Altmärkische Kleinbahn - Hst. Apenburg

  • Hallo Forumgemeinde,


    wie schon mal im Februar auf Stefans Frage geschrieben, möchte ich hier meine Anlagenplanung für meine Segmentanlage vorstellen.
    Nach einem Buchgeschenk meiner Frau (Die Kleinbahnen der Altmark von Wolfgang List) reifte in mir der Gedanke an einen Themenwechsel der Anlageplanung. Ich habe jetzt den Fokus auf die Kleinbahnen meiner Heimatregion gelegt. Auf der Suche nach weiteren Informationsquellen stieß ich auf die Internetseite des H0 Vereins aus Berlin:
    http://www.altmark-modellbahn.…ge/Bahnhofe/bahnhofe.html
    und die Artikel im Modelleisenbahner 3/83 + 8/85 von Herrn Steckel.


    Nach einer Machbarkeitsprüfung hatte ich mich dann für die Haltestelle Apenburg entschieden!


    Hintergrundinformation:
    Der „Bahnhof“ Apenburg, der aus bahntechnischer Sicht nur eine Haltestelle ist, liegt an der ehemaligen Strecke Kalbe/Milde – Badel – Beetzendorf. Diese Strecke gehörte der Kleinbahn- Gesellschaft Bismark- Kalbe/Milde- Beetzendorf. Welche 1897 gegründet wurde. Wie im unteren Gleisplan zu sehen ist, gibt es nur ein durchgehendes Streckengleis und zwei Ladegleise die links und rechts abzweigen.





    Ausgerüstet mit einem Fotoapparat und einem Maßband gings los zum Vorbild.



    Der Güterschuppen schließt sich an das EG an:



    Am PC wurden die Daten dann in eine Zeichnung umgesetzt und in MDF gelasert. Nach dem Eintreffen in der Werkstatt wurden die MDF Platten mit Clou Schnellschleifgrundierung getränkt.
    Hier mal ein erstes Bild von den Teilen des Empfangsgebäudes:


    Gruß Kpt. Blaubär

  • Hallo Kp. Blaubär,


    ich feue mich, einen weiteren Freund der Altmärkischen Kleinbahnen hier zu finden. Für mich sind die einfach faszinierend. Ein Spur 0-Projekt dazu liegt leider im Moment auf Eis -> http://kleinbahn.jimdo.com/kle…ell/spur-0/station-boock/. Ich stehe in lockerem Kontakt mit Wolfgang List, der mir bei meinen Fragen zu den Kleinbahnen der Altmark schon oft geholfen hat. Seine Bücher über die Kleinbahnen, es sind mehr als nur das eine, gehören zu den besten Eisenbahnbüchern und sind wahre Fundgruben.


    Gruß Henning

  • Hallo,
    nach dem Trocknen des Klebers habe ich aus verscheidenen Aqua Color Farben meine Mischung für die Ziegel angerührt.
    Die Farbe für die Fugen habe ich mit Spüli-Wasser verdünnt und dann mit Hilfe der Kapillarwirkung von den Balken aus in die Fugen ziehen lassen.


    Hier mal die ersten Resultate:



    Bei der Farbe für die Balken habe ich mich noch nicht ganz entschieden.



    Gruß
    Kpt. Blaubär

  • Hallo,
    weiter gehts mit dem EG. Hier habe ich wie bereits bei älteren Projekten die Wände zweilagig aufgebaut. Zum einen wegen der vorbildlichen Wandstärke und der besseren Montage der Türen und Fenster.
    Hier mal ein Foto von innen, wo es ersichtlich wird was ich meine:



    Und hier noch ein Foto von außen:
    Die Ecken wurden aus 1mm MDF in verzahnter Ausführung ausgelasert. Die Friese sind aus 2 Lagen übereinander geklebt und in die gelaserte Öffnungen eingepasst worden.




    Gruß
    Kpt. Blaubär

  • Ich kann es gar nicht glauben, aber es ist schon wieder 5 Jahre her.


    Deses Jahr hat der Osterhase etwas für meine Haltestelle gebracht.
    Zwei Übergangsmodule von den 60 cm breiten Standardprofil auf mein 80cm Bahnhofsbreite.





    Gruß
    Kpt. Blaubär

  • Aye, Aye Kpt. Blaubär,


    wie ich feststelle ist Dein Thread ja schon vor 5 Jahren gestartet und Dein "Osterei" Beitrag hat ihn wieder nach oben geholt.

    Vermutlich hat die neue Forensoftware die "Reaktionen" darauf verschluckt..denn gar keine kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.


    Da ich - der Liebe sei Dank, in Stendal meine ganz persönliche "Altmarkperle" gefunden habe, ziehe ich in der Altmark immer wieder mit ihr meine Kreise und bin natürlich mittlerweile auch über etliche Spuren der Altmärkischen Kleinbahnen gestolpert. Wenn auch bisher nicht mit der erwähnten Literatur und dem Wissen dazu ausgestattet, finde ich, ist es ein interessantes Thema.


    Daher würde ich mich über die Fortführung Deines Threads mit vielleicht sogar weiteren Fotos Deiner Anlage freuen, wenn es Deine Zeit und Lust zulassen. Deine Gebäude machten schon auf den Fotos einen guten Eindruck. Wie wohl " Hst. Apenburg " inzwischen aussieht?


    Meinen besten Dank im Voraus :-)

  • Hallo,


    im letzten Jahr hatte ich bei RBS Modellbau Module für meinen Bahnhof bestellt. Gestern hatte der Postmann echt schwer zu schleppen mit den 2 schweren Pakete .

    Die Module sollten eine Länge von 150cm und eine Breite von 80cm haben. Die Qualität der Verarbeitung ist das beste was ich die letzten Jahre bekommen habe.


    Die Länge wird durch das dauerhafte Zusammenfügen von 2x 75cm Modulen erreicht. Als Nachteil muss man aber erwähnen, daß alle Kopfstücke aus 12mm Multiplex hergestellt sind. Das trifft auch auf die zwei Stirnwände zu, die aufeinander gefügt werden um die Länge zu erreichen und die sich dadurch innen befinden.

    Für mich alleine haben die Module dadurch ein Gewicht erreicht, das im tiefsten Sinn des Wortes untragbar ist. Deshalb hatte ich beschlossen die Teile einer Schlagheitskur zu unterziehen.


    Als erstes wurden in die Spanten weiter Löcher eingearbeitet. Rechts das Original und links der Spant nach dem Stichsägen Massaker.


    mobile.975tked.jpeg


    Die beiden innenliegenden Stirnwände wurden auch auf die gleiche Weise bearbeitet. Vor der Bearbeitung wog jedes Stirnbrett 990g, danach war es 250g leichter. Das mag für den einen oder anderen nicht viel sein, aber durch die Anzahl der Teile kommt das eine oder andere kg zusammen.


    mobile.98vokfp.jpeg


    In den nächsten Tagen mehr.



    Gruß

    Kpt. Blaubär

  • Hallo,

    am meisten Kopfzerbrechen hat mir das Thema Moduldeckel bereitet. Hier wird von RBS als Material 9mm Multiplex geliefert, was sicher nur minimal verziehen dürfte, aber beim Gewicht mit 4x 1755g pro Modul zum Buche schlägt. Schatzi hat`s nicht gesehen, als ich die Küchenwaage missbraucht habe ;) Also habe ich die in einem anderen Faden benannte Online Zuschnitt Firma mit der Anfertigung von 6mm Pappelsperrholz beauftragt.

    Nach der Lieferung auch hier schnell eine Platte in der Küche begutachtet und siehe da es waren 4x 740g.


    Fazit ich habe in Summe >4kg an Gewicht pro Modul gespart, muss aber etwas intensiver beim Versiegeln mit Klarlack aufpassen. Daraus kann jetzt jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.


    Gruß

    Kpt. Blaubär

  • Hallo,

    so die Module sind im Rohbau soweit fertig. Heute wurde der letzte Deckel eingeklebt und verschraubt.



    Im Büro fand sich auch noch ein geeignetes Gewicht für die Beschwerung der Platten.


    Gruß

    Kpt. Blaubär

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!