Keithville & Lake Erie Railroad

  • Holzbau/Zimmerei Mattes (1)

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Unterbrechung von der Landschaftsgärtnerei und vom Straßenbau gebraucht. Deshalb habe ich die Werkstatt von Mattes in Angriff genommen.



    Das Gebäude ist aus Modellgips. Ich werde es vor der farblichen Gestaltung nicht versiegeln, nur so kommt in meinen Augen die steinähnliche Struktur des Gipses zur Geltung.



    Begonnen habe ich mit stark verdünnten Washes aus gelb, dunkelgrau und beige. Die Farbgebung erfolgt von hell nach dunkel. Es ist fast nicht möglich zu dunkle Farbe aufzuhellen.


    Da es mein Erstlingswerk im bemalen eines Gipsgebäudes ist, bin ich selbst auf das Ergebnis gespannt.


    Schau’n mer mal. Jay, the K.

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  • Holzbau/Zimmerei Mattes (2)

    Hallo zusammen,

    viele Washes later...




    So langsam bekommt der Putz die gewünschte Farbe und auch die Holztore nähern sich dem gewünschten Ergebnis.


    Grüße zur Nacht. Jay, the K.

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  • Holzbau/Zimmerei Mattes (3)

    Hallo zusammen,

    heute habe ich die Beschriftung der Werkstatt entworfen. Mit diversen Platzhaltern habe ich Größe, Platzierung, Schriftarten und Farbgebung ausprobiert.




    Ich möchte betonen, dass die königsblaue Farbe keinerlei Präferenz für meine echte Liebe im Fußball darstellt. Sie ist in der herbstlichen Farbpalette auf meiner Anlage geschuldet. Da ist Blau eher selten zu finden und sticht somit heraus. Außerdem passt sie gut zum VW-Käfer.


    🌑🌕 Grüße. Jay, the K.

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  • Holzbau/Zimmerei Mattes (4)

    Hallo zusammen,

    nachdem ich mit dem Aussehen des Beschriftung zufrieden war musste sie nun auf die Werkstatt von Mattes übertragen werden...




    Damit es wie aufgemalt aussieht wende ich folgendes Verfahren an:

    - die Fassadenmalerei wird mit dem Tintenkleckser auf möglichst dünnem Durchschlagpapier ausgedruckt und ausgeschnitten.

    - der Ausdruck wird eine halbe Minute mit der Beschriftung nach oben in verdünnten Weissleim oder Mod Podge gelegt.

    - der Ausdruck kommt dann auf die vorgesehene Stelle und wird mit einem Schwämmchen oder Küchenpapier fest angedrückt.

    - bei Mauerwerk den nassen Ausdruck mit dem Fingernagel in die Fugen pressen.

    - die Ränder danach mit dem Finger ausfransen, bis keine SchnittKante mehr sichtbar ist.

    - danach muss nur noch die Farbe mit den entsprechenden Washes der Wand angepasst werden.


    Auf diese einfache Art und Weise sind alle Fassadenmalereien auf meiner Anlage entstanden.


    Malerische Grüße. Jay, the K.

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  • Gleise und Boden (Drahtzugleitungen)

    Hallo zusammen,

    damit der Gleisbautrupp mit der neuen Schotterlieferung weiterbauen kann, muss die Signalmeisterei zuerst die Drahtzugleitungen des mechanischen Stellwerks zu installieren...



    Die MIBA-Broschüre MECHANISCHE STELLWERKE 1 von Stefan Carstens hilft mir dabei, die Drahtzugleitungen dem Vorbild weitgehend nachzuempfinden. Wie bei vielen Dingen auf meiner Anlage ist mir die stimmige Eisenbahn-Atmosphäre wichtiger als eine hundertprozentige Umsetzung des Vorbilds. Besonderen Wert lege ich allerdings auf die richtige, vor allem gedeckte und matte Farbgebung.

    Die Bauteile für die Blechkanäle sind von Realmodell und der Weichenantrieb mit der Laterne stammt von Viessmann.


    Drahtige Grüße. Jay, the K.

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  • Gleise und Boden (Blechkanäle)

    Hallo zusammen,

    ergänzend zum letzten Beitrag habe ich hier noch die Farbgebung der Blechkanäle beschrieben...




    1. Ursprungsausführung,

    2. mit grauer Farbe grundiert, dann

    3. mit Schwämmchen hellgrau,

    4. anschließend rostbraun aufgetupft.

    5. Rostfarbene Pigmenten aufgebracht

    6. Mit Mattlack übersprüht und zum Abschluss Aluminiumfarbe aufgetupft.


    Grüße aus der Malerwerkstatt. Jay, the K.

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  • Gleise und Boden (Ladestrasse)

    Hallo zusammen,

    auf dem Täleskätter ins Goißatäle (das ist die Strecke von Geislingen nach Wiesensteig im Dialekt der Eingeborenen) sind alle Gewerke fleißig bei der Arbeit...



    Die Kollegen der Signalmeisterei haben die Blechkanäle des linken Bahnhofskopfes beinahe fertig gestellt.




    Der Gleisbautrupp hat die Schwellen der Einfahrtsweichenstrasse inzwischen mit Farbe behandelt und ist nun dabei Stahlschwellen des Freiladegleises einzubauen.




    Nebenbei haben die Pflasterer mit der Ladestrasse am Freiladegleis begonnen.



    Grüße von der Baustelle. Jay, the K.

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  • Mahlzeit Jay,



    wie ich sehe machst Du Dir auch die Mühe die Pflastersteine von Juweela passend einzusetzen:-) Sind die Bordsteinkanten der Ladestraße auch von Juweela? Die wären mir aus deren Programm nicht bewusst. Ein kleiner Tipp würde mich sehr erfreuen. Bei meinem Straßenbahnprojekt werde ich davon durchaus auch einige brauchen... :-)



    Viele Grüße

    Sebastian Woelk

    § 13

    Vorfahrt

    [...]

    (6) Straßenbahnen ist in jedem Falle die Vorfahrt zu gewähren. Die Vorfahrt der Straßenbahnen untereinander regelt sich nach den Absätzen 1 bis 5.


    (DDR-)Verordnung über das Verhalten im Straßenverkehr (Straßenverkehrs-Ordnung – StVO –)
    vom 26. Mai 1977

  • Sebastian Woelk

    Hi Sebastian,

    eigentlich dachte ich pflastern mit Juweela ginge schnell von der Hand. Mich stört aber der Versatz am Rand, deshalb zerteile ich einzelne Steine um einen sauberen Abschluss zu bekommen.

    Die Fugen werde ich mit Flexfugenmörtel verfüllen. Dazu mochte ich den Mörtel trocken hineinfegen und dann erst mit Hilfe von Isoalkohol und meinem Scenic Cement endgültig kleben.


    Die Ladestrassenkanten sind auch von Juweela:


    Grüße. Jay, the K.

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  • Gleise und Boden (Ladestrasse 2)

    Hallo zusammen,

    getreu dem Motto, dass Wege beim Gehen entstehen, habe das Pflaster der Ladestrasse wieder entfernt und längs verlegt neu eingebaut. Dadurch ist der Abschluss zu den Randsteinen ohne Versatz und die Lücken zwischen den einzelnen Matten lassen sich leicht mit ganzen Pflastersteinen tarnen.



    Da ich neugierig war, habe ich sobald es möglich war den grauen Flexmörtel aufgebracht...



    Am einfachsten geht es den Mörtel mit dem Finger in die Fugen zu reiben...




    Mit Isoalkohol als Fliessverbesserer und verdünntem Mod Podge als Kleber wurde der Mörtel vollends in die Fugen eingeschwemmt...




    Zum Schluss habe ich mit dem Finger nochmals ein ganz dünne Schicht Mörtel in die Fugen gerieben. Mit dem Ergebnis bin ich nun voll zufrieden.


    Grüße. Jay, the K.


    der.Marc

    Hi Marc,

    das Pflaster ist nach vorne und nach links geneigt. Auf den Fotos sieht man es aber nicht. Zusätzlich entsteht durch die unterschiedliche Fugentiefe ein „welliger“, dreidimensionaler Effekt.

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    Edited once, last by nycjay ().

  • Moin Jay,


    du scheinst die Reihung aber noch einmal um 90 Grad gedreht zu haben, ich vermisse die halben Steine... die hätten mich jetzt besonders interessiert, da ich ähnliches vorhabe :/


    Gruß

    Hans
    der Altenauer


    - unterwegs im schönsten Mittelgebirge Deutschlands - sowohl Regelspur als auch auf der Meterspur... ;) -

  • Altenauer

    Hi Hans,

    das Pflaster ist um 90 Grad gedreht, das hatte ich mit längs verlegt gemeint. So muss ich weniger Steine kleiner machen. Neben einer Feile sind meine Werkzeuge dafür die Rocosäge und ein Cuttermesser. Als Halterung verwende ich eine Unerlegscheibe. Mit der Säge mache ich die Furche um mit dem Cuttermesser und roher Gewalt den Stein zu zerteilen. Meistens klappt’s auch...



    Wie Du in der dritten Reihe von links und unten siehst, benötige ich auch jetzt noch kleinere Steine um Lücken zu füllen...



    Grüße. Jay, the K.

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  • Gleise und Boden 11.1 (Stahlschwellen)

    Hallo zusammen,

    die Stahlschwellen sind komplett im Gleis der Ladestrasse verbaut...




    Nun kommt die alchemistische Verwandlung von Plastik in Stahl. Damit die Farbe besser hält wurden die Gleise wieder mit der Spraydose in braunorange grundiert. Danach habe ich im ersten Schritt Schienen und Schwellen mit Alkohol cremig angerührten dunkel- und mittelbraunen Pigmenten angestrichen. Sobald die Farbe getrocknet war habe ich die Schwellen mit hellbraunen Rostpigmenten trocken eingestaubt. Im dritten Schritt wird die Farbe mit Vallejo-Mattlack fixiert.




    Vorne ist das fertige Ergebnis, hinten sind meine Rostpigmente von Asoa.


    Grüße aus dem Stahlbau. Jay, the K.

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  • Hallo Jay, the K.,


    tolle Ladestraße, aber ich finde, dass Dein Gleis zu nahe an der gepflasterten Strecke liegt. LKW-Fahrer werden durch die Pflasterung dazu verführt, ihre Gefährte so abzustellen, dass sie bis an die Kante der Pflasterung reichen - die hochstehenden Pflastersteine wirken wie eine Abgrenzung. Aber dann kommt bei Dir kein Waggon an diesem Lkw vorbei...


    Freundlicher Gruß

    EsPe

    Nur weil ich den einen oder anderen Fehler an manch einem Modell zwar bedauere und gelegentlich kritisiere, aber mich dennoch über perfekte Fahreigenschaften usw. und einen gelungenen Gesamteindruck freue, bin ich noch längst kein Spielbahner (was übrigens abwertend klingt).


    Und nicht jeder, der von sich selbst behauptet, ein ernsthafter Modellbahner zu sein, muss es deshalb auch wirklich sein.
    (frei nach Blaukäfer)

  • EsPe

    Ich habe den Abstand von 1,7m der Zeichnung in dem ALBA-KMR Band über Betriebsbauwerke entnommen:



    Außerdem soll der Lademeister ein scharfer Hund sein. Er sorgt dafür, dass sich die bahnamtliche Rollfuhr ordnungsgemäß an der Ladestrassenkante aufstellt ;)


    Danke für Deinen Hinweis, EsPe. Da ich die Schwellen aber festkleben musste. Der Abstand stört mich nicht weiter, die Ladestrasse ist zu schmal um einen LKW senkrecht zum Gleis hinzustellen.


    Grüße zurück. Jay, the K.

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  • Danke für die Rückmeldung - ich hätte Stein und Bein geschworen, dass das zu eng wäre! Mach weiter so, bin auf die fertige Ladestraße gespannt!


    Gruß

    EsPe

    Nur weil ich den einen oder anderen Fehler an manch einem Modell zwar bedauere und gelegentlich kritisiere, aber mich dennoch über perfekte Fahreigenschaften usw. und einen gelungenen Gesamteindruck freue, bin ich noch längst kein Spielbahner (was übrigens abwertend klingt).


    Und nicht jeder, der von sich selbst behauptet, ein ernsthafter Modellbahner zu sein, muss es deshalb auch wirklich sein.
    (frei nach Blaukäfer)

  • andy1601

    Hi Andy,

    die Pflanzenerde für Moos und Unkraut ist schon mal da und das Grünzeug kommt bei der Gestaltung der Eisenbahnergärten gegenüber auch bei der Ladestrasse zum Zug...



    Grüße. Jay, the K.

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