Keithville & Lake Erie Railroad

  • Hallo Johann ( jbs ),


    es ist natürlich schon eine Frage des Aufwandes den man betreiben kann und möchte - nicht dass Platinen & Elektronik zum Hobby im Hobby werden.

    Bei den Conrad-Dingern steht dabei - Input 7..30V DC (mit Verpolschutz ) - ich finde es mutig da DCC hinein zu kippen auch wenn es bei Dir anscheinend gut funktioniert.

    Ich bleibe lieber bei einer 12VDC Ringleitung und "banalen" Vorwiderständen für LED's und anderen (nicht mobilen) zusätzlichen Schnick-Schnack.

    Viele Grüße,

    Stefan

  • Hoch- und Tiefbau (Stellwerk Vbf 11)

    Hallo zusammen,


    nach einer Woche auf Bildungszeit kommt heute der vorläufige Abschluss dieses Bauberichtes…


    Das Stellwerk Altenstadt Verladebahnhof (Vbf) hat seinen Betrieb aufgenommen und sichert die Paulinenstraße und den Erzverkehr ab.


    Dieses, in den Hang hineingebaute Gebäude, war eine der Inspirationen für mein Stellwerk.


    Als letzter Arbeitsgang stand der Bau der Fenster an. Da das Bauwerk am hinteren Anlagenrand steht, habe ich eine einfache Ausführung gewählt. Auf ein klares Stück Polystyrol habe ich mit schmalen Evergreen-Streifen von 1,5 * 0,75 mm den Rahmen aufgeklebt.


    Der Kamin ist aus einem Stück bemalten Hartschaum und einem Plastikröhrchen gebastelt. Damit das Dach dicht ist hat der Schornstein eine Einfassung aus Dachpappe.


    Diese Ansicht des Stellwerks bietet sich vom Bahnhof Altenstadt aus.


    Abschließende Grüße. Jay, the K.


    PS und Vorschau:

    Zur Zeit mache ich die ersten Versuche an einer anderen Ecke der Anlage…



    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo Jürgen!


    Auch ich kann nur sagen- HUT AB- vor Deiner Leistung.


    Auch die Vorbildsituation ist sehr interessant, Das Stellwerk, wie bei dir, in den Hang gebaut, im Hintergrund die Laderampe und am Bildabschluss der hohe Getreidespeicher.


    Dann allen noch einen schönen 1. Advent, Andrej.

  • Forum - da werden Sie geholfen…

    Hallo zusammen,

    manchmal sind es die Kleinigkeiten und

    manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht…


    Ein optisches Problem der von mir verwendeten Pecoweichen sind die klotzigen, englischen Verschlüsse, die den Stellmechanismus tarnen. Die wollte ich schon immer einmal austauschen. Dafür habe ich seit Jahren in der Bastelkiste Paketband für Riffelbleche herumliegen. Mit der Zeit hatte sich allerdings meine selektive Wahrnehmung an die Klötze gewöhnt und sie sind mir sogar auf Fotos nicht mehr aufgefallen. Gestern habe ich dann eine Nachricht erhalten, dank derer ich mich endlich wieder an den offenen Punkt auf meiner Prokrastinationsliste erinnerte…




    Durch diesen Hinweis haben die Stellschwellen nun eine Abdeckung aus Riffelblech erhalten und sofort gefällt mir das Gleisbild um Klassen besser.


    Dafür nochmals vielen Dank in den Norden.


    Jay, the K.

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  • mattes56


    Hi Matthias,

    es gibt zwei Typen von Verschlusskästen. Die kleineren sind einfach eingesteckt




    Dann gibt es die Langversion, die zusammen mit drei Schwellen ein Gussteil bildet. Bei diesen Weichen habe ich die Schwellen, Schienenstühlchen und Gleitplatten durch die Teile aus England für Selbstbaugleise ersetzt.




    Für die Riffelbleche habe ich aus dem rotbraun lackierten Verpackungsband 25mm lange Stücke geschnitten.


    Das Material ist so steif, dass es sich mit der Zange leicht in Form biegen lässt und diese dann behält.

    Diese Bleche klebe ich dann mit etwas Weissleim auf die Schwellen rechts und links der Stellstange.



    Wenn alles fest ist, behandle ich die Abdeckungen mit ein wenig brauner und schwarzer Farbe um sie dem übrigen Gleis anzupassen.


    Grüße von der Kleinbastelei. Jay, the K.

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    Edited once, last by nycjay ().

  • Hintergründe 6 (Fortsetzung folgte)

    Hallo zusammen,


    nach einem kurzen Zwischenspiel an den Weichen, geht es nun wieder weiter mit den aufgeschobenen Projekten…


    Vor das linke Fenster habe ich wieder einen Malgrund aus schwarz lackierten 0,5mm Polystyrol eingepasst und erste Überlegungen mit dem Pinsel skizziert.


    Auf den schwarzen Untergrund habe ich mit Acrylfarben die Landschaft von hinten nach vorne und von hell nach dunkel aufgemalt.


    Der Wald hinter dem Stellwerk setzt sich nun in das Seitental fort. Die Zahnstocher stecken in den Löchern der Büsche und Bäume des Mittelgrundes.


    Auch ohne gemalte Fortführung scheint sich die Straße nach hinten und unten weiterzuführen. Betont wird das durch die beiden herbstlichen Büsche in rötlicher „Signalfarbe“ die ich durch kürze werdende Farbflecken auf dem Hintergrund ergänzt habe. Da Bilder im Kopf entstehen, ist das Verkehrsschild als Phantasie-Auslöser aufgestellt.


    Jetzt freue mich auf die endgültige Landschaftsgestaltung dieser Ecke…


    Malerische Grüße. Jay, the K.

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  • Hintergründe 7 (Die Straße nach Mordor ;))

    Hallo zusammen,

    da ich die ersten Anfragen nach Bewohnern von Mittelerde im dunklen Wald des Hintergrundes bekommen habe, hier nun der finale hintergründige Beitrag…


    Die Übersichtsaufnahme zeigt die Bahnhofseinfahrt mit dem Stellwerk und Paulinenstraße in ihrer ganzen Länge. Der dunkle Hintergrund soll vor allem die Anlage abschließen und nicht mit Details von der Gestaltung im Vordergrund ablenken. Aus diesem Grund bevorzuge ich auch die einfache, gemalte Ausführung gegenüber einer Fototapete.


    Die dunklen Farben sollen im Zusammenspiel mit den Büschen und den drei Bäumen für die Illusion eines dichten Waldes sorgen. Gleichzeitig ist ergibt sich durch den Verzicht auf perspektivische Objekte auch keine Verzerrung bei den verschiedenen Betrachtungsblickwinkeln.


    Aus dieser Perspektive wird deutlich, dass die ganze Szene ist relativ schmal ist. Gleichzeitig ist die Geländekontur relativ deutlich ausgeprägt.


    Malen ist Illusion mit neben- und hintereinander gesetzten Farbflächen. Gleichzeitig führt die Straße vor und hinter der Schranke gekurvt nach unten. Die tiefste Stelle der Landschaft wird zusätzlich durch den hellen Felsen und das graue Trafohaus eingerahmt. Die Bäume rechts und links folgen der gleichen Sichtachse. Diese Linien setzen sich hintereinander gestaffelt auf den gemalten Ebenen des Hintergrundes fort.


    Um den Bogen nach Mordor zu schließen leuchtet Saurons Auge über die Berge.


    Landschaftsgärtnerische Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Reinhold

    BTB0e+0


    Reinhold und Robert,

    vielen Dank für Eure Posts. Ich freue mich voll, wenn Euch meine Arbeit gefällt. Eure Antworten sind mir mehr als genug Wertschätzung, es bedarf keiner adligen Verbeugung, denn „Du sollst Dich nie vor einem lebenden Menschen bücken“ (W. Bleicher) ;).

    Ich bin von Eurem total kreativen und meisterlichen Modellbau und den Berichten darüber in gleichem Maß begeistert.


    Happy modeling all and sundry. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo Jay,


    die Perspektivenebst Farbebung ist Dir hervorragend gelungen, vor allem auf dem letzten Bild der Hintergrundsequenz 6 hat man echt den Eindruck, daß es nach hinten sehr steil bergab geht. Fürs Kopfkino daher vielleicht noch zum Kurvenschild ein Schild für starkes Gefälle hinzufügen.


    Herbstliche Grüsse

    Karl-Heinz

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