V20 von Lenz ist fertig

  • Hallo nochmal,


    mich reizte es, nochmal zu schauen, welche Sounds noch im Decoder hinterlegt sind, aber nicht dokumentiert sind. ;)


    Firma Lenz schreibt ja im Handbüchlein vom Kuppelgeräusch, welches man beim Kuppelvorgang abspielen könne. Siehe S. 9 unten. Welches Soundfile das im Decoder ist, wird nicht gesagt. Dann sag ich es. Legt Nummer 36 in CV #905, sofern ihr standardmässig mit F2 entkuppelt (Lieferzustand).


    Neben einem Fader (Sound 40) gibt es noch das Öffnen und Schließen der Führerstandstür (Sound 20) sowie das Öffnen und Schließen der Türen/Klappen am Vorbau (Sound 21).


    Sound Nummer 13 erschließt sich mir nicht und kann vielleicht von anderen gedeutet werden.


    In meinem zweiten Video V20 022 Soundcheck 2 hört man die Türen und das Entkuppeln. Sound 13 ist nicht dabei. Video siehe Kanal im Footer.


    Viel Spaß


    Carsten

  • Hallo,
    wenn es jetzt doch schon drei V20-Fahrer gibt, deren Loks nicht ruckeln, dann gebe ich meine V20 morgen schweren Herzens zurück. Ich will auch eine, die geht. Da es funktionsfähige Beispiele gibt, wird man das Problem wohl richten können. Ich nehme an, dass eine der Kuppelstangenlängen nicht zum Radabstand passt.
    Kann mir bitte einer sagen, wo fürs Einpacken die vier Schaumstoffstückchen hinkommen? Mein Händler hatte die Lok schon auf's Gleis gestellt und jetzt wissen wir nicht so richtig, wo die Dinger waren. Auf der Lenz-Seite finde ich gar keine Dokumente für die V20, und in der Packung war nur das Manual. Bei den anderen Loks (V60 und 218 ) hatte ich immer einen extra Auspackzettel und Styropor- oder Schaumstoff-Klötzchen mit roten Punkten zum "gefälligst Beachten".
    Ich suche schon mal einen Umkarton...
    Viele Grüße,
    Arnold

  • @18:
    Hallo Jürgen nochmal,
    es geht auch mit dem Traincontroller. Man kann mit der Maus über die Messpunkte gehen, dann kommt ein Fähnchen mit dem Wert. Mühselig, aber geht. Geschwindigkeit ist nur eine Ganzzahl, keine Nachkommaziffern.
    Viele Grüße,
    Arnold

  • Hallo,


    auch im Anschluss Frickelmann hat heute die V 20 erstmals den Rangierdienst übernommen. Dabei hat sie keinerlei Probleme bei der teilweise schwierigen Gleislage gezeigt. Der Sound ist sehr gut. Allerdings ist bei Talfahrt auf der 1:20 Rampe bei langsamer Geschwindigkeit ein leichtes Ruckeln zu erkennen, jedoch deutlich weniger als bei der V 60. Bei Bergfahrt und in der Ebene läuft sie ruckel- und taumelfrei.


    Die Gesamtoptik ist ebenfalls sehr gut, aber mich stört doch die schon weiter oben erwähnte windschiefe Anbringung der beiden vorderen Rangiertritte (links deutlich, rechts leicht). Ich habe entschieden sie umzutauschen, bevor ich selber Hand anlege.


    Grüße



    PS am 13.7. :
    Im Nachhinein fällt auf meinen Fotos auch auf, dass im Vergleich zum Vorbildfoto weiter unten die Trittstufen zum Führerhaus ungleiche Abstände haben, was offensichtlich nicht korrekt ist.


    Nachtrag am 17.7. :
    Und schon ist die Ersatzlok mit geraden Rangiertritten von Lenz eingetroffen. Meinen besten Dank für diesen schnellen Service. Das Fahrverhalten ist wie oben beschrieben (einschließlich des leichten Ruckelns).

    Edited 3 times, last by Doppelnull ().

  • Kann mir bitte einer sagen, wo fürs Einpacken die vier Schaumstoffstückchen hinkommen? Mein Händler hatte die Lok schon auf's Gleis gestellt und jetzt wissen wir nicht so richtig, wo die Dinger waren. Auf der Lenz-Seite finde ich gar keine Dokumente für die V20, und in der Packung war nur das Manual. Bei den anderen Loks (V60 und 218 ) hatte ich immer einen extra Auspackzettel und Styropor- oder Schaumstoff-Klötzchen mit roten Punkten zum "gefälligst Beachten".

    Hallo Arnold,


    jetzt aber: klick


    rechte Spalte unter "Info", ganz neu dort Einpackhinweise.

  • Hi LeoLinse, danke Dir!


    Ah, die kleinen Klötzchen kamen vor das Führerhaus.
    Meine Handschuhe sind schwarz - ob das wohl auch geht?


    Nee, alles bestens. Wichtig ist, dass man die Lok greift und nicht die Folie. Denn sonst spannt die nämlich so, dass die Räder unten nicht in die Vertiefung der Styroporwanne können. Das geht nur mit entspannter Folie. Und dann hätte ich gern noch 8-10 mm mehr Folie gehabt, damit sie oben herum die Lok einschließt. Aber brauche ich nicht - meine Lok ist zum Fahren da und braucht nicht in die Kiste zurück (nur jetzt 1x zum Transport)
    Mit Gruß,
    Arnold

  • Hallo,
    also auch wenn ich von den meisten Lenz Loks , z.B. auch der Lollo, was Aussehen und Fahreigenschaften angeht, begeistert bin, habe ich beim Anschauen derV20 ein Problem. Wie Dirk schon vorsichtig erwähnt hat , ist die Umlaufkante und m.E. auch Front/Rückplatte, verglichen mit dem Vorbild, leider auffällig zu dick. Deutlich wird das selbst bei einem Bild Vergleich mit dem HO Modell von Rivarossi.
    Dies ist übrigens eine sachliche Anmerkung, die mir hoffentlich hier noch erlaubt ist, ohne wieder als Nietenzähler , Meckerer usw. bezeichnet zu werden.
    freundliche Grüße
    Bernd

  • Hallo Bernd,


    ... Wie Dirk schon vorsichtig erwähnt hat , ist die Umlaufkante und m.E. auch Front/Rückplatte, verglichen mit dem Vorbild, leider auffällig zu dick. ...


    1985 habe ich an der in Bochum-Dahlhausen zur Jubiläumsausstellung ausgestellten V20 eine Stärke der "Umlaufkante" von 8 cm gemessen, also knapp 2 mm im Modell. Wie dick ist sie bei der Lenz-Lok???


    ...Deutlich wird das selbst bei einem Bild Vergleich mit dem HO Modell von Rivarossi.


    Ob dieser Vergleich wirklich sinnvoll ist? Warum nicht mit dem Vorbild vergleichen?

  • Hallo zusammen,


    Front und Rückplatte sind 1,8 mm dick, der Umlauf (der rote Teil ohne das schwarze Trittblech) 2,3 mm. 80 mm wären genau 1,78 mm, also ca. 0,5 mm zu dick. Allerdings ist das Trittblech selbst am Rand rot lackiert, was den Umlauf breiter scheinen läßt. Wäre er in schwarz lackiert, sähe es besser aus. Proportional sollte der breite Halter der Rangiertritts etwas schmaler sein, was er auch ist. Bei mir genau 2 mm.


    Hallo Doppelnull, so extrem sind bei mir die Tritte nicht schief. Siehe Bilder. Mir liegen allerdings auch mehrere Bilder von V20 035, da ist der Tritt genauso schief wie bei mir. Aber nicht so extrem wie bei dir.


    Da muss jeder für sich sehen, was er tolerieren kann und was nicht.


    Gruß Carsten

  • Hallo zusammen!


    Auch in Siegelbach ist nun meine V 20 eingerollt. Wenn es auch ein wenig gedauert hat, aber mit einer Höchstgeschwindigkeit von 55 km/h dauert es halt ein wenig länger, um die Strecke von Gießen in die Pfalz zu bewältigen. ;) . Ich bin mit meiner V 20 rundum zufrieden. Sie läuft taumel.- und ruckelfrei, schnurrt ohne Sound leise vor sich hin und klingt mit Sound richtig gut. Es ist nichts verbogen und sie steht gut auf dem Gleis. Für mich zählt der Gesamteindruck und der ist für mich okay. Sicher, wenn man sie gegenüber dem Original sieht, fällt manches ins Auge. Aber wer hat schon ein Original im Garten, bei der man mit der Schiebelehre nachmessen kann. Hauptsache sie wirkt stimmig, tut ihren Dienst und man hat seinen Spaß daran.


    Vielen Dank an die Firma Lenz...


    Gruß Roland

  • Hallo und Guten Morgen,


    auch mir gefällt das Lökchen sehr gut, der Sound ist markant und präzise. Schön, dass hier merkbare Weiterentwicklungen Einzug gehalten haben, z.Bsp. keine Bahnhofsansage mehr, dafür aber schöne Soundfeatures, wie bereits von Carsten weiter vorne schon erwähnt, danke dafür. Auch die Glocke mit dem kleinen Nachschlagen, schön gemacht.


    Auch der Lokführer ist am Platz, die Helligkeit aller Lichter lassen sich nun einstellen, ein Lob an Lenz, der hier auf Kundenwünsche eingeht.


    Das Fahrverhalten ist wiedermal superb, eine Lok, mit der Rangieren richtig Spaß macht - ohne und besonders mit Sound.


    Um aus dem schwarzen "Einerlei" einen wirklichen Eyecatcher zu machen, könnte ich mir die Lok in einer blauen Lackierung auch sehr gut vorstellen, besonders für Aufgaben im Werksverkehr. Mal seh' n .....

  • Hallo und guten Morgen,


    es ist passiert, was nicht passieren darf. :cursing:


    Die Lok befand sich probeweise auf einem mobilen Stück Programmiergleis, ca. 0,8 m, und durch meinen dummen Bedienfehler fuhr sie mit ca. halber Geschwindigkeit dem ungesicherten Gleisende entgegen.


    Das wäre ja nicht so schlimm, wenn das Szenario am Boden gewesen wäre, aber nein, nach Murphys Gesetz, befand sich das Gleis samt Lok auf einem Tisch mit einer Fall-Höhe von 0,77 m (Boden - Tischoberkante).



    Was passierte: Die Lok war munter mit Sound und Licht unterwegs, es gab einen mächtigen Knall, und es war mucksmäuschen still. Und der freie Fall endete nicht auf einem Teppich, nein - wenn schon, dann muss es auch richtig hart sein: Untergrund Parkett - ohne jegliche Dämpfung.


    Nach meiner kurzfristigen Schockstarre bot sich mir das Bild des Schreckens. Das schwarze „Goldstück“ wie tot, die Bremsanlage hatte sich gelöst und lag sichtbar mit den beiden parallelen Strängen abstehend auf halb Acht. Erst dachte ich, es handelte sich um die Treibstangen, aber die waren es zum Glück nicht, sondern nur die beiden Stränge der Bremsanlage an der Unterseite, die sich ausgeklickt hatte.


    Daneben noch eine schwarze Trittstufe des vorderen Rangiertrittes. Das war es. - Gedanken zum Umstieg zum Vitrinensammler kamen in mir auf.


    Luft geholt und nach Begutachtung war ersichtlich, dass nichts abgebrochen oder dauerhaft beschädigt war. Die Bremsanlage ließ sich ganz leicht in die vorgesehenen Löcher wieder einclic’sen und wie ein Wunder, kein Teil abgebrochen. Die Trittstufe hatte sich lediglich an ihrer Klebestelle gelöst und war in Sekunden wieder mit Ruderer Kleber dran.


    Wie ein Wunder war sie nun äußerlich wieder in Ordnung und es sah so aus, als ob nichts gewesen sei. :)


    Aber nun die große bange Frage ?( : Läuft sie noch oder ist innen was zu Schaden gekommen?


    Glück gehabt, aufgegleist und alles lief und sound’te vor sich hin, wie vor dem freien Fall. :thumbsup:


    Lok ohne Schaden, der Lenz Kundendienst darf sich anderen Dingen widmen, und ich konnte mir das Einpacken und zur Post bringen sparen.



    Fazit: GRATULATION an die Firma Lenz, die Lok hat den Falltest mit Bravour bestanden, also volle 5 Sterne des NCAP CRASH-TESTES, und ich gebe aus Freude noch einen zusätzlichen Stern obendrauf.



    Also: Stabile und befestigte Prellböcke sind an Gleisenden schon zu empfehlen, auch wenn es sich nur um ein relativ kurzes Programmiergleis handelt.


    Tipps für funktionale Prellböcke (neben den bekannten Lenz Artikeln) nehme ich gerne entgegen.

  • Moin Bahnboss
    Ich kann mich noch Vage an einen Crashtest erinnern an dem das Fahrzeug zum Ende von einem Hubschrauber aus 100 meter höhe ausgeklingt wurde und als dann noch die Maschine funktionierte haben sie mit Brandbeschleuniger manipulliert und angezündet
    Ob es wieklich so war ob es ein Werbegag war hat sich mir nicht wirklich erschlossen es ging glaub ich um Toy... oder Niss...
    Nur mal so als anregung
    ( bin auf Bericht gespannt)
    Micha

  • Hallo Bahnboss,


    Du solltes mal die Schienenstöße deiner Gleisanlagen überprüfen................ :huh:
    M.E. ist deine Art der Betriebstauglichkeisüberprüfung doch ein wenig übertrieben.......................... 8|


    Meint Lokführer Carl aus dem Ww

  • @ arnico und die es interessiert


    Hallo Arnold


    Heute kam auch die V20 bei mir an , da ich etwas Zeit hatte gleich ausgepackt alles gerade nix schief nur die vordere Aufstiegleiter hat lose in der Packung gelegen ,ist ja kein Problem zwei kleine Tropfen Sekundenkleber und gut ist's


    Dann die Probefahrt , nun ja meine ruckelt bzw. ruckelte auch !!!


    Erste Maßnahme , auf den Rollenprüfstand und ca 10 min vorwärst und 10 min. rückwärts bei fast Höchsgeschwindigkeit laufen lassen !!!
    Resultat , Lok läuft nun seidenweich auch im Kriechgang ohne zu ruckeln .
    Was ja auch irgendwie verständlich ist , es muss sich ja erst alles einfahren .



    Gruß
    Jürgen

    wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

  • Hallo Leute,


    'klein, stark, schwarz' bzw. 'Freude am Fahren' - solche Slogans sind mir spontan eingefallen, wie ich die V20 probegefahren habe. Hab' mich von den Vorrednern inspirieren lassen, das Ding spontan gekauft, und kann deren Lob' nur voll bestätigen!


    Da hat der LENZ ja wieder mal ein Ausrufezeigen gesetzt! Zudem ist das eine ideale Lok für den kleinen Rangierverkehr, den auch ich zu Hause zu 'bewältigen' habe.


    Ob vorne die Rangiertritte 100%ig grad' sind oder nicht, hab' ich noch nicht mal genau geschaut - das Ding geb' ich sowiso nicht mehr her!


    Ciao derweil


    der NNullguggi

  • Hallo an alle Spur-O-Freunde,


    nach langem Warten halte ich jetzt meine V 20 in den Händen und kann nach den ersten Probefahrten auch nur die Begeisterung vieler Vorredner in vollem Umfang teilen. Schöne Detaillierung, tolle Fahreigenschaften und ein knackiger Sound den dieses kleine Arbeitstier hervorbringt.


    Glückwunsch an die Firma Lenz, da ist mal wieder ein toller Wurf gelungen.


    Jetzt warte ich noch gespannter auf das Erscheinen der vorbestellten BR 24 und dann in 2016 auf die Baureihe 50 mit Kabinentender......


    Da kann jeder Spur-O-Freund nur inständig hoffen, dass die Firma Lenz mit ihrem sehr engagierten Chef noch lange auf dem Markt präsent ist.


    Gruß


    Uwe aus Hagen in Westfalen :D

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