Keithville & Lake Erie Railroad

  • Reinhold


    Ich habe nachgeforscht und vom Meister des Wareneingangs erfahren, dass die Getränke-Automaten äußerst günstig von einer örtlichen Brauseniederlassung erworben wurden. Der Automat ist inzwischen auch mit Stahlbändern ordentlich auf einer Palette befestigt…



    Durstige Grüße. Jay, the K.

  • Hallo Jay

    Ich hoffe zwischen Stahlbändern und Getränkeautomat ist etwas Pappe, Stoff oder ähnliches, damit der schöne Automat nicht zerkratzt oder verbeult werden kann. Ansonsten gibt's bestimmt Mecker vom Counselor... =O ;)


    Viele Grüße

    Frank


    P. S.

    Deine Paletten haben eine sehr schöne Farbe

  • Frank Paul


    Die Reste von früheren Sendungen sind auf dem Boden vor den Ladetor zu sehen, Pappstücke und alte Stahlbänder zu liegen auch dazwischen. Also kein Grund zur Sorge ;).


    Die Paletten sind einfach mit Grundierung mattgrau gespritzt und haben anschließend ein paar Washes erhalten mit der schwarzbraunen Schmutzbrühe vom Pinsel reinigen.



    Viele Grüße. Jay, the K.


    PS Im Zuge der Bodenarbeiten habe ich auch den viel zu unnatürlichen orangenen Schienen eine neue, dunklere Rostlasur verpasst. Direkt hinter dem rostigen Maschendrahtzaun sind die Schienen sehr unangenehm aufgefallen und haben mein Farbempfinden gestört.

  • Hi Jay,


    schön, dein CocaCola-Automat, den kann man eigentlich nicht attraktiver präsentieren, denn wer betreibt schließlich auf seinem Layout eine Kantine! Aber was die Farbgebung von Schienen angeht, bin ich ziemlich schmerzfrei geworden, nachdem ich die frisch verrosteten Schienen im Hamburger Hafen fotografieren konnte (unter der Argentinienbrücke am Rossdamm), von den unterschiedlichen Kleineisen und Schwellen ganz zu schweigen. Die Strecke ist zwar einspurig, aber alles andere als schwach befahren, bildet sie doch die Verbindung zwischen Hamburg-Ross und dem Hafenbahnhof Hamburg-Süd!



    Dagegen sehen die Gleise im Bahnhof Bruchhausen-Vilsen des DEV völlig anders aus:




    Also: erlaubt ist, was gefällt! Nur blank dürfen die Schienen nicht sein!

  • Ich habe zwar auch alle Namen und Bezeichnungen meiner Anlage nach Originalen aus Geislingen und Umgebung benannt, aber erst durch das Stellwerk wird auf den ersten Blick eindeutig klar in welcher Gegend die Anlage angesiedelt ist.


    Für mich ist der geographische Rahmen meiner Anlage ebenso wichtig wie die stimmige zeitliche Einordnung.

    Wirklich interessant und beeindruckend, wie du mit diesem einen supertypischen Bauwerk (die Amis würden signature building sagen) der ganzen Anlage eine regionale Verortung und Identität verleihst. Gut ausgesucht, gut umgesetzt.

    Gruß


    Otto

  • Harznullemmer


    Danke Otto, aus Deiner Feder freut mich die Rückmeldung riesig. Das ist das Ergebnis von jahrzehntelangem Studium amerikanischer Fachliteratur, sowie unzähligen Cordes Gleisplänen und Kurbjuweit-Artikeln.


    Viele Grüsse. Jay, the K.


    PS Eine meiner Lieblingspublikationen ist Koesters MRP, deshalb hast Du mit Deinem ADJ offene Türen bei mir eingerannt und es auch in meinen Zeitschriftenolymp geschafft...

  • PS Eine meiner Lieblingspublikationen ist Koesters MRP

    Meine auch, haha! Sowas färbt halt ab.


    Du hast auch gerade ein weiteres Grundsatzthema angeschnitten, nämlich die Kaschierung des Überganges von einem Halbreliefgebäude mit der Kulisse. Die Idee ist dem langen Rohr ist gut. Ich sammele solche Tricks, um dann vielleicht mal einen zusammenfassenden Artikel zu bingen.


    Ein frohes Osterfest!

    Gruß


    Otto

  • Hi Jay,


    svon den unterschiedlichen Kleineisen und Schwellen ganz zu schweigen. Die Strecke ist zwar einspurig, aber alles andere als schwach befahren, bildet sie doch die Verbindung zwischen Hamburg-Ross und dem Hafenbahnhof Hamburg-Süd!


    Hallo Reinhold, Hallo @all,


    auf diesem Bild ist links die Oberbauform K zu sehen. Bestehend aus Schiene auf Rippenplatte, Befestigung mittels Hakenschraube Hs 26, Klemmplatte Kpo1 (auch andere möglich, bis hin zur Klemmspurplatte in Weichen oder zu Spurkorrektur), doppelter Federring Fe 6 und Hakenschraubenmutter, SW ist hier glaube ich 41...


    Rechts ist die Oberbauform KS zu sehen, Hakenschraube Hs 32 mit Mutter, Spannfederklemme Skl (Mist, vergessen...) und Unterlegscheibe.


    Hi Jay,



    Und hier ist noch ein älterer Hakenplattenoberbau zu sehen. Die Schiene wird in die Hakenplatte hineingekantet und mit einer Klemme und einer Schwellenschraube in der Holzschwelle verschraubt. Der Nachteile dieser Bauweise sind, wenn das nicht akkurat gebaut ist, hat die Schiene eine Bewegungsmöglichkeit. Dadurch kann sich die Hakenplatte einarbeiten, es kann zur Spurerweiterung kommen. Auch die Schwellenschraube arbeitet sich ab, kann sogar bei den auftretenden Lasten verbiegen. Der Prozess des biologischen Zerfalls der Holzschwelle fördert hier das selbsttätige Lösen der Verschraubungen. Daher ist die Rippenplatte mit 4 Schwellenschrauben befestigt, klar im Vorteil.



    Ich hoffe ein bisschen geholfen zu haben...


    Wünsche euch allen frohe Ostern:-)


    Sebastian Woelk

  • Sebastian Woelk


    Danke vielmals für Deine vertiefende Info, das sind interessante und hilfreiche Details.


    Ich habe Peco BH Code 124 Gleismaterial auf der Anlage, weil mir das niedrigere Profil und die Weichen am besten in mein Konzept gepasst haben. Das habe ich mir allerdings mit dem Nachteil des englischen Kleineisens erkauft. Deshalb versuche ich auch die Schienenprofile farblich zurückhaltend zu gestalten um die Schienenbefestigung optisch etwas verschwinden zu lassen.


    Österliche Grüße. Jay, the K.

  • Reinhold


    Merci vielmals für Deine Fotos Reinhold.


    Zu Studienzwecken habe ich im Garten diverse Gegenstände aus Metall. Die benutze ich als Farbmuster für meine Rosttöne…. ;)


    Im Gegensatz zu Deinem ersten Foto haben meine ersten Bemalungsversuche zu wenige Braunanteile und zu viel Rot/Pink in ihrem frischen orangenen Rost. Vor allem aber fallen durch den hellen Farbton die falschen, englische Kleineisen zu sehr auf.

    Mit einer dunklen Lasur über dem Orange ist der Farbton Deinem ersten Foto ziemlich ähnlich und sticht nicht mehr zu stark aus den gedämpften Farben des Umfeldes hervor.


    Österliche Grüße. Jay, the K.

  • Hi Jay,


    ich würde mich an der Farbgebung nicht stören wollen, eher an der Farbkonsistenz und natürlich an der gewaltigen Fuge im Schienenstoß, "da kann man ja einen Hut durchwerfen". Um nicht missverstanden zu werden, die hervorragende Gesamtwirkung Deiner Gleise wird dadurch m. E. nicht beeinträchtigt!


    Ein weiterer Punkt, womit ich mich persönlich nicht anfreunden kann, ist das englische Bullhead-Gleis. Gut, es wird gerne genommen weil es sehr zierlich und günstig ist sowie ein umfangreiches Programm angeboten wird, aber das Gleis und auch der sehr geringe Gleisabstand, was am kleineren Lichtraumprofil der Briten liegt, sind auf dem Kontinent exotisch und nicht vorbildgerecht! Wenn man zierliche Gleise will, muss man mit Code 100 bauen, wobei das Wort "bauen" schon die meisten abschreckt. Mich schreckt das nicht ab, mich spornt das an; allerdings sind die Code 125-Schienen von micro engineering, beziehbar über Wenz, nicht gerade der billigste Weg zu einigermaßen vorbildgerechten Gleisen. Dafür verzichte ich gerne auf Investitionen im Fuhrpark - man kann sowieso nicht alles haben. Das war schließlich auch ein Grund, weshalb ich zur Spur 0 gewechselt bin; immer noch eine Lok und noch ein paar Wagen, ich konnte meine Fahrzeugsammlung irgendwann nicht mehr sehen!


    Aber, wie sagte schon der alte Fritz, es solle doch jeder nach seiner eigenen Fasson selig werden!

  • Reinhold


    Zu seligen H0-Zeiten habe ich meine Gleise auch selbst genagelt und Weichen aus Schuhmacher-Bausätzen gebaut. Dabei habe ich allerdings schnell herausgefunden, dass ich diesen Aspekt des Hobbys nicht besonders gerne mag.


    Der Umstieg auf Spur0 erfolgte dann aber zuerst zu amerikanischen Vorbildern und die sind durch den 1:48 Maßstab zierlicher und passen deshalb auch gut auf das Bullhead-Gleis. Peco war vor zwanzig Jahren zudem die einzige Alternative an gut erhältlichen Großseriengleis. Man merkt den Ursprung meiner Anlage auch heute noch am ziemlich engen Lichtraumprofil für deutsche Verhältnisse.


    So alt ist übrigens auch das fotografierte Stück Gleis, damals habe ich sowohl schlampiger gebaut (siehe Lücke) als auch schludriger bemalt (siehe Gleisprofil).


    Wie Du an der bandagierten Wasserleiche bemerkt hast, versuche ich allerdings manche Taten meiner Frühzeit zu korrigieren :) .


    Feiertägliche Grüße. Jay, the K.

  • Ein weiterer Punkt, womit ich mich persönlich nicht anfreunden kann, ist das englische Bullhead-Gleis. Gut, es wird gerne genommen weil es sehr zierlich und günstig ist sowie ein umfangreiches Programm angeboten wird, aber das Gleis und auch der sehr geringe Gleisabstand, was am kleineren Lichtraumprofil der Briten liegt, sind auf dem Kontinent exotisch und nicht vorbildgerecht!

    Hallo Reinhold,


    da macht man ein kurzes gerades Gleisstück zwischen die Weichen und schon kommt man auf den maßstäblich Gleisabstand. Also, kein Problem daraus machen. Ich fahre auch auf dem Code 124 Gleis.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Reinhold


    Das ist ein Polystyrolrest mit einem oben angeklebten kurzen halbrunden Profil. Der Lauffläche habe ich noch einen metallischen Farbklecks spendiert, damit die rostige Plombe nicht mehr so auffällt.



    Dein Post hat dann auch auch noch zu einer weiteren Korrektur geführt…


    Hier war noch ein Kadee-Entkupplungsmagnet zwischen den Schienen, den habe ich ausgebaut.


    Die fehlenden Schwellenstücke sind aus Balsaholz eingepasst.


    Danach habe ich das Holz angemalt und dabei auch die äußeren Plastikreste farblich angepasst.


    Zum Schluss habe ich die Lücke im Gleisbett noch mit Schlacke aufgefüllt. Nun ist Reparatur kaum mehr zu entdecken und der Metallklotz zwischen den Schienen ist verschwunden.


    Wie üblich hat Deine Bemerkung wieder einmal zu weiteren Arbeiten geführt ;)


    Die nächsten Tage werde ich mich aber wohl intensiver mit Wasser, Schlamm und Morast beschäftigen….


    Viele Grüße und ein schönes Osterfest.

    Jay, the K.

  • Hallo Jay,


    das erste Bild im vorhergehenden Post flashed. Das hat schon Kalenderblattqualitäten. Dein Konzept die Gleisanlagen im Hintergrund optisch weiter zu führen ist voll aufgegangen. Gratulation.


    Gruß und frohe Ostern

    Klaus

    Der frühe Vogel kriegt den Wurm, aber die zweite Maus erhält den Käse

  • Hi Jay,


    stimmt, das erste Bild transportiert mehr Bahnatmosphäre als manche dicke Bildbände! Und das virtuose Eindrecken der Gleise bis zum Kunstwerk macht dir echt keiner nach. Ich bin immer ganz konsterniert und denke, das kann er doch jetzt nicht machen, wie kommt er aus der Nummer wieder heraus - aber die Ergebnisse sind echt verblüffend!


    Ich kann mich an deinem Layout nicht satt sehen, also weitermachen! Nachmachen ist sowieso zwecklos!

  • Renovierungsarbeiten

    Hallo zusammen,

    die Nacharbeiten auf dem Gelände des Kehrbahnhofs haben sich kurzfristig auf die andere Kanalseite verlagert…


    Der Abhang mit dem gelben Bewuchs, die alte Betonmauer sollen überarbeitet werden. Der Weiche fehlt immer noch die Laterne und die Abdeckung der Stellschwelle ist auch nicht ausgetauscht.


    Nachdem ich den alten Bewuchs weitgehend entfernt hatte bekam der Abhang eine neue Bepflanzung. Die Reste der alten Begrasung fungiert nun als verdorrtes Gras.


    Die Weiche hat ihre Laterne von Viessmann und eine Abdeckung aus Paketband erhalten. Auf der anderen Weichenseite habe ich einen Antrieb und die Drahtzugleitung angedeutet.


    Aus einer lange brachliegenden, unscheinbaren Ecke ist nun ein Stillleben mit Eisenbahnsignalen geworden.


    Mein Fazit: Es lohnt sich alte Bereiche zu überarbeiten.


    Grüße aus der Wiese. Jay, the K.

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