• Hallo zusammen,


    nachdem ich mich an anderer Stelle bereits vorgestellt habe und sehr freundlich willkommen geheißen wurde, möchte ich es nun wagen, meine ersten Ideen zu meiner geplanten Anlage vorzustellen. Ich gehöre zu den vielen Spur Nullern, die unter notorischem Platzmangel leiden, sich dadurch aber nicht abschrecken ließen. Moordieck wird in meinem Arbeitszimmer stehen und etwa 275x70cm Fläche zur Verfügung haben. Das linke Ende wird durch die Fensterseite begrenzt, rechts stört eine Türeinbuchtung eine weitere Ausdehnung. Angeregt durch die beiden Pläne der letzten SN-Magazine gingen meine Planungen zunächst auch in diese Richtung, es fehlt dann allerdings die Möglichkeit eines Fiddleyards oder Ausziehgleises, was die Fahrmöglichkeiten doch recht einschränken würde (ich wollte eigentlich "Spielmöglichkeiten" schreiben, aber das wird hier nicht so gerne gehört, scheint mir;-)). Daher habe ich mir überlegt, auf der linken Seite in die Kurve zu gehen, und zwischen Fenster und Schreibtisch einen schmalen Schattenbahnhof einzurichten. Der Nachteil ist natürlich eine enge Kurve, im Plan sogar etwas enger als R1. Ich weiß, hierüber gab es schon Diskussionen im Forum und ich bin mir auch noch nicht sicher, ob das eine gute Idee ist, zumal ich Normalspur fahren werde. Zum Einsatz werden nur kurze Lokomotiven und Wagen kommen (Köf, VT98, V60, ggf. T3 nach Erscheinen). Das EG habe ich auf der Außenseite des Gleisbogens platziert, aber auch das ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss, gerade im Zusammenhang mit dem engen Radius. Der untere Gleisanschluss kann/soll später einmal fortgeführt werden, wenn das Arbeitszimmer als solches nicht mehr benötigt wird...was in wenigen Jahren der Fall sein wird. Ebenso kann dann auch der Schattenbahnhof verlängert werden.


    Da das Planen in Spur 0 völliges Neuland für mich ist und ganz anders ist als in meinem von klein an gewohnten H0- und N- Denken, habe ich nichts gegen Einwände und Kritiken, solange ihr nicht in schallendes Gelächter ausbrecht. Am meisten freue ich mich natürlich über konstruktive Verbesserungsvorschläge, ich will ja weiterkommen und lerne gerne dazu.


    Gruß,


    Andreas

  • Hallo Andreas,


    willkommen im Forum auch von mir. :)


    Da ich bei kleinen Gleisplänen auch immer interessierter Beobachter bin, habe ich Dir mal fix nur zum Vergleich eine Moordiek "light" Variante ohne DKW mit Anyrail gebastelt. Rechts habe ich 5 cm (roter Bereich im Wortsinne) zugefügt = 180 cm. Falls die nicht da sind, wären die Stumpfgleise ggf. entsprechend zu kürzen.


    Im ersten Bild ist der äussere radius nach oben hin unter (>) R1.
    Im zweiten Bild mit R 1 im äusseren Radius. Die Lücken sins Absicht und zeigen wo die Differenzen bestehen. Wenn Du rechts die Zentimeter herausholen, oder am Gleis abknapsen könntest hättest Du zumindest R 1 im gesamten BF Bereich und hast keine entsprechenden Probleme.
    Um die Lücken zu schließen kannst Du Standardgleis zersägen. Ob Flexgleis bei R 1 praktikabel ist kann ich nicht sagen, zumindest grenzwertig bei der Verarbeitung - Verlegung denke ich.


    Lasse Dir das einfach nur mal als Anregung hier ;)



    Hier die R 1 Version mit den zu schließenden Lücken um die neuralgischen Stellen zu zeigen:




    Die Anderen kommen bestimmt auch noch mit Ideen...gelle? ;):D:thumbup:


    Viele Grüße,
    Dirk :)

  • Hallo Andreas. Meine Bahnhofseinfahrt liegt auch in einer Kurve. Der Radius von der Mitte-Gleis ist 870mm, den durchfahren köf,Br64,VT98 mit Beiwagen und V36. Nur die Donnerbüchsen und der Glr22, hemmen leicht beim schieben mit der Hand, im Fahrbetrieb gibt es aber keine Probleme. Aber nur mit der Lenz-Kupplung, weil die Wagen und Loks überpuffern. Ich habe auch nur den Innenbereich von dem Bogen enger gedrückt, Anfang und Ende sind R1.
    Mit Freundlichen Grüßen Matthias.

  • Schon einmal vielen Dank für eure ersten Reaktionen.


    Gut zu wissen, dass ein etwas engerer Radius für kürzere Fahrzeuge (sogar BR 64?) machbar ist und nicht von vornherein ein K.O.-Kriterium ist. Und Dirk, wow, da hast du dich ja ins Zeug gelegt und schnell was gezaubert. Eigentlich hatte ich gedacht, eine DKW würde Platz sparen, aber dein Plan nutzt das Verfügbare mindestens genauso gut. Die Möglichkeiten zum Rangieren scheinen mir auch größer zu sein. Ich werde das mal überschlafen. Was mache ich aber jetzt aber mit meiner Kreuzungsweiche :D ;( ?


    Viele Grüße,


    Andreas

  • Hallo Andy,


    auch ich wünsche dir viel Freude im Forum und natürlich mit deiner zukünftigen Spur-0-Bahn!


    ich baue gerade an Segment 2 welches mur 200 x 50 cm ist und nur einen kleinen Haltepunkt aufweist.
    Weniger ist mehr sage ich nur! Dafür entschädigen die tollen Digitalsounds des VT...


    Deine 275x70 müssen auch erst einmal bebaut werden und je kleiner etwas wird, desto detailreicher baut man...



    Grüße
    Andreas

  • Hallo Andreas,


    zunächst einmal herzlich willkommen im Forum und danke für das Einstellen deines "erfrischend modellbahnerischen" Themas :thumbup: .


    Da ich persönlich kein Freund vom Lenzschen R1 Radius bin (aber da halte ich es mit dem "Alten Fritz": Möge ein jeder nach seiner "Facon" glücklich werden!!), hab ich mal versucht mit AnyRail herauszubekommen, ob das nicht auch auf dem beschränkten Platz mit mindestens Lenz R2 machbar ist.


    Ich hab mich bemüht deinen (meines Erachtens) guten Gleisplan möglichst original zu übernehmen. 2 Weichen hab ich gegen Bogenweichen getauscht, eine Bogenweiche gegen eine Normale. Bis auf drei kleine Flexgleisstücke (2x gerade, 1x mit Radius R2) ist alles mit dem "Lenzprogramm" machbar.


    Die geraden Gleise im langen Schenkel hab ich um ein paar Grad zur Anlagenkante gedreht + die Nutzlängen der Gleise auf Maximum "aufgepumpt".


    Vielleicht ist ja was dabei, was dir gefällt.


    Ich wünsch dir auf jedenfall weiterhin viel Spaß beim Planen, Bauen und ....."Spielen" (Ich gehör ja zu der SG Bachbahn-Pfalz in Spur 0 und das steht für Spielgemeinschaft Bachbahn ....., wir haben damit kein Problem das wir "Spielkinder" geblieben sind :D )


    In diesem Sinne


    LG


    Thomas

  • Hallo,


    da sind ja schon weitere überlegenswerte Ideen, ich bin begeistert.


    Jörg:

    da du ja Betrieb machen willst, verzichte auf den Lokschuppen. Das ist ein totes Gleis.
    Mache daraus ein Freiladegleis, und schon hast du einen Betriebspunkt mehr.

    Hab' auch schon daran gedacht, auch ob ein so kleiner Bahnhof in der Realität überhaupt einen Lokschuppen haben würde. Andererseits kann ein Mini-BW auch Spielanlässe bieten, und auch optisch Akzente setzen. Zum Glück muss ich das jetzt noch nicht entscheiden, einen solchen Schuppen kann ich relativ schnell entfernen/hinzufügen. Aber der Vorschlag kommt auf die Merkliste ;) .



    Thomas:

    Da ich persönlich kein Freund vom Lenzschen R1 Radius bin (aber da halte ich es mit dem "Alten Fritz": Möge ein jeder nach seiner "Facon" glücklich werden!!), hab ich mal versucht mit AnyRail herauszubekommen, ob das nicht auch auf dem beschränkten Platz mit mindestens Lenz R2 machbar ist.

    Dein Planungsvoschlag gefällt mir sehr gut, durch die Bogenweichen wirkt er schon fast elegant, und auf der rechten Hälfte scheint nicht viel Platz verloren gegangen zu sein. Hast du wirklich R2 verwendet? Der Vorteil deines Planes ist auch, dass ich mir nur noch eine Bogenweiche kaufen müsste, alles andere habe ich bereits im Inventar. Ich denke ich werde demnächst mit dem Unterbau anfangen. Wenn ich dann probeweise die Gleise verlege, werde ich sehen, wie das Ganze am besten wirkt und machbar ist.


    Deine Auffassung unseres Hobbys teile ich zu 100% - Planen, Bauen Spielen. Und ich sehe Spielen als durchaus positiv, daran ist nichts Abwertendes. Man könnte als 4. Pfeiler noch die Kommunikation mit Gleichgesinnten hinzufügen :thumbup: .



    LG,


    Andreas

  • " ... enge Kurve, im Plan sogar etwas enger als R1."


    Hallo Andreas,


    zunächst - Willkommen auf der Bühne dieses grossartigen (SNM-) Theaters mit all seinen Dramen, Komödien wie Tragödien! Die in deinen bisherigen Beiträgen gezeigte Gelassenheit zum Start in dein persönliches Spur 0 Experiment hat mir ausgesprochen gut gefallen, und ich bin sicher, dass du dank dieser Einstellung irgendwann die Anlage haben wirst, die dir länger als nur ein paar Tage oder Wochen Freude machen wird ...


    Daher verzichte ich auch darauf, den zahlreichen guten Empfehlungen eine weitere hinzuzufügen; schlussendlich wirst du so bauen, wie es deine räumlichen Verhältnisse gestatten. Und das ist gut und richtig, denn du musst Freude an deiner Anlage haben! Daher nur ein kleiner Hinweis zu dem von dir erwähnten engen Radius - auf der 'Moritzbahn' unserer Enkel habe ich an einer Stelle einen Radius von 710 mm verbaut, der zudem noch in einer Steigung von ca 3,5 % liegt (Beiträge 240 u. 244 - Gleisbauarbeiten); die dort beschriebenen Tests mit V 36 und VT/VS 98 machen deutlich, dass selbst der von LENZ erwähnte Minimal-Radius von 800 mm noch gefahrlos unterschritten werden kann ...


    Dir weiterhin viel Erfolg beim Planen und Bauen
    und beste Grüsse
    Dieter

  • Hallo Andreas,


    zunächst einmal herzlichen Dank für dein freundliches Feedback.


    Dann zu deiner Frage: ja, es ist tatsächlich Lenz R2 mit Radius 1029 mm den ich bei der Vorlage deines Gleisplanes von Moordieck ausprobiert habe. Der äußere Gleisbogen nach der Einfahrweiche (z.B. Lenz 45032) setzt sich aus 3x Lenz 45022 a 22,5° und 1x Lenz 45023 a 7,5° (also insgesamt 75° Gleisbogen R2) zusammen. Daran schließt dann die Lenz 45035 Bogenweiche/rechts an.


    Der innere Gleisbogen schließt an die Einfahrweiche wie folgt an: 1x gerades Gleisstück a 70 mm Länge (gesondert herzustellen!), 1x gebogenes Gleisstück mit Radius R2 a 3,75°Gleisbogen (am einfachsten wohl aus einem Lenz 45023 R2 Gleisstück durch Kürzen herzustellen!), 1x Lenz 45023 a 7,5°, 2x Lenz 45022 a 22,5°und schließlich noch einmal 1x Lenz 45023 a 7,5°(also insgesamt ein Gleisbogen von 63.75° im Radius R2; addiert man den Weichenabzweigwinkel von 11.25° hinzu, ergibt das die gleichen 75° Gleisbogen wie im äußeren Gleisbogen :D ). Daran schließt dann ebenfalls wieder die Lenz 45035 Bogenweiche/rechts an.


    Das einzig verbleibende Gleisstück was noch gesondert herzustellen wäre, ist 1x ein gerades Gleisstück von 73 mm Länge. Dieses ist zwischen dem Abzweig der Bogenweiche des äußeren Gleisbogens und der DKW einzufügen.


    Alle anderen verplanten Gleisstücke sind:


    1x Lenz 45025 (R10) a 11,25° sowie
    4x Lenz 45010 (G1) und
    8x Lenz 45011 (G2).


    Wenn du möchtest, kann ich dir gerne den AnyRail-Gleisplan per PN als Datei-Anhang zusenden. Mit der kostenlos "download-baren" Testversion von AnyRail ist es ein Leichtes die Datei zu öffnen, zu bearbeiten und gegebenenfalls auch zu Anschauungs- und Testzwecken (auch in 1:1!) auszudrucken. Bei Fragen hierzu stehe ich gerne zur Verfügung.


    Na dann mal viel Vergnügen beim "Weiterwerkeln" :thumbup:


    LG


    Thomas

  • Hallo Andreas,
    herzlich willkommen bei der Spur 0! Wie du siehst, hat dein Projekt schon einige Kollegen aus der "Reserve" gelockt. Das ist gut so, denn in einer Turnhalle kann schließlich jeder planen... Mir geht es auch so, je weniger Platz vorhanden ist, um so herausfordernder ist eine gute Lösung. Mir persönlich gefallen die Entwürfe ohne DKW besser, beim Vorbild ist auch eine DKW ein teures Drum, weshalb man gerne darauf verzichtet, gerade bei einfacheren Betriebsverhältnissen.
    Wenn du jetzt schon das Geld dafür ausgegeben hast, dann wäre zu überlegen, ob man diese DKW nicht für einen zusätzlichen Gleisanschluss nutzen könnte. Ladestellen bilden das Gerüst für einen überzeugenden Betrieb, deshalb kann man von ihnen nie genug auf einer Anlage haben. Wenn garnichts anderes möglich ist, wäre der Ersatz der unteren Rechtsweiche beim Entwurf von Dirk durch die DKW denkbar. Das nach links führende Stumpfgleis könnte als Ladestelle einer Fabrik dienen.
    In diesem Zusammenhang würde ich ebenfalls auf den Lokschuppen verzichten - was bringt so ein kleiner Lokbahnhof an Betrieb? Max. 1 Mal in der Woche einen Schwerin mit Kohle ( eine 64 wäre schon ein Riesenmöbel in dem Bahnhof), einmal im Monat den Bruder mit den Klappdeckeln oben drauf zur Abfuhr der Schlacke. Sonst fällt mir nichts dazu ein.
    Wenn du jetzt aber sagst, an diesem kurzen Gleis liegt eine Kistenfabrik ( Rungenwagen mit Kantholz, Bretter usw. in der Anlieferung, Kisten und Kästen im Ausgang), ein Chemiegroßhandel ( Säuretopfwagen, Tankwagen, G-Wagen), ein Kohlenhändler (Holz, Kohle, Koks, Öl), eine Textilfabrik ( Rohbaumwolle, Garnrollen, Kohle für Antrieb und Prozessdampf) oder die ganze Palette vom Maschinenbau bis Elektrofertigung, dann kannst du Tag und Nacht Güterzüge rollen lassen und rangieren bis der Arzt kommt!! Und weil du so eine kleine Bahn hast, können auch nur kurze Züge fahren, deshalb muß der ganze Warenstrom in kleinen Portionen transportiert werden und dein 20-Stunden Betriebstag ist damit gerechtfertigt! Dein Einwand-wie soll das alles glauhaft auf 30 cm Gleis stattfinden - wischen wir mit einem Trick vom Modul: Dein Fabrikgebäude findet sich in den Hauptabmessungen ausserhalb deines dargestellten Modellkosmoses-sprich ausserhalb des Moduls. Das Anschlussgleis wird direkt hinter der Weiche von einem Gebäude überdeckt und du kannst mit einer Kasette (hinter der Fassade) die Wagen abnehmen oder zum Versand bringen - alles ganz ohne Platznot. Mit diesem Trick hast du unendliche Spielmöglichkeiten. Also, egal wie deine Entscheidung bezüglich des Gleisbildes aussieht - statt des Lokschuppens ein Fabrikgebäude übers Gleis.
    Und zum Schluß noch ein Tipp: Von der Firma Atlas gibt es eine 0-Weiche mit dem Abzweigradius R 1, die passt genau in den Lenz-R 1 - Bogen, was kein Zufall ist, weil Lenz sich die Atlasgeometrie zu eigen gemacht hat, schließlich muß man ja das Rad nicht immer wieder neu erfinden!
    Die "Spezialisten" hier im Forum reiben sich jetzt schon wieder die Hände ob des Blödsinns, den ich hier verzapfe (die, die immer nur die Fehler suchen und sehen): " Das ist doch eine Ami-Weiche, ha, da stimmt ja garnichts dran!!!".
    Aber, mein Einwand, wir haben einen kleinen Bahnhof mit 4 solcher Weichen gebaut. Bis heute hat es noch keiner- weder auf einer Ausstellung noch auf einem unserer Modultreffen - gemerkt!! Es ist halt ein Uneterschied zwischen der Theorie und der Praxis, auch bei der Modellbahn!
    Ich wünsche dir viel Spass beim Knobeln und Basteln,
    viele Grüsse aus dem Südschwarzwald
    Dieter

  • Leute, ihr seid toll,


    ich hätte im Traum nicht gedacht, wie schnell, wie konstruktiv wie kompetent und freundlich eure Reaktionen kommen würden.

    Daher nur ein kleiner Hinweis zu dem von dir erwähnten engen Radius - auf der 'Moritzbahn' unserer Enkel habe ich an einer Stelle einen Radius von 710 mm verbaut, der zudem noch in einer Steigung von ca 3,5 % liegt (Beiträge 240 u. 244 - Gleisbauarbeiten); die dort beschriebenen Tests mit V 36 und VT/VS 98 machen deutlich, dass selbst der von LENZ erwähnte Minimal-Radius von 800 mm noch gefahrlos unterschritten werden kann ...

    Zunächst einmal vielen Dank für deine netten und aufmunternden Worte, hier und auch an anderer Stelle. Ich habe Teile deines Threads über die Moritzbahn gelesen und kann die Komplimente nur erwidern. Ich werde mir das alles später genauer durchlesen, aber die Fotos sind schonmal beeindruckend. Auf jeden Fall ist es beruhigend zu wissen, dass es mit engen Radien geht. Ich denke da vor allem an eine für in den nächsten Jahren geplante Erweiterung um die nächste Zimmerecke, wenn meine Bücherregale nicht mehr gebraucht werden. Die Frage ist nur, wie das mit meinem Bahnsteig in einer engen Kurve aussieht. Würde der Mittelteil eines VT 98 oder einer Donnerbüchse nicht zu weit davon entfernt stehen? Da hätte ich schon bei R1 Bedenken, würde es aber machen, wenn es nicht anders geht.


    Da kommt mir der Plan von Thomas schon entgegen. Ich kann kaum glauben, dass der R2 Radius fast nichts von den Ladegleisen rechts nimmt. Jetzt werde ich noch die DKW-Lösung mit dem Weichenplan von Dirk vergleichen, aber ich weiß jetzt, in welche Richtung es gehen wird.


    Dass Schienen gesägt werden müssen, ist klar. Womit macht ihr das? Für Spur N habe ich einen speziellen Cutter aus England, der geht für Spur 0 aber nicht. Eisensäge? Und was geht besser zu schneiden - Flexgleis oder starres Material?


    Und Danke Thomas für das Angebot, mir den Plan zukommen zu lassen. Leider habe ich einen Mac und arbeite mit Railmodeller. Anyrail geht leider nur mit Windows. Es gibt wohl Adapterprogramme, aber die können Probleme bereiten. Ich werde deinen Plan einfach mal für den Railmodeller adaptieren, dein Einverständnis vorausgesetzt, ebenso den von Dirk.


    Also...Moordieck sagt danke, ich bin hochmotiviert.


    LG,
    Andreas

  • Hallo Andy Hallo Dieter.


    Ich würde nicht so Euphorisch sein mit den Ratschlägen unter R 1. Wenn Dieter sich mal erinnern kann, sind seine Entgleisungsprobleme nicht auf die v 36 zurück zu führen sondern auf die engen Radien die er dir gerade angepriesen hat. Das kannst du alles in seinem Bericht nachlesen.


    Auch bei seinen Steigungstest im Jahre 2013 habe ich nur den Kopf geschüttelt ( Laut. lenz zwar 6-8 % ) aber das bezieht sich nur auf die Zugkraft der Loks , das mag alles in der geraden funktionieren aber nicht mehr im Bogen. Den Gegenbeweis den ich in seinem Bericht damals ausgeführt hatte wurde mit einem bösen Telefonat beendet. Ein Modellbahn Kollege baute dann die Steigung auf seiner Bahn nach und musste es aber alles neu erstellen weil die Loks zu schleudern anfingen, Prost Mahlzeit :wacko: :wacko: :wacko: .


    Ich kann dir nur raten nicht unter R 1 zu gehen , denn das garantiert Lenz ja nun mal , und das auch nur mit seinen Fahrzeugen, sollte mal ein anders Stück eines andern Herstellers hin zu kommen wirst du Probleme bekommen.


    Gruß Hein

    Edited once, last by Hein ().

  • Hallo Andreas


    Gerade wenn man wenig Platz zur Verfügung hat , kann ich Dir nur zu dem Buch " Von Halbnull zu Null " von Rolf Ertmer raten
    Alle seine Berechnungen haben heute noch Bestand !!


    Gruß
    Jürgen

    wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

  • Hallo Andreas,


    ist Moordiek ein Fantasiename oder hast Du Dich von einem Vorbild inspirieren lassen?


    Grüße,
    Theresa

  • Hallo Theresa,


    nein, der Name ist Fantasie. Ich bin zwar ursprünglich Lüneburger Heidjer aus Celle, habe aber im Land zwischen Moor und Elbdeich eine neue Heimat gefunden. Da lag die Namensgebung nahe. Ich habe bereits vor ein paar Jahren ein H0e -Bahnhofsmodul gleichen Namens gebaut - bringt sowas eigentlich Unglück? :rolleyes:


    LG,
    Andreas

  • Hallo Jürgen,


    danke für die beiden Tipps. Das Buch konnte ich über den VSB Shop herunterladen und wird schnellstens von mir gelesen werden. Die Säge werde ich mir morgen mal anschauen.



    LG,
    Andreas

  • Hallo Andreas,


    Unglück? Ach was, ich glaube der Spur-Null-Gott straft keinen MoBahner für einen Wechsel in sein Paradies. ;)


    Grüße,
    Theresa

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