Zimmer fertig, Feinplanung erforderlich.

  • Hallo zusammen,


    jetzt wo der Hausbau fast abgeschlossen ist und die Tage kürzer werden, möchte ich mich ein wenig der MoBa Planung widmen.
    Im Anhang findet ihr den Raum, der mir für die MoBa zur Verfügung steht.
    Der Raum hat eine L-Form. Die Abmessungen sind beginnend von der Fensterwand gegen den Uhrzeigersinn:
    5,14m 3,52m 1,71m 1,02m 3,43m, 2,5m
    Geplant ist eine Anlage in Segmentbauweise.
    Mit großer Hilfe von Onkel Tom wurde bereits ein sehr schöner Gleisplan für einen Endbahnhof entwickelt.
    Nun soll der Finale Plan erzeugt werden. Dies würde ich hier gern diskutieren.
    Der Endbahnhof gefällt mir sehr gut. Hier würde ich gern so viel wie möglich an Strecke anfügen wollen. Hier bietet sich meiner Meinung nach ein Schattenbahnhof unter dem eigentlichen Bahnhof an. Somit habe ich einmal um den Raum als Strecke mit leichtem Gefälle ausgeführt.
    Hier wäre eine Klappbrücke im Eingang denkbar. Einzig der L-Schenkel ist ungenutzt.
    Gibt es Ideen für den Anschluss an den Bahnhof? Wie macht es hier Sinn zu bauen?


    Gibt es vielleicht auch andere Möglichkeiten (Bahnhof) um den L-Schenkel besser zu nutzen?
    Vielen Dank
    Gruß Martin

  • Hallo Martin,


    ein wirklich sehr schöner und gefälliger Gleisplan, den Onkel Tom Dir da entwickelt hat.
    Es wirkt alles stimmig und nicht überladen.


    Allerdings würde ich die Gleisanbindung zur Seitenrampe und zum Landhandel hin mit 2 Rechtsweichen realisieren, da Du ansonsten wenig Platz hast, um mit Waggons vom Empfangsgebäude her zum Landhandel zu rangieren.


    Viel Grüße
    Hans-Jürgen

  • Hallo,


    das mit den Rechtsweichen sehe ich genauso. Am besten direkt hinter dem Bahnübergang damit beginnen.


    Ansonsten ist der Plan sehr übersichtlich.


    Gruß Wolfgang

  • Hallo Martin,


    der Bahnhof selbst ist für den Rangierbetrieb optimiert.
    Ein Schattenbahnhof sollte daher eher als Fiddle Yard ausgeführt werden.


    Man könnte eine komplette Runde drehen und unter dem Bahnhof den Fiddle Yard anordnen. Da die Eingriffhöhe nicht reicht, könntest Du entweder eine weitere Runde drehen, um halt noch mehr Strecke und Höhe zu bekommen und hier mit Brücken und Tunneln das ganze optisch aufpeppen oder den Fiddle Yard schon nach einer Runde als Schublade ausführen.
    Bedenke aber auch, dass Du in den Kreis hinein gelangen musst. Entweder durch Ducken oder durch wegklappen einer oder zweier Strecken!
    In die tote Ecke könnte man noch einen Gleisanschluss ansiedeln, wobei hier die Zugänglichkeit auf der Srecke bleibt!



    Gruß
    Jo

  • Quote

    Allerdings würde ich die Gleisanbindung zur Seitenrampe und zum Landhandel hin mit 2 Rechtsweichen realisieren, da Du ansonsten wenig Platz hast, um mit Waggons vom Empfangsgebäude her zum Landhandel zu rangieren.


    Hallo ...


    Martin's Gleisplan ist damals extra so geplant worden - mit einem Blick auf die Gleisanlagen in Gefrees. Dort wurde ab den frühen siebziger Jahren Wagen für die Ladestraße, den Gsch und das Landhandelslagerhaus über den kurzen Gleisstummel (mit dem Bahnsteig) rangiert.Lok und zwei Wagen (oder drei) passten dorthin. War das Wagenaufkommen höher musste die Lok mehrmals fahren. Im Modell dient das dazu mehr Rangierfahrten zu bekommen und diese damit gewollt etwas zu verkomplizieren. Wenn man das will - und mir schien Martin wollte das damals bei der Planung so. Ansonsten ist ja der Betriebsablauf im Bahnhof nicht so besonders schwierig.


    Hier geht es zu Martin's alten Planungsthread.

    Edited 3 times, last by tom tofte ().

  • Guten Tag zusammen,


    wie Tom bereits richtig geschrieben hat, war die Verlegung reine Absicht.
    Hier würde ich trotz der Hinweise erst einmal an der Verbindung festhalten. Sollte ja mehr Rangierspaß bringen.


    Im Bereich der weiteren Gestaltung sehe ich aktuell 3 Versionen.


    1. Ich drehe eine ganze Runde und erhalte unter dem eigentlichen Bahnhof einen Schattenbahnhof / Schiebebühne.


    2. Ich drehe 1,5 Runden und habe die Möglichkeit auf der gegenüberliegenden Seite einen kleinen Offenen Endbahnhof zu erzeugen. Der gezeigte Bahnhof ist nur als Test zu sehen.


    3. Ich drehe 2,0 Runden, habe die Möglichkeit auf der gegenüberliegenden Seite einen kleinen Offenen Endbahnhof zu erzeugen und kann unter dem eigentlichen Bahnhof noch einen Schattenbahnhof / Schiebebühne anlegen.


    Alle drei Varianten beinhalten einen Durchgang um in das Zimmer zu gelangen. Damit habe ich grundsätzlich kein Problem. Hier könnte ich mir eine schöne Brücke die zwei Felsen verbindet vorstellen. Nur in Variante 3 wird es schwer, 2 unterschiedliche Hohe Trassen geschickt zu tarnen.


    Vom Ausgang Bahnhof zum Eingang Schattenbahnhof habe ich knapp 9m Strecke. Ein Höhenunterschied von 25cm wäre 2,8% Steigung. Nicht üppig aber denke ich noch ausreichend.
    Was denkt ihr?


    Gruß Martin

  • Hallo,


    interessante Planung und sehr schöner Bahnhofsgleisplan.


    Mein Mobazimmer ist Deinem auch mit dem Zugang ähnlich ( siehe Planung Reinhards ), aber ca. 175cm länger und 30 cm breiter.


    Welchen Mindestradius möchtest Du einhalten?
    Wenn Du Deinen Bahnhof so wie in der aktuellen Version leicht diagonal und mit schlanker Einfahrt umsetzt, dann kommst Du bestenfalls noch mit dem Lenz R1 auf 250cm Zimmerbreite 'rum. Wenn Du aber einen etwas größeren Mindestradius haben möchtest, dann muss die Lage der Einfahrt noch überarbeitet werden.


    Der Lage des Schattenbahnhofs als Einsatzbahnhof unter dem Endbahnhof stehe ich inzwischen skeptisch gegenüber, wenn dort auch rangiert werden soll/muss (z.B. Lokomotiven umsetzen oder Güterzüge umbilden), es sei denn Du willst überwiegend alleine Betrieb machen. Denn wenn zwei Spieler gleichzeitig oben und unten rangieren wollen, kommen sie sich unweigerlich ins Gehege.
    Deshalb würde ich unter dem Endbahnhof bestenfalls ein oder zwei Ausweichgleise als reine Zugspeicher planen, auf die keinerlei Zugriff nötig ist. Der eigentliche Einsatz-/Zugbildungsbahnhof sollte händisch gut zugänglich sein. Sehr schönes Beispiel: Diggetalbahn in Westfalen - Planung


    Viel Spaß bei der weiteren Planung!


    Grüße

  • Hallo Martin,


    ich finde es ja auch optisch und betriebstechnisch sehr schön, das die Gleisverbindung zum Landhandel und zum Güterschuppen nur unter "erschwerten" Bedingungen erreichbar ist.
    Trotzdem erlaube ich mir nochmals den Hinweis:
    Bei der jetzigen Anordnung der Weichen hast Du nach der Weiche vor dem Empfangsgebäude noch maximal 80 - 85 cm Platz, um dort mit einer Lok und einem oder zwei Wagen in das Abstellgleis zum Landhandel hineinzudrücken.


    Alleine die V 100 und z.Bsp. ein Güterwagen Dresden benötigen schon mindestens 60 cm an Länge und wenn sich vielleicht einmal eine Lollo oder eine V 200 in den Bahnhof verirrt, wird es bei einem angehängten Waggon schon eng. Von einer BR 50 will ich hier jetzt gar nicht reden.


    Bitte verstehe mich nicht falsch. Der Plan ist wirklich super gelungen und ich überlege, ob ich diesen nicht auch in meine Planungen mit aufnehmen soll.


    Aber gerade dann, wenn Du auch noch 1,5 oder 2 Runden zum Abstellbahnhof drehen willst, wirst Du mit Sicherheit auf lange Sicht hin mit größeren Lokomotiven fahren oder vielleicht mal einen 4-achsigen Güterwagen bewegen, der dann mit einer großen Lok nicht in das Abstellgleis zum Landhandel gedrückt werden kann, da kein Platz auf dem Ausziehgleis ist.


    Der Rangierspaß ist ja auch da, wenn Du den Gleisanschluss zum Landhandel und zum Güterschuppen mit 2 Rechtsweichen realisierst.


    Alternativ würde ich die Weichenverbindung zum Landhandel und zum Güterschuppen etwas weiter in Richtung Seitenrampe verlegen und die Seitenrampe dann etwas kürzer darstellen.


    Wie gesagt, ich will Dir hier nichts kaputtreden oder streitig machen, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, das man(n) sehr schnell die ein oder andere Lokomotive oder den ein oder anderen Wagen kauft, den man ursprünglich gar nicht geplant hatte.
    Nichts ist schlimmer, als ein paar Zentimeter zuwenig auf dem Ausziehgleis wenn der Bahnhof erst einmal durchgestaltet und verlegt ist.


    Wenn Du das Gleis vor dem Bahnhof etwas länger planst, bist Du immer auf der sicheren Seite - egal was an Rollmaterial noch einmal den Weg in Dein BW findet.
    Du könntest ja auch einfach den Prellbock vor dem Hausbahnsteig ein paar Zentimeter nach links zur Weiche hin verschieben und das Gleis dahinter mit einem Busch kaschieren, so als wenn dieses zugewachsen ist.


    Dann hast Du Deine erschwerten Rangierbedingungen und wenn tatsächlich einmal "etwas großes und langes" in Deinem Fuhrpark ist, dann setzt Du den Prellbock einfach wieder ein paar Zentimeter zum Anlagenende hin und kannst dann ohne Einschränkungen rangieren.


    Viele Grüße und viel Spaß bei der Umsetzung Deiner Traumanlage
    wünscht
    Hans-Jürgen

  • Hallo,


    Doppelnull, die Radien werden wie du genau bemerkt in der aktuellen Ausführung einigen Stellen LenzR1 betragen müssen. Das ist sicher nicht der letzte Stand!
    Hier habe ich mich eigentlich nicht festgelegt, weil ich denke, dass auch der R2 im Prinzip nicht wirklich besser aussieht! :-) Für mehr habe ich eh keinen Platz.
    Ich möchte eher versuchen an den zu sehenden Stellen noch größer zu werden und die anderen Stellen geschickt kaschieren... wie das weiß ich selber noch nicht! ;-)


    Hans-Jürgen, ich werde mir deine Äußerung noch einmal ganz genau überlegen und mir die genannten Varianten genau ansehen.
    Im Prinzip sind ja die 5m für eine Null-Anlage viel zu gering. Da noch mit großen Maschinen zu arbeiten schließt der Verstand eigentlich aus.
    Aber wir wissen doch alle ganz genau wie die Realität am Ende aussieht.


    Ich bin immer noch ein wenig am überlegen ob ich nicht doch den ganzen Bahnhof in das L legen sollte um ihn ein ganzes Stück zu strecken... nur die Zugänglichkeit der Ecke wird dann nicht mehr da sein...


    Gruß Martin

  • Hallo Martin,


    lass mich einfach mal rumspinnen.
    Du denkst daran, den Bahnhof in die rechte untere Ecke zu legen und über die zwei längsten Seiten zu führen, hast aber Angst, dass du an den Bereich in der unteren rechten Ecke nicht mehr herankommst, richtig?
    Wenn du jetzt die Anlage auf stehend Augenhöhe (also je nach Körpergröße zwischen 1,35m und 1,55 m) anlegst, dann könntest du mit einem Bürostuhl unter der Anlage hindurch in das hintere Eck gelangen (vorausgesetzt, du hast unter der Anlage eben keinen Schattenbahnhof), das einen größeren Freiraum vertragen könnte (wenn der Bahnhof große Radien aufweist). Hier könntest du dann noch Industrie (direkt an der Wand mit Halbreliefgebäuden) ansiedeln wie z.B. in meinem Rheinhaven Osthafen.
    Die obere rechte Ecke könntest du vielleicht auch noch für einen Industrieanschluss nutzen (wenn du nur mit Lenz und kupplungskompatiblem Zugmaterial arbeitest, kannst du dort auch rangieren, ohne direkt eingreifen zu müssen).
    Für einen Schattenbahnhof müsste dann allerdings die obere Wand reserviert werden, was deine Streckenlänge gewaltig verkürzen würde. Ein Kassettensystem (siehe ebenfalls Rheinhaven) könntest du natürlich auch vorsehen.
    Wenn du viel Geld hast oder ein Superbastler (jetzt nicht 150%iger Modellbahndetaillierer, sondern Handwerker), könntest du dort einen Vertikallift anbringen (die Kassetten könnte man übrigens auch als Vertikallift für den kleinen Geldbeutel sehen).
    Bei einer Schublade gäbe es das Problem, dass die "Einfahrt" auf das vorderste Gleis gelegt werden müsste, wenn die Schublade nicht durch die Wand geschoben werden soll (was höchstens mit einem Wurmloch zu lösen wäre :-) ), was bei deiner Enge kaum möglich ist.
    Unter Umständen könntest du eine Schublade schräg in den Raum setzen.


    Ich würde übrigens - allen anderen Änderungen unbenommen - den Bahnhof spiegeln und das sichtbare Gleis über den etwas größer anlegbaren rechten Bogen (wenn du die erkerähnliche Ecke mitbenutzt) aus dem Bahnhof führen.


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Nur kurz von mir zu dem was Hans-Jürgen geschrieben hat:


    Vielleicht ticke ich da etwas anders als Du und manche anderen hier im Forum. Wenn ich ein Nebenbahnthema realisieren möchte, dann suche ich mir auch die passenden Fahrzeuge dafür aus. Eine "Lollo" oder anderes ähnlich großes käme dann gar nicht zum Einsatz. Auch wegen der Radien nicht, da würde mir auch eine 50 Kab nicht gefallen wollen, selbst wenn diese oft auf Nebenbahnen eingesetzt wurde. Damals bei der Ausgangsplanung ging es um eine BR64, eine V100, V60 und anders ähnlich kleines, wie auch bei den Wagen. Eben passend zum Thema Nebenbahn der alten Zeit! Sonst sollte man sich vielleicht ein anderes Thema suchen wenn man auf große Lokomotiven steht - ist aber nur meine Meinung! Nebenbei kann eine passende, am Thema und der Anlagengröße (Radien, Gleisnutzlängen, usw.) ausgerichtete Fahrzeugbeschaffung auch etwas Geld sparen helfen, weil - was soll ich dann mit den großen "Dingern". ;)


    Wenn man allerdings vorhat eher größere oder längere Triebfahrzeuge fahren zu lassen dann sollte man den Plan ändern. Letztlich muß Martin wissen was er will, es soll ihm ja gefallen!

  • Hi Martin,


    Habe mal kurz was skizziert.


    Drei Dinge habe ich versucht zu vereinen:
    - Fahrstrecke
    - Fiddelyard
    - ohne Steigungen


    Hier mal meine Idee:



    Unten Dein Bahnhof, nur mal eben zusammengeklickt - Deine geschwungene Version mit DKW ist besser - aber mir gings nur ums Prinzip.
    Links Oben die Fahrstrecke, mit ggf. zusätzlichem Industrieanschluss.
    Oben rechts das zentrale Element: Der Segmentdrehscheibenfiddelyard - was für ein Wort ;)


    Zu dem Ding muss man wohl was erklären:
    Der schwenkbare Fiddelyard ist aufgebaut wie eine Tür, also ein Schanier direkt unter der Platte, das Zweite direkt über dem Boden.
    Vom Boden aus eine Diagonalstrebe zum vorderen Ende der Bühne mit den Gleisabgängen.


    Zum Betrieb:
    Dein Endbahnhof ist weiterhin einer, aber früher war es mal ein ein Durchgangsbahnhof - der Rest der Strecke ist Rückgebaut.
    Hinter dem Bahnhof führt die Strecke noch ein wenig weiter bis zu einen Industriebetrieb, z.B. einen Steinbruch.
    Dieses "weiter" übernimmt die Segmentdrehscheibe, deren Einfahrt getarnt wird, z.B mit einer Brücke.
    Im Fiddelyard kannst Du dann die leeren Wagen gegen beladene tauschen. :thumbsup:


    Vom Bahnhof aus gehen dann die Züge auf Reise, Ziel ist die große weite Welt - der Fiddelyard - jetzt vor die Tür geschwenkt.
    Damit hast Du auch gleich Dein schwenkbares Element, mit einer Abstellänge von ca 150 bis 160cm (die Niesche ist ja 170cm breit :( ).
    Rechts an der Wand sind noch zwei Abstellgleise möglich. Hier ist auch die "Ruhestellung" des Fiddelyards, denn dann ist die Tür frei.


    Der schwenkbare Fiddelyard ist konstruktiv bestimmt etwas aufwändig, aber auch nicht mehr, als mehrere Ebenen mit rausnehmbarem Element. :wacko:
    Vielleicht wäre das ja eine Version für Dich.


    Gruß
    Matthias

  • Hallo Matthias,


    richtig gute Sache, die du da entworfen hast! Die Idee mit dem Drehteil ist genial.
    Ich kann den Bahnhof leicht in das L legen und erhalte somit einen etwas geschmeidigeren Bahnhof und gleichzeitig mehr Fahrstrecke.
    Auch die Umsetzung ohne Gefälle wäre sehr interessant! Man muss nicht unter die Anlage greifen um zu rangieren, alles ist gut erreichbar. Perfekt.


    Ich denke die Umsetzung, also der Bau der Drehscheibe, sollte kein Problem darstellen. Hier hätte ich schon eine Idee die auch genau genug funktionieren sollte.
    Ich werde mir mal den Gleisplan genauer anschauen müssen...


    Vielen Dank
    Gruß Martin

  • Hi Martin und alle Anderen,


    Martin, schön das ich einen neuen Impuls geben konnte. Meine rechte Bahnhofseinfahrt gefällt mir mal so gar nicht, da müsste man noch dran.
    Wenn der Platz reicht, könntest Du das Gleis vom Gleisanschluss auch noch getarnt auf den drehbaren FY führen, und so Be- und entladen nachstellen.


    Eine weitere Idee:
    ein Gleis der Bühne wird als Wechselkasette ausgeführt. Die Wechselkassetten lagern in einem schmalen Regal oberhalb der Position "Ruhestellung" des FY.
    Damit könnten ganze Züge zeitweise herausgenommen werden, ohne sie zerlegen zu müssen. Bei 150 cm dürfte das noch Händelbar sein - es sei denn ein Lokzug aus drei Kiss 50ern ;)


    Der Konstruktive Aufwand hält sich in Grenzen, wenn man den drehbaren FY zuerst baut, und danach die Übergangsstücke anpasst - rein mechanisch also, nur die Holzarbeiten.
    Danach folgt das Verlegen der Gleise. An den Übergängen von Bühne zur Anlage müssen die Abgänge zum Drehpunkt hin fluchten.


    Der Vorteil gegenüber einer Schiebebühne - hier verkantet nichts, da es ein "Punktlager" und ggf. ein Gleitlager gibt. Bei einer Schiebebühne mit zwei Gleitlagern kommt es fast zwangsläufig zum Verkanten, wenn man nicht mittig schiebt ( das passierte einem Kollegen selbst mit teuren Lagern aus dem Maschienenbau).


    Gruß
    Matthias

  • Matthias,


    genau, die Variante mit dem dreh hat viele Vorteile! :-)
    Ich muss erst mal sehen einen optisch schönen Bahnhof mit den beschränkten Mitteln der Peco-Gleise zu erstellen!
    Bisher sieht das alles im Bogen recht komisch aus!


    Ich übe noch.
    Martin

  • Hi Martin,


    Wenn Du meinen schnell zusammengeklickten Plan anschaust, so kann man dort im Prinzip drei Weichengruppen erkennen, rechte Ausfahrt, Mitte und linke Ausfahrt.


    Wenn Du das mit den Peco-Weichen auch machst, kannst Du dazwischen mit "Parallelgleisen" immer ein paar Grad verschwenken.


    Dein Bahnhofsplan hat übrigens "nur" zwei Weichengruppen, aber im Bogen wird das mit der DKW schwierig, da die im Innenbogen liegt. Da wirst Du ggf. auf zwei Weichen umstellen müssen.


    Gruß
    Matthias

  • Matthias,


    irgendwie werde ich mit der Drehbühne doch nicht so recht war... sorry :huh:
    Ich möchte meinen fertigen Bahnhof so behalten wie er ist... er ist einfach perfekt wie ich finde.


    Ich möchte nur so viel wie möglich Strecke an den Bahnhof anschließen lassen, aber eben auch so viel wie möglich von den leider durch den wenigen Platz zu benutzenden engen Radien kaschieren...


    Hier ein weiterer Versuch:
    Ich habe den Bahnhof gespiegelt. Dadurch kann ich einen etwas größeren Bogen gehen und komme recht gefällig auf der anderen Seite heraus.
    Hier könnte man einen Gleisanschluss einbauen wo doch recht viel Platz vorhanden ist diesen auszugestalten.
    Auch bietet dies eine gute Gelegenheit Züge im Bahnhof für den Anschluss bereitzustellen...
    Dann würde die Strecke unter dem Bahnhof verlaufen und am Ende im L als Schiebebühne enden.
    Hier wären dann gute 1,80m offen und zugänglich was auch von Vorteil wäre...


    Was sagt ihr zu dieser Variante?


    Gruß Martin

  • Hallo Martin,


    finde Deine Lösung nicht schlecht. Ich würde aber an das Ende der 3 Gleise eine Schiebebühne zum Umsetzen der Lok bauen. Diese braucht nicht länger als Deine längste Lok sein. Dann kannst Du richtigen Bahnverkehr machen. Und wenn Du mit Lenzkupplungen fährst, könnte man sicher eine mechanische Lösung finden, dass die Lok vor dem befahren der Schiebebühne automatisch vom Zug getrennt wird. (In H0 und N funktioniert das, da wird es in 0 wohl auch gehen ;) )


    Gruß
    Roland

  • Hallo martin2day,


    die Spiegelung halte ich für gut, um etwas großzügiger um die Kurve zu kommen. Den sehr guten und bestens in den Raum passenden Gleisplan würde ich auch beibehalten. Vielleich könnte man statt der Kopframpe eine Kombirampe bauen und die Seitenrampe z.B. durch ein Fabrikgebäude ersetzen. Kurz vor dem Bü könnte man eventuell sogar noch eine Wagendrehscheibe mit einem kurzen Gleisstummel in den Fabrikhof einfügen.


    Knackpunkt ist aber der Einsatzbahnhof. Um dort vernünftige und dem Endbahnhof angepasste Nutzlängen zu erhalten, sollte man mit einer Bogenweiche arbeiten. Ich habe das mal mit Lenz-Gleismaterial geplant:



    Da hast Du aber auch nur auf einem Gleis ca. 176cm (0a) bzw. 158cm (3) NL. Außerdem sind 3 Gleise etwas wenig, da eines als Umsetzgleis frei bleiben muss.
    Wenn 4 Gleise eingeplant werden, dann wird die Nutzlänge aber wieder kürzer (132cm) und bei Standard-Gleisabstand wird es eng mit der Zimmertür:



    Bei 4 Gleisen sollte man den Gleismittenabstand auf ca. 9cm verringern, damit man Luft zur Tür hat. Hier hat ein Gleis auch 158cm NL, die anderen sind aber recht kurz:



    Optimale und gleichmäßige Nutzlängen sind aber am besten erreichbar, wenn die gesamten Abstellgleise auf der Schublade liegen. Da gibt es sogar die Option die feststehenden Stumpfgleise auch in einer größeren Länge auszuführen, falls doch einmal eine BR50 auf die Strecke geschickt werden soll:



    Letztendlich rate ich aber dennoch von dieser Lage des Einsatzbahnhofs ab, da Du vom Streckengleis zusätzlich eingeengt wirst und auf einer Fläche von knapp einem Quadratmeter hantieren musst. Das ist m.E. nach zu eng und der händische Zugriff auf die Abstellgleise nicht so gut wie von Dir erwartet. Außerdem musst Du jedesmal unter dem Streckengleis durchtauchen oder einen Klappmechanismus öffnen, um in den Innenraum zu gelangen. Vielleicht wäre der Einsatzbahnhof in ähnlicher Form dann doch besser unter dem geplanten Gla aufgehoben.


    Weiterhin viel Spaß beim Planen!


    Grüße

    Edited 2 times, last by Doppelnull ().

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