Sammelbericht für Umbauten -Pola-Rivar-Lima-Fahrzeuge.

  • Hallo,
    vielen Dank für die Grünen.
    Habe gerade Bilder vom Bau dieses Wagens gefunden.


    Stellprobe provisorisch.



    Stirnwand vorher, nachher.




    Das Ritzen der Fugen. Die alten Seitenteile des LIMA-Wagens dienten zum genauen Ritzen.



    Anpassen der Seitenteile.



    Und so sah es nach dem Zusammenkleben aus.


    Gruß Jörg

  • Hallo,
    für den schnellen Güterverkehr beschaffte die DRG 1934 diese Güterwagen. Er war für 120 km/h zugelassen und konnte so in Schnellzüge eingestellt werden. Mein Modell entstand aus 2 Polagehäusen des G20. Drehgestelle und Rahmen mussten angefertigt werden.



    Die Anschriften wurden von Herrn Nothaft angefertigt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Roland,


    ein toller Wagen ist dein GGhs geworden. Der macht wirklich was her. Wirkt wuchtig aber gleichzeitig auch irgendwie - naja elegant.


    Mir war bisher nur die Bauart "Bromberg" mit der Bezeichnung GGths bekannt. Besteht da evtl. eine Verwadtschaft zum GGhs?

  • Hallo Robert,


    der GGhs "Dresden" entstand zu einer Zeit, als die DRG bestrebt war, den Bahnverkehr zu beschleunigen. Im Personenverkehr entstanden die "Fliegenden Züge" und im Güterverkehr eben die GGhs "Dresden".


    Der "Bromberg" entstand 1942 als Kriegsbauart und war lauftechnisch ein Rückschritt. Der Wagen diente dem Transport unterschiedlicher Güter. Er hatte u.a. Stirnwandtüren und Ladeluken im Dach. Für schnellfahrende Züge war der "Bromberg" nicht ausgelegt, 1942 war nicht mehr an Schnellverkehr zu denken, da sollte gesiegt werden. Der "Bromberg" wurde nach dem Krieg in der DDR weiter gebaut.
    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Moin zusammen,


    beim Bau des RiPoLi-Omm 37 hatte ich seinerzeit die Türen eines Pola-Om 21 verwendet. Der dadurch türlose Om 21-Wagenkastenrest war aber zu schade zum wegwerfen oder um auf ewig in den dunklen Tiefen der Bastelkiste zu verschwinden. Vielmehr erschienen mir diese Reste eine gute Bastelgrundlage für ein Modell eines kurzen offenen Güterwagens der M.O.E. (Meine Olle Eisenbahn) zu sein. Vorbildfotos hatte ich nach zehntelsekundenlanger Recherche allerdings keine gefunden. Daher musste es eben auch mal ohne gehen... ;-)


    Also wurde die Bodenplatte im Türbereich herausgetrennt und beide Wagenkastenhälften mit einem T-Profil (2,5mm, Plastruct 90563234) dazwischen zusammengeklebt. Die Seitenwandfelder mit den Diagonalprofilen sehen schon etwas nach Tür aus. Zur Verstärkung dieses Eindrucks wurde in der Mitte ein U-Profil (2,0mm Evergreen 262), links und rechts jeweils ein L-Profil (2,0mm, Evergreen 292) angeklebt. Türgriffe und –riegel aus Bürotackerklammern bildeten die wenig aufwendige Detaillierung.


    Die zierlichen Seitenwandprofile des Om 21 passten meiner Meinung nach nicht zu den kräftigen Ecksäulen. Ich habe die Profile abgeschliffen und stattdessen die Z-förmigen Wagenkastensäulen eines Ommr 33 aufgeklebt. Wenn diese aber nicht aus einem anderen Umbau in der Bastelkiste gelegen hätten, hätte ich mir diese Aktion allerdings gespart. Der Wagenkasten wurde zunächst grundiert (Tamiya surface primer grau, Nr. 300087042) und anschließend rotbraun (Dupli-color Acryl RAL 8012 glänzend) lackiert. Die Beschriftung wurde noch vorbildfreier, als das Modell ohnehin schon ist, aus diversen Decalresten zusammengestückelt. Dann wurde alles mattem Klarlack (Tamiya TS-80, flat) versiegelt.


    Das Om 21-Fahrgestell wurde im Achsstand gekürzt. Die ergänzenden Zutaten waren Federpuffer, Seilösen, Griffe und Tritte sowie Nachrüstkinematiken für Lenzkupplungen (Schnellenkamp). Das war´s auch schon. Durch ausfegen der Bastelkiste hat sich ein ungewöhnliches Modell ergeben, was dank RIV-Zeichen weit über den Bereich der M.O.E. hinaus unterwegs sein darf;-).


    Viele Grüße,
    Carsten

  • Hallo,
    um die Artikel in 132-135 endlich einmal abzuschließen, hier ein paar Bilder des fertigen Wagens.



    Zugegeben, so ganz kann das alte Modell nicht überzeugen und sehr zufrieden mit meiner Arbeit bin ich nicht, aber es ist nun mal wie es ist. Ich habe mit vertretbarem Aufwand nun ein Modell, welches die Preiserlein in einem Zug der SNCF von MTH wenigstens mit Speisen und Getränken versorgen kann.



    Als der Wagen komplett fertig war und ich die ersten Probefahrten machte, flackerte das Licht in einer Fahrtrichtung. Nach der Ursache suchend, stellte ich fest, dass das Kupferklebekabel auf dem Innenboden an einer Lötstelle gebrochen war. Da bin ich wohl etwas unvorsichtig gewesen. Ich habe also alles wieder ausgebaut und ein dünnes Messingrohr "vorbildwidrig" am Wagenboden befestigt, um dort die Kabel durchzuführen. Da der Wagen lange Schürzen hat, sieht man davon nichts. Jetzt bleibt das Licht in beiden Fahrtrichtungen gleichbleibend an.



    Gestern am späten Abend ist mir dann noch aufgefallen - am Dach gibt es einige Stellen an denen das Licht leicht durchscheint. Trotz außen grauer Lackierung und der inneren Lackierung mit Goldfarbe hat es zur Abdeckung nicht gereicht, zumal die Lichtleisten nach oben gegen das Dach leuchten und nicht in den Wagenkasten. Damit kann ich aber leben.



    Meine Enkeltochter fand, es essen noch nicht genug Leute, deshalb hat sie noch ein paar Figuren ergänzt. So mit Beine absägen und feilen bis die Figuren auf die Sitze passten. Endlich habe ich mal wieder eine Baustelle abgeschlossen.


    Gruß Jörg

  • Moin zusammen,


    ich habe es schon wieder getan und einen Pola-G 10 geschlachtet. Dieses Mal ging es allerdings etwas privater und heimatverbundener zu. Mit dem G 106 der AKN hatte ich mir ein Vorbild ausgekuckt, welches konstruktiv viel mit einem G 10 gemeinsam hat, aufgrund der überdachten Bremsplattform aber doch vom verinnerlichten Bild eines G 10 abweicht. Der Wagen hatte einen abwechslungsreichen Lebenslauf. Er wurde 1912 als Milchwagen gebaut und endete 1968 als Bahndienstfahrzeug. Details zu meiner Schandtat finden sich in der pdf-Datei (360 kB).






    Viele Grüße,
    Carsten

  • hallo 0-bahner,
    inspiriert durch die vielen artikel hier habe ich hab mich entschlossen mal eine meiner riva donnerbüchsen zu pimpen. die sind recht günstig zu bekommen und diverse zurüstteile, sofern man sie nicht selbst herstellt, gibts bei einigen allseits bekannten anbietern im net zu kaufen. auf eine neulackierung kann ich vielleicht verzichten. das hat schon mal jemand erledigt.
    ausgangslage
    der küchentisch ist gerade frei, also dann gehts los. als erstes hab ich mir gedacht, eine beleuchtung muß auf jeden fall rein. da hab ich noch was auf lager. etwas problematisch und abenteuerlich gestaltete sich die stromzufuhr. da muß ich sicher noch mal was besseres erfinden. alles fix zusammen gebaut und rauf aufs gleis zum testen.
    plötzlich ereignete sich im raw ein schweres zugunglück. explosion in der donnerbüchse. sie hat ihrem namen alle ehre gemacht. der kondensator von der beleuchtung war wohl nicht ganz zufrieden mit meiner arbeit.
    aber deswegen muß man doch nicht gleich in die luft gehen und so eine sauerei hinterlassen. inzwischen geht das licht zwar, nur nicht flackerfrei. da brauch ich wohl einen größeren kondensator.

    als nächstes hab ich die bühnen entfernt, geländer und tritte abgesägt und mit neuen teilen probeweise ergänzt.



    jetzt ist erstmal pause bis zur nächsten lieferung. außerdem muß ich den tisch räumen. wir wollen dann essen. ;)


    heute geht es weiter, ein wenig, fast gar nicht...

    erst mal danke an olli für den netten hinweiß. ich hatte mir ja alles richtig zurecht gelegt, dann aber die lichtleiste zum löten gedreht, nur den elko nicht. resultat bekannt.

    die neuen elkos sind ziemlich groß. ich hab einen in der toilette untergebracht. die fahrgäste mögen mir verzeihen das es dort jetzt etwas eng zugeht.

    das war der einfache teil. jetzt wird es kompliziert. die bühnengitter, ein haufen kleinkram. vermutlich werde ich daran scheitern. nicht auszudenken wie das in 1:160 oder 1:220 aussieht.




    so sieht es aus. hat das schon mal jemand von euch zusammen gebaut?
    ich habs versucht. die meiste zeit lieg ich unterm tisch und suche eins der herunter gefallenen teile. frust macht sich breit. hoffentlich wird der tisch bald gebraucht. da kann ich einpacken und was anderes machen.




  • Moin
    Wenn Elkos explodieren waren sie verpolt. Irgendwo steht immer was von "-" also minus. Da sollte dann auch Minus dran sein. analog wie auch Digital empfiehlt sich ein, wie auch immer gearteter, Gleichrichter am Anfang des Stromkreises. Bei Fragen einfach fragen.

  • Hallo zusammen,
    es hat eine Weile gedauert bis der Tisch wieder frei wurde. Heute soll nun der Rest kommen.


    Als erstes hab ich die Stromversorgung überarbeitet. Ich hab dazu einfach je 1 Loch von oben in die Bremsbacken gebohrt und den Schleifer da angeschraubt.




    Wie bereits im ersten Teil erwähnt, haben mir die beweglichen Bühnengitter viel Ärger gemacht. Da die Teile eine wahnsinnige Erdanziehungskraft besitzen, hab ich sie unterm Tisch zusammen gebaut. Ich hatte keinen Bock mehr mich laufend zu Bücken. Inzwischen hab ich mehr schlecht als recht auch schon 2 fertig.
    Die Kupplung und die Tritte waren dann wieder problemlos anzubringen. Ich hab mich erstmal für eine "Kupplung-light" Variante entschieden. Einfach anschrauben, wie bei der BR 80.






    Mal von den Gittern abgesehen sind nur noch Kleinigkeiten zu erledigen. Insgesamt gesehen doch mehr Arbeit als gedacht. Der nächste Wagen muß warten bis mich die Muse küsst.


    Feedback erwünscht!




  • Feedback erwünscht!


    Hallo Bimmelbahner,

    da hast Du dir viel Arbeit gemacht und das von Riva richtig nachgebildete Bühnengeländer durch ein anderes ersetzt. Richtig austoben könntest Du dich am Fahrgestell, denn dort stimmen weder die Achslager noch die Federn. Auch die Stirnwände kannst Du noch ändern, diese Wagen hatten kein Fenster in der Tür, sondern ein Fenster neben der Tür. Wenn Du es wünschst, schicke ich Dir gern die passende Zeichnung zum Ci-25. Darfst Dich bei dem Bild und der Beschreibung nur nicht wundern, bis Ende der 30er Jahre liefen diese Wagen als Beiwagen des ET89, hatten also viele Kabel und Steckdosen am Bühnengeländer.

    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Sven, Hallo Roland


    Ihr werdet euch ja am Sonnabend zu unseren Stammtisch sehen und kennenlernen .
    Mein Vorschlag wäre, ....Sven bringt seine Donnerbüchsen mit und Roland die Zeichnungen. :)


    Was für eine geniale Idee von mir. Oder? :thumbsup:


    Viele Grüße Robby

  • Hallo Bimmelbahner ohne Namen,


    (Bimmelbahner ist doch kein Name ...), habe erneut mit großem Interesse deinen Bericht studiert, möchte ich ebenfalls so machen, ich meine, nicht gerade auf dem Fußboden! Bin nämlich seit heute auch im Besitz einer Rivarossi-Donnerbüchse - in rot! Gerade recht für meine Privatbahnen. Eigentlich kein schlechtes Modell - bis man das Ding zerlegt und merkt, das lediglich der Wagenkasten die maßstäblich (1:43,5) richtige Länge hat. Die Einstiegssituation ist viel zu eng, es fehlen mindestens 200mm enstp. 5mm an Plattformbreite, was sich im dazu zu kurzen Dach fortsetzt. Außerdem fehlt den Plattformen jegliche Maßstäblichkeit, von der Pufferbohle und den Puffern ganz zu schweigen. Na gut, der Rahmen ist samt Achslagern gestohlen (von irgendwelchen Güterwagen), das ist noch eine ander Geschichte, aber was macht man damit? Mir fällt es schwer, damit zu leben, ich weiß nicht, wie du damit umgehst. Einen neuen Rahmen zusammenlöten kommt für mich z. Z. nicht in Frage, habe schon genug Baustellen. Und dann das zu kurze Dach? Du findest mich ratlos. Könntest du mir bitte deine Bezugsquellen für das Bühnengeländer etc. verraten, das muntert mich vielleicht auf.


    Rollo: Deine Bauberichte habe ich auch alle studiert, kein Wunder, dass du bisher einen Bogen um die Donnerbüchse machst! Allerdings würde ich gerne auf dein Angebot an -Bimmelbahner- bezüglich der Zeichnung des Ci25 zurückkommen; könntest du mir die evtl. auch schicken? Die Skizze, die ich aus dem Internet geladen habe "Zweiachsiger Durchgangswagen III. Klasse der bayrischen Staatseisenbahnen" trifft das Modell, glaube ich, nicht wirklich. Ich schicke Dir mal meine Mailadresse, vielen Dank!


    Gruß Reinhold

  • Hallo Reinhold,
    wenn Du zu diesem Wagen in Bayern suchst, bist Du auf der falschen Fährte. Es handelt sich bei diesem Wagen um eine unkorrekte Nachbildung des als Ciel 5044-5052 der nach Schlesien gelieferten Beiwagen zu den ET 89-Triebwagen. Diese Wagen wurden 1942 in normale Reisezugwagen Ci-25 umgebaut. (Ausbau der elektrischen Heizung und Steuerleitungen, und Einbau Dampfheizung). Das Dach stimmt in der Länge, der Wagenkasten ist aber zu lang.
    Die betreffende Zeichnung kann ich Dir schicken.
    Es gab auch mal den passenden Packwagen Pwi-29a zu diesem Ci-25. Auch diese Packwagen wurden ursprünglich als EB99.01-05 als Beiwagen zu den ET89 geliefert und später zu normalen Packwagen umgebaut.



    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Roland,


    danke für Deine Bemerkungen zum Ci-25 und für dein Angebot der Zeichnung, was ich gerne wahrnehmen möchte. Ich hatte bereits irrtümlich mit Robby Kontakt aufgenommen, mit dem habe ich gerade telefoniert, sehr netter Zeitgenosse. Aber zur "Rettung" der Rivarossi-Donnerbüchse braucht es ein paar mehr Maßnahmen, und da ist ein Plan praktisch unabdingbar. Für mich wird das ein längeres Projekt, fürchte ich, da es mir an Baustellen nicht mangelt. Doch ein passendes Fahrgestell zusammenzulöten würde mich schon reizen!


    Ich schicke Dir meine Mailadresse per PN und bedanke mich im Vorraus!


    Herzliche Grüße
    Reinhold

  • Hallo Leute,


    eigentlich bin ich ja zu jeder Schandtat bereit, wenn es um den vorbildgerechten Umbau der Rivarossi-Donnerbüchse geht, schließlich bin ich Privatbahner. Aber schlüssig sollte es schon sein, das Modell, was dann irgendwann auch fahren soll, und kein reines Phantasieprodukt (seht hierzu auch meine Auslassungen über Fachwerk etc. im besonderen und Modellbau im allgemeinen in der Rubrik "Vorbildlinks, allgemeine Links, Literatur")!


    Nun brauche ich einmal eure Hilfe:
    a) Wo gibt es belastbare Fotos von solchen oder ähnlichen Fahrzeugen wie der Ci-25, gibt es ggf. empfehlenswerte Literatur darüber?
    b) Ich brauche Pläne über ein passendes Fahrgestell, denn das vorh. Güterwagengestell will ich keinesfalls weiterverwenden.


    Den Rest würde ich mir schon zurechtbiegen, denn auch beim Vorbild gab es nicht nur eine Unzahl an verschiedensten Wagentypen, sondern auch Umbauten davon. Ist ja auch schon 100 Jahre her, das die Kisten gebaut wurden.


    Auf Eure Tipps freut sich und grüßt,
    Reinhold

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