Posts by Lokonaut

    Hallo Minexfreunde,


    ob man das als zeitgemäße Konstruktion bezeichnen will, sei mal dahin gestellt, aber die Roco E94 hat(te) rund 53mm Radstand und ein solides und recht ruhig laufendes Getriebe.


    Auf die mittlere Achse - also die Räder, die Achse wird schon noch gebraucht - kann man verzichten, auf neue (größere!) Räder allerdings nicht. Habe die Zahlen jetzt nicht genau im Kopf, aber ich meine, Radsätze der Roco E18 würden von der Größe hinkommen. Wegen der Kunstoffradscheiben bekommt man so einen Radsatztausch normalerweise auch ohne Drehbank unfallfrei hin. Metallradsätze sind wegen der erforderlichen Presspassung für Gelegenheitsbastler eher ungeeignet bzw. ein Fall für externe Hilfe.


    Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der dicke Rocomotor unter der V22 Haube genug Platz hat.


    Und für 0m? Nun ja, da bräuchte man halt "nur" längere Achsen mit Riffelung für Antriebszahnrad und Radsätze. Oder keine Riffelung, aber Presspassung.


    Bessere Alternativen sind aber auch mir willkommen (ich hab da noch so ein paar V22 rumliegen...).

    Hallo Hubert,


    Glückwunsch: Das schaut schon alles sehr stimmig aus!


    Ich hatte zwischenzeitlich Bedenken, dass "meine" Kastenprofile in Sachen Niete/Schraubenköpfe ein bisschen arg dick auftragen. Im Prinzip tun sie das natürlich auch, aber für einen 40 Jahre alten Selbstbauwagen wirkt das doch durchaus stimmig. Für zeitgemäße Modelle würde ich dann aber doch so zwei Zehntel kleinere Nachbildungen bevorzugen.


    Zu den von dir erwähnten Jagsttalbahnprofilen bei Shapeways: Die sind schon eine deutliche Aufwertung des Kartonbausatzes (und haben auch dezentere Imitationen auf dem "Blech"), aber die Preise, die Shapeways mittlerweile dafür aufruft, finde ich ganz schön happig! Wer seinen Bausatz damit noch aufrüsten mag und die nötige Geduld mitbringt (leider bin ich weder schnell noch zuverlässig), sollte mich lieber mal direkt kontaktieren.

    Es leuchtet ein dass die Kanten nicht so scharf wie beim Resindruck werden [...] an welchen Einstellungen müssen wir drehen um das Resultat zu verbessern ?

    Moin Tim,


    mit Einstellungen wird sich da nicht so übermäßig viel machen lassen, zumindest wüsste ich nicht, welche. Du kannst bei den Innenecken mal versuchen, schon in der Konstruktion gegenzuwirken. Statt Ecke einen (leicht!) vergrößerten Bogen konstruieren, also gewissermaßen eine kleine Ausbeulung. Am einfachsten mal unterschiedlich große Kreise an den Ecken platzieren und schauen, wie es sich im Ergebnis auswirkt.


    Wenn das nichts bringt (was mich - ehrlich gesagt - nicht besonders wundern würde): Old school mit der Dreikantfeile in die Ecken. Aber bitte mit Anschlag, freihändig wirds sonst zwar anders, aber meistens auch nicht wirklich besser.


    Viel Erfolg!

    Die E94 ist allerdings nicht mehr für 100€ zu bekommen, danach habe ich schon vor einiger Zeit mal gesucht.

    Schade,


    die läuft gut und passt (von den kleinen Rädern mal abgesehen) prima unter die Deutz:

    Dieser (zugegeben hässliche) Probedruck hat so ein Drehgestell der E94 drunter. Räder habe ich wohl schon getauscht. Man sieht den schwarzen Roco Getriebekasten mit dem Loch für die Antriebswelle - mehr aber eigentlich auch nicht. Die Orignalschraube hält den Antrieb am Rahmen, aber wie gesagt: Für den dicken Motor ist der Vorbau zu schmal.

    Moin Männers,


    in Sachen Antrieb:

    Bei mir ist (bzw. kommt) eine Antriebshäfte der Roco E94 drunter. Allerdings muss man den Motor tauschen (oder zumindest hochkant einbauen), weil er für den Motorvorbau zu breit ist. Eine gebrauchte E94 sollte sich für rund 100,- Euro beschaffen lassen. Deutz in Doppeltraktion würde bestimmt gut aussehen. Oder man nimmt das übrig gebliebene Drehgestell und bau eine V22 drüber.

    Ok, also an sich warst du zufrieden, wenn auch Luft nach oben wäre?

    Ja, so in etwa. Damit du mal siehst, was ich meine:


    (0e Steinhelle-Medebach)


    So von oben betrachtet werden die Drehschemelwägelchen gut aussehen, aber die Seitenansicht der Rahmenprofile (zugegeben hier auch noch etwas fies beleuchtet) offenbart schon sehr viele Hubbel. Wenn das später mal schwarz ist, wird es zwar nicht mehr so sehr auffallen, aber spätestens, wenn dann eine Beschriftung drauf ist, springts einem wahrscheinlich - je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel - wieder ins Auge.

    Daher der Gedanke es selbst zu versuchen. Shapeways macht auch Messingguss...

    :thumbup: :thumbdown: ?

    Ja, ich sag mal: Irgendwo zwischen :) und <X .

    Also an sich ganz okay, aber meine letzte Bestellung hatte (unnötigerweise, das können die auch besser) tatsächlich sichtbare Druckschichten. Maßhaltigkeit ist aufgrund des Gussverfahrens halt nicht berauschend.

    Bei anspruchsvollen Projekten würde ich den direkten Kontakt zu einer professionellen Gussfirma bevorzugen. Die wissen mittlerweile auch, was eine STL-Datei ist ;) .

    Die Zahnräder müssen passend zu den Kurbeln außen aufgedrückt werden, sonst klemmt bzw. eiert das am Ende... :/[...]

    Ich würde nach kompletten Ersatz-Achsen fragen, statt mich mit Einzelteilen zu quälen.

    Ähm ja,


    genau genommen ist es bei der Davonport eher umgekehrt: Die Kurbeln müssen zu den Zahnrädern passen. Bei denen spielt die Musik, die Kurbeln sind gewissermaßen nur bewegliche Deko (siehe Anhang S258X-IS001.PDF).


    Und klar doch: Fix und fertig zum Ratzfatzumbau für wenig Geld wäre ideal, also genau so was hier:

    281XX-S25802.jpg

    Aber das scheitert eben daran: button_sold_out.gif

    Man (genauer: ich) wird also mit dem klar kommen müssen, was es noch bei Bachmann gibt bzw. was als Alternativersatzteil in Frage kommt. Zahnräder dürften kein Problem sein und die gerissenen Kurbeln auch erst, wenn sie von der Achse fallen. Und zumindest bei den Kurbeln hätte ich jetzt auch keine Bedenken, die 3D zu drucken.


    Null-Problemo : Hübsche Mechaniken zeigst du da, sicherlich präzise gefertigt und mit hervorragenden Fahreigenschaften gesegnet!

    Ich glaube, damals keine 40,- € für die Davenport bezahlt zu haben - und mehr als die Häfte davon würde ich (!) jetzt für die Wiederherstellung der Lauffähigkeit auch nicht ausgeben wollen. Will sagen: Wir werden wohl kaum ins Geschäft kommen, auch wenn ich solide Handwerkskunst durchaus zu schätzen weiß ;) .

    Hallo zusammen,


    für das - leider nicht mehr lieferbare - Komplettset gibts sogar noch eine PDF-Anleitung bei Bachmann.

    Ich habe auch so eine (Uralt)Davenport, zuletzt gefahren vor ca. 10 Jahren. Müsste mal sehen, ob die sich noch bewegt - unabhängig davon hätte ich aber auch interesse an möglichen Bezugsquellen.

    Moin Männers,


    ein Glück, dass meine Nichte (im Gegensatz zu mir) SMD-Bauteile löten kann. So übermäßig lustig fand die das Bildchen übrigens nicht. Wer den Witz kapiert, gehört jedenfalls definitiv zu einer (kleinen) Minderheit.


    Mal zurück zum Thema mit einer blöden Frage: Die Romford-Teile haben doch bestimmt kein metrisches Gewinde?

    Hallo Hubert,


    das schaut doch alles recht stimmig aus - auch wenn früher ja bekanntlich nicht wirklich alles besser war ;) .


    Deine (Kupplungs-)Lehre scheint ziemlich praktisch zu sein, jedenfalls praktischer als meine On30 von Kadee. Die ist zwar billiger, aber das mit der "Höhenmarke" für den Kupplungsausschnitt ist da leider nicht realisiert. Ich werde die Tage wohl zur Tat schreiten und meine On30-Lehre aufrüsten. Danke für die Inspiration.

    Hallo,


    Wie würdet ihr die Stützen in diesem Bereich platzieren? Müssen sie wirklich auf die Kante?

    Ist das überhaupt so druckbar?

    Hallo Tim,

    ich schon wieder... :rolleyes:

    Eigentlich gibt dein Drucker gerade die Antworten auf deine Fragen ;) .

    Versuchs mal flacher in den Bauraum zu legen (wenn das überhaupt geht) und die Überhänge durch weitere Stützen möglichst nah an der Kante zu minimieren. Da hängt derzeit einfach viel zu viel Material in der Luft.

    Aber ehrlich gesagt: Ich würde die Pufferbohle als separates Bauteil drucken. Macht bisschen Mühe in der Konstruktion, aber dadurch wirst du viel flexibler beim drucken.

    Und jetzt bin ich als Gelegenheitsdrucker mal gespannt, was die Experten so sagen.

    Hallo Jan,


    aus Neugier habe ich es mal versucht, in TurboCad (das ich jetzt nicht als Profi-Software bezeichnen möchte!) nachzuvollziehen: Ein 150 x 40 mm "Blech" mit dem Rautenmuster konnte ich in erträglicher Zeit (2-3 Minuten) erstellen. Auch ein wasserdichtes STL war flott rausgeschrieben.

    Man merkt aber schon, dass da einiges an Oberflächen zusammenkommt. Eine Fahrzeugkonstruktion "rund ums Riffelblech" wollte ich nicht machen. Das Riffelblech würde ich erst am Ende der Konstruktion einarbeiten.

    Bei der Gelegenheit: Niete sind (zumindest in TC) noch viel schlimmer. Die fressen wegen der gekrümmten Oberfläche jede Menge Rechenpower. Bei dreistelliger Anzahl fängt es an, zäh zu werden. Würde mich mal interessieren, ob Fusion mit Nietreihen besser klar kommt.

    Ich habe dazu einen Teil der Rauten gezeichnet (erstes Bild), extrudiert und vervielfältige diese dann über die Funktion "Rechteckige Anordnung",

    Hallo Tim,


    Warnung vorab: Ich nutze Fusion nicht, kenne es nur sehr, sehr oberflächlich.


    Aber erste Idee: Warum kopierst du nicht die (alle) Rauten und extrudierst erst dann?

    2D-Objekte sollten einfacher zu handhaben sein, als 3D-Objekte (auch wenn Fusion im Kern „eigentlich“ nur 3D-Objekte kennt).


    Zweiter Ansatz: Riffelblech erst mal komplett in separatem Projekt erstellen und bearbeiten. Da drin rumspielen, also z.B. statt additiv Rauten zu extrahieren vielleicht mal sich kreuzende Quader vom Rahmen subtrahieren. Lässt sich (temporär) so was wie ein Undo-Buffer deaktivieren? Gibt es sonstige Einstellungen bei der Bauteilgenerierung, die man anpassen könnte?


    Dritter Ansatz: Kacheln, also einige Rautenobjekte „irgendwie“ zu einem Objekt verschmelzen, schlimmstenfalls über Export in „dummes“ Fremdformat und anschließend importieren und dann die „Kacheln“ passend nebeneinander anordnen.


    Viel Erfolg!


    Ach ja: lass dich nicht stressen, nur weil beim Dienstleister irgendwelche Aktionen auslaufen ;)

    Jo Johann,


    wenn du dir noch was zu Weihnachten gönnen magst...

    Am besten gefällt mir die Haube mit dem Scharnier dran. Das spart Platz auf dem Druckertisch. Beheiztes Resinbecken ist gut, weil du dann auch in ungeheizten Räumen (Keller, Garage, Schuppen...) zuverlässig drucken kannst. Unter 20° wird es sonst gerne mal unnötig spannend. Und ein eingebauter Mieffänger, dessen Abluft man sogar per Schlauch nach draußen führen kann, ist auch schön. Ob man einen automatischen Resinnachschub als Gelegenheitsdrucker braucht? Naja, ich habs noch nicht vermisst.

    Bezüglich Auflösung/Strukturbreiten: Ja, 12k sind besser als 6k, aber halt nicht doppelt so gut. Oder anders gesagt: 6k langen auch. Ich überlege gerade, ob ich jemals mit weniger als 30µm Schichtstärken in Z-Richtung gedruckt habe? Vermutlich schon, hat mir aber wohl wenig gebracht. Irgendwann kommt das (bzw. mein) Auge halt auch an die Grenze seiner Auflösungsfähigkeit. Bisschen knackiger sollten die Details in der höheren Auflösung aber schon rauskommen, aber ich würde da keine gewaltigen Unterschiede mehr erwarten. Die nominale Auflösung des Displays kommt u.a. wegen der mehrmaligen Mediendurchgänge (Displayscheibe, Folie) so nicht im Resin an. Und das hat dann auch noch gewisse Mindestgrößen seiner Polymerketten.


    Wenn du dir einen günstigen Resindrucker kaufen magst:

    Zaubern kann keiner von denen, die prinzipbedingten Nachteile (Stützstrukturen erforderlich, Resinverzug/Schrumpfung, lange Druckzeiten und vor allem: Unangenehmes Handling mit gesundheitlich nicht ganz unbedenklicher Chemie) haben die alle.

    Aber zeig ein gelungenes Druckergebnis mal einem Hobbykollegen, der nach 15 jahren gerade aus dem Koma erwacht ist, und sag ihm, das hast du selber für eine handvoll Euro zu Hause in einem halben Tag produziert.


    Mein Tip: Lass den Kickstarterkram lieber bleiben und nimm einen ganz normalen, am Markt problemlos erhältlichen und halbwegs aktuellen Drucker.

    Wenn ich Sauerei mache und es furchtbar nach Chemie duftet, bekomme ich Ärger mit der besseren Hälfte. :rolleyes:

    Hallo Norbert,


    zumindest mal der Druck selber kann auch ganz ohne Mief ablaufen. So ein Luftreiniger wirkt tatsächlich und kostet nicht die Welt. Lässt sich per USB-Anschluss aufladen und läuft dann etliche Stunden. Grundfläche so 4x4 bis 5x5 cm, passt bei den meisten Druckern unter den Gehäusedeckel.


    Wenn du den Deckel runternimmst. fängt es dann aber - je nach Resin mehr oder weniger - an zu müffeln. Da hilft nur noch Lüften. Ist nicht nur dem Hausfrieden dienlich sondern auch der Gesundheit. Und tu dir den Gefallen: Setz immer die Schutzbrille auf, wenn du mit unausgehärtetem Resin hantierst.


    Viel Erfolg!

    Hallo Hubert,


    sehr schönes Projekt!


    Die Pola-Maxis habe ich auch schon bearbeitet. War ein zähes Geschäft, bis mir Thuri mal verraten hat, dass er für sowas eine lange Bügelsäge mit Metallsägeblatt verwendet. Damit gehts dann tatsächlich flott voran. Das einzige, was mir an den alten Kästen nicht gefällt, sind die dicken Bordwände.


    Blöde Frage (habe ich die sogar schon mal gestellt?): Das sind doch die Kadee On3-Kupplungen in der "Normhöhe" Mitte Klaue bei 9/16" über SOK?