einen wenigstens einigermaßen vorbildgerechten Schotterzug zu bilden, sind die von Tom gezeigten 10 Wagen sicherlich nötig! Grob überschlagen wären dafür dann annähernd 50 Wagenladungen der Schmalspur nötig!


    Mir persönlich wäre das für ein Regelspurzug zu viel Gewicht und zu risikobehaftet damit über eine Modulanlage zu fahren...

    Schöne und individuell gemachte Ladeguteinsätze wären da schon eher mein Ding. Zumindest denke ich das, weil ich bisher keinen Regelspurzug gefahren habe, mir aber die Gewichte der Loks und Wagen nicht unbekannt sind.


    Hier noch zwei Links zu Filmen die zeigen wovon ich rede, wenn imposante Züge über die Gleise rollen (Achtung die Lautstärke etwas zurück nehmen):

    Ty2 Doppelpack
    Wieder mal ein kleiner Splitter aus der Welt der GKB...Ty2 In Doppeltraktion mit 36 Schüttgutwagen am Haken!Viel Spaß beim anschauen!!! ;-))
    youtu.be


    und der Zweite:


    Ty9 Doppelpack
    Wieder mal ein schwerer Steinzug auf der GKB....Heute mit zwei Ty9-4er in Traktion.Viel Spaß beim anschauen
    youtu.be


    Nachdem beide Züge beladen waren, war mein Ladegut (knapp 5Kg) komplett unterwegs! 8)


    Schönen Gruß, Ralf

    Guten Tag Schüttgutverlader


    ...und solche die es noch werden wollen.

    Seit vielen Jahren betreibe ich in Baugröße 0 mein Zementwerk und die Zementmühle, die beide den benötigten Kalkstein in unterschiedlichsten Güterwagen angeliefert bekommen.

    Nachdem verschiedenste Schüttgüter ausprobiert wurden, verwende ich seit einiger Zeit Schüttgut aus getrocknetem Kaffeesatz!

    Nach dem Trocknen wird das Kaffeepulver mit Abtönfarbe eingefärbt, getrocknet, evtl. nochmal gefärbt und wieder getrocknet. Das so entstandene Ladegut sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch jederzeit nachproduzierbar und kostet lediglich den Preis der Abtönfarbe.

    Aus dem Pulver bilden sich je nach Luftfeuchtigkeit kleine bis mittelgroße "Steine". Das Rieselverhalten ist sehr gut und das Ladegut wiegt weniger als alle bisher genutzten Ladegüter!

    Die Kalksteinverladung sieht bei mir so aus:


    Und die Entladestelle im Zementwerk so:



    Und hier ein kleines Video von der Be- und Entladung meiner beiden Betriebsstellen. Auch wenn hier andere Module zu sehen sind, die Be- und Entladeanlagen sind bei allen Modulen gleich gehalten! Hier nun der Film:


    External Content youtu.be
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    Viel Spaß beim Spiel mit Schüttgütern, wünscht Euch


    Ralf

    Hallo Claus

    Ich dachte schon das allen klar ist was ich modellbahntechnisch da treibe...

    Kann das Wlan Modul nicht direkt mit den 3,7 Volt vom LiPo betrieben werden? Und würde zur Not dann nicht auch eine 3,3 Volt Zenerdiode (billiger und vor allem viel kleiner) reichen? Was ich auch noch nicht ganz verstanden habe ist das mit den Boostern. Ok, um das DCC Signal zu verstärken, klar, kann ich mir vorstellen. Aber da sind doch mehr als einer im Einsatz, wenn ich das richtig verstanden habe. Meine Stepper schaffen allesamt spielend 2 Ampere Strom. Das reicht locker für alles, was ich mir je in 0e vorstellen kann. Wozu dann noch der weitere Booster?

    Die ESPs würde ich maximal mit 3,4 Volt betreiben! Der Gedanke mit der 3,3 Volt Zenerdiode kann funktionieren, werde ich bei Gelegenheit mal testen!

    Bei den Boostern die Du ansprichst, geht es Dir um die Aussage in meinem 3. Beitrag, in dem steht: ...Britge/Trigger (Booster)!?

    Diese Kombination ist für zwei Aufgaben vorgesehen, zum einen wird hiermit aus einem halben DCC Signal ein Ganzes erzeugt, zum anderen wird der Leistungsteil dieser Einheit dazu genuzt so viel Power bereit zu stellen, das der Decoder und somit am Ende die Lok störungsfrei betrieben werden kann.

    Denk bitte daran, ich bin kein Elektroniker und benutze hier und da evtl. fachlich falsche Ausdrücke...

    Diese Britge/Trigger Lösung ist übrigens nicht auf meinen/unseren "Mist" gewachsen, sondern von TamValley übernommen, weil es hervorragend funktioniert und zudem sehr klein ist.

    Die Aufzählung der verbauten Komponenten ist etwas irreführend, aber ich hatte im Beitrag zuvor Bilder der Variante DCC-DIREKT und TamValley eingestellt und ging davon aus das es hier klar würde...

    In jeder Lok ist tatsächlich nur eine Platine mit Britge/Trigger eingebaut!

    In der Aufzählung ist sie zwei mal aufgeführt, weil nicht nur der Decoder, sondern auch andere Komponenten an dieser Platine angeschlossen werden! Genauer gesagt, laufen auf dieser Platine sowohl 3,3 Volt, 9/12 Volt, das Signal des ESP und der Anschluss zum Decoder zusammen!


    Ich hoffe etwas Licht ins Dunkel gebracht zu haben!


    Für Dich, wie auch Martin ist die von mir hier vorgestellte Variante, weil Ihr keine Sounddecoder einsetzen wollt, sicher zu aufwendig und zwecklos!

    Für Modellbahner, die keine Soundloks einsetzen wollen ist das Deltang System eindeutig das bessere System!!

    Die angesprochenen Stepper versorgen bei mir, einer den ESP und der andere den DCC Decoder. Der zweite Stepper (9/12 Volt) muss dem Decoder so viel Saft zur Verfügung stellen, das der Decoder arbeiten kann und der Motor in der Lage ist, die Lok auf Maximalgeschwindigkeit bringen zu können.


    Gruß, Ralf

    Wenn Träume wahr werden


    Mutant ist zwar gerade, wegen Corona, nicht positiv belegt, aber bei meinem Mutanten geht es um einen, der niemandem etwas zu Leide tut!8)

    Wieder ist eine Hürde geschafft, von der ich vor einigen Wochen nicht im Traum gedacht hätte, das so etwas möglich wäre.

    Das "Herz" meines Fahrreglers ist ein D1 MINI ESP32. Abgesehen von einer Erweiterungsplatine, die nötig war um zusätzliche Taster anschließen zu können, wird alles über den ESP32 gesteuert. Hierzu musste dem ESP eine entsprechende Firmware geflasht werden und anschließend eine Config aufgespielt werden. Nachdem das geschehen war, konnte ich sehr komfortabel meine Loks steuern und ohne Doppelbelegung einer Taste, jede meiner Funktionen abrufen!


    Und nun mutiert mein Fahrregler zu einem Akku-betriebenem-z21-Zentralen-Fahrregler...

    Hierzu ist es nichtmal nötig gewesen an der Hardware etwas zu verändern!

    Lediglich die Firmware musste neu geflasht werden und das war es dann auch schon!

    Da ich in das Gehäuse von meinem Fahrregler keinen Router unterbringen kann habe ich mir einen kleinen Reiserouter zugelegt. Dieser kann über eine Powerbank betrieben werden.


    Aber wofür braucht man einen Fahrregler mit eingebauter Zentrale überhaupt?

    Und welchen Sinn macht der externe Router, er ESP kann doch WLAN und könnte doch gleichzeitig auch noch Router sein?

    Ich wollte gerne einen Handregler mit eingebauter Z21, da es bei großen Modultreffen hin und wieder Probleme mit der WLAN Übertragung geben kann!

    Habe ich den Router bei mir, ist die Entfernung zur Lok immer nur sehr gering und es dürfte keine Probleme mit der Übertragung mehr geben.

    Der externe Router wird eingesetzt, weil mit dem ESP maximal nur 10 Clients angesprochen werden können. Im Normalfall sind es sogar nur 4 Clients...

    Mit einem externen Router liegt die Grenze bei der Anzahl, die der Router verarbeiten kann.

    Jetzt kann ich alle Loks auf einen Regler packen und kann diese ohne Probleme fahren!


    Nachtrag

    Diesen Router habe ich im Einsatz:

    https://www.tp-link.com/de/hom…g/3g-4g-router/tl-mr3020/

    Bisher bin ich sehr zufrieden mit dem Router, die Leistung reicht völlig aus und der Stromverbrauch ist sehr gering!


    Gruß, und bleibt gesund


    Ralf

    Guten Abend


    Als PN wurde ich gefragt ob der Fahrregler überhaupt kein Display hätte.

    Natürlich hat er ein Display, ein kleines OLED mit 6 Zeilen!

    Damit man es besser nachvollziehen kann, hier ein Bild vom Vorgänger Fahrregler:



    Das Bild zeigt das Display im Testzustand. Für Zeile 1,3 und 5 waren bis auf die Ziffern selbst noch keine Anzeigen programmiert. In Zeile 2 ist die Funktionstaste F11 aktiviert. In Zeile 4 ist die Fahrtrichtung angezeigt und in Zeile 6 die Adresse der aktiven Lok. Die 1 hinter der Adresse steht für Fahrstufe 0.

    Lieber wäre mir bei Fahrstufe 0 auch die Anzeige 0, aber man kann nicht alles haben...8)

    Da ich eigentlich nur beim einschalten einer Lok auf das Display schaue, und allenfalls mal zur Kontrolle, ob die eine oder andere Funktion noch eingeschaltet ist , ist mir dieses kleine Manko egal!

    Hier nun ein Bild vom aktuellen Display:



    Auch hier werden alle 6 Zeilen genutzt! Ich habe in Zeile 2 und 4 lediglich Bindestriche eingefügt. Hierdurch ergibt sich aus meiner Sicht ein klares Bild mit 3 Zeilen für bis zu 30 Funktionen!

    Jede Zeile kann die Ziffern 0 bis 9 anzeigen. So bedeutet die 0 bis 9 in der zweiten Zeile 10 bis 19 und in der dritten Zeile 20 bis 29.

    Aktiv sind derzeit also die Funktionen 0, 5, 8,10, 20 und 25!

    In der letzten Zeile steht der Pfeil für die Fahrtrichtung, gefolgt von der Adresse der aktiven Lok und dahinter die 1 für Fahrstufe 0.


    Bis die Tage.


    Gruß, Ralf

    Der Fahrspaß geht weiter


    Nachdem meine Loks beinahe alle auf DCC-Direkt umgerüstet sind und nach wie vor viel Fahrspaß bereiten, soll es nun um die nächste Hürde, dem Fahrregler gehen.

    Zuvor möchte ich aber deutlich machen, das jeder Modellbahner seine Vorlieben bezüglich eines Fahrreglers hat, von daher wird es kaum "DEN" einen alle glücklich machenden Fahrregler geben.8)

    Und wozu braucht man überhaupt einen extravaganten Fahrregler, und dann auch noch als kabellosen Funkhandregler...:S

    Weil ich bis heute keinen Funkhandregler in Händen gehalten habe, den man ohne hinzuschauen bedienen kann. Wenn ich das sage, rede ich nicht davon die Geschwindigkeit zu verändern, oder die Fahrtrichtung zu wechseln! Sondern davon das ich Funktionstasten bedienen möchte um zu hupen, zu bremsen oder die Glocke leuten zu lassen!

    Ja, es ist immer nur ein kurzer Blick zum Fahrregler, mich stört er aber!


    Und weil sich nun die Möglichkeit ergab etwas neues auszuprobieren, habe ich diese einfach mal genutzt.

    Wer mehr über die verbaute Technik lesen möchte, schaut einfach mal hier vorbei: https//forum.open4me.de !

    Genug der Worte, Bilder sagen mehr:

    Mein Erstlingswerk, noch weit weg von dem was ich mir vorgestellt hatte, aber als Übungsfeld um in die Welt der Technik einzutauchen brauchbar...



    Bis ich das Display ans laufen bekam, sollten einige Liter Wasser den Rhein hinunter gelaufen sein, aber das ist eine andere Geschichte...



    Mit diesem Entwurf kam ich schon ziemlich nah an meine Vorstellungen heran. Einen Schönheitspreis werde ich damit nicht gewinnen, aber das ist ja auch nicht das Ziel.

    Es gibt kein definiertes Vorne oder Hinten, aber Tasten auf 3 Seiten des Fahrreglers. Auf der schmalen Seite, die beiden schwarzen Knöpfe, sind Taster, mit denen die Fahrtrichtung gewechselt werden kann. Auf der anderen Seitenfläche sind 6 Funktionstasten und 2 zum auswählen einer Lok. In das Loch kommt das Display.



    Diese Seite ist, wenn ich mir den Fahrregler als Bauchladen umhänge meine bevorzugte Bedienerseite! Die 4 Taster sind für Funktionen wie Hupe/Horn, Glocke und 2x Bremstaste!

    Eine Besonderheit sind die beiden Geschwindigkeitsregler! Beides sind keine Potis, sondern Drehgeber oder Encoder. Normalerweise kann man diese Drehgeber endlos drehen und es gibt keine definierte 0 oder 100% Stellung. Bei mir haben aber beide Anschläge!! Dies ist möglich, weil in der Konfirugation des Fahrreglers die Schrittweite für jeden Drehgeber unterschiedlich festgelegt werden kann. Der auf dem Bild untere Hebel ist sehr fein eingestellt und erlaubt feinfühliges rangieren, der obere Hebel ist für Streckenfahrten gedacht und macht in 8 Schritten den Weg von 0 auf 126.


    Die Spanungsversorgung übernimmt ein Powerpack mit 5000mAh. Dieses kann um aufgeladen zu werden aus dem Halter des Fahrreglers, durch abziehen des USB-steckers entnommen werden.


    Dieser zweite Regler war, wie sein Vorgänger erst einmal zu Testzwecken entstanden. Einzig zu wenige Funktionsrasten waren bei diesem Fahrregler vorhanden. Und von der Baugröße her zu groß und anfällig.


    An den Ausmaßen des Vorgängers habe ich nichts geändert, aber alle für mich nötigen 17 Funktionstasten sind nun eingebaut!


    Die Drehhebel für Strecken- und Rangierfahrt sind verstärkt worden, und die Bremstaste hat ihren Platz mittig dazwischen gefunden. Durch drücken auf die runden Flächen der Drehhebel kann nach wie vor die Fahrtrichtung gewechselt werden.


    Hier wieder meine bevorzugte Bedienerseite, wenn ich mir den Fahrregler als Bauchladen umhänge.

    Hier nun ein Vergleich zur WLanMultimaus.

    Der Eigenbau Fahrregler hat zwei Ösen bekommen, damit ich ihn mir als Bauchladen umhängen kann. Einen festen Platz für den Kuppelpin habe ich nun auch.

    Was soll ich sagen, ich bin mega zufrieden mit meinem Fahrregler, alle Wünsche habe ich mir erfüllt und es macht einen heiden Spaß damit zu fahren!

    Zukunftsmusik:

    Noch kommuniziert der Regler mit meiner Z21, die dann die Befehle direkt in die Loks sendet, wenn alles so kommt wie geplant, mutiert mein Fahrregler noch zu einer Zentrale. Aber das wird dann wieder ein neuer Bericht!


    Schönen Gruß und bleibt gesund!!!


    Ralf

    Moin Thomas


    Da mach ich mal "kurz" Urlaub, bin nun wieder da und....

    Du haust mal eben einen Tank Laster raus!

    Sehr gute Arbeit, und das nach so kurzer Zeit, danke für Deinen Bericht!!


    Gruß Ralf

    Hallo Alexander


    Du schreibst :


    "... und wie ich gerade feststelle, hatte ich beim letzten Druck 2019 die Geschwindigkeit des Z-Verschubs wohl irgendwie reduziert, es könnte also auch erst zum Mittagessen fertig werden"


    Du hast zwar nicht geschrieben auf welche Geschwindigkeit Du den Z-Vorschub verringert hast, aber grundsätzlich ist diese Maßnahme richtig!
    Auch wenn der Druck dadurch etwas länger dauert! Der Grund ist relativ einfach erklärt:


    Das Resin ist ja erheblich dickflüssiger als z. B. Wasser. Wenn das Druckbett mit den vom Werk eingestellten Werten in das Resin eintaucht, muss das Resin bis auf die gewählte Schichtdicke verdrängt werden. Mit den Werkswerten ist das aber nicht möglich! Die Belichtung beginnt bereits bevor das Resin verdrängt ist! So kommt es dann, dass mehrere Schichten immer wieder bei gleicher Z- Höhe belichtet werden... Hierdurch entsteht dann eine Verdickung am Druckobjekt, die Elefantenfuß genannt wird! Auch leidet die Maßhaltigkeit darunter, was allerdings erst auffällt, wenn Teile direkt auf dem Druckbett, also ohne Stützmaterial, gedruckt werden!


    Um hier eine brauchbare Einstellung zu finden, druckt man einfach mal einen Würfel mit 10 x 10mm Kantenlänge. So lange die Maße des Würfels passen, kann man mit der Z- Geschwindigkeit herunter gehen! Bis man den richtigen Wert ermittelt hat, vergeht natürlich etwas Zeit, aber es lohnt sich auf jeden Fall.


    Gruß, Ralf

    AM 02. UND 03. NOVEMBER ÖFFNET DIE
    MODELLBAHNAUSSTELLUNG BERGKAMEN
    ZUM 30. MAL IHRE PFORTEN


    Am 2. und 3. November 2019 findet: In der Schützenheide 17 in 59192 Bergkamen die 30. Modellbahnausstellung statt.


    Die Ausstellung ist am:


    Samstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
    UND
    Sonntag von 11 bis 16 Uhr geöffnet.


    An beiden Tagen findet eine Börse mit diversen Händlern statt!


    Natürlich werden auch wieder Schaustücke und Anlagen ausgestellt!
    Hier sollte jeder auf seine Kosten kommen, von H0 über Spur Null bis Spur2 werden Dioramen und Anlagen ausgestellt.


    http://www.ks-modelleisenbahnen.de/
    https://www.hofmanns-modellbau.de/
    https://www.modellbahnunion.com/


    und jede Menge andere Händler runden die Ausstellung ab.


    Wo & Wann:


    In der Schützenheide 17
    59192 Bergkamen


    02. und 03. November 2019


    Weitere Infos unter:
    https://bergkamener-eisenbahnfreunde.jimdo.com/aktuelles/


    Die Internetseite ist nun aktualisiert! Sorry, hatte nicht gesehen das da noch nichts geändert war!

    Hallo


    Bei allen bisher besprochenen Möglichkeiten werden die Akkus in den Loks über die Gleis-Spannung geladen.
    Im heutigen Bericht soll es um Loks gehen, die diese Möglichkeit nicht nutzen.


    Einleitung:
    Obwohl ich in der Baugröße Null unterwegs bin, nutze ich häufig Fahrwerke von H0- Loks. Dies ist möglich weil ich meine Modellbahn als Schmalspur mit 750mm, also 0e betreibe.
    Einige meiner Fahrwerke haben bereits zu meinen H0- Zeiten viele Kilometer auf den "Tacho" gefahren und verdienen nun ihr Gnadenbrot auf der 0e Anlage. Teilweise sind die Räder so herunter gefahren, das die Stromabnahme nur noch sehr schlecht war, andere hatten nur noch Stromabnehmer die diesen Namen nicht mehr verdient haben.
    Natürlich könnte man beide Mängel beseitigen, aber teilweise sind die Ersatzteile nicht mehr verfügbar und auf Selbstbau hatte ich keine Lust.... 8)

    Vom Abstellgleis zu neuem Einsatz:
    Dank der WLan- Lösung hatte ich nun die Möglichkeit diese Loks wieder in Betrieb zu nehmen. Die Lösung war recht einfach, setzte aber voraus, das der Platz für ein Wechselakku vorhanden ist, oder wenigstens für eine Ladebuchse!
    Vorteilhaft wäre zudem wenn der Platz einen etwas größeren Akku zulässt, damit man nicht alle paar Minuten den Akku wechseln oder nachladen muss!


    Beide Voraussetzungen waren bei meinen Loks gegeben, so dass ich drei Loks mit Wechselakku ausstatten und somit wieder in Betrieb nehmen konnte.


    DSCF0486.jpg
    Diese Lok bietet Platz für einen 2000mAh Lipo, damit bin ich mehr als 4 Stunden ohne Akkuwechsel unterwegs!


    DSCF0484.jpg
    Von diesem Loktyp habe ich zwei Maschinen mit Wechselakku ausgestattet. Der Platz reichte für einen Akku mit 1000 mAh, womit ich knapp 2 Stunden Fahrzeit schaffe.



    Ein Vorteil gegenüber der Variante, bei der der Akku über das Gleis geladen wird, ist der, das weniger Elektrik eingebaut werden muss! Somit konnte ich größere Akkus wählen, die mir Fahrzeiten wie oben geschrieben bescheren. Immerhin entfällt eine der Step- Down Platinen, der Gleichrichter und zudem das Relais!


    Wenn meine Loks nur normale Wagen ziehen müssten, wären die Fahrzeiten sicherlich noch länger, aber meine Loks ziehen zumindest auf einem Weg beladene Schüttgutwagen!

    Zum Abschluss noch ein Bild von so einem Zug:

    Hinweg1.jpg


    Nachsatz:
    Da es in den Loks, trotz der Baugröße recht eng zugeht, habe ich mir Bilder mit geöffneten Motorhauben gespart. Zum einen würde man sowieso nur eine offene Haube mit darin liegendem Akku sehen, zum anderen sieht es nicht gerade aufgeräumt in diesen Bereichen aus.... :whistling:


    Vom Aufbau der Komponenten habe ich leider kein Bild (sorry), daher hier nur eine Aufzählung in entsprechender Reihenfolge:


    Akku 4,2V >>> Step Down 3,3V >>> WLan Chip >>> Bridge/Trigger (Booster) >>>Decoder
    Akku 4,2V >>> Step Up 9V oder 12V >>> Britge/Trigger (Booster) >>> Decoder


    Erfahrungen mit dieser Kombination:
    Es ist kein Unterschied zum normalen DCC Betrieb zu merken, der Sound kommt klar und ohne Einschränkungen.
    Das Fahrverhalten ist wie bei den Fahrzeugen, die den Akku über das Gleis laden.
    Schaltet sich eine Lok wegen zu geringer Akkuspannung ab, schaltet sich der "Totmann - Schalter" ein. Die Lok rollt aus und bleibt stehen, der Sound bleibt jedoch an.
    Dies ist der Moment, in dem der Akku gewechslt werden muss, da die Spannung für die Elektronik nicht mehr ausreicht!
    Ich hatte bisher keinen Akku der dabei zu tief entladen wurde, ganz im Gegenteil, ans Ladegerät angeschlossen, waren noch um die 45% Ladung im Akku!
    Somit konnte selbst bei schonender Ladung der Akkus (150mAh - 200mAh), lediglich durch den Wechsel unterbrochen, gefahren werden.


    Zwar habe ich weiter oben geschrieben, das kein Unterschied im Fahrverhalten zu den DCC- Loks zu merken ist, ich habe aber das Gefühl, dass das Fahrverhalten der WLan Loks noch "geschmeidiger" ist... :)


    Fahrfreudige Grüße,


    Ralf

    Hallo Willi


    Da ich den Wortlaut Deiner Schreiben nicht kenne, sondern nur lese was hier im Forum geschrieben wird, möchte ich mich mal wohlwollend einmischen.


    Fakt ist ja wohl, das Deine BR94 zu viel Strom beim einschalten der Anlage aufnimmt.
    Fakt ist aber auch, das der Service von Lenz immer wieder gelobt wird.
    Das Oliver Dir versucht einen Fehler an den Boostern zu vermitteln, kann ich nicht wirklich nachvollziehen....
    Zumal ich aus Deinen Zeilen entnehme, das es bei allen deiner Boosterbereiche so ist, sobald die Lok darin steht!?


    Dann kommt ein Beitrag in dem es aus meiner Sicht total in die falsche Richtung läuft! Klar kann einem das BGB weiter helfen, ob der Weg aber in Deinem Fall vorteilhaft ist, wage ich zu bezweifeln.
    Ersteinmal bringt so ein Weg nur Unzufriedenheit mit sich! Und das für beide Seiten!!


    Nun mal ein Tipp von mir, der mir bisher stets geholfen hat.
    Höflichkeit ist oberstes Gebot, nur so kann man auf Augenhöhe miteinander kommunizieren! Dass Du Ingenieur bist, und daher mehr Wissen hast wie der "normale" Modellbahner, spricht Dir ja niemand ab, auf Augenhöhe miteinander reden, funktioniert gut, wenn man das nicht in den Vordergrund stellt, sondern das Problem als solches!
    Selbst in Deinem Fall, die Lok war bereits bei Lenz und wurde geprüft, würde ich notfalls auch mehrere male mit Lenz ins Gespräch gehen.
    Nur so kann für beide Seiten eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden!


    Die Richtung die hier im Forum eingeschlagen wurde ist aus meiner Sicht nicht die richtige!
    Ja, ich kann verstehen das es frustrierend ist, eine Lok zu haben, die sogar überprüft wurde und als fehlerfrei zurück geschickt wurde!!
    Noch frustrierender ist es, wenn man als Ingenieur sogar fest machen kann, woran der Fehler liegt!!


    Aber das BGB als "Geschütz" aufzufahren, sollte doch erst erfolgen, wenn sich abzeichnet, das man keine Lösung findet!


    Einer meiner Vorredner hat bereits die richige Richtung vorgegeben, auch ich bin wie Johann und Michael der Meinung, das Lenz Dich nicht im Regen stehen lässt!
    Ich bin sogar davon überzeugt, dass Du in absehbarer Zeit hier die erfreuliche Nachricht verkünden kannst, das die Lok nach einer erneuten Fehlerbehebung durch Lenz nun richtig funktioniert....


    Nachwort in eigener Sache:
    Um eventuell hochkommenden Gedanken vorzugreifen: Beruflich, wie auch privat habe ich mit der Firma Lenz nichts zu tun, nichtmals eines seiner Produkte habe ich in Benutzung!
    Den Ruf der Firma Lenz kenne ich aber sehr wohl, und der sagt mir, das sie den Fehler in der Lok finden und beseitigen werden.


    Versuch es einfach nochmal, meint zumindest der, Ralf

    Hallo


    Weil es in diesem Beitrag ausschließlich um WLan- Direkt gehen soll, möchte ich zuvor kurz nochmal auf das Funk System von TamValley eingehen:


    Da bei diesem System zur Übertragung der DCC Signale eine oder mehrere Antennen an den Track Ausgang der Zentrale angeschlossen wird/werden, kann jede Zentrale sowie an dieser funktionierende Fahrregler genutzt werden!
    "Konventionelle" DCC Loks bekommen ihre Befehle nach wie vor über das Gleis.

    Die zusätzlich mit Funkmodul ausgestatteten Loks bekommen die Befehle über die Antennen in die Lok gesendet.


    Ähnlich ist es beim WLan-Direkt System, aber der Reihe nach...
    Da hier WLan Module zum Einsatz kommen, können systembedingt auch nur Fahrregler und Zentralen genutzt werden, die selber WLan nutzen.

    Auch wenn diese Aussage vielleicht nicht ganz richtig ist, WLan ist nicht gleich WLan...

    Sven hat eine Software geschrieben, die in der Lage ist, mit einer Z21/z21 zu kommunizieren. Daher funktioniert das hier beschriebene System ausschließlich mit diesen Roco/Fleischmann Komponenten!

    Sicher ist nicht jeder ein Freund der Roco/Fleischmann Komponenten, aber gemach:


    Interessant wird es dann wenn jemand eine andere Zentrale, oder sogar gar keine hat, aber dennoch WLan-Direkt fahren möchte!!

    Ein Smartphon mit der Z21 App, oder eine WLanMaus und schon kann es losgehen.

    In dieser Variante bekommt das WLan Modul eine Config Datei aufgespielt, die eine z21 simuliert!

    Man hat sozusagen eine winzige z21 Zentrale in der Lok!
    Zum erstellen so einer Config Datei hat Sven einen Configurator entwickelt, mit dem man jegliche benötigte Config Variante erstellen kann!
    Auch diese ist in seinem Forum zu finden:
    https://spurg.open4me.de/confi…05F7AD9424E96ECF7C26CAE?0
    Gerade weil man sich all dieser sonst mühsam zu erstellenden Dateien kostenlos bedienen kann, möchte ich an dieser Stelle Sven für seine Arbeit nochmals ganz herzlich danken!!


    Ist eine entsprechende Config auf einem Modul aufgespielt, verbindet man seinen Fahrregler wie im Handbuch zur Z21 beschrieben mit der Zentrale (in der Lok) und schon kann man fahren....


    Aber wozu braucht man dann noch die Möglichkeit eine Z21/z21 einsetzen zu können?


    Klar, in der oben beschriebenen Variante kann man jede Direkt Lok fahren, aber um von einer Lok zur anderen zu wechseln, muss nicht nur die Lok angewählt werden, sondern zusätzlich im Menü die entsprechende SSID, das Passwort und gegebenenfalls die IP ausgewählt bzw. geändert werden. Erst dann kann sich der Regler mit der Zentrale in der Lok verbinden!!

    Das kann man so machen, nimmt aber immer etwas Zeit in Anspruch! Oder man hat mehrere Fahrregler...


    Wer eine Z/z21 besitzt, oder nicht abgeneigt ist sich eine zuzulegen, nutzt seine Fahrregler wie im Handbuchzur Z/z21 beschrieben!!


    Benutzt man eine z21/Z21, wird die Config in den WLan Modulen so erstellt, dass das Modul mit einer z21/Z21 kommunizieren kann!

    Sind die Config's auf den WLan Modulen so eingestellt, haben alle die gleiche SSID, nämlich die der Zentrale!


    Nun kann der Fahrregler genutzt werden, wie er normalerweise benutzt wird, mit den Pfeiltasten wird eine Lok ausgewählt und diese kann dann gefahren werden.

    Wenn diese Zentrale mit der Anlage verkabelt ist,können natürlich auch alle normalen DCC Loks gefahren werden!


    Noch mehr Möglichkeiten:


    Mal angenommen jemand hat an seiner Anlage eine Zentrale vom Hersteller XY angeschlossen,( also keine Z/z21) dann kann diese auch weiterhin an der Anlage angeschlossen bleiben!!

    Die Z21/z21 Zentrale (inkl. Router) wird nicht an die Anlage angeschlossen!! Die Z21 steht einfach nur mit Spannung versorgt im Raum, empfängt die Befehle der Handregler und sendet diese in die Loks!!



    Aber das von Sven O.B. entwickelte System kann noch mehr, verliert ein Regler z. B. die Verbindung, setzt so zu sagen ein Totmannschalter ein.
    Die Lok rollt aus und bleibt stehen, der Sound (wenn vorhanden) bleibt an, aber die Fahrstufe springt auf 0. Ist die Verbindung wieder da, dreht man den Fahrregler erst auf 0 und kann dann ganz normal wieder weiter fahren!


    Schlusswort für Heute:
    Im Sven Forum habe ich jemanden kennengelernt, der zwar Digital mit Sound fährt, aber keinen Decoder dazu nutzt, sondern ein WLan Modul! Dieses funktioniert wie ein Decoder mit Susi Schnittstelle, an der das Soundmodul angeschlossen ist. Hätte besagter Jemand, (hallo Norbert :) ) mich darauf nicht hingewiesen, wüsste ich bis heute nicht, das Sven auch diese Variante entwickelt hat.


    Schönen Abend,


    Ralf

    Hallo Direktfahrer,
    oder die, die es werden wollen....


    Heute mal mit weniger Text und mehr Bildern, die sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte.


    Aber ganz ohne geht auch nicht, daher erst mal ein Vorwort:
    Ich selber nutze ausschließlich WLan Direkt, habe aber von einem Freund einen "Rüst-Satz" für die Funk-Geschichte von TamValley überlassen bekommen. Beide Systeme funktionieren im Zusammenspiel mit jeglichen DCC Decodern (mit und ohne Sound) sehr gut!


    Hier erst mal ein paar Bilder, damit man sich ausmalen kann, was denn alles zusätzlich in eine Lok eingebaut werden muss um DCC-Direkt zu fahren:


    TW-Gr-envergleich.jpg
    Diese Bauteile werden bei TamValley benötigt, zum Größenvergleich liegt die Geldmünze bei.


    WL-Gr-envergleich.jpg
    Diese Polystyrol Platte hat die gleichen Maße wie die oben. Hier die Bauteile für WLan-Direkt.


    Das andere Akkus verbaut sind, ist nicht von Bedeutung!


    TW-Anschl-sse.jpg
    Was sehen wir auf den Polystyrol Platten:
    Fangen wir links an, liegen da die Akkus.

    Oben daneben liegt das Funkmodul mit integriertem Booster.
    Auf der anderen Platte liegt oben neben den Akkus das WLanmodul sowie daneben, die Platine mit dem Anschluss 2, das ist der Booster!
    In der zweiten Reihe liegt dann das Relais und eine Step Up Platine.

    Diese sorgt dafür, das der Decoder genug Spannung bekommt um überhaupt richtig zu funktionieren.
    In der untersten Reihe liegt bei der TamValley Platte ein Step Down Regler, der aus der Schienenspannung eine verträgliche für die Akkus macht, sowie ein Gleichrichter, der aus der Gleisspannung eine gleichgerichtete Spannung macht, die der Step Down Regler verarbeiten kann!
    Bei der WLan Platte ist ein weiterer Step Down nötig, weil dieser die 3,3 Volt für den WLan Chip bereit stellt.


    Das Funkmodul von TamValley ist einälteres Modell, welches noch mit 4,1 bis 5 Volt aus kommt, daher braucht hier keine zweite Step Down eingesetzt werden.

    Ich weiß es nicht genau, aber die neuen Funkmodule arbeiten wohl mit 3,3 Volt, so das hier dann auch ein zweiter Step Down von Nöten ist...Da ich dieses System nur als Alternative einsetze, muss ich mich dahingehend nochmal schlau machen.
    WL-Anschl-sse.jpg


    Der Decoder wird ganz normal in die Lok eingebaut, lediglich das Rote und Schwarze Kabel wird nicht angeschlossen!
    Bei meinen Loks gehe ich immer gleich vor:

    Die Kabel von den Stromabnehmern der Lok bekommen einen Stecker angelötet.

    Rot und Schwarz vom Decoder bekommen eine Buchse angelötet.
    Steckt man nun diese beiden zusammen, kann man ganz normal DCC fahren!
    Werden sie getrennt, kann man die WLan Komponenten so zu sagen dazwischen hängen!
    Auf den beiden Bildern sind diese Anschlüsse mit 1 für die Stromabhehmer und mit 2 für Rot und Schwarz vom Decoder abgebildet!


    Hinter Anschuss 3 verbirgt sich ein Relais, hiermit wird der Akku einpolig getrennt, so das bei abgestellter Lok die Komponenten den Akku nicht entladen können.

    Um keine Buchse vertausche zu können, ist diese Buchse 3-Polig ausgelegt, wobei der mittlere Pol fehlt!
    An Anschluss 3 wird das Blaue Kabel vom Decoder, sowie das violette oder grüne für Aux 1 oder 2 angeschlossen! Somit kann der Akku über eine Funktionstaste ein oder aus geschaltet werden!


    TW-Seitlich.jpg


    WL-Seitlich.jpg
    Auf diesen Bildern sind die Bauteile aus der seitlichen Perspektive nochmal zu sehen, insbesondere das Relais sticht hier ins Auge.
    Dieses, wie auch der oder die Akkus benötigen den größten Platz in einer Lok. Da jedoch das Poverpack entfällt, kann diesen Platz das Relais einnehmen.
    Als Akku kann auch eine Lipozelle oder Li ion Akku genommen werden! Diese gibt es in sehr flacher Bauweise und unterschiedlichen Kapazitäten.
    Da ich nie Wert darauf gelegt habe völlig ohne Spannung am Gleis zu fahren, und der Akku sich über das Gleis auflädt, braucht es keinen Akku der riesige Kapazitäten hat!

    Sie sollte aber wenigstens so groß sein, das einige Minuten ohne Spannung am Gleis gefahren werden kann!

    Ist der Saft beispielsweise wegen einem Kurzschluss weg, und der Akku schafft es nicht die Zeit zu überbrücken bis der Saft wieder da ist, können alle anderen wieder fahren, die WLan-Direkt Lok hat dann aber die Verbindung zur WLanMaus, wie selbige zur Lok verloren! Nun kann es bis zu 30 Sekunden dauen, bis beide wieder eine Verbindung aufbauen und sich miteinander verbinden!!

    Ist die Akkukapazität hingegen groß genug gewählt, kann man weiter fahren, bzw. langsam anhalten!


    Ups, ist ja doch wieder reichlich Text geworden....ich hoffe das ist okay!?


    Von daher, bis die Tage, Gruß Ralf

    Hallo Technikbegeisterte Digitalfahrer


    Ich möchte Euch mal eine Variante des Digitalbetriebes aufzeigen, die ich seit geraumer Zeit nutze: "WLan Direkt"
    Vorweg möchte ich aber einige Dinge ansprechen, damit keine Missverständnisse entstehen!
    - Ich bin weder Elektroniker noch Elektriker, alles was ich hier anspreche, kann daher mit fachlich falschen Ausdrücken behaftet sein!
    - Das Grundgerüst der von mir eingesetzten Komponenten entstammt nicht meinem Gedankengut sondern dem von Sven B.O.
    - Wer tiefer in diese Materie einsteigen möchte, sollte mal in dieses Forum eintauchen: https://forum.open4me.de/index.php
    Aber Vorsicht, da werden Dinge besprochen, die ziemlich abgefahren sind! :thumbup:
    - Wer für sich allein zu Hause Betrieb macht, bei dem ein oder zwei Züge gleichzeitig unterwegs sind, ist diese Thema vielleicht weniger interessant, als für jemanden der mit mehreren anderen gemeinsam eine Anlage betreibt!
    - Als günstigste Einstiegsvariante benötigt man ein Smartphon mit der Roco App plus WLan- Komponenten.
    - Auch nicht viel teuerer ist die Variante WLanMultimaus plus WLan-Komponenten.
    - Wer diese beiden Fahrregler aus welchen Gründen auch immer ablehnt, kann ähnlichen Digitalbetrieb mit einem System machen, welches ich nicht unerwähnt lassen möchte:
    Es arbeitet zwar im 860 Mhz Bereich, bringt aber den Vorteil, dass jeder seinen vorhandenen Fahrregler weiter benutzen kann. Die Komponenten sind in etwa genau so groß/klein wie bei WLan-Direkt, aber es wird zwingend eine Zentrale benötigt! Hier ein Link zum angesprochenen Anbieter: https://www.tamvalleydepot.com/


    Aber zurück zu WLan-Direkt:


    Ich betreibe unser Hobby überwiegend mit mehreren gleichgesinnten Modellbahnern, wobei mein Spezialgebiet der Transport von richtigen Schüttgütern ist. Wenn so ein beladener Zug abrupt zum stehen gebacht wird, weil irgendwo einer einen Kurzschluss erzeugt hat, kann das fatale Folgen haben. Wagen können entgleisen und umstürzen oder noch schlimmer, von der Anlage fallen!


    Daher habe ich bisher möglichst kurze Züge gefahren, die in solchen Momenten weniger Masse mit sich bringen.
    Auf nachgeschobene Züge habe ich komplett verzichtet, obwohl dies eine sehr reizvolle Betriebssituation wäre.
    Nicht auszudenken, was geschieht, wenn, aus welchem Gund auch immer, eine der Loks stehen bleibt...


    Genau aus diesem Grund habe ich nach Möglichkeiten gesucht den Betrieb für meine Bahngesellschaft betriebssicherer zu machen.


    Als ein Freund dann im GartenbahnTechnikForum einen Bericht fand, der all die gewünschten Vorteile bringen könnte, setzten wir uns mit dem Entwickler (besagtem Sven) in Verbindung. Obwohl uns Sven in allen Fragen offen gegenüber stand, uns sogar Musterplatinen baute, die für LGBler winzig erschienen, waren alle Muster immer noch erheblich zu groß für unsere 0e- und 0m-Loks!


    Zwar passten einige Platinen in die größeren Loks, aber für die kleineren waren diese einfach noch zu groß. Daher blieb meinem Freund und mir nicht erspart etwas tiefer in die elektronische Welt einzutauchen...
    Auch wenn wir es geschafft haben die Anzahl der benötigten Komponenten auf ein Minimum zu reduzieren, sodass mittlerweile alles sogar in die kleinsten Loks unserer Bahngesellschaften hinein passt, darf nicht unerwähnt bleiben, das nach wie vor Svens Entwickungen auch für unsere Variante benötigt werden! Ohne Software und Configuration läuft da eben garnichts!


    Nun geht es erst mal ans Eingemachte! Was kommt denn nun in so eine Lok hinein:


    In den Loks ist neben einem DCC Decoder ein WLan-Modul eingebaut. Eine Software, die "aufgespielt" ist, kann je nach Configuration eine z21 simulieren, oder mit einer z21 kommunizieren. Als Fahrregler kann in beiden Varianten die WLan Multimaus oder das Smartphon benutzt werden.
    Neben dem WLan-Modul sind noch, ein mehr oder weniger großer Akku, bis zu drei Stepper Platinchen sowie eine micro Booster Platine und ein winziges Relais eingebaut!


    Selbst in diese 0e Maschine passen alle Komponenten hinein, allerdings nur mit einem recht kleinen Akku:


    TU-6-A-2.jpg
    Führerhaus und Motorhaube haben zusammen gerade mal ein Aussenmaß von 50mm x 60mm....


    Ist eine Configuration so aufgebaut, das eine z21 simuliert wird, kann mit dem für diese Config eingestelltem Fahrregler nur diese eine Lok gesteuert werden. Hierbei werden allerdings die DCC Befehle nicht über das Gleis gesendet, sondern direkt vom Fahrregler in die Lok!


    Die Config, bei der über eine z21 die Lok gesteuert wird, sendet der Handregler die Befehle an den Router der z21, dieser leitet sie weiter zur z21 und die z21 sendet dann über den Router die Befehle direkt in die Lok. Auch hier wird das Signal nicht über das Gleis in die Lok gesendet!
    Bei dieser Variante kann die z21 als Zentrale am Gleis angeschlossen sein, muss sie aber nicht!
    Ist sie angeschlossen, können weiterhin alle DCC Loks gesteuert werden. Wenn die z21 nicht am Gleis angeschlossen ist, können nur Loks mit WLan-Modul gesteuert werden!


    Da ich eine Z21 habe, kann ich beide Varianten benutzen. Jede hat ihre Vor- und Nachteile. Welche ich bisher für mich erkannt habe möchte ich hier kurz zusammen fassen: (All diese Erfahrungen wurden beim Modulbetrieb oder auf einer Großanlage gesammelt, bei denen man nie weit entfernt von der Lok steht!)


    Die Variante, bei der der WLan-Chip in der Lok eine z21 simuliert:
    - Die WLan-Verbindung zwischen Lok und Fahrregler ist immer vorhanden.
    - Mal schnell eine Lok, ein paar Wagen und einen Handregler eingepackt und schon kann man bei Freunden auf der Anlage mitfahren.
    - Als kleiner Nachteil bleibt aus meiner Sicht, das man nicht mal eben schnell von einer zur anderen Lok wechseln kann, weil hierzu eine andere SSID, Passwort und evtl. eine andere IP am Handregler eingegeben werden muss!


    Die Variante, bei der der WLan-Chip in der Lok über eine z21 mit dem Handregler kommuniziert:
    - Alle Loks die im Handregler angelegt sind können wie gewohnt angewählt und gefahren werden.
    - Je nach Anlagengröße und Standort der z21, kann es vorkommen, das die Verbindung zwischen Handregler und Zentrale, somit also auch zur Lok abreißt. Nachdem ich die Zentrale ungefähr mittig ins Arrangement plaziert hatte, war aber auch hier keine Unterbrechung mehr zu verzeichnen.


    Größter Nachteil bei beiden Varianten, programmieren ist allenfalls noch "on the Main" möglich!
    Soll an einem Decoder was größeres geändert werden, muss alles was mit WLan in der Lok zu tun hat abgeschaltet werden!


    Wer mit diesen eher kleinen Nachteilen leben kann, erlebt im Gegenzug ein Fahrverhalten der ganz besonderen Art!
    Eine normale DCC Lok, die wegen Schmutz auf dem Gleis gepuffert wird, ist für die Zeit der Pufferung unkontrollierbar unterweg! Und das für mitunter mehrere Sekunden!

    Mit WLan-Direkt ist das Geschichte, es gibt keine Unterbrechungen! Selbst wenn der Akku des Handreglers schlapp macht, fährt die Lok noch wenige cm und dann schlägt der "Tot-Mann-Schalter" zu!
    Traktionen und nachgeschobene Züge stellen keine Herausforderung mehr da, vorausgesetzt, die Loks sind aufeinander fahrtechnisch abgeglichen.


    Während die Mehrzahl meiner Loks den "Schienenstrom" nur noch zum aufladen der Akkus nutzen , habe ich drei Loks, die keine Stromabnehmer mehr besitzen.
    Diese Loks fahren ausschließlich mit Wechsel- Akku! Ist selbiger entladen, wird er einfach gegen einen frischen ausgetauscht. Die Fahrzeiten dieser Loks belaufen sich durchweg auf mindestens 2 Stunden, eine schafft mit ihrem Doppelpack sogar 5 Stunden!
    Bei diesenLoks benötigt man nur noch zwei Stepper, den WLan-Chip und den Akku. Dazu dann Smartphon oder WLanMultimaus und schon kann der Spaß beginnen.

    Zugegeben, etwas Platz muss in einer Lok schon vorhanden sein, aber ab Baugröße 0e sollte es kein Problem sein.

    Zudem sollte man in der Lage sein 5- bzw. 8- Beiner in SMD -Ausführung löten zu können... 8)
    Wer sich das zutraut und sich nicht scheut die benötigten Komponenten in China zu bestellen, oder erheblich teuerer bei 321-meins, der hat die Chance digital mit oder ohne Sound ein besonderes Fahrvergnügen zu haben!


    Ich jedenfalls bin froh seinerzeit Kontakt zu Sven aufgenommen zu haben und bedanke mich nochmal ganz herzlich bei ihm und allen Helfern aus dem Forum, für die Hilfe die er/sie uns zu Teil hat werden lassen. Wer also genau wissen möchte, was Sven da entwickelt hat, sollte sich unbedingt in seinem Forum schlau machen! Mich findet man dort unter Ralf_St...
    Gerne kann ich aber auch hier das ein oder andere ergänzen. Abschließend ein Link zu einem kurzen Video in dem meine neue WLan-Direkt-Lok zu sehen ist.


    https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=BG_jAOxEP8Y



    Bis die Tage,


    Ralf

    Guten Abend


    Trotz des heißen Wetters, oder gerade deswegen, saß ich in geselliger Runde mal wieder im Eiscafe in Buddenbaum.
    Wie sich zeigen sollte, mal wieder zur rechten Zeit am richtigen Ort....


    Natürlich hatte ich mitbekommen dass die GKB inzwischen ihre Whitcomb regelmäßig im Einsatz hat, und das, was sich nun aus der Ferne uns näherte, war sicherlich keine TU 4b oder ähnliches! Der Sound konnte nur von dem neuen Kraftprotz der Grafenberger Bahn her rühren...


    Und einem Moment später rollte sie auch schon heran:


    https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=BG_jAOxEP8Y


    Leider blieb nicht viel Zeit um die Kamera zu positionieren, und wenige Augenblicke später war der Zug auch schon an mir vorbei... 8)


    Viel Spaß beim anschauen!


    Randbemerkung:


    Erst als der Zug an der Kamera vorbeigerollt war, bemerkte ich, das gar kein "Saft" auf dem Gleis war...
    Für die Whitcomb und beinahe allen anderen Loks der GKB ist das aber kein Problem, die haben einen Akku eingebaut und fahren WLan-Direkt mit ESU Loksound.... :thumbup:
    Aber das ist eine andere Geschichte auf die ich bei Gelegenheit mal zurück kommen kann! Nur soviel sei dazu noch gesagt:
    Ich brauche Spannung am Gleis, um die Akkus aufzuladen und die Lok "AN" zu schalten. Ist sie an, kann ich je nach Akku- Kapazität zwischen 20 Minuten und mehreren Stunden ohne Spannung am Gleis fahren. Ist Spannung (DCC Signal) am Gleis, benutzt die Lok die vorhandene Spannung um gefahren zu werden... ;)


    Wenn Interesse besteht, kann ich wie oben angedroht zu dem Thema mal was schreiben, das wird dann aber extrem technisch!!


    Bis die Tage, Ralf