Keithville & Lake Erie Railroad

  • Hallo Jay,


    Deine Tür kann erst einmal als Fluchttür durchgehen, da sie sich öffnen lässt, auch wenn Schnee oder kleinere Dachteile davor herunter gefallen sein sollten. Ob allerdings bei der kleinen Stellwerksbesatzung gesetzlich dort eine Fluchttür erforderlich ist, wage ich zu bezweifeln. Üblich sind nach innen öffnende Türen, die auch noch den Vorteil haben dass sie selbst im abgeschlossenen Zustand zur Not mit einem Rammbock von außen leichter zu öffnen sind, als nach Außen zu öffnende Türen. Frage mal Deine örtliche Feuerwehr, die werden von dieser Tür nicht begeistert sein. ;)


    Trotzdem gefällt mir, was Du so zauberst.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Stellwerkstüre….

    Hallo zusammen,

    Eure Anmerkungen habe zu intensiver Recherche und Betriebsamkeit geführt….


    Ich habe das Netz und meine Bildbände nach Fotos des Sigmaringer Stellwerk 2 durchsucht. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Türe früher nach innen öffnete und der Umbau spät erfolgt sein muss. Da Mattes der Zimmermann noch die alte Tür des Stellwerks hatte wurde er mit dem Rückbau beauftragt.


    Die alte Tür war im Bausatz für das Erdgeschoss gedacht. Ich habe sie verlängert und schmaler gefeilt, damit sie in die Öffnung des Stellwerkraumes passt. Mit dem Sprossenfenster passt diese Türe auch wesentlich harmonischer in das Bauwerk. Allerdings ist sie nun nicht mehr beweglich.


    Montägliche Grüße.

    Jay, the K.



    Rollo

    derMaggi

    Anregung umgesetzt. Erledigt. Danke für den Hinweis.

  • Hallo Jay, es ist immer eine Freude

    hier rein schauen zu dürfen,

    und auch das du auf wichtige und weniger wichtige Vorschläge

    so schnell reagierst.

    Ach ja die Kloben müssten da auch noch weg ;)


    Gruß Johannes

  • Happy accident (The joy of tinkering)

    Kö0034


    Danke Johannes. Du hast mich auf eine gute Idee gebracht:

    Ich lasse die Kloben drin und erzähle die Geschichte genau umgekehrt: Der Handwerker ist gerade dabei die neue, moderne Tür einzubauen.


    Dazu habe ich die neue Tür frisch gestrichen. So lehnt sie jetzt an der Wand und verdeckt zusammen mit dem Handwerker den unschönen, wellenförmigen Balken.


    Modelrailroading is fun. Jay, the K.

  • Stellwerk Eybtal Kehrbahnhof

    Hallo zusammen,

    heute ist nach langer Bauzeit das wichtigste Gebäude meiner Anlage fertig geworden…


    … das Stellwerk des Kehrbahnhofes.


    Durch das Gebäude bekommt meine Anlage ihren geographischen Anker. Neben den sogenannten Einheitsbahnhöfen sind diese Stellwerke charakteristisch und einzigartig für die württembergische Staatseisenbahn.


    Ich habe zwar auch alle Namen und Bezeichnungen meiner Anlage nach Originalen aus Geislingen und Umgebung benannt, aber erst durch das Stellwerk wird auf den ersten Blick eindeutig klar in welcher Gegend die Anlage angesiedelt ist.


    Für mich ist der geographische Rahmen meiner Anlage ebenso wichtig wie die stimmige zeitliche Einordnung.


    Aus dem Bausatz lässt sich ein richtig schönes Stellwerk basteln. Ich bin froh, dass ich die Türe geändert habe.


    Die Fotos habe ich vor über 30 Jahren im Bahnhof Kirchheim/Neckar aufgenommen und dienten als Vorbild für den Umbau des Stellwerks.


    Mit den Modifikationen kommt das Gebäude nun seinem großen Bruder relativ nahe.


    An dieser Stelle möchte ich mich zum Abschluss dieses Projekts ganz herzlich für Eure Begleitung, Anregungen und Wertschätzung meiner Bastelei bedanken.


    Feierabendliche Grüße. Jay, the K.

  • Hi Jay,


    wenn ich Deine Bilder so betrachte fällt mir nur ein: "Immer wieder hammermässig!" Besonders der Blick in die Tiefe auf Bild 1 des Beitrags # 1745 - da zeigt sich nicht nur die herrlich harmonische Farbgestaltung, da kommt auch der Hintergrund gut zur Geltung. Wenn ich das letzte Bild im Beitrag ansehe und so über die Weichenlaterne meinen Blick an die Wand des Stellwerks schweifen lasse - das sieht schon sehr echt aus.


    O. k. - wieder einmal grosses Kompliment zu Deinem Modellbau!

  • Hallo Jay,


    wieder mal ein Schmuckstück, das motiviert, irgendwann auch mal dahin zu kommen.


    Mein Weg ist noch weit, aber es motiviert mich, das Spur 0er wie du es schaffen, nicht nur kleine Dioramen und Anlagen so detailreich auszugestalten, sondern dass das auch bei größeren Anlagen zu "wuppen" ist.


    Danke für die ausführlichen, bebilderten Berichte.

    Meinen Nutzernamen habe ich von jk_wk geändert auf 0topia, weil ich zeigen möchte, dass mein Traum von meiner Spur 0 Anlage keine reine Utopie ist, sondern Stück für Stück in Erfüllung geht.


    Gruß aus dem Bergischen Land

    Jürgen (K)


    Nicht grübeln - mach es einfach, aber mach es einfach


    In meinem Vorstellungs-Thread habe ich Verweise auf meine bisher im Forum veröffentlichten Projekte hinterlegt.

  • BTB0e+0

    Vielen Dank für Deine Antwort Robert.


    Witziger Weise habe ich beim Einstellen des genannten Fotos an Dich gedacht. Die Verwendung der gleichen Farben für den Hintergrund und für die Anlage ist einer der Vorteile eines gemalten Hintergrundes. Zusätzlich hilft die eingeschränkte Farbpalette des Spätherbstes farbliche Ausrutscher zu vermeiden. Mein Ziel ist, dass die ruhige und reduzierte Stimmung der Jahreszeit beim Betrachter ankommt.


    Davon abgesehen gefallen mir Deine Berichte und Deine Anlage auch voll.




    Viele Grüße. Jay, the K.

  • Hallo.


    Gerne. Schön, dass ich durch Dich in meine Vergangenheit schweifen konnte.


    LG

    derMaggi

  • Anschluss und Anfang

    Hallo zusammen,

    kaum ist ein Projekt abgeschlossen, warten schon die nächsten Aufgaben….


    Mit den beiden letzten Projekten ist der Gebäudebau auf dem alten Anlagenteil abgeschlossen. Die Natur ist bis zur Brücke über den Kanal vorgedrungen, damit hat die letzte größere Arbeit ihren Anfang genommen….



    … die Gestaltung und Bepflanzung des Kanals und seiner Umgebung. Weil diese Stelle kaum zu sehen ist, habe ich sie seit Jahren in ihrer groben Ursprungsausführung belassen.


    Mein Ziel ist den Kanal mit ganz wenig Restwasser, viel Schlamm und üppigem Bewuchs darzustellen. Gleichzeitig wird die Szene damit meinem aktuellen Farb- und Vegetationskonzept angepasst.


    Mit diesem Projekt möchte ich die Winterbausaison abschließen und den Anlagenschenkel mit dem Kehrbahnhof endgültig fertigstellen.


    Landschaftsgärtnerische Grüße. Jay, the K.

  • Hi Jay,


    die "schlammig muddige Szene" hast Du wirklich toll und sehr überzeugend hingekriegt. Wenn Du das jetzt noch aufpimpen willst, dann wird es noch perfekter. Man könnte fast meinen, dass der etwas moderige Geruch sogar durch das NET `rausmuffelt <X . Schade, dass wir kein "GeruchsNET" haben.


    (So etwas Ähnliches hat mir auch mal jemand geschrieben als ich meinen Jauchwagen vorstellte - nach dem Motto: "Jauchewagen gut gebastelt, sollte aber mal gekärchert werden - Ihhhhh.)

  • Nebentätigkeiten

    Hallo zusammen,

    die Kanalsanierung wird sich doch noch etwas verzögern, ich musste zuerst meinen Arbeitsplatz etwas umgestalten…



    Für meine Basteleien habe ich vor langer Zeit einen Küchenwagen zum Arbeitstisch umfunktioniert. Allerdings trat regelmäßig das übliche Modellbahnerproblem auf, durch Werkzeuge und Materialien war die freie Fläche zum Arbeiten nach kürzester Zeit nur noch im Quadratzentimeterbereich vorhanden und ich war ständig nach irgendwas am suchen.



    Deshalb habe ich in den letzten Tagen fünf flache, herausnehmbare Schubladen in den Wagen eingebaut. Dort finden nun meine Farben, sowie die ständig benötigten Werkzeuge und Materialien übersichtlich ihren Platz.


    Nebentätige Grüße. Jay, the K.

  • Kulissentricks und Betonbau…

    Hallo zusammen,

    auf meinem kurzen Urlaub auf der Spur der Impressionisten sind im Musée des Beaux-Arts in Rouen…



    … sowohl beeindruckender Modellbau,


    als auch tolle Eisenbahnbilder zu finden.


    Inzwischen ist der Frankreichtrip vorbei und ich habe meine Nebentätigkeiten wieder aufgenommen.


    Als erstes habe ich zur Absicherung der Beschäftigten der WMF Geländer und Zäune installiert.


    Der verrostete Maschendrahtzaun hat auch schon bessere Zeiten gesehen.


    Auf der gegenüberliegenden Seite der Betonbrücke sieht man das größte Problem von Halbreliefgebäuden die direkt auf die Kulisse stoßen, die gerade Linie des Gebäuderands an dieser Stelle stört die Illusion sehr.


    Da der Platz für Baumbewuchs nicht ausreicht, habe ich zur Tarnung ein rundes Lüftungsrohr angebracht.


    Durch die runde und dunkle Struktur wird das Auge des Betrachters etwas getäuscht und nimmt die Problemzone viel weniger wahr. Die Stützmauer und das Gebäude habe ich im Zuge dieser Arbeiten mit einer Betonimitation verbunden.


    Darüber hinaus habe ich auch die Betonmauer und die Brücke des Gleisanschlusses überarbeitet. Durch die lange Bauzeit der Anlage sieht man deutlich wie sich die Fertigkeiten des Erbauers über diesen Zeitraum entwickelt haben.


    Dieses Bauwerk war eines meiner ersten auf der Anlage und die viel zu grobe Struktur (á là „bandagierte Wasserleiche“ wie Reinhold einst sagte) hat mir nicht mehr gefallen. Das habe ich nun korrigiert und den Beton geglättet, so gut es eben in eingebautem Zustand ging.


    Abendliche Grüße. Jay, the K.

  • Anschlussgleis

    Hallo zusammen,

    mit der heutige Tagesetappe habe ich nach Jahren das nächste Provisorium fertig gestellt…


    Als erstes habe ich die Weichenlaterne im Anschlussgleis installiert. Durch die eingezwängte Lage zwischen Brücke und Gebäude war die DB gezwungen eine hohe Sonderform (ich hoffe, dass es dafür ein Vorbild gibt) zu installieren, damit der Lokführer die Stellung der Weiche gut erkennen kann.


    Danach habe ich den Boden um das Anschlussgleis mit diversen Streumaterialien, wie Schlacke, Turf, Sand und Erde gestaltet.


    Zum Abschluss habe ich die Stützmauer noch mit einem Maschendrahtzaun abgesichert.


    Heute hat die WMF dann auch noch eine Lieferung von Cola-Automaten für die Werkskantine erhalten.


    Bodenständige Grüße. Jay, the K.

  • Heute hat die WMF dann auch noch eine Lieferung von Cola-Automaten für die Werkskantine erhalten.

    ... und 'ne Tonne Edelstahlpolitur. Bei dem Automaten scheint es sich um ein Gebrauchtgerät zu handeln, so ganz ohne Verpackungsmaterial? Oder die neue Kiste steht schon oben und das Altgerät wartet auf den Abtransport zum Schrotthändler? Fragen über Fragen, aber eine lebendige Szene ist es allemal!

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