Keithville & Lake Erie Railroad

  • Hallo Jay,


    die Wirkung Deiner Hintergrundkulisse ist phänomenal! Ich ahne ja, wie Du das erstellt hast, aber willst Du uns doch noch ein bisschen verraten, wie du das gemacht hast?


    Gruß

    Klaus

    Der frühe Vogel kriegt den Wurm, aber die zweite Maus erhält den Käse

  • kdkause


    Hi Klaus,

    ich hatte aus meiner H0-Zeit noch einige MZZ-Kulissen übrig. Die habe ich abgescannt und die Teile, die mir gefallen haben am PC ausgeschnitten und zu einem neuen Bild zusammengesetzt. Anschließend habe ich dann das Motiv auf 1:45 vergrößert und die hintereinander liegenden Ebenen auf dünnen Karton ausgedruckt. Die Puzzleteile habe anschließend von hinten nach vorne jeweils mit Abstand (wichtig) auf einen Trägerkarton aufgeklebt. Das komplette Ensemble habe ich danach so in die Szene eingepasst, dass es aus den meisten Sichtachsen stimmig aussieht.


    Was noch fehlt ist zum einen eine zusätzliche Colorierung um die Häuser farblich an meinen gemalten Hintergrund anzupassen und zum Zweiten fehlt unten noch die Hohlkehle für den ausgerundeten Übergang von der plastischen Anlage zum zweidimensionalen Hintergrund (Tom Johnson und Tony Koester haben das Verfahren vor Jahren im Model Railroader beschrieben).


    Ich hoffe, ich konnte Deine Frage klären.

    Viele Grüße. Jay, the K.

  • Masinka


    Hi Vladimir,

    die Stützmauer ist aus Slaters Plasticard gemacht. Die Folie habe ich kräftig farblich grundiert und einzelne Steine herausgehoben. Weil mir das aber irgendwann nicht mehr gefallen hat, habe ich habe ich das Ganze einfach mit einer wässrigen Moltofilbrühe überstrichen. Dadurch entsteht der steinige Eindruck der Oberfläche und des Mörtels. Die ursprünglichen, kräftigen Farben schimmern weiterhin durch und ich brauchte die Mauer nur noch leicht mit Schmutzwashes zu altern. Hier sind die damaligen Posts


    ursprüngliche Stützmauer


    überarbeitete Stützmauer


    Viele Grüsse nach Tschechien. Jay, the K.

  • mattes56

    Reinhold


    Vielen Dank für Eure Kommentare - es ist Euch perfekt gelungen mich ziemlich verlegen zu machen.


    Für Komplexe gibt es keinen Grund, es gibt hier im Forum genügend meisterliche Modellbahner und Modellbauer, deren Arbeit ich bewundere und denen ich versuche nachzueifern.


    Ausserdem finde ich in allen Fotos und Berichten hier etwas, das mir gefällt und daran erfreue ich mich. Für alles andere ist das Leben zu kurz und die Modellbahn ein Steckenpferd.


    Ich nutze das Medium als Bautagebuch und es hilft mir Projekte fertigzustellen. Bei meinen Posts ist mir vor allem wichtig, den Spaß an unserem Hobby zu vermitteln. Dazu noch meine Überlegungen darzulegen und vielleicht den ein oder anderen Tipp zu geben.


    Modelrailroading is fun. Jay, the K.

  • moba-tom


    Hi Thomas,

    um Deine Anmerkung in Deinem Bischofsheim II Thread zu meiner Bautätigkeit ein bisschen zu relativieren, antworte ich Dir in diesem Faden ;)


    Auf meiner Anlage sind genügend viele Jahre alte Baustellen und Unzulänglichkeiten. Die falschen Kleineisen der englischen Gleise in schwarzer, amerikanischer Schlackebettung, falsche Neigungswinkel der Hänge oder architektonischer Blödsinn bei Gebäuden...


    Hier noch eine kurze Hitliste meiner offenen Baustellen:

    Die Einfahrt ist innen nicht geschottert, aber festgeklebt weil ich beim Verleimen des Schotters der sichtbaren Gleisen nicht dran gedacht habe das Bauwerk zu isolieren…


    Das Unionkühlhaus ist seit mehr als zehn Jahren ein Platzhalter aus braunem Karton. Beim daneben geplanten Altbau des Lagerhauses habe ich zwar Wand mit den Fensteröffnungen aus Polystyrol gemacht, mich erst danach um die Größe von käuflichen Fenster gekümmert. Deshalb versuche ich mit davor geklebten Ausdrucken nach alternativen Gebäudefassaden…


    Die Gebäude der WMF, die den Anlagenabschluss bilden, sind seit Jahren im Rohbau. Das Gleis wartet schon ebenso lange auf den Schotter, aber das kann ich erst machen, wenn ich die Löcher im Unterbau verschlossen habe…


    Brüderliche Grüße. Jay, the K.



    PS mal sehen, ob die Veröffentlichung hilft 8)

  • ao4w


    Hi Michi,

    ich bevorzuge die H0-Kulissen. Da ist die Auswahl an Motiven größer und es sind mehr nutzbare Objekte auf der Kulisse dargestellt.


    Je nachdem welche Tiefenwirkung ich durch die Staffelung der Motive hintereinander erhalten will, wähle ich den jeweiligen Vergrösserungsfaktor. In der Regel bleibe ich aber auch bei den vorderen Objekten immer etwas unter dem Maßstab 1:45.


    Bei der Bearbeitung der Kulissenteile im PC nehme ich den Farben ein wenig von ihrer Leuchtkraft. Je weiter weg ein Motiv ist, desto weniger bunt sollte es sein.


    Viele Grüße. Jay, the K.

  • Kettenreaktion

    Hallo zusammen,

    eigentlich fing es ganz harmlos mit einer Bemerkung in Bischofsheim II an…


    Ich habe die Platzhalter von Kühl- und Lagerhaus entfernt um mir über den Bau der beiden Gebäude Gedanken zu machen. Bevor ich aber damit anfangen kann, müssen erst die dahinter liegenden Baustellen fertiggestellt werden…


    Als erstes hat das WMF-Gebäude Fensterscheiben, Sonnenschutzblenden und ein Dach erhalten.


    Der nächste Schritt war die große Fassadenwerbung anzubringen und die Wand zu altern. Damit hat das Gebäude einen geographischen Ort und seine Produktion erhalten.



    Danach habe ich endlich die Dachtüre des Aufzugsturmes im Betongebäude eingebaut und die Metallteile auf dem Dach angemalt.


    Anschliessend konnte ich die Hintergrundgebäude befestigen.


    Als Fortsetzung kommt nun eine Stützmauer aus Vampisolelementen. Die fehlenden Teile, die Abdeckung und den Pfeiler habe ich aus Styrodur ergänzt. Sobald der Leim getrocknet ist fange ich mit der Oberflächengestaltung und der Farbgebung der Mauer an.


    Mit der Abdeckung des Weichenstellstange vor dem WMF-Gebäude nahm dann eine neue Ablenkung ihren Lauf.


    Im Kehrbahnhof muss ich die klobigen Verschlüsse der Pecoweichen auch noch durch Riffelblechabdeckungen ersetzen. Und dann müssen noch die Weichenlaternen montiert werden und dann fehlen auch noch die Blechkanäle der Drahtzugleitungen…


    Neben den Weichen haben mich auch noch die Kadee-Entkupplungsmagnete in den Gleisen gestört.


    In einer spontanen Aktion habe ich sie ausgebaut…


    Die fehlenden Schwellenteile habe ich durch entsprechende Balsaholzleisten ersetzt…


    Die Holzleisten habe ich danach mit grauer und erdbrauner Farbe nass in nass den anderen Schwellen angepasst.


    Zum Schluss habe ich die Löcher mit einer Asoa-Mischung aus Spur1 und Spur H0-Schlacke aufgefüllt und verleimt.


    Zum Abschluss des heutigen Arbeitstages habe ich noch das Streckengleis geschottert und verleimt.


    Zufriedene Grüße. Jay, the K.

  • Hallo Jay,


    schon ganz schön schön, aber die meisten Bilder sind (nur bei mir?) nicht sichtbar. Nur ein Pfad wird angezeigt, der aber nicht zielführend ist. Was sehr schade ist, weil Deine Arbeiten mir ein Quell der Inspiration sind (NICHT ironisch gemeint!).


    Gruß

    Klaus

    Der frühe Vogel kriegt den Wurm, aber die zweite Maus erhält den Käse

  • Hallo mein lieber, was da mittlerweile in dem Thema entstanden ist, kann sich schon sehen lassen. Aber erst mal Glückwunsch zum Geburtstag und alles Gute weiterhin. :thumbup: Baustellen hast du ja noch und das heißt ja es ist noch Arbeit da für die nächste Zeit. So ist das Hobby.

    Gruß Dieter

  • Reinhold


    Erwischt Reinhold, das ist eines meiner Erstlingswerke in Beton und stammt noch aus den Anfangstagen der Anlage. Damals habe ich auf den Grundkörper aus Polystyrol Moltofill-Feinspachtel draufgehauen um die Oberflächenstruktur zu gestalten.


    Ich möchte das Bauwerk aber irgendwann noch farblich überarbeiten, dabei werde ich auch Bandagen korrigieren. Aber das steht nicht oben auf der Agenda…


    Du beschreibst ein Problem, das ich an verschiedenen Stellen habe. In der Ausführung wird meine modellbauerische

    Entwicklung der letzten Jahre deutlich sichtbar…


    BONES-Gedächtnisgrüsse. Jay, the K.

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