Sammelbericht für Umbauten -Pola-Rivar-Lima-Fahrzeuge.

  • Hallo Derek,


    die Rungenhalter entstanden aus C-Profilen 267 und Polystyrolstreifen 124 von evergreen. Von den C-Profilen wurden 1,5mm lange Abschitte gemacht und auf die Polystyrolstreifen geklebt. Ist eine einfache Fleißarbeit.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    einer hats gemerkt. Bei meinem "Stuttgart" waren die Puffer falsch angebracht(der flache rechts, der gewölbte links). Da sich bei diesen Pufferen die Pufferteller abschrauben lassen, war es leicht den Fehler zu beheben.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • noch´n RiPoLi-Mödell - Gs 06 (DR)

    Moin,

    in meinem Güterwagenpark (Mitte 50er bis Mitte 60er Jahre) gibt es Franzosen, Polen, Dänen usw., aber unverständlicherweise keinen Wagen von drieben. Das sollte sich nun ändern. Am bequemsten wäre einfach kaufen gewesen, bei Lenz hat es da ja einiges. Aber ich wollte keinen DR-Wagen, den ich schon in DB-Version habe. Am besten wäre eine Bauart, die es bei der Bundesbahn gar nicht gibt (von wegen Hinkucker) und die sich nach RiPoLi-Manier schnitzen läßt. Mit diesen Prämissen drängte sich ein Gs 06 geradezu auf. Da der übliche Osterausflug dieses Jahr aus Gründen nicht opportun erschien, habe ich mich nun ans Basteln gemacht. Somit begann am Karfreitag dann ein virtueller Osterausflug von Kassel nach Nordhausen in Präsenz. Hier nun der Bericht zur ersten Etappe...


    Am Anfang stand der Wagenkasten eines Pola-G20, dessen Seitenwände glattgeschliffen wurden. Anschließend wurden die Fugen in mehrfacher Wiederholung mit einem Cutter nachgezogen und das überquellende Material abgeschliffen. Nach dem letzten Durchgang wurde der Wagenkasten zur Säuberung der Fugen von Resten mit Zahnpasta und einer Zahnbürste geschrubbt und anschließend mit Wasser abgespült.

    Damit konnte dann ans Aufrüsten gehen. Die 2,5 mm U-Profile sind ebenso wie die Lüftungslamellen von Evergreen. Die Halter für die Binderinge habe ich von Moog, die Türpuffer von Schnellenkamp. Für Griffe/Griffstangen musste Büroausstattung (Büroklammern und Tackerklammern) herhalten. Dazu kamen noch ein paar Plastikreste und Streifen. Zettelkasten, Owalahalter und Seilösen werden erst ganz zum Schluß angebracht. Die Moog´schen Kurzkupplungsumbausätze mit Pufferbohle durften schonmal probeliegen.

    In der nächste Etappe soll dann das Fahrgestell geschnitzt werden. Aber vorher wird morgen erst noch der Wagenkasten grundiert. Eigentlich wollte ich das heute noch als Abschluß geschafft haben, aber das wäre mir doch zu hektisch geworden. Schließlich muß ich ja als Hamburger im Moment um 21.00 Uhr im Bett sein (glaub´ ich ... oder so ähnlich ... hat mein Bürgermeister gesagt!?!). Aber was soll´s, mein 95-jähriger Nachbar rückte es gestern mit der Bemerkung „so lange keine Verdunkelung befohlen wird, geht es doch noch...“ zurecht.

    Bis neulich und viele Grüße,
    Carsten




  • Hallo Carsten,


    diese Wagen wurden sehr oft von der NVA für Militärtransporte benutzt. Sie gab es auch mit Bremserbühne. Diese Wagen hatten eine Heizleitung und konnten auch in Personenzüge eingestellt werden.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Moin Rollo,


    ich habe mir den Wagen als Gs ausgekuckt, weil der auch in den Westen kam. Als Ms waren die Wagen nicht mehr RIV fähig und ein NVA-Mannschaftstransport auf DB-Gebiet hätte sicher das Betriebsklima der einen oder anderen Dienststelle belebt. Die Nordhausen-Variante als Wärmeschutzwagen Gknw wäre noch eine interessante Alternative.


    Viele Grüße,

    Carsten

  • Von Kassel nach Nordhausen


    Moin zusammen, weiter geht´s!

    Die nächste Etappe musste gleich am Start wetterbedingt umgeplant werden. Für eine Grundierung aus der Spühdose war es draußen einfach zu kalt. Unter 12°C gibt es selbst mit vorgewärmter Sprühdose kein befriedigendes Ergebnis. Dieser Meilenstein hatte sich somit für heute erledigt. Im Nachhinein war das auch gut so. Ich hatte mir daraufhin nochmal die Vorbildbilder angesehen und dabei festgestellt, dass ich die Türpuffer am Modell um 180° verdreht angebracht hatte. Nie war der Zeitpunkt für eine Korrektur besser als jetzt;-) Außerdem mussten an der Unterseite des Wagenkastens noch die beiden runden Erhebungen weg, sonst würde das Fahrwerk nicht ohne Spalt darunter passen.

    Für das Fahrwerk wurden zwei Pola-Untergestelle benötigt. Jeweils ein Ende wurde bis zu den Federböcken gekürzt und eine Aussparung für den Kurzkupplungsnachrüstsatz mit Pufferbohle (Moog) herausgearbeitet. Dann wurden beide Untergestelle außermittig so getrennt, dass die beiden längeren Stücke zusammen den gewünschten Achsstand ergeben. Mich hatte kurz der Gedanke angesprungen, aus Bequemlichkeit statt der Schnippelei einfach ein Brawa-Fahrwerk eines Oppeln oder Behältertragwagens zu verwenden. Wozu liegen die Dinger schließlich in der Bastelkiste? Aber auch das wäre mit Nacharbeiten verbunden gewesen, da der Pola-Aufbau einige mm zu lang ist. Außerdem brauche ich die Brawateile noch für andere Ideen. Also doch Pola-schnitzen... Zunächst mussten die Langträgernachbildungen weg, schließlich soll da stattdessen etwas Ordentliches ran. Beim Wegschnitzen bin ich mehrfach zu tief gekommen, deswegen habe ich damit erstmal aufgehört und die Chassisteile zur Seite gelegt. Besser is das...

    Um noch etwas Brauchbares zu Stande zu bringen, habe ich mich daraufhin dem Dach gewidmet. Die dicken Falze des Pola-Daches mussten weg. Also wurden sie zunächst grob mit dem Cutter abgesäbelt und die Reste mit einer Sandpapierfeile eingeebnet. Anschließend wurde die gesamte Oberfläche nochmal mit feiner Körnung übergeschliffen. Ob es wirklich eine glatte Oberfläche geworden ist, würde die erste Schicht der Grundierung anzeigen und ggf. Überarbeitungsbedarf entlarven. Um mir ein erneutes Überschleifen und Grundieren zu sparen, mache ich inzwischen immer einen schnellen Oberflächenvorabcheck unter dem Wasserhahn. Dazu lasse ich Wasser über die Oberfläche rinnen. Etwaige Unsauberkeiten würden sich als Interferenz im ablaufenden Wasser zeigen. Da kann dann ggf. schnell nachgeschliffen werden. Ultraperfekt muß es nicht sein, den Rest bringt später der Filler der Grundierung. Jedenfalls habe ich seitdem ich den Wassertest vorweg anwende, nach der ersten Grundierung keine Fläche mehr nacharbeiten müssen. Bei Oberflächen mit Strukturen bringt es natürlich nichts.

    Da auch das Dach nicht grundiert werden konnte (s.o.), habe ich früher Feierabend gemacht. Die Rohbauteile habe ich dann zusammenstellt und das Bild zum Sonntag geknipst. Es lässt sich immerhin schon erkennen, was es mal werden soll, wenn es groß ist.

    Viele Grüße und schöne Restostern,
    Carsten


    P.S.: @ Hermann: die kurzen Fahrwerksreste habe ich nicht weggeworfen. Ich weiß, dass du eine Idee hast, was man damit anfangen kann ;)





    Edited 2 times, last by Mö_ ().

  • Von Kassel nach Nordhausen (immer noch unterwegs…)


    Moin zusammen,


    der andere Lenz ist da und die Temperaturen steigen. Zwar noch kein Kaiserwetter, aber zum herumsprühen mit Farbe reicht es allemal. Wagenkasten und Dach des ehemaligen G20 sind um zwei dünne Schichten Grundierung massiver geworden. Ich verwende „Auto-K Basic“-Grundierungen aus dem Autozubehörhandel. Sie decken gut und trocknen schnell mit matter bis seidenmatter Oberfläche. Der Lack ist nach ~20 min staubtrocken und nach einer Übernachtung im Heizungskeller griffest. Zwischen zwei Schichten lasse ich das Objekt 24 h liegen. Der enthaltene Filler kann keine Wunder vollbringen und z.B. tiefe Kratzer ausbügeln, glättet aber die eine oder andere feine Riefe. Die als „rot“ bezeichnete Grundierung für den Wagenkasten sieht schon irgendwie „güterwagenbraun“ aus. Ein Unterschied zu RAL 8012 rotbraun ist erkennbar, aber nicht sooo groß, dass er unbedingt beseitigt werden müsste. Schließlich zeigt sich ein Ep. III-Güterzug im Maßstab 1:1 auch nicht in einheitlichem Farbton. Könnte man so lassen, wenn man will … ich will nicht. In meinem Modellbahnuniversum ist heile Welt und alle Fahrzeuge kommen in Aw-frischem Aussehen daher. Dementsprechend werden noch ein oder zwei Schichten RAL 8012 folgen. Das graue Dach wird noch etwas dunkler werden. Welcher Farbton es genau wird, entscheiden die noch vorhandenen Grautöne bzw. die Füllstände der Sprühdosen.


    Eigentlich müsste ich mich auch mal wieder mit dem Fahrwerk beschäftigen. Auf Maß gebracht sind die beiden Hälften bereits. Nun wären die Langträger dran bzw. vielmehr müssten sie ab. Aber nach dem gefühlt zwanzigsten Pola-Fahrgestellumbau macht das schnitzen, schleifen und glätten keinen Spaß mehr und mit jedem Mal steigt der Strafarbeitsfaktor. Kurz gesagt, ich drücke mich noch…


    Viele Grüße,

    Carsten




  • Hallo in die Runde,


    da schon mehrfach die Frage nach der Bedeutung des Begriffs "RiPoLi" gestellt wurde, habe ich mal die Geschichte von RiPoLi und die Herkunft sowie die Inhalte der damaligen Idee zusammengestellt.


    Hier findet Ihr Geschichte von RiPoLi.


    Freundlicher Gruß

    EsPe

    Nur weil ich den einen oder anderen Fehler an manch einem Modell zwar bedauere und gelegentlich kritisiere, aber mich dennoch über perfekte Fahreigenschaften usw. und einen gelungenen Gesamteindruck freue, bin ich noch längst kein Spielbahner (was übrigens abwertend klingt).


    Und nicht jeder, der von sich selbst behauptet, ein ernsthafter Modellbahner zu sein, muss es deshalb auch wirklich sein.
    (frei nach Blaukäfer)

  • Ich bin auch ein grosser Fan von RiPoLi Umbauten. Als jemand (Jahrgang 63) der mit Kunstoffbausaetzen augwewachsen ist, ist Kunstoff mein Ding. Mit neuen Raedern, Teile von OSM und diverse Messingteile kann man noch etwas Gutes bauen und es macht mir viel Spass.


    Mfg, Mike

  • Von Kassel nach Nordhausen – am Wegesrand aufgesammelt


    Moin,


    beim Bau des Gs 06 blieben zwei kurze Pola-Fahrwerkstücke übrig. Statt auf ewig in der Bastelkiste zu verschwinden wurden diese in einer wenig aufwendigen Maßnahme zu einem zweiachsigen Tiefladewagen weiterverarbeitet. Zum Vorbild sind keine Daten oder Zeichnungen aufzufinden, wobei ein Baujahr vor 1939 aber als wahrscheinlich gilt. Allerdings wird im „Verzeichnis der in den Wagenpark der Deutschen Reichsbahn eingestellten Wagen für besondere Transporte“ (DRG, 1936) kein passender zweiachsiger Tiefladewagen mit 8,0 m Achsstand, einer LüP von 11,3 m und einer 4,7 m langen Tiefladefläche aufgeführt. Aber warum sollte nicht jemand in irgendeinem RAW Jahrzehnte vor mir dieselbe Idee gehabt haben? Nur eben mit dem Schweißbrenner statt mit Sekundenkleber umgesetzt…


    Zunächst wurden die überzähligen Fahrwerksteile gekürzt, indem sie an den Pufferbohlenenden vor den Federböcken abgesägt wurden. Anschließend wurden die zuvor abgetrennten Pufferbohlen wieder angeklebt und die Gußgrate an den Puffertellern entfernt. Aufgrund der geringen Überstände an den Enden des entstehenden Modells konnte auf den Ersatz der Puffer durch Federpuffer verzichtet werden. Außerdem sind mir die mittlerweile zu investierenden 15,- Euro für vier Federpuffer zuviel. Meine Restbestände werde ich an Modellen verarbeiten, wo sie unverzichtbar sind. Anschließend werde ich mir Federpuffer wieder wie früher™ selbst anfertigen. Nachdem die Endstücke Messingachslagerbuchsen und Ausschnitte für die Kupplungsnachrüstsätze erhalten hatten, entstand unter Verwendung von daruntergeklebten Distanzstücken und einem weiteren, verbindenden Fahrwerksrest das Grundgerüst des Modells. Die seitlichen Überstande der Langträgeroberkanten wurden soweit gekürzt, dass sich eine einheitliche Breite aller Teilstücke ergab. Nach dem Zusammenkleben wurden die verbleibenden Unsauberkeiten an den Seiten beigeschliffen.



    Auf die Seiten wurden U-Profile (Evergreen 4,3 mm, Art.nr. 262) als Langträger geklebt. Die Ladeflächen sind 1 mm starke Kunststoffplatten, die Ladeschwellen aus Plastikstreifen erhielten. Die Bühne stammt von einem Lima-Gaskesselwagen, wobei die Tritte jeweils aus zwei auf Büroklammerdraht gesteckten und verklebten Plastikstreifen entstanden. Die Griffe unter der Pufferbohle kamen aus dem Bürotacker.



    Dann wurde das Fahrgestell mit zwei dünnen Lackschichten aus der Sprühdose grundiert (Auto K-Filler/Haftgrund Basic grau). Für die eigentliche Farbgebung bin ich diesmal andere Wege gegangen, da meine bevorzugten Tamiya-Farben coronabedingt nicht verfügbar waren. Stattdessen habe ich Sprühdosen einer Baumarkt-Hausmarke ausprobiert. OBI-Buntlack (seidenmatt tiefschwarz RAL 9005, Art.Nr. 340702) ergab einen feinen Farbauftrag, deckte gut und gleichmäßig, trocknete schnell. Zwei dünne Schichten waren ausreichend. Fazit: kann man machen .. ?. Als Oberflächenvorbereitung für die Decalbeschriftung kam OBI-Klarlack (hochglänzend, Art.nr. 340550) zum Einsatz. Für die Beschriftung wurde getreu dem Modell-Baumotto „Reste von gestern“ an Decals alles verwendet, was noch an nicht immer sinnvollen Schnipseln vorhanden war oder weg musste (oder beides). Auf zwei Deckschichten hochglänzenden Klarlacks zur Versiegelung der Anschriften kamen als Finish zwei abschließende Lagen klaren Mattlacks (OBI Klarlack matt, Art.nr. 340700) obendrauf. [Anm. d. Red.: mit dem seidenmatten Klarlack aus der Serie war ich nicht zufrieden. Er zog Schlieren und trocknete ungleichmäßig auf, was sich in einem uneinheitlichen Glanzgrad zeigte. Ob es am Lack oder an mir lag, habe ich nicht weiter untersucht. Jedenfalls war der Lack für mich aus dem Rennen. Zum Glück hatte ich es zunächst an Probestücken ausprobiert.]


    Für die Kupplungskinematik habe ich erstmals Nachrüstsätze aus Metall von Spur 0-tuning (s. Vorstellung im Forum) verwendet. Sie haben vergleichbare Maße zu den nicht mehr lieferbaren Kunststoffumbausätzen von Schnellenkamp und lassen sich ebenso leicht verbauen. Ein solides Produkt, unspektakulär, funktioniert, alles gut. Die Betriebssicherheit ist über jeden Zweifel erhaben. Hier hat die Metallausführung den Nebeneffekt, dass sie dem Modell noch etwas zusätzliches Gewicht verleiht. Zusammen mit den Metallachsen (Quelle unbekannt, Beifang bei einem Gebrauchtkauf) bringt es der Wagen auf 150 g und ist schwer genug, um auch ohne Ladung sicher im Gleis zu bleiben.



    Als eigentlich alles fertig war, hatte ich mich zu einer nachträglichen Programmänderung entschlossen. Der Wagen sollte jetzt ein Bremserhaus erhalten, um die Konstruktion älter/uriger wirken zu lassen. Deswegen wurden noch die am Bühnengeländer angespritze Handbremskurbel nebst Spindel entfernt. Ein 0SM-Bremserhaus wurde mit Kunststofffolie (Sekundenkleberverpackung) verglast und auf die Bühne geklebt. Damit war der Wagen aber dann wirklich einsatzfähig.



    Das das spin-off vor der zugrundeliegenden Ursprungsarbeit fertig wurde, ist im Hinblick auf den Gs 06 nicht beunruhigend. Dessen Fahrwerk ist mitterweile zusammengeklöppelt, das Dach ist fertig und der Wagenkasten RAL 8012-lackiert. Der Lack hat nur eine längere Trocken- bzw. Aushärtezeit. Deswegen ist dort erstmal Sendepause, die anderweitig genutzt wurde … q.e.d.


    Viele Grüße,

    Carsten

    Edited once, last by Mö_ ().

  • Respekt!

    Aus (fast) nix ein außergewöhnliches, sehr ansehnliches Fahrzeug gebaut! Eine Kleinigkeit ist mir allerdings aufgefallen: Beim Bremserhaus fehlt das Gestänge der Handbremse (aber vielleicht wurde die ja zwischenzeitlich schon außer Betrieb gesetzt ;) )


    Weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Bau Deiner Einzelstücke!

    Grüße aus Wien

    Martin

  • Moin Martin,

    danke für deinen prüfenden Blick. Die Handbremsspindel ist in der Tat reichlich kastriert. Unterhalb des Rahmens herrscht ohnehin freie Sicht auf´s Mittelmeer. Da ist nichts von einer Bremsanlage zu sehen. Ich habe auch nochmal im Bremserhaus nachgesehen, immerhin ist die Kurbel noch vorhanden. Außerdem lagen darin noch ein paar Keile und zwei Ketten. Es scheint wohl eher als Lagerraum zu dienen; wahrscheinlich der Grund, warum es noch nicht abgebaut wurde.



    Die Ladung auf dem Bild sieht auf den ersten Blick wie ein verschlossenes Stück eines Lima-Gaskessels aus, das mit einer gewichtigen Vogelsand/Ponal-Mischung gefüllt ist und ein paar aufgeklebte Pinoreks erhalten hat. Bei genauerem Hinsehen erkennt man aber die Nachbildung eines Vertikalhortisators. Was das ist und wozu der gebraucht wird? Keine Ahnung, aber ich bin auch kein Ingenieur.


    Viele Grüße,

    Carsten

  • Moin Carsten,

    schön das Du das Projekt so gut umgesetzt hast. freue mich bei unserem nächsten Fahrtreffen den Wagen in Augenschein nehmen zu dürfen.

    Es ist wohl so, das Dir die Bauideen nicht ausgehen, vielleicht fällt mir da auch mal was ein.


    Schönes Wochenende

    Hermann

    MEC KöR

  • Moin,


    war das nicht so'n Ding, dass so ein abgedrehter Wissenschaftler gebaut hat um Orgon-Akkumulatoren zirkular polarisieren zu können ?

    Dachte ich hätte mal so was gelesen ... :/ ... mehr erinnere ich leider nicht - schade.


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Servus,


    ich denke, daß es sich hier eher um die große Trommel einer gigantomanischen Waschmaschine

    für ein -inzwischen natürlich stillgelegtes- Kohlenbergwerk handeln könnte. Hier warfen die Kumpels

    nach der Schicht ihre schmutzigen Klamotten ein und am nächsten Morgen konnten sie wieder mit

    sauberen Klamotten zur nächsten Schicht in den Schacht einfahren .....


    ..... meint mit einem Augenzwinkern

    Arnold

  • Moin

    Die umgedrehten Drehschemel als Halter sind eine lustige Idee. Da muss aber noch Kettenkram oder Seile oder Ähnliches dran! Aber ein schönes Stück, tolle Idee! Scratchen b(u)ildet. Oder so ähnlich...

  • Moin,


    danke für eure Reaktionen. Schön zu lesen, dass hier doch nicht alles ultraverbissen gesehen wird. Ich habe mich auch über die Ansätze zur Erklärung des Vertikalhortisators gefreut. So langsam zeichnet sich dank eurer Hilfe ein Bild der Technik ab. Inzwischen habe ich auch herausbekommen, dass dahinter ein zykloides dieselmagnetisches Prinzip steckt und vermute, dass es dann auch mit Metül funktionieren müsste. Deswegen werde ich Norberts Hinweis folgen und mal das norddeutsche Installationsgewerbe anfunken.


    Die oben gezeigte Beladung wie auch deren verbesserungswürdige Sicherung war gerade in Griffweite und nur lose auf die Schnelle für das Bild zusammengestellt. Noch hat der Wagen keine feste Aufgabe und kann derzeit alles transportieren, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.



    Viele Grüße,

    Carsten

    Edited 2 times, last by Mö_ ().

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