Betrieb in Groß-Reken

  • Moin Hendrik


    Echt Geilomat das Video
    Du verstehst es selbst Chaos Situationen gekonnt in Szene zu setzen und das in Absoluter Profiqualität.


    Deine A Meise ist aber auch ein ulkiges Gefährt schade das es bei mir der Platz nicht hergibt so ein Teil hätte ich sonst sicherlich auch gern.


    Aber es ist Natürlich auch wie Immer Dein ganzes Umfeld was natürlich das noch alles unterstreicht.
    Dankeschön fürs zeigen
    Micha

  • Liebe Freunde
    herzlichen Dank. So viel Lob spielt doch glatt die Produktionskosten wieder ein :).


    @ Micha/Allgaier A111:
    Lieber Micha, auf alle Fälle sind die RC Fahrzeuge (und ganz besonders die kleine Ameise) eine richtige Bereicherung der MoBa-Anlage. Sie fügen sich voll und ganz in den Betriebsablauf bzw. Spielbetrieb ein. Und das Fahren ist ein uneingeschränktes Vergnügen. Ob im Ernst oder als Spaß :). Es bleibt immer ein Spiel.


    Und dass es das Gefährt auch wirklich gegeben hat, zeigen meine Fotos aus dem Bw Weimar im Frühsommer: etwas versteckt, etwas defekt - aber immerhin eindeutig zu identifizieren:





    @ Michael/Minicooper
    Lieber Michael, deine Hilfe wird sehr gern angenommen.
    Zumal du sicher auch keine Gussnaht am Hals hast, die ich noch abfeilen müsste :).
    Zur Vorbrereitung und zum Üben suche ich dir noch ein paar Bilder raus und zeige sie hier mal. Die Ameise ist zwar keine 737 max - aber auch nicht ohne.....


    Bis dann und viele Grüße
    Hendrik

  • Hallo Hendrik,


    danke für´s Nahebringen der Diesel-Ameise, war sie doch ein typisches Fahrzeug in der DDR und aus vielen VEB-Betrieben und dem Straßenverkehr ab Ende der 50er Jahre nicht wegzudenken. Wer sich für die Diesel-Ameise beim Vorbild interessiert, dem sei als Einstieg ins Thema dieser Wikipedia-Link empfohlen!


    Im übrigen stimme ich Deiner Einschätzung, was den Einsatz von ferngesteuerten Fahrzeugen außerhalb der Schienenwege auf unseren Anlagen angeht, voll zu! Dies zeigen auch die Rheinberger Spur 0er mit ihrer aktuellen Bausatzaktion, einer ebenfalls ferngesteuerten Bahnsteigkarre (beim Vorbild mit Akkus elektrisch angetrieben).


    Freundlicher Gruß
    EsPe


    P.S.: Schöner Modellbau, diese Diesel-Ameise - Kompliment an Mario Helmes dafür!

    Nur weil ich den einen oder anderen Fehler an manch einem Modell zwar bedauere und gelegentlich kritisiere, aber mich dennoch über perfekte Fahreigenschaften usw. und einen gelungenen Gesamteindruck freue, bin ich noch längst kein Spielbahner (was übrigens abwertend klingt).


    Und nicht jeder, der von sich selbst behauptet, ein ernsthafter Modellbahner zu sein, muss es deshalb auch wirklich sein.
    (frei nach Blaukäfer)

  • Hallo lieber Michael/Minicooper und an alle anderen Ameisenfreunde
    Noch ein paar Bilder der Dieselameise aus dem Bw Weimar.
    Die Lenkung über Gewichtsverlagerung mit der Fußlenkmulde ist auf alle Fälle zu üben. So ähnlich wie der Seemann seine Ausgleichsbewegungen bei hoher See macht. Zugleich sollen auch noch Gas, Bremse, Kupplung etc. bedient werden. Ist zwar anlernbar aber muss im täglichen Rangierbetrieb robust beherrscht werden. Sonst kracht's.




    Eine detaillierte Erklärung des Fahrerstands ist in dem schönen Wikipedialink, den Stefan vorstehend zitiert hat.
    In Weimar sah die Mulde leider so marode aus, dass die beste aller Ehefrauen meinte: „Du stellst dich da nicht drauf!! Als Ersthelferin habe ich nicht die Kraft, dich im Katastrophenfall aus der Gefahrenzone zu ziehen :). Also bleibst du daneben stehen und ich mache ein Foto!!!!“
    So sieht das Bild leider etwas nach Großwildjäger mit erlegter Ameise in Nashorngröße aus :).




    Als letztes Bild noch ein modernerer E-Karren aber auch mit Lenkmulde. Sehr farbenfroh lackiert und gut erhalten.




    Und damit möchte ich jetzt das Thema Multicar/Dieselameise erstmal schließen.
    Wenn und falls wieder interessante Neuigkeiten zu berichten sind, melde ich mich selbstverständlich sofort wieder.
    Und damit beste Grüße und alles Gute und noch viel Freude mit all den vielen HüMo Videos
    Hendrik

  • Hallo liebe Spur 0 Freunde
    Am Jahreswechsel ist für mich immer die Zeit, mal alles zu sichten, aufzuräumen und klar Schiff zu machen, um Platz für Neues zu haben.
    Also sind die Überbleibsel vom Bau des Lokschuppens jetzt endlich mal „schön geordnet“ in die Restekiste gewandert. Immerhin ist das Bauvorhaben schon vor über einem Jahr gewesen. Also dann….


    Beim zweiten großen Hobby wird genauso verfahren: Videoschnittcomputer sichten und alles rausschmeißen, was nicht unbedingt sofort wieder gebraucht wird. Und alles wird sehr sorgsam auf externen Festplatten archiviert.
    Und gerade dabei fiel mir doch zwischen den Jahren so ganz nebenbei eine hübsche Szene in die Hände, die den Erbauer des Lokschuppens von Groß-Reken beim allerersten Probieren und Testen vom Schuppen zeigt.


    Leider ist er viel zu groß, um im Schuppen zu stehen :). Von außen schaut er durch die Fenster. Mit vollem Ernst und ganz kritisch runzelt er die Stirn: klappt das auch wirklich?? Ist das so, wie er sich das gedacht hat?? Funktioniert die Kamera?? Das Licht?? Und die Lok?? Und der Kran?? Oh Mann, ist das ein Stress!!!
    Und das Schöne ist: er fühlte sich dabei völlig unbeobachtet. Er weiß ja nicht, dass die Kamera ihn zufällig mit aufnimmt. Kaum zu glauben in diesen Zeiten: hier gibt‘s wirklich ein ungewolltes Selfie :).


    Manche mögen sich noch an den Film „Erste Gäste im Lokschuppen“ erinnern (https://youtu.be/_B8gcqMNtUs). Da war das dann ganz perfekt und schön in Szene gesetzt. Alle Aufnahmen gut geschnitten und nur die Besten der Besten ausgesucht.


    Hier aber sieht man meine "mühsame" Arbeit mit der GoPro-Kamera. Kamerawinkel einstellen, dann rein in den Schuppen und mit der großen Hand vorsichtig ausrichten für gutes Bild und klaren Ton. Und am Ende dann mit langen Fingern wieder das Rausfriemeln der Kamera aus dem engen Loch zwischen den Holzbalken vom Dachstuhl.
    Und da ich auf dem weihnachtlichen Gabentisch so ein paar Software-Ergänzungen für meinen Schnittcomputer gefunden haben, war der Minifilm auch gleich mal so eine kurze Fingerübung zum Probieren und Lernen.




    Hier also das „Filmchen“: alles in einer einzigen Szene. Also sehr einfach und ganz modern:


    https://youtu.be/S9-iAG6lN_I


    Und damit wünsche ich euch allen weiterhin viel Freude und gutes Gelingen beim Modellbau. Und weiterhin immer freie Fahrt bei bester Gesundheit im neuen Jahr.
    Beste Grüße
    Hendrik

  • Dieser Zufallstreffer ist einfach Klasse lieber Hendrik, schön dass Du uns daran teilhaben lässt! Überhaupt sind Deine Filme und die dazugehörigen Geschichten nicht nur hochinteressant, sondern auch immer mit Humor gewürzt. Der Film war grade noch rechtzeitig zu Ende, als der Fünffingerkran aus dem Monitor zu gleiten drohte. :)

  • Ja großartig: für 3 min. so viel Zuspruch.
    Ganz herzlichen Dank.
    Wobei ganz offensichtlich die Neugier auf das Selfie der meist-treibende "Klickauslöser" gewesen sein wird.
    Nicht unbedingt der Modellbau. Gebt es ruhig zu :).


    heiner: grauenhaft - das mit dem Birnchen. So eine Blamage :cursing: .
    Dabei stehe ich hier schon immer mit den blauen oder orangenen Birnchenschraubern von BRAWA auf Wachposten. Und trotzdem passiert mal immer wieder was. Furchtbar ;( .
    Das hat man nun davon: als Liebhaber des schönen weichen, warmen Lichts der "alten" Lampen/Birnen muss man damit wohl leben. Irgendwie scheinen sich Fassung und Gewinde beim Erwärmen unterschiedlich auszudehnen. Dauernd muss man die Birnchen wieder festziehen. Dann klappt's.
    Und damit das dann nicht gar so auffällt, gibt es in Groß-Reken ganz viele Lämpchen davon. Alles kleine Sterne am Abendhimmel ;) .
    Und damit beste Grüße, nochmals vielen Dank und alles Gute
    Hendrik

  • Hallo liebe Spur 0er
    Am Wochenende waren die Enkelkinder zu Besuch. Wunderschön.
    Es ging im Sturm die Treppe runter zum MoBa-Keller. Als ich diesen Elan sah, befürchtete ich einen Tsunami. Aber von wegen…
    Es war mehr ein gelenkter Strum im Windkanal für 3 sehr „Action-reiche“ Fahrstunden. Fast ohne Unfälle (an denen war natürlich dann der Opa Schuld) und ohne Schäden und Abbrüche :).
    Ich hatte schon als Vorbereitung einige Züge bereitgestellt und mir ein paar Rangieraufgaben überlegt. Das war die Theorie. Dann kam die Wirklichkeit: ganz direkt und wunderschön. Meist klappte es auch.
    Im Einsatz waren 2 Smart Controller von PIKO (die Piktogramme auf dem Display passen exakt zu den kleinen Kinderfingern :)), 6 Loks und 21 Wagen. Meist fuhren 2 Loks/Züge gleichzeitig (manchmal auch ungeplant 3, nachdem die Lok nicht richtig abgestellt war :)). Die Kinder fuhren und ich stellte Weichen, Signale, bewegte Kräne, Drehscheibe und Schuppentore.
    Am Ende waren alle ganz fertig: vor allem ich, das Lokpersonal und die Fahrgäste. Die Kinder aber waren immer noch erstaunlich munter und lebendig :).


    Und jetzt sitze ich hier vor den ordentlich abgestellten Zügen, schaue mir mit Genuss all die kleinen Einzelheiten an. Und genieße die Ruhe und Stille. Und schwelge in Erinnerungen an das Wochenende: war doch schön, all die Action, der Lärm und die große Freude in allen Gesichtern. Besonders bei den Kindern. Das möchte ich keinesfalls missen.












    So. Nachdem das alles schon wieder vorbei ist, habe ich jetzt auch wieder Zeit zum Basteln.
    Das hier liegt vor mir auf dem Arbeitstisch:




    Davon dann demnächst mehr.
    Bis dahin viele Grüße und alles Gute
    Hendrik

  • Hallo liebe Betriebsfreunde
    Kürzlich habe ich die Klv 12 Drehvorrichtung von Rainer Svajda eingebaut (http://www.funktionsmodellbau-rs.de/). Das Ganze getarnt als Bohlenbelag bzw. –Steg im Freiladegleis.







    Die Hub- und Drehvorrichtig benötigte doch so einige Justierungsarbeiten, damit der Klv 12 nach der erfolgten Drehung auch wieder richtig drin sitzt und nicht vom Gleis fällt :).
    Drei Holzschrauben, eine Madenschraube und 2 Potis helfen bei der Feineinstellung der gesamten Antriebseinheit sowie der Hub- und Drehbewegung der zwei Motoren. Nach einer halben Stunde mit Probieren und Testen ist die Freude dann wirklich ungetrübt. Und das dauerhaft, stabil und ganz robust. Sehr schön. Ein richtiges kleines Wunderwerk.


    Und eins wurde mir plötzlich ganz klar: bei all dem Testen und Probieren mit dem Klv 12 bekam ich den kleinen Kerl so richtig gern. Eine neue alte Liebe nachdem der Kauf ja schon wieder einige Zeit her ist.


    Und da es auch schon länger keinen Film über den Betrieb in Groß-Reken gegeben hat, was lag da näher, mal eine kurze filmische Tour mit dem Klv zu machen. Einmal quer durch Groß-Reken. Vom alten kleinen Bw zum großen neuen Bw mit großem Schuppen, großer Drehscheibe (und großer Baustelle).
    Hier als Vorgeschmack noch ein paar Bilder aus dem Film:








    Und hier jetzt der Link zum Film: https://youtu.be/Vv_F88bHmpo




    Und damit wünsche ich allen für 5 min. viel Spaß und gute Unterhaltung in dieser mühsamen Zeit.
    Alles Gute, viele Grüße und bleibt gesund
    Hendrik

  • Hallo Hendrik,


    dank für das schöne Video.
    Genau wie Du, habe ich diese drehvorrichtung ja auch eingebaut, dieser tage kam dann noch das Digitalmodul dazu, ist jetzt Lieferbar.
    Bei mir wir nun alles Automatisch über PC gesteuert, und es klappt wunderbar und macht Spass.
    Natürlich lässt sich alles auch noch von Hand fahren, der Kleine mach jetz noch mehr Spass.


    Gruß Jürgen

  • Hallo HüMo,


    danke für das gut gemachte Video, zeigt es doch eindrücklich die Drehvorrichtung und Deine Anlage.


    Gestatte mir aber den Hinweis, dass Hauptsignale für den Klv 12 nicht auf Fahrt gestellt wurden. Kleinwagenfahrten wurden bei der Bundesbahn ohne Bedienung der Hauptsignale durchgeführt. Der Fahrer des Klv musste vor einem Hauptsignal anhalten, mit dem Fahrdienstleiter Kontakt aufnehmen und bekam eine Fahrtanweisung diktiert. Das war was anderes als der bekannte schriftliche Befehl, in der Fahrtanweisung war alles vorgeschrieben, was der Fahrer beachten musste und ersetzte auch den Fahrplan. In einer Fahrtanweisung konnte der Fdl die Vorbeifahrt an allen Hauptsignalen in seinem Zuständigkeitsbereich erlauben, wenn die Bedingungen zur Fahrt vorlagen (Fahrwegprüfung, Fahrwegsicherung, etc). Also kurz gesagt: Mit dem Klv 12 darfst Du an haltzeigenden Hauptsignalen vorbeifahren, das ist vorbildgerecht!


    Freundlicher Gruß
    EsPe

    Nur weil ich den einen oder anderen Fehler an manch einem Modell zwar bedauere und gelegentlich kritisiere, aber mich dennoch über perfekte Fahreigenschaften usw. und einen gelungenen Gesamteindruck freue, bin ich noch längst kein Spielbahner (was übrigens abwertend klingt).


    Und nicht jeder, der von sich selbst behauptet, ein ernsthafter Modellbahner zu sein, muss es deshalb auch wirklich sein.
    (frei nach Blaukäfer)

  • Hallo Hendrik,
    Das kommt ja wie gerufen, just vor einer Stunde bekam ich von DHL die Ankündigung, dass mich noch heute mein Päckel gleichen Inhaltes von Herrn Svajda erreichen wird. Somit ist einmal mehr das Wochenende gerettet ;)
    Sehr schön auch, dass die Idee von Peter (Pekay) von einem Hersteller aufgenommen und die Umsetzung der Allgemeinheit zugänglich gemacht wurde.

  • Vielen Dank an alle Betriebsfreunde
    ja, sowohl der Klv wie auch der Drehteller (Dank hier noch mal an "pekay" für diese schöne Idee und die Erstumsetzung) haben ganz sicher einen hohen Spielwert. Und ich kann beides nur besten Gewissens weiter empfehlen.
    Das Decodermodul von Herrn Svajda hatte ich auch zur Steuerung des Drehtellers eingebaut. Habe es jetzt aber erstmal wieder weg genommen. Da die Dreheinrichtung direkt am vordernen Anlagenrand ist, macht die "händisch-analoge" Knopfauslösung momentan wirklich mehr Spaß. Aber vielleicht ändert sich mein Gefühl ja noch wieder !!!
    Es wäre natürlich toll gewesen, wenn die Motordraisine das Drehen gleich eingebaut gehabt hätte - so mit Wenden an jeder belieben Stelle. Aber jetzt lassen wir das mal mit all den Konjuktiven mit "wenn und aber" und "hätte" usw. und freuen uns lieber mal über das, was da ist :).


    Dank an EsPe für den Hinweis mit der nicht nötigen Hp1/Hp2 Angabe für einen Klv 12. Du hattest das ja neulich schon mal anderswo erwähnt.
    Mit leichtem Rotwerden muss ich jetzt allerdings gestehen, dass das von mir gar nicht beabsichtigt war. Das Gruppenausfahrsignal steht meist auf Hp2, um bei"heftigem" Betrieb das dauerden Umschalten zu vermeiden. So schone ich etwas meine "Viessmänner" Formsignale.
    Dank aber nochmals für die hilfreiche Bemerkung.


    Und damit vielen Dank an alle und weiterhin viel Freude am Video.


    Beste Grüße
    Hendrik

  • Danke für das stimmungsvolle Zeigen.


    Eine grosse Bereicherung ist die unscheinbare Klv Drehvorrichtung von Rainer Svajda für uns als intensive Fahrbahner....


    Meine Drehvorrichtung versieht schon seit 30. März zuverlässig ihren Dienst und war auch die 1. Auslieferung, quasi als fertiger Prototyp.


    Kleiner Tipp: Alle, die jetzt gefühlt auch mehr Zeit haben oder dem Eisenbahnhobby mehr Zeit widmen, nach dem Hochfahren der Anlage: Als erstes kommt der Klv 12 dran und macht eine Inspektionsfahrt auf den Gleisen der Anlage. Erst danach wird der reguläre Fahrbetrieb aufgenommen. Und durch die Drehvorrichtung erhöht sich auch gleich der Spiel- und Spaßfaktor dabei.

  • 12 Kilowatt fürs neue Bw: der Klv 51 im Einsatz

    Hallo liebe Betriebsfreunde der Spur 0

    Kleine Schienenfahrzeuge spielen momentan ganz wichtige und tragende Rollen in Groß-Reken.


    Neulich erst die Geschichte mit dem gedrehten und sich drehenden Klv 12 (Mit dem Klv 12 auf Tour) und hier jetzt der wichtige und schnelle Einsatz vom Klv 51.


    Und nachdem wir uns gleich die komplette kleine Filmreportage angesehen haben werden, wird klar, wie ungeheuer wichtig es ist, dass auch ein Hänger für den Klv hier bei uns stationiert ist. Und auch einer, der funktioniert. Keine ausgebauten Achsen, kein Ersatzteillager, keine Ladefläche als Mülldeponie. Wohlgemerkt – ich spreche aus Erfahrung :).


    Diesmal lief alles wie geschmiert:

    auf der großen Baustelle beim neuen Bw kommt es immer öfter in Spitzenzeiten zu einem ganz exorbitanten Strombedarf. Für Lampen, Kräne, Pumpen, Ventilatoren und diversen Baumaschinen. Anscheinend hat das vorher niemand so genau bedacht. Und jetzt herrscht manchmal pure Not. Alles scheint dann im komplett dunklen Stillstand zu verharren.


    Aber da hatte dann doch endlich jemand mal die glorreiche Idee, den schweren alten Stromgenerator aus dem Bw Münster auszuleihen. Eine wahre Kraftmaschine dieser alte Wehrmachtsgenerator Typ A auf einem Sd.Anh. 24. Früher panzergrau, dann gelb und jetzt rot lackiert und immer noch „topfit“: 12 Kilowatt Leistung bei einer Spannung von 230/380 Volt. Aber immerhin auch ein Dieselverbrauch von 12,5 Liter/Std.


    Und nun sind wir „live“ dabei, wie dieses Generatorkraftpaket vom Klv 51 auf dem gelben Hänger vom Freiladegleis bis zur Baustelle vom neuen Bw transportiert wird. Quer durch die MoBa-Anlage von Groß-Reken. Da wird der dringliche Schnelltransport doch auch noch zu einer richtigen kleinen Sightseeingtour. Viel Spaß dabei.


    Und hier noch eine paar Fotos zum Film:


    klv51imeinsatz.mp4_sn5xjsi.jpg


    klv51imeinsatz.mp4_snayjj6.jpg


    klv51imeinsatz.mp4_snvzj6o.jpg


    klv51imeinsatz.mp4_snkwkl9.jpg


    klv51imeinsatz.mp4_snk4kab.jpg


    klv51imeinsatz.mp4_sn6nkf5.jpg


    vlcsnap-2020-07-07-1917kfi.png



    Und hier jetzt der Link zum Film:





    So; und damit wünsche ich allen gute Unterhaltung und viel Freude beim kleinen Kinoerlebnis.

    Bis bald und viele Grüße

    Hendrik

  • Hallo Michael

    herzlichen Dank für dein Lob. Freut mich sehr.

    Die Klv 12-Drehvorrichtung klappt da nicht so einfach. Nur wenn man ein Brettchen unter die Längsstreben vom Klv 51 schiebt, geht das. Sonst reicht nämlich die Hubhöhe von Herrn Svajdas Drehbühne nicht aus. Auf dem 4. Bild vom Klv 51 auf der Drehscheibe erkennt man ganz gut die Schwierigkeit, eine saubere Auflagefläche unter dem Fahrzeug zu bekommen.

    Vom Gewicht schafft der Drehteller das übrigens problemlos, obwohl der Klv 51 doch recht viel schwerer als der Klv 12 ist.


    Aber die praktische Lösung ist ja da:

    Der Fahrzeugführer vom Klv 51 sitzt ja nun mal seitwärts im Führerstand, so dass er in jede Fahrtrichtung eine gute Sicht haben sollte. Also drehen bräuchte man das Gefährt ja eigentlich nicht. Höchstens nur mal so aus Spaß.

    Beim Breuer braucht es das ja eigentlich auch nicht. Da dreht sich der Fahrer ja wohl schneller als der Drehteller das Fahrzeug :).

    Aber ich verstehe dich schon: jetzt ist der schöne Drehteller endlich mal da, jetzt will man ihn auch nutzen. Und beim gemütlichen langsamen Drehen lässt es sich so schön basisphilosophischen Ideen nachgehen ;).


    Allen nochmals ganz vielen Dank für den großen Zuspruch und alles Gute für das Wochenende und beste Grüße

    Hendrik

  • Hallo Hendrik,


    schon wieder ein besonderes Fahrzeug in Groß Reken! Der Film ist Dir wieder einmal erstklassig gelungen. Man sieht unheimlich viele schöne ,Details

    wäre mit Foto so nicht möglich. Als Beispiel z.B. das Flackern der Leuchtstoffröhre beim Einschalten auf der Drehscheibe, auch die Verriegelung der Bühne! Einfach genial gemacht. Deine Anlage ist in jeder Beziehung aussergewöhnlich und ein Genuß!


    Schöne Grüße


    Reinhard

  • Zugbetrieb am Morgen

    Hallo liebe Betriebsfreunde

    Bei den Aufnahmen für die beiden Klv-Filme, vom Klv 51 (s. Beitrag 156) und vom Klv 12 (s. Beitrag 150) fuhren auch eine ganze Menge anderer Züge über die Gleise von Groß-Reken.


    Damals störten sie eigentlich nur die Dreharbeiten (:)) und lenkten mehr oder weniger heftig von den „Klv-Hauptdarstellern“ ab. Die meisten „Störer“ habe ich im damaligen Film mit radikaler Zensur rausgeschnitten.

    Dabei kam mir aber schon damals die Idee, aus diesen „Störzügen“ Hautdarsteller zu machen. Und zwar ganz richtig und offiziell. Also mal zu zeigen, wie viel geschäftiger Betrieb täglich in Groß-Reken so abläuft.


    Und inzwischen hat sich da schon so viel Filmmaterial angesammelt, dass sich daraus sogar eine kleine Filmserie über den täglichen Bahnbetrieb machen lässt. So als ein Beispiel an einem beliebigen Tag: morgens, mittags, abends. Jede Folge so um die 5 Minuten lang (damit der Zuschauer sich nicht langweilt und einschläft ;)).


    Ursprünglich wollte ich jede Zugbewegung mit einer Uhranzeige begleiten. Analog mit original TN-Uhr. Das war aber dann zu langweilig. Auch weil fast alle Züge in Groß-Reken Verspätung haben ;). So gibt es also nur einmal am Filmanfang eine Zeitangabe. Als Einstimmung. Schön deutlich und digital.


    Fangen wir also an mit dem ersten Film „Betrieb am Morgen“.

    Der Inhalt:

    Der Nahverkehrszug mit der T3 nach Klein-Reken wird am Hausbahnsteig bereitgestellt und wartet dann auf die Umsteiger aus dem Schienenbus von Borken über Coesfeld nach Münster. Mit 20 minütiger Verspätung (wg. Viehbullen auf dem Gleis) treffen VT 98/VS 98 endlich ein.

    Dann müssen die Umsteiger ziemlich rennen, um den Anschluss zu bekommen. Endlich verlässt dann auch die T3 mit ihren 2 DoBüs den Bhf in Richtung Klein-Reken. Dann sind die Gleise (endlich) frei.

    Der Klv 51 fährt kurz vorbei und der Güterzugverkehr legt richtig los. Und wenn dann der Betrieb so richtig „loswummert“ bzw. „loswummern“ möchte, endet diese Folge schon. Natürlich gibt es einen Fortsetzung.


    So – das also ist die nicht so überkomplizierte Geschichte. Und hier noch ein paar Standbilder aus dem Film als Aufreißer:








    Und hier der Filmlink:




    Und damit wünsche ich viel Freude und Spaß mit dem kurzen Filmchen.

    Und ich hoffe mal, dass alle schon ganz gespannt sind, wie denn der Mittagsbetrieb in Groß-Reken aussehen wird.


    Bis bald und viele Grüße

    Hendrik

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