Betrieb in Groß-Reken

  • …das muss kesseln!!


    Hallo Freunde der Spur 0,


    es hat noch gerade gelangt. Ganz knapp vor Vatertag (und Muttertag) ist er fertig geworden.
    Ein neuer Film aus Groß-Reken. Und er hat die besten Chancen, ein echter Spur 0 Sommerhit zu werden.


    Nach dem schönen Erfolg vom Film über den Dampfbetrieb der BR 58 in Groß-Reken (http://youtu.be/QlxmbcAl7zg) lag es doch auf der Hand, so etwas wieder und öfters zu machen: kleine Filmchen/Videoclips über ausgewählte Betriebsthemen auf der Spur 0 MoBa-Anlage: zum Kennenlernen der Anlagenteile, der Ausstattung und vor allem zur Unterhaltung.


    Und da sich hier bei mir 2 Hobbies überlappen, sollte das kein Problem sein.


    Und hier ist es nun, das neueste Machwerk mit dem Titel: Spur 0 – das kesselt. Und wie der Titel schon andeutet: es fetzt und swingt, was das Zeug hält. Wie damals bei Werner in den 90ern.


    Die Hauptdarsteller: zwei V 100 in Doppeltraktion; eine V 160 von Lenz mit neuem/getunetem Sound von Null-Problemo und viele, viele Kesselwagen.


    Die einfache Handlung: ein langer Ganzkesselzug macht Kopf auf den Gütergleisen vor dem Bahnhof Groß-Reken. Gezogen von einer V 160 geht dann die Fahrt weiter durch das MoBa-Land.


    Die Besonderheit: die Aktion-Fahraufnahmen der 2. Filmhälfte sind nach Musik geschnitten.


    Ich hatte vor einigen Jahren vom Komponisten Joachim Lehberger die Nutzungsrechte eines seiner Musikstücke erworben für einen Film über Motorradartistik.


    Und jetzt hier für Szenen mit einer kleinen Actionkamera auf den Kesselwagen und mit waghalsigen Einstellungen ist diese Komposition einfach ganz toll. Einige ganz kleine Veränderungen an der Musik, ein paar saubere Filmschnitte – und schon passt das, wie die Faust auf das Auge.


    Aber seht selbst. Und Achtung: nicht zu weit hinauslehnen, sonst ist der Kopf (und Verstand) weg.


    Ein Wort noch: mir ist klar, dass das evtl. nicht den Geschmack von machem hier im Forum treffen mag: das hat nicht unbedingt etwas mit dem Ernst des Hobbies zu tun, mit dem manche dies hier betreiben.


    Das ist vielmehr ein leichter erholsamer Spaß, Sport, ein Spiel und eine Entspannung, ein Laissez-faire – so wie es vor allem unsere Jugend mag (und die Junggebliebenen) auch z.B. mit Szenenlängen von 2-3s (nicht 8-12s wie ich es noch vor 40 Jahren in Filmseminaren gelernt habe).

    Und alle, die den Film bisher gesehen haben, fragen mich nach Spurgröße und wie geht das, das will ich auch machen. Das sollte man sich auch mal als Werbegag überlegen??!!


    Hier noch ein paar Standbilder aus dem Film.








    Und hier der YouTube Link: http://youtu.be/NYHbjDXZ8LA


    Und nun viel Spaß und gute Unterhaltung bei 8 Minuten Film wünscht


    Hendrik


    (Übrigens: wer gleich die Musik hören will, kann auch zu 3:54 springen; er verpasst dann aber den tollen Sound der V 160 und all das Rangieren)


    Und: Fortsetzung folgt!!!!!!!!

  • Lieber Hendrik,


    eine Sache finde ich bei deinem wirklich gut gemachten Film ganz schlimm, nämlich dass die Fahrzeuge sich bewegen und gleichzeitig Figuren wie zur Salzsäure erstarrt in Körperhaltungen herumstehen, die eindeutig zu Bewegungen gehören. Das wirkt total surreal auf Menschen, die nicht nur auf die Fahrzeuge achten.


    Wenn die Figuren festgeklebt sind, dann kann man das wohl nicht ändern. Wenn nicht, würde ich nur Figuren ins Bild kommen lassen, die sitzen oder ruhig stehen.


    Meine stehenden Figuren haben einen 0,5 mm Draht in einem Bein (von unten hineingebohrt und -gesteckt), so dass ich sie an fast jeder Stelle der Anlage hinstellen kann. Die dabei entstehenden Löcher im Untergrund sind quasi unsichtbar. Und weißt du was "cool" wäre: eine (sitzende) Figur, die ihren Kopf mit dreht, wenn der Zug vorbei fährt. Kopf abtrennen, dünnen Draht von unten in den Kopf, etwas dickeres Loch durch den Körper bohren, den Draht durchführen und unter der Anlage einen 90 Grad-Winkel biegen, mit dem der Kopf bewegt werden kann. Kann ich dir für den nächsten Film bauen. Sende mir eine Mail.



    Und noch ein Tipp für die Fahraufnahmen: da es immer in eine Richtung um die Kurve geht, solle die Kamera etwas in diese Richtung gedreht angebracht werden, damit man auch in den Kurven sieht, wohin die Reise geht. Im Auto schaut man ja auch immer in die Kurve. Außerdem sieht man dann auf den Geraden auch mehr von der Anlage und weniger von den Schubladen.
    Liebe Grüße


    Gerd

    Edited 2 times, last by 1zu0 ().

  • Hallo Filmfans


    ganz herzlichen Dank für die vielen Filmclicks (man glaubt es ja kaum, was Google einem in der Statistik zu diesen Clicks auf YouTube alles sagen kann).
    Und ich freue mich auch ganz toll über die Kommentare.


    Gerd: Deine Vorschläge sind hoch willkommen. Alle meine Figuren sind mit dem Hin-und-weg-Kleber von NOCH befestigt; lassen sich also auch bewegen, drehen, wegnehmen etc.


    Aber der drehende Kopf in Großaufnahme - oder ein schwenkender Arm als Puppentrick mit Stop-Motion aufgenommen - das dramaturgisch richtig eingesetzt, wäre der Clou.
    Ähnliches habe ich früher mit Knetgummi schon probiert. Ich melde mich bei Dir. Und Dank schon mal im voraus.


    Das mit den Schubladen war allerdings aus Gründen der Spannung so gewollt. Bei einigen Szenen ist die Kamera in die Kurvenrichtung gedreht - bei anderen nicht. Habe ich ausprobiert: wenn man alles in einem einfachen Rundkurs schon vorweg sieht; wird's langweilig.
    Vor allem weil entsprechend der Musik der Kurs 3 mal durchfahren wird. Das ist sowieso die Grenze des Erträglichen; und in dem Moment wo es langweilig zu werden droht, endet der Film mit dem Sprung vom Wagen.


    Übrigens eine Bemerkung der besonderen Art: der Krupp Kesselwagen von MBW war der Kamerawagen bei der halsbrecherischen Fahrt. Seine reibenden Achsen machen das fantastische Fahrgeräusch. Erst nach den Filmaufnahmen habe ich sie geölt. Leider waren sie danach viel leiser und liefen wie geschmiert.
    Auch seine dicke Plastikreeling war exzellent, um die Kamera in allen Positionen zu befestigen.
    Wie man sieht: alles hat also seine zwei Seiten.


    Viele Grüße


    Hendrik

  • Hallo Michael/Minicooper


    für die meisten Aufnahmen habe ich eine ActionCam GoPro Hero 4 verwendet. Sie ist schön klein, leicht und man kann sie auch auf den Kopf drehen, so dass das Objektive fast zwischen die Schienen und Schwellen gelegt werden kann. Der Prozessor in der Kamera rechnet das Bild automatisch in der korrekten Orientierung. Oder man macht es später auf dem Rechner. Schwächen hat die Kamera für unsere Zwecke im Nah- bzw. Makrobereich. Dafür braucht man dann Vorsatzlinsen. Die GoPro ist halt mehr für Superweitwinkel- und Fisheye-Aufnahmen gedacht. Hier ist die kleine Kamera beim Einsatz auf der MoBa-Anlage zu sehen (Beitrag 17): Neues aus Groß-Reken.


    Manche Aufnahmen wurden auch mit einer Panasonic HC X929 und einer Canon Power Shot SX 230 (eigentlich ein Fotoapparat) gemacht. Die sind aber sehr viel größer und kommen nicht so gut in die Maus- bzw. Froschperspektive.


    Bearbeitet wurde der Film mit dem Casablanca System von Macrosystems/Macromotion mit der Bogart Software.


    Viele Grüße


    Hendrik

  • Morgendliches Erwachen


    Hallo Betriebsfreunde


    Kürzlich ist wieder ein kleiner Videoclip mit Szenen aus Groß-Reken fertig geworden.


    Es geht um den frühen morgendlichen Betrieb rund um das Betriebswerk und den Bhf.:
    Das kleine Bw erwacht:
    die Köf fährt zur Rangierarbeit;
    die BR 94 kommt zum Auffüllen der Vorräte; der Rottenkraftwagen KLv 51 fährt zum Freiladegleis zum Reparieren einer defekten Gleissperre;
    und der ETA 515 kommt von der Akkuladestation und fährt zum Hausbahnsteig für seine erste morgendliche Pendelfahrt ins Ruhrgebiet.


    Das kurze Filmchen ist als lebendige Ergänzung zu Der lange Weg zum kleinen BW gedacht.


    Hier noch ein paar Standaufnahmen aus dem Film:







    Und nun wünsche ich viel Spaß und gute Unterhaltung bei 5 min. Abschalten, Träumen und Wiederanschalten (oder umgekehrt):http://youtu.be/Z-AcsGuozmo


    Viele Grüße


    Hendrik

  • An all Betriebs-, Film-, Dauer- und seltenen Hutzieh-Fans


    vielen herzlichen Dank für den lauten und ausgiebigen Applaus.


    Ich habe mich sehr gefreut und verneige mich ganz tief.


    Und ich kann sicher versprechen: Fortsetzung folgt.


    2-3 Filme sind noch in der mache. Und ich fühle, sie werden richtig gut.


    Auch zum Füllen des Sommerlochs - wenn es das denn hier im SNM-Forum - anders als in Politik & Presse - überhaupt gibt.


    Beste Grüße


    Hendrik

  • Umsteigen am Bahnsteig 2


    Hallo Betriebsfreunde der Spur 0


    So wie oben angegeben sollte ursprünglich der nächste Videoclip aus Groß-Reken heißen.


    Da sich aber erkennbar keines der Preiserleins auf der MoBa-Anlage bewegt bzw. umsteigt, musste ein neuer Titel her.
    Und nach langwierigen und schweren Diskussionen wurde der tiefgründige und allessagende Titel „Montags in Groß-Reken“ gewählt ;) .


    Hier ist also der nächste Film noch kurz vor der Ferienpause im YouTube-Kanal veröffentlicht.


    Hauptdarsteller sind:
    Ein VT/VS 98, eine BR 64 und ein paar 3ygs.


    Und die kurze Geschichte:
    Ankunft um die Mittagszeit mit dem VT 98 Schienenbus in Groß-Reken. Umsteigen in den Nahverkehrszug nach Münster mit leichter Verspätung, da die als Vorspann geplante BR 64 noch auf sich warten lässt. Dann aber geht es endlich mit schneller Fahrt weiter.


    In einer "Nebenrolle" beobachten wir eine BR 78 beim Auffüllen der Wasservorräte am Hausbahnsteig in Groß-Reken.


    Und hier noch eine paar „Screenshots“ als Information und als Aufreißer, um den Mund wässrig werden zu lassen :) :) :








    Und hier ist der Link zum Film: http://youtu.be/hhIbGucAU9o



    Und nun wünsche ich wieder gute Unterhaltung und viel Spaß beim Ansehen.


    Beste Grüße


    Hendrik

  • Hallo Hendrik,


    leider habe ich keinen Grünen mehr für Dich. Hier ist Einer symbolisch! Gros-Reken ist schon ein bemerkenswert schöner Bahnnof mit ebensolchem Umfeld.

  • Hallo Robert
    herzlichen Dank für Dein Lob; ich freue mich.


    Hallo Micha


    ja Du hast ja Recht; und das ist unserem Lokführer schon oft gesagt worden:
    einmal soll er sich nicht so oft auf der Heizerseite aufhalten;
    das zweite - und viel schwerwiegendere - Problem ist, dass er sich so gern und weit hinauslehnt.


    Aber er kann einfach der Versuchung nicht widerstehen:
    in Groß-Reken steht nun mal die BR 64 öfter als dass sie fährt und auf der linken Seite sind einfach mehr gute alte Kumpel zum Reden und Lachen. Und außerdem: im Groß-Rekener Bahnhof und der Umgebung sind einfach die hübscheren Frauen auf der linken Seite ;) .


    Und da es sowieso noch keine Signale gibt, wird alles durch Zurufe und schriftliche Anweisungen geregelt. Da braucht er also nicht dauernd aus dem rechten Fenster zu sehen.


    Bis jetzt hat das also immer so geklappt. Hoffen wir halt mal, dass es weiter so geht.


    Aber mal im Ernst :) : da ich fast immer auf diese Seite der Lok gucke, will ich auch beide Gesellen erkennen können, die ich da so mühsam reingeklemmt habe; ganz besonders wenn sie so nett aussehen.


    Beste Grüße


    Hendrik

  • Hallo Hendrik, schlechte Ausrede. Was nützt die beste Aussicht und die nettesten Mädels auf der linken Seite, wenn die Bedienungseinrichtungen der Lok auf der rechten Seite sind. Ein Lkw Fahrer muss ja auch hinter dem Lenkrad sitzen, wenn er sein Fahrzeug bedienen will (muss).


    Gruß Micha :(

  • Hallo Micha


    ja unser Lokführer hat inzwischen auch gemerkt, dass da was nicht stimmt.


    Eigentlich ist der Heizer ja der junge, attraktive Mitarbeiter, dem die Mädchen zuwinken.
    Und er dachte, er könnte davon etwas profitieren, wenn er sich auch auf die linke Seite stellt.


    Denn schnell und rüstig ist unser Lokführer und er kann in Windeseile von rechts noch links und wieder zurück springen.


    Aber da das wohl im großen und ganzen für die Katz' zu sein scheint, muss er sich das noch einmal überlegen, ob es so weitergehen soll.
    Viele Grüße


    Hendrik

  • Hendrik, jetzt gib doch zu, dass deine 64 einen Elektromotor hat und die Steuerung auf der Heizerseite ist. Jahrelang hat der Lokführer nicht gemerkt, dass gar nicht er sondern jemand anders die Lok steuert. Dass aus dem Schornstein nie Rauch kommt und die Kohle im Tender nicht weniger wird, hätte ihm ja eigentlich auffallen können.


    Aber dank aufmerksamer Foristen hat er es endlich mitbekommen und schaut jetzt immer dem Heizer bei der bewegungslosen Arbeit zu oder aus dem Fenster, wo der Bahnsinn sein Ende hat.


    Gott zum Gruße


    Gerd

  • Hallo Micha und Gerd,
    ihr habt leider Beide nicht Recht mit euren Vermutungen "Stellung Lockführer im Führerhaus".
    Hendrik würde bei seiner Detailgenauigkeit doch nie so einen GROBEN Fehler auf seiner Anlage zulassen!
    Die Wahrheit, und zwar die EINZIGE RICHTIGE Wahrheit ist.
    Auf der Lockführerseite steht ein JUNGER DYNAMISCHER Lockführer,
    und der "ALTE" ist längs in Pension. Nur hat sich bisher niemand getraut, es ihm zu sagen!
    Stimmts Hendrik? Oder habe ich RECHT?


    Gruß von der Neckarquelle
    Heiko

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