Keithville & Lake Erie Railroad

  • Reinhold

    mattes56

    Hi Ihr Zwei,

    ich liebe es, wenn ich zusätzliche Bauaufträge bekomme... ;)


    Ein befreundeter Bassist hat mir mal gesagt: "Du kannst alle Töne spielen, Du musst sie nur erklären"


    Also versuche ich es mal (in kursiv ist meine alterntive Geschichtsschreibung aka modellbahnerische Freiheit):

    Die DRG hat beim Bau des Kehrbahnhofs die Elektrifizierung bereits mitgeplant. Durch die Einverleibung Östereichs mit seinem Erzbergbau war der Abbau des Doggererzes der Alb nicht mehr in großen Maßstab notwendig. Deshalb unterblieb die Elektrifizierung bis zum Verladebahnhof. Allerdings hat das Stellwerk die Schutzgiter bereits beim Bau, der vor dem Verlegen der Gleise war, erhalten und sie wurden bisher nicht entfernt.


    Was ich nun suche ist das Foto eines Stellwerkes mit Schutzgitter an Gleisen ohne Oberleitung...

    ... oder es ist mir egal, weil's einfach geil aussieht :)


    Amüsierte Grüße. Jay, the K.


    PS U 2, was machen Eure aktuellen Projekte?

  • Reinhold

    Reinhold, die Nachfrage war nicht als kritische Aufforderung gemeint, sondern nur meiner Neugier geschuldet…


    … im Übrigen bin ich voll dankbar für die Rückmeldung, die helfen ungemein bei meinen Projekten die besten Lösungen zu finden.


    Lass‘ Dich nicht stressen. Jay, the K.

  • Hallo nycjay,


    Du benötigst eine Anregung für eine plausible Erklärung.


    Dann versuche ich es mal mit einer m.W. wahren Geschichte, allerdings war das Stellwerk eine andere Bauform:


    zum besseren Verständnis der Link zu einem Modell des Stellwerks:


    Bausatz Stellwerk Jf des Betriebsbahnhofes Jägerhaus | Märklin


    Dieses Stellwerk, im Original nördlich von Koblenz angesiedelt, stand direkt an der Hauptstrecke Koblenz - Köln.

    Als in den 70er oder 80er Jahren ein Güterzug das Stellwerk passierte, befand sich der Diensthabende im hinteren Bereich des Gebäudes.

    Während der Durchfahrt löste sich ein Teil vom Zug (Bremse?) und flog durch die Scheibe in das Gebäude. Genau am eigentlichen Arbeitsplatz schlug das Teil ein. Danach wurden die Schutzgitter vor die Fenster gebaut.


    Noch eine kleine Anmerkung zu den Fenstern Deines Stellwerkes: wenn die Symmetrie zu langweilig ist, warum die Fenster nicht unsymmetrisch verteilen?


    Vielleicht ist ein Schaltschrank, ein Seilzugschacht, ein Kaminrohr so blöd im Weg, dass die vorderen Scheiben eben nicht gleichmäßig verteilt sind?


    Grüße vom


    "Zweispurer"

  • Zweispurer


    Danke für die Geschichte Zweispurer, die behalte ich als Ergänzung meiner Story im Hinterkopf.

    Denn jetzt weiss ich endlich, dass die Gitter wegen eines solchen Ereignisses nicht abmontiert wurden.

    Ich habe nur noch keine Ahnung wie ein leicht eingedelltes Gitter nachbauen soll? :wacko:


    Viele Grüsse. Jay, the K.

  • Hallo Jay,


    bei der Materialkombination könntest Du es vielleicht mit Haarspay probieren - und dann während der Trocknung mit Zahnstocher (geeignete Spitzenbreite) vorsichtig eindrücken. Nachher bist Du dann schlauer - try and (hopefully not) error.


    Neugierige Grüße

    Günter

  • Hallo Jay,


    =O - OH! - okay - Tüll - Stoff - "Bügeln" ?! - wenn es im "Rahmen" verklebt ist mit einer Art Matrize/Stempel prägen (eindellen) und dünn(s)flüssigen Sekundekleber zum "fixieren".


    Ist jetzt so eine Idee aus dem Bauch raus.


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Günter Wittwer

    C_h_o_p_i_n


    Danke für Eure Tipps. Ich werde wohl einige Versuche machen müssen. Ich möchte vor allem die feine Struktur nicht zukleistern.

    Zu H0-Zeiten habe ich aus Tüll Maschendrahtzäune gemacht und da ist mir das beim Einfärben des Gewebes gerne passiert.


    Viele Grüße. Jay, the K.

  • Mahlzeit Jay,



    ich habe vor einiger Zeit mal ein bisschen Kleinkram aus meinen Anfängen in der H0 an Freunde u d Bekannte abgegeben. Mir fällt bei Deiner Materialsuche grad spontan der Maschendrahtzaun 1017 von Busch, der Bauzaun 1024 vom gleichen Anbieter ein.


    Auf der Suche nach den Gabionenwänden von Busch stieß ich gerade auf den Fußballplatz 1052, von diesem könnte die Umzäunung verwendbar sein. Leider steht da nicht dabei, ob das Zeug aus Kunststoff oder dünnem Metall ist... Die Gabionenkörbe waren definitiv aus Metall, die hatte ich selbst mal. In der Bucht bin ich leider nicht fündig geworden, auf der Busch-Seite bringt die SuFu leider auch nichts...


    Viele Grüße

    Sebastian Woelk

  • Sebastian Woelk

    Das ist ein Klasse Tipp Sebastian, ich Danke Dir vielmals.

    Der Maschendrahtzaun und das Fanggitter sehen sehr vielversprechend aus und die Bauzaunfelder entsprechen sogar der Fenstergrösse des Stellwerks.

    Ich werde wohl eines dieser Materialien anstatt verwenden...


    Hocherfreute Grüße. Jay, the K.


  • Hallo Jay,


    meine liebe Frau hatte mal vor Jahren im Haushaltsgerödel einen Pfannenspritzschutz. Das ist sehr feines Gewebe aus Metall. Drei mal darfst Du raten wo der geblieben ist ;) .


    Gibt´s glaube ich in jedem Haushaltwarengeschäft, 1 € shop und evtl. Baumärkten wie Obi ect. Kostenpunkt wahrscheinlich unter 5.-- Teuronen.

  • Hallo zusammen,

    als Ergänzung zum vorherigen Post habe ich das Stellwerk durch den Spritzschutz fotografiert um die optische Wirkung zu überprüfen…



    Robert, das wird es! Danke Dir.


    Erfreute Grüße. Jay, the K.


    PS im Sinne der friedlichen Koexistenz werde ich mir aber doch lieber einen neuen Spritzschutz kaufen…

  • Hi Jay,


    das freut mich sehr, dass Du jetzt gefunden hast was taugt.


    Wenn Du Dir das Altern (des Spritzschutzes nat.) sparen willst, nimm den Gebrauchten und kaufe Deiner Liebsten einen Nagelneuen. Das mögen die Mädchen doch: Geschenke, was Neues u. s. w. ;) :D - und Du bist fein `raus.

  • Hi Jay, hi Leude,


    über die Diskussion how do you do ist ganz die Frage nach dem Zweck dieser Drahtkästen verloren gegangen. Der eine Kollege meint, vermutlich nicht ganz im Ernst, das wären Taubenschutzgitter, der zweite behauptet, es wären Schutzgitter gegen umherfliegende Bremsklötze. Ich meine, auch schon mal solche Gitter, auch an Stellwerken, gesehen zu haben, habe aber nur vermutet, daß es sich um Berührungsschutzmaßnahmen in der Nähe von Oberleitungen handelt. Aber was ist es denn nun tatsächlich?

  • Reinhold

    Nach meinem Wissensstand sind es eigentlich Oberleitungs-Schutzgitter damit die Leute im Stellwerk nicht mit den stromführenden Drähten in Berührung kommen.


    Da sie dem Stellwerk ein aber echt cooles Aussehen geben und ich sie dran haben möchte, brauche ich eine Ausrede wieso die Dinger bei einer nicht elektrifizierten Strecke dran sind.


    Viele Grüße. Jay, the K.

  • Hi,


    Alles Quatsch!


    Ich habe mal so flüchtig und halbherzig unter "Stell" und "Werk" gegoogelt, hab´ aber da nix von Relevanz gefunden. Ich hab´ aber einen Kumpel, dessen Vater´s Schwippschwager einen Bekannten hat der mal vor einem Stellwerk stand und das Ganze begutachtete. Der hat die fachlich verbindliche Auskunft geben können und sagt, dass die Schutzgitter fassadenkletternde Spur Nuller daran hindern sollen durch die Fenster des Stellwerks zu gaffen um dann das in 1:1 Gesehene und ggf. Fotografierte akribisch in 1:45 nachzubauen. Das vertehe ich - ist ja auch logisch. Der hat recht.


    Man muss sich nur den modernen Medien bildungstechnisch völlig und vertrauensvoll hingeben auch wenn´s mal nicht so klappt. Dann muss man halt kompetente Leute befragen. Nicht nur Obi sagt auch wie man´s macht. Dann wird man "richtig g´scheit und kräicht an goude Bildung, hosd mi?!"

    Gruss
    Robert
    BTB0e+0

    Edited 3 times, last by BTB0e+0 ().

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