Keithville & Lake Erie Railroad

  • Operating Session (Impressionen Personenverkehr)

    Hallo zusammen,

    zur Zeit ruht die Bautätigkeit im oberen Filstal, im Gegensatz zum Fahrbetrieb...


    Einfahrt des morgendlichen Wendezugs Geislingen-Altenstadt in den Kehrbf. Eybtal.


    Der Zug zieht komplett vor um auf Gleis 2 den Gegenzug Wiesensteig-Geislingen abzuwarten.


    Aus Altenstadt kommt der Gegenzug und fährt zur spitzen Kreuzung auf Gleis 1 ein.


    Anschließend erhält der Wendezug Ausfahrt in Richtung Altenstadt.


    Auf Gleis 1 angekommen wartet der Wendezug den Werkspendel mit V36 und Behelfspersonenwagen zum Stauffenstolln ab.


    Sobald die Bergleute umgestiegen sind setzt sich der Pendelzug Richtung Erzgrube in Bewegung. Anschließend setzt sich der Wendezug in Bewegung. Nach einem kurzen Halt am Hp Geislingen-WMF fährt er bis Deggingen und von dort später wieder zurück nach Geislingen.


    In Eybtal Kehrbf. hat die V100 umgesetzt und fährt nach Geislingen aus. Anschließend geht es wieder nach Wiesensteig mit Kreuzung des Wendezugs in Altenstadt.


    Ergänzt wird der morgendliche Berufs- und Schülerverkehr auf meiner Nebenstrecke noch durch eine dreiteilige Schienenbusgarnitur. Die übernimmt auch die Fahrten am Tag, wenn der Schwerpunkt auf dem Güterverkehr liegt.


    Soweit ein erster Blick auf die Übertragung der Theorie früherer Beiträge auf die Anlagenpraxis...


    Betriebliche Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Operating Session (Impressionen Erzverkehr)

    Hallo zusammen,

    auch über das Wochenende lief der Verkehr auf der Filstalbahn unvermindert weiter...



    Tender voraus fährt die BR50 mit den leeren Erzwagen aus Geislingen-West im Kehrbahnhof Eybtal ein.



    Nachdem dem Lok abgekuppelt hat fährt sie als Lokleerfahrt über das Gleis 2 nach Altenstadt aus.



    Dort angekommen holt sie die beladenen OOtz50 (die zu hohe und deshalb zu schwere Erzladung ist nicht vorbildgerecht und dient lediglich dramaturgisch-fotografischen Zwecken).



    Wegen des starken Gefälles und des Bahnübergangs in Richtung Eybtal dient der Abzweig zum Verladebahnhof als Schutzweiche. Rangiertätigkeiten mit Wagen finden deshalb ausschließlich über den Bahnhofskopf in Richtung Wiesensteig statt.


    Tender voraus fährt der beladene Zug das Gefälle zum Helfensteintunnel hinab um dann...


    ... auf Gleis 2 in Eybtal Kehrbf. einzufahren. Anschließend kuppelt die BR50 ab und setzt sich hinter die leeren OOtz50 auf Gleis 1.


    Mit dem Güterzugbegleitwagen an der Spitze schiebt die Lok die leeren Erzwagen zum Verladebahnhof nach Altenstadt hinauf.


    Nachdem sie die Wagen in die Ladegleise der Erzgrube geschoben hat fährt die Lok mit dem Güterzugbegleitwagen zurück nach Eybtal.


    Dort angekommen bringt die 50er die vollen Wagen nach Gleis 1 um anschließend nach Geislingen-West auszufahren.


    Das Schema des Bahnhofs Altenstadt zeigt die Auswirkungen der schwierigen topographischen Verhältnisse auf die Gleisanlagen und der dadurch sehr aufwendigen Betriebsführung.


    Ein alternatives Konzept benötigt die V36 als Bahnhofs- und Werkslok. Dadurch wird der Betrieb mit der Streckenlok vereinfacht. Darüber hinaus lässt sich der Verladebahnhof aber auch ohne Leerfahrten, nur mit der Streckenlok bedienen. Allerdings ist der Rangieraufwand durch den Gleisplan und die BFO dann sehr hoch.


    Feierabendliche Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • ...mächtig was los im Schwäbischen! Sehr schön mal was Betriebliches zu sehen. Um ehrlich zu sein, habe ich nicht alle Abläufe deines Eisenbahnimperiums ganz genau verstanden:/, das Ganze wirkt aber extrem durchdacht, professionell aufbereitet und spannend.:thumbup: Was ich den sehr schönen Bildern nicht entnehmen konnte, was ist die maximale Zuglänge die du in deinen Bahnhöfen verarbeiten kannst? Auf jeden Fall freue ich mich auf weitere Betriebsberichte aus dem Kehrbahnhof... War übrigens klar, dass die Schwaben sowas erfunden haben...passt zur schwäbischen "Kehrwoche";)


    Beste Grüße aus "Krumme Fohre". Alexander

  • akkacz

    Hi Alexander,

    vielen Dank für Deine Post aus dem Zonenrandgebiet.


    Wie bei Dir in krumme Fohre macht mir nicht nur das Spielen Spaß, sondern auch die dazu passende Geschichte zu entwickeln. Aus vielen unterschiedlichen Vorbild-Puzzleteilen habe ich meine schwäbische Nebenbahnen komponiert.


    Meine Züge sind relativ kurz. Der Erzverkehr wird mit jeweils 6 vollen und 6 leeren OOtz50-Wagen abgewickelt. Die Güterzüge können bis zu 7 Wagen lang sein. Der Naheilgüterzug (Leig) nimmt bis zu 2 weitere Wagen mit. Die entscheidende Nutzlänge des Umfahrgleises im Kehrbahnhof ist 160cm, sie gibt dadurch die übliche Zuglänge vor. In die zwei Sortiergleise des Kehrbahnhofs passen 8 Wagen. Die Gleisanschlüsse sind für durchschnittlich 3 Fahrzeuge ausgelegt. Der Wendezug besteht aus 3 Donnerbüchsen und fährt mit der BR64 (das gab es mal in Wuppertal). Der Personenzug fährt mit 2 3yg-Pärchen mit einem gelegentlichen Expressgutwagen, der Werkspendel hat nur einen Behelfspersonenwagen und der Schienenbus ist dreiteilig...


    Den Spruch mit der Kehrwoche muss ich mir merken, der ist krass gut. Viele Grüße nach Krumme Fohre. Jay, the K.


    PS Das heutige Foto mit Deinem grünen HolzEG und dem Schienenbus ist brillant - wie Deine gesamte Anlage.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo Jay,

    ich finde Deine Beschreibungen des Verkehrsaufkommens total super.

    Man kann da so richtig eintauchen, und das ganze mit erleben.

    Dazu die tollen Fotos.

    Das ist ein echter Ansporn für mich.?

    Aber ich muss erst einmal meine Landschaftsgestaltung voranbringen, wobei ich auch ganz oft...zu oft nur spiele anstatt zu bauen.?

    In jedem Falle gibt‘s wieder einen „Pott“ für Dich.

    Gruß aus Bünde

    Bernd?

  • Wulfdasfliegerass

    Vielen Dank für Deine Rückmeldung Bernd. Es freut mich, wenn Dich meine Beiträge ein wenig inspirieren. Ich sauge auch Honig aus den vielen interessanten Themen hier im Forum und für den kleinen Rest gibt es ja den Ignorierknopf...


    Ich bin ein Riesenfan der Gleispläne und Schaubilder von Ivo Cordes. Seine Artikel dazu haben zusätzlich oft auch Skizzen des Betriebsgeschehens und des Umfeldes dabei. Diese Herangehensweise wollte ich gerne auf die Beschreibung meiner Anlage übertragen...


    Zur Entspannung und um Freude zu haben, dafür ist es doch ein Hobby. Deshalb mache ich auch nur das worauf ich Lust habe ...

    ... und Baustellen habe ich zuhauf auf der Anlage. Aber, was soll‘s!


    Heute hatte ich Glück, die Übergabe nach Altenstadt war ausnahmsweise mit einer Lok der BR94 bespannt, als sie den wartenden Wendezug mit der BR64 kreuzte.


    Viele Grüße nach Bünde. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hi Jay,


    hat großen Spaß gemacht, mit dem Erzzug Deinen Gleisplan abzufahren! Diese OOtz 50 sind ja wahre Donnerbüchsen und haben uns viele Jahre den Schlaf geraubt! Da wurden sie nämlich vorzugsweise nachts als Ganzzüge vom Hansaport (ganz in der Nähe wohne ich heute) zu den Hochöfen von Carl Hoesch in Dortmund (da wohnten wir früher) gefahren, häufig in Doppeltraktion mit E 50 (davor mit Dampf war auch nicht übel); lang ist's her.

    Und ich muss sagen, ein Erzzug mit sechs Vierachsern auf einer überschaubaren Anlage wie Deiner, Respekt! Doch wenn ich das richtig sehe, wird für das ganze Manöver dein Kehrbahnhof, sagen wir für einen Vormittag, blockiert und lahm gelegt, oder irre ich hier? Vermutlich wird das Erz auch nachts abgefahren. Denn die Zusammenstellung der beladenen Wagen sowie die Teilung des Leerzugs in Altenstadt braucht sicher auch seine Zeit!

  • Moin,


    in Erwartung einer US Anlage klicke ich diesen thread Titel an:


    Keithville & Lake Erie Railroad


    Eingeordnet unter:


    [US Bahnen] Heimanlage


    Doch leider sehe ich Fahrzeuge aus Deutschland mit halben Gebäuden aus USA?.


    Vielleicht lässt sich der Titel und die Einordnung entsprechend ändern, damit man sich das Anklicken und die falsche Erwartungshaltung ersparen kann, danke.


    MfG Manfred

    Was nutzt eine gute Antwort, wenn sie nicht zur Frage passt :)

  • Guten Morgen Manfred,


    ... schau Dir doch bitte einfach den kompletten Thread ; bei #1 beginnend ; an ! - Da werden Sie geholfen !

    Frei nach dem Motto ... "erst schauen, dann meckern" ... in diesem Sinne,

    einen schönen Tag.


    Grüßle, Wolfgang

  • Reinhold

    Das freut mich, wenn Dir die die Fahrten mit dem Erzverkehr Spass gemacht haben...

    Ich finde Ganzzüge mit Selbstentladewagen sehen einfach bockstark aus und zu meinem Glück hat mir das Vorbild mit dem Erzverkehr im Raum Geislingen eine tolle Vorlage geliefert:

    Die echten Züge wurden mit Geislinger (E-)Loks an der Spitze und geschoben von der späteren Streckenlok geschoben über den Kehrbahnhof und Geislingen West ins Ruhrgebiet abgefahren. Die Nebenstrecke war bis zum Verladebahnhof elektrifiziert, teilweise mit Holzmasten. Dadurch entfiel das Umfahren der Zuglok im Kehrbahnhof. Später, als der Kehrbahnhof stillgelegt war und die Züge wieder über den Hauptbahnhof abgefahren wurden, mussten BR86 die schweren Züge auf dem steilen Streckenstück der Nebenbahn vom Verladebahnhhof bis Geislingen/Steige nachschieben.


    Richtig, mit dem Erzverkehr wird der obere oder untere Bahnhof eine ganze Zeitlang blockiert. Deshalb habe ich dafür auch ein ruhiges Zeitfenster am frühen Nachmittag vorgesehen. Die von Dir vorgeschlagene nächtliche Alternative ist eine gute Idee. Ich versuche sowieso gerade herauszubekommen, ob in der Erzgrube rund um die Uhr in Dreischicht gearbeitet wurde.


    OOtzliche Grüsse. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hi Jay,


    danke für Deine ausführliche Stellungnahme! Und eine Elektrifizierung der Erzbahn wäre eine obergeile Idee, so mit Altbauelloks und Einfachfahrleitung an Holzmasten nur über den betroffenen Gleisen - sensationell! U. U. könnte man dadurch auch den Stau in Eybtal vermeiden, wenn man das Umsetzen des Erzzuges nach Altenstadt verlegt, was jedoch evtl. eine zusätzliche Weichenverbindung erforderlich macht!

    Sorry, ist nur so eine verrückte Idee, aber wenn die Ergiebigkeit deiner Erzmine einen Dreischichtbetrieb zulässt ...

  • Reinhold

    Auf den Vorbildfotos treiben sich E91 und E93 im Verlade- und im Kehrbahnhof herum. Das sieht schon megastark aus...


    Da wohnen zwei Seelen in meiner Brust. Bei mir ist die fehlende Oberleitung allerdings die Begründung für den hauptbahnähnlichen Erz-Verkehr mit Schlepptenderloks der BR50 und BR56.


    Das gewichtigste Argument ist allerdings der zusätzlichen Aufwand mit einer nachträglichen Elektrifizierung der halben (bereits fertig gestalteten) Anlage. Den scheue ich (zumindest Stand heute ;))


    Elektrisierte Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo Jay,


    immer wieder eine Freude, Dein Konzept und die Abläufe nachzuverfolgen - sehr konsequent alles.

    Ich denke jedoch, in ein bis zwei Jahren sprechen/sehen wir uns wieder - in einem elektrifizierten Teil Deiner Anlage. Wenn erst mal z. Bsp. eine technisch aktualisierte E94 auf dem Markt ist - mal sehen, wie lange Du "standhaft" bleibst.


    Begeisterte Grüße

    Günter

  • Günter Wittwer

    Du hast die 01 vergessen, Günter, die steht auf jeden Fall zwischen dem Status Quo und einer Oberleitung . Bei E-Loks ist die Infektionsgefahr bei einer E44 am größten ;)...


    ... außerdem könnte eine 18.1 (wü C) aus Lauingen kommen. Die gehört neben der P10 und der wü. T5 (BR75.0) zu den Maschinen, die ich mir ohne Begründung sofort zulegen würde.


    EL6-Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo Jay,


    da hast Du ja "große Auswahl".

    Die E94 kam mir wegen der schweren Erzzüge in den Sinn. Du liebst ja den vorbildnahen Betrieb!

    Also wenn es nach "Schönheit" oder nach Interesse geht - oh weh, das wird dann nicht nur bei Dir teuer.


    Frohes Sparen wünscht

    Günter

  • Hi Jay,


    ist ja nur noch oberaffengeil, das Ganze. Besonders gefällt mir das Bild mit der 50 ger, welche mit dem Tender voraus den Erzzug zieht. Tja, so etwas wird auf der Nebenstrecke aus der Kreisstadt Steinheim kommen und in Porstendorf endend bei mir (leider) keinen Einzug finden, schon allein meines Themas und vor allen Dingen meiner "Grossradien" tw. unter 80 cm wegen.

    Ich vergönne Dir Dein Thema und Deine Anlage von Herzen. Hut ab vor Deinem Modellbau!


    Anmerkung (Klugscheissermodus an:() Sind die Erzwagen nicht ein bisschen arg überladen? So voll hab´ ich die in echt noch nicht gesehen. (Klugscheissermodus aus).

    Gruss
    Robert
    BTB0e+0

    Edited once, last by BTB0e+0 ().

  • BTB0e+0

    Vielen Dank für Deine Rückmeldung, Robert.

    Das Vorbild hat mir dankenswerterweise ein paar gute Vorlagen für meine Anlage geliefert. Wo es nicht ganz gepasst hat habe ich die Wirklichkeit ein wenig meinen Vorlieben angepasst.


    ;) Klugscheisser-Replik-Modus an: Unter dem dritten Bild des Erzbetriebes hatte ich bemerkt, dass die Ladung nicht vorbildgerecht sei und sie lediglich dramaturgisch, fotografischen Zwecken diene :) Replikmodus aus


    Aber im Ernst: Matthias von der NBE hat mir tolles Material für die Beladung gespendet und ich bin gerade dabei leicht tauschbare Einsätze zu entwickeln. Das Problem ist die Form der Wagen, da sie das Lichtraumprofil ausnutzen, ist der Laderaum oben eng und unten weiter.


    Viele Grüße. Jay, the K.


    Anmerkung: Deine Anlage und Dein Modellbau ist auch Klasse...

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

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