Keithville & Lake Erie Railroad

  • Abschluss Notverschluss

    Hallo zusammen,

    die Straße ist inzwischen abgesichert, deshalb wird gleich unten am Wehr weitergemacht…



    Als Notverschluss fungieren bei mir eine Art Dammbalken aus Metall. Ich wollte weder Holz noch Beton an dieser Stelle haben, auch wenn das sicher nicht hundertprozentig vorbildgerecht ist.


    Die Absicherung des kaputten Schütz ist aus einer normalen Perspektive kaum zu sehen. Um den Notverschluss noch unauffälliger zu gestalten habe ich die dunkle Farbe gewählt.


    Die beiden Arbeiter haben noch eine Leiter von Jaffa bekommen, damit sie den Schaden besser beurteilen und den Ausbau der Schütztafel besprechen können.


    Reparierende Grüße. Jay, the K.



    PS moba-tom Die Beschriftung auf dem Wasserturm ist von vorne auch nicht zu sehen ;)

  • Hi Jay,


    prima, so kann man es machen, das sieht schon richtig gut aus. Zollstock und Notizblock in den Händen der Herren Ingenieure erhöht die Glaubwürdigkeit der Szene ebenso wie absturzsichernde Geländer am Mühlenkanal und dem Steg! Es ist zu vermuten, daß das havarierte hölzerne Schütz in der Werkstatt gegen einen Stahlverschluss ausgetauscht wird. Allerdings ist der Notverschluss etwas schwach dimensioniert, man denke an die mind. 2m Wasserdruck! Will sagen, der obere Riegel könnte gut und gerne ein liegendes U300-Profil sein, der Riegel darunter ebenso.


    Eine prinzipielle Frage stellt sich natürlich auch: In Epoche 3 wurde noch sehr viel mehr mit Muskelkraft gearbeitet, als heute. Ein Stahlschütz von 2m x 2m käme vom Gewicht her schnell auf 2to und einen Schwimmkran kann ich mir auf der Fils nicht recht vorstellen. Da ist vielleicht ein hölzernes Wehr doch glaubwürdiger. Heutzutage in der Zeit der Tele-Kräne wäre es keine Frage, daß Stahlkonstuktionen als Verschlusstafeln eingebaut würden.

  • Lumberjack07


    Ich möchte den Figuren noch silberne Helme und Gummistiefel verpassen, in diesem Zug wird die Kleidung dann auch noch behandelt.


    Die Figuren (wie die Autos) auf meiner Anlage sollen alle in unbewegten, ruhigen Positionen dargestellt werden, weil für mich eingefrorene Szenen nur in Fotos gut wirken. Deshalb dürfen meine Jungs auf dem Boden bleiben und sich dort stundenlang besprechen.


    Viele Grüße. Jay, the K.

  • Reinhold


    Block und Meterstab bekommen die beiden Jungs bei der farblichen Überarbeitung auch noch Reinhold. Dann habe ich eine glaubwürdige Szene, ohne dass sie eingefroren wirkt.


    Die Geländer sind für einen späteren Zeitpunkt gespeichert wenn mir mal todlangweilig ist und ich mega dringend etwas zum basteln brauche. Als Umbauidee für das Wehr habe ich auch noch vorne ein Stahlschütz und den Notverschluss aus Holz in meinem Skizzenbuch notiert.


    Die DB war so hilfreich und hat die Stahlplatte mit dem Kran von der Brücke aus eingesetzt. Leider hatte ich ausgerechnet da keinen Fotoapparat dabei.


    Samstägliche Grüße. Jay, the K.

  • Hi Jay,

    Die Geländer sind für einen späteren Zeitpunkt gespeichert wenn mir mal todlangweilig ist und ich mega dringend etwas zum basteln brauche

    für einen Gewerkschafter bringst du aber wenig Fürsorge für deine Leute auf, vermutlich muss erst 'mal etwas passieren, z. B. daß bei Eis und Schnee ein Mitarbeiter in der eisigen Fils landet ... :huh:


    Als Umbauidee für das Wehr habe ich auch noch vorne ein Stahlschütz und den Notverschluss aus Holz in meinem Skizzenbuch notiert

    hoffe, Du hast für das Stahlschütz ein gutes Vorbild ... 8), das Holzbohlenschütz sah für mich recht gut aus ...

  • Perspektivwechsel

    Hallo zusammen,

    so langsam habe ich genug vom Wasser. Die letzte große Baustelle wartet noch auf ihre Fertigstellung…



    Seit vielen Jahren steht die Erzverladung im Rohbau und ohne Dach auf der Anlage. Dieses Gebäude gehört zu meinen frühen Versuchen im Selbstbau, deshalb möchte ich es auch auf der Anlage lassen, trotz diverser Unzulänglichkeiten. Es wird Zeit, dass diese Ecke endlich komplettiert wird.



    Das Vorbild meines Gebäudes ist das der Grube Hoher Trost im Harz. Fotos und Zeichnungen sind dank OOK, Jaffa und Andreas Röder in diesem tollen Buch zahlreich vorhanden.



    Das Foto, das auch auf der Rückseite des Buches zu sehen ist, hat mich dazu veranlasst das Gebäude vom Harz in die schwäbischen Alb zu beamen. Eine davon inspirierte Szene wollte ich trotz des Platzmangels unbedingt auf meiner Anlage haben.


    Schau‘n mer mal. Jay, the K.

  • Hi Jay,


    sorry, Pokal hin, Pokal her, die Schrägstrebe im 3. Feld der Längswand ist sinnfrei und beim Vorbild auch nicht zu finden ... Und: soll das Dach in der Endversion auch so durchhängen?

    Den Rest brauche ich nicht zu loben, das ist der von Dir erwartete hohe Level ... :)

    Der Barytbunker ist aber auch ein echter Hingucker, erinnert etwas an die Minen in Amerika, wenn man die Materialbrücke links vom Fachwerkaufbau sieht!

  • Reinhold


    Du hast echt ein ausgeprägtes Talent mir zusätzliche Arbeiten zu verschaffen Reinhold!


    Das Geländer an Kanal- und Steg haben es auf die „unbedingt zu erledigen, sonst gibt’s Stress mit dem Counselor“-Liste geschafft.


    Der Umbau als Stahlschütz ist dagegen auf der „unbedingt zu unterlassen, sonst gibt’s Stress mit den Counselor“-Liste gelandet.


    Ich gehe jetzt mal die Bastelkiste durchsuchen….


    C U later. Jay, the K.

  • Reinhold


    Stimmt, die ist beim Vorbild und in der Zeichnung in 7. Feld ;)



    Da liegt zur Zeit nur ein Stück Plastikdachplatte als Platzhalter drauf. Das Dach wird sauber mit Ziegelstreifen von Jaffa gedeckt werden.


    Ich weiß nur nicht, wie ich die Fachwerkbalken optisch ein wenig schmäler bekomme ohne das ganze Teil nochmals bauen zu müssen, da das ganze Gefache zur Putznachbildung mit Gips verfüllt ist. Das, im Vergleich mit dem Original zu starke Fachwerk hat den Kollegen Auwiesen (als Fachwerk-Spezialisten) auch gestört.


    Ich freue mich halt vor allem auf die farbliche Gestaltung…


    Viele und bedankte Grüße. Jay, the K.

  • Ich weiß nur nicht, wie ich die Fachwerkbalken optisch ein wenig schmäler bekomme

    Die Fachwerkbauteile des Bunkeraufsatzes sind wirklich sehr schlank gewählt, was m. E. der typischen wirtschaftlichen Sichtweise mancher Fabrikdirektoren nach dem Motto, das geht auch noch billiger, geschuldet ist! Es erinnert mich an viele Gebäude der Gründerzeit in den USA, die mit wenig Aufwand und nur mit einer begrenzten Lebensdauer ohne Rücksicht auf Verluste, aber mit optimaler Profitausbeute, hochgezogen wurden. Ich finde die Proportionen Deines Nachbaus jedenfalls sehr gut gelungen und keineswegs überdimensioniert! Man darf auch nicht vergessen, daß der Vorbildbunker um einiges größer als Dein Nachbau ist.

  • Guten Abend Jay,


    im Beitrag #2.289 hast du geschrieben, dass das Gebäude zu deinen ersten Versuchen im Selbstbau gehört, und dass du es deswegen auf der Anlage behalten möchtest.

    Mein Vater hat 1975 seine erste Lok selbst gebaut, eine BR 260. Er hat danach nie mehr eine BR 260 gebaut, und er hat sie auch nie verändert oder optimiert, obwohl er seine Bautechnik in den folgenden 20 Jahren aus meiner Sicht nahezu perfektioniert hat.

    Diese Lok gehört bis heute zu meinen liebsten Rangierdieseln, und ich mache weiter, wo mein Vater aufgehört hat: ich putze sie, ich pflege sie, ich klebe Teile wieder an, die nach fast 50 Jahren dann doch mal abfallen, usw. Aber ich würde sie nie umbauen, weil sie der Erstling meines Vaters ist.

    Vielleicht solltest du bei deiner Erzverladung dir selbst auch ein "Erstlingsdenkmal" gönnen. Bei aller Bewunderung für deine landschaftsbaulichen Glanzleistungen würde dir diese nicht ganz so perfekte Stelle auf der Anlage bei allen hier Mitlesenden und Mitschreibenden sofort verziehen werden. Und ich bin mir sicher, dass auch dein Counselor dir diesen nostalgischen Punkt auf deiner tollen Anlage zugesteht.

    Eines ist aber ganz sicher: JEDER, der deinen Baum hier verfolgt, erkennt sofort, um welches Bauwerk es sich handelt ;)


    Nostalgieverklärte Grüße zur Nacht

    Jürgen

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