Posts by D. Netzker

    Hallo Klaus,


    warum sollte eine Einfahrt nach Gleis 2 stellwerktechnisch nicht machbar sein? Signal und Weiche sind ja nicht gekoppelt; sie müssen im Stellwerk separat gestellt werden. Die Frage ist nur, welche Geschwindigkeit ist dort erlaubt? Auf Nebenbahnen war die Höchstgeschwindigkeit regelmäßig nicht so hoch, dass eine Fahrt über den Abzweig eine Relevanz haben muss. Besonders im Schmalspurbereich kam es vor, dass das Haupt- und Durchfahrtgleis über das abzweigende Gleis ging (ich habe da gerade ein Foto von der Strecke Bergen - Wittower Fähre vor Augen). Eventuell gilt für den Bereich zwischen Signal und Einfahrtweiche ja auch, dass es sich um eine dauerhafte Langsamfahrstelle handelt. In dem Fall werden einfach die entsprechenden Schilder aufgestellt.


    Beim Molly in Heiligendamm steht an der Kühlungsborner Straße als Einfahrsignal auch nur ein einflügeliges Signal (oder ist dies inzwischen Geschichte?). Ausfahrtsignale existierten bei meinem Besuch in 2008 nicht. Hiervon hätte man mehrere gebraucht, was auf den untergeordneten Nebenbahnen zu teuer und unnötig gewesen wäre.


    Auf Nebenbahnen hat es das also durchaus immer wieder gegeben.


    Ciao

    Dirk

    Moin,


    ich habe bei meinem Fiddleyard in Normalspur 10 cm Mittenabstand gewählt und fahre damit seit Jahren - auch auf unseren Modultreffen vom Stammtisch - sehr gut, da sowohl das Herausnehmen einzelner Wagen als auch das Kuppeln mit Pinzette bei Schraubenkupplung oder mit Entkuppler für die Normkupplungen problemlos möglich ist. Auch beim nächsten Fiddleyard für 0m werde ich ähnlich viel Platz lassen.


    Man sollte hierbei bedenken, dass es relativ aufwändig ist, einen Fiddleyard mit Schublade zu bauen. Da verzichte ich lieber auf ein weiteres Gleis, bevor ich mich anschließend herumärgere.


    Ciao

    Dirk

    Moin,


    Du solltest die erste Weiche des Bahnhofs gleich für das Umsetzgleis nutzen und nicht, um ein Abstellgleis anzubinden. Auf diese Art und Weise gewinnst Du - bei Lenz-Standardweichen - noch einmal 45 cm-Zuglänge! Du "verlierst" an Nutzlänge für das Umsetzen: 40 cm (Stumpfgleis) + 2x 45 cm (Weichen) + 2x 25 cm (? bis Grenzzeichen) = 180 cm! Bei Dir kämen noch einmal 45 cm hinzu. Zieht man noch den Platz für den Streckenbogen (min. 110 cm) ab, werden die 460 cm Raumlänge schnell sehr kurz. Dir bleiben an Zuglänge dann noch bei Deiner Planung 125 cm (= vier 3yg oder sechs kurze Güterwagen), bei meiner Planung max. 170 cm (= fünf 3yg oder acht kurze Güterwagen).


    Den Lokschuppen würde ich mir schenken und dafür ein weiteres Gütergleis einplanen, was betrieblich viel interessanter wäre und nicht so überladen wirkt. Ein Lokschuppen in so einem kleinen Bahnhof würde soundso nur für die Übernachtung genutzt. Während in H0 auch für mich ein Lokschuppen ein MUSS war, ist er in Spur 0 mit einem Fiddleyard mit Lokabstellgleisen absolut entbehrlich, da die Schätzchen beliebig zur Verfügung stehen und angeschaut werden können. :)


    In diesem Sinne
    Ciao


    Dirk

    Moin,


    ich bin verwundert und ich ärgere ich mich immer - gut, sollte ich nicht tun - wenn ein Handeln, das einem selbst als völlig abwegig erscheint, gleich der Begriff "krank" genutzt wird. Diese Zeiten sollten ja wohl seit 74 Jahren durch sein.


    Was da veranstaltet wurde ist in keiner Weise pathologisch, denn dann könnten sich solche A#löcher exkulpieren. Bei diesen Typen ist etwas in der Erziehung, der Sozialisation fehlgeschlagen, aber "krank" sind die - hoffentlich - nicht.


    Ciao
    Dirk

    Moin,


    wir warten es erst einmal ab.


    Das Muster auf der Homepage hat rote Radreifen. ^^


    Sollte mit blanken Radreifen geliefert werden, muss jeder für sich entscheiden, ob er kauft oder nicht ... :thumbdown::thumbup: Okay ... muss soundso jeder für sich ... :rolleyes:


    MfG
    D. Netzker

    Moin,


    ich möchte mir Messingschilder für meinen AHA-Bausatz des NWE-B-Kupplers für Ep. 3 (99 5803 oder 99 5804) anfertigen lassen. Hierfür benötige ich Fotos, auf welchen die Schilder bzw. deren Beschriftung klar zu erkennen sind. Die Fotos, die ich von den Loks habe, haben leider keine ausreichende Auflösung. :(


    Wer könnte mir entsprechende Bilder zur Verfügung stellen / zusenden? Gerne können die Bilder mir auch per Email gesandt werden.


    Danke und
    Ciao
    Dirk Netzker

    —————

    Arnold: Das langsame und eher realitätsnahe Umstellen der Weiche ist doch gerade das Schöne an der Sache. Oder? Da scheint mir deine Lösung mit einer „Speed Einstellung" nicht gerade "komplett durchdacht" zu sein.



    Gruß aus dem Süden,
    Bernd


    Tja, knapp daneben ... Bei ortsgestellten Weichen wird der Weichenhebel herumgeworfen --> ZACK :thumbup:


    Die Servos können vorzüglich einen elektrischen Weichenantrieb simulieren, aber bei langsamer Umstellung einer ortsgestellten Weiche sehen sie - für mich persönlich - einfach nur lächerlich aus. Das ist weit weg vom Vorbild. :thumbdown:


    ERGO: Dann doch lieber 60° in 0,1 sec :D


    Ciao
    D. Netzker

    Moin moin,
    Mario, eine Einschränkung schiebe ich allerdings gleich hinterher: Wenn dies dein erster Bau einer Modelleisenbahnanlage sein sollte, dann wäre das Vorhaben dafür schon zu umfangreich und mein Rat wäre: Was ganz keines planen, bauen und bespielen. Auch wenn es anschließend den Weg allen Irdischen gehen sollte.


    Viele Grüße,
    Johann


    Stimmt ...


    Wenn dies der Fall ist, dann schlage ich vor, baue erst einmal das eine oder andere Modul ... z.B. einen kleinen Bahnhof mit Ausweichgleis und einem Abstellgleis (= drei Weichen) nach NEM-Norm. Der besteht soundso aus zwei (bis vier) Segmenten. Da kann man einmal etwas ausprobieren, bekommt ein Gefühl für das Ganze und kann mit ihm auch zu einem Modultreffen fahren. Oder baue einfach einmal ein Streckenmodul von einem Meter Länge; das ist von den Kosten und dem Aufwand überschaubar und schafft Erfolgserlebnisse. Da weiß man anschließend, für was man plant ... ;)


    Wenn ich das richtig überschaue, baut von uns Stammtischkollegen aus Nordhessen im Moment niemand an seiner Heimanlage, sondern alle an den Modulen für die Fahrtreffen. :rolleyes:


    Einen schönen Abend
    Dirk

    Hallo,


    ich habe lange überlegt, ob ich hier antworte ... Einerseits möchte hier nicht klugsch#, auf der anderen Seite wurde hier schon das Meiste völlig korrekt dargestellt ... Aber: Wenn jemand fragt, möchte er eigentlich auch Antworten ... Gut ... manche auch nur Bestätigungen ...


    Also: Mein Feedback an Dich


    Ich lasse auch gerne meine alte Märklinbahn kreisen :rolleyes: ... Wenn Du so etwas machen möchtest, ist der Gleisplan okay ... Hauptsache Spaß ;)


    Für alles andere fehlt mir eigentlich bei Dir ein Konzept bzw. ist mir nicht klar, was Dir bei einer Spur 0-Anlage wichtig ist. Denn alles geht nicht ... Auch nicht bei der doppelten Zimmergröße ...



    Was willst Du also eigentlich?

    • Lange Strecke? - Dann ist die Idee mit einer Spirale gut; es sieht nur eben nach Spielbahn aus


    • Kreiseln oder Point-to-Point? - Das eine dient der Entspannung, das andere bringt eine Beschäftigung


    • Bw? - Bei dem kleinen Raum mit dem kleinen Bahnhof kaum zu begründen ... Lokstation wäre nur bei einem Endbahnhof oder ein Köfschuppen bei entsprechenden Gütergleisen begründbar. Lieber einen Fiddleyard mit Lokabstellgleisen bauen ...


    • Mehrere Betriebsstellen/Bahnhöfe/Haltepunkte? - Bei dem kleinen Raum nur schwer vorstellbar ... Wenn, dann solltest Du höchstens zwei im Zimmer auf sich gegenüberliegenden Seiten plazieren ... Haltepunkte ohne Gütergleis sind generell spiel-/betriebstechnisch fast ohne Wert ... :(


    • Welche Mindestradien? Welche im sichtbaren Bereich? Welche im nicht sichtbaren? Unter Lenz-R1 solltest Du nicht gehen ... und der sieht schon nicht so prickelnd aus, sobald man Fahrzeuge/Wagen von über 20 cm hat. Du wirst aber kaum darum herumkommen


    • Im Untergrund nur durchfahren oder auch Hand-anlegen? Hiernach richtet sich, wie groß der Abstand zwischen den Ebenen sein muss ... du benötigst dann entsprechend lange Rampen.


    • Soll die Anlage logisch und realistisch sein? - Dann musst Du bei dem Entwurf hier wirklich den großen Rotstift herausholen ...


    Erst wenn Du dies kund getan hast, kann man hier eine fundierte Rückmeldung geben. Vielleicht kommst Du dann aber auch von allein auf eine andere Lösung.


    Übrigens: Die nutzbare Gleislänge im Schattenbahnhof bestimmt die Zuglänge genauso, wie die Gleislänge im sichtbaren Bahnhof! - Ich würde eher mit einem Fiddleyard mit Schiebebühne arbeiten - geht auch bei dem kleinen Raum als Durchfahrt (max. Fiddleyard-Länge = Raumlänge - 2x (R1 + 10 cm); die Bühnenlänge wäre also ca. 100 cm, was für sehr kurze Züge (V 20 + 3 Güterwagen, BR 64 + 2 Donnerbüchsen ...) ausreicht.


    Fazit: Wenn Du spielen möchtest, dann baue es. :thumbup: Wenn Du auch etwas für das Auge haben möchtest, dann würde ich an Deiner Stelle mächtig entrümpeln und dann kann man auch noch Ideen dazu äußern.


    Ciao
    Dirk

    ... besser gesagt, zwei Dinge:


    1.) Das Streckengleis sollte rechtwinklig auf den Anlagenrand treffen, so dass Du es auch für Modultreffen nutzen kannst. Bleibt die Anlage nur zu Hause und stationär, kannst Du Dir das natürlich schenken.


    2.) Das Rampengleis sollte natürlich auch so lang sein, wie auf der Skizze. Ein so kurzes Rampengleis, wie Du es im Moment gesteckt hast, sieht mir persönlich zu verspielt aus. Ich würde Gleislänge nicht unter 80 cm bauen.


    Ciao
    Dirk Netzker

    Moin,


    die große Bahn hätte bei einem Endbahnhof die ganze Sache gespiegelt gebaut oder um 180° gedreht. Kritisch ist die Bedienung des Ladegleises/Rampe über das Stumpfgleis, auch wenn es für ein einzelnes Umsetzen der Wagen ausreicht. Dieses würde sich die "echte" Bahn ohne Zwang nicht antun bzw. nur, wenn das Ziehgleis die gleiche Länge wie das Rampengleis hätte.


    Darüber hinaus böte das Verlegen des Bahnsteigs in Richtung Stumpfgleis eine längere Fahrstrecke von einem Meter (wow! ;) ) Bei unseren kleinen Heimanlagen ist aber ein Meter eben schon einmal wieder ein Meter :rolleyes: .


    Insgesamt spiegelt Dein Entwurf ein tolles Kleinbahnfeeling wieder. Super!


    Ciao
    Dirk

    Moin,


    Bausätze, die lackiert sind ... gerne.


    Aber über welche Einsparungen spricht man denn in diesem Zusammenhang? Damals - "kurz" nach dem Krieg - bei Märklin bewegte sich die Ersparnis bei ca. 10 % (50 Pf bei den Wagen und 2,- DM bei der V200 und der E41, glaube ich ...)


    Ciao
    Dirk

    Moin,


    das Warten in der Schlange war nicht so optimal, da auch ich pünktlich um 10:00 Uhr eintrudelte ... Aber was soll's ... Das Wetter war super und Zeit hatte ich auch mitgebracht.


    Die Anlagen waren klasse, genug Sitzgelegenheiten, Licht und Belüftung im grünen Bereich und auch der Platz insgesamt war so ausreichend vorhanden, dass sich das Publikum gut verteilen konnte.


    Deshalb: Vielen, vielen Dank an Herrn Schnellenkamp und sein Team.


    LG aus Nordhessen
    D. Netzker