Neubeginn, ein kleiner Bahnhof


  • Baubericht 1
    Meine stationäre Anlage . die noch nicht fertig war, kleines Industriegebiet habe ich komplett abgebaut.


    Meine neue Anlage soll aus Modulen bestehen. In der letzten Spur Null Magazinausgabe ist ein kleiner Bahnhof
    mit zwei Weichen, einer Segmentdrehscheibe und einem Formsignal gezeichnet. Diesen Bahnhof möchte ich bauen,
    wenige Weichen und doch viele Rangiermöglichkeiten und der Landschaftsbau überschaubar.


    Der Gleisplan wurde mit Winrail aufgetragen. Drei Module wurden gebaut, 1,20m, 1,40m und 1,00m lang, 60 cm breit,
    verwendet wurde das vorhandene Holz von der alten Anlage. Als Gleis- und Geländeunterbau wurde diesmal
    30 mm dickes Styrodur verwendet, auf der abgebauten Anlage waren es 20 mm Styrodur, doch etwas zu dünn,
    es bog sich leicht.


    Die Segmentdrehscheibe besteht aus 10 mm Sperrholz, eine M 8 Schraube die in einem Alurohr läuft, dient
    als Drehpunkt. Auf zwei Möbelrollern läuft die Drehbühne. Ein Elektromotor soll die Drehbühne bewegen
    und weitere Teile diese verfeinern.


    Styrodur dient als Baumaterial der Kopf-/Seitenrampe und der Brücke.


    Die Weichen und Gleise sind aus Teilen der Fa. Wenz gebaut. Weichenantriebe von Fa. H0fine mit Servoantrieb,
    digital geschaltet mit ESU-Dekoder.


    An den Bahnhof schließt ein Streckengleis an, zur Zeit ist ein dreiteiliger 90° Modulbogen mit Radius 2,00m fertig.
    Es soll anschließen ein kleines gerades Modul, dann wieder Bogenmodule Radius 2,00m folgen und diese in einen zweiten
    Bahnhof münden. Die Planung des Bahnhofs erfolgt noch.


    An Rollmaterial steht zur Verfügung, BR 64, V 36 und Köf II, 2 Donnerbüchsen, 2 Umbauwagen 3 yg sowie 11 Güterwagen.


    Möglichst viel Selbstbau für die Gebäude, Bäume usw. ist angesagt.


    Weiter Baubericht werden folgen.



    Der Gleisplan, musste ich neu erstellen war vom Computer verschwunden



    3 Module im Rohbau sind fertig



    Die Bahnhofseinfahrt



    Die Bahnhofseinfahrt mit Abstellgleis



    Einfahrt, 2 Weichen und 2 Abstellgleise



    hinterer Bahnhofsteil mit Segmentdrehscheibe und Abstellgleis



    Stellprobe Personenzug



    Kopf-/Seitenrampe und die Brücke im Rohbau


    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Hallo Hans-Günter,
    Der Bahnhofspläne erinnert mich an die letzte Ausgabe vom Spur Null Magazin, viele Rangiermöglichkeiten auf kleiner Fläche.
    Als Bahnhofsgebäude kann ich Dir den Bhf. Horgau empfehlen, kleines Empfangsgebäude mit angebauten Güterschuppen.
    Ein Vorbildbericht findest Du in der letzten Ausgabe vom Hp1.
    Viel Spass bei der Umsetzung.
    Gruß Oliver Leisner

  • Serus BR86,


    wenns Dir möglich ist, kannst Du ja morgen noch (bis 14:00 Uhr meine ich) die Modellbahnausstellung in Dachau aunschauen. Da hat der Andreas sein 'Dorfen' mit - sollte genau Deine Kragenweite sein: schnuckelig klein, Segmentdrehscheibe, und super schön zu Fahren.


    Andreas schreibt ja auch immer mal wieder im Forum.


    Ciao


    der NNullguggi

  • Moin Hans-Günter,
    was du da bisher auf die "Modulbeine" gestellt hast, sieht schon sehr vielversprechend aus.
    Da sind spannende Spielstunden (Tschuldigung: Betriebsstunden) angesagt.
    Weiterhin viel Spaß und Freude beim weiteren Aufbau.


    Gruß vom Neckar an die Weser
    Heiko

  • Hallo Hand-Günter,


    Schöne Sachen, die Du hier zeigst! Aber bezüglich der Höhe der Rampe solltest Du Dir das Vorbild, also die echte Eisenbahn, nochmal genauer ansehen.

  • Hallo Hans Günter,


    erst einmal Herzlichen Glückwunsch, zu deinem Entschluss dieses Kleinod zu bauen. Ich finde, dass du damit jedem der sich mit dem "Platzproblem" was wir alle haben einen schönen Kleinen aber feinen Bahnhof zeigst. Ich selber finde, dass hier gerade die Details, der Wagen,Loks dem Zubehör usw sehr schön zur Geltung kommen können. Gerade die überschaubarliche Größe der Anlage, läßt eine sehr schöne Ausgestaltung zu, da kann man sich herrlich bei den Details austoben. Auch hier gibt es bestimmt eine Menge Anregungen für den Selbstbau was die Gebäude betrifft, ob preußisch oder eben auch mal was aus dem Süden der Republik. Ich würde mir überlegen ob ich mir die Schiebebühne von Ndetail holen würde, diese betriebliche Besonderheit dieser schönen Station würde ich unterstreichen. Auch wie du schon geschrieben hast, der Landschaftsbau ist überschaubar, da bietet es sich an mit hochwertigen Material zu arbeiten, da die Kosten im Rahmen bleiben. Ich denke, dass deine Wenzgleise bei der geringen Tiefe sehr schön zur Geltung kommen werden. Ich finde schönes Gleis sollte man nicht unterschätzen, gleiches gilt für den Schotter. Bei deinem Bau und dem Entwurf, kann man wirklich mit fug und recht sagen....das "Größe" nicht automatisch raumfressend sein muss. Hab ich auch bei meinen 1 Modulen festgestellt...0,50 cm Tiefe reichen dort für eine eingleisige Strecke aus...wenn man das Gleis etwas aus der Mitte legt. Ich finde, dass dein Projekt vielen Mut machen kann, auch mal was in 0 zu machen, die noch nicht so recht wissen, was überhaupt auch auf kleiner Fläche machbar ist. Ich habe meine 1 Module nach dem Motto gebaut....Große Spur auf wenig Raum...gleiches machst du gerade....Top!!!


    Ich wünsche dir viel Freude dabei und das du später den Betrieb schön genießen kannst! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:


    MFG


    Michael

    Edited 2 times, last by Michael B. ().

  • Hubert, das Bahnhofsgebäude auf dem Bild in Deinem Beitrag hat die richtige Größe. Ein kleines FY wird noch gebaut und dann eingesetzt wenn die Module
    außerhalb gezeigt werden und wenig Platz vorhanden ist, wie bei den Modelleisenbahnfreunden hier vor Ort. Die fahren nur Spur N und H0.


    BR323, die Rampe hat die richtige Höhe, die Bildperspektive täuscht. Ich habe für die Höhe die Schablone aus dem Spur Null Magazin
    verwendet.
    Die nachfolgenden Bilder unterstreichen dies.




    Michael, über den Umweg einer zu groß geplanten Anlage führte mein Weg. Von H0 verwöhnt wollte ich zwar weniger aber doch noch zu viel.
    Kunstvolle Bescheidenheit heißt das Zauberwort, aber nicht einfach umzusetzen. Mit dem aufgezeigten Gleisplan sollte dies nun gelingen.
    Die Segmentdrehscheibe von Ndail habe ich mir im Internet angeschaut, ein sehr schönes Stück. Ich möchte es erst mal mit einem Eigenbau probieren.


    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Hallo Hans-Günther,


    die Rampe sieht sehr gut aus. Ich dachte auch erst, dass die zu hoch ist, aber das lag wohl an der Perspektive der ersten Bilder.
    In der Realität sind die Rampen auch recht hoch, wenn man real davor steht oder runter fällt :rolleyes:


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo H.G.,
    tatsächlich ist die Rampe niedriger wenn das Straßenniveau auf Gleishöhe oder darüber gebracht wird. Ein Schotterbett wie auf freier Strecke ist im Bahnhofsbereich nicht erforderlich.
    Weiter so!
    Gruß
    Husbert

  • Hallo Hans,


    das du erstmal selber die Bühne bauen willst finde ich gut. Ich bau auch ausschließlich meine Gebäude alle selber. Hier finde ich eine Menge Anregungen in meinen HP1 Heften aus dem Kosak Verlag. Ich denke, dass sagt dir was. Im übrigen sind da auch geeignete Bahnhöfe drin, die sich noch in 0 umsetzen lassen. Ja das mit H0 kenne ich...große Anlage, dann nur noch nach Vorbild gebaut...bei 0 die Bahnhöfe so gebaut, dass sie noch glaubhaft sind...mal die eine oder andere Weiche wegglassen, dafür mehr Nutzgleislänge, was auch den Rangierspaß erhöht. Gebaut wird das was nötig ist und Sinn macht eben wie beim Vorbild. Du beschränkst dich auf auf das was nötig und sinnvoll ist, da wirkt ein G10 an der Rampe richtig gut, wenn er einsam und allein auf schönem Gleis steht. Die Fahrzeugauswahl macht Sinn. Eine T3 wäre auch denkbar oder eine 98.8. Ich weiß nicht ob die Bühne auch noch eine 86er packt. Die Rampe finde ich sehr gut gemacht. Ich baue als nächstes auch eine Kopf/Seitenladerampe, die Pflastersteine dafür nehm ich von Plusmodellbau aus dem ASOA Programm, die hab eine schöne Wirkung. Schön ist der Satz "weniger noch zuviel" so geht es mir mit 1...ein Bahnhof mit 6 Weichen auf ca 6m Länge, dass war es. Drei Loks 50,56, 93 oder 94 dazu 10 Güterwagen und 4 Personenwagen...was will man auch mehr. In 0 kommt noch meine 58er. Güterwagen kaufe ich nur die Sinn machen, die hab ich alle, was mir noch fehlt sind kleine Personenwagen preuß oder bayern, die wären auch sinnvoll bei so einer Anlage wie bei dir.Was bei der Tiefe deiner Anlage auch noch Sinn machen würde, wären Echtschraubenkupplungen. Ich hab mir für 1 eine Zange geholt..ein wenig Übung und schon geht das kuppeln und entkuppeln sehr schnell.


    In diesem Sinne frohe Schaffen.


    MFG


    Michael


  • Die Hefte HP1 aus dem Kosak Verlag hatte ich bis Mitte 2013 bezogen. Du hast zu Recht darauf hingewiesen, dort sind viele Bahnhöfe mit Zeichnungen zu finden.
    Die Segmentdrehscheibe hat eine Länge von 52 cm, lang genug für eine BR 50. Als nebenbahntaugliche Lok könnte sie den Bahnhof anfahren. Eine BR 86
    steht auf jeden Fall auf der Wunschliste, vielleicht kommt sie 2016 von MBW.
    Das Thema Schraubenkupplungen habe ich auch schon angedacht, einen Kupplungspinzette ist vorhanden. Die Kollegen vom Wesergerglandstammtisch fahren
    alle Lenzkupplung, also nicht ganz unproblematisch. Ein sogenannter Paul könnte helfen, mal sehen.


    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Hallo Hans,


    sehr gut, dass die Bühne lang genug ist, dachte an die 86er, die ja in deinem Avatar ist und eine 50er war ja damals überall zu gegen. Die Hp1 Hefte verschlinge immer wieder gerne, da sie gerade für die große Spur eine Menge zu bieten haben. Habe die Sammlung vollständig, man kann die in der Bucht finden oder ja noch nachbestellen. Dort hab ich auch meinen Gleisplan gefunden für meine 1er Spur. Die Bahnhöfe sind ja so um die 200 bis 300m und lassen sich noch umsetzen. Du den Paul nehm ich für meine Kiss Loks. Die Wagen sind so alle belassen wie sie von Lenz und Co geliefert wurden. Der Paul macht sich recht gut und auch er läßt sich schnell auf und anbringen. Fällt im Betrieb nicht auf und macht auch brav die Radien mit.
    Ich hoffe du bekommst deine 86er von wem auch immer. Meine Kiss läuft einwandfrei. Beim R2 muss man die Kolbenstangenschutzrohre etwas im schächen im Innenbereich, sonst schleifen die beim R2 Radius. Die lok ansonsten macht wie die anderen ihren Betrieb ordentlich.


    In diesem Sinne einen schönen Wochenanfang.


    MFG


    Michael

  • Hallo Hans-Günter,



    Das zwanzigste Ausgabe des SNM hat Inspiration vorgesehen, ich habe den gleichen Plan gestartet. Es ist vorgesehen, eine in sich geschlossene Layout für Messen und wird aus dem gleichen Gleisplan plus einer Platine für eine Schattenbahnhof bestehen. Die Gebäude werden von Pottendorf, die nicht reisen, ergriffen werden können.


    Vielen Dank für die Idee einer hausgemachten Segmenttabelle, bitte, würde bieten mehr Bilder von diesem Gerät.


    Ausgezeichnete Arbeit :thumbsup:


    Viele Grüße von der Insel


    Tim


  • ein paar Bilder von der Segmentdrehscheibe.



    hier schließen die Gleise an

    der Drehpunkt Schraube M8 gelagert in einem Alurohr, der Schraubenkopf wurde gekürzt

    keine Stopmutter zur Verfügung deshalb zwei Muttern gekontert

    die Bühne rollt auf kleinen Möbelrollern

    Unterlegscheiben oben und unten sorgen für einen leichtes drehen der Bühne


    Ein Elektromotor mit Untersetzungsgetriebe, auf der Achse ein kleines Rad , soll die Bühne bewegen.
    Steuerung über Kippschalter. Zur Verfeinerung werden noch Messingprofile an das Sperrholz angebaut.
    Neben den Gleisen werden Holzbohlen verlegt und dazwischen Messingblech. Seitenabsicherung der Bühne mit Geländern.
    Ein Steuerhaus kommt neben die Bühnengrube.


    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Baubericht 2
    Der Anlagenbau ist ein kleines Stück fortgeschritten. Die Brücke ist fertig einschl. der angrenzenden Böschung. Kopfseitenrampe und das Freiladegleis haben Gestalt angenommen.
    Alle Schienen sind farblich behandelt und die Gleise teilweise ein geschottert. Die Weichen werden digital gesteuert und die Segmentdrehscheibe hat einen elektrischen Antrieb
    erhalten mit einem Untersetzungsgetriebmotor und Bauteilen aus dem Modellflugzeugbau ( Rad, Kupplung und 5mm Welle). Gesteuert wird die Segmentdrehscheibe über einen Kippschalter rechts, stopp, links. Die Stromversorgung erfolgt über einen Lipo 11,1 Volt und 5.000mAh, auch vom Flugzeugmodellbau.
    Die Fahr- und Rangiermöglichkeiten sind vielfältig auf der Anlage, es wird nicht langweilig. Einen Güterzug zerlegen, die Wagen verteilen und Wagen abholen verlangt seine Zeit.
    Das Fahren und Rangieren mit Schraubenkupplungen an den Güterwagen geht gut, weil alle Anlagenteile leicht zu erreichen sind.
    Der Anlagenbau macht viel Freude, bei weniger ist mehr geht es gut voran.


    Hier die Bilder dazu:





    Das Ladegut wurde am letzten Sonntag in Buseck eingekauft





    Der elektrische Antrieb. Die Segmentdrehscheibe wird noch verfeinert mit Blechen, Trägern, Maschinenhaus, Grube, Abstützungen mit Rollen


    Viele Ostergrüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Wow!


    Das sieht ja schon richtig Klasse aus !!!


    Da hast Du ja echt eine Menge geschafft in letzter Zeit, Respekt und Anerkennung dafür :thumbup:


    Prima, dass Du nach Deinem krassen Konzeptwechsel so schön auf der Spur weiter kommst!


    Weiter so und immer schön berichten!


    Gruß und vielleicht bis Freitag abend!

  • Hallo Hans-Guenter,


    danke fuer den Baubericht ueber die Segmentdrehscheibe. Ich wuerde gerne einige Anregungen in meine Planung einbeziehen, allerdings ist mir noch nichtsoganz klar wie der Antrieb ueber die Rolle funktioniert. Rollt die Gummirolle ueber den Boden der Grube und hat die beiden Moebelrollen ersetzt, oder setzt die Rolle woander an um die Drehscheibe zu bewegen.


    Ich wuerde mich sehr ueber einige Bilder freuen, bevor die Detaillierung zu weit fortschreitet. Vielleicht findest du dazu ja etwas Zeit:-)


    Vielen Dank schon mal und viel Spass am Weiterbau.


    Gruss
    Stefan

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