Posts by Lokonaut

    Autodesk ist eine der schlimmsten Software Kraken überhaupt.

    Ja, leider. Sowohl bei teuer gekauften Lizenzen als auch bei kostenloser Ködersoftware wird man früher oder später gegängelt.

    Das ist schon seit vielen Jahren so und umso ärgerlicher, weil manche Produkte durchaus innovativ und leistungsfähig sind bzw. waren.


    Mein AutoCAD LT2000 war bis vor kurzem immer noch gelegentlich in einer VM im Einsatz - der Krake ein kleines Schnippchen geschlagen. Mit Software, die regelmäßig nach Hause telefonieren will, geht so was halt nicht mehr.


    @Karsten: Danke für den Hinweis. Ein paar Kleinigkeiten hatte ich vor längerer Zeit auch mal in Fusion erstellt. Die werde ich dank deinem Hinweis die Tage dauerhaft retten.

    Alles richtig,


    aber wer an Weichenwinkel gewöhnt ist, wünscht sich vielleicht doch einen Hinweis, wie man das umwandeln kann?


    Wenn ich es richtig verstanden habe:

    Eine Weiche #5 hat einen (Abzweig)Winkel von 1:5, dezimal wären das 0,2. Ist schlicht der Tangens des Winkels, d.h. atan(0,2) ergibt einen Winkel von 11,3°. Eine #8 Weiche hat dementsprechend einen Winkel von 7,1°.

    Wer andere Ergbnisse erhält muss seinen Taschenrechner auf "DEG" umstellen. Oder habe ich Mist gerechent?

    Aber da es auch eine 3D-Konstruktion des Wagens von Alexander Krauth gibt (siehe Schmalspur-Treff), gibt es hier eine Alternative für 0e-Fahrer.

    Hallo Jürgen,


    stimmt, da war mal was.

    Musste erst mal nachschauen, was gerade Stand der Dinge ist ... und kann jetzt sagen: Scheint tatsächlich so, dass die Konstruktion fertig ist. Müsste aber erst einmal gedruckt werden, um das abschließend bejahen zu können.

    Ich habe den Rahmen etwas weniger breit gemacht (wer württemberger Schmalspurfahrzeuge kennt und mag, kann sich das auch sparen) und auch die inneren Längsträger etwas zur Wagenmitte gerückt, damit das mit den Achshaltern besser harmoniert. Im Prinzip kann man natürlich auch ganz simpel 0m-Radsätze auf 16,5mm zusammenpressen und den Originalrahmen so lassen, wie er ist. So viel schlechter sähe das vermutlich auch nicht aus.


    An der ein oder anderen Stelle habe ich noch ein bisschen Material aufgetragen, damits für den Anlageneinsatz solide genug wird. Im Anhang ist das zu Grunde gelegte 0m-Fahrwerk noch schwarz zu erkennen, das bunte Zeugs ist die 0e-Konstruktion.


    Was mir gerade noch einfällt: Bei Fragen/Wünschen/Anmerkungen zum Fahrwerk für den 0e-Kübelwagen wärs schön, wenn das an anderer Stelle (also nicht in diesem Beitragsstrang) erfolgen würde. Bisschen Ordnung kann ja nichts schaden...


    Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Wenn ich nicht schon mehr als genug Baustellen hätte, läge schon längst auch bei mir so ein schnuckeliger Plettenberger auf dem Basteltisch. Aber so lange der GG31 nicht fertig ist, kommt mir nichts neues ins Haus. Und das schöne bei Jaffas Modellen ist ja, dass man nicht gleich in den Panikmodus verfallen muss, nur weil man nicht in den ersten Tagen nach der Vorstellung bestellt hat. Die Logistik dürfte bei der Vielzahl der mittlerweile erhältlichen Artikel nicht ganz ohne sein. Da ist schon verständlich, dass es nicht für jede Randgruppe (in diesem Fall 0e) eine Variante geben kann (und wenn doch, dann halt nur als Bückware).

    Hallo Otto,


    sehr schöne Röhren, auf jeden Fall um Welten spannender als die schlicht runden Teile, die heutzutage so verbaut werden.


    Ich bin bis dato im echten Leben nur in runde Kanäle eingestiegen, aber auch ich habe mich schlau gemacht: Die ovalen kann man tatsächlich heute noch kaufen (vermutlich für Sanierungen). Also auch in neueren Zeiten ein realistisches Ladegut.


    Das mit der Kanalisation "erst nach dem Krieg" ist so ungewöhnlich wohl nicht: Ich hatte noch in den 80er Jahren Mitschüler, deren (gar nicht mal so kleine) Wohnorte gerade an den Kanal angeschlossen wurden. Ich wollts damals auch erst nicht glauben...


    Ach ja: Wie laden die Bauhofmitarbeiter die Betontrümmer eigentlich vom Wagen und bringen sie zum Einbau(ab)ort?

    Hallo Armin,


    genau dieses Material habe ich auch schon bestellt, aber bis dato noch nicht ausprobiert. Da würden mich deine Erfahrungen natürlich interessieren (sofern du vor mir ans drucken kommst, wovon ich schwer ausgehe).

    Es gibt auch hochelastische Materialien von Dienstleistern, z.B. bei Rapidobject, habe allerdings weder mit dem Anbieter noch seinen Produkten eigene Erfahrungen.

    Ein paar Fremderfahrungen hätte ich noch im Angebot: Flex Resin bei tech stage


    Ich kann nicht sagen, ob es auch auf das ABS-like Resin von elegoo zutrifft, aber zumindest das "normale" mag keine niedrigen Temperaturen. Von den empfohlenen 20-25 Grad habe ich an der Obergrenze bessere Ergebnisse erzielt, bei knapp unter 20 Grad war die Erfolgsquote nicht so hoch.

    Moin Torsten,


    was sind denn gängige Achslager? Meinst du die seit Jahr(zehnt)en verwendeten Romford/Markits/... Messingbuchsen?

    Falls ja: Mit einer Achslänge von 26mm gibt es brauchbare Radsätze von Hornby und Bachmann (und anderen).


    Weil in letzter Zeit öfter mal Anfragen bezüglich Rädern und Radsätzen für 0e bzw. 0m auftauchen: Ich habe ein ganz gut gefülltes schmalspuriges Radlager im Keller. Bei Bedarf kann ich das zum Bauchladen (neudeutsch: Internetshop) aufmöbeln.

    Hallo Kübelfreunde,


    "Rastloch" auf Magic Train Maß geht klar, H0-Kadee wird auch noch machbar sein. Letztere dann wohl am besten im NEM-Schacht - da kann dann jeder seine Lieblingskupplung einsetzen.
    Es hängt jetzt nicht das letzte Herzblut dran (ich fahre ja mit On3 Kadee), aber den Puffer habe ich trotzdem schon mal so überarbeitet, dass seine Oberflächen etwas geschmeidiger rüberkommen. Die Hülse ist massiver als beim Vorbild üblich, aber ich habs halt gerne etwas solider. Druckts euch oder lasst es ;)

    Hallo Muldenfreunde,


    inzwischen konnte ich mir das Fahrwerk mal genauer ansehehen: Praktischerweise hat der Konstrukteur fast überall "runde" Materialstärken vorgesehen. Das macht eine Anpassung/Nachkonstruktion schon mal wesentlich einfacher. Im Prinzip muss (naja,sagen wir besser: sollte) der Rahmen ja nur ca. 5mm schmaler werden. Relativ schnell kommt man aus der Nummer raus, wenn man einfach zwei entsprechend breite Streifen an den Rändern rausnimmt. Obs schneller konstruiert oder händisch gesägt ist, muss jeder für sich entscheiden. Nachteil: Die Längsträger und damit auch die Achshalter sind nicht da, wo sie bei 0e sein sollten. Kleiner Schönheitsfehler, aber nichts, was der Funktion abträglich wäre.


    Die Idee, statt seilich je 2,5mm in der Mitte 5mm zu entfernen, ist keine gute: Dann passen die Mulden nicht mehr die Auflager. Weil mich noch ein paar Kleinigkeiten störten, habe ich halt doch mit etwas größeren Anpassungen angefangen, d.h. Längsträger mit Achshaltern (bei der Gelegenheit verstärkt) nach innen gerückt und die Niete an der Pufferbohle entsprechend angepasst. Außerdem habe ich die Trittstufen separiert, damit sie notfalls ausgetauscht werden können. Und ein bisschen verstärkt, damit man sie ggf. auch aus Messing gießen lassen könnte.
    Die seitlichen T-Träger habe ich durch L-Träger ersetzt, um 2mm dicken Ballast (Laufbretter) unterbringen zu können. Da passten die Wagenkastenträger dann halt auch nicht mehr, also ebenfalls angepasst. Achslagerkasten habe ich vom Kesselwagen übernommen. So weit so gut.


    Derzeit überarbeite ich die Querträger, es fehlen noch die Federpakte und die komplette Bremsanlage. Ach ja: Die Bühnengeländer hätte ich fast vergessen. Ist also noch einige Arbeit, bis das mal fertig ist.


    Claus: Mit welcher Kadee auf welcher Höhe fährst du denn? Ich bevorzuge die On3-Variante (#803) in der dort vorgesehenen Höhe (bin damit aber echter Exot). Vermutlich bevorzugst du die H0-Variante, d.h. Bachmann On30?

    Moin Männers,


    mein Druckerchen hats geschafft: Die Mulden sind fertig zum aushärten an der frische Luft. Perfekt sind sie nicht geworden, aber gut. Ich werde sie auf jeden Fall verwenden können und es gibt daher auch keine Ausrede mehr, das Fahrwerk nicht an 0e anzupassen.
    Es gibt 2-3 kleine Löcher, wo in der Konstruktion eigentlich keine vorgesehen sind (dafür kommen die Löcher für die Griffstnagen erstaunlich gut rüber) und ein klein bisschen Schichten sind auch noch zu erkennen. Der Druck hat bei 50µm Schichtdicke fast 7 Stunden gedauert - da wollte ich nicht noch weiter runter gehen. Bisschen aufrauhen werde ich die Oberfläche sowieso noch vor der Lackierung, womit dann auch von den Schichten nichts mehr zu sehen sein wird.
    Wenns meine eigene Konstruktion wäre, hätte ich Niete und Schrauben/Muttern vermutlich 1/10 mm größer gemacht, damit sie am Modell besser sichtbar sind. In der jetzigen Form sind sie aber auf jeden Fall maßstäblicher. Geschmackssache. Und einem geschenkten Gaul...


    Bilderchen habe ich natürlich auch gleich welche gemacht:




    Falls du das hin bekommst mit 0e und Kadee, kannst du mir dann deine Modifikationen irgendwie zukommen lassen?


    Nö Claus,
    wenn schon, dann bekommen ALLE die geänderten Daten ;)
    Kann ja nicht sein, dass hier (bzw. genauer gesagt dort, s.o.) jemand was für die Allgemeinheit stiftet und daraus abgeleiteter Kram dann im Write-Only-Memory landet. Da will ich auch jetzt keine Urheberrechtsdiskussionen lostreten, hier zählt m.E. schlicht die Intension des Spenders - und der wünscht ja explizit die nichtkommerzielle, aber ansonsten völlig freie Nutzung und Verfielfältigung.


    Wenn alles klappt, sind morgen früh die zentralen Teile des Wagens gedruckt: Ich hoffe auf zwei fertige Mulden zum Frühstück. Sollte der Rest nichts werden: Im schlimmsten Fall kann man die Dinger auch auf ein gekürztes MagicTrain-Fahrwerk setzen.


    Bezüglich der Stützstruktur beim Elegoo: Habe bis dato an der Voreinstellung nicht rumgefummelt, neige aber zur schweren Variante, auch wenn das ein bisschen Resin kostet und mehr Stützen von der Oberfläche entfernt werden müssen. Das scheint mir dem Verzug von Teilen recht gut abzuhelfen.
    Solange das Harz nicht vollständig durchgehärtet ist, konnte ich bisher die Stützen auch ganz gut ohne Werkzeug entfernen. Mag aber sein, dass meine Fingernägel da etwas überdurchschnittlich hart sind.


    ... und wie ich gerade feststelle, hatte ich beim letzten Druck 2019 die Geschwindigkeit des Z-Verschubs wohl irgendwie reduziert, es könnte also auch erst zum Mittagessen fertig werden ;(


    Nachtrag: der Pufferteller zeigt da leider auch so seine Schwächen - bei 1:45 wird das leider schon sichtbar sein...


    Stimmt,


    wobei man zumindest den ja auch nach dem Druck noch schnell und einfach zurechtschmirgeln könnte.


    Weil ich schon seit längerem mit Muldenwagen liebäugle, konnte ich es natürlich nicht lassen, d.h. ich bin gerade dabei mir das Fahrwerk auf 0e-taugliche Breite und Radsätze zurechtzustutzen. Außerdem muss bei mir noch der Kadee-Kupplungskasten darin untergracht werden.


    Stichwort untergebracht: Es wäre ja schade, wenn von dem schönen Rahmen hinterher nichts mehr zu sehen ist, wenn man die Kübel abnimmt. Stellt sich also die Frage, wo man noch etwas Masse unterbringen kann, damit das auch ein betriebstauglicher Wagen wird - die 3D-Plaste mit Radsätzen kommt nur auf ca. 40 Gramm. Wenn die Kübel (immer) beladen sein sollen, ist die Sache einfach. Falls nicht, kommt wohl am ehesten die Bretternachbildung in Frage. Falls also zufällig jemand noch etwas Walzblei von 1 oder 2mm Stärke übrig hätte...


    Claus: Bisschen schräg gestellt passt das Fahrgestell auch noch in deinen Elegoo.

    Hallo Claus,


    da stimme ich Christian zu: Besser härtet ein Nagelstudio auch kaum, evtl. in der Sonne halt die Teile mal drehen, damit sie gleichmäßig bräunen :D . Und nicht übertreiben: Ab einer gewissen Temperatur "verändern sich die Materialeigenschaften signifikant" - wie Selbstzerstörung von den Herstellern etwas verharmlosend umschrieben wird.


    Die Konstruktionen sind prima (Danke Henning für den Hinweis!), aber halt für Meterspurer. Der Kübelwagen ist mit 2,5m Rahmenbreite grenzwertig, der Kesselwagen hat dagegen einen schönen schlanken Fuß. Zumindest die Achshalter sollten aber für 0e nach innen rücken, damits auch so schöne Wagen bleiben, wie die Konstruktion hergibt. Noch besser wäre natürlich, wenn man auch die Rahmen entsprechend anpasst. Ach ja: Es gibt etliche Teilchen mit lediglich 0,5mm Wandstärke - das ist für meinen Billigdrucker schon eine Herausforderung. Mal sehen, wie die Teile werden, zumindest die Kübel sind bei mir druckbereit. Ein paar Bauteile muss man übrigens noch selber anfertigen, die Bühnengeländer gehören z.B. ebenso dazu wie (sinnvollerweise) die Bretterabdeckung


    Bei der Gelegenheit: STL Bearbeitung finde ich in der CAD immer sehr mühsam, weil man da vor lauter Oberflächen keine Teile sieht (geht ja auch nicht, die Struktur ist ja verlustig gegangen). Falls jemand einen Trick auf Lager hat: Ich könnte ihn gut gebrauchen. Vielleicht hat schon mal jemand diesbezüglich mit Meshmixer experimentiert?

    Eine ordentliche Lösung mit gelaserten Profilen ist möglich.


    Hallo Jürgen,


    ja, das sieht sehr gut aus! Ich hätte nicht gedacht, dass solche Stegbreiten möglich sind, wenn man so tief graviert. Dein Laser bringts wirklich auf den Punkt!
    Wie "breit" ist denn so ein Steg am U-Profil noch? Sieht nach maximal 0,3mm aus?


    Für 0e wäre die "englische Achslänge" (genaues Maß müsste ich nachschauen) wohl an universellsten. Da passen Radsätze von Bachmann oder Hornby oder anderen rein. Durch die kleineren Räder käme der Rahmen auch etwas niedriger, was für 750mm passend wäre. (Und nein: Auch ich habe nix gegen Meterspur, bleibe aber trotzdem bei 0e).


    Sach ma - wenn ich mir den Sammelwasserkasten da im Vorbildfoto anschaue - der liegt aber schon etliche Steinreihen unterhalb der Kante. Wenn der Durchlauf verstopft ist und da bei Gewitter wenig ablaufen kann bildet sich ja ein schöner Pool - zumindest als Kleinkindbecken geeignet.
    Aber wahrscheinlich wurde die Last eher das Dach einbrechen lassen.


    Jaja, der Ingenieur nun wieder :D ...
    Für so was gibts eine Notfallentwässerung, im einfachsten Fall ein Loch (bei größeren Dächern natürlich mehrere) in der Attika mit Wasserspeier dran. Im Einsatz kann das dann in etwa so aussehen:

    Auf dem Beispielfoto gibt es allerdings noch ein Fallrohr im Gebäude von der Dachfläche zum Auslauf (Wasserspeier).


    Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich bin weder Architekt noch Bauingenieur und auch kein Dachdecker. Bevor ihr euer Flachdach saniert, fragt also bitte jemanden, der sich mit so was wirklich auskennt.


    Das andere Ziegelgebäude ist ein reiner Selbstbau, der sich an dem ersten Bild vom Besuch 1998 orientiert. [...] Und ob da noch der Dachaufsatz drauf kommt muss ich mal sehen - der müsste sicherlich separat transportiert werden (s.o.).


    Hallo Detlef,


    falls es die Sicht verbessert: Einen "Dachaufsatz" brauchst du eigentlich nicht mehr (den hast du nämlich schon...), sondern eher das Gegenteil.


    So oder ähnlich sieht das auf mir bekannten Flachdächern aus. Was deinem Gebäude also auf jeden Fall noch fehlt, ist die obere (Blech)Abdeckung der Attika (=Wand oberhalb der Dachoberfläche). Das sieht man auf dem ersten Vorbildfoto gut. Und wenn du jetzt sagst, dass dein Gebäude ja überhaupt gar keine Attika hat, verweise ich wiederum auf das erste Bild: Die Oberkante des Wassersammelkastens liegt (normalerweise?) etwas über dem Hochpunkt des Daches, d.h. zumindest dein Vorbild scheint so eine Attika zu haben. Eigentlich müsstest du also eher das Dach deines Gebäudes nach unten versetzen, damit das so richtig stimmig wird. Wobei ich meine mich erinnern zu können, dass besagtes Dach bei normaler Betrachtung sowieso nicht zu sehen ist?


    Was auf den Fotos von der Anlage leider so nicht gut zu sehen ist: Die hervorragende Profilierung der Straße mitsamt Borden, Pflasterrinnen, Gullys etc., das habe ich noch nirgendwo besser gesehen. Auch farblich absolut gelungen! Da kann der Straßenbauer noch was von lernen :thumbup: Ach ja: Hinweisschild auf den Unterflurhydrant nicht vergessen, damit die Feuerwehr das Ding auch findet, wenn Schnee liegt oder ein Auto drauf parkt ;)

    Hallo Kupplungsfreunde,


    aus den Tiefen des Internets noch ein (äterer) Beitrag "zur Inspiration" :Schmalspurtreff.


    Egal, was man für ein System verwenden mag: Kupplung in Höhe Rahmenmitte ist ideal, etwas unterm Rahmen erträglich, drüber eher fatal.


    Wenn es eine Kupplung ist, die ohne "rückwärtige" Deichsel zum Ausschwenken auskommt, finde ich das nicht so dramatisch, wenn die Kupplung (bzw. der Mittelpuffer) etwas über oder unter Rahmenhöhe liegt. Solche Anpassungen hats ja auch beim Volbild gegeben. Im Modell siehts bei Fahrzeugen mit Bühnen aber sehr bescheiden aus, wenn die Oberkante eines "Kupplungskastens" über OK Rahmen zu liegen kommt.


    Nun ja - mir kanns ja egal sein, ob/wie ihr euch arrangiert. Aber die schon erwähnte RAST-Kupplung sollte man zumindest mal im Einsatz gesehen haben, bevor man (s)eine Entscheidung trifft.

    Hallo Reinhold,


    leider habe ich das selbst noch nie probiert, benutze Stempel nur beruflich. Und da kann ich sagen: Auf simplem Kopierpapier, also schwarz-auf-weiss bzw. blau-auf-weiss, funktioniert das. Jedenfalls meistens. Auch andere Materialien (wie z.B. Tischplatten, Hemdärmel, Handflächen oder Schweineschwarte) kann man meist problemlos bestempeln.
    Es gehört jedenfalls etwas Mumm dazu, mit einem Stempel auf teure und/oder handwerklich anspruchsvolle Modelle loszugehen. Für zuverlässige Ergebnisse wirst du einige Vorversuche brauchen. Prinzipiell sind kleine Stempel besser zu handhaben als große Stempel, bei denen es gar nicht so einfach ist, einen gleichmäßigen Druck auszuüben.


    Weiss oder Gelb halte ich für keine sonderlich guten Stempelfarben, weil die grundsätzlich eher schlecht decken. Besser wäre da eine (rechteckige) weiße Fläche zu lackieren und darauf dann schwarz zu stempeln. Wenn du sowieso eine Phantasiefirma betreibst, könntest du deren (Privat-)Wagen ja auch grau lackieren. Da müsste es sich ganz gut drauf stempeln lassen. Allerdings stellt sich dann natürlich die Frage, wieso stempeln, wenn die sowieso eine komplette Neubeschriftung brauchen?


    Meine Erfahrung aus 25 Jahren Stempelnutzung: Es gibt signifikant unterschiedliche Stempelqualitäten, insbesondere bei der Detailwiedergabe (von der man sowieso nicht allzu viel erwarten sollte).


    Hier hatte ich schon mal Sperrholz lasern lassen, die machen aber auch Stempelgummi: Formulor


    Ah, da fällt mir ein: Mit der Stempelnutzung habe ich sogar schon 50 Jahre Erfahrung. Damals nannte sich das aber noch Kartoffeldruck... ;)


    Einen hab ich noch: Schon mal an eine klassiche Schriftschablone gedacht? Hat man früher mit Tuschestiften (die es immer noch gibt, sogar mit weisser Tusche) benutzt. Würde ich heute (sofern es nicht gerade eine 0,13mm "breite" Strichstärke sein muss) aber eher mit Lackstiften betreiben. Aus Acryl gelasert ist so eine Schablone eine günstige Investition.

    Hallo OOK,


    bevor ich es vergesse: Die Blende sieht sehr gut aus, da können sich die Interessenten für eine Klein(st)serie schon mal drauf freuen.


    Bin jetzt leider nicht der Experte in Sachen Drehgestellbau, habe aber schon einige Experimente hinter mir. Ergebnis: Funktionieren tun sie grundsätzlich alle, letzlich eher eine Geschmacksfrage, welche Bauweise man bevorzugt.


    Bei komplett an einem Stück gedruckten Drehgestellen kommt man an die Löcher für die Lagerbuchsen nicht mehr vernünftig ran. Da bräuchte man schon eine Art Winkelbohrer. Bei meinen ersten Drehgestellen wollten die Buchsen nur nach etwas mühevoller Nacharbeit mit dem Fräser in die vorgesehenen Löcher passen. Tip: Erst mal an einem Prototyp testen, ob sich die Lagerbuchsen leicht einsetzen lassen (und nicht wie ich, schon mal ein dutzend Drehgestelle beauftragen...).
    Bei der Gelegenheit: Ich verwende die shoulderd Variante der Buchsen, bis dato sind die auch alle gleich. Habe allerdings gelesen, es gäbe da durchaus auch mal kleine aber ärgerliche Unterschiede je nach Charge.
    Zum Einlegen der Achsen muss das Drehgestell etwas elastisch sein, die Wandstärken sollten also nicht zu groß sein. Alternativ kann man auch das Achslager (sofern es groß genug ist, dass die Buchsen darin unterkommen) als eigenständiges Bauteilchen ausführen und an der Innenseite der Blende eine Kerbe für die Achsspitze vorsehen. Das Achslager braucht dann aber ähnlich wie beim Vorbild eine Führung in der Blende zur Befestigung.
    Nachteil der "3D-Am-Stück-Komplettlösung": Das Drehgestell passt nur für eine Achslänge und allzu viel Verzug sollten die Druckteilchen auch nicht haben, sonst schlackerts oder klemmts. Kleine Erfahrung aus meinen Experimenten: Lieber etwas mehr Spiel in den Buchsen einplanen als allzu genau auf (Achs)Maß.
    In dieser Bauweise habe ich einige 0e-Archbar Drehgestelle hergestellt (u.a. weil die von Bachmann lange Zeit nicht lieferbar waren). Die Funktionieren gut und sind (trotz der recht grazilen Fachwerkbauweise mit langem "Ausleger") ausreichend stabil. Nur die Bremsanlage ist in der ersten Serie nichts geworden. Da wollte ich die Backen schön nah am Rad haben mit dem Ergebnis, dass ich jetzt dauerhaft handgebremste Drehgestelle besitze.


    Die "Blendenvariante" mit fein gedruckter Blende auf schmucklosem Funktionsträger ist eher mein Favorit. Bei den Archbars geht das halt aus optischen Gründen nicht, aber die anderen Drehgestellbauarten sind da problemlos. Ich habe schon Träger aus Stahl drucken lassen (teuer, große Toleranzen aber sehr solide und gewichtig) und diverse Druckmaterialien probiert. Da kann man so ziemlich alles verwenden, sogar mit dem FDM-Billigdrucker aus PLA selbstgedruckte sind (spätestens nach der dritten Anpassung der Konstruktion) brauchbar. Preislich sind die jedenfalls unschlagbar, da dürfte "Ätzen&Biegen" teurer kommen.
    Bisschen kritisch kann die Größe der Achslager sein: Wenn da die Buchsen nicht drin unterzubringen sind, muss das Drehgestell ziemlich breit bauen. Bei engen Radien darf da dann halt nichts beim Ausschwenken im Weg sein (so wie es bei den schweren Harzern die Trittstufen sein könnten?). Wenn die Buchsen nicht ins Achslager passen, gibt es dieses Problem aber genauso bei der Variante mit den Drehgestellen, die an einem Stück gedruckt werden.


    Für die Funktion braucht man meiner Meinung nach auch nicht zwingend die Romford/Markits-Buchsen: Die meisten Photopolymere scheinen erstaunlich zäh zu sein. Bei normaler Belastung können die Achsen auch direkt in dem Material laufen. Einen 800 Gramm-Vollmessing Wagenkasten mit Weißmetalldach mit 50km Jahresfahrleistung zählt da aber jetzt nicht dazu.


    Und wegen der Abneigung zu Messingblenden (bzw. Drehgestellen): Die Teile ich partiell auch, wobei so ein schmuckes Drehgestell im güldenen Glanze sich im Regal doch nicht schlecht machen dürfte. Passt auch zur Jahreszeit.

    damit die Schönheit auch sichtbar wird.


    ... sollte man die hübschen Blenden aber nicht aus schnöder Plaste ins Regal stellen. Muss ja nicht gleich Platin sein (das wird 4-stellig), aber Messing poliert kostet eine Blende dieser Art nicht die Welt und sieht auch schon ziemlich gut aus:

    Jaja, nächstes mal modelliere auch ich die Blattfedern einzeln :love:
    Vergoldet oder mit Rhodium-Überzug wirds übrigens auch nicht viel teurer. Die Blenden von Christian hätten es verdient. :thumbup: