Abgehakt - Gedanken für meine „Bodenbahn“

  • Hallo in die Runde,


    wenn man so vor einem „Neubeginn“ in einer großen Spur steht gehen einem viele Gedanken zur
    Planung durch den Kopf. So manches Gebilde wird erstellt, doch die Realität des Platzes holt einen sehr
    schnell wieder ein. Das bisher angestrebte Projekt eines Bahnhofs nach dem Vorbild
    der Rhätischen Bahn ist zurück gestellt.
    Eine Vorbildsituation widerspiegeln geht nicht, ist auch nicht meine Intension, war es noch nie.
    Es ist nun eine Planungs- und Findungsphase zur Spur 0 „Fußbodenbahn“ in Regelspur der DB angelaufen.
    Die „alte Liebe“ aus der Jugend zu Schienenbus, V100, V60, E44, E94, E10 und diversen Dampfloks lodert noch.


    Hier einen Teil meiner Gedanken.


    Erster Schritt:
    Was sollte mein Gleisplan erfüllen?

    • Mein Bedürfnis die Züge / Loks fahren zu sehen, geschlossene Anlage.
    • Entspanntes Zusehen des Ablaufs
    • Steuerung über den PC
    • Möglichkeit bei Bedarf ein klein wenig zu rangieren
    • Bei einer Bodenanlage sehr wenig Gelände (kommt mir entgegen)

    Realität: Der zur Verfügung stehende (und genehmigte) Platz reicht für einen geschlossenen Kreis nicht aus.
    Länge ca. 586 cm, Breite ca. 110 cm
    Erschwernis: es ist eine tief liegende Dachschräge. Doch lieber dies als gar nichts.
    Bedeutet auch, dass Bau- und Spielaktionen immer auf dem Bauch oder kniend auszuführen sind.
    Außer mit dem PC, damit geht es dann automatisch.


    Planungsphase 1, stationärer Teil (Bild 1):
    Als eine mögliche Variante ist die Darstellung eines Endbahnhofes mit zugeordnetem Lokschuppen
    und einem Abstell- oder Güterbereich.
    In diesem Plan sehe ich die Möglichkeit, dass mehrere Loks gleichzeitig in
    Betrieb sein können und abwechslungsreich hin und her pendeln können. So
    zwischendurch auch mal in einem Lokschuppen pausieren.


    Und sollte der Drang nach eigener Aktivität aufkommen, so können einer Lok
    Wagen angehängt werden. Nach Ankunft im Bahnhof kommt aus dem Lokschuppen oder
    dem Abstellbereich eine andere Lok und stellt sich vor den Zug. Hiernach fährt
    dieser Zug wieder aus dem Bahnhof aus um nach kurzer Fahrt den Abstellbereich
    zu erreichen. Die im Bahnhof stehende Lok rangiert nun in den Lokschuppen oder
    in den Abstellbereich. Wie man gerade aufgelegt ist.


    Bei dem nun im Abstellbereich stehenden Zug kann das Spiel dann genau
    andersherum erfolgen. Nun fährt der Zug wieder in eines der Gleise im Bahnhof
    ein. Das Spiel beginnt von vorn.


    Mögliche Umsetzung: Rein auf dem Boden Gleise auslegen ist nicht erstrebenswert.
    Von möglichen Beschädigungen hier einmal ganz abgesehen. Somit mit einzelnen Brettern
    auslegen und 5 cm unterfüttern. Ähnlich wie bei Modulen. Damit könnte ein wenig
    „Landschaft“ und Bahnkörper eingebracht werden.



    Planungsphase 2, mobiler Teil (Bild 2):
    Immer nur hin und her ist nicht mein dauerhafter Favorit. Welche Möglichkeiten gibt es?
    Einen erweiterten Teil erstellen, welcher als mobiler Teil bezeichnet wird. Da dieser Teil nur zeitweise
    erstellt wird ist ein Übergang von der Höhe 5 cm des stationären teils auf 0 cm des mobilen Teils zu
    überbrücken. Denke hier an fest anbindbare Rampen aus Holz.


    Ist der mobile Teil aktiv angebunden, so ergibt sich die Möglichkeit im Kreis zu fahren und der von
    mir ersehnte Genuss tritt ein. Am besten auszuführen mit Triebwagen (Schienenbus) und Wendezüge.


    Im Bahnhof stehende Triebwagen oder Wendezüge können direkt auf die Strecke ausfahren.
    Ihre vorgegebenen Runden drehen und dann über die Kehrschleife wieder im Bahnhof einfahren.
    Entsprechend dem Fahrplan wieder auf die Strecke gehen oder in der Abstellgruppe pausieren.


    Ein Güterzug kann aus dem Güterbereich direkt in den „Kreisverkehr“ ausfahren. Ebenfalls seine
    Runden drehen und sollte ein Personenzug kommen können sie kreuzen. Nach gefahrenen x-Runden
    fährt der Güterzug in Gleis drei ein um von dort rückwärts in den Güterbereich zu rangieren.


    Einzelne Loks können immer wieder dazwischen hin und her pendeln.
    Ebenso kann spieltechnisch ein Lokwechsel im Bahnhof erfolgen.


    Und das Treiben der Züge kann entspannt und mit Genuss vom Sofa aus verfolgt werden.


    Planungsphase 3, Wunscherweiterung (Bild 3):
    Als Erweiterung des stationären Teils ist der Wunsch nach einer Drehscheibe vorhanden. Alle meine Anlagen
    der vergangenen 25-30 Jahre hatte eine enthalten. So ist der Wunsch auch hier vorhanden.
    Konnte ich dieses Element in den vergangenen 10 Jahren im automatischen Betrieb erleben, so wird
    es in Spur 0 nun zu einem Spielelement.
    Natürlich ist dieser Bereich dann auch als stationärer Bereich der "Bodenbahn" sinnvoll.



    Soweit ein Teil meiner Gedanken zu einer möglichen Ausführung. Vorläufig ist es eine Illusion, bis der
    erste Schritt gegangen ist. Und bis dahin wird wohl noch so mancher Monat ins Land ziehen und
    Gedanke in weiteren Planungen erfasst werden. Vorhandene Skizzen verändert und den täglichen
    Gedanken angepasst werden (man sagt wohl auch optimiert dazu).


    Und denkt daran, dass ich ein „kreisfahrender Spielbahner“ bin der nichts mehr genießt als die Züge
    PC-gesteuert fahren zu sehen. Der Weg dorthin ist für mich das Spannende. Zu sehen ob die im Kopf
    geplanten Gedanken nach der Realisierung des Gleisplans auch von der Software umgesetzt werden
    können. Landschaft gefällt mir natürlich auch doch diese konsequent zu planenund umzusetzen
    gelingt mir meistens nicht.


    Bis die Tage und Grüße
    Harald

  • Hallo,


    nun sind einige Tage ins Land gezogen und die "Bodenbahn" um das Sofa erfreuen mich.
    Es macht Spaß die kurzen Züge fahren zu sehen.
    Und, es ist etwas Neues. Muss sagen, dass ich mich an die Größe gewöhnen muss.
    An den Sound habe ich mich schon gewöhnt. Stimmt, zu den großen Modellen passt er.


    Selbst meine "Bodenbahn" musste ich nach kurzer Zeit bereits wieder auf einen Automatikbetrieb einstellen.
    So habe ich die Muse zur Entspannung die Züge fahren zu sehen. Ihre Runden drehen und wieder in den Kopfbahnhof zurück zu stoßen.
    Ab und an auch mal ein kurzes Abkuppeln und verschieben auf dem Gleis.


    So werde ich auch in den nächsten Wochen mit meiner "Bodenbahn" weitere Erfahrungen sammeln.
    Und sicherlich werden Gedanken über die "Bodenbahn" hinaus reifen.
    Mal sehen was die nächsten Monate so bringen werden.


    Gespannt bin ich auf Buseck.


    Grüße in die Runde
    Harald

    Grüße von Harald
    alias Wastl

  • Hallo Spur 0er,


    das Thema "Bodenbahn" habe ich aktuell abgehakt.


    Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Züge auf dem Gleisoval fahren zu sehen.
    Es zu genießen wie sich 3 Zugeinheiten auf 4 Abschnitten im Oval, einem Kopfbahnhof mit drei Gleisen und zwei zusätzlichen Stumpfgleisen PC-gesteuert abgewechselt haben.
    Ich hatte meinen Spaß und meine Freude dabei.


    Doch nun ist es vorbei.
    Das Zimmer wurde wieder seinem beabsichtigten Zweck zugeführt, der Besuch hat sich gefreut nicht im Stehen schlafen zu müssen :D .
    Hatte zur Folge, dass komplett abgebaut wurde.


    Weitere Erkenntnis daraus ist, dass auf dem Boden liegen und kriechen nicht mehr so ist wie vor Jahren.
    Irgendwie etwas umständlich. Ebenso die direkt an den Gleisen liegende fliegende Verkabelung.


    Also gibt es keine Bodenbahn!!!
    Werde mich in die Höhe begeben.
    Zwei Ebenen sind angedacht: Schattenbahnhofsebene und Bahnhofsebene.
    Die obere Ebene wird bei ca. 130 cm sein.
    Und wie bei mir gehabt, eine Bahn zum im Kreis fahren.
    Einfach nur so zum zuschauen und genießen.


    Beste Grüße
    Harald

    Grüße von Harald
    alias Wastl

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