[0m] Meterspur-Wagen aus MT-Wagen

  • Hallo Freunde der schmalen Spur,


    nachdem nun eine kleine 0m-Lok beschafft wurde, werden dazu auch Wagen benötigt. In der Bastelkiste lag da noch ein Fahrgestell eines MT-Wagens von Fleischmann herum, welches allerdings 16,5mm Spurweite hatte. Benötigt wird aber für 0m 22,5mm.


    Erst einmal wurde Literatur gewälzt, es sollte schon Wagen nach konkreten Vorbildern werden. Dabei sollte der Umbauaufwand am Fahrgestell möglichst gering sein. Also wurden Wagen mit einem Achsstand von 4,00m gesucht. Und bei der Franzburger Kreisbahn auch gefunden. Diese Kleinbahn hatte mehrere verschiedene Wagen mit diesem Achsstand beschafft. Eine zweiachsige Dampflok hatten sie auch, sie sah nur etwas anders aus, wie meine 99 023.


    Also, erst einmal die Achsen in der Mitte mittels Trennscheibe durchgeschnitten und von einem Plastrohr(evergreen) mit einem Innendurchmesser von < 2mm zwei 19,8mm lange Hülsen abgeschnitten und auf 2mm aufgebohrt. Die Achsstummel mit den Rädern in die Hülse gesteckt, schon waren die 0m-Radsätze fertig.


    Dann wurden vom Fahrgestell die Pufferträger abgeschnitten und das Fahrgestell längs mittig durchgesägt. Mittels Polystyrolstücken wurde das Fahrgestell um 6mm verbreitert. Ebenfalls mit Polystyrolstücken wurde das Fahrgestell an beiden Enden um je 19mm verlängert und danach wieder die Pufferträger angebracht.



    Geklebt wird alles mit normalem Polystyrolkleber, in meinem Fall mit UHU Plast Spezial. Der löst sowohl das Material des Fahrgestells als auch des verwendeten Polystyrols an.


    Fortsetzung folgt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Freunde der schmalen Spur,


    am FKB-Wagen wurde weiter gebastelt. Der Wagenkasten entstand aus Polystyrol. Der Boden aus 2mm und die Wände aus 1mm dickem Material. Da die Wände aus dem 1mm-Polystyrol doch etwas instabil sind, wurden noch Versteifungen eingesetzt. Zugeschnitten wurde alles mit dem Skalpell.

    Die Deckleisten wurden aus 0,5mm dickem Polystyrol geschnitten.


    In meinem Bücherschrank habe ich ein Buch über die FKB entdeckt, darin ist von diesem Wagen ein Grindriss mit der Bestuhlung enthalten. Da kann ich nun schön ins Detail gehen.


    Fortsetzung folgt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Freunde der schmalen Spur,


    seit dem 20.07.15 nichts mehr neues. Ich musste erst einmal einem vereinsfreund beim Bau eine N-Moduls für unsere Gemeinschaftsanlage helfen. Nun, seit gestern ging es wieder weiter.


    Der Wagen hat eine vereinfachte Inneneinrichtung erhalten, welche man durch die relativ großen Fenster auch ohne Wagenbeleuchtung sehen kann.

    Die Verglasung des Wagens erfolgte wieder mit dünnem farblosem Polystyrol, auf welchem die Fensterrahmen aus Selbstklebefolie aufgeklebt wurden.


    Ursprünglich wollte ich das Dach aus 0,5mm Alublech herstellen. Leider ist mir das Biegen der Dachwölbung nicht befriedigend gelungen, so das ich wieder auf das Polystyrol zurück griff. Es wurden mittels Reißnadel im Abstand von 3mm eingeritzt, bis sich das Polystyrolstück selbstständig im richtigen Radius bog. Dann konnte es sauber mit dem Wagenkasten verklebt werden.


    Die Schutzgitter an den Perrons wurden aus abgewinkeltem Neusilberblech und Draht gelötet. An eines der Schutzgitter wurde die Bremskurbel angebracht. Eigentlich hatten diese Wagen Heberleinbremse, Gewichtsbremse, welche keine Handbremse erfordert, meine Kleinbahn wird aber ohne Heberleinbremse Gewichtsbremse auskommen müssen, da die Lok nicht dafür ausgerüstet ist.


    Nach Montage und Lackierung der Schutzgitter wird der Wagen jetzt in die Stellmacherei gebracht, wo die Perrons noch mit einer Dielung versehen werden.

    Die Trittbretter an den Perrons sind angepasste Teile von den Pola-Preussen.


    Fortsetzung folgt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Roland,


    woher stammt denn diese Weisheit, wenn ich fragen darf? :wacko:


    ... Eigentlich hatten diese Wagen Heberleinbremse, welche keine Handbremse erfordert, ...

    Die Heberleinbremse nutz zur Verzögerung vornehmlich die kinetische Energie des Fahrzeuges. Erst durch das absenken der Reibrolle gegen die rotierende Radsatzwelle, werden die Bremsbacken gegen die Radscheiben gepresst. Da ein stehendes Fahrzeug bekanntlich keine kinetische Energie aufweist, wird es schwierig hier Bremsenergie zu erzeugen bzw. die Bremsbacken anzulegen. Zudem wirkt die Bremse nur in eine Fahrtrichtung, so dass ein Wagen durchaus in die "falsche" Richtung davon rollen könnte, wenn er nicht durch ein Handbremse gesichert sein sollte. Grund dafür ist die "falsche " Drehrichtung der Reibrolle, welche die Bremse löst.




    Gruß


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

    Edited once, last by Werkelburger ().

  • Hallo Thomas,


    auf den Zeichnungen und Fotos der Wagen sind keine Handbremskurbeln vorhanden. Nur bei den Wagen, wo die Heberleinbremsanlage zurück gebaut wurde, sind dann Bremskurbeln vorhanden.
    Siehe Klaus Kiefer "Die Franzburger Kreisbahnen"


    Gruß
    Roland

  • Hallo Roland,


    wenn du das Buch besitzt kannst du darin nachlesen, dass die Fahrzeuge der FKB mit einer Görlitzer Gewichtsbremse und nicht mit einer Heberleinbremse ausgerüstet waren. 8o
    Auch wenn beide Systeme von außen (bedingt durch das über oder unter den Fahrzeugen durchgeführte Seil) sehr ähnlich aussehen, so ist doch die Funktionsweise eine völlig andere. Wie der Name schon sagt handelt es sich um eine "Gewichtsbremse", d.h. dass die Fahrzeuge abgebremst werden, in dem das Gewicht des Hebels (welcher an einem der beiden Fahrzeugenden montiert ist) über Umlenkhebel die Bremsbacken anlegt. Da dies ein System ist, welches rein nach den Gesetzen der Schwerkraft funktioniert, arbeitet es natürlich auch bei stehenden Fahrzeugen und die Handbremse wird entbehrlich.



    Gruß


    Thomas


    Betriebsleitung der Werkelburger-Industriebahn



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart. (Noël Coward)

  • Hallo Thomas,


    ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das Buch noch nicht gelesen habe. Ich habe es irgendwann mal bei einer Büchereiauflösung erworben, ins Bücherregal gestellt und erst neulich wieder in die Hand genommen, als ich eine Wagen suchte, welcher sich ohne großen Aufwand aus den MT-Wagen bauen lässt.


    Ich werde es aber jetzt mal lesen, habe ich gleich Urlaubslektüre. :rolleyes:


    Danke für Deinen Hinweis, ich werde das in meiner Beschreibung entsprechend ändern.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Freunde der schmalen Spur,


    ich habe mich nun nach den Hinweisen von Thomas einmal mit der Gewichtsbremse befasst und möchte meine Erkenntnisse gern weiter geben.


    Zitat aus dem o.g. Buch dazu:
    "Reisezugwagen besaßen eine Gewichtsbremse, eine Abart der Heberlein-Bremse, und eine Vorrichtung zum Aufziehen des durchgehenden Bremsseiles. Spannte man im Gepäckwagen mit der Haspel die Durchgangsleine, wurden die Bremsgewichte aller angeschlossenen Wagen angehoben und die Bremsen gelöst. Beim Nachlassen der Leine drückten die Gewichte wieder auf die Bremsbacken. Die Bremsprobe war bei Stillstand des Zuges möglich."


    Diese Leine lief über auf dem Dach der Wagen befindliche Rollen und war an jedem Wagen mit einem an einem Ende des Wagens befindlichem Gewicht verbunden.


    Die Lok war mit diesem Bremsseil nicht verbunden, bei Erfordernis musste also der im Gepäckwagen befindliche Bremser handeln. (Bei der Heberlein-Bremse war die Lok durch das Bremsseil mit dem Zug verbunden und konnte von der Lok aus den Zug bremsen)


    Die Güterwagen der FKB hatten diese Vorrichtung nicht, dort mussten im Bedarfsfall Bremser auf den Wagen mitfahren.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Freunde der schmalen Spur,


    jetzt geht es weiter mit der Baubeschreibung.


    Beim Stellmacher wurden aus 0,3mm dicker Buche die Bretter für die Perrons zugeschnitten und vor dem Einbau dunkelgrau gestrichen. Dazu wurden die Brettchen mittels zweiseitigem Klebeband fixiert.

    Danach konnten sie auf den Perrons befestigt werden.

    Die Abstützungen des daches entstanden aus Polystyrolstreifen 0,5mm x 0,5mm.

    Da der Wagen im Inneren einen Ofen hatte, braucht dieser einen Abzug auf dem Dach. Der Abzug entstand aus Rundmessing auf der Drehbank, geht aber auch in einer Bohrmaschine anzufertigen.

    Die Owalahalter entstanden wieder aus Vierkantprofil und Draht. Für deren Befestigungseisen wurden Nietbandstücke verwendet (Länge= 3 Nieten, wovon die mittlere Niete aufgebohrt wurde).

    Jetzt fehlen nur noch die Schuppenlüfter. Diese habe ich mal schnell bei Schnelli bestellt. ^^


    Eine Lok mit einem Wagen ergeben natürlich noch keinen richtigen Zug. Also musste noch einmal investiert werden. Bei ebay scheint da großer Ausverkauf zu sein, man bekommt dort die MT-Wagen für weniger als 10€ das Stück. Naja, Schmalspurbahnen sollen ja auch kostengünstiger als Regelspurbahnen sein. ;)


    Von diesem Wagen wurden gleich einmal 3 Stück beschafft.

    Beim genaueren Betrachten der Wagen fiel mir auf, diese haben doch eine große Ähnlichkeit mit den O-Wagen 279 bis 298 und 299 bis 308 der FKB.
    Nach erfolgter Vermessung des MT-Wagens und Umrechnung der Zeichnungen wurde festgestellt, dass es geringfügige Abweichungen in den Maßen gibt, die ich aber großzügig übersehen werde. Also kommt jetzt ein kleiner Umbau für Anfänger.
    Entschieden habe ich mich für einen ungebremsten Wagen, da ich die übrigbleibende Bühne für den noch zu bauenden Fakultativwagen benötige.
    Die Bordwände werden so genommen, wie sie der MT-Wagen liefert. Der Wagenkastenboden muß etwas angepasst werden. Die äußeren Rungenhalter, welche jetzt auch die Bordwände halten, werden abgetrennt und verschliffen.

    Auf der Unterseite werden die Wagenkastenstützen um ca. 3mm von Innen her gekürzt und alle Rastnasen entfernt.

    Die Achsen der Radsätze werden entsprechend der Spurweite 22,5mm verlängert. Am Fahrgestell werden das Sprengwerk und die Pufferträger abgesägt. Dann das Fahrgestell mittig durchschneiden und mittels Polystyrolstückchen um 6mm verbreitert. Danach können die Pufferträger wirde angeklebt werden.

    Wenn der Kleber richtig abgebunden hat, muß das Fahrgestell dann noch um 12mm gekürzt werden.


    Fortsetzung folgt,


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Freunde der schmalen Spur,


    der kleine O-Wagen konnte schon fertig gestellt werden.


    Etwas hatte Fleischmann an den Bordwänden seiner H0e-Wagen vergessen, die Miemik zum Öffnen und Schließen der Bordwände.
    Dazu sind die beiden U-Profile der seitlichen Klappen zu verlängern. Die passenden Profile lieferten die Bordwände eines weiteren MT-Wagens. Weiterhin ist aus Draht unten eine Stange einzusetzen, an welcher beim Vorbild die Entladeklappe befestigt ist.

    In Fortsetzung der eingesetzten Stange ist ebenfalls aus Draht und einem Stück Polystyrol die Verriegelung der Entladeklappe entstanden.

    Da es sich hier um einen Wagen ohne Bremserbühne handelt, hat er natürlich auch keine Bremsanlage, diese ist am Fahrgestell zu entfernen. Dann kann die Zusammenführung erfolgen. Fertig, aber noch ohne Kupplungen sieht mein O-Wagen jetzt so aus.

    Die graue Farbgebung erfolgte, weil meine Schmalspurbahn noch privat ist, also nicht nach den Normen der DRG lackiert wurde. (Der Personenwagen ist auch nicht in der DRG-Farbe, sondern Lindgrün lackiert)


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland


    Weiter 0m-Wagen folgen noch.

  • Hallo Freunde der schmalen Spur,


    wegen der gleiche Bautechnologie entstehen jetzt gleich 2 Wagen parallel zu einander. Der eine Wagen ist ein kleiner Luxemburger, dessen Bau im Mittelpuffer Nr. 16 beschrieben ist. Diese Bauanleitung hat mir dankenswerterweise Dieter, hier im Forum als "Haselbad" angemeldet, per Mail geschickt.
    Der zweite Wagen ist ein Fakultativwagen der FKB, den sich meine Kleinbahn aus wirtschaftlichen Gründen zulegen möchte. Dieser Wagen kann als gedeckter Güterwagen und auch als Personenwagen genutzt werden.


    Gebaut werden die Wagen wieder aus Teilen von Fleischmann MT.
    Als erstes werden diesmal beide Fahrgestelle entsprechend der vorliegenden Zeichnungen in der Länge angepasst.
    Der kleine Luxemburger...

    und der Fakultativwagen. Übriggebliebene Rahmenteile vom kleinen Luxemburger konnten zur Verlängerung des Rahmens des Fakultativwagens genommen werden.

    Nach Abbinden des Klebers werden die Fahrgestelle verbreitert und mit den Pufferträgern versehen.

    Aus 1mm dickem Polystyrol entstehen die Wagenkästen. Die Eckprofile werden ebenfalls aus 1mm dickem Polystyrol angebracht.




    Zusätzlich erhalten die Wagenkästen Aussteifungen. Links der kleine Luxemburge, rechts der Fakultativwagen.

    Beim Spurerweitern der Radsätze kam es zur Katastrophe. Ein Radsatz flog davon, landete irgendwo zwischen den abgelagerten Baumaterial für Modulkästen. Trotz Suche habe ich nur ein Rad wieder gefunden. Also mussten neue Räder Durchmesser 13mm her. Da Fleischmann diese Fahrzeuge nicht mehr herstellt, wird es da wohl auch keine Ersatzteile mehr geben. Also, wurden die Ersatzteilkisten durchgesehen. Räder mit 13mm Durchmesser hat die Arnold-N-BR 05. Allerdings sind da zu viele Speichen in den Rädern und sie sind 1mm zu schmal. Ich habe daher 1mm Polystyrol außen auf die Räder geklebt und sie dann auf der Drehbank überdreht. Jetzt hat der Fakultativwagen vorerst Scheibenräder. Wenn sich irgendwann mal beim Räumen im Hobbyraum das fehlende Rad einfinden sollte, können die Räder immer noch getauscht werden.

    Der Fakultativwagen hat zwei Bühnen, eine davon natürlich ohne Bremsspindel. Also wurde von einer der 3 vorhandenen Bühnen die Bremsspindel entfernt.

    Auch der kleine Luxemburger hat seine Bremserbühne erhalten.


    Beide Wagen müssen nun in die Stellmacherei und mit Buchenbrettchen versehen werden.


    Fortsetzung folgt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Freunde der schmalen Spur,


    die beiden Wagen sind nun aus der Stellmacherei zurück. Sie wurden mit Buchebrettchen beplankt. Die U-Profile sind von Evergreen.


    Für die Schiebetüren werden welche von Pola-Maxi geschlachtet. Es werden nur die genieteten Rahmen benötigt. Diese Rahmen werden gekürzt und auf 0,5mm Polystyrol aufgeklebt. Danach werden wieder Buchebrettchen eingeklebt.


    Dann können die Türen auf den Wagenkasten geklebt und die oberen und unteren Schienen aus Polystyrolstreifen angebracht werden.

    Der Fakultativwagen hat zusätzlich noch Stirnwandtüren. Diese wurden durch senkrechte Brettchen und einem (Polystyrol-)Holzrahmen dargestellt.

    Und von Schnelli sind die Dachlüfter für den Personenwagen angekommen. Sie wurden sofort angebaut, so dass dieser Wagen bis auf die Anschriften fertig gestellt werden konnte.


    Fortsetzung folgt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo freunde der schmalen Spur,


    erst einmal Danke für die Positiven.


    Für den kleinen Luxemburger sollten die Schiebetore genauso wie beim Fakultativwagen angefertigt werden. Dies hätte aber zu einer totalen Zerstückelung der Pola-Schiebetüren geführt, so dass nun diese Türen anders, nämlich vollständig aus Polystyrol angefertigt wurden. Lediglich die Laufrollen spendeten die Pola-Schiebetüren.

    Beim kleinen Luxemburger ist die obere Führung der Schiebetüren anders, als bei den deutschen Fahrzeugen gelöst. Die Schiebetüren haben oben Ösen, durchwelche eine am Wagenkasten befestigte Stange läuft.

    Einen Anschlag für die Schiebetür gibt es auch nicht, dafür sind die unteren Schienen an den Enden hochgebogen.

    Nach Einbau der Schiebetüren erhielten beide Wagen Schließeinrichtungen und Griffstangen.


    Aus einem Dach eines Pola-G20 wurde das Dach für den Fakultativwagen gewonnen (es muss noch bearbeitet und angepasst werden).


    Fortsetzung folgt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Freunde der schmalen Spur,


    viel ist in den letzten Tagen nicht passiert an den Wagen. Allerdings hat das Anbringen der vielen 3D-Niete allerhand Zeit in Anspruch genommen. Und damit diese nicht verloren gehen, mussten die Wagen noch lackiert werden.


    Der kleine Luxemburger grau, .....


    ...und der Fakultativwagen grün. Bei ihm wurde auch schon das Dach angepasst.


    Fortsetzung folgt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Roland,


    wunderschöne Wagen hast Du da gebaut! :thumbup:


    Gefällt mir sehr gut !:thumbup:


    Die Sache mit den 3D -Nieten ist es aber auch wirklich eine mühselige Arbeit!


    Ich benutze die Nieten nur noch bei Lokgehäusen .


    Bei Evergreen Profilen lassen sich die Nieten oder Schraubenköpfe sehr einfach von der Rückseite mit einer Sticknadel eindrücken.


    Beim U-Profil nutze ich als Unterlage eine Holzleiste , die ich in das U lege umdrehe und dann von oben drücke.


    So mache ich es jedenfalls. Kostet außer Zeit auch nix! ;)


    Der Vorteil ist Du kannst die Abstände der Nieten frei bestimmen und an die Bretterbreite anpassen.


    Die Sticknadeln gibt es in verschiedenen Stärken und die Dinger sind vorne rund und nicht spitz.


    Finden tust du die Sticknadeln in der "Aussteuertruhe für Landfrauen " neben den Schlüppern im Nähkästchen :whistling:


    oder halt kostengünstig im Kurzwarengeschäft allerdings ohne Landfrau als Dreierset ! :)


    Grüße aus Algermissen


    Stephan

  • Hallo Roland,


    in Ermangelung eines "Grünen" sei hier gesagt: Die Wagen sind toll gebaut, insbes. die Nietreihen und so richtig schön schmalspurig. Geht halt nix über 0e/0m Eigenbau :D .

  • Hallo Roland,


    schöne Eigenbauten hast du gezaubert.


    Angesichts der Mühe, die du dir gemacht hast, solltest du evtl. überlegen, die klobigen Bühnengeländer zu ersetzen, die passen nicht so recht zur sonstigen Ausführung.

    Gruß


    Jürgen (K)


    Nicht grübeln - mach es einfach, aber mach es einfach


    In meinem Vorstellungs-Thread habe ich Verweise auf meine bisher im Forum veröffentlichten Projekte hinterlegt.


    avatar_ekw.jpg

  • Hallo Freunde der schmalen Spur,


    erst einmal Danke für die positive Resonanz.


    Stephan, ich werde das mit den Nieten probieren, danke für den Tip.


    Jürgen, der kleine Luxemburger wird ein neues Bühnengeländer bekommen, beim Fakultativwagen ist eigentlich soweit stimmig, außer, das oben eigentlich ein Winkelprofil sein müsste. Da ich es aber bereits umgebaut hatte, als ich Deine Zeilen laß, wird es jetzt so bleiben müssen. Ich komme jetzt schlecht ran, weil der Wagenkasten bereits befestigt ist.


    Aus Draht und Vierkantprofil sind die Owalahalter entstanden. Das Befestigungsblech ist ein Stück Nietband.


    In den Bühnengeländern wurde eine zusätzlich Sprosse aus Evergreenprofilen eingezogen, sowie ein Holzbrettchen im Fußbereich angebracht. Die Tritte entstanden aus Draht, auf welchen Messingblech aufgelötet wurde. Auf das Messingblech wurden danach wieder Buchebrettchen aufgeklebt. (Die Tritte sehen etwas gewagt aus, sind aber auf der im Buch enthaltenen 1:45 (!) Zeichnung so dargestellt)


    Die unschöne Bremskurbel wurde entfernt und durch eine aus Messingdraht und einer N-Kuppelstange neuangefertigte Bremskurbel ersetzt.


    Der kleine Luxemburger hat sein Dach erhalten.


    Fortsetzung folgt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Freunde der schmalen Spur,


    die letzten Wochen musste ich mich erst einmal um unsere geplante Ausstellung der N-Anlage kümmern. Das war wieder eine ganz schöne Umstellung, so habe ich unter anderem meinen Lokschuppen mit diversen Maschinen, Möbeln und Geräten ausgestattet. Alles Arbeiten mit Lupe und Pinsette.


    Gestern konnte ich mich nun wieder dem noch nicht fertig gestellten kleinen Luxemburger widmen. Er erhielt ein aus Draht gefertigtes Geländer. Die Aufstiege sind beim Original aus Blech, entstanden bei meinem Wagen aus 0,5mm Polystyrol.


    Bei diesem Wagen werden die Räder nur von der Innenseite einseitig gebremst. Dank der guten Zeichnung konnte das Bremsgestänge vollständig nachgebildet werden.


    Danach kam der Wagen in die Lackierei, das Dach, die Bremserbühne und das Bremsgestänge erhielten Farbe.


    Jetzt muss ich mir Gedanken über die Anschriften machen. Im Original gab es keine Schmalspurbahn in Krummhübel. Meine Bewohner von Grummhübel wollen allerdings eine Schmalspurbahn nach Ober Schreiberhau haben, damit sie nicht immer den riesigen Umweg über Hirschberg nehmen müssen. Da aber die DRG nicht bereit ist, diese Bahn zu finanzieren, hat sich ein Konsortium gebildet, welches das Projekt finanzieren will. In diesem Konsurtium sitzen Bürger von Grummhübel und Ober Schreiberhau.
    Man ist sich bisher nicht einmal einig, wie diese Bahn zu benennen ist. Die Schreiberhauer wollen natürlich ihren Stadtnamen zuerst erwähnt haben, also "Schreiberhauer-Grümmhübelner Kleinbahn" (SGK) und die Grummhübelner wollen die Bahn als "Grummhübelner-Schreiberhauer Kleinbahn" (GSK) bezeichnen.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Freunde der schmalen Spur,


    nach einer Woche Urlaub im Süden Europas auf einer Insel ohne Eisenbahn konnte ich heute wieder mal ein bisschen basteln. Die noch fehlenden Kupplungen für die Wagen sind angekommen und gleich zusammen und angebaut worden.


    So sieht mein kleiner Zug nun aus:



    Zeichnungen für weitere Wagen liegen vor, und werden realisiert, sollte es durch den Zuspruch der Bevölkerung erforderlich werden. ;)


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

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