Keithville & Lake Erie Railroad

  • Wie wäre es mit dem Fallrohr an der Rückseite? Braucht man ja nur bis zur Ecke andeuten.


    Gruß aus dem Bergischen Land


    Jürgen (K)


    Nicht grübeln - mach es einfach, aber mach es einfach


    In meinem Vorstellungs-Thread habe ich Verweise auf meine bisher im Forum veröffentlichten Projekte hinterlegt.


    Edited once, last by jk_wk ().

  • Hallo, die Herren,


    a) zur Schranke: Falls Bedarf besteht, kann ich eine pdf über "Die Reichsbahnschranke" von Reichsbahnoberrat Buddenberg, ein Sonderdruck über 40 Seiten von 1936 aus der Fachzeitschrift "Das Stellwerk", zur Verfügung stellen (2,7MB).


    b) zum Putz: Der Außenputz auf Gebäuden der ehemaligen DDR ist meistens erheblich rauher als der, den man aus der ehem. BRD kennt. Aber Achtung, keine Häme: der DDR-Putz, wenn man ihn mal so nennen darf, ist sehr hart und langlebig und auch dicker als der BRD-Putz! Wenn das Gebäude dahinter zerfällt, der Putz hält es zusammen! Die Kehrseite ist/war natürlich seine Schmutzempfindlichkeit wegen der auf die Rauhigkeit zurückzuführenden größeren Oberfläche, die auch mehr Farbe verlangte, die meist nicht vorhanden war. Grober Putz ist also absolut vorbildgerecht, und das nicht nur bei ehemaligen DDR-Gebäuden, man findet ihn durchaus auch an Gebäuden im Westen der Republik!

    Ich persönlich finde den Rauhputz total super, mir gefällt aber auch der Stellwerksputz, beides ist gut gelungen und schließt sich keineswegs aus!

  • jk_wk

    Danke für Deine aufschlussreichen Fotos.


    Da mein Gebäude aber, wie viele Trafohäuschen keine Rinnen hat, brauche ich auch kein Fallrohr.

    Bei meinen Gebäuden gestalte ich die unsichtbaren Rückseiten in der Regel nicht, aber Deine Anmerkung behalte ich in der Hinterhand für den Fall der Fälle.


    Viele Grüße. Jay, the K.

  • Reinhold

    Deine Ausführung über den Putz fand ich mega interessant. Jetzt weiß ich endlich warum die Gebäude in DDR-Filmen so dunkel sind. Die westdeutschen Städte der frühen BRD sahen aber ähnlich aus. Ich vermute, dass auch im Westen die Putze früher wesentlich grober waren.


    Viele Grüße. Jay, the K.

  • Hoch- und Tiefbau (Stellwerk Vbf 9)

    Hallo zusammen,

    das Trafohäuschen ist fertig, deshalb werden die freien Kapazitäten nun dazu verwendet einige Altlasten aufzuarbeiten…



    Als erstes habe ich die Wände des Stellwerks mit Styrodur auf die richtige Mauerstärke gebracht. Dadurch sitzen später die Fenster richtig in der Laibung und nicht innen hinter der Wand.



    Nachdem alle Wände eingeklebt waren habe ich die Fensteröffnungen mit Acryl-Strukturpaste verspachtelt. Damit verschwindet auch die Sandwichbauweise.



    Im nächsten Schritt habe ich das Stellwerk mit einer Inneneinrichtung versehen und die Vorarbeiten für die Beleuchtung gemacht. Der Boden und die Eingangstür habe ich mit dem PC gedruckt. Die Möbel stammen von Jaffa der Ofen ist aus den USA und die Hebelbank von Realmodell.



    Der Fahrdienstleiter ist von Hauser und die Uhr aus einem H0-Bausatz.



    Mal sehen, wann der Glaser endlich Zeit findet die Fenster zu bauen…


    Abendliche Grüße. Jay, the K.

  • Wulfdasfliegerass


    Danke für die Rückmeldung Bernd.


    Die Schranke ist von Jürgen Bumke. Den kleinen Motor unter der Anlage beitreibe ich mit einer kleinen 1,5 Volt-Batterie. Der Motor wickelt über einen Gummiring einen Faden auf einer Welle auf. Zur Bedienung habe ich an der Blende einen Momentraster für den Antrieb und mit einem Schalter ändert sich durch Umpolen sich die Drehrichtung.



  • Hoch- und Tiefbau (Stellwerk Vbf 10)

    Hallo zusammen,

    es gibt weiter Fortschritte bei meiner „was noch zu erledigen ist“-Liste zu vermelden…


    Die Elektriker haben die Beleuchtung installiert. Auf dem Foto werden die Lampen mit einer 9V-Batterie betrieben.



    Im rechten Teil des Stellwerkraumes ist die Beleuchtung an der Decke installiert und hier an den Wechselstrom-Bus angeschlossen.



    Links ist eine Schreibtischlampe von Jaffa verwendet. Hier ebenfalls noch mit dem Wechselstrom-Bus betrieben.



    Das Licht zeigt die Spalten zwischen Rahmen und Laibung der Fenster. Die werden noch mit Putz verspachtelt.



    Nun können die Stellwerker sich die Treppe nach unten nehmen. Die Außenbeleuchtung ist ebenfalls angeschlossen.


    Parallel zu den Elektrikern sind auch die Glaser am werkeln. Das Ende des Projekts ist in Sichtweite…


    Sonntägliche Grüße. Jay, the K.



  • Hallo Jay,


    es wurde Licht! Da muss ich doch mal was los werden jetzt. ;)


    Erst mal ein Kompliment für Deinen Stellwerkbau und Deine Arbeiten überhaupt. Wie immer interessant zu verfolgen!


    Aber auch, dass die Deckenbeleuchtung in Deinem Stellwerk leider den guten Eindruck etwas trübt.


    Denn Stellwerke haben bis heute eine blendfreie Beleuchtung für den Dienstbetrieb, damit das Personal auch durch die Fenster raus schauen kann. Es gibt auch eine Allgemeinbeleuchtung, damit man im Falle eines Falles richtig sehen kann im Stellwerksraum. Aber im Dienst wird i.d.R. die abblendbare Beleuchtung der Stellwerkseinrichtungen (Hebelbänke, Stelltische etc.) eingeschaltet.

    Die schwarzen "Röhren" mit beweglichen Lichtblenden an der Decke:

    Hier ein Beispiel: https://www.rheinische-industriekultur.com Bild VIER des Stellwerk

    Da blendet dann auch kein Licht nach draußen durch die Scheiben, was (durch die Kamera oben natürlich noch verstärkt, ist klar!) die Wirkung des Gebäudes auch für den Betrachter in jedem Fall deutlich verbessert, da man die Inneneinrichtung besser sehen kann.


    Vielleicht hast Du ja Lust dies nochmal zu Bedenken und ggf. zu optimieren. :)

  • Im Dienst ist nur die Schreibtischlampe an.

    Moin Jay,

    aber flackern wird sie schon, jedenfalls wenn sie mit LEDs bestückt ist.


    LEDs und Wechselspannung vertragen sich aus mehreren Gründen nicht. Wenn du sie an den Wechselstrombus anschließen willst, schalte am besten Stromquellen entsprechend der Spezifikation deiner LEDs dazwischen.


    Viele Grüße,

    Johann

  • jbs


    Stimmt Johann. Besonders auf Videos sieht man das Flackern deutlich.


    Deshalb habe ich inzwischen auch mein Beleuchtungskonzept geändert. Da ich sowieso noch Schalter für die einzelnen Lichtquellen einbauen müsste und nur selten im Dunklen fahre, nutze ich jetzt Batterie-Akkus in Halterungen mit untergerührten Ein/Ausschaltern. Das habe ich bereits bei der Schranke mit Erfolg praktiziert.


    Viele Grüße. Jay, the K.

  • Hi Jay,


    ich meinte natürlich auch die "untergerührten" Batterie-Akkus. Heißt das, daß in jedem Bauwerk eine eigene Energieversorgung incl. integriertem Schalter untergerührt wird? und welche Vorteile hat das gegenüber einer allgemeinen Stromversorgung? Der untergerührte Schalter - OK, der macht in bestimmten Fällen vielleicht noch Sinn, den einer externen Versorgung musst Du mir/uns auch noch erklären!

  • Moin Jay,

    Batterie-Akkus in Halterungen mit untergerührten Ein/Ausschaltern.

    gerührt oder geschüttelt, ist das nicht etwas viel Aufwand?


    Versuch doch mal so eine Stromquelle. Wechselspannung bis 30V rein, konstanter Strom raus. Als Eingang funktioniert auch DCC perfekt.

    Natürlich kannst du auch (gleichartige) LEDs in Reihe schalten (Strom unverändert) oder parallel (Strom entsprechend neu berechnen) schalten.

    Vorwiderstände sind obsolet.

    Die o.g. Dinger gibt es für 5, 10, 20, 50mA und kosten jeweils <4 EUR.

    Viele Grüße,

    Johann

  • Moin,


    Bei den <4€ hab ich spontan "Schluckauf" bekommen ...

    Wer in Elektronik hinreichend fit ist findet hier Hinweise wie man das gut mit "Cent" Artikeln ( Transistoren / Widerstände ) zusammenlöten kann:

    https://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle


    Noch nen Brückengleichrichter und kleinen Sieb-Elko davor und direkt aus dem Gleis versorgt ... bei abgelegenen Versorgungspunkten.


    Alternativ ... eine zusätzliche 12V Ringleitung ( oder zusätzliche DCC Ringleitung über eigenen Booster ) zu Versorgung von diversem Schnickschnack schadet sicher auch im allgemeinen nicht.

    PS: Im Stummiforum gabs da ein Projekt das ähnlich wie DMX funktioniert ...

    Viele Grüße,

    Stefan

  • Moin miteinander,

    ich kann die Überlegungen von Jay

    Da ich sowieso noch Schalter für die einzelnen Lichtquellen einbauen müsste und nur selten im Dunklen fahre, nutze ich jetzt Batterie-Akkus in Halterungen mit untergerührten integrierten Ein/Ausschaltern.

    sehr gut nachvollziehen. Den gleichen Lösungsweg gehe ich auch

    Beleuchtung
    An der Unterseite der Zwischendecke hängt die Raumbeleuchtung. Hier habe ich auf fertig konfektionierte 40 mm lange SMD LED Platinen zurückgegriffen. Zwei davon mit insgesamt 4 LEDs leuchten den Raum aus. Nachdem ich nicht die Absicht habe, auf meinen Modulen "Nachtbetrieb" abzuwickeln ist die Beleuchtung eher dafür gedacht, mal ein stimmungsvolles Bild zu schießen oder Besuchern eine "statische" Nacht-Szene zu zeigen. Daher kommt als Stromversorgung ein Batteriehalter mit 4 Mignon (AA) Zellen und 6 Volt zum Einsatz. Die 6 Volt erzeugen ein nicht zu grelles und stimmungsvolles Raumlicht.

    Gruß Rainer

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