Posts by Maxtrain

    Moinsen,

    hier noch ein kleiner Nachtrag zum Thema Rohrbrücken. Eine etwas andere Lösung für die Überführung von Rohren habe ich bei einem von mir gebauten Spur 1 Modul gewählt. Auch hier kamen wieder die besagten Plastikprofile aus dem Baumarkt zum Einsatz. Die Alterung wurde wieder nach dem beschriebenen Verfahren mit Pigmenten vorgenommen. Auch das diesmal komplett verrostete Rohr wurde wieder aus Kabelschutzrohren konstruiert. Die Rohrbrücke kaschiert die Durchfahrt durch die Modulseitenwand. Spiegel an der Modulseitenwand "verdoppeln" dabei die Rohrbrücke optisch.


    Achtung: Verschmoddern und verrosten kann süchtig machen. Vorsichtig mit dem Auftrag der Pigmente. Das kann schnell zu viel sein. Lieber mehrere leichte Gänge nacheinander.


    Das war's soweit.


    Bis denne...


    Klaus


    Moinsen,

    die Flansche habe ich von Bünnig. Für einen Flansch braucht man jeweils zwei Stücke die rückseitig aneinander geklebt werden. Bünnig hatte allerdings nur eine Größe (zumindest vor Ort in Maarn). Die Rohre sind 20 mm dick. Der innere Holzrundstab muss sinnigerweise leicht dünner sein. Kann man im Baumarkt ja probieren.


    Achtung: Beim lackieren mit Lack aus der Sprühdose habe ich gemerkt das die Flansche die Farbe nicht gut annehmen. Besser ist es daher die Flansche vorab zu lackieren und dann zwischen die Rohrenden zu verbauen. Dann erst das gesamte Rohr zu besprühen.


    Beim altern erst den Schmodder (mehrere Lagen aus dünner Suppe aus Pigmenten in dunkelbraun mit aromatenfreier Verdünnung) und anschließend mit Rost in hellem rotbraun. Nach dem trocknen immer schön mit mattem Klarlack fixieren. Den Rost auf dem Rohr erhält man durch vorsichtiges tupfen der feuchten Rostsuppe.


    Viel Spaß beim basteln und bis denne...


    Klaus

    Hallo in Runde,


    ich möchte heute mein kleines Projekt einer Rohbrücke vorstellen. Meine Anlage hat das Schwerpunktthema Bahnhof im Industrieumfeld. Da lag die Idee einer Rohbrücke nahe. Die Brücke überspannt dabei quer das komplette Anlagensegment mit ca. 60 cm und endet an der Kante im „Off“. Die Fortführung ist dann der Fantasie des Betrachters überlassen. Zunächst das Endergebnis.



    Die gesamte Brücke ist weitestgehend aus handelsüblichen PVC-Profilen aus dem Baumarkt gefertigt. Lediglich die seitlichen Aussteifungsrippen und die Rohrauflager sind als T- oder H-Profile von Evergreen. Die gibt es leider in dieser filigranen Ausführung nicht bei Toom und Co. Auch die vertikalen Stützen sind etwas größere H-Profile von Evergreen.





    Bei dem Rohr handelt es sich um ein Elektroschutzrohr das dreigeteilt wurde. Im Inneren der Verbindungsstellen sitzt jeweils ein Holzrundstab. Nötig wurde dies aufgrund des Anbringens eines Rohrflansches (von Bünnig). Der Flansch wurde zwischen die Rohre gesetzt und mit verklebt.



    Das Geländer habe ich aus 1mm Messingdraht gelötet. Zur Befestigung an der Brückenseite habe ich jeweils kleine Messinghülsen über den Standpfosten gestülpt und mit einem winzigen Klecks Kleber provisorisch fixiert. Nach der Aushärtung kann das Geländer vorsichtig entfernt werden und die Hülsen müssen dann mit mehr Kleber final fixiert werden.


    Als Kleber habe ich übrigens den „Höllenkleber“ Stabilit von Patex verwendet. Der hält bombenfest - muss allerdings sehr zügig verarbeitet werden. Teilweise wurde auch Sekundenkleber verwendet.


    Der Farbton der Brücke ist übrigens Resedagrün (RAL 6011). Das ist dieses typische Industriegrün.


    Die Alterung erfolgte mit einer Mischung aus Pigmentfarben und aromatenfreier Verdünnung. Roststellen wurden vorher mit einem kleinen Schaumstoffschwamm (Topfreiniger) aufgetupft.


    Ich hoffe euch ein paar Anregungen und Inspirationen geben zu können. Viel Spaß beim Basteln.


    Klaus



    Hallo in die Runde,

    ich bin auch über die Absage enttäuscht und hätte gerne 1-2 Stück oder vielleicht auch 3 genommen. Leider war mir eine Vorbestellfrist nicht bekannt. Ich wusste auch nichts von der Notwendigkeit einer offiziellen Mindestbestellmenge damit es zur Projektausführung kommt. Daher habe ich keine Vorbestellung gemacht. Ich hätte mich sonst mehr ins Zeug gelegt. Nun denn, jetzt ist's zu spät.


    Ps. Einfach ins Blaue hinein bestellen und ggf. wieder zurückschicken - wie thv - vorschlägt finde ich übrigens nicht fair. Auch wenn man das Gesetz auf seiner Seite hat.

    @Schnellenkamp: Beim nächsten mal vielleicht anders kommunizieren. Vielleicht sind die Infos aber auch nur an mir komplett vorbeigegangen.


    Klaus

    Hallo in die Runde,


    mit einem Hobbykollegen habe ich kürzlich über die Anzahl der Spur 0 Eisenbahner in Deutschland sinniert - ohne wirkliches Ergebnis. Mich würde es einfach mal so interessieren wie groß die Spur 0-Fangemeinde in Deutschland eigentlich ist.


    Zum Vergleich: Ein Fachjournalist für Modelleisenbahnen hat mir mal die Schätzzahlen für den Bereich Spur 1 genannt. Demnach gibt es in Deutschland ca. 8.000-10.000 Spur 1-Bahner. Hiervon sind schätzungsweise 4.500-5.000 aktive Modellbauer. Beim Rest handelt es sich um Vitrinen- und Schachtelbahner. Woher die zahlen kommen habe ich vergessen zu fragen.


    Meine eigene Rechnung bzw. Schätzung für den Spur 0 Bereich sieht folgendermaßen aus:

    1.) Mitglieder hier im Forum rund 3.600

    2.) Mitglieder im ARGE-Forum rund 1.400, davon ca. 50% auch hier angemeldet - d.h. ca. 700 weitere Spur Nuller

    3.) Nicht registrierte - aus dem Bauch geschätzt - vielleicht 1.500 (?)


    Macht insgesamt ca. 5.800 Spur-Nuller oder zumindest Spur 0 Interessierte. Klar ist nicht jeder in den Foren registrierte Mensch auch gleich ein Spur 0 Bahner. Manche sind halt nur Zaungäste. Aber ohne jegliches Interesse meldet man sich schließlich auch nicht an - oder? Ziehen wir also 800 Voyeure ab sind wir irgendetwas von 5.000 Spur Nuller in Deutschland.


    Habt ihr andere Zahlen oder Schätzungen?


    Gruß

    Klaus

    Hallo in die Runde,

    ich habe mir die Lenz 218 aus der aktuellen Serie gekauft. Ähnlich wie oben von Eifelbahner beschrieben - fährt in niedrigen Fahrstufen der Sound immer hoch und runter. Hört sich nach meiner Meinung nicht realistisch an. Gibt es Abhilfe durch eine geänderte CV Einstellung wie von Null-Problemo beschrieben? Ober kann ich sogar die gleiche CV Einstellung der 216 übernehmen?


    Gruß

    Klaus

    Hallo in die Runde,

    ich beschäftige mich gerade mit lästigen Thema Staub beseitigen auf meiner Anlage. Bislang nutze ich unseren guten alten Dyson-Sauger. Der hat aber den Nachteil sämtliche Materie wie ein "schwarzes Loch" undifferenziert einzusaugen. Außerdem ist der schwer und unhandlich. Schön wäre daher ein kleiner, handlicher Sauger mit genügend, aber nicht zu viel Saugkraft.

    Hat jemand einen Tipp und/oder Erfahrungen (positive und negative) mit derartigen Geräten für unsere speziellen Einsatzerfordernisse?


    Vielen Dank schon mal im Voraus für die hoffentlich eingehenden Empfehlungen oder auch Warnhinweise.


    Gruß und bis denne...


    Klaus

    Moinsen Leute,

    wieder ein Dankeschön für euer Feedback.


    Marc: Du hast Recht. Ist mir im nachhinein auch aufgefallen. Die nächsten Grafittis werden zukunftig dahingehend verbessert. Ich bin da noch Grafitti-Azubi. :) Ich werde die nächste Zeit noch was von meiner Anlage bringen.


    Bernd: Ich würde sagen thematisch sind wir sehr dicht beieinander. Dein Anlagenkonzept gefällt mir sehr. Die Hintergrundfassade kommt richtig gut. Ist die von JOWI?


    Munter bleiben...


    Klaus

    Nachfolgend möchte ich euch heute noch einen weiteren Baubericht vorstellen (diesmal ohne Grafitti :) ). Es handelt sich dabei um eine weitere ca. 2,5 cm dicke Relief-Fassade die ebenfalls als Anlagenabschluss dient. Diesmal ist das Vorbild eine sog. Stahlfachwerk-Konstruktion.


    Los geht’s wieder mit einer Trägerstruktur. Auch hier bildet wieder eine 5 mm Styrofoam-Platte den Unterbau. Die Ziegel-Fassadenplatten habe ich auf Maß bei Bünnig machen lassen. Die farbliche Behandlung erfolgte mit den bei Bünnig erhältlichen PanPastell-Pulverfarben. Die Fenster stammen wieder von Zapf.


    Zunächst werden die Platten und Fenster auf der Trägerstruktur ausgelegt und ausgerichtet. Auch die späteren Stahlträger aus dünner Pappe werden bereits ausgelegt.






    Die Fenster werden dann mit Stecknadeln fixiert. Wie bereits bei dem Vorgängerprojekt werden die Innenecken mit einem Skalpell markiert und anschließend mit einem Cutter ausgeschnitten.
    Die Fensterinnenlaibungen werden wieder farblich behandelt. Hier sieht man einen roten Anstrich denn ich später in einen grauen Anstrich geändert habe.




    Vor dem aufkleben der Fassadenplatten werden die Fenstergläser aufgeklebt. Auch hier dient wieder eine transparente dickere Folie (Deckfolie einer Präsentationsmappe) als Träger auf der dann wieder die dünne Folie einer Klarsichtfolie (Prospekthüllen) geklebt wird. Die Klarsichtfolien sind halbtransparent und simulieren m.E. wunderbar diese halbtransparenten Industriefenster.


    Anschließend werden die Fassadenplatten mit Holzleim auf die Trägerstruktur aufgeklebt. Auch die Fensterrahmen werden schon eingeklebt. Die Fensterrahmen habe ich mit dunkelgrauen Sprühlack behandelt. Rostspuren habe ich mit dem bekannten Gemisch aus Kremer Rost hell und aromatenfreier Verdünnung dargestellt.




    Anschließend werden die Stahlfachwerk-Streifen aufgeklebt. Vorher habe ich die Pappstreifen mit grüner Lackfarbe gestrichen. Die Alterung erfolgte vor dem verkleben mit dem bekannten Schmodder (Gemisch aus Kremer Farbpulver - Rost dunkel - und aromatenfreier Verdünnung). Final habe ich kleinere Rostspuren mit den v.g. Rostgemisch aufgebracht. Grundsätzlich habe ich alle Farbbehandlungen (und Zwischenschritte) mit Klarlack fixiert.




    Den oberen Abschluss bildet eine Wellblechfassade. Hergestellt aus Wellkarton. Besprüht mit Sprühlack (Silbergrau, RAL 7001). Anschließend wieder mit dem wunderbaren Schmodder behandelt und final mit dem besagten Rostgemisch partiell behandelt.



    Ein besonderes Feature bilden die rückwärtigen Einschubtaschen. Hier können Fotos von Inneneinrichtungen lose eingeschoben werden. Auf dem Foto erkennt man die mit Ponal bereits behandelte Deckplatte die den rückwärtigen Abschluss bildet. Hier bin ich noch am experimentieren. Am besten gefallen mir dabei Regalsimulationen.




    Das war's soweit. Ich hoffe euch gefällt das Ergebnis und der Baubericht dient dem Einen oder Anderen vielleicht als Inspiration.


    Bis denne...

    Klaus

    Hallo Leute,

    vielen Dank für euer Feedback. Tja, die Grafitti-Schmierereien gehöhren nun mal zu unserem Alltag. Die dürfen dann meiner Meinung nach auch nicht fehlen. Ob einem das gefällt ist dann Geschmackssache. Muss man ja auch nicht machen. Ganz nebenbei finde ich einige der echten (und teilweisen legalen) Schmierereien sogar sehr interessant und manchmal den grauen Alltag auch belebend. H3x hat Recht mit EP 4. Meine Anlagenthema "Bahnhof mit Industrie" spielt Ende der 80er Jahre. Da waren die definitiv schon da. Ich meine das Auge sollte auf der Anlage oder dem Modul ständig beschäftigt sein und Neues entdecken. Daher auch diese kleinen Grafitti-Details.


    Bis denne...

    Klaus

    Hallo Hobbykollegen,


    ich möchte euch mein kleines Projekt einer Fabrikfassade vorstellen. Die Fassade bildet als ca. 1 cm dickes Relief den Anlagenabschluss. Die Hinterkante meiner Segmente habe ich jeweils 5 oder 10 cm höher ausgebildet. Hieran klammere ich die jeweiligen Relieffassaden lose an. Dies hat den Vorteil Fassadenelemente ggf. austauschen zu können.


    Der Aufwand für die Herstellung der Fassade hält sich meines Erachtens handwerklich, materialmäßig und zeitlich in Grenzen. Wie bei den meisten Bauprojekten ist das vorangehende Engineering, d.h. die Überlegungen hinsichtlich der Abmessungen und der Position der Fenster, Türöffnungen etc. nach meiner Meinung oft am zeitaufwendigsten. Beachten sollte man unbedingt die exakten, millimetergenauen Zuschnitte der Bauteile. Das Endergebnis zeige ich vorab. Die einzelnen Bauabschnitte und Techniken werde ich euch nachfolgend vorstellen.


    Die sind die benötigten Baumaterialien und Hilfsmittel.



    Beginnen muss man mit der Tragstruktur. Hierfür nehme eine 5mm dicke Styrofoamplatte. Die zukünftige Lage der Fenster fixiere ich mit Stecknadeln. Mit einem Skalpell markiere ich die Innenseiten der jeweiligen Fensterecken. Anschließend werden die Fensteröffnungen mit einem Cutter ausgeschnitten. Achtung ! Nehmt hierfür ein möglichst schweres Metalllineal. Möglichst dick. Das dient als Führung für absolut senkrechte Schnitte. Ganz wichtig! Unbedingt hinstellen beim schneiden. Sonst wird das nix. Sinnvoll ist in diesem Zusammenhang auch ein Maßlineal mit Beginn der Längenmarkierung am Linealanfang (auf dem Fotos mit Cutter seht ihr das oben links).





    Die späteren inneren Fensterlaibungen müssen nun farblich behandelt werden. Ich habe einen Beige-Ton gewählt.




    Im nächsten Schritt müssen nun die späteren Fassadenelemente zugeschnitten werden. Hierfür verwende ich 3 mm dicke Styrodurplatten. Die sind eigentlich für die Trittschalldämmung bei Laminatverlegung gedacht. Gibt's in jedem Baumarkt. Die Oberfläche ist leicht porig ausgestaltet. Optimal – meiner Meinung nach – für die Nachbildung einer Putzoberfläche.





    Für die Nachbildung von Rissen habe ich die Platte an der Stelle einfach gebrochen. Das gibt dann diese typische krackelige Struktur. Die Platte braucht dabei nicht in zwei Teile zerteilt werden. Vorsicht beim Brechen. Unter Umstände kann rückseitig Tesafilm als Halt dienen. Den Riss dann mit Schmodder (mehr dazu später) ausfärben.



    Die Fassadenelemente erhalten nun einen Anstrich aus Wandfarbe. Bei TOOM habe ich mir dafür kleine Probedöschen besorgt. Ich nutze den Farbton „Kiesel“. Nach dem durchtrocknen der Elemente beginnt nun die Verschmutzung. Ich nenne das hierfür benötigte Mittel immer Schmodder. Hierbei handelt es sich um eine sehr dünnflüssige Mischung aus Kremer Farbpigmenten (Rostbrau, dunkel, 3009-1) mit aromatenfreier Verdünnung. Nach vollständigen Einstreichen der Elemente mit Schmodder muss die Oberfläche mit einem Küchentuch (ZEWA) trockengetupft werden. Nicht wischen. Lediglich zum Schluss kann man vielleicht vorsichtig von oben nach unten wischen um Schmutzschleier darzustellen. Den Vorgang muss man je nach gewünschter Intensität mehrmals wiederholen. Vor jedem Schritt die Trocknung abwarten. Die Zwischenschritte habe ich jeweils mit Klarlack fixiert.



    Die Graffiti habe ich mir in der E-Bucht aus den USA kommen lassen. Witzigerweise kommen die auch noch aus Germantown. Das jeweilige Graffiti muss konturenscharf zugeschnitten werden. Anschließend in warmen Wasser von der Trägerfolie lösen und trocknen lassen. Rückseite anschließend mit UHU vorsichtig einstreichen und aufkleben. ACHTUNG! Nicht das normale UHU nehmen. Das ätzt alles kaputt. Nehmt das Öko-UHU mit den grünen Linien.


    Die Fenster sind von Zapf. Weiß lackiert. Die Rostnachbildung erfolgt ebenfalls mit einer Mischung aus Kremer Rostpigmenten (Rostbraun, hell) und aromatenfreier Verdünnung. Nach der Trocknung abschließend mit Klarlack fixieren. Die Fensterscheiben bestehen aus einer Trägerschicht aus dickerer Klarsichtfolie (Deckfolie einer Präsentationsmappe) und darauf die dünnen Dokumentenhüllen. In den Ecken habe ich tlw. eine kleine Stelle rausgeschnitten. Das ergibt dann den Eindruck einer gebrochenen Scheibe.


    Abschließend die Fassadenelemente auf die Trägerstruktur aufkleben. Ich nehme hierfür Holzleim. Hält bombenfest. Zum Schluss die Fenster einsetzen und fertig. Der obere Fassadenabschluss habe ich aus Wellpappe erstellt. Die gibt im Bastelladen. ACHTUNG. Nehmt die feine Ausführung. Es gibt auch grobe. Lackiert mit Sprühlack von TOOM (Silbergrau, RAL 7001) und anschließend wieder mit Schmodder verschmutzt. Stellenweise habe ich auch wieder Rost mit der v.g. Mischung aus Kremer Pigmenten und Verdünnung aufgetragen. Abschließend wieder mit Klarlack fixieren. Die obere Abschlußleiste habe ich aus dünnem Karton gemacht. Hierzu den Knickfalz mit einem Cutter vorsichtig 2-3 mal einritzen. Anschließend erst den Streifen aus dem Karton herausschneiden. An einer Tischkante kann nun vorsichtig ein rechtwinkeliges Abschlußprofil gefaltet werden. Anschließend wieder lackieren, verschmutzen und mit Klarlack fixieren.


    Die Schiebetür habe ich aus einem Stück dickerer Pappe geschnitten. Darauf habe ich dann die Verstärkungsprofile aus dünnem Karton geklebt. Die Rostnachbildung bzw. Farbabplatzungen habe ich vorher mit brauner Farbe erstellt. Ein Stück Kreppband zum Schutz draufkleben und in das Ganze in der gewünschten Türfarbe lackieren. Anschließend die Kreppabdeckung entfernen und wieder mit der wunderbaren Schmodder-Mischung altern. Final dann wieder die Rostmischung aufbringen und ggf. als Schlieren nachbilden. Die obere Schiebetüraufhängung habe ich wieder aus dünner Pappe erstellt. Braun angestrichen und mit einer deutlich konzentrierten Rostpigment-Verdünnermischung einstreichen. Das gibt dann diesen krustigen Effekt.



    Die Außenrohre habe ich aus Strohhalmen gemacht. Bei den Krümmungen handelt es sich um diese dünnen Plastikhalme. Die geraden Stücke sind die stabile Ausführung der Trinkhalme. Die dünnen Halme sind geringfügig dünner und lassen sich in die dicken Halme einschieben und mit Sekundenkleber fixieren. ACHTUNG. Problematisch war das lackieren der dünnen Halme. Hierbei platzt die Farbe in der Regel beim leichten nachbiegen der Krümmung oft ab. Ich habe dann Vogelsand in die Krümmungen eingestreut und anschließend Schotterkleber eingefüllt. Nach dem Aushärten ist die Krümmung auch für eine Lackierung ausreichend stabil.



    Als Dachpappe habe ich feines, schwarzes Schleifpapier genommen.


    Das war's. Ich hoffe es gefällt euch. Der Vorteil meines Verfahrens zur Nachbildung von Putzoberflächen ist die einfache Anwendung mit schnellen Ergebnissen. Es benötigt keine Pasten oder aufwendige Oberflächenbehandlungen. Somit dürfte das Verfahren auch für weniger geübte Bastler (wie mich) anwendungsfreundlich und einfach sein. Ich hoffe ich konnte euch ein wenig inspirieren. Viel Spaß beim Basteln.

    Klaus

    Hallo ins Forum,

    hat jemand Erfahrung oder einen Tipp wie man Staub am besten von den Modellen entfernt. Ich würde zunächst auf einen Pinsel zurückgreifen. Welche Pinsel (Art, Fabrikat) eignen sich am besten ?


    Danke schon mal im Voraus.


    Gruß

    Klaus

    Hallo Reinhold,
    Die Messe ist klasse und absolut lohnenswert. Ich war schon zweimal dort und werde auch dieses Jahr wieder dort sein. Die Messe hat eine ähnliche Größe wie Gießen. Die Briten sind nach meiner Erfahrung super entspannt und very freundlich. Eigentlich ist alles sehenswert. Ich würde mir keine zu großen Pläne machen. Lass das ganze einfach auf dich einwirken. Zeit genug wirst du wahrscheinlich haben. Die Anlagen letztes Jahr waren zahlreich und fast alle top und m. E. ganz großes Kino. Auch wenn vieles natürlich bahntechnisch very british ist konnte ich viele Ideen "klauen" und bei mir eindeutschen.
    Am Abend vorher und nach der Messe geht's bei uns übrigens immer auf ein paar Guinness ins Savern Gorge (ist gleich um die Ecke, kleiner Tipp am Rande).


    Have fun
    Max

    Hallo in die Runde,
    vielleicht noch ein Hinweis oder Tipp zu dem Thema. Ich habe mir von einiger Zeit Container aus dem Bereich des Schiffsmodellbaus zugelegt. Diese entsprechen dem Maßstab 1: 50 und kosteten 11 €/Stück. Ob die schön und/oder nutzbar sind muß jeder selbst entscheiden. Preisgünstig sind die m. E. auf jeden Fall. Wer die Container aus Maßstabsgründen nicht als Ladengut einsetzen möchte kann sie ja zumindest als Hintergrundstaffage für einen Contaninerterminal nutzen.
    Gruß
    Max

    Hallo,
    welche interessanten Ausstellungen der Spur 0 Szene gibt es eigentlich im Ausland? Telford kenne ich nun schon. Gibt es irgendwo etwas Vergleichbares?


    Für Tipps oder sachdienliche Hinweise wäre ich super dankbar (Internetlinks wären auch klasse). Interessant wären auch "normale" Messen oder Ausstellungen wo das Thema Spur 0 einen breiten Raum einnimmt.


    Vielen Dank schon mal im Voraus.


    Max

    Hallo zusammen,


    ...mal ganz was Verrücktes :) . Als Epoche 4 Bahner würde ich mir einen 2-achsigen Container-Tragwagen wünschen. Das würde vielleicht dem m.E. wachsenden EP 4-Markt weiter auf die Sprünge helfen, und vielleicht für weiteren Wachstumsschub bei den Herstellen sorgen. Konstruktionstechnisch dürfte der Waggon doch ein überschaubares Projekt sein. Und für die/den Hersteller ein Fülle von Varianten (unterschiedliche Container) mit entsprechenden Absatzmöglichkeiten bis in die EP 5 und 6 (?) ermöglichen. Zusätzlich ergeben sich interessante Zusatzausstattungen (Container-Verladestation) bei gleichzeitig überschaubarem Platzbedarf.


    Gruß
    Max :thumbup: