Betrieb in Groß-Reken

  • Hallo Hendrik,


    tolle Bilder und tolle Szenen. Grün hab ich momentan leider nicht.


    Deine Wendebüchse habe ich schon immer oberaffengeil gefunden. Gibt es da einen Zurüst- bzw. Umbausatz irgendwo oder hast Du das selbst gefrokelt? Ich bin nämlich versucht mir auch eine Wendebüchse zu bauen.

  • BR 94
    @Michael/Minicooper: es ist schon wahr: obwohl leicht gealtert, gleicht die BR 94 in Groß-Reken z.B. mehr der gut gepflegten BR 94 1538, wie sie hier in den Bahnhöfen in Rottenbach und Stützerbach zu sehen ist. Also auch das gibt es in der Wirklichkeit. Fast wie neu:
    http://www.rziener.de/pic/dlok3/941538e.jpg
    http://www.rziener.de/pic/dlok3/941538a.jpg
    http://www.rziener.de/pic/dlok5/941538d.jpg


    Wendebüchse
    @Robert/BTB0e+0: die Wendebüchse ist ein Umbausatz von Moog und basiert auf einer DoBü von Lenz: https://www.0mobau.de/umbausat…erwagen-grundbausatz.html
    Dazu gab und gibt es noch einen Beleuchtungssatz zur digitalen Steuerung der Führerstandbeleuchtung und des Spitzen- bzw. Schlusslichts: https://www.0mobau.de/umbausat…n-digitalbeleuchtung.html
    Zwei sehr schöne und recht unkomplizierte Bausätze.


    Viele Grüße
    Hendrik

  • Archivbilder


    Hallo liebe Freunde des Donnerbüchsenbetriebs
    Jetzt sind schon wieder 14 Tage vergangen und ich habe trotzdem nur wenig erreicht. Im Beitrag 94 (Betrieb in Groß-Reken) hatte ich ja am Ende 2 s/w- Bilder gezeigt. Das eine mit dem ETA und das andere mit den stolzen Gästen auf der offenen Donnerbüchsenplattform. Und zu den beiden alten Fotos fiel mir überhaupt nichts ein. Ich konnte mich nicht erinnern, woher die beiden alten Fotos sind.


    Gestern beim Vereinstreffen habe ich sie unserem Alterspräsidenten vom Eisenbahnmuseumsverein gezeigt. Und er schmunzelte gleich: „ja das war Juni oder Juli 1969. Muss mal nachsehen. Warte mal bis morgen; davon habe ich noch einige Bilder mehr und die bringe ich dir mal vorbei“.


    Und jetzt gerade vor wenigen Minuten war er hier – der alte Herr. Fand ich ja richtig nett von ihm. Über 30 Fotos hat er mitgebracht. Viele auch in Farbe.
    Und 7 gute und scharfe s/w Bilder habe ich von dem Stapel noch rausgesucht, da sie alles besonders schön und klar erkennen lassen:










    Und die Überraschung: ich habe auch noch von ihm die ganze schöne Geschichte dazu vom Sommer 1969 erfahren. Mit allen Details. Ich bewundere ja richtig sein Gedächtnis. In dem Alter. Beneidenswert, was er sich alles gemerkt hat.
    Ich muss das aber jetzt erstmal alles ganz in Ruhe aufschreiben, damit ich es nicht vergesse. Ich kann mir das sonst nämlich nicht behalten!! Mein Gedächtnis ist nämlich nicht so besonders!!
    Die ganze Geschichte gibt es dann das nächste Mal, zusammen mit vielen Farbbildern, als eine der letzten Folgen vom Einsatz der Donnerbüchsen in Groß-Reken.


    Bis dahin viele Grüße und alles Gute
    Hendrik

  • Hi Hendrik,


    bist Du Dir sicher, dass das auf der Moba ist oder hast Du uns ein paar "echte Bilder" untergejubelt. Wirklich beeindruckend, Deine Moba und auch Deine Fotografierkünste!

  • Hallo zusammen
    vielen Dank für das rege Interesse. Freut mich doch sehr.


    rObert: um irgendwelche Missverständnisse gleich auszuräumen - die sind doch alle völlig echt. Zumindest mal die Bilder. Bei den Fahrzeugen könnte wohl (ganz selten) mal ein Modell dabei sein :) .


    Mit den besten Grüßen für ein schönes Wochenende
    Hendrik

  • Die Jubiläumsfahrt
    Dieses Jahr sollte alles anders werden.
    Ende Juni 1969 feierte unser Eisenbahnmuseumsverein sein 10-jähriges Bestehen. Und da wir gerade unseren neuen Kitteltriebwagen erworben hatten, war natürlich eine Rundfahrt angesagt. So sollte das Jubiläum richtig und gebührend gefeiert werden.


    Dumm war nur, dass im Herbst 1969 auch Bundestagswahlen angesagt waren. Alles war im Wahlkampf. Und prompt hatten sich Rote und Schwarze aus Bottrop und Münster angesagt, um für das Jubiläum (und vor allem für sich selbst) die nötige Reklame zu machen.


    Nur war nicht sicher: noch machten ja die Sozial- & Christdemokraten in Bonn eine große Koalition. Aber würden sich beide auch im Kittel auf engstem Raum vertragen?? So kurz vor der Wahl mitten im Wahlkampf? Am Bahnhof hingen ja seit kurzem auch schon richtig kämpferische Plakate von Kiesinger und Brandt.


    Also kam man auf die glorreiche Idee, aus dem nahen Dorsten eine Donnerbüchse für den besagten Tag und die Rundfahrt zu besorgen.
    Und wie kam die nach Groß-Reken? Da beim N 2217 (von Bottrop nach Münster) sowieso täglich in Dorsten ein Expressgutwagen an den ETA angehängt wurde, konnte man auch gleich noch eine DoBü anhängen. Geplant, gesagt und getan. Und die Donnerbüchse war auch ganz vornehm, sogar mit einem 1.Klasse Abteil.








    So kam also die Donnerbüchse 2 Tage vor der Jubiläumsfahrt nach Groß-Reken. Nach einer Tag- und Nachtschicht von freiwilligen Vereinsdonnerbüchsenjubiläumsputzmitgliedern waren alle Zigarettenstummel eingesammelt, Kaugummis abgelöst, Risse im Sitzpolster abgedeckt und im Abort fast alle Pinkelflecken weggeätzt. Noch mal kräftig lüften und alles war bereit.


    Und es war gut so: bei der Rundfahrt kamen die Schwarzen in den Kittel und die Roten in den Bi-Wagen. Beim Essen und dem ganzen Trubel in der Gaststube vom Eisenbahnersportverein mischten sich dann alle. Und am Ende bei der Rückfahrt waren dann vorn die Kittelfreunde und hinten im Bi-Wagen die Raucher, Freiluftfans und die an Bequemlichkeit gewöhnten 1.Klassefahrer. Und dabei war es völlig egal, ob rot oder schwarz.










    Ja das war‘s. Ein wirkliches Ereignis, das in die Annalen unseres Vereins einging. Und welche Freundschaften hier geknüpft wurden!! Alles kurz vor der Bundestagswahl, bei der dann alles ganz anders wurde und wieder von vorn begonnen werden musste.


    Nachtrag:
    So, kurz vor Ende dieser kleinen Donnerbüchsenserie eine kleine Bemerkung, die dann in der nächsten, letzten, zehnten Folge noch vertieft wird.
    Die Idee zu dieser Geschichte und dem Donnerbüchseneinsatz kam beim Betrachten von diesem Bild: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/k856-8g-3e42.jpg


    Da erkennt man 515 523 + 515 610 aufgenommen am 15.6.87 in Dorsten. Ein Expressgutwagen war gerade angekuppelt worden. Von der wunderschönen Serie von ETA Bildern hier noch zwei weitere: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/k856-92-d60b.jpg
    und http://www.bilder-hochladen.net/files/big/k856-79-1889.jpg


    Die Idee zum Kittel-DoBü-Gespann kam beim Betrachten der tollen Bilder vom SBB Dampftriebwagen CZm 1/2 Nr. 31 ex Uerikon-Bauma Bahn, einem der letzten Kittel-Dampftriebwagen überhaupt. Hier bei der Ausfahrt von Koblenz (Schweiz) über die Rheinbrücke nach Waldshut: http://abload.de/img/czm3103trwkvl.jpg

    Und hier bei einem Ausflug im Mai 1982 in das Zürcher Oberland. http://www.bnhof.de/~ho2406/DSO/CB-07-01_v.jpg


    So: und in der 10. Folge geht es dann noch etwas um den planerischen Hintergrund, die Zugbildung, die Vorbilder, das Fotografieren und die Idee zum Ganzen. Natürlich wieder mit einigen schönen, echt gefälschten und postfaktisch echten Bildern von tollen Modellen und wirklichen Zügen (oder umgekehrt!!??).
    Bis dahin und viel Grüße
    Hendrik

  • Hallo liebe Betriebsfreunde
    vielen lieben Dank für die Kommentare und die Zustimmung. Finde ich toll.


    Und lieber Micha: keine Sorge, das Ende hier in der nächsten Folge wird ganz normal. Eine weitere Steigerung ist nicht mehr geplant. Nur ein Rückblick und eine Erklärung, was das Ganze soll(te), kommt noch als Zusammenfassung und "Ideengeber" für Spielabläufe.
    Und versprechen kann ich schon, dass bei den Fotos die V 60 zusammen mit den Donnerbüchsen die Hauptrolle spielen wird.



    Bis dahin beste Grüße und allen ein schönes Wochenende
    Hendrik

  • Moin Hendrik
    Das wirklich gute daran ist ja die Tatsache das esDir gelingt auch wirklich kleinste Kleinigkeiten so richtig unspektakuläre Dinge Riesenspektakulär darzustellen .
    Und das mein ich nicht das Du zu Übertreibungen neigst nein allein diese in Szene setzen sehr vielen kleinsten Dinge diese Akribie diese ganze Arbeit die hinter jedem einzelnem Foto steckt, die man Niemals sieht, abwr die man Betrachten der Fotos als Resultat in vollsten Zügen genießen kann das ist das was wirklich das allertollste ist. Es sitzt jeder Schäkel jedes Kettenglied es ist alles schlüssig und das macht Deine Arbeit so unheimlich spannend und interessant.
    Das was Du zeigst das können vielleicht noch 3-4 weitere auf diesem Super Nivau hier im Forum.
    Das ist nur " meine " persönliche Meinung und deshalb freu ich mich auf Bilder mit der V 60 riesig ist sie doch eine meiner Lieblingsmaschinen
    Bis Dann
    Micha

  • Schlussbemerkungen
    Hallo liebe Donnerbüchsen- und Betriebsfreunde
    Die insgesamt 10 Folgen über den Betrieb mit Donnerbüchsen auf der MoBa-Anlage von Groß-Reken hatten mehrere Gründe:


    1) neu patinierte Wagen aus dem Wagenpark der MoBa-Anlage in „vernünftigem“ Einsatz und optisch gut und vorteilhaft in Szene zu setzen. Dabei sollten auch die verschiedenen Ausstattungsdetails soweit wie möglich zur Geltung kommen.
    Nach all den Kommentaren und Zuschriften zu verschieden Folgen ist das wohl durchgängig gelungen ohne zu langweilen. Das freut mich sehr.


    2) beim Betrachten von so manchem Modellbahnbetrieb fällt auf, dass vielfach Ganzzüge eingesetzt werden. Und nur diese. Und egal, ob wir einen Pendelbetrieb von A nach B/B nach A haben oder einen wie immer gearteten Kreisbetrieb.
    Allerdings fiel mir beim Betrachten von vielen Bildbänden während der letzten Jahre immer mehr und immer bewusster auf, dass – gerade auf Nebenbahnen – Ganzzüge eher die Ausnahme denn die Regel sind. Es wurde gemischt „was das Zeug hielt“, nämlich wie es gebraucht wurde und wie es auch aktuell vorhanden war.


    Und hier waren für mich die Donnerbüchsen ein guter Ausgang: ich habe Ep.3 Bildmaterial gesichtet und abgespeichert und im MoBa-Betrieb nachgestellt. Mit ein wenig Fantasie und Ideen unterlegt, modifiziert und ausgebaut ergab (und ergeben) sich daraus fast endlose Spielsituationen ohne jede Langweile.


    Und da ich in der glücklichen Lage bin, dass in Groß-Reken sowohl Verkehr von A nach B wie auch Kreisverkehr möglich ist, kann dann z.B. nach langem Rangieren in A für die Zugzusammenstellung und der Fahrt nach B auch mal eine recht schnelle/zügige Präsentationsfahrt über den Kreis erfolgen. Und ganz ehrlich: welch ein Genuss auch das mal zu erleben!!


    Dem bisschen Theorie mag noch mal ein Beispiel folgen:
    hier ein Foto einer V 60 mit Donnerbüchsen in Euskirchen: http://farm3.staticflickr.com/…994154_d38cea65f8_c_d.jpg
    und mit einer Wendebüchse in Gefrees: http://666kb.com/i/d1idv3j3mnyt3z7im.jpg


    Entsprechend dann das Nachstellen mit einigen zusätzlichen Ideen und/oder kleinen Änderungen:







    Und schon ergeben sich Spielmöglichkeiten, die den ganzen Nachmittag füllen können. Und wenn man dann noch etwas Hintergründiges zu den Originalfotos findet, erleichtert das sogar noch den Spielablauf im Modell (z.B. Besichtigungsfahrt des Freundeskreises Eisenbahn aus X in Y usw.)


    3) ein Wort noch zu den Fotos: dass s/w Aufnahmen von Modellszenen den „Echtheitsgrad“ in erstaunlichem Maß verstärken können, ist mehrfach gezeigt. Der gute Kontrast mit abgestuften Grautönen und/oder gewisse Sepiatöne lassen an echte Papieraufnahmen aus Großvaters Album denken (oder an einen intensiven Raucherhaushalt eines Sammlers :)).


    Aber auch in Farbe wirken die Bilder:







    Wie bereits an anderer Stelle berichtet wurden die Bilder mit verschiedenen Digitalkameras aufgenommen. Wo notwendig werden dazu Nahlinsen eingesetzt. Die Beleuchtung der Szenen wird durch Halogenstrahler erreicht, mittels direkter und auch indirekter Lichteinstrahlung. Alle Aufnahmen werden ohne Blitz gemacht mit der dann nötigen längeren Belichtungszeit. Die Kamera steht dabei gut abgestützt auf einem Stativ, Reissäckchen o.ä.






    Viele Aufnahmen sind mit einer Hero4 Kamera als Einzelbilder oder als Filmaufnahme entstanden. Die Bildauflösung ist fantastisch und die kompakte Bauweise lässt Aufnahmen zu, bei der das Objektiv direkt am Boden anliegt. Mit dieser Froschperspektive wirken Modelle riesig und kommen damit in ein scheinbares Maßstabsverhältnis, wie es ein echtes Fahrzeug gegenüber dem am Gleis stehenden Fotografen haben könnte.


    So – damit soll es der Erklärungen genug sein.
    Es hat mich gefreut, dass es viele erfreut hat. Und wer noch mehr Details wissen möchte oder noch zusätzliche Ideen hat, kann mich gern über PN oder Mail kontaktieren. Ich freue mich über jeden Input.


    Und damit wünsche ich allen weiterhin viel Spaß mit unserem schönen Hobby und den neuen Geschichten in „Neues aus Groß-Reken“.
    Irgendwann wird es auch hier mal wieder neue MoBa-Filme geben, denn – wie gesagt – die Hero4 hat ja Filme aufgenommen, aus denen bis jetzt ja nur die Standfotos gezeigt wurden. Also……!


    Viele Grüße, ein frohes Pfingsfest und alles Gute
    Hendrik

  • Hallo liebe Freunde
    zur späten Stunde noch ein herzlicher Dank an alle für die vielen Grünen und die PNs und Mails.
    Und mit einem Bild aus dem Groß-Rekener Raucherhaushalt meines Vaters nehmen wir hier erstmal Abschied von den Donnerbüchsen.
    Das Bild zeigt ihn mit seiner ehemaligen Verlobten und gerade angetrauten Ehefrau beim letzten Abschied vor ihrer Rückfahrt nach Münster. Am Tag darauf bezogen meine Eltern dann die erste gemeinsame 2-Zimmer Wohnung hier in Groß-Reken.



    Und mit diesen wundervollen Sepiatönen nochmals herzlichen Dank und viele Grüße.
    Und damit geht es jetzte erstmal in die wohlverdienten Pfingstferien.
    Bis dann
    Hendrik

  • Rangieren für den Fotografen


    Hallo Freunde der DoBüs
    Nun ist es schon wieder einige Zeit her, da gab es hier 10 Folgen über den Einsatz der Donnerbüchsen in Groß-Reken. Und so getreu den Vorbildsituationen nachgestellt, wie es für meinen Spielspaß nötig ist.
    Um dabei die Fotos so echt wie möglich aussehen zu lassen, kam sehr oft eine kleine GoPro Kamera zum Einsatz, da man sie direkt auf die Anlage und auf bzw. zwischen die Gleise setzen kann. Die optische Achse kann dabei 12mm dem „MoBa-Erdboden“ angenähert werden. Und da die GoPro nicht nur Fotos macht, sondern vor allem Filme – was lag da näher, alles zu filmen und die Fotos später als Standbilder aus dem Film zu nehmen. Worauf man dabei allerdings achten muss: langsam fahren, damit die Einzelbilder im Film nicht verwackeln.
    Und hier ist nun dieser Film aus einigen einzelnen Filmstückchen zusammengesetzt:
    MoBahners Leben zwischen Traum und Wirklichkeit. Ein paar ganz wenige kleine Tricks aus dem Schnittcomputer helfen dabei. Und manche von uns mögen ja auch das langsame Vorbeiziehen der Züge. Literaten hier im Forum denken dabei sicher an den Kultroman von Sten Nadolny: Die Entdeckung der Langsamkeit (ist immer wieder ein wahrer Lesegenuss).


    Hier der Link zum Video und noch ein paar Standbilder aus dem Film:


    https://youtu.be/D4alCiw5Rgg







    Und dann wünsche ich gute Unterhaltung und uns allen schöne MoBa-Träume
    Beste Grüße
    Hendrik

  • Hallo liebe Filmfreunde der Spur 0
    Ganz zufällig habe ich neulich ein paar schöne Filmschnipsel wiedergefunden, die ich mit einem kleinen Fotoapparat bei der Spur 0 Messe in Dachau im Februar 2017 aufgenommen habe. Einen Bericht dazu mit einer großen Zahl an Standbildern gab es ja schon mal: 3. Oberbayrische Spur 0 Messe in Dachau bei München am 18. und 19.02.17
    Dort durfte der funkgesteuerte DEMAG Schotterbagger aus Groß-Reken als Gast auf der schönen Modulanlage „Dorfen“ von Andy P. „rumbaggern“.
    Und während MoBa-Kollege „Vogtländer“ das Baggern bis zur Perfektion übte und „Diredare“ seine wundervoll von ihm im AW Ampfing patinierte BR 98.8 über die Dorfener Gleise rangierte, verfolgte ich mit der kleinen Canon für einige Augenblicke das Geschehen. Da das allerdings keine richtige Filmkamera ist, bitte ich die etwas schwächere Bildqualität zu entschuldigen.
    Hier noch eine paar Standbilder aus dem Filmchen.








    Und hier der Link: https://youtu.be/sx7gk4JaTPk




    Ich wünsch allen viel Spaß beim Betrachten und die besten Wünsche für ein Wiedersehen in Dachau im nächsten Jahr.
    Und lieber Andreas: nochmals ganz herzlichen Dank für die großartige Gastfreundschaft für mich und meinen Bagger und für uns alle bei dir in „Dorfen“.
    Beste Grüße
    Hendrik

  • Hallo liebe Spur 0er und Freunde des gepflegten Modellbaus
    Das o.g. Motto für diesen Beitrag habe ich aus zwei Gründen gewählt:
    - einmal ist das der Titel eines neuen Films über den Lokfriedhof in Groß-Reken. Über die letzten Jahre hin sind nämlich einige schöne Standbilder entstanden von diesem besonderen Diorama mit seinem ausgeprägten morbiden Charme. Und zusammen mit einer tragischen-schlichten Musik wird daraus eine richtig tränenschwere Geschichte. Eine Diashow als ganz besondere „Love Story“.
    Nach 2/3 des Films denkt man, es ist endlich vorbei. Da gibt es doch Werkzeug. Kann man damit nicht etwas reparieren? Vielleicht wird ja doch noch alles gut. Und dann geht es doch weiter. Ungehindert bis zum bitteren Ende. Ach ja!!!


    Das ist miterlebter Abschied von so mancher stolzen Schönheit und so einigen ewig treuen Gefährten. Und wenn man die Bilder sieht, fällt es leicht, sich vorzustellen, wie sie alle einst vorbildlich und treu ihren Dienst verrichteten.
    Jetzt stehen sie hier nun am Ende, ganz unrühmlich, in Einzelteile zerlegt und immer mehr zernagt vom Zahn der Zeit.




    Hier also der Link zum Film. Und die Warnung an sehr emotionale Eisenbahnliebhaber unbedingt ein Taschentuch bereit zu halten:


    https://youtu.be/7y0oh6l26co


    Ich habe den traurigen Titel „Abschied nehmen“ aber auch gewählt, da es für mich - ganz persönlich - um meinen Abschied von diesem schönen Diorama von Arkadius Sommer/ASM geht. Ganz, ganz schweren Herzens. Zwar heißt das hier Groß-Reken. Aber „groß“ ist der Platz leider doch nicht, sondern eher recht beschränkt. Und an die Stelle vom Lokfriedhof werden demnächst der neue Lokschuppen und das größere Bw mit der Drehscheibe für all die Dampfer von Groß-Reken kommen. Die Bauarbeiten laufen schon auf vollen Touren. Und da muss der Lokfriedhof leider, leider weichen.


    Also ist der Film auch eine Art Vorstellung und Information für die Weitergabe des Dioramas. Der 40 x 60 cm große Schrottplatz sucht ein neues Zuhause. Irgendwann in den nächsten Wochen werde ich es mal in der Rubrik „Verkauf“ auflisten. Aber falls jemand schon jetzt daran ernsthaft interessiert sein sollte, kann er mich gern kontaktieren.


    Jetzt wünsche ich erstmal gute Unterhaltung mit dem neuen Film und weiterhin allen ganz viel Freude mit unserem schönen Hobby.
    Beste Grüße
    Hendrik

  • Moin Moin
    Ja mein Lieber ,da hast Du aber ein schönes Filmchen rausgelockt ,echt unschlagbar gut ,eine bessere Werbung für den Verkauf kann ich mir nicht vorstellen ,da werden die Interessenten Schlange stehen.
    Eigtl.find ich es schade das Du das Arrangement weggibst ,das ist immer so ein Teil von einem selbst und ich kann es mir woanders auch nur schwer vorstellen.
    Micha

  • Moin Micha.


    Lange nichts mehr von dir gehört, wird bald mal wieder Zeit :) :) . Ich kann mir schon Vorstellen das du noch eine Kleine Ecke für das Diorama findest ;) ;) .


    schöne Grüße nach Winsen/Aller


    Hein

    Ich baue nach dem Grundsatz " meine Anlage wird nie fertig " :thumbup:

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