Baubeginn und Probeaufbau meiner O-Anlage in Anlehnung an den Bahnhof Spalt

  • Guten Abend zusammen,


    heute früh um 02.00 Uhr hatte ich schon mal mit diesem Beitrag begonnen, aber da war es definitiv zu früh für so komplizierte Aufgaben wie Bilder einstellen...


    Also nochmal neu.


    Nach dem ich nun ein großen Teil meines HO~ Rollmaterials über i-Bäh verkauft habe ( mit zum Teil erstaunlichen Ergebnissen), habe ich jetzt auch meine rohbaufertige HO-Anlage "rückgebaut. Es sah mal so aus:






    Der Unterbau aus 40x40 Winkelprofilen, einem Bürotischgestell aus Metall, einem äußerst stabilen Holzrahmen (250x100) wird zum größten Teil weiterverwendet, da sehr stabil, sehr unhandlich und ich zu faul für einen kompletten Neubau bin. :whistling:


    Mein Kellerraum hat ca. 50 m², wovon ca. 7,00 x 3,50 m für die Bahn zur Verfügung stehen mit der Option an der Wand mit dem Fenster noch auf ca. 4,50 m zu gehen.


    Derzeit habe ich auf der Ebene 93,5 den alten Unterbau aus Styropor ergänzt und mit Schrankrückwänden und einigen neuen, weiß beschichteten Spanplatten belegt. Das ist ordentlich stabil und auch erstaunlich ruhig.






    Der Bahnhof entspricht dem in MIBA 09.2014 vorgestellten Bahnhof Spalt. Der Gleisplan kann - verdoppelt - fast unverändert übernommen werden und passt an die lange Wand (7,00 m), an der nur ein Fallrohr stört. Da das aber bleiben muss, wird es umbaut werden.


    Das grüne Ding kommt nicht vom Mars, sondern aus dem Naturpark Rheinland und soll einmal das Bahnhofsgebäude Kottenfort darstellen. Der Rohbau ist aus 5mm Trittschalldämmung für Laminat entstanden. Wenn alle Wände richtig passen, wird Stück für Stück das Fachwerk (5 mm x 1 mm Sperrholz selbst gesägt) aufgeklebt. Bei dem Material für den Putz muss ich noch etwas probieren (Modellgips ? Spachtel ? ).


    Das andere Gebäude ist der allseits bekannte Landhandel der BayWa von Pola (als Vorlage), noch aus 10 mm Sperrholz (uff - richtig Arbeit, aber wahrscheinlich unkaputtbar, wenn fertig).


    Der komplette Streckenverlauf ist nocht lange nicht fertig, aber es wird, da ich derzeit noch ganz gerne im Kreis fahre, wohl eine Art zusammengeklappte Acht werden, das Ganze dann auf zwei Ebenen.Die Ebene 93,5 ist dann die untere Ebene; die obere Ebene wird dann ca. 1,25 - 1,30 m haben. Für den oberen Teil plane ich den Bau in einigermaßen handlichen Segmenten, die eventuell auch transportiert und mit Übergangsstücken an andere Module angeschlossen werden können. Aber das ist noch lange hin.


    Gesteuert wird das Ganze mit der IB-IR und der IRIS, das funktioniert ganz gut. Ob ich mein Win-DigiPet dafür weiterverwende, weiß mich noch nicht. Rückmeldemodule von LDT sind genug vorhanden, ebenso ein HSI. Mal sehen.


    So, hier kommt noch der Gleisplan. Einfahrt ist links oben über die Linksweiche (verbaut ist dort zur Zeit eine Drei-Weg-Weiche). Ich überlege noch, anstelle der Linksweiche eine größere Bogenweiche von WeichenWalther zu verbauen. Mal sehen.



    Hier wollte ich noch ein Bild von meinem Kellergast, einem großen schwarz-weißen Kater einstellen, der gemütlich mitten auf der Anlage liegt. Er kommt ab und an zum Kontrollieren... Aber das Bild ist irgendwo...


    Sowiet zu meinem Anfang.



    Viele Grüße aus Hamburg


    Jan

    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

    Edited once, last by Jan Giese: Ich baue den Bahnhof Spalt (noch) nicht vorbildgetreu nach. ().

  • Hallo -jan,


    schönes Projekt, verfolge ich weiter!


    Spalt ist ein schöner Gleisplan, für mich leider zu groß ....


    Mich würden Deine Erkenntnisse aus den H0-Ebay-Verkäufen Interessieren. Was war denn außergewöhnlich bei den Verkäufen? (Gerne per PN)


    Habe auch noch viel H0 zu verkaufen ....


    Gruß


    Thoralf

  • Hallo Jan,
    Vor 10 Jahren bin ich auch von HO auf O umgestiegen. Den Umstieg habe ich nie bereut.
    Es freut mich, das mal wieder jemand etwas Bayerisches bauen will. Das Empfangsgebäude von Weidenberg wird bei mir zur Bayer. Länderbahnzeit gebaut.
    Gute Erfahrung zur Darstellung von Putz, habe ich bei meiner Brauerei mit Keramikgießmasse aus dem Bastelbedarf gemacht. Die passenden Farbpigmente findest Du kostengünstig bei Jerwitz. Die Masse habe ich dann direkt auf MDF Platten gegossen, nach dem Austrocknen hast Du dann einen harten Putzauftrag mit feiner Struktur.


    Gruß Oliver Leisner

  • Hallo Jan,


    interessantes Projekt, da werde ich öfter mal rein schauen! Du wirst den Umstieg bestimmt nicht bereuen...


    2 Dinge fallen mir bei Deinem Gleisplan auf und deshalb rate ich Dir:

    • Verleg die Gleise nicht parallel zur Anlagenkante, das wirkt zu statisch... eine Drehung um 2 - 3 Grad reicht schon und spart bei der EInfahrt wichtige cm!
    • Lass ausreichend Platz zum Hintergrund... ich habe in meinem Raum alles ausgenutzt und merke jetzt, dass es an einigen Stellen optisch zu eng ist. Ich würde bei Deinen Platzverhältnissen mind. 20 cm Platz lassen.

    Das ist meine subjektive Meinung. Es gilt natürlich wie immer: erlaubt ist, was gefällt!
    Gruß
    Thomas

  • Guten Abend zusammen,


    vielen Dank für eure Kommentare und Tips.


    Der Bahnhof, so wie er jetzt liegt, ist nur zur betriebsfähigen Probe ausgelegt. Weiter nach vorne soll er schon rücken; ich werde ihn auch nicht absolut parallel zu Anlagenkante verlegen. Entweder insgesamt etwas geschwenkt oder in einem ganz leichten Bogen. Aber bei letzterem stören vermutlich die Weichen als "vom Runden abweichend" das Bild. Bisher brauchte ich ja nur Gleise zusammenstecken.


    Im Moment macht allerdings das Spielen sehr viel Spaß. Ist schon erstaunlich: Wo früher ein 10-teilger ICE entlangrauschte, reicht es jetzt für eine 86 mit 5 Wagen und etwas Auslauf. Aber es macht wesentlich meh Spaß...


    So, jetzt bastel ich noch etwas am Bahnhofgebäude weiter und dann geht es ins Bett,



    Viele Grüße aus Hamburg


    Jan

    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

  • Hallo Jan,


    hier der Text zu einem Volkslied, welches auch auf der Spalter Kärwa gesungen wird. Ausserdem wurde das Spalter Bier zu Zeiten des "Spalter Bockerls" natürlich mit Bierwagen in die Umgebung bzw. zeitweise deutschlandweit transportiert. Prost!!!


    „In Spalt, in Spalt, dou wern di Leit gor alt; sie kenna nix dafier, dös macht ös goute Bier“


    (In Spalt, in Spalt, da werden die Leute alt; sie können nichts dafür, das macht das gute Bier)

  • Hallo Jan,
    Glückwunsch zum Umstieg.
    Eine Frage stellt sich mir doch: Wenn das Thema der Bahnhof Spalt sein soll, warum dann den atypischen Bahnhof Kottenforst?
    So wie ich es selbst vor Ort gesehen habe steht dort ein verlängerter bayerischer Würfel. ?(
    Gruß
    Berthold

  • Hallo Jan,


    den Bahnhof Kottenforst finde ich total schön und hatte ihn zu H0-Zeiten als Kibri-Modell auch für meinen Endbahnhof vorgesehen. Den Gleisplan vom Original kann man ja eh vergessen, da Kottenforst nur ein Haltepunkt an einer zweigleisigen Hauptbahn ist, an dem die Züge zeitweise nur am Wochenende hielten, weil der Bahnhof wirklich im Wald liegt und nur für Wochenendausflügler die Züge dort halten (oder hielten, bin nicht auf dem neuesten Stand). Im Güterschuppen ist heute ein Restaurant.


    Das wird eine langwierige Sache, aber auf das Ergebnis bin ich gespannt.
    Die Freiheit, einen schönen Gleisplan dazu zu bauen, würde ich mir auch nicht nehmen lassen.



    Grüße


    Gerd

  • Hallo Berthold,


    sagen wir es mal so: Ich bin noch nicht so weit, einen Bahnhof komplett vorbildlich (natürlich mit Ausnahme der Länge) nachzubauen. Erst war die Idde da, das HO-Modell Kottenforst in Null zu bauen und einen passenden Gleisplan zu planen/finden. Ich bin dann in der MIBA auf diesen Bahnhof gestoßen und der hat mir sofort zugesagt, da er von den Dimensionen her passt. Insofern ist die Überschrift Bahnhof Spalt etwas irreführend. Das Gebäude "Kottenforst" finde ich absolut ansprechend und baue das erst einmal. Wobei: Ein verlängerter bayerischer Würfel wäre wahrscheinlich einfacher nachzubauen...


    Wenn ich ehrlich bin: Beim Betrachten der Fotos des EG Spalt erscheint mir Kottenforst deutlich ansprechender. Aber das ist wohl Geschmachssache.


    Hmm, EG Spalt hat wohl die Maße ca. 14 m x ca. 9 m x ca. 7 m plus Dach.


    Güterschuppen steht auch noch. Dann gab es noch ein kleineres Gebäude, vermutlich den Abort sowie einen Lokschuppen, Kopf- und Seitenrampe und Bekohlung.


    Mal sehen. ich bin ja erst am Anfang.




    Viele Grüße aus Hamburg


    Jan

    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

  • Guten Abend zusammen,


    mein Anlagenbau ist nicht gestorben, aber es zieht sich alles etwas wegen reichlich Arbeit in der Firma, meinem Schiffsmodellbau und nicht zuletzt wegen dem Garten, den man ja jetzt doch häufiger besucht als den Bastelkeller.


    Aktuell habe ich den Unterbau des HO-Kopfbahnhofes doch fast komplett zerpflückt und bin dabei, ihn mit optimierten Abmessungen neu zu erstellen.


    Weiter habe ich den Schattenbahnhof zur Probe ausgelegt, derzeit 3-gleisig, aber es werden wohl 4 Gleise werden. Bei meinen Platzverhältnissen wird der Bahnhof Spalt ca. 20 - 21 cm über dem SBF liegen, damit die Steigungen nicht zu heftig werden.


    Des weiteren habe ich beschlossen, dass die Strecke von Spalt aus später bis nach Gunzenhausen weitergeführt wurde. Das gestattet mir dann, auch im Kreis zu fahren. Dies allerdings nicht so ganz offensichtlich, sondern einmal durch den SBF und dann wahlweise über einen Haltepunkt (eventuell 2-gleisig) in Absberg, dann wieder in den SBF und dann von der anderen Seite wieder nach Spalt hinauf oder Spalt - SBF - Spalt.


    Die Transportfähigkeit ist gestorben, nicht aber die leichtere Zerlegbarkeit (Zugänglichkeit) der Anlagenteile.


    Ansonsten ist meine Bahngesellschaft mit dem Erwerb von Gleismaterial und anderen, für den Bau notwendigen Dingen beschäftigt. Die Leitung der Gesellschaft benötigte allerdings neue Sehhilfen (damit alles korrekt gebaut wird), so dass hier freie Mittel anderweitig ausgegeben wurden.


    Eigentlich hatte die Gesellschaft ja die Anschaffung eines ETA 177 aus der Fabrik MBW beschlossen, aber das kam ja nun anders.


    Das ist nun der aktuelle Stand für den Bahnhof Spalt.


    Ich wünsche noch einen schönen Abend (hmm. ich sollte jetzt mal ins Bett gehen, morgen ist ja noch ein Arbeitstag...)




    Viele Grüße aus Hamburg


    Jan Giese

    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

  • Hallo Jan,


    wenn Du moechtest, koenntest Du das Empfangsgebaeude auch auswechselbar machen. Dies ermoeglicht, mal Deinen Favoriten Kottenforst aufzustellen und mal das zum Spurplan passende EG von Spalt (welches ich persoenlich in seiner Schlichtheit sehr schoen finde). Oder mal was ganz anderes.


    Fuer dieses Konzept benoetigt man lediglich eine ausreichend grosse plane Flaeche entweder mit Teer-, Pflaster- oder wassergebundenem Belag gestaltet. Ggf. Mit zentraler Stromversorgung fuer Beleuchtung und vielleicht auch Befestigungspunkten, deren Positionierung am kleineren der vorgesehenen EG orientiert.


    Klar, ein nicht fest eingebautes Gebaeude nach diesem Konzept laesst sich nicht ganz so perfekt in die Aufstellflaeche integrieren ( es bleibt halt ein kleiner Spalt in Spalt ;-)) Kalauermodus wieder aus), aber ich denke der Kompromis ist hinnehmbar.


    Gruss Markus

  • Hallo Markus,


    so etwas schwebt mir schon vor.


    Allerdings ist Kottenforst nicht unbedingt als Erstlingsmodell im Hausbau geeignet. Da kommen ja doch einig Meter an Fachwerk zusammen.


    Das eigentliche EG wird dann auch gebaut.




    Viele Grüße aus Hamburg


    Jan Giese

    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

  • Guten Abend (oder Guten Morgen) zusammen,


    der eine oder andere mag wohl schon gedacht haben, hier passiert wohl nichts mehr, keine Meldungen, nichts.


    Es hat auch ein wenig gedauert, häufig fehlte wegen immer noch viel Arbeit einfach die Lust am Bauen.


    Aber jetzt kann ich über die bislang erfolgten Bautätigkeiten berichten.


    Mein Schattenbahnhof ist 4-gleisig angelegt, an den Enden wurde jeweils eine Ausfahrtweiche verbaut, die die Züge entweder aus dem Schattenreich auf die Strecke oder aber auf eine Rampe in Richtung Spalt schickt. Bislang ist eine Rampe fertig.







    Auf diese Seite kommt die (im Vorbild vorhandene) Einfahrt in den Bahnhof Spalt:



    Hier ist der Abzweig auf die Strecke oder nach Spalt über die im Vorbild nicht vorhandene Weiterführung der Strecke:



    Hier seht ihr die erste Rampe (und zwei Gründe, warum die Anlage so langsam weitergebaut wird :rolleyes:



    Die Köf schafft die Steigung locker mit einem B4yge:



    Ebenso die relativ leichte 24er mit einem 9-Wagen-Zug:



    Köf und 24 sind über die neue Einfahrt in Spalt eingetroffen:








    Die Einfahrtkurve beginnt mit R10 und wird dann mit Flexgleis enger bis auf R3. Das Teil vor dem Fenster bleibt herausnehmbar, um an den Lichtschacht heranzukommen.



    Der Zugangsbereich:




    Und aufgeklappt:



    Der Drehpunkt der Klappen liegt oberhalb der Schienen, so das hier nichts gequetscht wird.


    Wenn man nicht auf die Rampe fährt, kommt der Zug auf die untere Strecke:



    Dabei passiert er den " Schienenomnibus-Haltepunkt" (aus einer der letzten MIBA's) :



    Der Bahnsteig besteht aus Spanplatte ist ist von meiner HO-Anlage recycelt.



    Tja, das ist der momentane Zustand. Es fehlt noch die Rampe zu der anderen Einfahrt nach Spalt. Die wird über eine noch zu bauende Klappe über das jetzige "Werftgelände" führen


    Ich werde nun doch den originalen Gleisplan von Spalt verwenden; lediglich die letzte Weiche wird durch eine DKW ersetzt und ermöglicht so die Weiterfahrt. Dazu muss die Bahngesellschaft noch einige Weichen und eine DKW bestellen.


    Der Bahnhof wird auf Tischlerplatten 16mm mit einer Tiefe von 105 cm verlegt. Die Tiefe kann ich noch ganz gut erreichen. Wenn die Bahnhofsgleise vollständig verlegt sind, werde ich sehen, wieviel Platz noch für die Gebäude verbleibt. Die Tischlerplatte ist zwar nicht billig, aber ihr Geld allemal wert. Dann gibt es halt 2 - 3 Wagen weniger, aber dafür hat der Bahnhof eine solide Grundlage.


    Der Unterbau selber ist recycelt aus der HO-Anlage und sieht daher etwas gestückelt aus.


    Der Fuhrpark ist eigentlich relativ komplett; ich muss mal sehen, ob ich einen Kühlwagen der Brauerei Spalt zustande bekomme. Der Wittfeld-Akku von XXX ist ja leider gestorben; den hätte ich hier noch gerne gefahren. Ich warte noch auf zwei Silberlinge aus gleichem Hause; mal sehen wie die dann auf der Anlage wirken.


    Ich bin noch am Überlegen, ob ich den PC mit einbeziehe. Die HO-Anlage hatte ich mit WinDigipet gesteuert; das ging bei den Schattenbahnhöfen garnicht anders. Wie seht ihr das ?


    So, jetzt ist Feierabend. Ich wünsche noch ein schönes Restwochenende.




    Viele Grüße aus Hamburg


    Jan Giese

    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

  • Guten Abend zusammen,


    ich melde mich mal wieder mit einigen Bildern vom Baufortschritt. Meine Anlage ist nicht in der Versenkung verschwunden, aber wir haben ja tatsächlich Sommer, so dass die Kellerzeit doch deutlich weniger geworden ist.


    Die Arbeit ist dank zweier längerfristig erkrankter Kollegen auch nicht weniger geworden, aber das dürfte euch wohl bekannt vorkommen.


    So, was hat sich getan ?


    Die Bahngesellschaft hat den Bodenerwerb für den Bahnhof Spalt abgeschlossen und auch die Freigabe für die Fortführung der Strecke nach Gunzenhausen (wie es ja ursprünglich mal geplant war) erhalten. Die Strecke von Gunzenhausen nach Spalt ist schon in Spalt angekommen, nur der Bahnhof lässt noch auf sich warten.





    Der Gleisplan orientiert sich nun doch am Original, ergänzt um die DKW am Bahnhofsende. Von den drei DKW fehlt nun noch eine , dafür sind zwei Drei-Weg-Weichen übrig. Außerdem ist das Flexgleis schon wieder alle...


    Der Platz für das Freiladegleis vor dem Güterschuppen und dem Bahnhofsgebäude wird jetzt etwas knapp, aber die Ausfahrt nach Gunzenhausen wollte ich nicht unbedingt enger machen. Mal sehen.







    Am anderen Ende liegen schon das Ausfahrtgleis nach Georgensmünd, dann die beiden Gleise für den Lokschuppen und das Gleis für die Laderampe. Die Bahngesellschaft muss also noch eine DKW sowie Flexgleis
    beschaffen und die Strecke nach Georgensmünd bauen (Rampe abwärts). Dann wollte ich an jedem Bahnhofsende je ein Flügelsignal für die Ausfahrt Hp0/Hp2 aufstellen. Ist ja schon mehr als beim Original.


    Für den Betrieb ist der Bahnhof wohl groß genug, mehr als 8 - 10 Wagen werden es in einem Zug nicht werden.


    Also, es geht voran, langsam aber stetig.




    Viele Grüße aus Hamburg


    Jan Giese




    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Grünen.


    Soo viel ist ja noch nicht passiert, ich werde die Gleise ein wenig hin und her schieben und für die Gebäude Dummies erstellen. Dann wird das sicher ganz anders und nicht mehr so weit und übersichtlich aussehen.


    Die Ausfahrt nach Gunzenhausen muss wohl etwas enger werden, damit ich das Bahnhofsgebäude und das Freiladegleis vernünftig hinbekomme. Mal sehen, wie das aussieht. Das wird aber alles nicht so schnell gehen.


    Frage: Schalldämmung für den Bahnhofsbereich ? Die "Gummiteile" von IMT ? Oder doch Kork mit Silikon fixiert und mit dauerelastischem Kleber geschottert ? Das Schottern mit Holzleim habe ich in HO schon hinter mir. War erstaunlich laut....




    Viele Grüße aus Hamburg


    Jan Giese

    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

  • Moin Jan,


    wie viele Züge lässt du denn gleichzeitig fahren in deinem Bahnhof? Ich habe die Erfahrung gemacht, das wenn die Züge auch noch mit Sound fahren, die Rollgeräusche kaum noch zu hören sind.
    Bei mir liegen die Schienen auf dem Holz ohne irgend ein Dämmmaterial und ich empfinde es als nicht störend.


    Ansonsten kann ich nur sagen, weiter so, bin gespannt wie es bei dir weiter geht. Dein Raum ist ungefähr doppelt so lang wie meiner, da kann ich schon ein wenig neidisch werden.


    Gruß
    Söhnke

  • Moin Söhnke,


    ich denke mal, ein Zug zur Zeit und ab und an auf der unteren Ebene ein Kreisverkehr, wir wollen ja keine Hektik verbreiten...


    Du hast schon recht; mit Soundbetrieb hört man das Rollgeräusch eigentlich kaum und so schnell wird ja auch nicht gefahren. Wenn die Gleise vorläufig endgültig liegen, werde ich erst mal Betrieb machen und hören.




    Viele Grüße aus Hamburg


    Jan

    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

  • Guten Abend zusammen,
    der eine oder andere wird meine Baustelle gedanklich wohl schon zu den Akten gelegt haben, bei der langen Sendepause kein Wunder.
    Aufgrund verschiedener Umstände, zu denen auch eine Zeit der "Kellerunlust" kam, war hier lange Ruhe.Es hat sich in letzter einiges getan. Die Strecke von Georgensgmünd konnte fertiggestellt werden. Aufgrund einer schwierigen Kreuzung mit einer anderen Strecke kam es hier zu Verzögerungen. Zur Zeit erfolgen noch genaue Prüfungen der Steigungsverhältnisse.


    An anderer Stelle war aufgrund eines schlampig arbeitenden Baustellenleiters das Lichtraumprofil ein wenig eingeschränkt:



    Es wird berichtet, dass er mit einer Köf an dieser Stelle gewesen ist und gesagt hat: " Passt schon..."
    Hier ist der weitere Streckenverlauf im Bau:


    Wie man sieht, wurde die Strecke immer mal wieder blockiert:

    Links unten kommt die Strecke aus Georgensgmünd aus dem dunklen Wald (oder so), gleich sehen wir den ersten Zug auf seiner Streckenerkundung. Nach dem dunklen Wald kommt erst eine filigrane Brückenkonstrultion:


    Das Problem hier: Die Strecke liegt in einer Kurve und in einer Steigung. Zunächst habe ich den größtmöglichen Radius gesucht und dann die notwendige Steigung gesucht. Das Ganze ist erste einmal fixiert. Der Bauleiter hat beim Entwurf allerdings nicht bedacht, dass die Kurvenaußenseite Unterstützung benötigt. Das ist nun erfolgt, allerdings muss die Brücke noch klappbar umgebuat werden. Der Zugang in die Anlage erfolgt also über drei Klappbrücken. Hier befährt der Zug die Brücke:

    Aufgrund des Bogens sieht die Steigung größer aus, als sie ist. Allerdings könnte man die Strecke schon als Steilstrecke bezeichnen.


    Hier wurde das Lichtraumprofil hochprofessionell hestgestellt. Man munkelt vom Einsatz einer gigantischen Stichsäge in einer Nacht- und Nebel-Aktion. Aber es passt. E-Loks kommen hier nicht zum Einsatz, das würde den Etat der Bahngesellschaft sprengen.

    Hier geht die Probefahrt weiter:


    Einfahrt in den Bahnhof Spalt vorbei am Lokschuppen:


    Der Lokschuppen wurde weiterhin zweiständig benutzt. Die zu Anfang vorhandene Drehscheibe wurde durch eine Weiche ersetzt. Die Spalter Bürger haben die Besonderheit ihrer BR 98.3 sehr früh erkannt und haben duchgesetzt, dass eine Maschine fest in Spalt stationiert wird. Dr zweite Stand ist für die Köf bestimmt.
    Im Vorbild steht neben den Freiladegleisen am Schuppen kein BayWa.

    Wie man hier aber sieht, muss ich eine Abwasserfallleitung tarnen. Das geht am schönsten mit dem BayWa-Siloturm. Dann gibt es in Spalt und um Spalt herum nicht nur Hopfen, sondern auch Getreide.
    Den Kohlebansen werde ich an der Vorblidpsosition aufstellen:


    Zwischen die Gleise kommt noch ein Bahnsteig, so dass zwei Personenzüge im Bahnhof kreuzen können.

    Hier sieht man die Probegebäude von EG und Güterschuppen.
    Vom Lokschuppen aus gesehen:


    Hier das Nebengebäude:

    Das könnte noch ein 1 - 2 cm nehr an Höhe vertragen.
    Tja, nun sind also alle Gleise verlegt. An der Steigung der Strecke aus Georgensgmünd ist noch ein wenig Feinarbeit notwendig. Das sieht ein wenig bunt aus, da ich viel Restholz verwendet habe. Ist aber alles stabil,passt, wackelt und hat Luft....
    Dann muss ich mir Gedanken über den Antrieb der Bogenweichen im Schatennreich mach und über den Antrieb der DKW. Beleuchtete Laternen an den Weichen und DKW hat es in Spalt anscheinend nicht gegeben, aber die möchte ich schon gerne haben (Märklin M-Gleis geschädigt :D )
    Zwei Ausfahrsignale wird es auch geben, ebenso einige Bahnhofsleuchten für Nachtbetrieb.


    Im Vorbild stand an der linken Bahnhofsseite ein BayWa (oder RaiBa ?), leider habe ich davon kein Bild gefunden, auch nicht hier:

    Tja, da ist der aktuelle Stand.
    Anregungen und Kritik sind stets willkommen.
    Ach so: Der Probezug für die Steigungsstrecken bestand aus der Köf und einigen Güterwagen, das ist ja die leichteste Lok aus meinem Fuhrpark. 6 - 7 Wagen schaft sie, das ist mehr als ausreichend. Längere Züge gibt es eben nicht, dann muss statt dessen eben ein zweiter Zug fahren.
    So, jetzt muss ich ins Bett.
    Gute Nacht allerseits.

    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

  • Moin zusammen,


    bei weitergehenden Probefahrten auf dem letzten Abschnitt der "Steilstrecke" aus Richtungg Georgensgmünd hat sich die Köf doch etwas schwerer getan als gedacht. Bei 4 Güterwagen war Schluss. Ich habe dann erst überlegt, die Köf nur im Bahnhof fahren zu lassen, aber das ist ja eigentlich Unsinn. Zudem ist der Glaskasten, wenn er denn einmal kommt, ja auch nicht so das Zugpferd. Also habe ich beide Steigungsstrecken abgebaut und vertausche jetzt den Streckenverlauf. Das Problem bestand in der Überführung der Strecke nach Georgensgmünd über die die lange und schön gerade andere Strecke, Dadurch stand zuwenig Strecke für ein vernünftiges Gefälle (es waren mehr als 2,5 %) zur Verfügung. Die 24, die V 100 und der 798 (3er-Garnitur) haben es geschafft, aber nicht die Köf.
    Bilder gibt es , wenn auch die Köf mit Anhang die zweite Strecke schafft.

    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

  • Moin zusammen,
    ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter. Nachdem unser lange geplanter Urlaub auf Sylt nach gerade einmal 48 Stunden wieder beendet werden musste, hatten wir zwei Wochen Urlaub zu Hause.
    Genug Zeit zum Basteln, sollte man meinen. Weit gefehlt. Dank des Superwetters haben wir schon einiges im Garten und am Haus gemacht und das schöne Wetter genossen. Heute dagegen: Zeitweise dichtes Schneetreiben vor meinem Bürofenster.
    Aber einiges habe ich trotzdem gemacht:
    Die beiden Rampen wurden abgerissen und umgekehrt wieder aufgebaut. Dadurch konnte die Strecke von und nach Georgensgmünd früher in das Gefälle übergehen.


    Die Korkbettung ist teilweise aus Resten zusammengestückelt.

    Nachdem das Korkmaterial zur Neige ging, habe ich 5 mm Fußbodendämmung verwendet.


    Die Stromanschlüsse. Da ich die Schienenstöße verlötet habe, sind es nicht so viele Stromanschlüsse.


    Dann hat jemand erzählt, die Strecke wäre fertig, also gleich eine Probefahrt mit dem Schienenbus organisiert.


    Tja, und dann ... nix da mit Strecke fertig. Große Aufregung (nicht bei allen...)

    Nach einem ordentlichen Anpfiff hat die Gleisbaurotte dann richtig Tempo gemacht, so dass die Strecke wenig später tatsächlich fertig war und der erste Güterzugvon Georgensgmünd über Spalt fahren konnte.


    Die Steigung liegt so zwischen 2,5 - 3 %, die Radien bei ungefähr 110 cm. Lange Züge wie hier mit der 24 sind schon grenzwertig. Muss aber auch nicht sein, da so lange Züge ( Ha - 9 Wagen und lang :D ) die Anlage erschlagen würden.


    Jetzt werde ich noch ausgiebig spielen testfahren. Unschlüssig bin ich bezüglich meiner beiden Silberlinge von BMW. Einerseits sind die zu lang für meine Radien, andererseits hat es im Zuge der Abschiedsfahrten in Spalt tatsächlich Silberlinge mit Steuerwagen gegeben.
    Hier ist ein erster Probeaufbau der Laderampe im Beriech des Lokschuppens:



    Etwas tüfteln muss ich wegen des Gleises an der Ladestraße hinter dem Güterschuppen:


    Zu guter Letzt muss ich mich noch schlau machen wegen der BayWa-Gebäude am linken Ende des Bahnhofes. Da fehlen mir noch ein paar Bilder. Es gibt wohl ein blaues BayWa-Gebäude, aber leider keine Bilder.
    So, das war es erst einmal wieder, jetzt muss ich ins Bett.
    Bleibt schön zu Hause (wenn es denn geht) und bleibt schön gesund.
    Vielen Grüße aus Hamburg
    Jan Giese

    Viele Grüße aus Hamburg
    Jan

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!