Keithville & Lake Erie Railroad

  • Hallo zusammen,

    für zukünftige Projekte habe ich über den modellbahnerischen Tellerrand geschaut und mir eine Bastelhilfe besorgt. Die Materialmuster gehen von Wellblech über Holz bis Karton, Metall, Plastik und Stoff.


    Grüße. Jay, the K.


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  • Jo Jay


    Dieser "Dealer" ist schon sehr lange mein treuer Begleiter.

    Auch Messing - und Kunststoffprofile gehören zum Sortiment.

    Halb - und Vollkugeln diverser Größen.

    Diverse Pappen, Folien, auch selbstklebende, etc. , etc.


    Kann mir auch vorstellen daß garnicht alle lieferbaren Artikel im Internet aufgelistet sind.


    Also, unbedingt mal selbst stöbern!


    Grüße aus dem Bärliner RAW, Dirk

  • Hallo zusammen,

    ich habe heute hier im Forum ein paar schöne Berichte aus eurer modellbahnerischen Frühzeit gelesen, deshalb habe ich auch ein Rücksturz in die Vergangenheit gemacht.


    Wie in der Anfangszeit meines Steckenpferdes habe ich mich hingesetzt, einen Zug um mich herumfahren lassen,


    ;) Kreisverkehr


    mir die fertige Ablage vorgestellt und mich einfach am zuschauen erfreut...


    Greetings from a sentimental journey.

    Jay the K.



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  • Pfützenbau

    Hallo zusammen,

    das sind meine Utensilien, die ich für die Pfützen am Wasserkran verwendet habe. Sie stammen aus den Sortimenten des Dioramenbaus von AK und Vallejo. Die Sachen sind zwar nicht ganz billig, aber qualitativ toll und reichen für mehr als genug Szenen auf der Anlage.



    Hier am Wasserkran ist die Wasserfläche mit einem Stück Deckgläschen dargestellt (danke für die Info Hendrik), das auf der Unterseite olivgrün lackiert wurde.


    Das Glas ist dann mit AK Terrain WET GROUND unregelmäßig eingespachtelt.


    Zum Schluss sind noch ein paar farbliche Anpassungen an den trockenen Boden notwendig...


    Noch einfacher funktioniert das Still Water von Vallejo oder AK. Das ist perfekt für Pfützen, da es an den Rändern nicht hochkriecht.


    Nasse Grüße. Jay, the K

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  • Boden und Gleis (1)

    Hallo zusammen.

    Genug HP1 geschmökert, die Baustelle ruft!



    An dieser Stelle steht eigentlich die Grube Karl der Stauffenstolln AG. Diese Ecke muss als Versuchsobjekt für diverse neue Arten der Boden- und Gleisgestaltung herhalten...


    Ich möchte Euch in loser Folge zeigen was ich hier so ausprobiere:

    - Industriegleis ausgebleichten Schwellen

    - Rost mit Struktur

    - Verschmutztes Schotter- und Erdegleisbett

    - Industrieboden aus DAS-Modellingclay


    Grüße. Jay, the K.

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  • Boden und Gleis (2)

    Hallo zusammen,

    zur Vorbehandlung habe ich die Gleise mit der Spraydose komplett in mattem schwarzbraun lackiert. Dadurch haften die Farben für die Schwellen und der Rost für die Schienen wesentlich besser und Stellen an denen ich nicht ganz sauber gearbeitet habe fallen nicht auf.


    Als erstes habe ich die Schwellen in weiß und grau mit Revell Aquacolor ziemlich hell bemalt.



    Als nächstes sind die Schienenprofile und die Kleineisen an der Reihe. Mit einer cremigen Mischung aus Alkohol, Rostpigmenten (oder zerriebener brauner Kreide) und Aquacolor werden die Schienen gestrichen.




    Jetzt sehen die Schienen aus wie ein grell geschminktes Clownsgesicht...



    Aber der Rost auf den Schienenprofilen hat durch die Pigmente zusätzlich eine Struktur bekommen. Diese Mischung hält seit vielen Jahren ausgezeichnet auf auf meinen Schienen.


    Sobald die Farben getrocknet sind kommt Kohlenstaub (oder schwarze Kreide) zum Einsatz.



    Damit werden die Schwellen mit einem Pinsel komplett eingestaubt



    Durch die helle Farbe werden die Highlights gesetzt und der dunkle Staub wird beim kleben des Schotters in alle Vertiefungen kriechen. Dadurch werden dann Schatten und Struktur betont.



    Das war es fürs erste mit der Gleisbehandlung...


    Grüße und Happy Modeling. Jay, the K.

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  • Boden und Gleis (3)

    Hallo zusammen,

    nachdem das Gleis und die erste Lage Schotter liegt habe ich mich mit dem verschmutzen, in der Erde liegenden Gleisbett beschäftigt. Dazu habe ich das Gleisende gewählt, das in eingebautem Zustand vom normalen Standpunkt des Betrachters kaum sichtbar ist.


    Diese Materialien kamen dabei zum Einsatz:

    - Die RTS-Strukturpaste gibt es in verschiedenen Farben und ist im Prinzip wie eine Acrylspachtelmasse mit Sand. Ich habe die braune Version benutzt.

    - Die KNAUF-Leichtspachtelmasse ist noch von Renovierungsarbeiten übrig. Sie ist weiß und hat eine sehr luftige, leichte Konsistenz.


    - DAS-Modellierpaste ist eine lufttrocknende Knet- oder Tonmasse. Ich habe nur die rote Ausgabe zur Hand.



    Das sind meine Versuchsstücke, anhand der Farben ist die Zuordnung eindeutig.

    Meine persönlichen Erfahrungen dabei sind:

    1. KNAUF und DAS müssen farblich gestaltet werden. RTS hat bereits eine natürlich Farbe.

    2. KNAUF und RTS sind Spachtelmassen und damit schwierig in alle Ecken und an engen Stellen einzubringen. Mit der Knetmasse von DAS geht es wesentlich leichter.

    3. Bei den Spachtelmassen KNAUF und RTS ist bei mir die Gefahr die Schienenstühlchen zu verschmieren sehr hoch. Mit DAS hatte ich in dieser Hinsicht keine Probleme.

    4. DAS lässt sich mit einem harten Borstenpinsel und etwas Wasser sehr gut über dem Schotter glatt streichen und füllt wie Erde die Zwischenräume aus.

    5. Die Texturen gehen von sehr glatt bei KNAUF, über glatt mit leichter Struktur bei DAS, bis zu rauh bei RTS.



    Mein Fazit nach zwei Tagen harter Arbeit:

    > Ich werde meine eingebetteten und verschmutzen Gleise mit DAS gestalten.

    > Für die Bodengestaltung bei Feldwegen, Bachbetten oder Brachflächen ist RTS meine erste Wahl.

    > Bei glatten Flächen wie Beton oder Straßenbelägen werde ich KNAUF verwenden. Zusätzlich lässt sich das Material als Putz verwenden, wenn es mit einem Borstenpinsel tupfend aufgetragen wird.


    Grüße. Jay, the K.

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  • Hi Robert,

    Ich habe so ein ähnliches Material für meinen gepflasterten Fabrikhof benutzt, auftragen, glattstreichen und stempeln

    Dein Fabrikhof sieht extrem stark aus. Ich bin begeistert!


    Vor allem in England und von Jacques LePlat wird die Modelliermassse für die Gestaltung aller möglichen Oberflächen benutzt. Daher kenne ich das Material, habe es aber bisher nie benutzt. Für ein Stück Mauer bei meinem Bergwerk bin ich noch am Schwanken zwischen Hartschaum prägen oder Modelliermasse benutzen. Aber Dein Fabrikhof lässt die Waage schwer Richtung DAS ausschlagen...


    Grüsse. Jay, the K.

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  • Hi Robert,

    ich bins nochmal...


    Beim Studieren Deiner Fotos ist mir auch noch Dein Fabriktor mit den Rostspuren aufgefallen. Die Farbgebung ist einsame Klasse.

    Ich kenne solche Tore und ihre Gestaltung von den Büchern von Nouaillier, Ackle oder Chocholaty.


    Wie hast Du das gemacht?


    Grüsse. Jay, the K.

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  • Hallo Jay

    Das Tor habe ich mit der Salzmethode gealtert, mit Rostfarbe gestrichen in die feuchte Farbe Salzgestreut also da wo später der Rost sein soll trocknen lassen mit der Farbe sprühen die das Tor hat nach gründlichem trocknen unter Wasser mit hartem Pinsel oder älter Zahnbürste das Salz wieder ausgewaschen . Das hab ich mir bei den Militärmodellbauern abgeschaut, schau mal bei Google unter altern mit Salz

    Gruß Robert

  • Danke für die Info Robert.

    Deine Arbeiten finde ich grandios.


    Ich habe in meiner YouTube-Bibliothek viele Videos von Dioramen- und Militärmodellbauern und ihre Literatur steht in meiner Büchersammlung. Darunter ist auch die Salzmethode. Die Kollegen von der anderen Fraktion machen echt tolle Sachen...


    Grüße. Jay, the K.

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  • Boden und Gleis (4)

    Hallo zusammen,

    der Schotter ist mit meiner ScenicClement-Mischung (1 Teil Modge Podge matt, 3 Teile Wasser, ein paar Tropfen Spülmittel) festgeklebt. Im Gegensatz zu Weissleim trocknet diese Mischung absolut matt auf.




    Mit der Farbe von Schienen, Schwellen und Schotter bin ich zufrieden. Die Fläche zwischen den Gleisen ist mit der RTS-Spachtelmasse gestaltet. Vom letzten Regenguss sind noch zwei Pfützen stehen geblieben. An der Einfahrt des Verladebunkers liegen Holzbohlen. Zu deren Alterung habe ich die Alkohol/schwarze Tinte-Mischung nach dem Rezept von George Sellios verwendet.


    Hinten an der zukünftigen Mauer entsteht später die Haltestelle des Personalzuges für die Bergleute der Grube...


    Grüße. Jay, the K.

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  • Boden und Gleis (5)

    Hallo zusammen,

    auf Initiative der Beschäftigen hat der Betriebsrat mit der Werkleitung den Bau eines kurzen Bahnsteiges für die Personalzüge vereinbart. Nun müssen die Bergleute nicht mehr durch den Dreck laufen um zu ihrer Arbeitsstelle zu kommen...


    Durch dieses kurze Stück war es mir möglich den Bau eines Schüttbahnsteiges auszuprobieren. Die Steine der Kante sind aus grau lackierten Holzleistenstücken einzeln gesetzt. Anschließend wurden die Steine mit mehreren, dünnen Aceylfarbschichten in ocker, grau und schwarz lasiert. Der Bodenbelag ist mit feinem, beigen Sand gemacht. Wenn aus der weißen Fläche daneben Beton geworden ist, wird das ganz noch mit Trockenbürsten weiß graniert.


    Grüße. Jay the K.

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    Edited once, last by nycjay ().

  • Boden und Gleis (6)


    Hallo zusammen,

    hier ist noch ein kurzer Nachtrag zu Pfützen. Am Fuß des Gleisbettes hat sich ebenfalls Wasser in Pfützen angesammelt.


    Dieses Mal habe ich es mir einfacher gemacht und die AK-Dioramaprodukte verwendet:


    Die Verarbeitung ist denkbar einfach. Das Puddelsmaterial ist bereits braungrün eingefärbt und kann direkt aus der Flasche verwendet werden. Das Stillwater ist klar und kann mir ein paar Tröpfchen Farbe der Verwendung entsprechend gefärbt werden. Beide Materialien leveln sich ein. Lediglich am Rand gibt es manchmal minimale Aufkriecher, die Dich aber mit ein wenig Erde kaschieren lassen.



    Hier ist das Material einfach in die Vertiefung eingegossen. Der Rand ist noch ohne Nacharbeiten mit WET GROUND um den Unterschied zwischen feuchter und getrockneter Erde darzustellen.


    Grüße von der Pfütze. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

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