V20 von Lenz ist fertig

  • Hallo Thomas,


    habe meine gerade abgeholt. :love: :love: :love:


    Mei, ist die schee.


    Klasse Sound mit ausreichend Bass, sehr detailliert, meine DKW mag sie auch. Ein Gedicht. Nix taumelt, wackelt oder liegt lose in der Kiste. :D


    Der Motor klingt sehr gleichmässig, sonst höre ich vom Antrieb nix.


    Mit Windabweiser zum Ausklappen. :thumbsup:


    Das einzige, was mich gewundert hatte, ist die Tatsache, dass der neu beworbene Lokschlüssel nicht dabei ist. Ich vermute mal, dass dies erst ab der BR 50 oder 24 der Fall sein wird.


    Aber gut, brauche ich eh nicht. Meine LH100 reicht mir. ;)


    Ein großer Dank an Lenz. Das lange Warten hat sich gelohnt.


    Gruß Carsten, der jetzt sein Rangiermodul fertig bauen muss.

  • Hallo alle V20-Begeisterte,
    meine ist auch da, aber mein Händler hat zu. :-(
    Wer hat schon ein Soundcheck-Video?
    Grüße,
    Arnold

  • Hallo,


    könnte bitte jemand mal ein Foto des Rahmens einstellen?? Ich sehe dort immer eine Kante ( sieht aus wie der untere Deckel des Fahrwerks, was eigentlich nicht zu sehen sein sollte )


    Gruss Dirk

  • Hallo,


    dass hört sich ja alles gut an! Scheint mal wieder eine gelungene Maschine geworden zu sein! Ich steh vor der Tür meines Moba-Händlers und trommle mit den Fäusten dagegen, aber er macht nicht auf! Er hat Urlaub!!!! Na gut, dann kann ich mich noch bissl länger freuen!


    Gruß
    Wolli

    Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

  • Hallo miteinander,


    ich warte auf die 2te Fuhre mit der anderen Betriebsnummer. Dann haben wir 2 x die V20 auf der Bachbahn. Lt. Fa. Lenz auch schon auf dem Schiff.


    Schönen Abend noch,


    Tom

  • Nun ist sie da.
    Juchhu, eine neue Ruckel-Lok. So der erste Befund nach dem Auspacken bei meinem Händler. Ich habe sie natürlich trotzdem erstmal mitgenommen - ist ja eine Lenz.
    Jetzt, nach einer halben Stunde Hin- und Herfahrt ist es nicht viel besser geworden; einige Fahrstufen zeigen sehr deutliches, Stangen-synchrones Rucken. Lautmalerisch etwa so: bsssst, gnug, bsssst, gnug, bsssst, gnug. Vielleicht nicht so schlimm wie einige V60, aber gegen meine Lenzsche V36.4... Müssen wir denn wirklich alte Standards aufgeben?
    Ganz lustig mit einer Schiebefahrt, Waggon ohne Kupplung: nach jeder Rad-Umdrehung mit Wagen in Puffer-Anlage bekommt der Wagen einen Kick und eilt 2 cm vor. Na super.
    Ok, nur ein Problem für Betriebsbahner. Schön aussehen tut se.
    Grüße an alle,
    Arnold

  • Also arnico,


    den Mist hätte ich aber sofort zurückgehen lassen.


    Alerdings hätten dann die anderen ja nichts über ihre Fachkenntnis in alter und neuer Technik erfahren.
    Und denen, die sich sehr zufrieden geäußert haben, müssen wir schon klar machen, wie falsch sie eigentlich liegen.


    Schwierig, schwierig, aber besser posten, als die anderen dumm sterben zu lassen. Weiter so !


    ELNA, die einzig schönen Dampfloks

  • Hallo,


    ich meine der Ton ist wichtig, wichtig für die Gemeinschaft im Forum, wichtig für das Feedback gegenüber Jedermann, und jeder Firma gleichermaßen.


    Es sollte gegenüber jeden der gleiche Ton angeschlagen werden, denn auch Kritik kann wertschätzend vorgetragen werden.

    Was m. E. aber fehlt - gilt allgemein - ist die Wertschätzung gegeneinander, gegenüber anderen Meinungen, etc.


    Wenn jemand etwas nicht gut findet und dies sachlich und wertschätzend rüberbringt ist das völlig ok. Und das gilt auch für eine Zustimmung.


    Noch ein schönes Restwochenende.

    Grüße aus Regensburg


    Heinz ;)

  • Hallo Arnold,


    das ist bitter und sicherlich nicht in Heimarbeit so ohne weiteres zu korrigieren. Ich würde die Lok auch einsenden. Ist für die Fa. Lenz sicherlich leicht zu beheben oder auszutauschen.


    Kommen wir zu meinen Eindrücken, da ich ja auch schon seit gestern ein wenig mit der Lok spielen und experimentieren durfte.


    Zunächst einmal, auch wenn es für mich selbstverständlich ist, die klare Ansage, dass das nun Folgende eine rein subjektive Wahrnehmung von mir ist.


    Verpackung:


    Sehr gut und sicher verpackt. Gut, ein paar kleine Klötzchen für meinen Geschmack zu viel, aber so verrutschte nix und kam sicher und ohne Abbrüche oder lose Teile an.


    Detaillierung:


    Ob der Lamellenschieber vorne an den Lüfterklappen, die sehr plastischen Vorbauklappen und -türen, ja selbst die feinen durchbrochenen Handgriffe oben auf den Klappen - ich empfinde es als ein sehr detailliertes Modell. Dazu klappbare seitliche Windabweiserfenster. Klasse!


    Der Führerstand ist sicherlich noch ausbaufähig, was so manch einen Tuner noch anlocken wird. Die Handräder für die Pressluft kann man ausmachen, aber ich denke, das Vorbild bietet noch wesentlich mehr. Aber da wären erst einmal mehr Vorbildfotos hilfreich. Da werde ich das Lauscher-Buch nochmal zu Rate ziehen.


    Einziger Lapsus:


    Die Rangiertritte vorne links und rechts sind beide schief, was wohl an der Verstiftung in der Pufferbohle liegt, denn die hat gut 0,5 mm Versatz. Der eine hängt nach rechts runter, der andere nach links. Kann man im Video sehen und fällt nicht beim ersten Blick auf. Beim Vorbild gerade mal gut 2 cm. Vorbildfotos von mehreren V20 zeigen allerdings, das da auch nicht immer alles gerade ist.


    Die Bodenplatte ist von der Seite her zu sehen. Das war ja die Frage von Dirk.


    Fahrwerk:


    Ich merke kein Ruckeln :!: Der Motor läuft ruhig und gleichmäßig. Weitere Geräusche eines Antriebs, sei es von den Treibstangen oder vom inneren Antrieb (Keilriemen, Zahnräder - keine Ahnung wie das gelöst wurde) kann ich nicht wahrnehmen. Wenn es leichte seitliche Bewegungen im Video zu sehen gibt, dann nur auf dem Rollenprüfstand, nicht auf dem Gleis!


    Sound:


    Der Bass gefällt mir sehr gut, der Sound ist satt ohne Klirren oder sonst was. Man hört die Druckluft am Anfang. Subjektiv habe ich den Eindruck, dass wie auch bei der V100 und der BR 64 Lenz-Loks eher wenig Leerlauf-Fahrten bieten. Aber das mag im Sinne der Spielbahner (nicht aufregen!) sein, die immer den satten Motor oder die Auspuffschläge einer Dampflok hören wollen. Da ich gerne das "Segeln" oder den Leerlauf zwischendurch höre und diesen auch als normal empfinde, kann man das der Dietz-Elektronik (verantwortlich für den Sound) gut beibringen. Da habe ich erste Einstellungen übernommen, die man auch im Video hören kann. Das ist wieder einmal Geschmackssache und noch weiter verfeinerbar.


    Auch die V20 unterstützt ein im knappen Heft nicht erwähntes Feature, nämlich die Nachtabsenkung mittels Wert 88 auf einer Funktionstaste. Das vermisse ich bis heute bei der Köf. Dazu passt die Einstellung von CV #902A mit einem Wert von 40 für den leiseren Sound. CV #902A ist wie gewohnt nur über den Bank-Wechsel nach 1 zu erreichen. Die Fortgeschrittenen wissen, was ich meine.


    Der launige Tf, der sich über die lange Wartezeit beschwert ist ganz spaßig und passt so dann und wann zu einem aufwendigen Rangiermanöver. Ach ja, den gibt's auf F20 und ist quasi das Easter-Egg, denn es ist im Büchlein nicht dokumentiert. ;)


    Elektronik:


    Wer sich noch bei der V100 1133 beklagt hat, dass er die Führerstandsbeleuchtung nicht dimmen kann, der wurde von Lenz erhört. Über CV #57 kann man auch das. Denn standardmäßig stand bei mir 255 als Max-Wert drin und das war mir zu grell. Gleiches gilt wie gewohnt für die Stirnbeleuchtung in Weiß in CV #55. Beide Werte sind im Heftchen S. 12 dokumentiert.


    NEM-Kupplung / Schraubenkupplung:


    Erste Versuche mit einem X-Wagen und Stückgutwagen von Lenz liefen positiv, so dass man sowohl elektronisch kuppeln kann, als auch mit Schraubenkupplung Puffer an Puffer fahren kann. Langfristig wird bei mir aber die NEM-Kupplung wie immer demontiert werden.


    Fazit:


    Ich freue mich wie Bolle über die Lok. Sound klasse, Fahrwerk klasse, Features klasse. Und was die Rangiertritte angeht, hat der Tf das Raumprofil wohl mal leicht unterschritten oder die Mannschaft im Aw ein Bierchen zu viel gehabt.


    So weit mal der aktuelle Wasserstand von mir.


    Ich werfe jetzt wieder den Diesel an. :thumbsup: :love:


    (Ach ja, das Video harrt immer noch bei YouTube in der Aufbereitung. Ich melde mich, wenn das online ist.)


    Carsten

  • Hallo zusammen,


    das Video ist jetzt online und kann unten über meinen Kanal (siehe Fussnote) aufgerufen werden.


    Zum Video selbst:


    1. Ich bin kein Video-Eperte.
    2. Das Ruckeln liegt am freuhändigen Filmen mit dem Tablet.
    3. Tablet, weil die Qualität anderer Geräte wesentlich bescheidener wäre.
    4. Lautstärkeschwankungen liegen daran, dass ich zwischendurch zwischen normaler Lautstärke und Nachtabsenkung wechsel.
    5. Einen richtigen Leerlauf sieht man hier nicht, da Wege zu kurz und der Prüfstand einen zu hohen Widerstand gibt. So fein ist das.


    Aber für einen ersten Eindruck reicht es vielleicht.


    Viel Spass


    Carsten


    BTW: Im Lauscher-Buch auf Seite 67 findet sich ein Foto als auch eine Zeichnung zum Führerstand der WR360C14, der identisch mit der V20 sein soll.

  • Hallo zusammen,


    zwei Bilder zu Dirks Frage könnte ich auch noch beisteuern - wobei ich finde, dass das in natura nicht so auffällt, wie auf diesen Bildern:




    Mir gefällt die kleine Lok jedenfalls auch sehr gut.


    Positiv finde ich auch die Verpackung - wesentlich kompakter und die klappbare Seitenwand erleichtert das Auspacken.


    Im Fahrbetrieb ohne Sound höre ich vom Getriebe eine "leichte Unwucht", von Ruckeln würde ich da aber nicht sprechen.


    Viele Grüße, Bodo

  • Hallo V20-Fahrer,
    ich habe mal die Decoder-Eigenschaften durchgetestet. Wer's gebrauchen kann:




    Viele Grüße,
    Arnold

  • Hi Jürgen,
    ne, ich hatte mir Weihnachten ein kleines VisualBasic-Programm gezimmert, welches einen 8er-Belegtmelder auslesen kann. Davon nutze ich drei Segmente, um in A zu beschleunigen, in B die Zeit zu stoppen und in C abzubremsen. Und zurück nochmal dasselbe.
    Dann rechne ich in einer Tabellenkalkulation aus den Zeiten und der aktuell auf meinem Laminat ausgelegten Strecke B die Geschwindigkeiten aus und trage sie in ein Diagramm ein.
    Die maximale Vmax (für CV5=254 = Werkseinstellung) entspricht ja ziemlich gut der Vorbildsituation mit Vmax=55km/h (Punktlandung für die Lenzschen Getrieberechner - na ja, ohne NEM-Normzugabe). Da ich meine 218 auf 80 km/h reduziert habe, werde ich meine V20 lieber mit Vmax=45 fahren - dann stimmen die Relationen.
    Viele Grüße,
    Arnold

  • Hallo zusammen,


    kurzer laienhafter Beitrag von mir:


    Die ist echt gut!


    Nachdem mein Händler schon am Freitag die V 20 bei mir angemeldet hatte, konnte ich sie heute nachmittag endlich auf die Schienen setzen und ...


    womma saaagen: ich bin begeistert!
    Fahreigenschaften klasse, Aussehen sowieso und der Sound ist wunderbar. Kein Ruckeln bei mir.
    Die ist allerbest geeignet für das Fabrikskental, für den Donnerbüchsenkurzzug in die Oberstadt und für das Rangiergeschäft in Hinterberg. Wenn sie da eine 5er Wagengruppe in die abschüssige Bahnhofsausfahrt zieht, gelingt ihr das Zurückdrücken ohne Probleme.


    Eine schöne und vielseitige Lok.



    Viele Grüße


    Norbert

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