Keithville & Lake Erie Railroad

  • Lumberjack07

    Das Foto ist ohne besondere Kniffe einfach mit dem Händi aufgenommen. Für die Wolkenformation ist die Natur zuständig, ich muss dann nur auf den richtigen Zeitpunkt warten. Außer dem Zuschneiden der Ränder habe ich es auch nicht weiter bearbeitet.


    Reinhold

    Ich denke nicht nur über das Fenster nach.

    Ein anderes Zimmer für die Modellbahn wäre inzwischen auch machbar... ;)


    Viele Grüße. Jay, the K.

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  • Günter Wittwer

    Um Deine Neugierde zu befriedigen, Günter:

    Es würde vor allem einen Haufen Arbeit bedeuten...


    ...aber für ein bisschen längere Züge und ein wenig größere Radien reiße ich die Anlage sicher nicht ab, denn mit meinem Gleisplan und dem Betriebskonzept bin ich hoch zufrieden.


    Entspannte Grüße. Jay, the K.

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  • Hallo zusammen,

    anstatt herumzuwerkeln habe ich heute guten Lesestoff von Bergswerk bekommen...



    ... die Stifte liegen für erste Versuche bereit.


    Bunte Grüße. Jay, the K.

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  • mattes56

    ich verfolge Deine Warenströme auf der NBE mit Spannung und Begeisterung, Matthias.

    Mir hat es einen Riesenspaß gemacht das für meine Anlage auszuknobeln und daraus den Papierkram und das Betriebsgeschehen zu entwickeln. Sozusagen als Hobby im Hobby.


    Wahrscheinlich werde ich meine Farbübungen mit den einfach bemalten, sitzenden Reisenden beginnen...


    Abendliche Grüße. Jay, the K.

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  • Wulfdasfliegerass

    Hi Bernd,

    das sind Aquarellstifte von AK-Interactive. Man kann sie wie Farbstifte verwenden oder mit Wasser und einem Pinsel aufbringen.

    Ich habe vor sie zum Weathering und bei Figuren einzusetzen. Ich muss aber lernen damit umzugehen, deshalb werde ich zuerst ein Bild auf Aquarellpapier damit malen ...


    Viele Grüße und noch einen schönen Urlaub.

    Jay, the K.

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  • C_h_o_p_i_n


    Hi Stefan,

    Du kannst genauso auch „normale“ Aquarellstifte benutzen. Im Prinzip ist nur die Farb-Pigmentierung wichtig.



    Links sind Stifte von Faber-Castell, rechts die von AK.


    Farbige Grüße. Jay, the K.

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  • Gleise und Boden (Abhang 2)

    Da das Wetter gerade doch etwas herbstlich und feucht ist, habe ich den Tag für ein paar Bodenarbeiten genutzt...


    Der Abhang hinter dem Bahnhof Altenstadt hat endlich seinen herbstlichen Grasbewuchs erhalten. Dabei habe ich auch noch den Ästen an den kahlen Bäumen Zweige aus 12mm Flock spendiert...



    Die Sonne verabschiedet sich hinter dem Albtrauf, deshalb werde ich jetzt auch Feierabend machen und den Greenkeeper für heute weglegen...



    Samstägliche Grüße. Jay, the K.

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  • Gleise und Boden (Abhang 3)

    Hallo zusammen,

    bei strahlendem Sonnenschein haben sich die Landschaftsgärtner heute Morgen weiter vorgearbeitet...



    Die begraste Hang reicht nun bis zum Stammhaus der Filstalmöbelfabrik. Als vorerst letzte Arbeit wurde der bearbeitete, kahle Laubbaum wieder eingepflanzt. Nun ist für mich die Fensterlaibung ausreichend kaschiert.


    Angefixt durch Vladimirs Häuserzeilen möchte ich als Nächstes die Hinterhöfe der Überkinger Straße in Angriff nehmen und den Streifen rechts von der Überführung fertig gestalten. Darüber hinaus ist im aktuellen SNM auch noch ein motivierender Artikel über verputzte Wandfassaden erschienen...


    Sonntägliche Grüße. Jay, the K.

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    Edited once, last by nycjay: Verschwundenen Text wieder hergestellt. ().

  • Hoch- und Tiefbau (Hinterhöfe 1)

    Hallo zusammen,

    wie angekündigt habe ich mit den Hinterhöfen der Überkinger Straße begonnen...


    Im ersten Schritt habe ich die Gebäude aus der SNM-Heftbeilage solange in verschiedenen Zusammenstellungen getestet bis ich mit der Balance des Ensembles zufrieden war. Das querstehende Nebengebäude soll sowohl von der schmalen Grundfläche ablenken, als auch den Blick des Betrachters verlangsamen und die Fabrikszene abschließen. Die schräge, nach oben führenden Mauerkrone hat ihr Gegenstück in der treppenförmigen Anordnung der drei Gebäude. Die optische Linie führt dadurch direkt zum Überführungsbauwerk.



    Die ersten beiden Gebäude habe ich inzwischen mit dem Modellbauspachtel von Bergswerk verputzt und bin begeistert von diesem genialen Material. Zusätzlich habe ich dann noch ein paar Flecken Betonspachtel von AK aufgebracht.


    Abendliche Grüße. Jay, the K.

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  • Hoch- und Tiefbau (Hinterhöfe 2)

    Hallo zusammen,

    bei der Bebauung der Überkinger Straße gibt es lediglich kleine Fortschritte zu vermelden...


    Alle Gebäude sind nun verputzt. Das rechte Haus hat ein Flachdach weil der Abstand zur Kulisse zu gering für eine andere Lösung ist. Morgen steht die Farbgebung auf dem Programm. Im Moment durchsuche ich Bildbände mit frühen Farbfotos nach geeigneten Vorbildern. Am Wochenende möchte ich dann Kleinteile, Fenster und Dachrinnen anbringen.


    Inzwischen hat sich der Untergrund aus Styrodur in Boden verwandelt.


    Wenn er fertig ist, soll der schmale Geländestreifen die etwas triste Atmosphäre der Vorstadt ausstrahlen, die auf der falschen Seite der Gleise liegt.


    Feierabendliche Grüße. Jay, the K.

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    Edited 2 times, last by nycjay: Fehlendes Foto ().

  • Hoch- und Tiefbau (Hinterhöfe 3)

    Hallo zusammen,

    die Recherche zur Farbgebung von Hausfassaden dauert mal wieder etwas länger...



    Bisher habe ich herausgefunden, dass in den 30er Jahren vor allem graue, braune, ockerfarbene und gelbe Farbnuancen gebräuchlich waren. Wobei grau als die Farbe der Stadt und der Arbeit galt. Später wurden zur Tarnung aus der Luft oftmals dunkelgraue, fast schwarze Anstriche verwendet. Auch auf den Fotos die ich habe sind die Häuser relativ dunkel.



    Für das erste Gebäude habe ich daher ein gebrochenes Beigegrau verwendet und zur Alterung einige schmutzigbraunschwarze Washes darüber gelegt. Bevor ich die Putzstruktur mit einem Trockenbürsten in gebrochenem Weiß hervorhole, lasse ich das Haus erst mal im Grundanstrich stehen. Wenn mir die Farbe morgen auch noch gefällt mache ich dann den nächsten Schritt...



    Die gemauerten Kamine sind von Zapf. Die Backsteine sind mit dem Schwämmchen in verschiedenen Aquacolor Rottönen getupft. Für den Mörtel habe ich mit dem Finger ein wenig Modellbauspachtel von Bergswerk in die Mauerfugen gerieben.


    Malerische Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hi Jay,


    ich wollte mich auch schon zur Farbgebung deiner Hinterhäuser äußern, dachte jedoch, abwarten, was der Meister noch im Köcher hat! Aber hier mein Senf (habe schließlich in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts 7 Jahre in Berliner Hinterhäusern gewohnt):

    a) Der Farbton des grauen Gebäudes ist ziemlich gut getroffen! Abweichungen Richtung Ocker sind möglich, aber nur dezent, da diese Farbe bei Neuputzen verwendet wurde.

    b) Die Putze sind bisweilen rauh und in der Regel fleckig, aber nicht so uneben! Örtlich sind die Putze abgebröckelt und man sieht das Mauerwerk. Putzausbesserungen sind eher selten, da sie Gerüste erforderlich machen, die auch einen Neuputz rechtfertigen. Btw, DDR-Putze sind ebenfalls rauh und unansehnlich, halten jedoch mindestens 500 Jahre. Das wird eines der wenigen DDR-Relikte sein, das die Zeitläufe übersteht, warum, weiß ich auch nicht.

    c) Auch wenn es Hinterhofhäuser sind, auf Fensterbänke wurde nur sehr selten verzichtet. Und da dort Menschen wohnen, gibt es auch Blumenkästen und Wäschespinnen.

    d) In meinem Charlottenburger Hinterhof befand sich auf einer fensterlosen Wand ein Wandgemälde, das sich über drei Etagen erstreckte. Es zeigte einen Bänkelsänger, der ein in den oberen Etagen auf einem Balkon befindliches Mädchen besang! Das Gemälde besaß etliche Einschusslöcher aus den berliner Straßenkämpfen von 1945, war jedoch farblich immer noch sehr gut erhalten, vermutlich, weil die Sonne nicht dort hin schien. Leider habe ich keine Fotodokumente von dem Kunstwerk, es befand sich jedoch immer noch dort, als wir vor zwei oder drei Jahren einmal nachsehen konnten. Damit will ich eigentlich sagen, dass man die Hinterhausfassaden nicht unbedingt hässlicher als notwendig machen sollte. Das Fleckige kommt ja einerseits vom Ruß des Hausbrandes (oder der Dampflokomotiven ;)), andererseits von jeder Undichtigkeit der Dachentwässerung. Daß man die Fassaden zur Tarnung schwarz gestrichen hat, habe ich noch nicht gehört.

    d) Die Dachentwässerung ist ein Stichwort: Da kannst du dich austoben und den Fassaden eine Detaillierung geben. Früher gab es natürlich noch die Entwässerung der Toiletten auf den Treppenabsätzen, die nach Außen geführt wurden, die froren dann auch gerne mal ein. Aber das gabe es nur in den ärmlichsten Vierteln.


    So, ich hoffe, nicht allzu viel rumgesülzt zu haben, aber ich werde von dir hören und sehen ....

  • Reinhold

    Vielen Dank für Deine ausführliche und hilfreiche Rückmeldung. Du bist mal wieder sehr inspirierend, Reinhold.

    Die Fensterbänke baue ich erst mit den Fenstern ein, aber an Blumentöpfe hatte ich nicht gedacht. Da habe ich noch welche aus H0-Zeiten rumliegen. Die geben einen tollen Farbklecks. Zwei Wäschehänger die unter die Fenster kommen werden, sowie Dachrinnen und Fallrohre liegen schon bereit. Die zum trocknen aufgehängte Wäsche werde ich wahrscheinlich aus Papier machen. Ob ich eine Fassadenwerbung oder eine Malerei anbringe weiß ich noch nicht genau (Vielleicht für ein Gastwirtschaft). Für das zweistöckige Gebäude habe ich ein paar grüne Efeuranken zur Auflockerung geplant. Die Dächer sollen wenn sie eingedeckt sind noch Fenster und Bretter für den Schornsteinfeger erhalten...

    Du hast völlig recht mit dem zu groben Putz, er ist halt mein Kompromiss mit den zu voluminösen Zäunen und sonstigen Details. In Fotos sieht er zudem wesentlich schlimmer aus als beim direkten ansehen...


    Abendliche Grüsse. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo Jay,


    und auch die Elektrik nicht vergessen. Unterputzverkabelung gab es an den alten Häusern selten, wenn also eine Lampe über der Tür war, ging von dort ein sichtbares Kabel zum Schalter neben der Tür. Falls Du eine Hinterhaus mit einem Vorderhaus elektrisch verbinden musst, dies erfolgte mit Freileitungen (in der DDR noch bis in die 90er Jahre).


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

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