Keithville & Lake Erie Railroad

  • Hi Jay,


    bravo, immerhin ist, ehe man sich's versieht, der erste, angemessene Schritt getan. Das Objekt nennt man im Volksmund "Freitreppe" und da besteht nur wenig Gefahr, daß sich zwei entgegen kommende Menschen, was bei Bahnhofseingängen vorkommen soll, gegenseitig umrempeln.


    Nun gut, aber die Vorstellung, daß sich genau dort bei einer Zugkreuzung Berufstätige zur Arbeitsstelle und eine Gruppe Gymnasiasten auf dem Weg in die Kreisstatt in die Quere kommen, treibt den Verantwortlichen sicher zuweilen Schweißperlen auf die Stirn. Wenn dann die ältere Bevölkerung, wozu wir uns zum großen Teil auch zählen müssen, weder rechts noch links ein Geländer vorfindet, von Rampen und Fahrstühlen zu schweigen, wird einem das Bahnfahren mit Sicherheit endgültig vergällt.


    Ich will auch nicht wieder davon anfangen, aber leider sieht der schnuckelige Sissi-Bahnhof hinter der Freitreppe noch mickriger aus ...

    Bitte, denk nun nicht, das A...loch aus Hamburg kann wieder sein Lästermaul nicht halten! Ich denke nur, dort können eigentlich keine Züge mit drei, vier und mehr Donnerbüchsen oder Umbauwagen abgefertigt werden. Zwischendurch auch noch dicke Erzzüge ...

  • Reinhold


    :) Du wirst es nicht schaffen, daß ich ein neues Empfangsgebäude baue Reinhold.

    Die Schwaben sind auch bei ihren Bahngebäuden halt sparsam gewesen und darüber hinaus sind meine Vorfahren auch noch Schotten ;).


    Die Situation ist im Übrigen nicht so dramatisch wie Du sie beschreibst:


    1. Geislingen hat mehrere Bahnhöfe, den Hauptbahnhof an der Steige, den Westbahnhof und den in Altenstadt. Auf meiner Anlage kommt noch der Hp der WMF und der Kehrbahnhof Eybtal hinzu.


    2. Fahrplanmäßig gibt es nur zweimal am Tag eine Kreuzung von Personenzügen.


    Die erste ist in der Frühe um 5:30 Uhr.


    Die zweite Kreuzung findet abends gegen 18:30 Uhr statt.


    3. Für den größeren Andrang im Berufsverkehr gibt es einen zusätzlichen, direkten Zugang zum Hausbahnsteig.


    Deshalb steht die kleine Bude als Sperre zur Fahrkartenkontrolle an diesem Zugang.


    4. Meine Personenzüge haben in der Regel eh nur 3 Wagen.


    Nächtliche Grüße. Jay, the K.

  • Smoke on the Water (Ufer 1)

    Hallo zusammen,


    zum Finale an der Fils stieg heute der erste Rauch vom Heissdrahtschneider auf…


    Die Felsen auf denen das Wehr erbaut wurde möchte ich mit Mifoshape modellieren, dazu habe ich als Träger Hartschaum vorgesehen.


    Den Hartschaum habe ich aus dünnen Lagen in Form geschnitten. Auf der oliv-braunen Fläche wird später das tiefere Wasser sein. Das Wehr wurde gedachtermaßen an einer natürlichen Stufe im Flusslauf errichtet.


    Der Flussboden steigt nach hinten in Richtung Staumauer an. Dadurch wird das Wehr zum eingebetteten Teil der Landschaft und bereits jetzt gefällt mir die niedrigere Ausführung der Maurer wesentlich besser.


    Startende Grüße. Jay, the K.

  • Smoke on the Water (Ufer 2)

    Hallo zusammen,

    statt Müsli gibt es heute morgen zum Frühstück „Mifoshape“….


    Aus dieser Pampe soll der Felsen werden. Die Konsistenz ist ähnlich wie Sculptamold oder Pappmaché mit Gips und Sand.


    Die Zutaten sind das Strukturpulver von Mifoshape, Wasser und etwas Weißleim. Für alle die es genauer wissen wollen, hier geht es zur


    Mifoshape Anleitung niederländisch


    Die Masse habe ich auf den herausnehmbaren Styrodurunterbau aufgetragen. Zum Schutz der Mauern ist der Felsblock in dünne Frischhaltefolie eingepackt.


    Die cremige Strukturmasse lässt sich bequem eine halbe Stunde lang bearbeiten bevor sie anfängt abzubinden.


    Anhand von Vorbildfotos habe ich mit dem kleinen Spachtel versucht die Felsstruktur herauszuarbeiten.



    Das geht einfach und das Mifoshape behält schnell die eingravierte Form bei. Mit etwas Wasser auf dem Werkzeug lässt sich die Oberfläche glätten.


    Jetzt beginnt der anstrengendste Teil des Felsenbaus - das Warten bis das Material ganz durchgetrocknet ist.


    Ungeduldige Grüße. Jay, the K.

  • C_h_o_p_i_n


    Hi Stefan,

    von den Eigenschaften her ähnlich, aber nicht so fasrig, sondern sandiger wie Sculptamold.

    Es scheint auch schneller durchzutrocknen. Wenn ich die Farbgebung mache kann ich Dir wahrscheinlich noch mehr sagen.


    Das Arbeiten mit dem Material ging prima von der Hand.


    Wartende Grüsse. Jay, the K.

  • Weichenlaternen

    Hallo zusammen,

    wie heißt es so treffend - kleine Ursache, große Wirkung…


    Die Weichenlaternen von Viessmann sind bei Tag schön anzusehen, doch bei Nacht leuchten sie blau. Der Aufwand die blauen LEDs zu tauschen war mir aber zu groß.


    Jetzt habe ich für das Problem eine ganz einfache Lösung gefunden.



    OrangefarbigenK Klarlack von Tamiya mit dem ich die blaue LED überstreiche.


    Durch diese einfache Maßnahme wird das Licht in den Weichenlaternen weißlichgelb und kommt der Farbe der Beleuchtung mit Petroleum wesentlich näher.


    Bei Dunkelheit ist der Unterschied zwischen Alt und Neu deutlich zu sehen, selbst im Foto.


    Erfreute Grüße. Jay, the K.

  • Hallo Jay,


    Kompliment - selbst wenn man von Farben was versteht (was ja bei dir offenbar der Fall ist) muss mann erst mal auf die Idee "orange hebt in dem Fall blau weitestgehend auf und wird weislich" kommen. Und - du findest auch für alles was dir nicht so passt eine bessere wenn nicht meistens sogar eine gute Lösung. Das ist genau nach meinem Geschmack, von dir kann man eine ganze Menge lernen (abkupfern ;) ).

  • Hallo Jay


    Super, das mit den blau leuchtenden Laternen war mir auch noch ein Dorn im Auge. Farbe oder der Austasuch den Led's waren auch meine Optionen.

    Jetzt hasst du schön gezeigt, dass Farbe reicht....das spart viel Zeit. Danke, ich werde dass bei Gelegenheit bei mir auch so umsetzen.


    Selber habe ich schon, an anderem Ort auf der Anlage, ähnliche Ergebnisse mit der Farbe aus einem Marker (orange) erziehlt.


    Grüsse

    Michi

  • BTB0e+0


    Vieles das ich mache ist nach dem Motto Versuch und Irrtum Robert. Die Sache mit transparenten Filtern ist vor allem auch beim Altern hilfreich. Bei einer Lichtquelle hilft eine Versuchsreihe, einfach nacheinander verschiedenfarbiges Transparentpapier davor halten bis es gefällt.


    Ich finde, dass so ein Forum gerade davon lebt sich auszutauschen und wenn Du etwas zum „Abkupfern“ findest freut mich das voll.


    Viele Grüße in den Steinbruch. Jay, the K.

  • ao4w


    Die blaue Farbe empfand ich zwar auch als unpassend Michi, aber immerhin sind die Laternen beleuchtet und das war mir wichtiger. Ich löte nicht gerne, außerdem hatte ich die ganzen Weichlaternen eingebaut. Deshalb musste eine andere, einfachere Lösung her.


    Freut mich, wenn es Dir hilft.

    Jay, the K.

  • Smoke on the Water (Ufer 3)

    Hallo zusammen,

    wieder einmal zeigte sich, dass weniger oft mehr ist…


    Die Trockenzeiten haben automatisch dazu geführt, dass ich die modellierte Uferform eine Nacht überschlafen musste.


    Die ursprüngliche Version erschien mir zu wuchtig, zu hoch und zu dominierend mitten im Fluss.



    In der Vogelperspektive wird außerdem deutlich, dass das fließende Gewässer unterhalb der Schütztafeln teilweise blockiert wird.


    Deshalb habe ich diese Stelle neu gestaltet. Jetzt sind die Felsen im Fluss niedriger und der Bereich ist deutlich kleiner ausgefallen. Diese Version gefällt mir wesentlich besser.


    Da ich das Mifoshape auf Hartschaum aufgetragen habe, kann die Teilstücke herausnehmen und im nächsten Schritt bequem am Arbeitstisch bemalen.


    Steinmetzende Grüße. Jay, the K.

  • Smoke on the Water (Farbenspiele 1)

    Hallo zusammen,

    es ist soweit: vom Pulver zum Stein - die wundersame Transformation von Mifoshape…


    Mit ganz viel Wasser und ganz wenig Farbe erfolgt nun die Bemalung der Felsstruktur in drei einfachen Schritten. Als erstes bemale ich die „Flächen“ Dazu mache ich die zu Stellen mit viel Wasser nass.


    Dann kommen als Grundfarbe ganz stark verdünnte Tamiya XF in gelb, braun und grau nass in nass zum Einsatz.


    Die Oberfläche wird dadurch leicht in diversen Tönen eingefärbt und das (Schmutz)-Wasser sammelt sich in den tieferen Stellen. Das wiederhole ich solange bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin.


    Nachdem die Flächen angetrocknet sind betone ich im zweiten Schritt die Vertiefungen mit den dunklen Farben. Das sind olivgrüne und braungraue XF-Töne. Reine schwarze Farbe verwende ich nicht.


    Auch bei diesem Arbeitsgang arbeite ich mit verdünnten Farben und viel Wasser, damit sich die Pigmente in den tiefen Stellen sammeln. Mit dem dunklen Grau werden dadurch auch künstliche Schatten erzeugt. Die Grüntöne stellen Algenbildung in Pfützen und unten am Wasser dar. Auch diesen Schritt mache ich so oft bis ich zufrieden bin.


    So sieht das Felsstück nach den ersten beiden Schritten aus. Jetzt muss die Farbe gut trocknen bevor es weitergeht.


    Im dritten Schritt werden dann die Kanten betont und Lichter gesetzt. Dafür nehme ich die Ammo Drybrush-Farben in Sand- und Hauttönen. In diesem Arbeitsgang verwende ich keine weiße Farbe, der Kontrast würde mir damit viel zu stark.


    In diesem Schritt ist es wichtig die Farbe gut abzustreifen bevor ich über die Felsstruktur bürste. Es sollen nur die Erhebungen und Kanten leicht betont werden.


    In meinen Augen ist damit aus dem Mifoshape-Pulver ist eine perfekte Steinstruktur geworden.


    Zusammenfassend würde ich heute meine Felsen nur noch damit gestalten und auf Gipsabgüsse verzichten. Ich finde die Struktur des Materials perfekt und es lassen sich damit geologische Formationen und Gesteine schnell, einfach und perfekt nachbilden. Ein paar gute Vorbildfotos reichen dafür aus.


    Begeisterte Grüße. Jay, the K.

  • Smoke on the Water (Farbenspiele 2)

    Hallo zusammen,

    das war ein kurzes malerisches Vergnügen, aber nun ist die Grundlage geschaffen und die Felsen liegen bemalt an ihrem vorgesehenen Platz….


    Über die Felsstufe ist das Wasser vor dem Bau des Wehres in den unteren Flusslauf geströmt. Seit dem Bau der Staumauer liegt das Gestein meist im Trockenen, denn das Wasser fließt über den Mühlenkanal links oder bei geöffneten Schütztafeln im Abfluss daneben in den Unterlauf der Fils.


    So sehen die Felsen nach der Bemalung aus. Sie warten nun auf die weitere Ausgestaltung. Die flachen Stellen sollen mit Steinen, Sand und Pflanzen aufgelockert werden. Doch zuvor werde ich den Übergang zum Wasser im nächsten Schritt in Angriff nehmen.


    Zur ungeduldigen Vorbereitung und um einen ersten Eindruck zu bekommen habe ich schon mal ein paar Pflanzenreste auf die Steine gelegt und etwas feines, graues Aluminiumoxyd-Strahlmittel als Sandimitation aufgestreut.


    Feierabendliche Grüße. Jay, the K.

  • Smoke on the Water (Sandbank)

    Hallo zusammen,

    öfter mal was Neues, denn dadurch erweitern sich die kreativen und gestalterischen Möglichkeiten….


    In meinem Fluss gibt es Stellen ohne große Strömungen, deshalb habe ich versucht eine Sandbank zu nachzubilden. Zuerst habe ich dazu die Struktur der Sandbank mit rauhem Bimsstein-Acrylmalmittel aufgebaut.



    Meine Übungsecke liegt direkt am vorderen Anlagenrand. Auf Vorbildfotos ist zu sehen, dass sich solche Sandbänke schichtweise aufbauen und Abbruchkanten haben. Das habe ich versucht mit dem groben Malmittel nachzubilden.


    Sobald das Pumice Gel fest und durchgetrocknet ist kommt Aluminiumoxyd-Strahlmittel als Sandnachbildung zum Einsatz.


    Der Sand wird trocken aufgestreut und mit dem Pinsel in Form gebracht und anschließend mit meinem Scenic Cement aus Mod Podge verleimt.


    Nach dem Trocknen habe ich die Farben der verschiedenen Materialien mit verdünnten Tamiya-Lasuren angepasst.


    Trocknende Grüße. Jay, the K.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!