Meine Anlage - Stand der Arbeiten

  • Hallo 0er!
    Nachdem ich am vergangenen Wochenende hier klick gezeigt habe, wie meine Anlage z.Zt. wg. Fensterputzen aussieht, kam doch soviel positive Resonanz, daß ich heute Zeit gefunden habe, den aktuellen Status zu fotografieren.


    Soviel voraus:
    Die Anlage befindet sich noch im Rohbau. Wichtig für mich war zunächst der stabile und betriebssichere Aufbau. Die Elektrik ist – was den Fahrbetrieb angeht – abgeschlossen und ich befinde mich im durchaus angenehmen Stadium der ausgiebigen Testfahrten. Durch den optionalen Einsatz des Programms Train control kann ich in Voll- oder Teilautomatik fahren. Ohne PC-Einsatz bin ich allein verantwortlich und fahre und schalte ausschließlich über die ECOS von ESU.


    Der Streckenverlauf und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten sind überschaubar:
    Eingleisige Ringstrecke mit Kreuzungsgleis im nicht einsehbaren Bereich. Über eine Gleisverbindung kann ich eine Kehrschleife erzeugen. Ebenfalls „unter Tage“ liegt der 5-gleisige Abstellbahnhof mit einer 50cm langen Schiebebühne zum Umsetzen der Loks am Ende.
    Antrieb und Überwachung der Schiebebühne hatte ich hier klick schon einmal vorgestellt.


    Die Ringstrecke beginnt und endet im Bahnhof mit 3 Durchfahrgleisen. 2 davon sind an ein Ziehgleis angeschlossen über das in einer Sägefahrt der Güter- und Bw-Bereich erreicht werden. Der Güterbereich besteht aus 3 Abstellgleisen, die rechts und links einer Laderampe sowie davor enden.
    Am Anfang des Güterbereichs liegt der Köfschuppen. Rechts davon geht’s ins Bw mit einem 2-gleisigen Lokschuppen (kommt noch), einem Behandlungsgleis mit Schlackegrube und Kohlebansen sowie 2 Abstellgleisen.
    Am linken Bahnhofsende liegt noch ein Gleis mit Lademaß, das auch vom Schienenbus als Abstellgleis benutzt wird. Zwischen Gleis 2 und 3 liegt noch ein kurzes Abstellgleis, das hauptsächlich für Gepäck- oder Postwagen genutzt wird.


    Wenn ich alle Möglichkeiten voll ausschöpfe, fahre ich in Vollautomatik ca. 10 verschiedene Züge, wovon immer 3 gleichzeitig in Bewegung sind.
    Wie eingangs erwähnt und man auf den folgenden Bildern sieht, ist die Detailgestaltung noch nicht weit fortgeschritten. Als nächstes werde ich den Bahnsteig bauen, damit anschließend die Schotterarbeiten im Bahnhof ausgeführt werden können.
    Doch genug geschrieben; schließlich heisst es ja: Ein Bild sagt mehr……


    Als erstes ein vorher-nachher Vergleich mit Ansichten vom letzten Wochenende:


    Die Ecke am Werkzeugschrank vorher:


    und nachher:


    Die Lücke auf der rechten Seite vorher:


    und nachher; zuerst die untere Etage:


    obere Etage:


    Blick auf den Güterbereich aus einer heute nicht zu erreichenden Position:


    und der aktuelle "Gegenschuss" dazu:


    In der rechten Ecke waren alle Fahrzeuge versammelt:


    heute etwas ordentlicher:


    Ein Blick über den rechten Anlagenschenkel:
    ganz links die Rampe, daneben das Ziehgleis, dann das Lokbehandlungsgleis, das Bw-zufahrtsgleis und rechts die Abstellgleise:


    Der Blick in Gegenrichtung, über den Bahnhof:


    rechts an der Wand der PC-Monitor; Tastatur und Maus werden noch auf einer ausziehbaren Schublade untergebracht.


    Abschließend ein Blick auf mein Stellpult; sehr übersichtlich:


    Bei Interesse werde ich von Zeit zu Zeit über den Stand der Dinge berichten.
    Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.


    Noch einen schönen Vatertag wünscht :thumbup:
    Heiner

  • Hallo Heiner,
    ich möchte an dieser Stelle sehr starkes Interesse an weiterm Material (Fotos, Pläne, Texte, Bilder) anmelden. Deine Fotos haben Suchtpotential... ;)8)
    Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Beeindruckendes Projekt, auf der Anlage zu spielen (oder Betrieb zu machen ;) ) wird sicher nicht langweilig.


    Danke für die aussagekräftigen Fotos; bei diesem ist mir aber nicht ganz so wohl:



    ... auch wenn da bis jetzt noch nie was entgleist ist, würde ich eine Absturzsicherung vorsehen ...



    Grüße aus Wien
    und viel Spaß beim Weiterbau
    Martin

  • Hoi Martin,


    Schöne Zimmer anläge bist du an bauen. ich find deine spure plan an Bahnhof sehr schöne, Bin gespannt wie die Bahnsteig aus sollte sehen.


    Mit freundliche Grussen,


    Bernhard1967 aus der Niederlanden


    Ps Wien is in meine auchen ein sehr schönes stad ich bin in Wien im Urlaub gewesen und bei Hotel Sacher eine herrliche sacher forte gesessen.

  • Hallo Martin,
    du hast Recht: Da muss noch eine Absturzsicherung hin - wahrscheinlich aus Plexiglas. Danke für den Hinweis!


    Hallo Bernhard,
    wen meinst du?
    Martin aus Wien mit der Sachertorte?
    Oder mich mit der Anlagenvorstellung und dem Hinweis auf den Bahnsteig?


    Gruß
    Heiner

  • Hallo Heiner,


    erstmal eine tolle Anlage hast Du da auf die Beine
    gestellt. Bitte lass uns mit weiteren Bauberichten nicht solange auf dem
    "Trockenen". Danke auch nochmal für den Querverweis zu den
    Weichenlaternen. Ich habe bei mir alle abgebaut und werde sie etwas
    weiter weg vom Gleis wieder mit einer Drehmechanik platzieren.


    Gruß
    Stefan

  • Hallo 0er,
    nachdem ich den Sommer hauptsächlich mit dem Umbau meiner BR 91 verbracht habe (siehe hier), konnte jetzt endlich der oben angekündigte Bahnsteig eingebaut werden. Ich schreibe ausdrücklich „eingebaut“ – nicht „fertiggestellt“. Dazu ist noch viel zuviel zu tun. Aber die Basis ist da und darauf kann jetzt weiter detailliert werden.
    Hier das Ergebnis im Überblick:


    Problematisch war die Form des Bahnsteigs: Im Bogen verlegt und mit einem kurzen Abstellgleis, das hineinragt. Da ich die Bahnsteigkanten von real-Modell verwenden wollte, musste das Material eine Stärke von 15mm haben. Erste erfolglose Versuche mit Styrodur wurden verworfen und ich entschied mich für eine Sperrholzplatte entsprechender Dicke. Nach langem Probieren mit verschiedenen Fahrzeugen wegen der Überhänge im Aussenbogen einerseits und dem Ausschwenken von Trittstufen an Fahrzeugenden im Innenbogen andererseits sowie nach Abzug der Materialstärke von den Bahnsteigkanten hatte ich endlich eine Schablone fertig.
    Diese konnte dann auf die Sperrholzplatte übertragen werden und die Stichsäge trat in Aktion.
    Die real-Bahnsteigkanten wurden farblich behandelt und angeklebt. Aber nur an der Sichtseite. Die gegenüberliegende Bahnsteigkante wurde nur mit einem dünnen Holzstreifen dargestellt, der in der Draufsicht erkennbar ist.

    Der Beton-Prellbock entstand aus einem Stück Styrodur, einer Holzleiste als Prallplatte (heisst die so?) und Heki Betonfarbe. Das SH 0-Signal war mal als Beigabe im SNM.


    Dann wurden die Beli-Beco-Laternen und die Uhr aufgestellt sowie der Boden mit braunem Sand bestreut.
    Bahnsteigbänke, Streusandkiste, Papierkörbe und Pflanzkübel aus Altschwellen von Paulo kamen dazu und ließen den Bahnsteig schon fertiger aussehen. (Letztere sind auf den Bildern nicht zu sehen, da sie derzeit „bepflanzt“ werden:


    Noch sieht der eingebaute Bahnsteig sehr kahl und nüchtern aus. Aber wie oben schon gesagt: die weitere Detail-Ausstattung folgt. Ich denke, wenn im nächsten Schritt die Gleise eingeschottert werden, gewinnt die Optik deutlich.
    Vor dem Einschottern aber werden noch die Seilzugkanäle zu den Weichen verlegt. Erste Versuche sieht man schon auf dem 1. Bild.
    Die Arbeit geht nicht aus. Bis zum nächsten Zwischenbericht heisst es warten…….


    Schönes Wochenende!
    Heiner

  • Hallo Heiner,


    danke für Deinen aktuellen Bericht!


    Aber hast vielleicht Du Innen- und Außenbogen verwechselt? Denn innen sind die Wagenüberhänge und außen schwenken die Wagenenden samt Trittstufen aus.

  • Moin Heiner.


    zu erst ein mal meinen Glückwunsch zu diesem herrlichen Bahnsteig :thumbsup: . Mir gefällt die Lage und die Form wie du ihn eingepasst hast besonders gut, er fügt sich wirklich harmonisch in das ganze ein und gibt dem Bahnhofsbereich eigentlich eine besondere Note. Das kleine Stumpfgleis passt dort sehr gut hin.


    Das anfertigen der Schablonen und dann das einpassen der Holzplatte bedarf schon ein sehr genaues Arbeiten und probieren damit es gut passt, aber bei deiner , wie ich immer beobachten kann, sehr sauberen und genauen Arbeit ist dir das wieder gut gelungen. So wie ich es jetzt beurteilen kann wird deine ganze Anlage ein Schmuckstück werden.


    Viel Spaß und Entspannung beim weiter bau.


    Gruß Hein

    Ich baue nach dem Grundsatz " meine Anlage wird nie fertig " :thumbup:

  • Hallo Heiner,


    Ganz toller Arbeit hast Du da geleistet. :thumbup: :thumbup: :thumbup:
    Ich wä froh, wenn ich auch schon so weit wäre, aber bei mir dauert das wohl noch eine Weile.
    Ich muss erst einmal meine Gleise für den letzten Bahnhof verlegen.
    Wie viel Abstand hast Du denn zu den Gleisen gelassen?
    Ich habe ja auch einen Bahnhof im Bogen, aber ich tue mich echt schwer eine Schablone
    zu bauen. Hast Du einen Tipp für mich?
    Jetzt im Sommer hatten die vielen anderen Hobbys Vorrang, aber ich möchte jetzt langsam wieder anfangen.
    Gruß aus OWL
    Wulf 8)

  • Hallo Heiner,


    bitte verstehe dies als konstruktive Kritik und nicht als Gemeggere (schlimm genug, dass man das vorweg schicken muss…):


    Deine Bahnsteigkanten sind mir zu clean. Ich denke, bei Bahnsteigkanten, die mit Schienenprofilen und Schwellenholz gebaut wurden, sieht das nicht so 1A aus wie bei Dir, sondern eher "gebrauchter", wenn Du verstehst, wie ich das meine. Schau mal, wie ich das gelöst habe (Bild aus der Bauphase)

  • Hallo Heiner,


    danke für Deinen Bericht mit den tollen Bildern. Vielleicht kannst Du bei Gelegenheit noch einen Gleisplan und/oder das Gleislayout aus Train Controller ergänzen.


    Grüße


    Uwe

  • @ Wulf


    Hallo Wulf,
    danke für dein Lob.
    Das Erstellen einer Schablone zum Aussägen des Bahnsteiges ist nicht besonders schwierig.
    Zuerst ermittle ich an Hand von Fahrzeugen (möglichst die längsten und breitesten mit dem weitesten Ausschlag/Überhang) in Kurven, wie weit die Kante des Bahnsteigs vom Gleis entfernt sein muss.
    In meinem Fall habe ich anschließend noch die Materialstärke der Real-Modell-Bahnsteigkanten abgezogen.
    Dieses Maß habe ich dann auf meinen bewährten „Profil-Zeichenwagen“ übertragen.



    Die ganze Bahnsteigfläche wurde mit Papier ausgelegt, welches unter die Schwellen geschoben wird.
    Mit dem Profil-Zeichenwagen bin ich dann rechts und links vom Bahnsteig entlang gefahren und habe die Sägekante aufgezeichnet. Der Rest ist dann einfach: ausschneiden, auflegen, Kontur übertragen und sägen.


    @ Leo


    Du hast Recht! Im Moment wirkt der Bahnsteig noch sehr „klinisch“. Die von dir angesprochenen Abnutzungsspuren kommen noch – irgendwann.


    @ Uwe


    Meinen Gleisplan findest du in diesem Bericht:
    klick


    Das Rastermaß ist 1 Meter


    Viele Grüße
    Heiner

  • oder
    ….. auch Michael Ballhaus fing mal klein an.


    Hallo!
    Endlich habe ich mich zum Kauf einer Action-Cam durchgerungen, mit der ich zukünftig auf meiner Anlage unterwegs sein werde. Heute habe ich einen ersten Test gemacht und die kleine Kamera auf einen Niederbordwagen montiert und fahren lassen. Einmal rum.
    Das Ergebnis kann man hier sehen:


    1. Rundfahrt


    Natürlich gibt es noch viel zu verbessern, z.B. mehr Licht, um das Rauschen zu reduzieren.
    Aber ich denke, mit Übung und zunehmender Erfahrung werden die Resultate besser.
    Wenn mir das gelingt, werden weitere Filmchen folgen.
    Viele Grüße
    Heiner

  • Hallo 0er,
    in diesem Beitrag aus 2013 habe ich meine Schiebebühne im Untergrund beschrieben. Dank meiner neuen Kamera habe ich heute den Ablauf eines Lok-Umsetzens mit bewegten Bildern dokumentiert:
    Schiebebühne
    Da die meisten Aufnahmen unter Tage spielen, sind die Bilder nicht besonders brilliant. Auch die Aufnahmen aus den fest installierten Webcams sind naturbedingt nicht die besten. Aber ich denke, das, worauf es ankommt, kann man gut verfolgen.


    Schönes Restostern!
    wünscht Heiner

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