Keithville & Lake Erie Railroad

  • Hallo Jay,


    ich würde zwei kleine Strahler so anbringen, dass diese das "U" von unten (Sims) anstrahlen. Ich glaube von Viessmann gibt es da welche in H0 in eckiger Form. Die sind nicht so auffällig und globig, wie die geschwungene Lampe, welche Du jetzt gezeigt hast.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Zwischenstand (Kühlhaus 5)

    Hallo zusammen,

    mir geht es wie dem Thomas - messen, anzeichnen, schneiden, probieren, feilen, einpassen und wieder von vorn…


    Inzwischen habe ich 48 Backsteinmauern an ihren Platz eingepasst, fehlen noch 18 Stück. Die Aussenhaut aus Polystyrol habe ich innen mit Papier beklebt, damit ich sie mit Weißleim auf dem Holzkorpus befestigen konnte. Jetzt fehlen noch die Laderampen und Tore am Gleis, das ins Innere führt. Sobald alle Betonteile fertig sind wird das Gebäudeskelett graubeige lackiert.


    Trotz der Grösse wirkt der Zweckbau durch die geraden Linien und die unterschiedlichen Farbflächen in meinen Augen aufgelockert und gefällig.


    Abendliche Grüße. Jay, the K.

  • Etappenziel (Kühlhaus 6)

    Hallo zusammen,

    nach vielen Jahren ist der Platzhalter aus Karton endlich dem Rohbau des Kühlhauses gewichen …


    Heute habe ich ein wichtiges Etappenziel erreicht, die Backsteinflächen sind nun zugeschnitten und eingepasst.


    Zur Feier des Tages durfte die Rangierlok des Kehrbahnhofes eine Fuhre Kühlwagen in den Gleisanschluss der Union KG bringen...


    Bis zum nächsten Frühjahr sollte der Zaun an den Sortiergleisen aber spätestens ausgebessert sein…


    Die Zeichnung vom 2.1.97 aus meinem Skizzenbuch war die Grundlage für die Gestaltung dieser Anlagenecke…


    … und sieht die Ecke 24 Jahre später in der Gesamtansicht aus, mit dem Kühlhaus, Teilen der WMF, sowie der Filstalbrücke mit Wehr.


    Abendliche Grüße. Jay, the K

  • Hi Jay,


    das sieht schon jetzt richtig gut aus, ich habe aber, wie üblich, zwei dumme Fragen:


    a) Kühlhäuser haben üblicherweise keine Fenster, diese Arbeit könntest Du Dir also sparen, wenn Du alle Betongefache ausmauerst; oder hast Du da andere Vorbilder im Blick?

    b) Im Bereich der durchgeführten Gleise sieht man die Pfeiler. Die sollten m. E. aber auch massiv dargestellt oder anderweitig getarnt werden; oder (s. o.)?


    Da trifft es sich gut, daß ich kürzlich in einem italienischen Restaurant war, das sehr stilvoll im Füllortbereich eines ehemaligen Getreidebunkers untergebracht ist! Das ist zwar kein Kühlhaus, die statischen Dimensionen sind aber ähnlich. Ich konnte auch zwei Fotos machen, auf denen die Dimensionen der Pfeiler (quadratisch und achteckig), aber auch die Struktur der Betonoberflächen gut zu erkennen sind. Auf dem ersten Bild sieht man sogar noch einen Schieber, den man nicht entfernt hat.




    Bei dem Besuch vor ca. 2 Wochen brauchte ich noch einen Rollator; mittlerweile ist die Nervenwurzelentzündung soweit abgeklungen, daß ich soetwas nicht mehr benötige :).

  • … und sieht die Ecke 24 Jahre später in der Gesamtansicht aus,

    Dieser Panoramablick ist der Hammer! Im Wortsinn "großartig"!


    Nur die Bauzeit solltest Du vielleicht optimieren ... in dieser Zeit bauen andere einen Flughafen (oder zumindest Teile davon) ;)

    Trotz der Grösse wirkt der Zweckbau durch die geraden Linien und die unterschiedlichen Farbflächen in meinen Augen aufgelockert und gefällig.

    Also, ich muss gestehen, dass die Worte "aufgelockert und gefällig" nicht die ersten waren, die mir bei diesem Gebäude einfielen... :P

    Es ist aber auf jeden Fall imposant und absolut stimmig!


    Gruß

    Thomas

  • Hi Jay,


    Was soll ich da noch sagen? Jedesmal wenn ich in Deinem Tröööt `rumscrolle - eine wahre Freude ist das. Das ist echter Modellbau, da steckt alles meiner Vorstellung drin was guter, wenn nicht sogar künstlerischer Modellbau ist. Immer wieder gefällt mir u. a. der Blick auf den Hintergrund "Albtrauf".


    Im Sommer 2021 waren wir auf Schloss Schillingsfürst und haben in der Abenddämmerung unseren Blick von geeigneter Stelle gen Westen recht lange in die Ferne schweifen lassen. Man kann da sehr weit in die Tiefe der Landschaft sehen. Der Eindruck war sowohl von der Landschaft als auch vom Farblichen dem Deines Hintergrundes sehr, sehr nahe. Es war ein so schöner Moment, dass ich an das Fotografieren dessen nicht gedacht habe. Ich weis - klingt nach "Romantiker". Warum auch nicht :D?

  • Reinhold


    Zuerst einmal und vor allem freut es mich, dass Du auf dem Weg der Besserung bist, Reinhold. Die Fotos aus dem Restaurant sind ja cool, ich hoffe das Essen war genau so lecker...


    Zu Deinen Anmerkungen:

    Zusammen mit der Rampe, der inneren Wand und den Toren, baue ich die massiven Pfeiler gerade. Sie dienen als Auflage für die Decke über dem Gleis. Das wird noch.

    Ein reines Kühlhaus braucht keine Fenstern, da hast Du völlig recht. Angenommenermaßen befinden sich die Kühlräume im Untergeschoss und im Keller. Das Gebäude ist für mich ein kombiniertes Kühl- und Lagerhaus, so eine Art Großmarkt.

    Mir gefallen große Fabrikbauten mit vielen Fenstern. Zum Kühlhaus wurde das Gebäude hauptsächlich deshalb, dass ich Kühlwagen betrieblich einsetzen kann ;)


    Morgendliche Grüße. Jay, the K.

  • moba-tom

    Danke für die Blumen, Thomas.


    Im Gegensatz zu dem Flughafen hat meine Anlage schon eine Weltreise von Pittsburgh, Pa nach Geislingen an der Steige hinter sich gebracht. Schneller und günstiger wie die Bahn mit ihrem schwarzen Loch in Stuttgart bin ich auch noch ;)


    Mit dem betrieblichen Konzept und dem Gleisplan der Anlage bin ich allerdings immer noch so zufrieden wie vor 20 Jahren und nur deshalb habe ich über diesen langen Zeitraum auch daran weitergebaut ohne den Spaß zu verlieren.


    Viele Grüße. Jay, the K.

  • BTB0e+0


    Wir Modellbahner sind doch so ziemlich alle Romantiker, Robert ;)


    Es freut mich, dass Dir gefällt was ich so bastle.


    Ich versuche, wie es Jacques LePlat bezeichnet hat, atmosphärischen Modellbau zu betreiben. Die vielen modellbahnerischen Kompromisse wegen meines Platzmangels lassen eine realistische Umsetzung des Vorbildes eh nicht zu. Deshalb möchte ich impressionistische Eisenbahnstimmung der frühen Bundesbahn erzeugen. Ich finde schon der Modellbau ist eine Art Kunst, bei der eine bewegte, dreidimensionale Plastik mit einem zeitlichen und örtlichen Kontext geschaffen wird.


    Bedankte Grüße. Jay, the K.

  • Hallo Jay!


    Jetzt bist Du aber sehr poetisch geworden.


    Mal von deiner Poesie abgesehen gefällt mir dein Industriebau (Kühlhaus) sehr gut. Ich habe mir mal Gedanken über einen Wasserturm gemacht, war dann doch der Dimensionen des Bauwerkes erstmal davon abgekommen. Aber ich denke ich werde auf meiner noch zu bauenden Anlage auch ein Indutrieobjekt vorsehen. Mir schwebt da wahrscheinlich ein Kraftwerk vor, da man dann sehr viel Kohlenverkehr abwickeln kann. Auch eine Zementfabrik wäre denkbar.


    Erstmal muss ich jedoch noch das Zimmer für die Modellbahn fertig bauen. der Rohbau ist ja schon fertig, er muss halt nur noch ausgebaut werden.


    Mach weiter so, Andrej.

  • Untergeschoss (Kühlhaus 7)

    Hallo zusammen,

    festgemauert in der Erden soll bald das große Kühlhaus steh‘n…


    Die Pfeiler sind nun massiv und auch das Fundament hat seine vorgesehene Mächtigkeit erhalten. Jetzt ruht der Baukörper auf Stützen die seiner Größe entsprechen.


    Das Erdgeschoss hat seine Laderampe und die noch fehlende hintere Wand bekommen.


    Insgesamt hat der Gleisanschluss 4 Ladetore für unterschiedliche Güter. Dadurch müssen die Wagen aus dem Kehrbahnhof in der richtigen Reihenfolge zugestellt werden.


    Die Tore sind blau grundiert wie das Logo und erhalten Milchglasscheiben in den Fenstern. Dahinter werde ich noch jeweils eine Lichtquelle installieren.


    Grüße von der Baustelle. Jay, the K.

  • Es werde Licht (Kühlhaus 8 )

    Der Pessimist sieht nur einen finsteren Tunnel. Der Optimist sieht das Licht am Ende des Tunnels. Der Realist sieht, dass das Licht von einem Zug kommt …

    … und der Lokführer sieht drei Idioten im Gleis.



    Nachdem die Beleuchtung im Untergeschoss des Kühlhauses eingebaut ist, sehe ich langsam auch das Licht am Ende des Projekts.

    Nächste Woche werden die ganzen Fugen und Unsauberkeiten verspachtelt, danach steht die Farbgebung des Betonskeletts, der Ausmauerungen und der Fenster an. Die Fensterhöhlen erhalten dazu noch ihre Spiegelfolie.


    Über das Wochenende ruht die Arbeit, stattdessen wird gespielt. Durch die Baustelle auf dem alten Teil, rangiere ich zur Zeit auch hauptsächlich im Kehrbahnhof.


    Rangierfahrt zum Kühlhaus


    Schönes Wochenende. Jay, the K.


  • Farbstudie (Kühlhaus 9)

    Hallo zusammen,

    erstens kommt es anders, zweitens als man denkt…


    Die hintere Wand des Erdgeschosses in ihrem Polystyrolweiß hat mich dazu gebracht die Farbgebung des Kühlhauses auszuprobieren. Nach der ganzen Bauerei hatte ich Lust endlich wieder mal etwas mit Farben zu machen und in den Trockenphasen lässt sich ja wunderbar weiter rangieren.



    Der Beton hat als Grundierung einen beigen Farbton aus der Spraydose. Sobald die Farbe trocken ist wird die Betonfarbe von Faller lasierend über die Grundierung gelegt. Diese Schicht muss wieder gut trocknen, denn dann wird die zu bemalende Fläche mit dem Pinselwaschwasser nass gemacht. Danach tupfe ich ganz leicht mit Aquacolor Graugrün und Erdfarbe in die Wasserlache und verblende die Farbe mit zusätzlichem Dreckwasser.



    Damit die Aquacolorfarben besser haften, erhält die Backsteinmauer eine rotbraune Grundierung aus der Spraydose.



    Im nächsten Arbeitsgang tupfe ich mit dem Schwämmchen rötliche Farbtöne auf das Mauerwerk.



    Sobald die dunklen Farbflecken trocken sind übersprühe ich die Mauer lasierend mit der hellen Ziegelfarbe aus der Dose.



    Zum Abschluss wird die durchgetrocknete Backsteinmauer mit Woodfiller eingerieben. Der bleibt in den Fugen und die Steine lassen sich mit einem feuchten Küchentuch säubern.


    Der Versuch hat gut geklappt. Das Verfahren ist einfach, es lässt sich zügig arbeiten und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. (qed)


    Sonntägliche Grüße. Jay, the K.

  • Bandagierte Wasserleiche

    Hallo zusammen,


    der Erfinder höchst zutreffender Beschreibungen hatte das Betonportal des WEG-Gleises einst als bandagierte Wasserleiche bezeichnet und nun ist sie weg…


    Durch den Bau des Kühlhauses war die Gelegenheit günstig, das Portal vor Ort zu überarbeiten. Als erstes hat die Oberfläche einen Überzug mit der Beton-Acrylmasse von AK erhalten um die alte, durchgefärbte Moltofillschicht zu verdecken.


    Nach dem Trocknen habe ich die Oberfläche mit meinem bewährten Verfahren farblich gestaltet. Dazu nehme ich als erstes die Betonfarbe von Faller, die mit wenig Farbe im Pinsel relativ trocken aufgerieben wird. Das Verfahren ist etwas intensiver als Trockenbürsten, hat aber einen ähnlichen Effekt. Dadurch bekommt die Oberfläche den Eindruck von Beton oder Stein. Anschließend kommen solange graugrünbraune Washes bis mir der Farbton gefällt.


    Allerdings muss ich jetzt auch das Widerlager der Brücke überarbeiten. Der Unterschied zwischen Alt und Neu ist einfach zu krass. Aber zuerst wartet das Kühlhaus darauf fertiggestellt zu werden…


    Viele Grüße und ein Dank an meinen Counsellor. Jay, the K.

  • Zwischenbericht (Kühlhaus 10)

    Hallo zusammen,

    so langsam kommt zusammen was zusammen gehört…


    Nach der Korrektur des Betonportals habe ich die Fundamente des Kühlhauses in Folie gepackt und die Gleise oben und unten geschottert. Der hintere Teil des Gleisanschlusses ist in einem Betonboden, vorne ist es eine Mischung aus Steinen, Schlacke und Erde.


    Da mir die Strahler, die Rollo vorgeschlagen hat zu modern waren, bin ich bei der altertümlichen Leuchte geblieben. Unter dem Ziergiebel beginnt der Fensterbauer.


    Hinter den Fenstern liegt nur Spiegelfolie, die leicht mit Frosted Glass Spray eingenebelt habe.



    Abwechselnd arbeite ich an den vielen Backsteinflächen und den Fenstern. Als kleines Detail am Rande habe ich dem Erdgeschoss noch zwei Kühlaggregate aus der Bastelkiste spendiert.


    Für heute ist Feierabend…


    Gute Nacht. Jay, the K.

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