Posts by Lokonaut

    Moin,

    im Intresse für die Umwelt stellt sich mir die Frage was mit den Testdrucken passiert.Bei dem 3D Hoch allerorten fällt scheinbar auch viel Abfall an.Wie Umweltverträglich ist das denn ?

    Gruß Thorsten

    Hallo Thorsten,


    um mal von der Gesamtökobilanz zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Ausgehärtete (!) Resindrucke können (das Wort "bedenkenlos" lasse ich im Zusammenhang mit Müll immer weg) in den Restmüll. Alles andere bei diesem Druckverfahren ist - wie Werkelburger schon erwähnte - Sondermüll. Und jedem, der sein verseuchtes IPA ins Klo schüttet, wünsche ich wöchentlich eine gerissene Teflonfolie.

    Die Würstchenleger kann man ja sowieso mit vergleichsweise harmlosen Materialien wie z.B. PLA füttern, das ist dann (auch unterm Strich in der Gesamtbilanz) fast schon umweltfreundlich. Im Bereich der Profidrucker gibt es z.B. für HPs Fusion Drucker sogar biologisch hergestelltes Druckmaterial (PA11).


    Bei allem Hype rund um den 3D-Druck: Im Vergleich zur sonstigen Industrieproduktion ist der ein eher winziges Umweltproblem und wird es (solange die Produktionszeiten und damit auch Produktionsmengen nicht in ganz andere Dimensionen vorstoßen) auch bleiben. Und vom ganzen 3D-Druckvolumen ist unser Hobby dann noch mal ein winziger Bruchteil. Ein Freibrief für sinnlose Müllproduktion im Modellnbahnbereich ist das aber trotzdem nicht. Es sollte sich schon jeder selbst seine Gedanken machen und dann auch verantwortungsbewusst handeln.


    Ach ja, zum Abschluss nach dem ganzen Blabla noch was konkretes: Meine sämtlichen Fehldrucke der letzten 3 Jahre pass(t)en - teilweise zerkleinert - noch in einen Schuhkarton (Okay, okay: der Deckel ging nicht mehr wirklich drauf). Habe den Inhalt gerade diese Woche entsorgt.

    habe ich bei einer Online Plattform diese Dampfzylinder gefunden. Ich finde die machen sich für Spur 0e oder 0m ganz gut. Auf den Fotos sind sie nur dran gesteckt.

    Hallo Dierk,


    stimmt: Die sehen gut aus. Die Henke-Zylinder aus dem Bausatz aber genauso.


    "Nur gesteckt" sind die Originalzylinder von PIKO ja auch. Wenn du "deine" Zylinder auch so befestigen willst: Das geht besser als ich gedacht hatte. Meine dicken Töpfe hatte ich versuchsweise so konstruiert und kann sagen: Ja, Dranklipsen und Abziehen klappt problemlos.


    Und einfach nur Halten geht auch ;)



    Randnotiz: Die Gützold/PIKO-Konstruktion der 86er ist schon irgendwie schräg: Massive, miteinander verschraubte Blechplatten als Rahmen, dazu ein sehr rustikaler Motor, der 3 Achsen über eine solide Schnecken- Zahnradkombi antreibt. Dazu dann wieder dieser recht grazile Zylinderträger und die über die Kuppelstangen aus Plaste (Elaste?) angetriebene erste Kuppelachse. Da treffen ganz unterschiedliche Welten zusammen in der Konstruktion.

    m.M.n. sollten die Räder doch im Minimum der NEM entsprechen. :/

    Ja Thomas,


    das sehe ich im Prinzip auch so.

    Im Falle der 86er scheint das aber sogar für meine Uraltversion der (wie ich jetzt weiß Gützold nicht PIKO) 86er weitgehend zu passen: Radsatzinnenmaß je nach Radsatz zwischen 14,4 und 14,6mm, Laufkreisdurchmesser 16,3mm, am Spurkranz dann 18,5mm, d.h. Spurkranzhöhe 1,1mm. Bisschen zu dick sind die Räder aber: 3,1mm statt maximal 2,9mm nach NEM. An welcher Stelle in einer Weiche das Probleme machen könnte, kann ich mir aber gerade nicht vorstellen.


    @Ingo: habe gerade Haftreifen bestellt :) (auch wenns dem Strom nicht förderlich ist, aber Ersatzräder sind mir zu teuer. Beim Auto wechsle ich auch die Reifen, obwohl ein neues Auto bestimmt viel besser fahren würde :S )

    das Beseitigen der "überflüssigen " Speichen ist kein Hexenwerk.

    Hallo Dierk,

    das stimmt: Bei Kunststoffkernen geht das mit der Methode ganz passabel. Bei Metallrädern wird es mühsam, weil man da mit der Laubsäge ran muss. Und da ist dann beim Sägen irgendwie immer das Hinterrad im Weg.

    Aber zurück zum Thema: Die "neuen" Räder sehen gut aus! Der Aufwand lohnt sich, werde ich an meiner 86er auch so machen.

    Anderes Thema (aber gleiches Fahrwerk!): Hat jemand eine Bezugsquelle für die Haftreifen der Piko 86er?

    Vielleicht fangen wir einfach mal mit den verschiedenen Kopfstücken an die so im Umlauf sind? Einfach um mal zu sehen welche "Kleingruppen-Normen" es bereits gibt? Möglicherweise sind diese konstruktiv ja alle gar nicht so weit voneinander entfernt ... :/

    Ja,


    es gibt sicherlich dümmere Ideen ;) .


    Viel beitragen kann ich da leider nicht, außer der schon erwähnten "0e-Norm 2000+" findet sich bei mir auf dem Rechner nur noch das (offensichtlich) daraus abgeleitete Profil der "Waldbahner" aus dem Dunstkreis von KS-Modelleisenbahnen.


    Das 2000er "Flachprofil":

    Und hier die waldbahnige Variante:



    Alle Angaben ohne Gewähr - wie gesagt: Das ist das, was bei mir so auf dem Rechner zu dem Thema rumliegt. Auffällig ist der unterschiedliche Abstand der Löcher zur SOK (65mm zu 85mm). Damit da beim Bohren nichts schief läuft (

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    )1, rate ich den direkten Kontakt zu den Protagonisten aufzunehmen.


    Und wie bereits geahnt: Das mit den 85mm ist so nicht richtig! Hier die korrekte Version:

    96860-2022-04-01-10-22-22-wassertalmodul-cdr-wassertalmodul-pdf-png


    Also genau so wie bei der 2000er Norm!



    1 Okay, ich gebe es zu: Das Wortspiel war unterirdisch.

    Helau und Alaaf,


    auch wenn die allgemeine Stimmung eher gedrückt ist, hat es sich Halling nicht nehmen lassen, rechtzeitig zu den nicht stattfindenden Umzügen ein Paar olle Kamellen zu liefern:

    Es waren allerdings auch ein paar Fahrwerke in der Lieferung mit dabei, so dass zusammen mit der ebenfalls eingetroffenen Elektronik (mit Ausnahme der Trittstufen) alles besammen wäre, was so ein Lokomotivchen braucht.

    Es gibt immer weniger Ausreden, sich nicht endlich um die Verdrahtung der Bauteile zu kümmern. Schade, schade. Ich werde jetzt erst mal ein paar Tage Müßiggang brauchen, bevor ich den Lötkolben anwerfe...


    Noch was (allgemein gültiges) zum Thema K-Antrieb (Halling) wollte ich erwähnen: Den Mabuchimotor kann man nicht ohne Fräsen am Metallblock durch einen Glockenanker mit 10mm Durchmesser ersetzen. Ohne Fräsen passt da nur die nächst kleinere Version mit 8mm Durchmesser rein. Sofern die Angaben in den Unterlagen stimmen, hat Halling nur die schwächere Version dieses Motors im Angebot. Bei Micromotor.eu gibt es eine Version (0816DH) mit etwa doppelt so viel Wumms. Ob man den braucht? Keine Ahnung. Vielleicht läuft das Ding ja auch schon mit dem Mabuchi ganz manierlich? Die Räder sind eher klein, die Untersetzung recht groß - die Voraussetzungen könnten schlechter sein.

    Hallo Eisenbieger,


    anlässlich der Trittstufen für meine kleine Akkulok habe ich mich noch mal mit der CAD-Biegerei beschäftigt.


    Erste Erkenntnis: Ja, auch das olle Turbocad bekommt das so leidlich hin (bei eher simpel gestrickten Objekten, siehe 2. Erkenntnis).

    Zweite Erkenntnis: Bei mehrfach gebogenen Bauteilen mit komplexerem Umring und/oder "Löchern" drin wirds schwierig. Da scheint der Algorithmus an seine Grenzen zu kommen. Biegen klappt noch gut, aber an der Abwicklung scheitert TC dann. Prädikat: Nutzlose Einbahnstraße. Sorry TurboCAD, aber einfach geht auch ohne 3D-CAD.

    Dritte Erkenntnis: Die Biegung erfolgt nicht unbedingt dort, wo ich sie haben will, nämlich an der Biegelinie. Je nach Parameter für Biegeradius und "Tiefe der neutralen Zone" kommen da unterschiedlichere Bauteile raus, als ich erwartet hatte. Bin halt kein Metaller - und werde es wohl auch nicht mehr werden.


    In der Praxis überfordert es mich sowieso, bei einer 0,4mm breiten Nut beim Biegen was anderes als halbwegs die die Mitte anzuhalten. Ich kann das im TC mit den passenden Parametern zwar simulieren, aber ich sehe da für mich keinen großen Vorteil. Aus meinen 3D-Daten kann ich mit Hilfe von Ansichten und Schnitten in Turbocad recht schnell und einfach 2D-Zeichnungen ableiten und mit den praxiserprobten Parametern von Wolfgang (Vielen Dank für deine Anleitung!) auch Ätzzeichnungen erstellen.

    Trotzdem würde ich mich natürlich freuen, mal ein komplexeres Bauteil in "voller automatisierter Abwicklungspracht" zu sehen. Und seine Entstehung natürlich auch!

    Guten Abend Freunde des Akkuantriebes,


    es geht etwas zäh voran, aber es wird:



    Gemäß der alten Zahnpastawerbung ("Sehen Sie? Sie sehen nichts!") entfaltet manches eher im Verborgenen seine Wirkung. Hier sind es es die von außen (zum Glück!) nicht sichtbaren "Kabelkanäle" und die raumgreifenden Maßnahmen zur Unterbringung der Elektrotechnik (Stichwort Pufferspeicher). Ich - oder besser gesagt - das Gehäuse ist jetzt auf so ziemlich jede Eventualität vorbereitet. In der Theorie passt alles :rolleyes:.

    Wer wenig Spaß hat an Suchbildern, dem sei geholfen: Es gibt jetzt Türgriffe und Trittstufen. Die Griffe sind so simpel, dass eine gedruckte Biegeschablone für etwas MS-Draht reichen sollte (Addie hat ansonsten welche im Angebot). Ach ja. Griffe: Falls die Haubengriffe in Realität nicht gut aussehen, gäbe es alternativ sehr schöne bei dcc4you.

    Der Tritt ist sicher aus Metall am besten hergestellt. Ich habe 0,4mm Blech vorgesehen. Bevor ich meine Abwicklung zum Ätzen gebe, wird der aus Karton mal probegefaltet. Man will sich ja nicht schon beim ersten Kontakt völlig blamieren. Das merkt der Ätzer schon noch früh genug, dass ich keine Ahnung habe. Unauffällige Klebefläche für die Trittstufen gibt es reichlich am Rahmen. Eine weitere Befestigung am Gehäuse habe ich nicht vorgesehen, weil dass nur Probleme bei einer Demontage geben würde.

    Die angedachten Bauteile (Antriebe von Halling und die Pufferspeicher zum "Maßnehmen") sind unterwegs. Ich kann also prüfen, ob die Konstruktion auch dazu passt. Bleibt als letzte Baustelle (vor der Anpassung der Konstruktion an die in den nächsten Tagen eintrudelnden harten Realitäten) noch die elektrische (Steck-)Verbindung zwischen den Baugruppen. Und dann endlich der 1. Prototyp! Oder der erste von drei Fehlversuchen - so meine statistische Erfolgsquote mal wieder zutrifft.

    Hallo Stromgurus,


    zunächst mal vielen Dank für eure Infos. Interessante Optionen, die sich da auftun!


    Dummerweise baut die rumänische Alternative ein bisschen (zu) hoch, weshalb ich das Fahrpult vergrößern müsste. Nach oben hin ist da nicht viel Luft, nach unten auch nicht, aber wenn ich das bisschen Raum voll nutze, könnte es klappen. Werde mal so ein Ding bestellen - allein schon, um den Anbieter bei Laune zu halten. Danach werde ich schlauer sein.

    Ganz ähnlich sieht das auch für die Fichtelbergversion aus. Die hat - bei mutmaßlich noch akzeptablen Stromreserven - eine Länge von 35mm. Das Lokgehäuse ist 37,6mm breit und ich habe 2mm dicke Wände vorgesehen. Es bleiben also nur 33,6mm Luft. Muss ich also - knapp kalkuliert - für den Pufferspeicher auf den Gehäuseseiten je eine 2,6 mm breite und 0,75mm tiefe Nut abknabbern, um das Gehäuse über den Pufferspeicher stülpen zu können. Das wird mal reinkonstruiert, sollte eigentlich kein Problem geben. Also jetzt nicht konstruktiv, sondern beim späteren 3D-Druck.


    @Ingo: Guck mal hier Schmalspur E - Lok


    Zur Abwechslung gibt es heute mal noch die volle Breitseite:

    Damit die Kiste auch mal zum stehen kommt, habe ich ihr noch Bremsen gegönnt. Und damit sie nicht nur rumsteht noch einen Kasten für den Stromanschluss. Zumindest vermute ich mal, dass diese Funktion in dem Kästchen am Rahmen steckt. Den Deckel kann man anscheinend nach unten klappen und er ist mit einem Vorhängeschloss gesichert. Kabel gehen auch welche raus. Solange keiner was anderes (bzw. besseres) behauptet, ist das der Anschluss für die Ladekabel. Und ja: Immer noch keine Trittstufen, keine Türgriffe und auch kein Schlüsselloch. Steht aber alles noch auf der Liste.

    Um einen Getriebeumbau werde ich nicht herumkommen, aber zunächst kann ich damit auf Stefans Anlage ein wenig mitspielen.

    Hallo Martin,


    wenn ich mich noch richtig erinnere, ist der Fahrwerksblock für die Aufnahme von 2 Antrieben vorbereitet? Ich hatte da ja vor langer Zeit mal ein 0e-Modell draus gebaut. Gut möglich, dass ich den Antrieb noch irgendwo rumliegen habe. Soll ich - auch wenn der Originalantrieb nun wahrlich kein Spitzenprodukt ist - mal danach suchen gehen? Gebrauchen kann ich den jedenfalls nicht mehr.

    Meine 0e-Adaption hat übrigens auch so einen Farbton zwischen Babyblau und Unterhose. Wie man an deinem gelungenen Pola-Update sieht, passt der zur Lok. Mir gefällt deine Maschine ausgesprochen gut.

    Nein Dirk,


    kannte ich noch nicht! Ich bin in Sachen Elektronik in etwa auf dem Niveau von Catweazle ("Zeig mir deinen Elektriktrick!"). Mein Frau meinte letztens auch schon, ich würde ihm zusehends ähnlicher sehen :/ .


    Aber egal: Das sind in der Tat praktische Teilchen, die es dort gibt!

    (Und deutlich günstiger sind sie auch noch.)


    Vielen Dank für die Info. Ich werde Platz unterm Gehäuse frei machen für die Flachmänner!

    Hallo zusammen,


    aufgrund der ungewöhnlich guten Wetterlage hat sich die Tage nicht so viel getan. Aber immerhin waren andere inzwischen fleißig: Die Fenster und ihre Rahmen sind geliefert worden. Und im Vergleich zum Wetter ein noch freundlicherer Hobbykollege hat mich (u.a.) mit CAD-Informationen zum ESU Powerpack Mini versorgt. Das hat es mir ermöglicht, das Fahrpult daran anzupassen.

    Nach einigem Hin und Her habe ich mich entschlossen, den Decoder nicht direkt zu verdrahten, sondern bei der geplanten Next18-Schnittstelle zu bleiben. Die entsprechende Adapterplatine hat ihren Platz (gerade noch so) gefunden und die Kabel zum Powerpack sind (zumindest theoretisch) auch schon mal im Kabelkanal unterm Ballastgewicht verlegt.

    Ich gebe zu: Man muss schon genau hinschauen, um da einen Fortschritt zu erkennen. Ein kleiner Schritt für den Zuschauer, aber ein großer Schritt für mich.

    Wetter soll ja wieder schlechter werden - dann wird die Beleuchtung verkabelt und noch ein paar Details ergänzt. Trittstufen z.B., wobei die aber nicht gedruckt oder gegossen sondern geätzt und gebogen werden (sollen). Davon habe ich ähnlich viel Ahnung wie von Elektronik :rolleyes: ...

    Guten Abend Schmalspurer,


    während ich meinen 3D-Drucker wegen unbrauchbarer Druckergebnisse mit Nichtbeachtung strafe, habe ich mal überlegt, wo und wie ich eigentlich das unvermeidliche Elektronikzeugs unterbringen kann.


    Wenn ich nicht nicht auf auf den von mir geliebten Ballast aus Auswuchtgewichten verzichte und das Führerhaus möglichst leer bleiben soll, ist da nicht viel Platz für übrig:

    Zwischen "Frontblech" und Ballast (die roten Brocken) sind gut 6mm Platz. Für kleine Dekoder reichts, aber ausgewachsene H0-Sounddekoder mit Lautsprecher und Pufferspeicher passen da nicht rein. Ich habe mich jetzt für eine NEM662 Schnittstelle (vulgo: Next18 / Next18S) entschieden. Eine Platine mit Buchse und angelöteten Kabeln gibts bei ESU für noch erträgliches Geld, ein passender Decoder ebenso (Lenz und andere haben solche Decoder auch im Angebot). So weit so gut. Allerdings fährt man heutzutage (vermutlich nicht ohne Grund) gerne mit Pufferspeicher durchs Land. ESU hat auch dafür eine einfache Lösung in Form des Powerpack Mini im Angebot

    title_AC_54671.jpg


    Wenn die Abmessungen von der Homapage stimmen, passt das Teil "zufällig" locker bis genau in bzw. unters Fahrpult. Wenn nicht, muss ich umkonstruieren. Verzichten kommt weniger aus funktionalen denn aus finanziellen Gründen eher nicht in Frage: Einerseits schon verdammt viel Geld für einen Elko mit etwas Ladeelektronik, aber andererseits mit wenig Zeitaufwand viel Fahrkomfort erkauft.


    Besagtes Fahrpult als Teil der Inneneinrichtung ist derzeit - vom Dielenboden mal abgesehen - noch allein im Führerhaus. Viel soll da eigentlich auch gar nicht mehr dazu kommen, wobei mich die Einrichtung der Werkelburger Mixnitzlok schon ganz schön anmacht. Am liebsten wäre mir ja noch eine Holzverkleidung im unteren Bereich des Führerhauses, auch wenn eine vorm 1. Weltkrieg gebaute kleine Akkulok für Rangierzwecke solchen Luxus bestimmt nicht hatte. Schaun mer mal.


    Theoretisch wäre am andern Fahrzeugende vorm Ballast ja auch noch ein bisschen Platz übrig, den man z.B. für einen Lautsprecher nutzen könnte. Aber Akkulok mit Sound? Nee, irgendwie macht das wenig Sinn.


    Die Kabelführung soll im Trockenbau erfolgen (mit Kabelkanäle und Ministecker wie Kollege "dry" das schon mal überzeugend präsentiert hat). Zumindest das Gehäuse will ich so vom Rest trennen können. Zwischen Antriebsblock und Schnittstelle wärs natürlich mit Stecker und Buchse auch ganz praktisch. Idealerweise würde diese Verbindung auch gleich noch den Antriebsblock mechanisch mit dem Rahmen verbinden - da hats am Hallingblock nämlich leider so direkt auch nichts passendes.


    Es ist also noch so einiges zu klären (hatte ich schon erwähnt, dass ich noch auf der Suche nach Trittstufen aus Messingguss für die Lok bin...?) und zu ergänzen (Kleinkram am bzw. unterm Rahmen), Und zu bestellen (Powerpack, Schnittstelle, Decoder). Soll der Drucker ruhig noch ein bisschen im alten Resin schmoren.


    Ach ja, einen hab ich noch: Wem das ganze 3D-Zeugs nicht geheuer ist und lieber schnell, billig und mit etwas Bastelspaß zu einer ähnlichen Akkulok kommen will, sollte sich mal eine H0 E69 genauer anschauen. Vom zu niedrigen Führerhaus abgesehen, kommt so eine Lok maßlich schon nah dran an die kleine AEG/ASA. So eine E69 hatte wohl schon jeder Hersteller mal im Programm, von Lima über Piko bis Fleischmann, Roco und Märklin/Trix sollte es genug Basisfahrzeuge geben. Führerhaus müsste man schon anpassen, aber der Rest sollte auch in 1:45 eine gute Figur abgeben.

    Moin Männers,


    war mal wieder Satz mit "X": Der Probedruck vom Gehäuse hängt wie eine kopflose Fledermaus an der Druckplattform. Ist wohl derzeit doch ein bisschen zu kühl im Keller fürs Resin. Sensibles Stöffchen halt. Immerhin schaut die untere Hälfte vom Gehäuse brauchbar aus, aber wer will schon eine Cabriolokomotive?

    Besagter Tragbalken ist mittlerweile realisiert, und wer genau aufs Bildchen schaut, kann erkennen, dass es auch nicht mehr durchs Führerhaus zieht. Die Fensterscheiben sind zumindest virtuell drin und real bestellt. Gelasertes Acryl ist gar nicht so billig, wie ich dachte - aber so weit mir bekannt, tun sich die Hobbylaser mit transparenten Materialien ja schwer. Bleibt also nur der Profi. Und weil ich schon beim Geldausgeben war, habe ich die Fensterrahmen auch gleich lasern lassen.

    Ach ja: Griffstangenhalter aus Messing sind inzwischen auch in ausreichender Zahl eingetrudelt.

    Die winzigen LEDs schaue ich immer noch andächtig an. Ich fürchte, wir werden keine Freunde werden. Trotzdem werden die Dinger verbaut und das mit der NEM-Schnittstelle sollte ich hinkriegen können.



    Nächste Woche kann ich hoffentlich mehr zeigen.

    Hallo Manfred.


    coole Kiste, schaut gut aus !

    Aber blöde Frage: Wieso konntest du nicht jede 2. Speiche entfernen? Wenns wegen der ungeraden Speichenzahl ist: Das lässt sich mit den Gegengewichten ganz gut kaschieren. Wobei man natürlich immer bedenken sollte: Sobald das Ding fährt, ist von den Speichen kaum mehr was zu erkennen.

    Was ist denn das für ein Messingkonstrukt links im Bild? Verheimlichest du uns da was?

    Moin Thomas,

    Warum siehst du nicht in der Konstruktion einen "Dachbalken" mittig zwischen Vorder- und Rückwand der Kabine vor an dem du die Lampe befestigen kannst?

    ja: Warum eigentlich nicht? Einfacher wärs auf jeden Fall. Und in diese "Dachbox" mach ich gleich noch ein paar Fächer fürs Verbandsmaterial, damit der Lokführer seinen an der Deckenlampe angeschlagenen Schädel auch gleich ordentlich verbinden kann ;) .

    Von der etwas tief liegenden Lampe mal abgesehen (das stört mich nun nicht wirklich) hätte so ein Querbalken noch den Vorteil der mechnischen Verbindung zwischen den Führerhausfronten, was der Stabilität und Maßhaltigkeit des Gehäuses zuträglich sein sollte. Werde deinen Vorschlag umsetzen.

    Dann entweder Taschen in den Hauben vorsehen oder die Motoren leicht verschwenken,

    Taschen reicht leider nicht - das müssten schon kleine Hutzen werden. Verschwenken müsste gehen, aber dann werden die Dinger sehr präsent im Führerhaus.

    Ist ja aber auch eigentlich kein Thema - ich setze ja sowieso einen Antrieb von Halling drunter. Für die Akkulok passen Raddurchmesser und Radstand gut und genug Platz ist für den auch vorhanden. Wahrscheinlich (muss ich noch bei Halling erfragen) könnte ich den Mabuchi (?) Motor auch gleich ab Werk durch einen kleinen Glockenanker ersetzen lassen.

    Hallo Elektriker,


    bevor ich zum eigentlichen Thema komme: Die von Thomas (alias Werkelburger) erfolgreich in der Mixnitz-Lok verbauten Motoren passen gerade so nicht in die AEG/ASA-Loks. Zumindest nicht, wenn man das Gehäuse aus Kunststoff erstellt. Kommt in der Höhe nicht ganz hin.


    Ich hatte ja etwas großspurig getönt, dass ich eine Deckenbeleuchtung im Führerhaus haben will (und schon erwähnt, von Elektrik keine Ahnung zu haben ?( ). Wenn nun aber das Dach - allein schon wegen der einfacheren Lackierung - abnehmbar sein soll, muss ich ja irgendwie den Strom an die Decke bringen. Fliegende Verdrahtung quer durchs Führerhaus kommt nicht in Frage, mit Mini-Steckern müsste sich was halbwegs sauberes hinkriegen lassen, aber ich habe mir mal was anderes überlegt:



    Die Anschlussdrähte der LED Typ 0402 (das kleine gelbliche Dingens in der Mitte) kommen in einen "Kabelkanal" unters Dach. Der Anschluss ans Gehäuse soll über die beiden Minimagnete erfolgen. In der Theorie werden die Magnetchen mitsamt Kabel in die Löcher gedrückt, halten dort von selber und übertragen den Saft für die Deckenfunzel an ebensolche Magnete im Gehäuse. Mechanisch sind die Winzlinge nicht in der Lage, das Dach fest am Gehäuse zu halten, aber das müssen sie auch nicht. Reicht ja, wenn der Strom zuverlässig drüber läuft. Und damit das klappt, ragen die Magnete ein ganz kleines bisschen aus ihrer Ungebung raus. Nun ja, so weit zur Theorie :rolleyes: ...


    Für das "Lampenglas" habe ich noch etwas transluzentes Resin im Drucker. Das müsste sich für den Anwendungszweck ganz gut machen.


    Beim nächsten Beitrag könnt ihr dann sehen, obs funktioniert. Zumindest die Bauteile (LED, Widerstand, Magnete) und Materialien (graues und transluzentes Resin) habe ich im Haus.