Für und Wider von Dampferzeugern und Destillat

  • Hallo 0 Fans


    Ich bin jetzt seit ca. 58 jahren Modellbahner und hatte bis jetzt nie das Bedürfniss, eine Lok mit einem Rauchentwickler auszustatten. Auch wenn inzwischen die Entwicklung so weit ist, daß man das, was aus Schlot und Zylindern kommt, im Rhythmus der Radumdrehung entweichen lässt, ist es noch lange kein Rauch, denn der wäre ja dunkel und als Dampf kann man das auch nicht bezeichnen. Außerdem müsste man dann ja zwei verschiedene Generatoren haben. Einen für die Zylinder ( Dampf) und eine für den Schlot (Rauch). Wenn der Heizer dann seiner Tätigkeit nachkommt, müsste man das Ganze auch noch mischen. Es gibt halt nur das Orginal.


    Trotzdem weiterhin viel Spaß bei unserem Hobby Gruß Micha :)

  • Hallo 0 Fans


    Ich bin jetzt seit ca. 58 jahren Modellbahner und hatte bis jetzt nie das Bedürfniss, eine Lok mit einem Rauchentwickler auszustatten. Auch wenn inzwischen die Entwicklung so weit ist, daß man das, was aus Schlot und Zylindern kommt, im Rhythmus der Radumdrehung entweichen lässt, ist es noch lange kein Rauch, denn der wäre ja dunkel und als Dampf kann man das auch nicht bezeichnen. Außerdem müsste man dann ja zwei verschiedene Generatoren haben. Einen für die Zylinder ( Dampf) und eine für den Schlot (Rauch). Wenn der Heizer dann seiner Tätigkeit nachkommt, müsste man das Ganze auch noch mischen. Es gibt halt nur das Orginal.


    Trotzdem weiterhin viel Spaß bei unserem Hobby Gruß Micha :)



    hallo Micha
    Da hast Du noch was vergessen, leer oder lastfahrt,sowie das Rangieren .
    zb: beim leichten rangieren ohne Last ist nur ein säuseln und ganz leichte Dampfausstöße.
    Richtig zur sache geht es mit Steigung und ein schweren Zug am haken.
    Mit dem Dampferzeugern sollte man in maßen nutzen ,das ist alles.
    gruss dieter

  • Hallo Leute,


    danke für die Diskussion, die die unterschiedlichsten Facetten des Themas beleuchtet.


    Ich muß gestehen, ich werde hiernach die Rauchgeneratoren künftig vorsichtiger einsetzen, da ich die von Ludmilla dargestellten Auswirkungen (Kratzen im Hals etc.) durchaus an mir selbstbeobachten konnte, wenn auch erst nach stundenlangem Intensivdampfen. Künftig wird der Rauchgenerator nur zwei, drei Minuten lang eingesetzt, dann kommt er aus, und nach Intensivlüften wird die Fahrt dampflos mit soundmodulgestützter Erinnerung fortgesetzt.


    Dennoch halte ich die Generatoren, auch wenn diese (derzeit noch) nicht zwischen schwarzem Rauch und weißem Dampf einschließlich sämtlicher denkbarer Mischungsstufen dazwischen unterscheiden können, für einen weiteren wichtigen Schritt zur Verbesserung des Vorbildeindrucks. Der Besuch in Buseck hat mir gezeigt, dass aus meiner Sicht sich geisterhaft sound- und dampflos bewegenden Modellen irgendwas fehlt.


    Vielleicht hilft die Diskussion, bei den Herstellern eine technische Weiterentwicklung anzustoßen, so dass künftig vielleicht unbedenkliche Ausgangsstoffe genutzt werden können und auf dieses Feature zu mehr vorbildgerechtem Eindruck nicht verzichtet werden muß.


    Trotzdem - mal wieder etwas provokant gedacht - sollten wir im Blick behalten, dass wir eigentlich auf unseren Modellbahnen computergesteuerte HighTech-Elektrolokomotiven bewegen, die in die historische Gewandung von Dampflokomotiven gekleidet wurden. Wäre es nicht konsequent - so meine Überlegung für mich persönlich - sich für mehr Vorbildtreue Echtdampfmodellen zuzuwenden oder besser noch einem Museumsbahnverein als aktives Mitglied beizutreten (jedoch Vorsicht: auch dort wird 100%ige Originaltreue selten erreicht)?


    Philosophiemodus aus.


    @ Stefan (Moderator):
    Der neu eingefügte redaktionelle Hinweis in meinem Post am Eingang bzgl. der Überschrift ist schon mal ganz o.k., aber noch nicht wirklich befriedigend. Besser wäre es meines Erachtens z.B. gewesen, in einem gesonderten Post die Überschrift zu setzen mit dem Hinweis, dass dies nicht die Meinung der Redaktion darstellt und dann erst darunter die Beiträge aus dem alten Thread einzukopieren. Ich erlaube mir daher, meinen Eingangspost etwas zu editieren.


    Beste Grüße


    Markus

  • Da fällt mkir doch gerade DIE Idee ein:



    Man müsste einfach die Dinger in die Loks bauen, die heute als elektriche Zigarrette bekannt sind: Machen viel Rauch und sollen ja nicht gesundheitsschädlich sein!


    Das wäre doch ein tolles, neues Geschäftsfeld für die Anbieter der E-Zigarreten, oder?



    Gruß


    Thoralf

  • Hallo zusammen,


    schon sehr interessant, welche Meinungen es zu diesem Thema gibt. Die Gesundheitsgeschichte hatte ich dabei noch gar nicht in Betracht gezogen. Aber für mich persönlich kommen Seuthe & Co. gar nicht in Frage, da mir diese Art der "Dampfentwicklung" so gar nicht zusagt. Die ausgestoßenen Schwaden wabern aus meiner Sicht recht vorbildfremd aus den Schloten durch den Raum :rolleyes:. Aber jeder, wie er mag. Das macht unser Hobby eben aus :)!


    Beste Grüße,
    Guido

  • @ Thoralf


    Die müssen auch mit Destilat befüllt werden , und sollen auch Gesundheitsschädlich sein , sagen die Behörden aber vielleicht nur weil es noch keine Steuern gibt für die E-zigarette :D Gottseidank bin ich seit ca 18 monate Rauchfrei aber dafür 20 kilo schwerer ;(


    Gruß
    Jürgen

    wer mich als Freund hat , braucht keine Feinde :D

  • @ Thoralf


    Die müssen auch mit Destilat befüllt werden , und sollen auch Gesundheitsschädlich sein , sagen die Behörden aber vielleicht nur weil es noch keine Steuern gibt für die E-zigarette :D Gottseidank bin ich seit ca 18 monate Rauchfrei aber dafür 20 kilo schwerer ;(


    Gruß
    Jürgen


    Hallo Jürgen


    Durch das nichtrauchen wird man nicht dicker lieber Jürgen ,meistens nimmt man eine Ersatzdroge ( Schokolade oder sonnst was) ,das ist der Nebenefekt. ;)


    Der Rauch ist für manche Modellbahner wichtig ,ist auch wie eine Droge ,deswegen immer maßhalten und lüften wenn man mit den Loks fährt.
    Für eine Vorführung wäre es was ,aber immmer das brauche ich nicht.
    Gruss dieter


  • Hallo Thoralf,


    das brauchst du nicht, da in jeder E-Zigarette ein Verdampfer ist, wie in dem Rauchentwickler auch, kannst du das Liquid auch in den Seuthe geben ;) Vorteil könnte sein, wenn man den Verdampfer einer E-Zigarette verwendet, dass sie nicht so heiß werden wie ein gebräuchlicher Rauchentwickler, zumindest wird meine E-Zigarette nicht so heiß :thumbsup:

  • Hallo zusammen,


    schon sehr interessant, welche Meinungen es zu diesem Thema gibt. Die Gesundheitsgeschichte hatte ich dabei noch gar nicht in Betracht gezogen. Aber für mich persönlich kommen Seuthe & Co. gar nicht in Frage, da mir diese Art der "Dampfentwicklung" so gar nicht zusagt. Die ausgestoßenen Schwaden wabern aus meiner Sicht recht vorbildfremd aus den Schloten durch den Raum :rolleyes:. Aber jeder, wie er mag. Das macht unser Hobby eben aus :)!


    Beste Grüße,
    Guido


    ... sehe ich auch so, erlebt bei meinen Gartenbahnlokomotiven - da sah es nahezu lächerlich aus, diese dünnen weißen Rauchfäden bei den großen Loks.


    Aber wenn man mal einen digital- und gebläsegesteuerten sowie soundunterlegten Dampfausstoß, wie z.B. bei den MTH-Loks, erlebt hat, dann wird einen die Faszination dieser Spielerei nicht so schnell wieder loslassen. Auch der digital gesteuerte Abgasausstoß bei den MTH-Dieselloks ist bemerkenswert.


    Ungesteuerte Dampferzeuger kann man eigentlich weglassen.

  • Schön, dass dies Thema mal diskutiert wird!


    Ich finde, der Rauch stinkt; auf Ausstellungen neben "rauchenden" Loks sitzen zu müssen ist unerträglich.


    Genauso schlimm empfinde ich aber auch die Soundeffekte - jeder möchte seine Lok hören und dreht den Regler etwas lauter als der Konkurrent- in Summe ein Getöse, dass auf Dauer nervt.


    Grüße, Nullotto

  • Moin Moin,


    auch ich gehöre zur Sound und Rauch-Fraktion, die sich der Faszination der rauchenden und zischenden KM 1 Loks nicht entziehen können und deswegen auch die ein oder andere Destille angeschafft haben. Wenn auch nur als Teppichbahn, aber es macht auch Spaß, mit viel Getöse und Gequalme durch die Bude zu rattern. Dabei wird die Atemluft nach einer Stunde Destillierdampf (ich nehme nicht das Seuthezeug, sondern das nach Limone riechende von KM 1) schon ein wenig dichter, aber man kann ja regelmäßig ein Fenster aufmachen.


    Und viel Quatschen muß man bei der Dampf- und Soundorgie ja auch nicht. Da sprechen eher die Loks für sich.


    Aber ich werde mir mal das KM 1 Destillat genauer anschauen, denn bleibende Schäden verursacht jede Modellbahn! Nämlich den Suchtfaktor. Ganz schlimm ist es bei den "großen" Spuren.


    Auch wenn ich mit meiner Meinung hier bei den Herren Medizinern anecke, aber jedes Millionstel Gramm Feinstaub (egal aus welcher Quelle) in der Atemluft verursacht neuerdings schwerste Gesundheitsschäden und wird verteufelt.


    Nun sind die Gesundheitsschützer also bei der Modellbahn angekommen?! Tja, damit muß ich nun leben und werde sicher nicht deswegen auf meinen Spielspaß verzichten.


    Ich warte nun auf Warnhinweise an den Echtdampfloks, so wie sie auch auf Zigarettenpackungen zu finden sind.


    "Der Rauch einer Dampflok macht impotent" "Dampflokqualm tötet ihre Libido" oder so.


    Wo soll das nur alles hinführen?


    fragt sich Michael

  • @Jürgen (der nörgler): Bin auch seit 1,5 Jahren rauchfrei und was soll ich sagen? Ich habe das ersparte Geld in den parallelen Spur 0 Start gesteckt.
    Was kam nun dabei raus? Ich bin die eine Sucht los, und eine andere hat mich erwischt!


    Gott sei Dank hält sich mein Gewichtszuwachs mit 6 Kilo in Grenzen.


    @mucho: Probier doch mal den einbau in eine deiner Eigenbauten aus und berichte mal :-) Aber nicht, dass deine Loks süchtig werden ...


    Gruß
    Thoralf

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