Spur 0 auf 220 x 150 cm in Epoche V/VI ?

  • Hallo Zusammen,


    um es kurz zu machen - ich bin dank Euch allen auf die Spur 0 gekommen.


    Dank Alexanders ("akkacz") Beiträgen rund um "Krumme Fohre" sehe ich die mir zur Verfügung stehende Fläche als Ansporn.


    Dank dem EK-Team, das in 2003 mehrere Hefte dem Anlagenbau der Redaktionsanlage "Güterverkehr" gewidmet hat und dank dem Youtube-Nutzer "Holzklotz" der mit seinen tollen Aufnahmen der "Lüneburger Industriebahn" aufgezeigt haben, dass die DB nicht nur in Epoche 3 oder 4 besteht und im heute auch noch interessanten Verkehr abwickelt habe ich mich entschlossen, ein Stück Spur 0 - Bahn in Anlehnung an die Geschichte der "Lüneburger Industriebahn" http://www.xplored.de/die-luneburger-industriebahn zu gestalten.


    Einen Gleisplan habe ich bereits erstellt. Er beinhaltet zwei Lenz-Weichen und ein paar Meter Flexgleis, die zu einem Inglenook - Gleisbild aufgebaut werden. Die Skizze liefere ich noch nach.


    Zur Historie meiner Bahn habe ich mir folgendes vorgestellt (im zeitlichen Kurzraffer):


    Schon Anfang des 19. Jahrhundert war klar, dass die Region einen Bahnanschluss brauchte und auch bekam. Der vorhandene Steinbruch sowie die beiden Hauptarbeitgeber - die FATAL-Maschinenbau und die chemischen Werke MÜFFEL und MIEF - drängten darauf, Ihre Produkte via Bahn zu verteilen. Der preußische Staat fackelte auch nicht lange (naja, zumindest gemessen an der damaligen üblichen Bürokratie) und genehmigte im Jahr 1902 den Bau der Trasse, die damals - inklusive aller Anschließer - knapp 48 km Gleise umfasste. Die dafür notwendigen 400.000 Reichsmark wurde sowohl von der Stadt als auch vom Zusammenschluss der Industrie-Unternehmer je zur Hälfte getragen. Die Betriebsführung lag bei der Staatsbahn.


    Kaum waren die ersten km gelegt, wurde klar, dass - aufgrund der schönen Landschaft und den dortigen Erholungsmöglichkeiten - auch der Personenverkehr eine Zukunft haben würde. Und so kam es dann, dass aus der anfänglichen Industriebahn eine "ausgewachsene" Relation erwuchs. Es dauerte nicht lange und auch der nahe gelegene Hafen wurde ins Gleisnetz eingebunden.


    Aufgrund der fleißigen Maschinenbauer und Chemie - Ingenieure zusammen mit den Anlieferungsmöglichkeiten des nahegelenen Hafen wuchsen die Tonnagen recht schnell und es kamen immer stärkere Maschinen zum Einsatz. Der Unterbau unserer Strecke musste ertüchtig werden, um die zunehmenden Lasten zu tragen. In dieser Zeit wurde dann auch ein Schüttbahnsteig mit Wartebude
    errichtet, um die Arbeiter im Dreischichtsystem zur Arbeit zu bringen.


    In der Zeit der Nazi-Herrschaft erlangte unsere Region wegen ihrer Produkte (Panzer und Munition) auch im Ausland eine gewisse Berühmtheit, die mit einem entsprechenden Besuch von Bombern quittiert wurden. In der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg wurde unsere Bahn allerdings zügig in ihren grundlegenden Ausmaßen wieder hergestellt und der Betrieb wieder aufgenommen.


    Die Maschinenfabrik und die chemischen Werke wurde nach ihrer Zerstörung nicht mehr aufgebaut. Auf den Grundstücken siedelten sich jedoch recht schnell (eben wegen des Bahnanschlusses) verschiedene kleinere Anschließer an, die für ein reges Güteraufkommen sorgten. Dem Steinbruch ging in den 60er Jahren das Material aus, er wurde geschlossen.


    Der Personenverkehr erreicht jetzt seinen Höhepunkt, gab es doch langsam in der Bevölkerung wieder Zeit und Geld zum Reisen.


    Der nun folgende technische Fortschritt brachte nicht nur stärke Dampf- und Diesellokomotiven und sogar die Elektrifizierung der Hauptstrecke mit sich, auch Auto und Lastwagen setzten sich nach und durch. Ab 2002 tat MORA C sein übriges, um dem - aus Bahnsicht - blühenden Güterverkehr die Grundlagen zu entziehen und mehr und mehr Gütertonnagen auf die Straße zu verlagern. Das Personenverkehrsaufkommen ging ebenfalls zurück, der Ausflugsverkehr wurde mehr und mehr mit dem eigenen Motorrad und noch mehr mit dem eigenen Auto gefahren. Allerdings blieb immer ein Restaufkommen im Personenverkehr - nicht auf der Hauptstrecke sondern im Bereich der Industriebahn. Die dortigen Arbeitnehmerinnen und -nehmer fuhren gerne mit dem alten "Berufspendel" durchs Industriegebiet. Der "alte Brummer" (man weiß nicht, ob damit der Triebwagen oder der Triebwagenführer Jacob Beginsky oder später sein Sohn Adolf Beginsky gemeint war) fuhr die meisten Leute bis nahezu vor die Türe des jeweiligen Betriebes.


    Der Personenverkehr wurde Ende der 70ziger Jahren eingestellt, der Berufspendel wenig später Anfang der achtziger Jahre. Adolf Beginsky ließ es sich nicht nehmen, den zur z-Stellung und
    Verschrottung abgestellten Triebwagen zu übernehmen und über die Jahre hinweg mit seinen Kindern Klaus und Paul Beginsky behutsam wieder aufzubauen.


    Heute gibt es noch einen Großkunden, der sich von der Bahn bedienen lässt - einen Groß- und Außenhandel für Maschinenbau und Autoteile (wenn jemand einen besseren Vorschlag hat - immer her damit!). Unser Groß- und Außenhändler hat es geschafft, neben der Beratung und dem Vertrieb von Maschinenbauteilen auch noch ein weiteres Standbein aufzubauen - und zwar für den Bereich Oldtimerinstandhaltung und -Restauration. Der hohe Teileumlauf bedingt ein mehrmaliges Verschieben der Güterwagen, da die Gleislängen beim Anschließer recht kurz sind.


    Die DB war zwar "gerne" bereit, ein- bis zweimal täglich Züge aus mehreren Wagen abzuholen, nicht jedoch in unregelmäßigen Abständen die Güterwagen zu verschieben. Wegen des stetig ansteigenden Güterwagenverkehrs musste unser Groß- und Außenhändler etwas unternehmen. Ein Mitarbeiter, Paul Beginsky, grundsätzlich in fünfter Generation Eisenbahner hätte er nicht im Handel lernen müssen, hatte einen faszinierenden Vorschlag:


    "Wir beschaffen uns einen alten Triebwagen - mit dem können wir nicht nur die Wagen verschieben oder auch einzeln zum DB-Bahnhof fahren und abholen, sondern gleichzeitig auch eine Transportmöglichkeit für unsere Schichtarbeiter zum Bahnhof hin und zurück anbieten. Die meisten, die mit dem Auto kommen, moppern über die Zustände der Straßen in der Stadt, über den Verkehr und dass es nicht voran geht. Bis zu einer Stunde brauchen die zu uns 'raus! Mit einem Triebwagen könnten wir unsere Leute vom Bahnhof aus in 25 Minuten hierher transportieren. Und mein Vater hat sich damals, als er bei der DB in Rente ging, so ein Ding mitgenommen und in seinen Garten gestellt ... Er erzählt gerne, was dieser zweimotorige rote Brummer alles weggeschafft hat ... und er wäre billiger als ein Zwei-Wege-Unimog, wie die Buchhaltung vorgeschlagen hat ...Fahren kann mein alter Herr das Dingen ..."


    Der Buchhalter konnte sich mit seiner Vorstellung immerhin durchsetzen. Nein, der Unimog wurde nicht angeschafft, aber der Triebwagen auch nicht ... Im Rahmen des Outsourcing entschied man sich, der Gründung der "Beginsky-Bahn" unter die Arme zu greifen und die IG "Roter Brummer" zu unterstützen. Der Triebwagen wurde den heutigen Erfordernissen entsprechend angepasst (will heißen, die Polster neu bezogen und Mama Beginsky bekam einen kleinen Servierwagen, mit dem sie Kaffee, Brötchen und ihre weitbekannten Beginskys Apfeltaschen verkaufen konnte) und nahm kurz darauf seinen Betrieb auf.


    So kommt es, dass man auch heute noch ab und an einen Triebwagen im Güterverkehr zu sehen bekommt.


    Da Papa Beginsky immer schon einen gewissen Geschäftssinn hatte, bietet er am Wochenende und an den Feiertagen so eine Art "Ausflugsverkehr" vom Bahnhof zum Hafen und über Industriegebiet zurück zum Bahnhof an. Zum Erstaunen aller (bis auf Papa Beginsky) wird dieses Angebot bis heute gut angenommen. Hierbei mag die mittelmäßige Instandhaltung der Gleise und des Gleisumfeldes dazu beitrage, eine "wild-romantische" Atmosphäre zu zaubern. Würde man Papa Beginsky fragen, würde er brummen: "Jau, da stehen ...viele Bäume und Sträucher - kannste nicht immer richtig inne Kurve sehen. Brauchste aber auch nicht, wir fahren weder schnell noch ist häßlich, wenn Du woanders hinschaust. Außerdem ham wir prima Musik und Apfeltaschen - was willste da aussem Fenster schaun ...?"


    Der Betrieb selber ist sehenswert. Die kurzen Übergabezüge, geführt von der DB-Ortslok, müssen in mehreren Säge-Manövern verfahren werden, da die Strecke keine durchgehende Strecke ist. Das Bereitstellen und Abholen der Wagen erfordert - je nach Anzahl der Wagen - teilweise umständliche Rangiermanöver. Einige dieser Rangierbewegungen werden durch den Triebwagen übernommen.


    Manche Wagen werden direkt vom Hafen aus per Triebwagen in das Industriegebiet und umgekehrt gefahren. Das ist aber eher selten.


    Für die Strecke gibt es auch so etwas wie eine Zukunft. Man munkelt, es gäbe noch andere, im Industriegebiet ansässige Unternehmer und Unternehmerinnen, die sich gerne an dem Einzelwagenverkehr beteiligen würden. Verhandlungen laufen schon, doch noch ist nichts offizielles bekannt. Auch plant die IG "Roter Brummer" einen nahgelegenen alten Bockkran wieder in Betrieb zu nehmen, um das Verladen von Einst darstellen zu können.


    Soweit zur Geschichte, die mir dazu dient ein Betriebskonzept vorbereiten zu können.


    Viele Ungereimtheiten wie regelmäßiger Museumsverkehr auf einer DB-Strecke, die Darstellung des Anschlusses Bahnhof zu Industriegebiet bzw. Hafen samt erforderlicher Sicherungstechnik und und und brauche ich - glaube ich - nicht aufzulösen, da es mir nur darum geht, eine Begründung für den Rangierverkehr und die vorkommenden Wagen finden zu können. Wagen, die nicht für den Groß- und Außenhandel bestimmt zu sein scheinen, werden halt teilbe- oder entladen, um dann später von einem weiteren Anschließer mitbenutzt zu werden, bspw.


    Über den gedachten Bahnhof gibt es den Anschluss an die große weite Welt, womit es zu einem Wagenaustausch kommt. Der erdachte Groß- und Außenhandel begründet die Benutzung unterschiedlicher Wagengattungen.


    Was haltet Ihr von diesen Gedanken? Kann es sich bei der Historie um eine glaubhafte Geschichte handeln? Wo sind die Schwächen, wo muss ich nachbessern?


    Viele Grüße
    René

    Edited 2 times, last by BeginnR: Einarbeitung der Anmerkungen von "schlußscheibe". ().

  • Die Geschichte klingt recht glaubhaft und - so viele Gedanken habe ich mir bei meiner Anlage nicht gemacht.
    Ich bin mal gespannt auf die weiteren Schritte und Bilder.


    Gruß

    Meinhard,
    der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

  • Hallo René,


    Interessante Geschichte, aber:



    ...Schon im späten 18. Jahrhundert war klar, dass die Region einen Bahnanschluss brauchte und auch bekam. ...


    Da waren Deine Bürger der Zeit schon weit voraus und wir sollten die Geschichte umschreiben, wurde die Eisenbahn doch erst im 19. Jahrhundert erfunden ;)8)

  • Hallo Georg,


    Da waren Deine Bürger der Zeit schon weit voraus und wir sollten die Geschichte umschreiben, wurde die Eisenbahn doch erst im 19. Jahrhundert erfunden




    naja, so wollte ich nicht mit der flachen Hand in die Sahne hauen ... hab ich in meiner Geschichte korrigiert ... peinlich, peinlich ...


    Vielen Dank für den Hinweis!


    Viele Grüße


    René

  • Hallo René,


    eine sehr interessante Planung, genau mein Geschmack.


    Vielleicht sollte ich das mal in meine Auflistung mit einbringen. Da es thematisch in die gleiche Richtung geht, schau dir mal meine Planungshilfe-Industriekunden an. Dort schreibe ich auch über ein Industriestammgleis in Bargteheide, an dem die Firma Langnese Honig sitzt. Die Bilder im Hp1 Nummer 14 aus dem Jahre 2000 sind ebenfalls sehr vielversprechend, auch wenn ich diese wegen des Copyrights hier nicht zeigen kann.


    Ich werde dein Projekt daher gerne verfolgen. :thumbup:


    Viele Grüße


    Carsten

  • Moin,


    noch eine Ungenauigkeit: Das "Marktorientierte Angebot Cargo" Mora C wurde erst ab 2002 durchgezogen.


    Eine weitere Idee zur Geschichte:
    Die Strecke könnte überhaupt niemals zur Staatsbahn gehört haben. Es war durchaus üblich, dass Industriebahnen durch Interessengemeinschaften der ansässigen Unternehmen oder durch die Stadt gebaut wurden.


    Da Du DB-Betrieb willst, könnte die Betriebsführung bei der Staatsbahn liegen. Eventuell war das seit Preußens Zeiten so - oder der Betrieb wurde der DR übergeben, als in den 30ern die Kriegswirtschaft für unerwarteten Aufschwung sorgte und die kleine O&K-T2 der Industriebahn für die Zuglasten nicht mehr ausreichte. In dieser Zeit wurde dann auch ein Schüttbahnsteig mit Wartebude errichtet, um die Arbeiter im Dreischichtsystem zur Arbeit zu bringen. Für all dies gibt es reale Beispiele - und mehr als eines.


    Nach dem Krieg könnte die Bude mit den Panzerteilen als Reparaturbetrieb für die Fahrzeuge der Besatzungsmacht requiriert worden sein. Daher wurde der Bahnanschluss trotz weitgehender Zerstörung wieder instandgesetzt. Und der Reparaturbetrieb existiert sogar bis heute. Vielleicht als Motorenbauer, der außer PKW- und LKW- Motoren auch mal einen Motor für ein kleines Schiff, eine Großdiesellok oder ein Notstromaggregat bekommt. Das würde ein gewisses Aufkommen an Schiebewandwagen und gelegentlichen Flachwagen mit riesigen Holzkisten erzeugen.


    Eventuell stellt die Staatsbahn auch nur die Züge zu, den Rangierdienst macht die Industriebahn, genau wie die Streckeninstandhaltung, immer noch selbst. Hierzu könnte sie eine Köf haben, oder einen Rottenkraftwagen, in Epoche V vielleicht auch einen schienengängigen Unimog.


    Was in eine solche Umgebung und gerade bei Platzmangel gut passen würde, wäre eine per Waggondrehscheibe angeschlossene Halleneinfahrt oder Rampengleis. Damit ließe sich auf engstem Raum ein weiterer Anschließer darstellen.


    Gruß,
    Schlußscheibe

  • Hallo Rene,


    leider sind deine Ideen politisch nicht ganz korrekt umgesetzt worden!
    Wieso baut der spätere Betreiber den Triebwagen nur mit seinen beiden männlichen Kindern Klaus und Paul auf? Wo wird hier die geforderte Frauenquote beachtet? ;)




    Grüße
    Andreas

  • Hallo Andreas,


    leider ist es so, dass Mama Maria Beginsky keine Töchter geboren hat. Dennoch braucht man um das Wohl der Emanzipation nicht zu fürchten, heißt es doch "hinter jedem großen Mann steht eine große Frau". So ist es auch mit unserem Adolf Beginsky. Der Anschaffung des Triebwagens gingen lange Haushaltsverhandlungen voraus, zumal Lokführer im mittleren Dienst bei der DB zwar bezahlt aber nicht reich wurden ... Es geht die Mär, dass Papa Beginsky ein paar Bedingungen zustimmen musste, u. a. auch "jetzt hasse Zeit, kümmer Dich um die Kinder und lass mich die Apfeltaschen machen" oder "wenn dat Dingen schon im Garten steht tust Du auch Rasen mähen und Wäsche hängen". Es ging sogar soweit, dass sich Mama Beginsky mit "wenn Du in dem Dingen den Boden schrubbst, kannse dat auch hier machen" durchgesetzt hat. Man berichtete von hitzigen Szenen - insbesondere im Rahmen der Gründung der IG "Roter Brummer". Ohne Mama Beginskys Kontakte und ihre herzliche Art wäre das wohl nichts geworden. Denn Papa Beginsky ist in der Tat auch ein "Roter Brummer", der grundsätzlich brummig ist und ab und zu auch mal cholerisch (und damit rot) werden kann. Grundsätzlich ein herzensguter Mann aber mit einer kratzigen Schale. Mama Beginsky hat sich auch mit dem Servierwagen eingebracht - "ich will doch nich wie früher hier sitzen und auf die Wand schauen, während Du mit Deinen Kumpels und dem Ding da herumkajohlst. Da will ich jetzt auch was von haben." Und so gründete Mama Beginsky ihre kleine Ich-AG als "Mobile Service-Einheit inklusive Catering" und wacht über ihren Mann und über ihre Fahrgäste. Ihre herzliche und großmütterliche Art zusammen mit der sehr guten kulinarischen Versorgung sorgt für eine rege Auslastung des Brummers. Gelegentlich - so grübelt Mama Beginsky - "könnte man über nochn Dingen nachdenken damit dat hier nicht immer so enge zugeht." Aber das kommt bei der Einnahme-Kosten-Situation der Beginsky-Bahn wohl nicht in Frage.


    Vielleicht - und nur ganz vielleicht - hat Papa Beginsky ja eine komplette Garnitur aus Trieb-, Bei- und Steuerwagen erworben und den Bei- und Steuerwagen in einer alten Halle mit Gleisanschluss "versteckt". Das könnte die horrenden Ausgaben für Stoff und Material erklären ... Mama Beginsky wunderte sich Anfangs über das viele Geld, dass Papa Beginsky für Kauf und Renovierung ausgegeben hat. Auch das seitens Papa und Söhne Beginsky unerklärte stundenlange Verschwinden in den letzten Jahren könnte das erklären. Beide Tatsachen haben für viel Ungemach zwischen den beiden gesorgt.


    Wie so oft geht bei den Beginskys nichts ohne die Frau. So hat das Hobby Eisenbahn die beiden über den gemeinsamen Betrieb des roten Brummers wieder näher zueinander gebracht nachdem die Renovierung des Triebwagen (oder der Garnitur?) Zeit und Geld verschlungen und die eine oder andere zusätzliche Aufgabe für Papa Beginsky mit sich gebracht hatte. Manchmal - so berichten Nachbarn - sieht man die beiden nun zufrieden Hand in Hand nach Hause kommen und Papa Beginsky soll auch nicht mehr sooo brummig sein wie zuvor ... Eine Erfolgsgeschichte im Kleinen :-).



    Viele Grüße an Euch emanzipierten Männer und Frauen in diesem Forum!


    René

  • Hallo Rene,
    wenn Du nur kurze Lokomotiven und Wagen (V20+Köf+Traktor) einsetzen willst dann gehe auf 75 cm Minimalradius runter und teile die Anlage in Vorder -und Hintergrund.
    Hinter der Kulisse (oder auch Industriehalbrelief befinden sich 2 Abstellgleise (entweder Standard - oder Bogenweiche) dann in dem besagten Bogen zum Vordergrund mit Bogenweiche und Normalweiche.
    Alles leicht schräg zur Anlagenkante angeordnet. Ich würde eine 2m lange Industriezeile bevorzugen.
    Jetzt mußt Du beim Zeichnen Deiner Fantasie freien Lauf lassen.
    Gruß
    Husbert

  • Hallo Rene,


    ich konnte mir bei deinen Schilderungen die Tränen nicht mehr zurückhalten! ;(
    Was für ein Happyend ! :thumbup:
    Herzergreifend!!! 8o


    Grüße aus einer Stadt, wo die Straßen und Plätze nur noch weibliche Namen erhalten...
    Andreas




    P.S.: ob es jemals eine Dolly-Buster-Straße bei uns geben wird....? :huh: :whistling:

  • Hallo Zusammen,


    Andreas - ehrlich, ich musste mir auch ein paar Tränchen beim Schreiben wegblinzeln. Es geht halt nichts über die Geschichten, die das Leben schreibt.


    Husbert - ich kann mir gut vorstellen, welche Gleisanlage Du meinst. Ich mache mal eine Skizze dazu.


    Bei den angedachten Radien wollte ich bei den Lenz-Kupplungen bleiben - nur lassen sich die Kupplungen noch auf Radius 75 cm sicher an- und abkuppeln? Als Neueinsteiger weiss ich das leider nicht.


    Als kurze Loks dachte ich an die V60 bzw. an den VT 98, als Wagen sollten halt moderne, kurze Wagen zum Einsatz kommen. Im Moment habe ich den Verdacht, dass beim Wagenmateriel "modern" und "kurz" nicht immer Hand in Hand geht ... ich werde weiter recherchieren - mal schauen, was sich so noch alles ergibt.


    Viele liebe Grüße aus Köln
    René

  • Hallo Rene,
    ich wage ernsthaft zu bezweifeln das das mit der V60 und 75cm radius funzt :cursing: .
    Die jetzt rauskommende V20 ok, die packt das, der Vt warscheinlich auch, Köf auch, Drehgestellloks sowieso, aber V 36 und V 60, da wirst du vermutlich die A-karte haben

    Beste Grüße aus dem Keller,


    Pat

  • Hallo Pat,


    yepp - das hatte ich befürchtet und deshalb mit Radius von 1 m + geplant ...


    Stöhn, also - weiterskribbeln ...


    Viele Grüße
    René

  • Hallo Zusammen,


    so - es ist geschafft. Knapp 1300 + Bilder von über 600 verschiedenen Stücken habe ich in den letzten Wochen gemacht und online gestetllt.


    Der Verkauf meiner H0-Sammlung kann beginnen.


    Drückt mir die Daumen!


    Danach geht es dann endlich endlich weiter ...


    Viele Grüße
    René "der erst verkaufen muss"

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