Keithville & Lake Erie Railroad

  • Hallo Jay,


    da sich am Fuß des Hügels eher Wasser sammelt, von welchem ein Laubbaum mehr braucht als eine Tanne, würde ich dort den Laubbaum setzen, die Tanne eher oberhalb der Tunnels.
    Zumal wenn Du den Laubbaum nur spärlich belaubst, wie deine anderen Laubbäume, ergibt sich ein schöner Blick durch den Baum auf die Strecke und das Tunnelportal.


    Matthias

  • Hallo Matthias,
    Hallo Thomas,
    danke für eure Antworten.


    Ich stelle gern bereits in der Rohbauphase markante Elemente zur Probe auf. So lassen sich die Alternativen am besten durchprobieren und ich kann die Ansichten einige Tage wirken lassen.


    Der Laubbaum wird fast keine Blätter mehr haben und er soll an einer prominenten Stelle, gut sichtbar, auf der Anlage seinen Platz finden.


    Die Tanne gibt mit ihrer kompakten Erscheinung und der grünen Farbe einen Kontrapunkt zu der dahinterstehenden Felswand und dem Herbstgras.


    Durch Hindernisse in der Sichtachse soll die Anlage optisch vergrößert werden, gleichzeitig dient das Ensemble der Ablenkeung von der "Betriebsklappe" zwischen den ausgestalteten Bereichen.


    Das Foto zeigt eines der Vorbilder für mein Portal in den Appalachen.


    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo zusammen.
    Die Gleisbauarbeiter sind fleißig. Es geht weiter dem Berg hinauf. Als nächstes werden die Elektrolurche Weichen anschließen und Kabel löten. Hinter der Telegrafenbude muss die Baurotte eine Trestle in der Steigung und mit Kurvenüberhöhung bauen. Die Gleise überqueren den Bach aus dem Seitental.


    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo zusammen,
    der Moment, wenn die Blende an der Anlage befestigt wird ist immer ein besonderer. Aus dem Sperrholzimperium wird plötzlich, auch ohne große Vorstellungskraft, die Phantasie einer Landschaft. Für mich ist das immer ein Schlüsselerlebnis und eine besondere Motivation weiterzubauen. Genau richtig um Weichen und Signale anzuschließen, Tätigkeiten, die nicht ganz oben auf meiner Spaßliste stehen.


    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo Jay,


    na dann kann sich jetzt ja der, "der Himmel und Erde gemacht hat" im Landschaftlichen Teil austoben. ;)


    Aber sag mal, was passiert denn mit den vielen kreisrunden Löchern? Ich weiß ja, das Du in solchen Löchern Schalter versenkst, aber so viele Löcher in einem Bereich wo es nur eine Weiche gibt?
    Oder sollten das - in Anspielung an "den oben"- die Eingänge zur Niederhölle sein ? ;)


    Gruß
    Matthias

  • Hi Matthias,
    in die Löcher kommen die Schalter des zukünftigen Bahnhofes von Pierce, Pa. Hin. Der befindet sich vor dem Fenster und unter der Anlage steht mein Schreibtisch. Ich bevorzuge es die Schalttafeln auf dem festen Anlagenteil zu haben. Ich habe mich dafür entschieden das Stellpult für den sichtbaren Bahnhof und für den verdeckten Einsatzbahnhof jeweils auf einer Seite zusammen zu fassen.


    So jetzt noch ein wenig löten, damit es bald an's toben geht....

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo zusammen.
    Mit ein paar gelben Strichen zeigt sich das Geheimnis der Löcher. Mit roten Schaltern werden stromlose Abschnitte und Signale bedient. Die schwarzen Hebel sind den Weichem vorbehalten. Das Searchlightsignal kann grün, gelb oder rot leuchten. Die Signalbegriffe entsprechen in etwa den deutschen Signalen. Das amerikanische System kennt die Geschwindigkeits- und die Fahrwegesignalisierung. Die Fahrwege werden durch zwei oder drei Signalköpfe am selben Mast übereinander angezeigt. Meine Bahn ist "dunkel", das bedeutet es wird nach Fahrplan und Fahrbefehl gefahren, Signale gibt es nur an sogenannten Interlockings. Das sind durch Stellwerke kontrollierte Gefahrenstellen.


    Grüße. Jay, the K.

  • Moin Jay,


    wohnst Du eigentlich auf der Südhalbkugel der Erde oder warum stehen Deine Fotos kopf :?: :?: :?: :whistling:


    ... und schön weiter berichten, ich schaue hier immer gerne mal rein ... :thumbsup:



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin

    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

  • Hi Frank-Martin,
    eigentlich nicht, aber wir Schwaben waren schon immer etwas seltsam ;)


    Ich weiß nicht woran das mit den Bildern liegt, wenn ich sie bei mir anklicke werden sie richtig herum geöffnet.
    Entweder liegt es am Tablet,
    oder, wie meistens, an der biologischen Einheit zwischen Tastatur und Stuhl ?(


    Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo zusammen,
    hier sind noch ein paar Bilder von der Klappe zwischen dem Bahnhofsteil und dem Landschaftsteil. Ich hoffe die Fotos sind nicht wieder in der australischen Version. Die Bahnstromversorgung erfolgt über die Bajonettverschlüsse, die Weichen- und Lichtversorgung über die Klemmleisten. Um vorstehende Schienenenden auf der Bahnhofsseite zu vermeiden habe ich letztendlich die Lösung mit den herausnehmbaren Schienenstücken bevorzugt. Beim Landschaftsteil sind die Schienen an den Trennstellen auf Schrauben aufgelötet.


    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo Jay,


    das ist die Königsdisziplin - eine Klappbrücke in der Kurve.
    Sieht solide gearbeitet aus. Interesant ist die Lösung mit dem herausnehmbaren Gleisstück und seitlicher Führung.
    Wie wird das kurze Gleisstück befestigt und wie schnell ist es ein bzw. Ausgebaut?


    Dann gibt's ja bald die Eröffnungsfahrt vom Schattenbahnhof über Greenwood Junction zum Riverside Yard?


    Gruß
    Matthias

  • Hallo Matthias,
    nur Kurve hat mir ja nicht gereicht. Das hintere Gleis geht gleichzeitig nach unten, das vordere nach oben und ist dazu noch mit 3mm Gleisüberhöhung gebaut. ;)


    Die Gleisstücke sind in Sekunden ein- und ausgebaut. Bis jetzt funktioniert das System sehr zufriedenstellend, das Gewicht der Spur0-Fahrzeuge und ausschließliche Verwendung von Drehgestellen bei amerikanischen Wagen sind zudem vorteilhaft.


    Ich fahre jetzt schon ständig 8)


    Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Na das hört man gerne,
    Eröffnungsfahrt ohne uns - grumpf ;)


    Aber mach nur, intensiever Fahrbetrieb deckt Fehler um so schneller auf.
    Ist bestimmt angenehm, mal von der "kleinen Pazelle" runterzukommen - ich suche aktuell auch noch nach einer Lösung für meinen Sbf.


    Dann viel Spaß beim Weihnachtsbetrieb auf der K&LE RR


    Matthias

  • Hallo zusammen,
    die Pennsylvania Sediments Rock Company hat den Netrieb aufgenommen und mit der Produktion hochwertiger Felsen begonnen. Darüber hinaus hat das örtliche Reishaus die Anlieferung des Bauholzes für die Trestle über den Taylor Run zeitnah durchgeführt. Die Bauleitung der K&LE Railroad kann somit noch in diesem Jahr den Landschaftsbau beginnen.


    In profanem Deutsch heißt das, die Trestle entsteht aus chinesischen Holz-Esstäbchen und die Felsen werden aus Gips gegossen. Mit leeren Kartons habe ich über die Feiertage verschiedene Optionen der Landschaft durchgespielt um eine geologisch plausible und eine optisch gelungene Bühne für die Strecke zu schaffen.


    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo zusammen,
    die Gleisbaurotte hat die Arbeit an der Strecke nach Pierce, Pa. wieder aufgenommen. Als erstes wird das gesamte Gleis mit der Spraydose mattschwarz lackiert. Danach steht die Bemalung der Schwellen mit Acrylfarben auf dem Programm. Dazu werden verschiedene Brauntöne, Schwarz und Weiß auf eine Palette gegeben und ständig beim Malen unregelmäßig vermischt. Danach wird das Gleis geschottert und verleimt. Die schwarzen Schienenprofile werden erst im letzten Arbeitsgang mit trocken aufgebrachten rostfarbigen Kremerpigmenten oder mit Panpastels eingefärbt.
    Grüße. Jay, the K.

  • Hallo zusammen,
    in den Fotos seht ihr meine Fels- und Betonmalmittel:
    - Isopropanolalkohol zum verdünnen des
    - Färbemittels (Rit dye in schwarz) alternativ geht auch schwarze Tinte
    - Krämerpigment (rostfarben) alternativ geht auch Panpastels
    - Acrylfarben, alternativ nehme ich Ölfarben und dann Terpentin ala Verdünner


    Die Gipsabgüsse, bzw. der Moltofill-Feinspachtelüberzug wird mit dem stark verdünnten Färbemittel (Anteil 20-30%) quer bemalt um einerseits die Schalung zu unterstreichen und andererseits natürlich Verlaufsspuren nach unten zu bekommen. Danach kommt ein lasierender Überzug aus weißer Acrylfarben, gebrochen mit etwas Siena Natur. Zum Schluß werden noch mit verschiedenen Puderfarben Akzente gesetzt, wie z.B. Rost oder Moos.


    Grüße. Jay,the K.

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