Keithville & Lake Erie Railroad

  • Kleinbasteleien VI

    Hallo zusammen,

    unabhängig von den Bauarbeiten an der Möbelfabrik geht der tägliche Betrieb auf der Tälesbahn selbstverständlich weiter und im Güterschuppen gibt es viel zu tun….



    Mit ein klein wenig Nacharbeit lässt sich aus dem Plastikzaun eine ansprechende Holznachbildung machen.

    Mit dem Bastelmesser bin ich den unscheinbaren Fugen zu Leibe gerückt und habe sie vertieft, bzw. durchgeritzt. Dadurch entsteht nach dem Bemalen der Eindruck von einzelnen Zaunlatten.


    Der Holzzaun erhält als erstes einen senkrechten Auftrag in Lattenrichtung mit Revell-Aquacolor in verschiedenen Farbtönen. Die Mischung ist dabei unregelmäßig und zufällig.

    Sobald die Farbe gut getrocknet ist werden die Vertiefungen mit dunklen Washes betont. Dafür nehme ich gerne den Trackwash von MIG.

    Im letzten Schritt, nach dem Trocknen der Washes, graniere noch mit helle Farbe die hohen Punkte und Ecken des Zaunes. Dafür eignen sich die Drybrushfarben von AMMO perfekt.



    Nach diesen vier schnellen Schritten sieht man dem Holzzaun seine Herkunft als Plastikspritzling nicht mehr an.


    So unscheinbar wie der Zaun auch ist, hat er doch in meinen Augen die wichtige, optische Funktion die Gebäude rechts und links der Überführung miteinander zu verbinden. Dadurch entsteht nun der Eindruck einer durchgehenden Bebauung mit einer verdeckt laufenden Straße.


    Abendliche Grüße. Jay, the K.

  • Spätherbstsonne

    Hallo zusammen,

    ums mit Ilja zu sagen: Licht aus, Spot an….




    Die tiefstehende Sonne leuchtet den Güterschuppen mit ihrem warmen Licht aus und die BR64 wirft einen langen Schatten auf den Bahnsteig. Aus der Gegenrichtung ist der Büroanbau und das Gebälk des Daches besser zu sehen.




    Sonnige Grüße. Jay, the K.

  • Nachdenkliches

    Hallo zusammen,

    in den letzten Wochen habe ich nicht an der Anlage gebaut, sondern war hauptsächlich mit Spielen (aka dem Betrieb) beschäftigt….


    Dabei fiel mein Augenmerk auf diesen Bereich. Das ist die Ausfahrt aus dem Kehrbahnhof Eybtal (Ey). Nach rechts führt die Strecke über Altenstadt (Ga) zum Endbahnhof Wiesensteig (Ws) und das linke Gleis geht über den Abzweig Helfenstein nach Geislingen Hbf (Gn) beziehungsweise zum Geislinger Westbahnhof (Gw).


    Zur Verdeutlichung meiner Überlegungen ist hier zur Übersicht der Gleisplan meiner Anlage.



    Vom einzigen Schattenbahnhof für alle drei Ausgangs- und Zielrichtungen geht es je nach Startpunkt des Zuges über die Weiche am Hauptsignal entweder in den Kehrbahnhof oder Richtung Hp WMF (deshalb die gestreifte Ankündigungstafel).


    Der aktuelle Betrieb läuft linear nach diesem aufgewickelten Streckenband ab. Vom Schattenbahnhof (Gn/Gw) über den (Spitz-) Kehrbahnhof (Ey) und den Durchgangsbahnhof (Ga) zum Endbahnhof Wiesensteig (Ws). Dadurch sind Zugkreuzungen nur in Altenstadt möglich und im Kehrbahnhof muss der ganze (Durchgangs-)Verkehr über das Gleis 1 laufen.


    Angeregt durch den Artikel zur „Rotsteinbahn“ im ADJ #10 habe ich während den zahllosen Betriebsstunden über betrieblich Alternativen nachgedacht. Auf dem unteren Streckenband ist nun der Stand meiner Überlegungen.


    Aus der linearen Abwicklung ist nun eine überlagerte Version mit einem (unechten) Kehrbahnhof am Ende der sichtbaren Strecke geworden. Vom Schattenbahnhof mit Start in Gn/Gw geht es auch über die Weiche des oberen Fotos nach rechts. Die WMF-Anschlüsse und der Bahnhof Altenstadt werden als nicht existent einfach durchfahren und der Zug kann, von oben kommend, in Eybtal sowohl nach Gleis 1, als auch nach Gleis 2 einfahren. Dadurch wird der Kehrbahnhof flexibler und es können auch Zugkreuzungen stattfinden. Zur Weiterfahrt nach Wiesensteig geht es die gleiche Strecke zurück in den Schattenbahnhof, allerdings sind dann Altenstadt und die WMF als Betriebsstellen existent. Fährt ein Zug in der Gegenrichtung von Wiesensteig über Eybtal nach Gn/Gw, dann kommt er zuerst an der WMF vorbei und durch Altenstadt. Nach dem Kopfmachen in Eybtal werden die Betriebsstellen wieder als nichtexistent durchfahren.


    Der Nachteil des alternativen Betriebsschemas wird auf diesem Foto sichtbar: es ist nicht klar ob der Güterzug nach Wiesensteig oder nach Geislingen fährt. Das ist in diesem Fall nur aus dem Fahrplan und den Wagenkarten ersichtlich. Im ursprünglichen, linearen Schema ist klar, dass es nur der morgendliche Nahgüterzug nach Wiesensteig sein kann.


    Dem betriebliche Vorteil im Kehrbahnhof und der zusätzliche Fahrt über die Anlage steht also die Unübersichtlichkeit bei den Zugfahrten gegenüber. Da sich beide Versionen ohne zusätzlichen Aufwand fahren lassen, werde ich die Alternative deshalb in den nächsten Tagen praktisch testen.


    Nachdenkende Grüße. Jay, the K.

  • Ausgepackt…

    Hallo zusammen,

    ja ist denn heut‘ schon Weihnachten?


    Kaum hat ihn die Post heute gebracht, findet sich der 24 m2 Einheitskesselwagen auch schon in einer Rangierfahrt im Kehrbahnhof Eybtal wieder.


    Der Wagen ist ein wunderschönes Modell mit beweglichen Teilen, die Wartezeit hat sich in meinen Augen gelohnt….


    Freuende Grüße. Jay, the K.

  • Da hätt ich glatt bis Weihnacht gewartet.


    Ich entsinne mich noch eine besonderen Weihnachten.

    Mein Vater war in der ganzen DDR unterwegs dienstlich.

    Gabentisch... Kesselwagen aller Art / die gab es bei uns nicht immer, und dann ein länglicher Karton ?

    Was ist da drin? Damals alles noch TT Br 23, da muste ich Weihnachten aufpassen das der Motor nicht heiß lief


    Allen einen schönen zweiten Advent

    wünscht der Fränky

    the light on the end of the tunnel, may be an ancomming train.....

  • Winterliche Baustellen

    Hallo zusammen,

    für die aktuelle, weihnachtliche Bausaison habe ich mir zwei lange brachliegende Baustellen vorgenommen….



    Seit Oktober 2022 steht an dieser Stelle die Zimmerei MATTES als Rohbau. Damit mein Hauszimmermann den Winter gut übersteht, möchte ich das Gebäude von Matthias endlich fertigstellen. Das Gelände werde ich in diesem Zuge auch gleich noch bepflanzen.



    Das zweite Gebäude das ebenfalls seit Jahren auf seine Fertigstellung wartet, ist der Verladebunker der Erzgrube. Dabei ist auch noch der Streifen direkt vor der Kulisse landschaftlich zu gestalten.


    Zwischen diesen beiden Baustellen muss ich das Einfahrtsignal von Altenstadt anschließen und die Drahtzugleitungen installieren.


    Vorfreudige Grüße. Jay, the K.

  • Zimmerei Mattes (Baustelle 1)

    Hallo zusammen,

    für unseren Zimmermann lautet die Losung zum Tage: „Es werde dicht….“



    Zuerst hat das Gebäude mehrere dünne graugrüne Washes erhalten. Dazu habe ich mit dem Pinsel Wasser auf die Oberfläche gegeben und anschließend die verdünnte Farben in diese Lachen eingebracht. Die Farbpigmente bilden dabei einen völlig natürlichen Verlauf.


    Mit diversen Farbstiften habe ich anschließend die Backsteine farblich abgesetzt.


    Die Fugen des Mauerwerks habe ich danach mit dem Bastelmesser freigeschabt. Dadurch kommt der Gips des Gebäudes in den Fugen wieder zum Vorschein und simuliert den hellen Mörtel. Darüber hinaus werden die Ränder der Backsteine sauber und die Fehler vom Bemalen korrigiert.


    Beim Anbau der kleinen Werkstatt habe ich das Dach mit Wellblechtafeln gedeckt.


    Die originale Abdeckung war mir zu dick, deshalb habe ich sie ersetzt.


    Das Teerpappendach habe ich mit mehrmaligem Trockenbürsten in grau und olivgrün farblich behandelt.


    Das restliche Gebäude, Leitungen, Holzverkleidungen, Türe und Tor habe ich ebenfalls farblich nachgearbeitet. Anschließend habe ich die Fenster bemalt und eingebaut.



    Zum Schluss habe ich über der Eingangstüre noch eine Beleuchtung installiert.



    Ein schöner Rücken kann auch entzücken, denn in der grauen Putzfläche bilden die sichtbaren Backsteine einen coolen farblichen Kontrast.


    Abendliche Grüße. Jay, the K.

  • Oh haue haue ha würde der Flensburger jetzt sagen,

    dass die Zimmerei Mattes so heruntergekommen aussieht, hätte ich nicht gedacht.

    Ich glaube, da würde ich mir eine andere Firma suchen um der den Auftrag zu geben.


    Andererseits finde ich das Gebäude total klasse, mit dem abgeblätterten Putz und den darunter liegenden Steinen, wie in echt.


    Viele Grüße aus Flensburg von

    Meinhard,
    der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

  • Meinhard


    Der Mattes arbeitet zuverlässig und hat angemessene Preise ;)


    In den Fünfzigern waren die Gebäude noch nicht so sauber wie heute und für frischen Putz fehlte oftmals das Geld.

    (So meine offizielle Lesart, aus zeitgenössischen Fotos abgeleitet)


    Der eigentliche Grund ist aber, dass mir auf alte, leicht heruntergekommene Gebäude gefallen.


    Vielen Dank für Deine Rückmeldung, Meinhard

    und viele Grüsse in den Norden. Jay, the K.

  • Hallo Jay,


    unabhängig davon, wie sich die wirtschaftliche Lage des Handwerksbetriebes darstellt, kannst Du das Wellblechdach so nicht lassen. Da fehlen ja sämtliche Befestigungsschrauben um die Wellbleche mit der Tragkonstruktion des Daches zu verbinden. So reicht ja schon ein mäßiger Windstoß und die Bleche wehen davon. Sollte es der Firma sehr schlecht gehen, dann lege wenigsten Wackersteine oder die berühmt/berüchtigten Ytongsteine auf die Bleche.


    Gruß

    klaus

    Der frühe Vogel kriegt den Wurm, aber die zweite Maus erhält den Käse

  • Hi Jay,


    vielleicht solltest Du den Schuppen an eine Malerei vermieten, ein Maler hätte bestimmt Freude an den bunten Steinen ;). Dann könnte das Dach auch gleich etwas Rostschutzfarbe bekommen ...


    Sorry, das war jetzt vielleicht etwas daneben. Mach mal so weiter, die Ruine passt ausgezeichnet zu Deinem Gesamtkunstwerk. Gespannt bin ich ja auf Dein Bergwerk, da sehe ich dann aber etwas genauer hin ...

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