Weichen von Lenz

  • Vor etwa einem Jahr habe ich begonnen Gleismaterial für meine Spur 0 zu kaufen - alles ladenneu. Nun liegen die meisten Gleise, so dass ich fahren kann. Einige Aufälligkeiten möchte ich hier zur Sprache bringen.
    Ich habe 5 Bogenweichen, wobei bei zweien Loks und Wagen rumpelig in das Herzstück fallen das ist sehr unschön. Ich habe nun in die Herzstückböden aus farblosen Kunststoff ein etwa 1,5 mm starkes Plättchen eingeklebt und nun läufts.
    Bei einer DKW wurde eine Zunge beim Überfahren zur "Wippe " wodurch sie letzlich aufgeschnitten wurde und es zur Entgleisung kam. Die Zunge habe ich neu befestigt - nun gut.
    Haben andere auch solche Probleme feststellen müssen ?
    Bei den Standardweichen habe ich mich für die elektrische Variante entschieden. Mal abgesehen, dass sie digital schaltbar sind, entspricht diese techniche Ausführung dem Niveau der 60 er- Jahre. Klak/klak und umgeschaltet ist, ist wohl nicht mehr zeitgemäß.
    Gruß Alexander

  • Hallo Alexander,
    die von Dir geschilderte "Zungenwippe" konnte ich bei den Standardweichen von Lenz in Verbindung mit einigen "fremdfabrizierten" Loks feststellen. Auch hier hat das Unterfüttern des betroffenen Zungenteiles mit einem 1-Millimeter starken Metallplättchen Abhilfe geschaffen. Lustig ist: Immer, wenn eine neue Lok dazu kommt, meldet sich wieder eine andere, bisher problemlose Weiche mit diesem Phänomen, was aber dank der gemachten Erfahrung ohne langes Herumpröbeln ausgemerzt ist. :D


    Mal abgesehen, dass sie digital schaltbar sind, entspricht diese techniche Ausführung dem Niveau der 60 er- Jahre. Klak/klak und umgeschaltet ist, ist wohl nicht mehr zeitgemäß.


    Das schnelle Umlegen der Weichenzungen stört mich weniger, weil die meisten elektrisch geschalteten Weichen außerhalb der Sichtweite liegen, im Nahbereich ggf. einfach Servoantriebe verwenden. ;)

  • Hallo Alexander,


    ich habe zwei "normale" e-Weichen aus früher Produktion, bei denen das Herzstück über die Schieneoberkante hinausragte mit entsprechendem Gewackel der Fahrzeuge. Nach Abfeilen der Herzstücke auf gleiches Niveau wars gut.


    Gruß
    Herbert

  • Leider muß ich mit meinem ersten Beitrag einer Unzufriedenheit Beisteuern.Besitze 4 Bogenweichen und habe diese in ein noch nicht entgültigen Gleisplan verlegt.Nach dem befahren mit V160,Lollo,36,100,60,Köf ohne Probleme,wollte dies bei der BR 64 sich nicht so einstellen.Bei jeder Bogenweiche fällt die Lock mit dem hinteren Treibrad ins Herzstück ein und verursacht ein Akustisch und Optischen Beigeschmack.Ist die Lock zu Hecklastig, liegt es am Herstück oder am Spurkranz,was tun ?( Freue mich doch sehr auf die BR24. :thumbup: MfG Det

  • Hallo,


    Ich habe es schon mehrfach geschrieben, das es am wenigsten mit den Weichen zu tun hat, sondern an der Spurbreite .


    Deshalb lohnt es sich, mal die Schiebelehre zu nehmen und mal zu messen.
    Z.B. könnte bei der BR 64 die Spurbreite der Vorläufer ein bis zwei Zentel zu breit sein.


    Viele Grüße Robby

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