Posts by Rast

    Moin Thomas


    Da mach ich mal "kurz" Urlaub, bin nun wieder da und....

    Du haust mal eben einen Tank Laster raus!

    Sehr gute Arbeit, und das nach so kurzer Zeit, danke für Deinen Bericht!!


    Gruß Ralf

    Hallo Alexander


    Du schreibst :


    "... und wie ich gerade feststelle, hatte ich beim letzten Druck 2019 die Geschwindigkeit des Z-Verschubs wohl irgendwie reduziert, es könnte also auch erst zum Mittagessen fertig werden"


    Du hast zwar nicht geschrieben auf welche Geschwindigkeit Du den Z-Vorschub verringert hast, aber grundsätzlich ist diese Maßnahme richtig!
    Auch wenn der Druck dadurch etwas länger dauert! Der Grund ist relativ einfach erklärt:


    Das Resin ist ja erheblich dickflüssiger als z. B. Wasser. Wenn das Druckbett mit den vom Werk eingestellten Werten in das Resin eintaucht, muss das Resin bis auf die gewählte Schichtdicke verdrängt werden. Mit den Werkswerten ist das aber nicht möglich! Die Belichtung beginnt bereits bevor das Resin verdrängt ist! So kommt es dann, dass mehrere Schichten immer wieder bei gleicher Z- Höhe belichtet werden... Hierdurch entsteht dann eine Verdickung am Druckobjekt, die Elefantenfuß genannt wird! Auch leidet die Maßhaltigkeit darunter, was allerdings erst auffällt, wenn Teile direkt auf dem Druckbett, also ohne Stützmaterial, gedruckt werden!


    Um hier eine brauchbare Einstellung zu finden, druckt man einfach mal einen Würfel mit 10 x 10mm Kantenlänge. So lange die Maße des Würfels passen, kann man mit der Z- Geschwindigkeit herunter gehen! Bis man den richtigen Wert ermittelt hat, vergeht natürlich etwas Zeit, aber es lohnt sich auf jeden Fall.


    Gruß, Ralf

    AM 02. UND 03. NOVEMBER ÖFFNET DIE
    MODELLBAHNAUSSTELLUNG BERGKAMEN
    ZUM 30. MAL IHRE PFORTEN


    Am 2. und 3. November 2019 findet: In der Schützenheide 17 in 59192 Bergkamen die 30. Modellbahnausstellung statt.


    Die Ausstellung ist am:


    Samstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
    UND
    Sonntag von 11 bis 16 Uhr geöffnet.


    An beiden Tagen findet eine Börse mit diversen Händlern statt!


    Natürlich werden auch wieder Schaustücke und Anlagen ausgestellt!
    Hier sollte jeder auf seine Kosten kommen, von H0 über Spur Null bis Spur2 werden Dioramen und Anlagen ausgestellt.


    http://www.ks-modelleisenbahnen.de/
    https://www.hofmanns-modellbau.de/
    https://www.modellbahnunion.com/


    und jede Menge andere Händler runden die Ausstellung ab.


    Wo & Wann:


    In der Schützenheide 17
    59192 Bergkamen


    02. und 03. November 2019


    Weitere Infos unter:
    https://bergkamener-eisenbahnfreunde.jimdo.com/aktuelles/


    Die Internetseite ist nun aktualisiert! Sorry, hatte nicht gesehen das da noch nichts geändert war!

    Hallo


    Bei allen bisher besprochenen Möglichkeiten werden die Akkus in den Loks über die Gleis-Spannung geladen.
    Im heutigen Bericht soll es um Loks gehen, die diese Möglichkeit nicht nutzen.


    Einleitung:
    Obwohl ich in der Baugröße Null unterwegs bin, nutze ich häufig Fahrwerke von H0- Loks. Dies ist möglich weil ich meine Modellbahn als Schmalspur mit 750mm, also 0e betreibe.
    Einige meiner Fahrwerke haben bereits zu meinen H0- Zeiten viele Kilometer auf den "Tacho" gefahren und verdienen nun ihr Gnadenbrot auf der 0e Anlage. Teilweise sind die Räder so herunter gefahren, das die Stromabnahme nur noch sehr schlecht war, andere hatten nur noch Stromabnehmer die diesen Namen nicht mehr verdient haben.
    Natürlich könnte man beide Mängel beseitigen, aber teilweise sind die Ersatzteile nicht mehr verfügbar und auf Selbstbau hatte ich keine Lust.... 8)

    Vom Abstellgleis zu neuem Einsatz:
    Dank der WLan- Lösung hatte ich nun die Möglichkeit diese Loks wieder in Betrieb zu nehmen. Die Lösung war recht einfach, setzte aber voraus, das der Platz für ein Wechselakku vorhanden ist, oder wenigstens für eine Ladebuchse!
    Vorteilhaft wäre zudem wenn der Platz einen etwas größeren Akku zulässt, damit man nicht alle paar Minuten den Akku wechseln oder nachladen muss!


    Beide Voraussetzungen waren bei meinen Loks gegeben, so dass ich drei Loks mit Wechselakku ausstatten und somit wieder in Betrieb nehmen konnte.


    DSCF0486.jpg
    Diese Lok bietet Platz für einen 2000mAh Lipo, damit bin ich mehr als 4 Stunden ohne Akkuwechsel unterwegs!


    DSCF0484.jpg
    Von diesem Loktyp habe ich zwei Maschinen mit Wechselakku ausgestattet. Der Platz reichte für einen Akku mit 1000 mAh, womit ich knapp 2 Stunden Fahrzeit schaffe.



    Ein Vorteil gegenüber der Variante, bei der der Akku über das Gleis geladen wird, ist der, das weniger Elektrik eingebaut werden muss! Somit konnte ich größere Akkus wählen, die mir Fahrzeiten wie oben geschrieben bescheren. Immerhin entfällt eine der Step- Down Platinen, der Gleichrichter und zudem das Relais!


    Wenn meine Loks nur normale Wagen ziehen müssten, wären die Fahrzeiten sicherlich noch länger, aber meine Loks ziehen zumindest auf einem Weg beladene Schüttgutwagen!

    Zum Abschluss noch ein Bild von so einem Zug:

    Hinweg1.jpg


    Nachsatz:
    Da es in den Loks, trotz der Baugröße recht eng zugeht, habe ich mir Bilder mit geöffneten Motorhauben gespart. Zum einen würde man sowieso nur eine offene Haube mit darin liegendem Akku sehen, zum anderen sieht es nicht gerade aufgeräumt in diesen Bereichen aus.... :whistling:


    Vom Aufbau der Komponenten habe ich leider kein Bild (sorry), daher hier nur eine Aufzählung in entsprechender Reihenfolge:


    Akku 4,2V >>> Step Down 3,3V >>> WLan Chip >>> Bridge/Trigger (Booster) >>>Decoder
    Akku 4,2V >>> Step Up 9V oder 12V >>> Britge/Trigger (Booster) >>> Decoder


    Erfahrungen mit dieser Kombination:
    Es ist kein Unterschied zum normalen DCC Betrieb zu merken, der Sound kommt klar und ohne Einschränkungen.
    Das Fahrverhalten ist wie bei den Fahrzeugen, die den Akku über das Gleis laden.
    Schaltet sich eine Lok wegen zu geringer Akkuspannung ab, schaltet sich der "Totmann - Schalter" ein. Die Lok rollt aus und bleibt stehen, der Sound bleibt jedoch an.
    Dies ist der Moment, in dem der Akku gewechslt werden muss, da die Spannung für die Elektronik nicht mehr ausreicht!
    Ich hatte bisher keinen Akku der dabei zu tief entladen wurde, ganz im Gegenteil, ans Ladegerät angeschlossen, waren noch um die 45% Ladung im Akku!
    Somit konnte selbst bei schonender Ladung der Akkus (150mAh - 200mAh), lediglich durch den Wechsel unterbrochen, gefahren werden.


    Zwar habe ich weiter oben geschrieben, das kein Unterschied im Fahrverhalten zu den DCC- Loks zu merken ist, ich habe aber das Gefühl, dass das Fahrverhalten der WLan Loks noch "geschmeidiger" ist... :)


    Fahrfreudige Grüße,


    Ralf

    Hallo Willi


    Da ich den Wortlaut Deiner Schreiben nicht kenne, sondern nur lese was hier im Forum geschrieben wird, möchte ich mich mal wohlwollend einmischen.


    Fakt ist ja wohl, das Deine BR94 zu viel Strom beim einschalten der Anlage aufnimmt.
    Fakt ist aber auch, das der Service von Lenz immer wieder gelobt wird.
    Das Oliver Dir versucht einen Fehler an den Boostern zu vermitteln, kann ich nicht wirklich nachvollziehen....
    Zumal ich aus Deinen Zeilen entnehme, das es bei allen deiner Boosterbereiche so ist, sobald die Lok darin steht!?


    Dann kommt ein Beitrag in dem es aus meiner Sicht total in die falsche Richtung läuft! Klar kann einem das BGB weiter helfen, ob der Weg aber in Deinem Fall vorteilhaft ist, wage ich zu bezweifeln.
    Ersteinmal bringt so ein Weg nur Unzufriedenheit mit sich! Und das für beide Seiten!!


    Nun mal ein Tipp von mir, der mir bisher stets geholfen hat.
    Höflichkeit ist oberstes Gebot, nur so kann man auf Augenhöhe miteinander kommunizieren! Dass Du Ingenieur bist, und daher mehr Wissen hast wie der "normale" Modellbahner, spricht Dir ja niemand ab, auf Augenhöhe miteinander reden, funktioniert gut, wenn man das nicht in den Vordergrund stellt, sondern das Problem als solches!
    Selbst in Deinem Fall, die Lok war bereits bei Lenz und wurde geprüft, würde ich notfalls auch mehrere male mit Lenz ins Gespräch gehen.
    Nur so kann für beide Seiten eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden!


    Die Richtung die hier im Forum eingeschlagen wurde ist aus meiner Sicht nicht die richtige!
    Ja, ich kann verstehen das es frustrierend ist, eine Lok zu haben, die sogar überprüft wurde und als fehlerfrei zurück geschickt wurde!!
    Noch frustrierender ist es, wenn man als Ingenieur sogar fest machen kann, woran der Fehler liegt!!


    Aber das BGB als "Geschütz" aufzufahren, sollte doch erst erfolgen, wenn sich abzeichnet, das man keine Lösung findet!


    Einer meiner Vorredner hat bereits die richige Richtung vorgegeben, auch ich bin wie Johann und Michael der Meinung, das Lenz Dich nicht im Regen stehen lässt!
    Ich bin sogar davon überzeugt, dass Du in absehbarer Zeit hier die erfreuliche Nachricht verkünden kannst, das die Lok nach einer erneuten Fehlerbehebung durch Lenz nun richtig funktioniert....


    Nachwort in eigener Sache:
    Um eventuell hochkommenden Gedanken vorzugreifen: Beruflich, wie auch privat habe ich mit der Firma Lenz nichts zu tun, nichtmals eines seiner Produkte habe ich in Benutzung!
    Den Ruf der Firma Lenz kenne ich aber sehr wohl, und der sagt mir, das sie den Fehler in der Lok finden und beseitigen werden.


    Versuch es einfach nochmal, meint zumindest der, Ralf

    Hallo


    Weil es in diesem Beitrag ausschließlich um WLan- Direkt gehen soll, möchte ich zuvor kurz nochmal auf das Funk System von TamValley eingehen:


    Da bei diesem System zur Übertragung der DCC Signale eine oder mehrere Antennen an den Track Ausgang der Zentrale angeschlossen wird/werden, kann jede Zentrale sowie an dieser funktionierende Fahrregler genutzt werden!
    "Konventionelle" DCC Loks bekommen ihre Befehle nach wie vor über das Gleis.

    Die zusätzlich mit Funkmodul ausgestatteten Loks bekommen die Befehle über die Antennen in die Lok gesendet.


    Ähnlich ist es beim WLan-Direkt System, aber der Reihe nach...
    Da hier WLan Module zum Einsatz kommen, können systembedingt auch nur Fahrregler und Zentralen genutzt werden, die selber WLan nutzen.

    Auch wenn diese Aussage vielleicht nicht ganz richtig ist, WLan ist nicht gleich WLan...

    Sven hat eine Software geschrieben, die in der Lage ist, mit einer Z21/z21 zu kommunizieren. Daher funktioniert das hier beschriebene System ausschließlich mit diesen Roco/Fleischmann Komponenten!

    Sicher ist nicht jeder ein Freund der Roco/Fleischmann Komponenten, aber gemach:


    Interessant wird es dann wenn jemand eine andere Zentrale, oder sogar gar keine hat, aber dennoch WLan-Direkt fahren möchte!!

    Ein Smartphon mit der Z21 App, oder eine WLanMaus und schon kann es losgehen.

    In dieser Variante bekommt das WLan Modul eine Config Datei aufgespielt, die eine z21 simuliert!

    Man hat sozusagen eine winzige z21 Zentrale in der Lok!
    Zum erstellen so einer Config Datei hat Sven einen Configurator entwickelt, mit dem man jegliche benötigte Config Variante erstellen kann!
    Auch diese ist in seinem Forum zu finden:
    https://spurg.open4me.de/confi…05F7AD9424E96ECF7C26CAE?0
    Gerade weil man sich all dieser sonst mühsam zu erstellenden Dateien kostenlos bedienen kann, möchte ich an dieser Stelle Sven für seine Arbeit nochmals ganz herzlich danken!!


    Ist eine entsprechende Config auf einem Modul aufgespielt, verbindet man seinen Fahrregler wie im Handbuch zur Z21 beschrieben mit der Zentrale (in der Lok) und schon kann man fahren....


    Aber wozu braucht man dann noch die Möglichkeit eine Z21/z21 einsetzen zu können?


    Klar, in der oben beschriebenen Variante kann man jede Direkt Lok fahren, aber um von einer Lok zur anderen zu wechseln, muss nicht nur die Lok angewählt werden, sondern zusätzlich im Menü die entsprechende SSID, das Passwort und gegebenenfalls die IP ausgewählt bzw. geändert werden. Erst dann kann sich der Regler mit der Zentrale in der Lok verbinden!!

    Das kann man so machen, nimmt aber immer etwas Zeit in Anspruch! Oder man hat mehrere Fahrregler...


    Wer eine Z/z21 besitzt, oder nicht abgeneigt ist sich eine zuzulegen, nutzt seine Fahrregler wie im Handbuchzur Z/z21 beschrieben!!


    Benutzt man eine z21/Z21, wird die Config in den WLan Modulen so erstellt, dass das Modul mit einer z21/Z21 kommunizieren kann!

    Sind die Config's auf den WLan Modulen so eingestellt, haben alle die gleiche SSID, nämlich die der Zentrale!


    Nun kann der Fahrregler genutzt werden, wie er normalerweise benutzt wird, mit den Pfeiltasten wird eine Lok ausgewählt und diese kann dann gefahren werden.

    Wenn diese Zentrale mit der Anlage verkabelt ist,können natürlich auch alle normalen DCC Loks gefahren werden!


    Noch mehr Möglichkeiten:


    Mal angenommen jemand hat an seiner Anlage eine Zentrale vom Hersteller XY angeschlossen,( also keine Z/z21) dann kann diese auch weiterhin an der Anlage angeschlossen bleiben!!

    Die Z21/z21 Zentrale (inkl. Router) wird nicht an die Anlage angeschlossen!! Die Z21 steht einfach nur mit Spannung versorgt im Raum, empfängt die Befehle der Handregler und sendet diese in die Loks!!



    Aber das von Sven O.B. entwickelte System kann noch mehr, verliert ein Regler z. B. die Verbindung, setzt so zu sagen ein Totmannschalter ein.
    Die Lok rollt aus und bleibt stehen, der Sound (wenn vorhanden) bleibt an, aber die Fahrstufe springt auf 0. Ist die Verbindung wieder da, dreht man den Fahrregler erst auf 0 und kann dann ganz normal wieder weiter fahren!


    Schlusswort für Heute:
    Im Sven Forum habe ich jemanden kennengelernt, der zwar Digital mit Sound fährt, aber keinen Decoder dazu nutzt, sondern ein WLan Modul! Dieses funktioniert wie ein Decoder mit Susi Schnittstelle, an der das Soundmodul angeschlossen ist. Hätte besagter Jemand, (hallo Norbert :) ) mich darauf nicht hingewiesen, wüsste ich bis heute nicht, das Sven auch diese Variante entwickelt hat.


    Schönen Abend,


    Ralf

    Hallo Direktfahrer,
    oder die, die es werden wollen....


    Heute mal mit weniger Text und mehr Bildern, die sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte.


    Aber ganz ohne geht auch nicht, daher erst mal ein Vorwort:
    Ich selber nutze ausschließlich WLan Direkt, habe aber von einem Freund einen "Rüst-Satz" für die Funk-Geschichte von TamValley überlassen bekommen. Beide Systeme funktionieren im Zusammenspiel mit jeglichen DCC Decodern (mit und ohne Sound) sehr gut!


    Hier erst mal ein paar Bilder, damit man sich ausmalen kann, was denn alles zusätzlich in eine Lok eingebaut werden muss um DCC-Direkt zu fahren:


    TW-Gr-envergleich.jpg
    Diese Bauteile werden bei TamValley benötigt, zum Größenvergleich liegt die Geldmünze bei.


    WL-Gr-envergleich.jpg
    Diese Polystyrol Platte hat die gleichen Maße wie die oben. Hier die Bauteile für WLan-Direkt.


    Das andere Akkus verbaut sind, ist nicht von Bedeutung!


    TW-Anschl-sse.jpg
    Was sehen wir auf den Polystyrol Platten:
    Fangen wir links an, liegen da die Akkus.

    Oben daneben liegt das Funkmodul mit integriertem Booster.
    Auf der anderen Platte liegt oben neben den Akkus das WLanmodul sowie daneben, die Platine mit dem Anschluss 2, das ist der Booster!
    In der zweiten Reihe liegt dann das Relais und eine Step Up Platine.

    Diese sorgt dafür, das der Decoder genug Spannung bekommt um überhaupt richtig zu funktionieren.
    In der untersten Reihe liegt bei der TamValley Platte ein Step Down Regler, der aus der Schienenspannung eine verträgliche für die Akkus macht, sowie ein Gleichrichter, der aus der Gleisspannung eine gleichgerichtete Spannung macht, die der Step Down Regler verarbeiten kann!
    Bei der WLan Platte ist ein weiterer Step Down nötig, weil dieser die 3,3 Volt für den WLan Chip bereit stellt.


    Das Funkmodul von TamValley ist einälteres Modell, welches noch mit 4,1 bis 5 Volt aus kommt, daher braucht hier keine zweite Step Down eingesetzt werden.

    Ich weiß es nicht genau, aber die neuen Funkmodule arbeiten wohl mit 3,3 Volt, so das hier dann auch ein zweiter Step Down von Nöten ist...Da ich dieses System nur als Alternative einsetze, muss ich mich dahingehend nochmal schlau machen.
    WL-Anschl-sse.jpg


    Der Decoder wird ganz normal in die Lok eingebaut, lediglich das Rote und Schwarze Kabel wird nicht angeschlossen!
    Bei meinen Loks gehe ich immer gleich vor:

    Die Kabel von den Stromabnehmern der Lok bekommen einen Stecker angelötet.

    Rot und Schwarz vom Decoder bekommen eine Buchse angelötet.
    Steckt man nun diese beiden zusammen, kann man ganz normal DCC fahren!
    Werden sie getrennt, kann man die WLan Komponenten so zu sagen dazwischen hängen!
    Auf den beiden Bildern sind diese Anschlüsse mit 1 für die Stromabhehmer und mit 2 für Rot und Schwarz vom Decoder abgebildet!


    Hinter Anschuss 3 verbirgt sich ein Relais, hiermit wird der Akku einpolig getrennt, so das bei abgestellter Lok die Komponenten den Akku nicht entladen können.

    Um keine Buchse vertausche zu können, ist diese Buchse 3-Polig ausgelegt, wobei der mittlere Pol fehlt!
    An Anschluss 3 wird das Blaue Kabel vom Decoder, sowie das violette oder grüne für Aux 1 oder 2 angeschlossen! Somit kann der Akku über eine Funktionstaste ein oder aus geschaltet werden!


    TW-Seitlich.jpg


    WL-Seitlich.jpg
    Auf diesen Bildern sind die Bauteile aus der seitlichen Perspektive nochmal zu sehen, insbesondere das Relais sticht hier ins Auge.
    Dieses, wie auch der oder die Akkus benötigen den größten Platz in einer Lok. Da jedoch das Poverpack entfällt, kann diesen Platz das Relais einnehmen.
    Als Akku kann auch eine Lipozelle oder Li ion Akku genommen werden! Diese gibt es in sehr flacher Bauweise und unterschiedlichen Kapazitäten.
    Da ich nie Wert darauf gelegt habe völlig ohne Spannung am Gleis zu fahren, und der Akku sich über das Gleis auflädt, braucht es keinen Akku der riesige Kapazitäten hat!

    Sie sollte aber wenigstens so groß sein, das einige Minuten ohne Spannung am Gleis gefahren werden kann!

    Ist der Saft beispielsweise wegen einem Kurzschluss weg, und der Akku schafft es nicht die Zeit zu überbrücken bis der Saft wieder da ist, können alle anderen wieder fahren, die WLan-Direkt Lok hat dann aber die Verbindung zur WLanMaus, wie selbige zur Lok verloren! Nun kann es bis zu 30 Sekunden dauen, bis beide wieder eine Verbindung aufbauen und sich miteinander verbinden!!

    Ist die Akkukapazität hingegen groß genug gewählt, kann man weiter fahren, bzw. langsam anhalten!


    Ups, ist ja doch wieder reichlich Text geworden....ich hoffe das ist okay!?


    Von daher, bis die Tage, Gruß Ralf

    Hallo Technikbegeisterte Digitalfahrer


    Ich möchte Euch mal eine Variante des Digitalbetriebes aufzeigen, die ich seit geraumer Zeit nutze: "WLan Direkt"
    Vorweg möchte ich aber einige Dinge ansprechen, damit keine Missverständnisse entstehen!
    - Ich bin weder Elektroniker noch Elektriker, alles was ich hier anspreche, kann daher mit fachlich falschen Ausdrücken behaftet sein!
    - Das Grundgerüst der von mir eingesetzten Komponenten entstammt nicht meinem Gedankengut sondern dem von Sven B.O.
    - Wer tiefer in diese Materie einsteigen möchte, sollte mal in dieses Forum eintauchen: https://forum.open4me.de/index.php
    Aber Vorsicht, da werden Dinge besprochen, die ziemlich abgefahren sind! :thumbup:
    - Wer für sich allein zu Hause Betrieb macht, bei dem ein oder zwei Züge gleichzeitig unterwegs sind, ist diese Thema vielleicht weniger interessant, als für jemanden der mit mehreren anderen gemeinsam eine Anlage betreibt!
    - Als günstigste Einstiegsvariante benötigt man ein Smartphon mit der Roco App plus WLan- Komponenten.
    - Auch nicht viel teuerer ist die Variante WLanMultimaus plus WLan-Komponenten.
    - Wer diese beiden Fahrregler aus welchen Gründen auch immer ablehnt, kann ähnlichen Digitalbetrieb mit einem System machen, welches ich nicht unerwähnt lassen möchte:
    Es arbeitet zwar im 860 Mhz Bereich, bringt aber den Vorteil, dass jeder seinen vorhandenen Fahrregler weiter benutzen kann. Die Komponenten sind in etwa genau so groß/klein wie bei WLan-Direkt, aber es wird zwingend eine Zentrale benötigt! Hier ein Link zum angesprochenen Anbieter: https://www.tamvalleydepot.com/


    Aber zurück zu WLan-Direkt:


    Ich betreibe unser Hobby überwiegend mit mehreren gleichgesinnten Modellbahnern, wobei mein Spezialgebiet der Transport von richtigen Schüttgütern ist. Wenn so ein beladener Zug abrupt zum stehen gebacht wird, weil irgendwo einer einen Kurzschluss erzeugt hat, kann das fatale Folgen haben. Wagen können entgleisen und umstürzen oder noch schlimmer, von der Anlage fallen!


    Daher habe ich bisher möglichst kurze Züge gefahren, die in solchen Momenten weniger Masse mit sich bringen.
    Auf nachgeschobene Züge habe ich komplett verzichtet, obwohl dies eine sehr reizvolle Betriebssituation wäre.
    Nicht auszudenken, was geschieht, wenn, aus welchem Gund auch immer, eine der Loks stehen bleibt...


    Genau aus diesem Grund habe ich nach Möglichkeiten gesucht den Betrieb für meine Bahngesellschaft betriebssicherer zu machen.


    Als ein Freund dann im GartenbahnTechnikForum einen Bericht fand, der all die gewünschten Vorteile bringen könnte, setzten wir uns mit dem Entwickler (besagtem Sven) in Verbindung. Obwohl uns Sven in allen Fragen offen gegenüber stand, uns sogar Musterplatinen baute, die für LGBler winzig erschienen, waren alle Muster immer noch erheblich zu groß für unsere 0e- und 0m-Loks!


    Zwar passten einige Platinen in die größeren Loks, aber für die kleineren waren diese einfach noch zu groß. Daher blieb meinem Freund und mir nicht erspart etwas tiefer in die elektronische Welt einzutauchen...
    Auch wenn wir es geschafft haben die Anzahl der benötigten Komponenten auf ein Minimum zu reduzieren, sodass mittlerweile alles sogar in die kleinsten Loks unserer Bahngesellschaften hinein passt, darf nicht unerwähnt bleiben, das nach wie vor Svens Entwickungen auch für unsere Variante benötigt werden! Ohne Software und Configuration läuft da eben garnichts!


    Nun geht es erst mal ans Eingemachte! Was kommt denn nun in so eine Lok hinein:


    In den Loks ist neben einem DCC Decoder ein WLan-Modul eingebaut. Eine Software, die "aufgespielt" ist, kann je nach Configuration eine z21 simulieren, oder mit einer z21 kommunizieren. Als Fahrregler kann in beiden Varianten die WLan Multimaus oder das Smartphon benutzt werden.
    Neben dem WLan-Modul sind noch, ein mehr oder weniger großer Akku, bis zu drei Stepper Platinchen sowie eine micro Booster Platine und ein winziges Relais eingebaut!


    Selbst in diese 0e Maschine passen alle Komponenten hinein, allerdings nur mit einem recht kleinen Akku:


    TU-6-A-2.jpg
    Führerhaus und Motorhaube haben zusammen gerade mal ein Aussenmaß von 50mm x 60mm....


    Ist eine Configuration so aufgebaut, das eine z21 simuliert wird, kann mit dem für diese Config eingestelltem Fahrregler nur diese eine Lok gesteuert werden. Hierbei werden allerdings die DCC Befehle nicht über das Gleis gesendet, sondern direkt vom Fahrregler in die Lok!


    Die Config, bei der über eine z21 die Lok gesteuert wird, sendet der Handregler die Befehle an den Router der z21, dieser leitet sie weiter zur z21 und die z21 sendet dann über den Router die Befehle direkt in die Lok. Auch hier wird das Signal nicht über das Gleis in die Lok gesendet!
    Bei dieser Variante kann die z21 als Zentrale am Gleis angeschlossen sein, muss sie aber nicht!
    Ist sie angeschlossen, können weiterhin alle DCC Loks gesteuert werden. Wenn die z21 nicht am Gleis angeschlossen ist, können nur Loks mit WLan-Modul gesteuert werden!


    Da ich eine Z21 habe, kann ich beide Varianten benutzen. Jede hat ihre Vor- und Nachteile. Welche ich bisher für mich erkannt habe möchte ich hier kurz zusammen fassen: (All diese Erfahrungen wurden beim Modulbetrieb oder auf einer Großanlage gesammelt, bei denen man nie weit entfernt von der Lok steht!)


    Die Variante, bei der der WLan-Chip in der Lok eine z21 simuliert:
    - Die WLan-Verbindung zwischen Lok und Fahrregler ist immer vorhanden.
    - Mal schnell eine Lok, ein paar Wagen und einen Handregler eingepackt und schon kann man bei Freunden auf der Anlage mitfahren.
    - Als kleiner Nachteil bleibt aus meiner Sicht, das man nicht mal eben schnell von einer zur anderen Lok wechseln kann, weil hierzu eine andere SSID, Passwort und evtl. eine andere IP am Handregler eingegeben werden muss!


    Die Variante, bei der der WLan-Chip in der Lok über eine z21 mit dem Handregler kommuniziert:
    - Alle Loks die im Handregler angelegt sind können wie gewohnt angewählt und gefahren werden.
    - Je nach Anlagengröße und Standort der z21, kann es vorkommen, das die Verbindung zwischen Handregler und Zentrale, somit also auch zur Lok abreißt. Nachdem ich die Zentrale ungefähr mittig ins Arrangement plaziert hatte, war aber auch hier keine Unterbrechung mehr zu verzeichnen.


    Größter Nachteil bei beiden Varianten, programmieren ist allenfalls noch "on the Main" möglich!
    Soll an einem Decoder was größeres geändert werden, muss alles was mit WLan in der Lok zu tun hat abgeschaltet werden!


    Wer mit diesen eher kleinen Nachteilen leben kann, erlebt im Gegenzug ein Fahrverhalten der ganz besonderen Art!
    Eine normale DCC Lok, die wegen Schmutz auf dem Gleis gepuffert wird, ist für die Zeit der Pufferung unkontrollierbar unterweg! Und das für mitunter mehrere Sekunden!

    Mit WLan-Direkt ist das Geschichte, es gibt keine Unterbrechungen! Selbst wenn der Akku des Handreglers schlapp macht, fährt die Lok noch wenige cm und dann schlägt der "Tot-Mann-Schalter" zu!
    Traktionen und nachgeschobene Züge stellen keine Herausforderung mehr da, vorausgesetzt, die Loks sind aufeinander fahrtechnisch abgeglichen.


    Während die Mehrzahl meiner Loks den "Schienenstrom" nur noch zum aufladen der Akkus nutzen , habe ich drei Loks, die keine Stromabnehmer mehr besitzen.
    Diese Loks fahren ausschließlich mit Wechsel- Akku! Ist selbiger entladen, wird er einfach gegen einen frischen ausgetauscht. Die Fahrzeiten dieser Loks belaufen sich durchweg auf mindestens 2 Stunden, eine schafft mit ihrem Doppelpack sogar 5 Stunden!
    Bei diesenLoks benötigt man nur noch zwei Stepper, den WLan-Chip und den Akku. Dazu dann Smartphon oder WLanMultimaus und schon kann der Spaß beginnen.

    Zugegeben, etwas Platz muss in einer Lok schon vorhanden sein, aber ab Baugröße 0e sollte es kein Problem sein.

    Zudem sollte man in der Lage sein 5- bzw. 8- Beiner in SMD -Ausführung löten zu können... 8)
    Wer sich das zutraut und sich nicht scheut die benötigten Komponenten in China zu bestellen, oder erheblich teuerer bei 321-meins, der hat die Chance digital mit oder ohne Sound ein besonderes Fahrvergnügen zu haben!


    Ich jedenfalls bin froh seinerzeit Kontakt zu Sven aufgenommen zu haben und bedanke mich nochmal ganz herzlich bei ihm und allen Helfern aus dem Forum, für die Hilfe die er/sie uns zu Teil hat werden lassen. Wer also genau wissen möchte, was Sven da entwickelt hat, sollte sich unbedingt in seinem Forum schlau machen! Mich findet man dort unter Ralf_St...
    Gerne kann ich aber auch hier das ein oder andere ergänzen. Abschließend ein Link zu einem kurzen Video in dem meine neue WLan-Direkt-Lok zu sehen ist.


    https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=BG_jAOxEP8Y



    Bis die Tage,


    Ralf

    Guten Abend


    Trotz des heißen Wetters, oder gerade deswegen, saß ich in geselliger Runde mal wieder im Eiscafe in Buddenbaum.
    Wie sich zeigen sollte, mal wieder zur rechten Zeit am richtigen Ort....


    Natürlich hatte ich mitbekommen dass die GKB inzwischen ihre Whitcomb regelmäßig im Einsatz hat, und das, was sich nun aus der Ferne uns näherte, war sicherlich keine TU 4b oder ähnliches! Der Sound konnte nur von dem neuen Kraftprotz der Grafenberger Bahn her rühren...


    Und einem Moment später rollte sie auch schon heran:


    https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=BG_jAOxEP8Y


    Leider blieb nicht viel Zeit um die Kamera zu positionieren, und wenige Augenblicke später war der Zug auch schon an mir vorbei... 8)


    Viel Spaß beim anschauen!


    Randbemerkung:


    Erst als der Zug an der Kamera vorbeigerollt war, bemerkte ich, das gar kein "Saft" auf dem Gleis war...
    Für die Whitcomb und beinahe allen anderen Loks der GKB ist das aber kein Problem, die haben einen Akku eingebaut und fahren WLan-Direkt mit ESU Loksound.... :thumbup:
    Aber das ist eine andere Geschichte auf die ich bei Gelegenheit mal zurück kommen kann! Nur soviel sei dazu noch gesagt:
    Ich brauche Spannung am Gleis, um die Akkus aufzuladen und die Lok "AN" zu schalten. Ist sie an, kann ich je nach Akku- Kapazität zwischen 20 Minuten und mehreren Stunden ohne Spannung am Gleis fahren. Ist Spannung (DCC Signal) am Gleis, benutzt die Lok die vorhandene Spannung um gefahren zu werden... ;)


    Wenn Interesse besteht, kann ich wie oben angedroht zu dem Thema mal was schreiben, das wird dann aber extrem technisch!!


    Bis die Tage, Ralf

    Hallo Detlef, hallo alle


    Auf die von Dir gezeigte TU 4b warten wir ja beide schon eine Weile....


    Meine Loks haben zwar die Bezeichnung, haben aber rein garnichts mit der von Dir gezeigten zu tun! Habe auf diesem Tablet leider kein Bild meiner TU 4b.
    Aber ich habe noch zwei, wenn auch schlechte Aufnahmen von der GKB- Whitcomb.




    Mir war es, weil ich zufrieden mit dem Umbau war, überhaupt nicht aufgefallen. Die Gewichte und die Kuppelstangen wollten so recht nicht zur Lok passen... Ein Freund stieß mich drauf und ich machte mich sogleich ans Werk. Jetzt bin ich noch zufriedener, aber vielleicht lackiere ich die Gewichte noch rot!?


    !!!Ach ja, Danke an alle die mir so nette Kommentare geschrieben haben!!!


    Gruß, Ralf

    Hallo


    Uns (Modell-) Eisenbahnern schmerzt es in der Seele, wenn wieder mal eine alte Lok den Weg alten Eisens gehen soll.
    Um so mehr freuen wir uns, wenn eine Lok dann doch noch gerettet wird und irgendwo ihr Gnadenbrot verdienen darf.


    Ähnliches ist nun mal wieder bei der GKB passiert...


    Gerüchten zur Folge, soll die Lok, die ursprünglich aus Amerika stammt, auf Abstellgleisen in der Ukraine gestanden haben.
    Otto zu Grafenberg, der bereits mehrere Loks aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland überführt hat, kann nun eine Whitcomb 50to sein Eigen nennen.
    Ob die Aufbauten tatsächlich vom Zahn der Zeit so zerstört waren, wie erzählt wird, und warum im Gegensatz dazu das Fahrwerk in erstaunlich guten Zustand war, darüber schweigt sich Otto zu Grafenberg aus.


    Bereits wenige Tage nachdem die Whitcomb eingetroffen war, wurde ein erstes Bild veröffentlicht.



    Wurden bisher alle importierten Loks akribisch wieder aufgebaut, ist hier deutlich zu sehen, das dies hier nicht der Fall ist!


    Wie es aussieht, werden hier gleich mehrere Loks, zumindest in Teilen erhalten.... das Fahrwerk der Whitcomb und Teile von mindesten zwei alten TU 4b.
    Wurde zunächst, wie bei der TU 4b üblich ein Tonnendach verwendet, zeigte sich die GKB- Whitcomb bereits bei ihrer ersten Lastfahrt mit einem flachem Dach, welches seitlich abgeschrägt ist.



    Hier ist die Maschine bei einer dieser Lastfahrten vor einem Zementzug zu sehen.



    Da der Zug an der Trapeztafel warten muss, ...



    ...konnten wenigsten dieses und...



    ...dieses Foto aufgenommen werden!


    Aber durch einen Schnack mit dem Lokführer konnte in Erfahrung gebracht werden, warum das Dach nicht mehr als Tonnendach ausgeführt ist.
    Da die Lok überwiegend im Steinverkehr eingesetzt werden soll, und hier eingeschränktes Lichtraum Profil beachtet werden muss, hat man sich kurzer Hand entschieden die Dachform anzupassen.


    Jetzt mal Hand auf's Herz, so übel sieht die neue Lok gar nicht aus!?


    Bis die Tage, Ralf

    Hallo


    Auch wenn man beim Loksound 4 "nur" eine Bremsstufe hat, ist das Fahrgefühl ein völlig neues!
    Aus voller Fahrt, CV 4 auf 255 gesetzt und CV 179 auf 6 bis 8 Sekunden, den Fahrregler auf Null gedreht, rollt die Lok über eine Minute bis zum Stillstand!
    Da bleibt genug Zeit die Lok mehrfach kurz anzubremsen. Einfach mal ausprobieren, das macht richtig Spaß!


    Ich habe im Netz mal danach gesucht und habe bei ESU das hier gefunden:


    http://www.esu.eu/support/tipp…oftware-v4/aktive-bremse/


    Viel Spaß Euch,


    Ralf

    Hallo Thoralf


    Ich kann Deine geschilderten Eindrücke sehr gut nachvollziehen, weil ich schon längere Zeit die Dynanische Bremse benutze.


    Gerade bei Dampfloks bekommt man das Gefühl als wäre eine echte Lok am Regler.
    Bei meinen Loks bin ich so vorgegangen, das ich die Bremsverzögerung extrem hoch gesetzt habe, CV4 auf 255 = 64 Sekunden, und den Wert für die Dynamische Bremse auf 6 bis 10 Sekunden eingestellt habe.
    So kann ich die Lok "anbremsen" und durch loslassen der F- Taste weiter rollen lassen.


    Schon nach wenigen Bremstests hat man die Lok bereits so gut unter Kontrolle, das man sie zielgenau zum stehen bringt!
    Das Fahrvergnügen mit so einer Lok ist absolut Klasse!
    Dann noch den Leerlaufbetrieb einstellen und es wird noch vorbildgerechter...


    Viel Spaß weiterhin mit dem neuen Fahrgefühl,


    Ralf

    Hallo


    Das Treffen in Stromberg war so gut, das ich nicht dazu kam Bilder oder ein Video zu machen....
    Der Betrieb, auch mit meinen als Traktion eingesetzten Loks, hat Spaß gemacht und funktionierte problemlos.


    Jetzt soll es aber mit meinen Anschlüssen Westerloh und Grafenberg weiter gehen.


    Für den Transport von Zement hat die GKB mittlerweile mehrere Wagen im Bestand. Neu dazu gekommen sind 6 Wagen auf Basis von MT- Kesselwagen.



    Noch sind sie nicht einsatzbereit, da noch einige Arbeiten anstehen. Unter anderem müssen die abgeschrägten Kessel noch gespachtelt und lackiert werden. Neben diesen Änderungen haben die Wagen neue Ladeluken und Absturzsicherungen bekommen. Des weiteren sind zur Entladung Rohrleitungen und ein Druckluftschlauch angebracht worden.


    Wenn gewünscht, kann ich nach Fertigstellung noch weitere Bilder einstellen.


    Gruß, Ralf

    Hallo, heute wird es technisch...


    Da ich zur Entladung meiner Wagen noch nichts zeigen kann, möchte ich mit diesem Beitrag auf meine häufig eingesetzten Doppeltraktionen eingehen.
    Es gibt viele Möglichkeiten Traktionen im DCC Betrieb zu bilden, da ich meine DCC Loks via WLan-Direkt ansteuere, (wenn gewünscht, kann ich zu dem Thema berichten), funktioniert keine der üblichen Möglichkeiten.


    Da mein Lösungsansatz auch für andere Modellbahner interessant sein könnte, möchte ich meine Lösung hier vorstellen.


    Voraussetzungen:
    - Die Loks sollen nur mit festgelegten anderen Loks eine Traktion bilden können.
    - Loks die eine Traktion miteinander eingehen können, müssen fahrtechnisch aufeinander abgestimmt sein.
    - Fahren die Loks nicht in Traktion, kann immer nur eine der möglichen Loks gefahren werden.
    - Es sollten Fahrregler mit möglichst vielen Funktionstasten benutzt werden.
    - Es sollten ESU Sounddecoder eingebaut sein. (Ob andere Sounddecoder möglich sind, kann ich nicht sagen!)
    - Eine Lok sollte mit 10/11 Funktionstasten auskommen.
    - Die Loks dürfen nicht einzeln gedreht werden, wenn dann müssen alle zur Traktion gehörenden Loks gedreht werden.


    Kann man mit diesen Bedingungen leben, könnte der Lösungsansatz auch für Euch interessant sein!


    Okay, dann gehts jetzt los:


    Alle Loks die miteinander eine Traktion bilden können sollen, bekommen die gleiche Lokadresse!
    | Bei mir soll z.B. die TU 60 und die TU 62 eine Traktion bilden können. Daher hat die TU 62 die gleiche Adresse wie die TU 60 bekommen! |


    Da für beide Loks eine "Feststellbremse" , bei mir heisst diese Funktion "Hauptschalter", notwendig ist, habe ich diese Funktion in beiden Decodern eingefügt.


    Die Funktionszuordnung und Tastenbelegung der TU 60 habe ich belassen, wie sie zuvor war. Lediglich der Hauptschalter musste hinzugefügt und dazu in der Funktionszuordnung bei Logische Funktionen die Option "Dieselfahrstufe ab" gesetzt werden.
    Bei meinem Hauptschalter muss ich die Funktion invertieren, so das da "nicht F11" bzw. "nicht F24 steht... Das aber nur am Rande bemerkt...


    Alle Funktionen die bei der TU 60 über Funktionstasten abgerufen werden können befinden sich nun auf den Tasten F0 bis F11.


    Bei der TU 62, die bisher auch alle Funktionen so liegen hatte wie die TU 60, habe ich lediglich die Funktionen Sound, Lufthorn und Hauptschalter auf neue Funktionstasten gelegt. Möglich wären hierbei die Tasten F12 bis F28.


    Ich habe mich aus technischen Gründen der WLanMultimäuse für die Funktionstasten F21 bis F24 entschieden. Wobei F21 das Lufthorn 1, F22 das Lufthorn 2, F23 den Sound und F24 den Hauptschalter aktiviert.
    Bei der TU 60 liegen diese Funktionen wie folgt: F0 = Sound, F2 +F3 = Lufthörner und F11 = Hauptschalter.



    Alle Loks die in einer Traktion gemeinsam gefahren werden können, nutzen bei mir die Funktionstasten
    F4 bis F 10 gemeinsam.


    Loks mit Gleicher Adresse unabhängig voneinander Fahren


    Will ich nun die TU 60 fahren, schalte ich mit F0 den Sound an und aktiviere mit F11 den Hauptschalter. Nun kann ich diese Lok fahren und die TU 62 reagiert nicht, weil der Hauptschalter dieser Lok nicht aktiv ist!


    Will ich mit der TU 62 fahren und die TU 60 soll nicht reagieren (F11 nicht aktiv), aktiviere ich F24 und schon kann ich diese Lok fahren!


    Will ich eine Traktion mit diesen Loks bilden, fahre ich an die andere Lok heran, kuppel beide zusammen, schalte den Hauptschalter der zweiten Lok an und kann nun in Traktion fahren!



    Hier ein keiner Film mit der TU 60 / 62:


    https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=npOryA3z8W4


    Warum muss in der Funktions Zuordnung die logische Voraussetzung Dieselfahrstufe ab gesetzt werden
    Dies ist notwendig, damit, wenn beide Loks den Sound eingeschaltet haben, eine Lok aber nur fahren soll, der Motorsound der anderen Lok nicht mitläuft, sondern im Standgas verharrt!
    Ohne diese logische Funktion würde der Sound der stehenden Lok entsprechend der fahrenden Lok mitlaufen!


    Wie viele Loks können auf diese Art in einer Traktion gefahren werden
    Ausgehend von 29 Funktionstasten inkl F0, und davon, das mindestens 3 Funktionstasten für die nächste Lok benötigt werden, könnten theoretisch 9 Loks in einer Traktion gefahren werden. Wodei dann noch 2 Funktionstasten mit Funktionen belegt werden können, die auf alle Loks wirken!


    Warum ist es sinnvoll Funktionstasten so zuzuordnen, das sie auf alle Loks wirken
    Wenn Loks in Traktion gefahren werden und z.B. der Rangiergang oder die Dynamische Bremse aktiviert wird, müssen alle Loks darauf sofort reagieren. Aber auch bei Last- oder Lehrlauf- Betrieb sollten alle in der Traktion fahrenden Loks darauf reagieren.
    Signalhörner sollten hingegen für jede Lok einzeln aktiviert werden können, sonst würden z.B. alle Loks gleichzeitig Hupen....


    Gerade weil das Mapping bei ESU sich super einfach darstellt, kann hier jeder für sich entscheiden, was sollen die Loks gemeinsam machen wenn ich eine Funktionstaste drücke, und was soll jede Lok nur für sich schalten.


    Sogar die Beleuchtung könnte so geschaltet werden, das nur die führende Lok das Spitzenlicht eingeschaltet, alle dahinter gehängten Loks kein Licht und die nachschiebende Lok zwei Rote eingeschaltet hat...
    Allerdings müssen dabei je Lok zwei Funktionstasten zusätzlich eingerechnet werden...


    Wer das Fremo Treffen in Stromberg besucht, kann sich beide Maschinen, wie auch die Einfachheit meiner Traktion anschauen. Sprecht mich einfach an.
    Gerne beantworte ich aber auch hier Fragen! Aber bitte nicht ungeduldig werden, jetzt ist erst mal SSS angesagt....


    Gruß, Ralf

    Hallo Freunde des Funktionsmodellbau



    Erst enmal möchte ich mich bei allen bedanken, die sich für meine Beiträge bedankt und schöne Kommentare dazu geschrieben haben!


    Im heutigen Beitrag soll es um die "Großraum-Schotterwagen F80e gehen.
    Beim stöbern im Internet nach Schüttgutwagen bin ich vor einigen Jahren in der Ukraine fündig geworden. Zwar wurden diese Wagen für den Transport von Torf fürTorfkraftwerke eingesetzt, was mich abr nicht davon abhielt, diese für meine Zwecke zu nutzen.
    Nachdem ich einige Informationen zusammen getragen hatte und mit Zeichnungen für den Kalksteinwagen begonnen hatte, entschloss ich mich meine Wagen wegen des doch erheblich höherem Gewichts kürzer zu bauen. Eine weitere Änderung wurde bei der Aufhängung der Klappen vorgenommen. Beim Torfwagen sind die Klappen unten aufgehängt, so dass das Ladegut über die Klappen in den Tiefbunker rutscht. Bei meinem Schotterwagen sind die Klappen oben aufgehängt, so dass das Ladegut zwischen Ladeboden und Klappen schlagartig noch unten durchrutscht!

    Wenn man genau hinsieht, kann man zwei Verriegelungshaken unten, mitig an den Klappen erkennen. Hier eine Vergrößerung von diesem Bereich:

    Auf dem Bild ist zudem zwischen den beiden Haken ein eckiges "Etwas" , ich nenne es mal Pin, zu sehen! Bei meinem Modell werden mit diesem Pin die Verriegelungshaken geöffnet. Hierzu wird wie bei einem Entkuppler eine Platte, die zwischen den Gleisen liegt angehoben.
    Um das Entriegeln überhaupt zu ermöglichen, das Ladegut drückt ja gegen die Klappen und somit auch gegen die Riegel, war es nötig, die Riegel zunächst einmal zu entlasten!
    Hierzu habe ich zwei Servos eingesetzt, die mit dem Servoarm gegen die Klappen drücken. Haben die Servos diese Position eingenommen, drückt ein weiteres Servo die "Entkupplerplatte" hoch. Hierdurch werden die Haken nach unten gedrückt und die Klappen sind frei. Jetzt werden die Servoarme, die gegen die Klappen drücken wieder zurück gefahren, im gleichen Moment öffnen sich die Klappen und das Ladegut ruscht aus dem Wagen....
    Ist der Wagen entladen, wird der Entkuppler herunter gefahren, so das die Haken sich wieder in die Schließposition bewegen können. Dann werden die Klappen mit den beiden Servoarmen wieder zugedrückt und die Riegel fallen um die Klappen. Nun ist der Wagen für die nächste Ladung bereit....
    Für den Fall, das eine Klappe mal nicht richtig verschlossen ist, gibt es an der Beladeanlage nochmals die Möglichkeit über zwei Servos die Verriegelung vorzunehmen!
    Die Haken sind so geformt, das wenn Druck durch das Ladegut auf die Klappe kommt, diese sich noch stärker in die Klappe krallen!
    Diese Form der Haken hat sich bisher super bewährt, beladene Wagen entladen sich allenfalls bei Entgleisungen, an sonsten bleiben sie immer zu. Bei langen Strecken ohne Ladegut in den Wagen, kommt es hin und wieder vor, das sich Klappen öffnen können....
    Das ist aber nicht wirklich ein Problem, weil an der Beladeanlage ja auch noch Schließer vorhanden sind!


    Ich hoffe, ich habe es einigermaßen verständlich beschrieben, kann aber beim nächsten Treffen in Stromberg Fotos oder sogar ein Video darüber machen....
    Vielleicht liest hier aber auch jemand mit, der von meiner Be- und Entladung bereit ein Video gemacht hat, hier wäre dann die Möglichkeit dieses Video anderen zu zeigen...


    Schönen Abend, Ralf


    Nachtrag:
    Leider bin ich beim Treffen in Stromberg nicht dazu gekommen Fotos, geschweige denn ein Filmchen zu machen...
    Sorry, aber vielleicht komme ich im Herbst dazu...

    Guten Abend


    Mit diesem Bericht möchte ich die Schüttgutwagen der GKB vorstellen.
    Bei der Gründung der GKB wurde der Kalksteinverkehr mit unzähligen Wagen der Gattung Fd30e durchgeführt.

    Die Fd30e wurden auf alten Lorenfahrwerken aufgebaut und können zu einer Seite gekippt werden.

    Zum Entladen wird ein Hydraulikschieber unter den Wagenboden gedrückt, so das die Ladefläche gekippt werden kann.


    Die steigende Nachfrage nach hochwertigem Zement machte bereits nach wenigen Jahren die Anschaffung weiterer Schüttgutwagen erforderlich. Um den gestiegenen Anforderungen Rechnung zu tragen, wurde das Ladevolumen erhöht und Wagen der Gattung Fd50e auf die Gleise gestellt.

    Die Fd50e können über die vorhandenen Anlagen entladen werden.


    Mit der Übernahme der Westerloher Hafenbahn (WHB) kamen nicht nur neue Lokomotiven zur GKB, sondern auch weitere Schüttgutwagen.
    Diese Fahrzeuge, mit der Gattungsbezeichnung Fd60e, verfügen über 2 Lademulden. Ob diese Wagen die Regelspurigen Fd60 der WLE (Westfälische Landeseisenbahn) zum Vorbild hatten, kann angenommen werden, ist aber nicht belegt!

    Im Gegensatz zu den bisherigen Schotterwagen, können die Fd60e zu beiden Seiten gekippt werden. Ein weiteres Indiz welches vermuten lässt, das die WLE Fahrzeuge als Vorbild gedient haben können....


    Die bisher gezeigten Fahrzeuge sind, wenn auch in kleinerer Stückzahl, immer noch bei der GKB im Einsatz!
    Immer leistungsfähigere Zementwerke brachten es mit sich, das die GKB leistungfähiger werden musste. Da dieser Weg aber nicht mit den bisher eingesetzten Seitenkippern möglich war, entwickelte die GKB den F-80e.

    Das Fassungsvermögen eines F-80e liegt bei der 4-fachen Lademenge eines Fd30e! Die Entladung der Wagen wird über zwei seitliche Klappen realisiert.

    Nachdem mittlerweile beinahe alle Zementwerke für die Entladung der F-80e eingerichtet sind, werden die Einsätze der Fd's immer weniger...
    Noch sind sie aber aus dem Bild der täglichen Umläufe nicht wegzudenke!
    Nachtrag:
    Fd's: Alle hier gezeigten Modelle sind Eigenbauten, welche auf gekauften Fahrwerken aufgebaut wurden. Die Entladung ist bei allen Fahrzeugen gleich gehalten, eine Schubstange schiebt den Wagenboden einseitig hoch, so dass das Ladegut von der Ladefläche rutscht.*
    F-80e: Diese Fahrzeuge sind komplett im Eigenbau entstanden. Darüber, und weil sie etwas aufwendiger in der Bedienung sind, möcht ich später etwas schreiben.


    *) Der im Beitrag 5 abgebildete Wagen ist ein Fd60e in der ursprünglichen Ausführung! Weil sie im Betrieb unzuverlässig waren, standen alle Wagen auf dem Abstellgleis und wurden erst nach dem Umbau wieder in Betrieb genommen!


    Gruß, Ralf