• Hallo Thomas,


    Ja, das passt mir auch noch nicht. Sieht zwar hüsch aus, aber es fehlt noch einiges. Das wird ein langer Prozess - ist ja auch meine erste Anlage die richtig durchgestylt wird. Je länger ich eine Szene betrachte, desto mehr Sachen fallen mir ein, was noch besser oder zusätzlich zu machen wäre.


    Die zerfallene Rampe wollte ich auch bauen mit teilweise verbrannten Schuppenboden, aber hat mir nicht gefallen. Sah irgendwie zu sehr gekünstelt und nicht stimmig aus. Somit bleibt es beim Fundament.
    Aber vegetativ wird noch viel in der Ecke gemacht - nach und nach ...


    Gruß Ralf

  • lok-schrauber,


    ich würde es auch so beim Fundament belassen. Aber wie du ja selber schreibst soll es einen Fundament von einem abgebrannten Schuppen darstellen.


    Wenn auch immer geschrieben und erzählt wird: "...ist bis auf die Grundmauern nieder gebrannt..." etwas bleibt immer stehen oder liegen. Diesen Punkt würde ich versuchen mit einer Tüte Ziegelsteine nachzubilden. Gerade die Innenbereiche bieten sich förmlich an dort etwas Bauschutt ab zu laden. Mit den Ziegelsteinchen, Gips und etwas Farbe kann man dann auf dem Fundament darstellen wo einst der Schuppen stand.


    Edit:


    Beim stöbern im Netz bin ich auf "Bauschutt" gestoßen...

  • Hallo,


    weiter geht es mit dem Bausatz der Gleissperre von Wenz.
    Der Bausatz besteht hauptsächlich aus Ätzteilen:




    Der Träger und die Führungsschiene werden entsprechend gefalzt ...:




    ... und miteinander verlötet. Hier noch die restlichen Teile fertig zusammengebaut. Das klappbare Teil auf der Schiene (keine Ahnung wie das heißt) besteht aus 4 Lagen Ätzblech. Diese werden aufeinander gelötet und anschließend verschliffen:




    Nun wird das bewegliche Teil auf die Achse geschoben und die Achse an die Trägerschenkel gelötet und schon mal lackiert.




    Da die Schienen bei mir ja schon verlegt sind, kann die Gleissperre nicht am Stück verbaut werden. Daher wird nun der Träger an der Führungsschiene abgeschnitten:




    Die Teile werden nun noch zusammen geklebt und gealtert:




    Die Führungsschiene wird auf die Schwellen geklebt und der Träger unter die Schiene geschoben, verklebt und mit den mitgelieferten Nägelchen als Schraubenimitate ergänzt:










    Die Gleissperre erhält bei mir keine Signallaterne. Ich habe eine Ausnahmegenehmigung...


    Gruß Ralf

  • Hallo,


    upps - hab hier doch glatt 8 Monate nix mehr von mir hören lassen.
    Naja, diesen Sommer ging fast gar nichts an der Anlage weiter.


    Dies lag auch daran, dass ich mit dem Anlagenkonzept nicht mehr zufrieden war. Nur 4 Meter hin und her fahren ist doch nicht so dolle für mich. Fiddleyard fehlt. Rechts war auch das Ziehgleis recht kurz, sodass ein Mauerdurchbruch in die Werkstatt notwendig war, um dort das Gleis zu verlängern - ggf. mit Fiddleyard. Dieser Teil musste aber klappbar sein - also nix mit Fiddleyard ...


    Mit dem Gleisplan selbst bin ich immer noch äußerst zufrieden, nur die Strecke und Fiddleyard fehlte. Lange überlegt (vielleicht doch wieder H0...??) und den verfügbaren Raum nochmals auf mich wirken lassen - 4 x 4 Meter ist halt nicht viel und der Arbeitsplatz sollte im Zimmer bleiben. Also wurde beschlossen am rechten Anlagenrand eine 1m-Kurve anzulegen und die Anlage zu einem U mit Fiddleyard zu erweitern.


    Somit wanderte die Anlage links eine Wand weiter und es wurde auch gleich der Hintergrund angebracht. Hier mal die Bilderfolge von links nach rechts:


    Der Schaltkasten am linken Anlagenrand muss hier leider bleiben. Gehört der Gemeinde und steuert unsere Abwasserpumpe.




    Hier geht dann der mittlere Schenkel weiter:



    Und an dieser Wand der rechte Schenkel. Links neben der Tür wird die ausgestaltete Anlage mit Hintergrund enden.
    Vor der Tür entsteht eine Klappbrücke und rechts der Tür ein 160-170 cm langes Fiddleyard:



    So ist die Ausfahrtkurve geplant: Eine Lenz-Bogenweiche und die Kurve mit 1 Meter Radius. Das sollte sich gerade so ausgehen. Die DKW wollte ich nicht mehr anrühren:



    Es hat schon etwas Überwindung gekostet, hier alles abzureißen.
    Zuerst habe ich ein Stück der Strecke herausgeschnitten, welches ich vielleicht noch wiederverwenden kann. Jedenfalls die Weiche brauche ich auf jeden Fall noch:



    In das Loch eine neue Platte eingesetzt und eine Spachtelschicht aufgebracht, da die Plate zu dünn war:



    Analog zu meinen Peco-Weichen wurde auch die Lenz-Bogenweiche überarbeitet.
    Die Zungen wurden mittels Litze zusätzlich mit den Schienen verbunden. Das Herzstück wird dann über einen Frog juicer angesteuert:



    So sieht es nun aus:



    So sehr ich mich über die Erweiterung der Anlage freue - aber es bleibt ein Wehrmutstropfen:
    Der 1m-Radius stört das schöne leicht geschwungene Gleisbild schon ziemlich. Zumindest wenn man direkt auf die Anlage schaut.
    Wenn ich (standardmäßig) vor der Anlage sitze, fällt es schon gar nicht mehr so auf.


    Michael hat ja kürzlich einen Beitrag geschrieben, in dem er beschreibt wie er seinen 1m-Radius hinter Vegetation "versteckt". Eigentlich stört mich am meisten der Übergang in den Bogen neben dem Prellbock, nur kann man hier relativ gar nix machen... Mal sehen, was mir noch einfällt.


    Bevor ich nun mit neuen Anlagenteilen weitermache will erst noch das Beleuchtungsproblem lösen.
    Die Leuchten an der Decke sind zu schwach. 2 KW Lichtleistung an der Decke zu installieren, um auf der Anlage genügend Licht zu haben, hab ich keine Lust.
    Mir schwebt gerade die Lösung vor, eine Beleuchtungsdecke 60 cm über der Anlage mit LED-Röhren einzubauen (wie bei den Guck-Kästen). Ich weiß nur noch nicht, wie ich die Unterseite der "Decke" gestalten soll, damit es ansehnlich ausschaut...


    Jetzt hoffe ich nur, dass die Bilder für alle sichtbar sind.


    Gruß Ralf

  • Schönes Anlagenkonzept. Gefällt mir gut. :thumbup:


    Zu deinem "Problem" mit dem kleinen Radius vor der Bogenweiche.


    Kannst du nicht das Prellbockgleis noch 100-150mm kürzen (ich weiß in 0 ist das eine menge Strecke) und dann hinter den Prellbock ein Stw stellen?


    So schaust du nicht immer direkt auf den Bogen.

  • Hallo Matze (und Thomas),


    Danke für die Tipps.
    Stellwerk wird etwas zu klobig und leider passt es nicht ganz zu meinen ortsgestellten Weichen.
    Aber mit einem Trafohäuschen vor dem Prellbock (wo auch immer der genau platziert wird) und ggf. einem dauerhaft abgestellter Güterwagen (Danke Thomas) lässt sich schon mal was herum probieren....


    Gruß Ralf

  • Stimmt jetzt wo du es sagst, ist in der Begeisterung völlig untergegangen.


    Du stellst deine Weichen ja per "Muskelkraft".


    Da wäre das Stellwerk natürlich fehl am Platz.


    Trafohäuschen oder ein verfallendes Gebäude wäre auch ein Idee.

  • Hi Ralf,
    ich würde neben der optischen Lösung das Gleis mit dem Prellbock leicht gebogen ein paar Zentimeter verlängern. Wenn dann noch der vordere Anlagenrand auch gebogen ist fällt der Radius des Ausfahrtgleises noch weniger auf.


    Die Gerade ist der Feind der Kurve! Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo Ralf,


    ich habe mir gerade deine Anlage und die aktuelle Änderung angesehen. Du erweiterst die Anlage was einfach nur folgerichtig ist und zwar aus dem Grund, dass hin und her fahren nicht wiklich eine Erfüllung ist.


    Die Sache mit dem Radius! Ja ich kenne das zu gut. Ich habe einen R2 bei mir verbaut, sicherlich nicht das Optimale und darum auch die Überlegung, wie "tarne " ich den ab. Hiebei habe ich den einen Radius einfach in einem Einschnitt verschwinden lassen der bis an die Einfachweiche grenzt und somit ist der Radius auf der einen Seite schon erträglich geworden. Bei der Einfahrt nach Krakow wird im fordern Bereich der Anlage "aufgeforstet. Ich muss die Bahn nicht ständig sehen, es reicht wenn sie mal verschwindet und wieder auftaucht.


    Die Option die Jay erwähnt würde ich auch in Bertracht ziehen, die Sache mir den Abstellgleis.


    Ich sitze zur Zeit an meiner Planung für meine Spur 1 Anlage, auch hier wieder das Thema Radien, ich schlag mich auch gerade wieder damit rum. Was ist räumlich machbar, was ist optisch und technisch vertretbar und was kann man ggf abtarnen, wenn es nicht so wirklich das Highlight ist.


    ich würde mir überlegen das Ganze in einem Einschnitt oder Tunnel verschwinden zu lassen, oder durch eine leicht hügelige Landschaft mit einem Wald in Fordergrund zu kaschieren. Irgendwie geht da was.




    Einfahrt Karkow




    Einschnitt "Vogelperspektive"



    Bahnhof Jammertal...der Einschnitt ist hier gut sichtbar, dass Gelände steigt stetig an.


    MFG


    Michael


    PS. vielleicht hilft dir das was

  • Hallo Ralf,
    auf einer Ausstellung sah ich kürzlich eine beeindruckende Lösung für einen Wolkenhintergrund mit einer integrierten Beleuchtung. Die Erbauer hatten den Hintergrund in einem großen Bogen nach vorne zur Anlagenoberkante geführt, sodaß der Hintergrund eine "Viertelstonne" darstellt. Vorne in der Flucht der Anlagenkante war dann eine Blende angebracht, dahinter versteckte sich die Lichtleiste, wie bei jedem "Guckkasten". Die Beleuchtung konnte auf "Abend" gedimmt werden, dann erschienen glitzernde Sterne am Himmel (Mini-LED), was ein toller Gag war. Vielleicht hilft dir diese Anregung weiter. Das Problem mit den engen Kurven habe ich auch, eine Möglichkeit der Tarnung wäre ein größeres Lagerhaus oder so, welches ja am Abstellgleis platziert wäre. Ich weiß, bei dir steht der Landhandel auf der anderen Seite des Bahnhofs. Aber dir fällt da sicher etwas ein, um mit einem Baukörper den direkten Blick auf die Bogenweiche zu verhindern.
    Viel Erfolg und viele Grüße aus dem immer noch sehr trüben Südschwarzwald,
    Dieter

  • Moin Ralf,
    meiner Meinung nach musst du gar nichts wegtarnen, man sieht ja nur die Innenseiten der Züge. Es braucht nur eine Begründung für die scharfe Rechtskurve.
    Spontan würde ich das gerade weglaufende Gleis in einen Lokschuppen einmünden lassen und im Zwickel den Kohlebansen platzieren.
    Alternativ eine Fabrik, dessen Gelände durch das Einfahrgleis per Mauer/Zaun begrenzt wird.
    Irgendetwas, was einen Grund für die Kurve bietet.


    Ein massive Sichtbehinderung wäre allerdings notwendig, wenn du lange Schnellzugwagen fahren lassen willst.
    Viele Grüße,
    Johann

  • Guten Abend Ralf,


    Man könnte ebenfalls den Prellbock noch etwas nach vorne rücken, bis etwa zur Modulhälfte, und dann das abzweigende Gleis, inklusive Bogenweiche an der Vorderseite durch eine kleine mit grün und kleine Bäume bewachsenen Anhöhe oder schlicht durch mittelhohes Gewächs und einige Bäume ein wenig kaschieren.


    Gruß,


    Jacques Timmermans

  • Hallo,


    ich habe mich jetzt an die tiefer gehängte Beleuchtung gemacht.


    Angefangen mit dem Rohbau:



    Verkleidungen und Blenden angebracht. Alles aus 6mm Sperrholz, beidseitig lackiert:



    Im 45-Winkel angebrachte 150cm lange LED-Leisten mit je 24 Watt, 2200 Lumen, 4000K - also 2900 Lumen/Meter.
    Schattenwurf am Hintergrund gefällt mir nicht ganz, ist aber mit dieser Konstruktion nicht anders möglich.


    Ich werde noch mit einer 3. Lichtreihe ganz hinten, sowie mit Reflektoren spielen. Dies ist mal der 1. Wurf zum weiter experimentieren...



    Licht ist so aber auf jeden Fall genügend vorhanden. Nur wenn Fahrzeuge auf dem Gleis ganz vorne stehen ist es etwas problematisch, da hier das Licht senkrecht von oben kommt und die Fahrzeugseiten kein Licht abbekommen.
    Hier werde ich wohl noch Strahler an der Decke oder Vorderkante der Verblendung anbringen, welche das Ganze von vorne beleuchten...
    Auf die vordere Blende kommt noch eine Holzleiste drüber, damit hier keine Verschraubungen sichtbar sind:



    Da ich noch etwas Zeit über hatte, habe ich mich schon mal an das 'Eckmodul' gemacht:



    Die "Beleuchtungsdecke" ist so gestaltet, dass ich nun darauf eine weitere H0- oder N-Anlage aufbauen kann (vorne 40cm sichtbare Gestaltung, an den senkrechten Stützen der Hintergrund und dahinter ein Schattenbahnhof) oder einfach nur eine schöne große Vitrine über die ganze Breite für meine H0-Sachen).


    Vorerst bleibt es oben also offen, bis ich weiß was ich will...


    Gruß Ralf

  • Hallo Ralf,


    eine offenbar gut durchdachte Konstruktion! Kannst Du uns ein paar Maße oder eine Schnittskizze geben?


    Wie groß ist der Abstand zur Gleisebene?
    Wie hoch ist die Unterkante der Blende?
    Liegt die Blende genau über der Vorderkante der Anlage oder steht sie vor?


    Danke,
    Gruß
    Thomas

  • Hallo Thomas,


    hier mal eine Skizze. In dieser sollten alle Masse ersichtlich sein:

    Die Blende vorne ist lediglich 2 cm weiter vorne als der Segmentkasten, damit diese später (mit weiterer Verkleidung) am linken Rand mit dem Hintergrund fluchtet.
    Eigentlich sollte die Blende (und die Leuchte vorne) zur optimalen Beleuchtung mindestens 10 cm weiter vorne liegen. Soweit kann ich aber nicht vor, da sonst der Schaltkasten auf der linken Seite nicht mehr ohne Weiteres voll erreichbar ist (bin dazu verpflichtet). Diesem Manko muss ich halt mit Zusatzstrahlern begegnen.


    Gruß Ralf

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