Abends in Bad Weingarten

  • Für den Bahnhof Weingarten von Stangel habe ich mich entschieden, weil er nach meinem Empfinden die Kleinstadtatmosphäre perfekt wiedergibt und von den heimischen Platzverhältnissen (Dachschräge) gut passt. Auf Anraten eines Hobbykollegen habe ich ihn in „Bad Weingarten“ umbenannt, um auch Kurzzüge zu rechtfertigen.
    Der Kiosk ist von Real-Modell, ebenso die Bahnhofsuhr, die fast genauso aussieht, wie die originale von Stangel, dafür aber beleuchtbar ist.
    Mein Bahnhofsgelände ist noch im Entstehen, da gibt es noch reichlich zu „erden“, schottern und begrünen, aber ein kleiner Eindruck von der abendlichen Stimmung am Kurort-Bahnhof lässt sich trotzdem schon vermitteln.
    http://www.youtube.com/watch?v=JfADv-BokoM

  • Hallo Michael,


    danke für die schöne Filmsquenz.
    Deine Szenen strahlen irgendwie heimelige Modellbahnatmosphäre im positiven Sinne aus.


    Wie wirst Du es lösen, damit die Dachschräge nicht alles überragen wird?
    Wirst Du einen Hintergrund verwenden, welche Epoche?
    Wie könntest du diesen, wenn gewünscht am besten integrieren?


    Man könnte sich als Hintergrund dazu vielleicht eine etwas mittelalterlich geprägte Kleinstadtszene aus dem Fränkischen oder dem Schwäbischen vorstellen?


    Stelle uns doch wieder Deine nächsten Bauschritte vor.


    Grüße,
    Georg

  • Hallo Michael


    Danke für Deinen Beitrag und die fast schon intimen Einblicke in Deinen Modellbahn-Dachboden.
    Deine Anlage gefällt mir gut, über weitere Berichte würde ich mich freuen.


    Den Abfahrtspfiff und die Ansage kenne ich von der V36, woher kommt denn die Ansage vor der Einfahrt des Zuges?


    Eine Kleinigkeit gefällt mir nicht so gut: Der moderne Fahrkartenautomat. Aber der muss natürlich in erster Linie Dir gefallen :)



    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

  • Schöne Atmosphäre. Die Beleuchting tut sicher ihr übriges. Hast Du vor, den Hintergrund noch etwas aufzubretzeln? Die Bretter stören die Illusion doch ein wenig. Und als Designer fällt mir auf, dass Du einen modernen Schrifttyp für das Bahnhohsschild verwendet hast statt der Bahn-Futura oder der DIN 1451 Schrift, die beide Verwendung fanden. Kleinkram... die Szene gefällt mir trotzdem. ^^

  • Vielen Dank für Eure aufmunternden Kommentare :) Wenn es etwas weiter gegangen ist, werde ich auch wieder auf den Auslöser drücken, das wird aber noch ein Weilchen dauern.

    Wie wirst Du es lösen, damit die Dachschräge nicht alles überragen wird?
    Wirst Du einen Hintergrund verwenden, welche Epoche?
    Wie könntest du diesen, wenn gewünscht am besten integrieren?


    Man könnte sich als Hintergrund dazu vielleicht eine etwas mittelalterlich geprägte Kleinstadtszene aus dem Fränkischen oder dem Schwäbischen vorstellen?

    Ach ja Georg, das mit der Dachschräge ist schon eine Krux. :cursing: Hintergrundkulisse habe ich bisher ausschließlich auf der dem sichtbaren Arbeitstisch gegenüberliegenden Stirnseite. Wahrscheinlich werde ich mich auf den Längsseiten mit einfachem Himmel begnügen müssen, damit es dort wenigstens etwas stimmiger wird. Die Überfahrt vor dem Tisch ist ein zusammenklappbares Modul, zu dem ich aus einem der ersten Spur 0 Magazine inspiriert wurde. Da wird es keinen Hintergrund geben können.


    woher kommt denn die Ansage vor der Einfahrt des Zuges?


    Eine Kleinigkeit gefällt mir nicht so gut: Der moderne Fahrkartenautomat.

    Vor ca. 10 Jahren war ich mal in München und habe dort von Busch ein Soundmodul gekauft mit vier Geräuschen. Eines davon, "Vorsicht an der Bahnsteigkante, der Zug fährt ein, Vorsicht bitte!" habe ich dann verwendet.
    Der Fahrkartenautomat lag dem Bausatz Aufhausen bei, da gibt es bestimmt noch etwas epoche-III-adäquateres ;)


    Hast Du vor, den Hintergrund noch etwas aufzubretzeln? Die Bretter stören die Illusion doch ein wenig. Und als Designer fällt mir auf, dass Du einen modernen Schrifttyp für das Bahnhohsschild verwendet hast statt der Bahn-Futura oder der DIN 1451 Schrift, die beide Verwendung fanden.

    Vielen Dank Stefan für den Tipp mit der Schrift, das werde ich unbedingt ändern, bin allerdings im MS Office nicht fündig geworden. Naja und was die Bretter angeht - siehe oben ;)

  • Hallo Michael


    Auch ich habe vor auf dem Spitzboden unseres Hauses eine Spur 0 Anlage aufzubauen.


    Ähnlich wie bei Dir mit zwei Schenkeln und einer Verbindungskurve.


    Ich hätte einige Fragen an Dich:


    Wie tief sind jeweils die Schenkel?


    Auf welcher Höhe ist die Schienenoberkante?


    Wie breit ist der Mittelgang?


    Und welchen Radius hast Du bei der Verbindungskurve eingesetzt.



    mfg


    Klaus

  • Hallo Michael,


    danke für die Vorstellung Deines Bahnhofs Bad Weingarten. Welche Erfahrungen hast Du mit dem Bausatz gesammelt?


    Viele Gruesse


    Frank

    "Teppichbahn in Augenhöhe",


    gesteuert per PC mit TrainController, SmartHand, iPad, Intellibox I und Daisy Funk

  • Hallo Michael,


    zum Thema Bahnhofsschilder ein paar weiterführende Informationen:

    Quote

    Zitat von Michael, aus Beitrag Nr.5
    .................................., das werde ich unbedingt ändern, bin allerdings im MS Office nicht fündig geworden.


    Einiges aus den Weiten des www:


    1. hier bekommst Du viele Schriften, auch die für Bahnhofsschilder


    2. Weitere Informationen zu Gebäude und Bahnhofsschriften unter dem Punkt links Schriftarten der Eisenbahn


    3. oder auch hier mit Beispielen und weiterführenden Erklärungen.


    Würde mich sehr freuen wenn Dir diese Links helfen, Deine Schilder zu verbessern.


    Mit Gruß, Thorsten

  • Welche Erfahrungen hast Du mit dem Bausatz gesammelt?

    Hallo Frank, den Bausatz "Weingarten" habe ich im begonnenem, aber noch nicht fertig gestelltem Zustand erhalten. Ich finde die Bausätze von Stangel sehr passgenau und auch für Anfänger gut zu bauen. Der Weingarten braucht natürlich viel Zeit, aber das Ergebnis kann sich m.E. sehen lassen. Von Stangel habe ich auch das Trafo-Häuschen gebaut, an dem ich ebenfalls viel Freude habe. man muss aber wissen, dass die Bausätze ungefärbt sind, die Oberflächen lassen sich aber sehr schön einfärben und auch das "verfugen" der Backsteine ist unkompliziert. Meine beiden Stangel-Bausätze kann ich jedenfalls uneingeschränkt empfehlen.


    Klaus, auf dem Video ist nur eine Stirnseite zu erkennen, aber auf der anderen Seite, die ich gerne demnächst auch mal zeige, schließt sich der Kreis. Ich wollte unbedingt eine Rundum-Anlage haben, um auch mal bei einem Gläschen Wein meine Züge fahren zu sehen, ohne ständig am Regler drehen zu müssen ;) Die Längs-Seitenteile sind auf der Bahnhofsseite 90cm, gegenüber 80 cm tief. Bei der Stirnseite beträgt die Tiefe 100 cm, naja und die andere Seite mit dem herausnehmbaren und umklappbaren Trassenstück vor dem Arbeitstisch beherbergt nur ein Gleis und ist entsprechend schmal. Dafür kann ich aber auch schon am Tisch Platz nehmen, ohne das Teil jedesmal heraus nehmen zu müssen, obwohl das durch den Schnellverschluss und Bananstecker in ein paar Minuten erledigt ist.
    Der Mittelgang ist mit 2,10 Meter bewusst grosszügig gehalten, damit man sich auch noch bewegen kann, zumal sich dort auch noch die Aufstiegsleiter befindet. Die Verbindungskurven des Übergangsstückes haben den Lenz-Radius R2 und sind durch gerade Flexgleise verbunden. R1 verwende ich grundsätzlich nicht, und wo es möglich war, habe ich zum R2-Gleis einen Übergang mit R10 verschafft. Und was die Höhe anbetrifft, da half nur ein strenger Kompromiss, bedingt durch die Dachschräge. Je höher die Ebene, desto mehr geht von der Tiefe verloren. Somit habe ich mich auf die Höhe von 65 cm festgelegt und habe aus der Sitzposition einen für mich angenehmen Blickwinkel.


    @Thorsten: Vielen Dank für die hilfreichen links, dazu hat mich noch ein freundlicher moba-Kollege auf die Homepage von Nafets aufmerksam gemacht, wo ebenfalls einschlägige Schriftarten ins Office installiert werden können. Mein Bahnhof hat nun auch schon die DIN 1451 Schriftart erhalten :thumbup:


    Edith meinte noch, ich solle nicht ständig über die "blöde Dachschräge" meckern sondern lieber dankbar dafür sein, dass mir überhaupt der Platz da oben zugesprochen wurde. Schließlich wären manche Hobbykollegen froh, wenn sie diesen Raum zur Verfügung hätten - recht hat sie :!:

  • Hallo Michael


    Danke für deinen Antwort, Du hast ziemlich ähnliche Verhältnisse wie ich.


    Auch ich möchte rundfahren, auch am Aufstig zu dem Spitzboden durch ein Klapteil oder herausnehmbares Teil.


    Mit dem Wein, halte iche es auch wie Du, sofern der rot ist.


    Wenn ich es richtig verstanden habe, hast Du bei einer Höhe von 65cm eine Raumbreite von, 0,8m + 2,1m + 0,9m ergibt 3,8m, da wäre rein rechnerisch doch sogar der R10 von Lenz möglich oder :?:


    Ich bin mir noch nicht im klaren, was meine Höhe werden wird, dachte zuerst an 0,8m, will auch im sitzen "arbeiten", werde aber asap. Sitzproben mit einem Stuhl mit Rollen durchführen.


    Aber bei 0,8m habe ich nicht mehr genug Breite für R10, das habe ich wie Du auch nur auf einer Höhe um die ca. 0,65m


    mfg


    Klaus



    Quote

    Klaus, auf dem Video ist nur eine Stirnseite zu erkennen, aber auf der anderen Seite, die ich gerne demnächst auch mal zeige, schließt sich der Kreis. Ich wollte unbedingt eine Rundum-Anlage haben, um auch mal bei einem Gläschen Wein meine Züge fahren zu sehen, ohne ständig am Regler drehen zu müssen ;) Die Längs-Seitenteile sind auf der Bahnhofsseite 90cm, gegenüber 80 cm tief. Bei der Stirnseite beträgt die Tiefe 100 cm, naja und die andere Seite mit dem herausnehmbaren und umklappbaren Trassenstück vor dem Arbeitstisch beherbergt nur ein Gleis und ist entsprechend schmal. Dafür kann ich aber auch schon am Tisch Platz nehmen, ohne das Teil jedesmal heraus nehmen zu müssen, obwohl das durch den Schnellverschluss und Bananstecker in ein paar Minuten erledigt ist.
    Der Mittelgang ist mit 2,10 Meter bewusst grosszügig gehalten, damit man sich auch noch bewegen kann, zumal sich dort auch noch die Aufstiegsleiter befindet. Die Verbindungskurven des Übergangsstückes haben den Lenz-Radius R2 und sind durch gerade Flexgleise verbunden. R1 verwende ich grundsätzlich nicht, und wo es möglich war, habe ich zum R2-Gleis einen Übergang mit R10 verschafft. Und was die Höhe anbetrifft, da half nur ein strenger Kompromiss, bedingt durch die Dachschräge. Je höher die Ebene, desto mehr geht von der Tiefe verloren. Somit habe ich mich auf die Höhe von 65 cm festgelegt und habe aus der Sitzposition einen für mich angenehmen Blickwinkel.

  • Klaus, das Problem bei mir ist neben der Schräge auch der niedrige Kniestock. Wenn ich (1,83) aufrecht stehen möchte, dann geht das gerade mal im mittleren Bereich. Auch deswegen habe ich den Mittlegang großzügig dimensioniert und benutze sehr gerne auch einen Bürostuhl auf Rollen. Ich muss sagen, man gewöhnt sich sehr schnell an die Situation und mehr als fahren und Spass haben will man ja nicht - und das geht auch bei weniger großzügigen Platzverhältnissen.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!