Einmal im Jahr.....

  • Einmal im Jahr fordert die beste Ehefrau von allen den Beitrag zur Wohnungspflege auch in meinem Eisenbahnzimmer.
    Das bedeutet : Fensterputzen.


    Im Prinzip kein großes Problem, aber in diesem Fall habe ich meine Anlage aus Platzgründen bis unmittelbar an die Fenster herangebaut.
    Das OK zu dieser raumfüllenden Bauweise habe ich nur erhalten unter der Zusage, daß „man an die Fenster rankommt.“


    Also habe ich den Anlagenteil am Fenster so gebaut, daß er nach dem Herausnehmen von 4 Elementen von der übrigen Anlage getrennt ist und als Ganzes vom Fenster weggezogen werden kann. Der stabile Unterbau gewährleistet dabei, daß sich nichts verzieht und alles beim Montieren wieder exakt passt.


    Dass diese Aktion zu einem ziemlichen Durcheinander in der ganzen Wohnung führt ist klar – schließlich müssen die herausgenommenen Teilstücke sowie das Material, das normalerweise unter der Anlage lagert, anderswo zwischengelagert werden.


    Nachstehend habe ich das diesjährige Chaos fotografisch dokumentiert.


    Zur besseren Orientierung der Gleisplan vorweg:


    Der sichtbare Bereich:


    Der nicht sichtbare Bereich:


    Die gesamte obere Anlagenkante ist die Fensterfront.


    Das erste herausnehmbare Element gehört nach vorne links, an den Werkzeugschrank:


    Hier erkennt man, wo es hingehört:


    Mit etwas mehr Abstand:


    Die nächste Lücke: Oben ist der normale Abstand zwischen rechtem und linkem Anlagenteil ca. 70 cm, unten ca. 90cm.


    Hier das untere Stück mit der Dreiwegweiche in der Einfahrt zum Abstellbahnhof:


    Am Teilstück darüber wird bei dieser Gelegenheit noch eine beleuchtete Weichenlaterne eingebaut:


    Das 4. Element und das gleislose Stück der Montageöffnung lagern im Treppenhaus:


    Das gesamte Rollmaterial wird vor Beginn der Aktion in den unverrückbaren, rechten Anlagenteil, also in Abstellbahnhof, Bw, Ziehgleis und Steigungsstrecke rangiert. Das macht noch den meisten Spaß.


    Der Vorteil an dieser jährlichen Prozedur ist, daß man die Anlage nun auch aus ungewohnter Perspektive sieht und an Stellen arbeiten kann, an die man normalerweise nicht herankommt:


    Hier noch ein Blick auf das letzte Fenster, danach habe ich wieder für 1 Jahr Ruhe:


    Auf- und Abbau dauern je ca. 1 Stunde. Das heisst, innerhalb eines 1/2 Tages ist das Thema erledigt - ich auch!


    Viele Grüße
    Heiner

  • Moin Heiner.


    Endlich können wir mal sehen was du da so baust, hast es ja lange verheimlicht. Das sieht sehr gut aus was du da auf die Beine stellst auch der Gleisplan gefällt mir außerordentlich gut, sehr stimmig. :thumbsup: :thumbsup:


    Ja , mit den Zugeständnissen ist es so eine Sache, man macht sie ja eigentlich nur um sein Ziel zu erreichen und man hat erst mal ein Jahr Ruhe. Irgendwann kommt der Tag der Wahrheit und ganz im Dunklen fällt einem wieder das ein was man so aus der Laune heraus Gesagt hat :wacko: . Aber man muss auch zu seinen Zusagen stehen, das ist dann zwar mit Arbeit verbunden aber der Hausfrieden bleibt sicher. ;( :) .


    Mein erster Gedanke war , Fenster zu mauern, dann hast du für die nächsten Jahre wirklich vor so einem Tag Ruhe :whistling: :whistling: . War aber nur mein Gedanke :rolleyes: .


    Viel Spaß beim Wiederaufbau :rolleyes:


    Gruß Hein

  • Hallo Hein,
    danke für die Blumen.


    Zumauern ist ein guter Gedanke. Aber leider gehört mir nur die Wohnung, nicht das ganze Haus.
    Ich befürchte, das gibt Ärger mit der Eigentümergemeinschaft.


    Heiner

  • Hallo Heiner,


    ich muss Hein beipflichten, du hast wirklich eine tolle Anlage, schade dass du die nicht schon mal
    vorgestellt hast. Sie ist wirklich sehenswert. Welches Rastermaß ist das?


    Gruß

    Meinhard,
    der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

  • Hallo Meinhard,
    danke für das Lob!
    Das Rastermaß ist 1m.
    Bei Interesse zeige ich mal Bilder von der Anlage, wenn sie wieder einsatzbereit ist.
    Bisher habe ich das nicht gemacht, weil sie noch lange nicht fertig ist.
    Deshalb habe ich in der Vergangenheit nur Detaillösungen vorgestellt.


    Viele Grüße
    Heiner

  • Hallo Heiner


    wirklich tolle Anlage; auch ist mir Dein Problem nur zu sehr bekannt.


    Wegen der Komplexität der ganzen Angelegenheit habe ich die beste aller Ehefrauen dazu überreden können, die Putzabstände auf 2 Jahre zu erhöhen.
    Leider geht aber auch diese Zeit mal rum. Jetzt muss ich mich mal demnächst auf eine neue Verhandlungsrunde bzgl. unbedingt notwendige Zeitverlängerung einstellen.


    Ich sammle schon Gründe für das Warum.


    Viele Grüße


    Hendrik

  • Moin Heiner,


    kann mich meinen Vorrednern nur anschließen und sagen, sensationell was du da bis jetzt geschaffen hast.
    Würde mich wirklich sehr interessieren mehr von deiner Anlage zu sehen und zu erfahren.


    Aber eins verstehe ich nicht, die beste Ehefrau die man sich vorstellen kann, wohnt doch hier bei mir. ;) Komisch, wirklich komisch. :D


    Gruß
    Söhnke

  • Endlich kann ich mir die Lokalität Dachboden mit den nervigen Dachschrägen auch mal schönreden: An mein Dachfenster komme ich spielend ran - sauber ist es aber deswegen noch lange nicht :D

  • Hi Heiner,


    so eine tolle und raumfüllende Anlage ist bis jetzt "streng geheim" geblieben? Du wirst Deine Gründe haben. Wäre aber schön, wenn Du mal "zeigst".


    Die Fenster: Riffelglasfolie (o. ä. Muster) von Alcor oder d - c - fix von innen mit Prielwasser und Rackl (Siebdruckbedarf) blasenfrei aufziehen und jedes Jahr Anlage nur mit Folie abdecken, Glasrein auf Fenster innen spritzen und mit einem Abzieher am Stiel abziehen. Den Dreck von aussen sieht man nicht mehr und wen interessiert´s schon was aussen ist? Genau durchschauen kann man dann auch nicht mehr, was soll´s - drinnen spielt die Musik ;):D (alles "halbernst" gemeint).



    Viel Spass mit Deiner Moba für den kommenden mobafensterputzfreien Jahresintervall...

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