Es ist schon später Nachmittag.....

  • HI Null-Problemo,


    WAHNSINN, die Bilder sind der Hit.
    Tolle Aufnahmen, schön in Scene gesetzt, und die tief stehende Sonne tut ihr übriges.


    Ein kleiner Wehrmutstropfen: die fehlenden Telegraphenleitungen.
    Ich experimentiere gerade mit 0,2mm Draht (Fädeldraht aus dem Elektronikbedarf) und Angelschnur (geflochten)


    Der Draht hat den Vorteil, das es die Position behält, wenn man ihn einmal gebogen wie gewünscht hingebogen hat, die Angelschnur tut das von selbst, neigt aber hin und wieder zur statischen Aufladung, und dann hängen die "Drähte" zusammen.


    Ich hoffe auf Mehr Bilder...


    Matthias

  • HI nul Problemo,


    Ich wollte sagen sehr schöne bilder has du gemacht mit der V100-20 auf deine spur nul anläge . Sehen gern mehr bilder von deine anläge.


    mit freundliche Grussen,


    Bernhard 1967 aus der Niederlanden

  • Hallo Null-Problemo,


    die Bilder sind echt Spitze...bei Abendlicht und draussen macht man super Bilder. Auch die Farben der Landschaft wirken sehr real...ich hab mit in H0 mal so zwei Dioramen gebaut um bei solchen Lichtverhältnissen die Modelle in Szene zu setzen...das was du gemacht hast geht ja in die gleiche Richtung. Mir kam damals die Idee durch die Kosak Hefte, der macht das ja auch nur so..eben die beste Möglichkeit...eine reale Wirkung zu erzeugen.


    MFG


    Michael

  • Hi Oliver,
    sehr schöne Gleise!


    Was mir nur auffällt ist der Streifen "Sand" neben den Gleisen. Das sieht so gepflegt aus. Würde das Grünzeug diesen nicht auch "erobern"? Oder gibt es einen Grund dafür, dass dort nichts wächst. Verbrannte Gräser würde ich verstehen in der Dampflokzeit.
    Wäre Dankbar für eine Erklärung. Wie du ja mitbekommen hast interessiert mich das Thema Gleis im Moment besonders.

    Grüße aus dem Schweineeck
    Peter

  • ....etwas früher am Gleis!


    Wie bestellt, kam der "6. Stunde-Zug" mit 65 016 nach Gedern das Tal herauf.....








    Kurz darauf kommt die V 100 2118 mit dem Ng hinterher....




    Eine gute Stunde später hat die V 100 die Rückleistung am Haken. Der Pwghs54 läuft wieder hinter der Lok.




    Dann ist auch 65 016 mit der Rückleistung wieder Richtung Stockheim unterwegs....




    Von der anderen Seite aus gesehen, sieht die Szenerie so aus....






    Soweit die kurze Tour!


    @ 0-PS: in der Ep. III waren Gleise und Umfeld noch gepflegt und "clean".


    Null-Problemo :thumbup:

  • So Spur0-Fans,


    das ich mich mit dem Anlagenbau beschäftigt habe, ist schon fast 10 Jahre her - Junge, wie die Zeit vergeht! Das letzte Projekt war eine Gemeinschafts-HO-Anlage, die ich mit meinem Freund Klaus May gebaut habe. Also war es mal wieder Zeit.....


    Ein Überblick über die "Großanlage" :rolleyes:



    Knappe 100 Vorbild-Meter - mehr ist es nicht! In die 2200 mm Fremo habe ich versucht, alles hineinzupacken, was ich die letzten Jahre über das Thema gelernt habe. So ist z.B. der Bahnkörper die einzige gerade Linie auf den Modulen, um nur einen Punkt zu nennen.


    Ein kleiner Flug mit der Heli-Kamera:


    Auf 1300 mm über Fußboden fungiert der Einschnitt als View-Block. Die Strecke ist schnurgerade, kann aber nicht als Ganzes eingesehen werden.



    Die Lücke zwischen Einschnitt "chen" und den Hecken im Vordergrund ist einer der eingeplanten Photostandpunkte.




    Der Kartoffelacker ist typisch für die Region und verhindert Uniformität.




    Die Weide ist gegenüber den anderen Grasflächen richtig abgeweidet 8o . Nur die Sorte Kraut, die das Vieh offensichtlich nicht mag, steht noch.....




    Die Höhenstaffelung von oben gesehen.....




    Hier ist der sanfte Fluß der Landschaftskontur auszumachen. Typisch Wetterau......




    Das wollte ich u.a. sehen: Der Zug kommt auf die Szenerie wie ein Schauspieler durch die Bühnenkulisse......Ihr Auftritt Herr Kollege :!:





    Bis auf die vier Fremo-Kopfstücke ist nichts fertig gekauft. Bauzeit incl. Rohbau ca. 6 Wochen für beide Module. Auf der Freifläche ganz Rechts (1. Bild) fehlen noch zwei Apfelbäume, die ich gerade im Bau habe. Neben den vier Telegrafenmasten ist ein Kilometerstein (fehlt auch noch!) das einzige Stück Bahn. Sonst ist die Basisgestaltung der beiden Teilstücke abgeschlossen.


    Als Nächstes kommt ein Bahnhof - ebenfalls kompatibel zu Fremo-Null und maßstäblich! 8o


    Null-Problemo :thumbup:

  • Hallo Oliver,


    ja so schauen zeitgemäße Module aus - bis auf die Flaschenputzer... ;-)
    Sowohl das Holzschwellengleis als auch die Stahlschwellen setzten Maßstäbe.


    Als Fernmelder "durfte" ich noch auf Telegrafenmasten steigen. Die Isolatoren der oberen Traverse waren in der Regel fast bündig mit der Mastspitze. Ein darüber hinausragender Holzmast ist quasi verschenktes Material bzw. rausgeworfenes Geld. Die Masthöhe scheint mir auch etwas zu hoch - diese Höhe gabs ledigilich z.B. bei Bü´s . Ohne jetzt die Bauvorschriften zu wälzen - als Eselsbrücke liegen die oberen Traversen auf normaler freier Strecke in etwa gleich hoch wie ein ein (Personen-) Wagendach. Wenn einem mal das Werkzeug runtergefallen ist, war auch das zu hoch...


    Viele Grüße aus Bayern
    Holger

  • Hallo Holger,

    Quote

    Als Fernmelder "durfte" ich noch auf Telegrafenmasten steigen. Die Isolatoren der oberen Traverse waren in der Regel fast bündig mit der Mastspitze. Ein darüber hinausragender Holzmast ist quasi verschenktes Material bzw. rausgeworfenes Geld. Die Masthöhe scheint mir auch etwas zu hoch - diese Höhe gabs ledigilich z.B. bei Bü´s . Ohne jetzt die Bauvorschriften zu wälzen - als Eselsbrücke liegen die oberen Traversen auf normaler freier Strecke in etwa gleich hoch wie ein ein (Personen-) Wagendach. Wenn einem mal das Werkzeug runtergefallen ist, war auch das zu hoch...


    du scheinst ja vom Fach zu sein....


    Wenn du dir allerdings aktuelle Bilder der Strecke Giessen Gelnhausen bzw. meine historischen Hifo-Bilder anschaust, stellst du fest, das die Abbildung richtig ist. Die Masthöhe beträgt 8 m, der 1. Isolator ist exakt 3,3 m von der Gleisachse enfernt. Lediglich der Mastabstand ist gegeüber dem Vorbild (im Mittel 40 m) etwas verkürzt, was dem Betrachterauge geschuldet ist (selective compession). Die Masten waren neben dem Gleis und der Kamera das wichtigste Hilfsmittel zur Planung. So hatte ich die Entwicklung in die Höhe ständig im Blick. Was die Lage der Traversen am Mast angeht, hast du völlig Recht! Beim Einstellen habe ich nicht die Traverse als Maß genommen, sondern die Oberkante der Isolatoren. Sie sitzen daher etwas zu tief, was sich aber leicht beseitigen läßt....


    Vorbild (ehem. Schrankenposten Höhe Rohrbach / Aulendiebach):








    Einen abgebrochenen Mast vom Haltepunkt Effolderbach an der Bahn-Kinzig-Bahn habe ich hinter dem Haus liegen. Kannst gerne nachmessen.... :rolleyes:

    Aber gut, das wir verglichen haben...
    8o

    Für andere Regionen bzw. Strecken magst du aber völlig Recht haben.


    Null-Problemo :thumbup:


    P.S.: ändere ich gleich, damit es nicht vergessen wird.




  • Hallo Oliver,


    schön zu lesen, dass hier im Forum nicht nur "Schw...längen" sondern auch Telegrafen Mastlängen verglichen werden :D


    tolle Bilder von deinen Modulen! Da würde ich gern mal mit der Köf vorbeikommen.... Bei dem Stationsgebäude von Monstein fehlt nur noch mein Sommer Schlafplatz ;)


    Kann man bei dir Landschftsbau Seminare buchen?


    Gruss René

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