Keithville & Lake Erie Railroad

  • Rollo


    Also, die Riegel sollte man innen anbringen, erhöht sie Lebensdauer der Tür, da Regenwasser an der glatten Außenseite besser ablaufen kann. Auch das Kastenschloß gehört nach Innen, ansonsten könnte jeder Einbrecher es abschrauben und schon ist die Tür offen.

    Die Wetterleiste oben an der Tür ist nur erforderlich, wenn die Tür plan mit der Außenwand abschließt.

    Also ab in die Tischlerei und die Tür ändern.

    Vielen Dank für die Info Roland, das war mir nicht bekannt. Da wird es heute nix mit dem Feierabendbier für Mattes und seine Leute.

    Du hättest es mir aber vor dem Einbau sagen können ;)


    Das Blech am Türgriff ist nicht das Kastenschloss, sodern nur die Abdeckung. Man siehts an der fehlenden Verriegelung unten.

    Das Schloss ist vorschriftsmässig innen :)


    Kannst Du mir sagen, ob der ausnahmsweise auch mal aussen dran war? Am besten mit einem Referenzfoto....


    Alle Fenster und Türen bekommen grüne Wetterleisten, wie die über der Eingangstür.

    Das war bei den schwäbischen Bahnhöfen häufig zu sehen.


    Muchas Gracias. Jay, the K.

  • Hallo Jay,


    ich habe schon Türen gesehen, wo die Riegel außen waren, diese waren dann aber meist von einem Laien gebastelt worden. Bei einem öffentlichen Gebäude wird es so etwas aber sicher nicht geben.


    Bei Kastenschlössern wurden früher einzelne Rosetten für Klinke und Schlüsselloch bei Kastenschlössern verwendet. Heute tut es ein Langschild, also das schmale Teil mit Schlüsselloch und Loch für die Klinke.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo Robert,


    ein einfaches Schloß machst Du mit einem gebogenen Draht (bei uns sagt man Dittrich dazu) auf, aber Jay hat ein Schloß mit mehreren Zuhaltungen eingebaut. Zu erkennen am Schlüsselbart mit mehreren Einkerbungen. :D


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Lieber Jay,


    du musst echt deine Immobilien alle überprüfen.

    Sonst rotten die sämtliche Türen weg... Und dann...

    Da ist der Wertverfall vorprogrammiert

    ;)

    Aber Roland hat natürlcih recht mit allem was er schrieb. (Bin ja nun selbst auch mit dem Baugewerbe verbunden, wollte aber nicht rummotzen :) )

    Aber vom Prinzip: ALLES SCHICK


    Schönes WE allseits

    Grüße

    Andreas

  • Sissibahnhof (Erker)

    Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht….


    Neben der zweifarbigen Verbretterung des Obergeschosses gibt der Erker dem Bahnhof sein besonderes Erscheinungsbild. Dadurch, dass auch die Innenseite sichtbar ist, erfordert der Bau zusätzlichen Aufwand. Zudem muss der Erker bis zum Abschluss der Wandgestaltung passgenau abnehmbar bleiben.


    Da der Anbau einen Polystyrolkern besitzt habe ich auch auf der Innenseite eine Lage Papier eingeklebt. Darauf kommen mit dem äußeren Fachwerk korrespondierende Leistchen in verschiedenen Abmessungen.


    Hinter dem Loch in der Decke wird die Beleuchtung des Erkers installiert.


    Die diversen Materialien des Sandwiches (Kunststoff, Paper, Holz) habe ich mit Farbe aneinander angeglichen. Für die Decke habe ich lediglich das Papier angemalt.


    Die Rundungen des oberen Fensterriegels habe ich mit der Feile aus einem Leistenstückchen hergestellt.



    Bei den Bögen fehlen noch die „Holzteile“, die mache ich aus Polystyrolstrips in verschiedenen Dicken.


    Im letzten Baubericht von Moba-Tom war ein Link zu seiner Wartehalle. Beim Lesen wurde mir klar, dass der Erkers als richtiges Fachwerk wesentlich einfacher zu bauen gewesen wäre. Aber warum denn einfach, wenn’s auch kompliziert geht….


    Feierabendliche Grüße. Jay, the K.

  • Sissibahnhof (Kellertür)

    Was muss, das muss….


    Der Argumentation gegen die falsche Kellertüre konnte ich mich natürlich nicht verschließen, deshalb habe ich ein professionelleres Exemplar gebastelt und die Türe ausgetauscht.


    Auch wenn das Detail kaum auffällt, möchte ich an dieser Stelle nochmals Danke für das hilfreiche Feedback sagen.


    Die Verbretterung habe ich heute fertig gestellt. Im nächsten, große Schritt werden dann die Gefache ausgefüllt. Aber zuvor sind ein paar Tage Reisepause angesagt.


    Das Gebäude habe einige Zentimeter nach links verschoben, damit der Erker näher am Gleisübergang zu stehen kommt.


    Grüße von der Baustelle. Jay, the K.

  • guten Morgen Jay,


    nach wie vor lese ich sehr gerne Deine Bauberichte und finde, daß Dein Haltepunkt, je weiter er der Einweihung entgegenstrebt, ein richtig schönes kleines Empfangsgebäude wird.


    Verzeihe, wenn ich nun schon wieder Kommentator spiele, es liegt eben in meiner beruflichen Vergangenheit. Zwei Punkte möchte ich ansprechen.


    - bei den zweifarbige Verbretterung der Giebel- und Kniestockwänden fällt mir etwas auf. Hat diese ein konkretes Vorbild oder ist es einfach so, weil es Dir gefällt. Ich kenne die Zweifarbigkeit bei Verschalungen an Dienstgebäuden eigentlich nur so, daß die Bretter in einer Farbe gestrichen sind und die zweite Farbe für die Deckleisten über den Bretterfugen verwendet wurde. Diese Deckleisten fehlen bei Deinem Modell. Sie sind jedoch beim Vorbild absolut notwendig, da sonst bei Schlagregen Wasser hinter die Verschalung eindringt und das dahinter liegende Fachwerk beschädigen kann. Überlege Dir, ob Du feine, ca. 1 mm breite Furniersteifen schneidest und über die Bretterfugen klebst. Es sieht dann auch wesentlich konturierter aus.


    - es wird in den Beiträgen immer wieder von einem Erker geschrieben. Dies ist m.E. der falsche Begriff. Ein Erker entspringt aus der Fassade und reicht nicht bis auf den Boden. Er ist sozusagen eine "Ausbuchtung" des Innenraums über ein oder mehreren Obergeschosse. Bei dem kleinen Empfangsgebäude würde ich z.B. von einem Vorbau im Eingangsbereich sprechen.


    noch viel Spaß bei der Sonntagsarbeit in 1:45

    Grüße aus VAI

    Armin.

  • Hallo Armin,


    Jay hat das schon richtig gemacht! Man muss nur etwas genauer hinsehen.

    Außerdem hat er keine Boden-Leisten Schalung gemacht, sondern eine

    sogenannte Boden-Deckel Schalung, bei der nur mit gleich breiten Brettern

    gearbeitet wird.

    Im Fall von Jay übernehmen die helleren Deckelbretter die Abdeckung der

    Fugen der Bodenbretter, also den Schutz gegen Schlagregen!


    Viele Grüße

    Hans - diesel007

  • Armin-Hagen Berberich


    Hi Armin,

    Danke für Deine Rückmeldung und viele Grüße die Enz entlang nach Vaihingen.



    Zu Deinen Kommentaren:

    Du hast völlig recht mit dem Begriff Erker, aber Sissi-Vorbau ist mir zu zweideutig ;)

    Das Empfangsgebäude entspricht dem Vorbild in Stuttgart-Rohr (Kibri hat das H0-Modell), ich habe lediglich die Fassade nach anderen württembergischen Vorbildern gestaltet.

    Ausgangspunkt war der Güterschuppen, der steht in Markgröningen und ich habe Kopien der Baupläne. Lediglich der Büroanbau ist an der Stirnseite dem Schuppen in Asperg nachgebildet, weil das Markgröningen Exemplar direkt an das Empfangsgebäude angebaut ist. Die Verbretterung entspricht allerdings dem Original. Die leichte Überlappung habe ich versucht durch unterschiedliche Leistendicken simulieren.


    Da ich einen passenden Bahnhof wollte, habe ich mich bei meinem Gebäude am EG-Vorbild in Möglingen orientiert.


    Unten sind verputzte Gefache mit sichtbarem Fachwerk, oben ist eine zweifarbige Verbretterung. Die entspricht meiner Ausführung.


    Danke für Deine Wünsche, aber heut’ wird nix mehr g’schafft. Viele Grüße vom Fuße des Demokratenbuckels. Jay, the K.

  • diesel007


    Hallo Hans,

    Danke für Deine begründete Erklärung meiner Bautätigkeit. Ich versuche meist nur nachzubauen, was ich sehe und auch in diesem Fall hatte ich keine Ahnung, warum so gebaut wurde. Deshalb finde ich die Kommentare zu meinen Gebilden immer äußerst hilfreich. Württembergische Bahngebäude mit den von Armin beschriebenen Deckleisten kenne aber ich ebenfalls.


    Bedankte Grüße. Jay, the K.

  • Hi Jay,


    an guten Ratschlägen mangelt es ja mittlerweile nicht mehr, da kann ich mich vornehm zurückhalten ;)!


    Wie wäre es aber, wenn Du den Vorbau "Sissi-Loggia" nennst? Loggia ist ein in Bayern (Feldherrenhalle), aber auch in Italien verwendeter Begriff und klingt nicht so schnöde wie Vorbau, womöglich noch "Sissi-Vorbau", was sollen denn die Kinder denken!


    Für die hölzernen Bögen habe ich ein paar passende Fotos von Oberlausitzer Umgebindehäusern im Archiv, ich kann sie Dir schicken, wenn du möchtest. Und die Klo-, sorry, Kellertür sieht nun richtig gut (und fachgerecht) aus!


    Und: Weitermachen und lass dich von Klugscheißern wie mich nicht beirren! Deine Bauberichte machen einfach Spaß!

  • hallo Hans und Jay,


    Asche auf mein Haupt, daß ich im Modell die unterschiedlich dicken Furniers-/Holzstreifen zur Nachbildung einer senkrechten Deckelschalung nicht erkannt habe. Vielleicht wurde ich dadurch irritiert, daß beim Stoß der Streifen manchmal Fugen sichtbar sind. Die Vorbildfotos belehren mich eines Besseren, daß es tasächlich solche Schalungen beim Vorbild gab und gibt. Eine Schande für mich, daß in nicht einmal 10 km Entfernung mit dem Güterschuppen in Markgröningen so ein Vorbild steht.


    Grüße aus VAI

    Armin.

  • Sissibahnhof (Portikus)

    Hallo zusammen,

    Reisen bildet, wie es so schön heißt und dann kann er was erzählen….



    Da mir weder Vorbau noch Loggia besonders gefallen haben und Erker nicht zutrifft, habe ich weiter nach einer Bezeichnung gesucht. Bei einem meiner sommerlichen Trips war ich auch in Berlin und dort steht er: der Portikus des Anhalter. Ab jetzt hat der Altenstadter Bahnhof auch einen Portikus!


    Mit einem Namen lässt sich viel entspannter bauen, deshalb habe ich mit den Bögen weiter gemacht. Der untere Abschluss ist mit einem 5,8mm breiten und 0,5 mm dicken Streifen Polystyrol gemacht.

    Dieser lässt sich gut biegen. Für etwas mehr Substanz ist am äußeren Rand ein 1mm Rundstreifen drangeklebt.


    Den Bogen habe ich anschließend schwarzbraun bemalt und dem Holz des Fachwerks angeglichen. Die Gefache sind mit Leichtspachtel von Bergswerk ausgefüllt und anschließend habe ich sie leicht überschliffen. Der Sockel ist mit AK-Concret überzogen.


    Grüße vom Portikus. Jay, the K.

  • Hallo Jay,


    ich finde, die Bögen Deines Portikus passen stilistisch nicht zu einem Fachwerkhaus. Beim "EG Möglingen" ist es besser gelöst (#1471). Ich wüsste jetzt auch nicht, wie die Zimmerleute diesen Bogen da eingefügt haben sollen.


    Eine Lösung wäre eine Abwandlung dieser Bauform:


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Rollo


    Danke für Deinen hilfreichen Input Roland. Da ich auch nicht hundertprozentig überzeugt bin, werde ich Deinem Rat folgen und den Bogen ändern.


    Deshalb habe ich die Fotos von Reinhold nochmals genau studiert und zusätzlich in meinem Archiv nach Beispielen gesucht.

    Die Lösung lag vor meinen Augen und beim Stichwort „Möglingen“ hat es Klick gemacht.


    Ich werde es wie die Zimmerleute machen. Dafür habe ich schon mal einen Balken geschnitzt und zur Probe hingelegt. Diese Lösung gefällt mir.


    Zufriedene Grüße. Jay, the K.

  • Hey zusammen,


    Als Zimmerman hat man es bei Jay nicht leicht.

    Ständig diese Sonderwünsche, und dann diese Komplexen Formen, da sucht man ja ewig im Wald nach passendem Holz.


    Wie gut, daß ich da immer n Sammelsorium an Buchenästen ,krumm und schief, gut abgelagert auf dem Dachboden liegen habe.


    Trotzdem ne elendig Sucherei ^^ ^^


    Gruß

    Mattes der Zimmermann

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