Keithville & Lake Erie Railroad

  • Hallo zusammen,
    Danke für die grünen, aufmunternden und guten Rückmeldungen. "Modelrailroading is fun" lautet das Motto unserer amerikanischen Modellbahnkollegen und ich hoffe ich kann mit meinen Bildern ein wenig von der Freude an diesem tollen Hobby vermitteln.


    Matthias, die Anlage ist genau 44 cm tief. Der breitere Eindruck entsteht durch einige optische Kniffe, so wird durch die vertikalen Elemente und durch den eigentlich zu steilen Abhang eine größere Tiefe vorgegaukelt. Im Modelrailroader vom Dezember 2001 ist dazu ein guter Artikel von Sam Posey drin: "The Magic of Illusion".


    Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo Jay,


    so einfach ?? - aber ja, wenn man's weiß.
    Jetzt könnte man einwänden, das die zu steilen Hänge doch aufallen - wenn man von der Seite schaut, ja, aber nicht wenn man "platt" darauf schaut - und das ist in einer Kurve, in deren Mittelpunkt man steht zwangsläufig so - und links und rechts ist der "Raum" hinter dem Gleis ja tatsächlich tiefer - triffts das so in etwa?


    Ich bin, nach nochmaligem Betrachten der Bilder jetzt soweit, das ich das ausprobieren möchte, werde da also ein Modul bauen, und das testen. Meine Anlage gibt das leider nicht her - keine Erweiterung möglich.
    Werde mal schauen, ob ich den entsprechenden Artikel finde.


    Gruß und danke für die Bilder


    Matthias

  • Hallo zusammen,
    der Hintergrund ist inzwischen fertig gemalt und installiert. Die Felsen und Hänge über dem Tunnelportal sind ebenfalls gebaut. Sobald die verspachtelten Lücken zwischen den Abgüssen durchgetrocknet sind geht's an die Felsenmalerei. Der Holzbausatz der Kohlenmine hat für meinen Geschmack zu wenig Volumen, deshalb wird er ein Kitbashing über sich ergehen lassen. Das Übersichtsfoto zeigt den Anlagenteil im augenblicklichen Zustand.


    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo zusammen,
    heute haben die Floristenquader Erdfarben angenommen und die Felsen über dem Tunnelportal sind fertig. Mit der Relation von Portal und Umgebung bin ich zufrieden. In Spur 0 ist die Öffnung schon ein Scheunentor und die Landschaft muss zudem einen Tunnel rechtfertigen. Als nächster Arbeitsgang steht nun die Begrasung und Bäume pflanzen auf dem Programm. Wie der Tunnel in der fertigen Felswand wirkt zeigen die Fotos.
    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo Jay,


    im Moment kann ich Dir keine "grünen" mehr geben - verdient wären sie allemal.
    Was Du hier zeigst ist ganz großes Kino. Kannst Du die Bilder ggf. auf Deiner homepage in einem größeren Format einstellen - quasi zum genießen im Vollformat.


    Die Wirkung von Felsen und Hintergrund ist einmalig, ebenso das Tal, das sich rechts neben der Felswand öffnet. Grandios!!


    Aber eine Kleinigkeit habe ich, die mir aufgefallen ist. Von Vorbildfotos aus den USA kenne ich viele Tunneleinfahrten, die gegen herabfallende Blöcke etweder sehr weit vor den Berghang vorgezogen sind, oder mit einem massiven Holzverbau gesichert sind.
    An der rechten Portalseite ist die Felswand recht nah am Portal, da könnten die Felsen direkt auf die Strecke fallen.
    Jetzt würde so ein Holzverbau natürlich die Optik massiv stören, und ein Vorziehen des Portals geht auch nicht wirklich.
    Die Einzige Idee die ich jetzt hätte, wäre ein rosties Drahtnetz, irgendwie an einer Hilfskonstruktion aus Stahlträgern - was wäre "luftig" genug um nichts zu erschlagen - aber inwieweit das Vorbildgetreu wäre - keine Ahnung.


    Zur Not gehen wir einfach davon aus, das der Fels regelmäßig auf loses Gestein hin untersucht wird - bestimmt ;)


    Gruß
    Matthias

  • Hallo Zusammen,
    vielen Dank für die Rückmeldungen, die gehen runter wie Öl :D . Inzwischen hat der Baumbeauftragte die Arbeit aufgenommen und auf der rechten Seite mit dem aufforsten der Hänge begonnen. Zum Einsatz kommen Tannen, Lärchen und Kiefern, dazwischen wachsen Laubbäume aller Art. Ich finde schöne Bäume ein Highlight der Anlagengestaltung.


    Matthias,
    im Osten der USA sind kaum Portale mit Vorbauten zu finden. Drahtsensoren zur Steinschlagwarnjng kommen allerdings zum Einsatz. Die Idee eines abgewinkelten, rostigen Drahtnetzes, dessen Stahlträger an der kurzen Stützmauer auf der rechten Seite befestigt sind, gefällt mir ausnehmend gut. Danke :thumbup:


    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo zusammen,
    für Büsche. Waldreben, Bodendecker und ähnliches läßt sich gut Stahlwolle verwenden. Einfach von der Matte abreißen und auseinanderzupfen. Gegebenenfalls mit Laub beflocken oder mit weißem Flock für die Blütenstände von Waldreben.


    Für das rechtwinklige zusammenkleben von Bauteilen sind die magnetischen Halter mit Klebeöffnung eine hervorragende Arbeitshilfe.


    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo Matthias,
    dieses Problem hatte ich noch nie, weder auf der Anlage noch bei der Lagerung. Ich bringe die Stahlwolle erst zum Schluß auf, wenn die Matsch- und Wssserarbeiten erledigt sind.
    Zur pflanzlichen Diversifizierung habe ich ebenfalls Kokosfasern und Watte. Ich gehe darüber hinaus ab und zu in Blumengeschäfte und schaue nach was die Bastelabteilung zu bieten hat. Oftmals gibt es da wahre Schätze, wie z.B. Eisenbusch.
    Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo zusammen,
    ich mag diese kleinen, unscheinbaren Holzbausätze mit Persönlichkeit. Die Telegraphenbude ist von Laserart Structures und ich habe sie in den Farben meiner Bahngesellschaft bemalt. Im Gegensatz zur Muttergesellschaft NYC sind bei mir die Umrandungen, Rahmen und Türen braun statt grün. Die K&LE hat sich etwas Eigenständigkeit bewahrt.
    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo zusammen,
    der Bau der Telegraphenbude hat soviel Spaß gemacht, dass ich zwei weitere Hütten zusammengebaut habe. Zum einen der Werkzeugschuppen von Laserart, zum anderen hat die Lampenbude von Joswood eine neue Heimat im ROOK Yard gefunden.
    Die Fliegenpilze drücken sich durch die verwelkten Blätter auf dem Boden und die Samen der Waldreben leuchten weiß...
    Grüße. Jay, they K.

  • Hallo zusammen,
    In meiner Woche Abwesenheit habe ich beschlossen den Bergbau vorläufig auf Halde zu legen und mich dem Wasser zuzuwenden und den Startschuss für das Projekt "Rheinfall" zu geben:
    Die Szene wird in Sandwich-Bauweise erstellt:
    - Ganz hinten die Kulisse, deren vorderste Ebene neu gemalt wird.
    - Davor kommen Gebäudesilhouetten aus Karton, die ohne Details noch blaugrau bemalt werden.
    - Die nächste Ebene bilden flache, industrielle Resin-Hintergrundfassaden in einem kleineren Maßstab.
    - Davor kommen Fassaden im Maßstab 1:48.
    - Den Abschluß bildet die gestaltete Flußlandschaft unter der Brücke.


    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo zusammen,
    mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, deshalb ist der Fortschritt meiner Baumaßnahmen auch sehr bescheiden. Zuerst war ich mit dem Bau der vereinigten Hüttenwerke neben dem Stellwerk beschäftigt. Alle Holzbauten sind inzwischen in den Gesellschaftsfarben grau und braun gestrichen. Die vorderste Ebene der Kulisse hinter dem Fluß ist neu gemalt, mir hat die alte Farbgebung nicht mehr gefallen. Die braunschwarzen, impressionistischen Bäume geben der Anlage mehr Tiefe und unterstreichen die spätherbstliche Stimmung. Im Zuge der Malerarbeiten habe ich den Hügelanschnitt über dem Betonüberführungsbauwerk gestaltet und die Mauer neu gestrichen, da sich der Beton hatte sich leicht rosa verfärbt hatte. Durch die vertikalen Elemente, wie die hohen Bäume und den Signalausleger, fällt die Gedrängtheit der Szene nicht mehr so ins Auge.


    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo Jay,


    die Tiefenwirkung deiner "Malerarbeiten" ist wirklich klasse. Auch bezüglich der Farbgebung. Respekt.


    Ich habe bei meiner Waldbahn ein Foto (sehr hohe Auflösung) auf Stoff drucken lassen. Dieser Hintergrund wird bei Ausstellungen an einem Klettband befestigt.
    Dieses System ist gut geeignet für mobile Anlagen (Einfacher Transport, keine Schnittstellen zwischen den Hintergrundteilen, Falten kann man einfach weg-bügeln).


    Aber leider auch sehr teuer.


    Daher gefällt mir deine Art. "Einfach" :rolleyes: und effektiv!


    Weiter so,


    Gruß
    Klaus

  • Hallo Klaus,
    Im Endstadium führt meine Anlage vor dem Fenster vorbei. Deine Idee ist wie geschaffen an dieser Stelle zum Einsatz zu kommen. Entweder als demontierbares Element oder als Stoff für die dort hängenden Rollos. Danke für den Tipp.
    Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo zusammen,
    heute habe ich das erste Resin-Hintergrundgebäude bemalt. Nach einer dunkelgrauen Grundierung aus der Spraydose kam die gleiche Acrylfarbpalette wie beim Hintergrund zum Einsatz. Ziel war es einerseits durch die Farbgebung Nähe zu simulieren, andererseits durch eine reduzierte Palette und gedämpfte Farben nicht vom Vordergrund abzulenken. Die verschiedenen Elemente folgen nun besser dem gemalten Geländeverlauf und steigen deshalb nach Westen (links) an.
    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo zusammen,
    das zweite Gebäudeensemble ist nun auch bemalt. Die Kartonsilhouetten sind auseinandergeschnitten und ebenfalls in Stufen angeordnet. Als nächstes Element wartet nun die herausnehmbare Brücke, auf der eine Bogenweiche mit Weichenmotor liegt, samt Widerlager auf ihren Bau. Die Lage der Brückenpfeiler geben dann den Platz für die weiteren Elemente des "Rheinfalls" vor. Dann werden auch die grünen Floristenquader zu einer Ufer- und Dammlandschaft.
    Grüße und schöne Ostern Euch allen. Jay, the K.

  • Hallo alle zusammen,
    seit genau einem Jahr verfolgt ihr den Bau der Keithville & Lake Erie Railroad mit Rat, Tat, Kritik, Grünen und Dankeklicks hier im Forum. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich bei Euch allen dafür bedanken. In diesem Jahr ist das Forum zu meinem täglichen Begleiter geworden, in den vielen Beiträgen, in allen Threads, stecken unzählige Tipps, Anregungen und Kniffe, wahre Künstler und Kunsthandwerker zeigen ihre einzigartigen Schätze. Auch dafür gilt mein Dank.


    Gemeinsam macht die Modellbahnerei einfach mehr Spaß!
    Grüße und ein schönes Osterfest. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo zusammen,
    das Yard Office von Rook wurde heute mit einer Mauer gegen den Fluß abgesichert. Die Haustein-Mauerplatte stammt von Slater's Plastikard aus England. Nachdem die Mauerteile auf dem Trägermaterial, meist Polystyrol, verklebt sind, werden noch die Verzierungen, Sürze u. Ä. eingearbeitet und mit Plastikspachtel verspachtel. Danach wird die Mauer mit grauer Grundierung sprühlackiert. Als nächster Gang steht das unregelmäßige Bemalen der einzelnen Steine mit verschiedenen Acrylfarben an. Sobald die Farbe trocken ist bekommt die Mauer einen Überzug mit der schwarzen Alkohol/Tusche-Mischung. Anschließend werden die Fugen mit einem schwarzbraunen Terpentin/Ölfarbem-Wash betont. Zum Schluß wird noch mit weißer Farbe übergraniert, Drybrushing auf Neudeutsch, und mit Puderfarben werden Moose und Flechten angedeutet.
    Grüße. Jay,the K.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!