Keithville & Lake Erie Railroad

  • Hallo Klappbahner,


    zur Klappe in der Kurve habe ich auch noch zwei Bilder. Funktioniert seit Jahren in jeder Hinsicht präzise und problemlos bei mehrmaligem Gebrauch - fast täglich. War allerdings eine echte Schweinearbeit. Einziger eventueller Kritikpunkt: Quietscht in den Scharnieren von Anfang an ein bisschen beim Schliessen, dazu mein Kommentar: "Es funktioniert, let it quietsch!"

  • Hallo Robert,
    besser es quietscht die Klappe und nicht der Rücken....
    Die Arbeit lohnt sich aber in jedem Fall,
    vor allem wenn der Betrieb über Jahre gut funktioniert.
    Grüße und Danke für die Info.
    Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo zusammen,
    die Verschiebung der Erdplatten und die Erosion hat auch vor der K&LE RR nicht Halt gemacht. Die ersten Felsem haben sich aus der Sperrholzebene aufgetürmt. Die Felsen entstanden in Silikonformen aus Gips. Bisher habe ich rund 30 Abgüsse gemacht und daraus eine erste Felswand gemauert. Dazu habe ich die Stücke in gleicher Ausrichtung der Felsschichten mit Heißkleber auf und an ein Styrodurgrundgerüst geleimt. Im Anschluß wurden die Felsabgüsse mit Gips verspachtelt und eine passende Struktur in den noch feuchten Gips eingearbeitet. Wenn alles gut durchgetrocknet ist steht die Felsmalerei an. Die sichtbaren farbigen Teile sind erste Farbproben.


    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo zusammen,
    die entscheidende Transformation von Gipsabgüssen zu Felsen hat begonnen. Bereits im Vorfeld habe ich mich in der Farbgebung an Probestücken versucht. Als Referenzmaterial habe ich Fotos in Eisenbahnbildbänden und aus dem Internet verwendet. Die Felsen sind nicht bemalt, sondern mit dünnen Lasuren gefärbt. Dabei ist wichtig die Farben dünn und hell zu halten, denn wenn ein Stück zu dunkel Gerät ist es enorm schwierig es wieder aufzuhellen. Von der hellen Seite der Farbe kommend, wird einfach Farbschicht auf Farbschicht aufgetragen, bis die Farbe stimmt. Den Anfang macht die Grundierung mit einer schwarzen Rit Dye/Alkohol-Mischung. Danach erfolgt die Farbgebung mit Acryl in der gewünschten Felsfarbe (ocker, siena, weiß). Danach kommt nochmals ein dunkler Wash um die Fugen zu betonen. Den Abschluß bildet ein Drybrushing in weiß und die Akzentuierung z. B. für Moose mit Pulverfarbe.
    Grüße. Jay, the K.

  • Hi Matthias,
    die ockerfarbigen Stücke dienten dazu zu probieren ob es besser mit grau oder mit ocker zu beginnen. Durch den Versuch hat sich herausgestellt, dass die Steine leuchtender und heller werden, wenn ich zuerst mit der grauen Grundierung beginne und dann die Farbe darüber kommt. Das dunkle Felsstück stellt Granit dar, die hellen sind Sedimente. Der Überblick zeigt einfach den aktuellen Stand der Dinge. Im Winter sind die Tage kürzer und ich male einfach gerner in natürlichem Licht.
    Grüße. Jay, the K.

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    Edited once, last by NYCJay ().

  • Hi Matthias,
    die Trennung ist zwischen rechts und links. Die Strecke vom Tunnel nach oben liegt in Sedimentgestein. Die grauen Felsen auf der Übersichtsaufnahme werden also noch gelb. Auf der anderen Seite der Anlage wird der "Rheinfall" über Granit fließen.
    Grüße. Jay, the K.

  • Hi Jay,


    Na die Felsen sind ja der Wahnsinn, habe die Bilder nochmal intensiver studiert.
    Hast Du ggf noch welche mit höherer Auflösung, die Du hier als link einbinden kannst?


    Was für Silikonformen hast Du beutzt, Eigenbau oder eine der einschlägigen Hersteller?


    Gruß
    Matthias - der Dich um dieses Stück Fahrstecke beneidet....

  • Hallo zusammen,
    Danke für die tollen Rückmeldungen.


    Hallo Matthias,
    wenn ich Zeit habe werde ich Bilder in meine Website einbinden und der Gemeinde Bescheid geben. Meine Silikonformen sind aus den USA von Sterlingmodels. Die Formen haben unheimlich fein Details und sind weich, damit lässt sich prima arbeiten. http://sterlingmodels.com/rock-molds/


    Hallo Eckhard,
    sobald die Erde und das trockene Herbstlaub auf den Boden aufgebracht sind werde ich Deiner Empfehlung folgen und einen dichten Baumvorhang pflanzen. Dabei werden die Tannen den Abschluß bilden, davor ist dann ein dichter Gürtel aus kahlen Laubbäumen und Gebüsch geplant. Am Felsrand schließlich wird langes, Beiges Gras wachsen.


    Grüße. Jay, the K.

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  • Hi Jay (wie gut das Du nicht Jack heißt ;) )


    Habe gerade nochmal das Bild aus dem Beitrag 88 angesehen, und im ersten Moment dachte ich - Schnee auf Bergspitzen.


    Auf dem zweiten Bild in Beitrag 89 sieht man links grüne Bergrücken hinter den Felsen hervorspitzen - zu der Kahlen Vegetation, die Du beschreibst, wird das ein ziemlicher Kontrast.
    Wie wärs, wenn die Bergspitzen hinter der Felswand oben ein wenig "ersten Schnee" aufweisen, und an sonsten in dem unnachamlichen Blautönen Deines restlichen Hintergrunds eiskalt gepinselt werden.


    Nur so 'ne Idee beim Betrachten


    Matthias

  • Hi Matthias,
    was Du auf der linken Seite entdeckt hast sind Floristenquader, die sind nur noch nicht mit Flexfuge überzogen. Ich kann diese Seite erst gestalten, wenn das Gleisstück im Tunnel geschottert und die Tunnelröhre gebaut ist. Der Abschluß an den oberen Felsen wird ein Baumvorhang vor einem schwarzbraunen Hintergrund sein. Dadurch wird Wald im Mittelgrund erzeugt. Nach rechts hinter den Tannen ist der Hintergrund blau sein um Weite zu suggerieren.
    Die Formen von Sterling habe ich direkt in den USA bestellt, ich weiß nicht ob sie hier erhältlich sind. Bäume habe ich nicht geordert, da in meiner Jahreszeit die Bäume kahl sind.
    Grüße. Jay, the K.


    Der HiJacker-Joke ist gut....

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  • Hallo zusammen,
    während der Schotterarbeiten kam es an der Trestle über den Taylor Run zu einem Felsrutsch. Zum Glück wurde die Bahnlinie nicht beschädigt und der Betrieb kann weitergehen. Das Management der K&LE denkt nun über Sicherungsmaßnahmen an der Strecke nach. Die Tresle muss wegen gestiegener Zuglasten ebenfalls verstärkt werden. Sobald die bei Grandtline bestellten N-B-W (Schraubenimitationen) eingetroffen sind wird der Bautrupp ausrücken und an die Arbeit gehen.
    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo Matthias,
    ich habe als präkognitive Alternative vor 25 Jahren eine Birke in den Garten gepflanzt und sammle den Samen direkt vom Baum. Aber Deine Methode funktioniert genauso gut und ist schneller.
    Du hast Recht, die Kiefernadeln fehlen noch. Der Baum wird allerdings noch ein Stück nach oben versetzt, damit man ihm seine H0-Vergangenheit nicht so sehr ansieht.
    Grüße. Jay, the K.

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  • Hallo zusammen,
    inzwischen ist die Stützmauer am Tunnelportal fertig und die vordere Geländekontur gestaltet. Nachdem auch die Tunnelröhre eingebaut ist, habe ich damit begonnen das Portal vollständig in die Felsen einzumauern. Als nächster großer Schritt steht danach der Hintergrund und die elektrostatische Begrasung an. Als Zwischenmahlzeit bin ich gerade dabei die Telegraphenbude aus einem Holzbausatz zu bauen.
    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo zusammen,
    heute habe ich die ersten 125 cm Hintergrund gemalt:


    Dazu habe ich auf eine 2mm Polystyrolplatte als erstes mit Spraydosen oben einen blauen Rand gemacht und unten das restliche Drittel mit schwarzer Farbe besprüht. Sobald die Grundierung trocken ist werden oben die Wolken mit weißer und grauer Farbe luftig aufgesprayt. Dann heißt es warten bis der Himmel trocken ist.


    Die weitere Gestaltung erfolgt nun mit Acrylfarben. Mit einem harten Pinsel wird als erstes der entfernteste, obere Waldrand mit schwarzbraun aufgetupft. Zwischen den Ebenen wird mit tupfen etwas weiß neblig aufgebracht um die verschiedenen Ebenen aus dunklen Farben zu trennen. Dann werden mit senkrechten Pinselstrichen der harten Borsten unter ständigem Mischen in Braun, Weiß und Schwarz Baumstämme angedeutet. Den unteren Abschluß bildet aufgetupftes Schwarzbraun mit darüber gelegtem rotbraun für die vorderste Buschreihe. Die Farbe ist dem Blätteruntergrund des davor liegenden Abhang angenähert.


    Vor dem Hintergrund kommen dann die unbelaubten Bäume und Büsche, sowie als Farbtupfer die Grünen Nadelbäume zu stehen. Die Fotos zeigen die verwendeten Farben und die einzelnen Schritte. Als Hilfe dienen mir Fotos, jedoch nicht um realistisch zu malen, sondern um die Farbstimmungen zu sehen. Insgesamt soll der Hinterund der schmalen Anlage Tiefe geben ohne von ihr abzulenken.


    Grüße. Jay, the K.

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